Maische, ich mache seit Januar Zumba. Und ich kann Dir sagen: es macht süchtig.
Wenn ich während des Urlaubs und den 10 restlichen Tagen August (im August sind ja alle Fitness-Studios zu - jedenfalls in Spanien - August macht ALLES zu) überhaupt etwas wirkich vermisst habe, dann waren das meine zwei wöchentlichen Stunden Zumba. Und ich hab richtig auf die erste Stunde nach der Sommerpause hingefiebert.
Ich brauch eben Musik und Rhytmus, etwas Choreografie und viel Spass und Lachen zum Sport. Hab früher immer Gymnastik mit Musik (bei meiner Mutter, die ist Übungsleiterin) gemacht, dann Jazzgymnastik, Jazztanzgruppe, später Aerobic, bis ich im 5. Monat schwanger war, danach abrupt mit allem aufgehört. Was blieb, waren sporadische Tennisspiele und eine Woche Skifahren pro Jahr. Nicht grade viel. Dann fingen wir mit Tanzkurs (Latein und Standard) an, bis mein Mann nach 3 Jahren fand, jetzt reichts mit Tanzen - dann war das ganze auch wieder gegessen.
Ja, und im Januar hab ich mir ein Herz gefasst und ENDLICh mit Zumba angefangen. Geräte wären mir zu öde, das würde mir nicht wirklich Spass machen, ich brauch was in der Gruppe und wie gesagt, mit Musik. Meine Bedenken, die ich hatte? 1. keine Ausdauer, ich halte nicht durch; Fazit: gegen Ende fiel mein Blutdruck momentan in den Keller, ich musste eine Pause machen, ging dann aber wieder. ist seither nie wieder passiert. 2. zu alt; Fazit: die Gruppe ist so gemischt, dass zwischen 15 und 55 alles dabei ist. 3. komme mit den Choreographien nicht mit; Fazit: habe mich einfach hinten reingestellt und so gut es ging mitgemacht. Keiner guckt schief, wenns nicht gleich klappt, jeder hat mal so angefangen. Und man kommt superschnell rein, immerhin wiederholt sich ja alles.
Es macht wirklich total Spass. Da ich das Tanzen so sehr vermisse, ist Zumba so eine Art Tanzersatz, auch wenn ich immer noch von Salsa, Tango und Co. träume (aber ohne Tanzpartner, etwas schwierig)