Bibia hat bis vor kurzem noch Nature's best (Hill's) bekommen. Da es ihr damit ausgezeichnet ging, war es mir egal, ob die enthaltenen Nährstoffe natürlich oder künstlich zugesetzt waren...
Was mich gestört hat, war die Vorstellung, wie die verwendenten Tiere gehalten und geschlachtet wurden.
Mein nächster Gedanke war, auf Bozita umzusteigen, da Schweden eigentlich recht gute Tierschutzgesetze hat. Außerdem (so meine Theorie) kann man Elche und Rentiere kaum in der typischen "Massenhaltung" halten. Naja, ein Blick auf die Inhaltsangabe zeigt, dass kaum etwas von den "großen" Tieren drin ist - dafür aber Hühnchen (sehr wohl in Massenhaft zu halten) und SALZ.
Momentan bin ich (notdürftig) auf BioPlan umgestiegen, bin aber noch auf der Suche nach einem Futter, bei dem sich die Herkunft und der "Lebensweg" der verarbeiteten Tiere etwas besser nachverfolgen lässt. In letzter Zeit koche ich immer häufiger selbst. Dann gibt es praktisch "gegarte BARF-Nahrung". Fleisch, Organe, etc. allerdings aus (möglichst) artgerechter Haltung und aus Einzeltierschlachtung (meistens vom Bio-Fleischer). Diese Variante ist leider etwas teurer als das übliche barfen. Aber ich denke einfach, dass Tierliebe nicht beim eigenen Tier Halt machen sollte. Wenn schon Tiere für meinen Hund sterben müssen, sollen sie wenigstens halbwegs gescheit gelebt haben und nicht durch die Hölle einer industriellen Großschlachterei gegangen sein - denn DAS ist sicherlich auch nicht biologisch und artgerecht!
Aber mit den Überzeugungen und Idealen ist das so eine Sache... Ich habe mein Ideal leider noch nicht gefunden.