Hallo,
meine 4 Hunde (Am.Staff.Terrier, Pitbull, kleiner Mischling, Jack Russel Terrier) bekommen Ultima von Affinity Trockenfutter und ich mische eine kleine Dose Pedigree Nassfutter in die 4 Napfe mit ein. Ich mische seit jeher ein wenig Nassfutter unter, um Verstopfungsprobleme vorzubeugen.
Es heisst, dass das Mischen von Trocken- und Nassfutter zu Verdaungsproblemen führen kann. Das ist auch richtig.
Der Hund hat einen sehr großen Magen und relativ zur Körpergröße betrachtet, einen sehr kurzen Darm. Er kann sehr große Futtermengen auf einmal aufnehmen und verdaut sehr schnell. Das liegt daran, dass der Hund als "Fleischfresser" die Nahrung nicht zu lange im Körper hat, da der Verdauungssprozess im Darm sonst zu Vergiftungen und somit Unwohlsein führen könnte.
Die Verdauungszeit liegt in der Regel bei 4-6 Stunden.
Dosenfutter hat in etwa die gleiche Verdauungszeit.
Trockenfutter hat einen längeren Aufenthalt im Verdauungssystem - bis zu 12 Stunden.
Wenn man nun aber beides mischt, hat man einmal die 4-6 Stunden Verdauungszeit und einmal die 12 Stunden.
Deshalb sollte man, wenn man mischt nur einen ganz geringen, minimalen Nassfutteranteil untermischen, was sich wiederrum bei Tieren, die zu Verstopfungen neigen positiv auswirkt.
Warum dann nicht gleich nur "nass" füttern ?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Trockenfutter zum einen die Zähne reinigt, der Hund neigt nicht so schnell zur Zahnsteinbildung, zum anderen der Kot fester ist, wie wenn man nur "nass" füttert.
Meine 3 Katzen bekommen unterschiedliches Futter.
Xena (chronische Gastritis) bekommt von Royal Canine "Digestivum"
Cleopatra bekommt wie die Hunde Ultima von Affinity und
Chimaira (Nesthäkchen) bekommt Kitten von Royal Canin.
LG