Hund vegetarisch ernähren?!

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  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #61
Ich glaube nicht, dass die vegetarische/vegane Ernährung des Haustier etwas mit Vermenschlichung zu tun hat. Ich denke niemand, der das tut, würde wirklich behaupten, dass der Hund sich aus freien Stücken fleischfrei lebt oder sich vegan ernähren würde, wenn er die Thematik, die daran hängt, irgendwie verstehen könnte. Deswegen finde ich den Begriff hier auch nicht wirklich passend.

Ich sehe es eher so, dass man es sich dadurch selbst leicht macht. Um dem eigenen Gewissenskonflikt zu entgehen, wählt man die für sich am leichtesten zu ertragende Variante, in der für einen direkt oder indirekt (fürs Haustier) getötet werden muss - nur eben zu Lasten des Hundes.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #62
Off-Topic
Ich denke, dass man als Vegetarier nicht unbedingt seine Sachen in der Fleischbrühe anbraten möchte, dürfte für die meisten auch verständlich sein. Ich hatte das eher so verstanden, dass die Veganer in der Studiküche von Winchester auch protestieren, wenn generell Würstchen in "ihrer" Pfanne gebraten werden - auch wenn diese danach gespült werden. Das kann ich dann ehrlich gesagt auch nicht mehr so ganz nachvollziehen...

Naja, gehen wir mal davon aus du bist aus bestimmten (ethischen) Gründen dagegen, dass Hunde und Katzen gegessen werden. Wenn ich mir jetzt deine Pfanne leihen möchte um darin lecker Miezen-Schnitzel zu braten. Würdest du mir die geben? Oder - anderes Beispiel - du bist total gegen Gewalt. Leihst du mir deinen Baseballschläger, wenn ich damit paar Leute umhauen möchte? Würd auch das Blut abwaschen ;)
Ich denke es fällt vielen schwer, wirklich vom veganen Standpunkt aus zu sehen. Viele Veggies sehen Fleisch nicht mehr als "Lebensmittel", sondern einfach nur als totes Tier (was es ja auch ist). Und da kann ich schon verstehen, dass man für etwas, das seinen eigenen Überzeugungen so absolut nicht entspricht, nicht seine Sachen hergeben mag.
Egal, ob man das persönlich jetzt für übertrieben, albern oder doch angebracht hält, ich finde man sollte das einfach akzeptieren. Soviel Respekt verdient doch jeder, oder? ;)
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #63
Off-Topic
Naja, gehen wir mal davon aus du bist aus bestimmten (ethischen) Gründen dagegen, dass Hunde und Katzen gegessen werden. Wenn ich mir jetzt deine Pfanne leihen möchte um darin lecker Miezen-Schnitzel zu braten. Würdest du mir die geben? Oder - anderes Beispiel - du bist total gegen Gewalt. Leihst du mir deinen Baseballschläger, wenn ich damit paar Leute umhauen möchte? Würd auch das Blut abwaschen ;)
Ich denke es fällt vielen schwer, wirklich vom veganen Standpunkt aus zu sehen. Viele Veggies sehen Fleisch nicht mehr als "Lebensmittel", sondern einfach nur als totes Tier (was es ja auch ist). Und da kann ich schon verstehen, dass man für etwas, das seinen eigenen Überzeugungen so absolut nicht entspricht, nicht seine Sachen hergeben mag.
Egal, ob man das persönlich jetzt für übertrieben, albern oder doch angebracht hält, ich finde man sollte das einfach akzeptieren. Soviel Respekt verdient doch jeder, oder? ;)


Das war sicher nicht böse gemeint, ich würde das ja auch akzeptieren. Nur ich persönlich kann so ein Verhalten eben nicht nachvollziehen...die Würstchen würden ja so oder so gebraten werden, ob nun in dieser Pfanne oder in der anderen. Natürlich kann ich den Standpunkt verstehen, dass man es einfach aus Prinzip nicht möchte, um es nicht zu unterstützen....aber mir persönlich ist das einfach schon zu "militant" und man schießt damit übers Ziel hinaus....denn dadurch werde ich bestimmt keinen davon abhalten, Fleisch zu essen, im Gegenteil. So etwas fördert dann eher wieder solche Klischees und führt dazu, dass Fleischesser Veganer als verrückte Spinner abtun. Damit hilft man keinem Tier, im Gegenteil, es hält andere Menschen dann eher davon ab, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Ich bin da einfach der Meinung, dass man da über die eigenen Prinzipien auch mal hinweg sehen sollte. Ich kann das zwar alles nachvollziehen, auch dass es so viele militante Veganer gibt - aber ich persönlich halte es eben einfach nicht für den richtigen Weg, weil es einfach mehr schadet als nutzt.


Genug OT jetzt...ist aber sicher ein nettes Thema für den Veggie-Plauderthread, wenn du weiter darüber diskutieren willst ;)
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #64
Die Sache mit der artgerechten Fütterung in der Tierschutzordnung (oder woher das auch stammen mag) finde ich allerdings mehr als lächerlich. Die Intention dahinter mag sehr gut sein, aber wenn wir das wirklich durchziehen wollen, dann sollte bitte jegliches Discounterfutter oder Futter auf Getreidebasis verboten werden. Das wird es allerdings nicht, nur wieso? Ab wann gilt ein Futter als artgerecht? Wenn ich solange künstliche Vitamine hinzufüge, bis alles abgedeckt ist, was der Hund braucht? Nicht, dass ich künstliche Vitamine im Prinzip ablehne, sie sind auch in "besserem" Futter enthalten, weil einfach auch viel durch die Fertigung verloren geht, aber bei "schlechtem" Futter ist das mit Sicherheit eher eine Folge der Ersparnis, die man gewährleisten will. Und was passiert mit den Hunden, die krank sind und keine fleischbasierte Nahrung zu sich nehmen dürfen? Von wem kriege ich die Ausnahmegenehmigung? Wenn man so eine Verordnung schon hat, dann sollte man es auch entsprechend durchsetzen können. Aber das Gegenteil passiert - vielmehr werden "solche" Sorten von Stiftung Warentest auch noch angepriesen. Wieso? Weil alle nötigen Nährstoffe ja enthalten sind - WIE die reinkamen, juckt niemanden ;)
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #65
Hier habe ich was Interessantes darüber gefunden was einleuchtend klingt:
Es ist halt irgendwie alles schwierig. Die einen schreiben der Hund braucht unbedingt Fleisch, weil er vom Wolf abstammt, lest man sich ein vegetarisches Hundefertigfutter durch, zählt nur das, und Fleisch wird als der letzte "Mist" dargestellt.
Klar bei Hunden wo es notwendig ist sehe ich es ein. Nur dann stellt sich für mich wieder die Frage, was tat ein Wolf wenn er kein Fleisch vertragen hat? Ganz einfach da gabs sowas nicht, der Mensch hat hier schon zuviel in die Natur eingegriffen, und diese elendigen Futter die Mais und was weiß ich noch alles beinhalten, und Hautallergienträger Nummer eins ist fördert, macht das ganze auch nicht besser.
Es ist halt wirklich schwer zu sagen, ob eine rein vegetarische Ernährung für den Hund gut ist. Die Firmen die vegetarisches Futter anbieten, sind gegen Fleisch und stellen es so dar als würde der Hund krank werden davon. Umgekehrt ist es dasselbe, und ein paar Firmen bemühen sich jetzt wirklich schon hochwertiges Futter herzustellen unter anderem mit viel Fleischanteil. Es gibt kaum Tierärzte die dazu raten seinen Hund vegetarisch zu ernähren, klar gibt es auch Tierärzte die RC empfehlen, obwohl das Futter nicht mal irgendwas an Fleisch enthält, trotzdem möchte ich sagen, dass ich schon bei mehreren Tierärzten war, weil ich auch viele Tiere habe, und eine Weile brauchte, die richtige gefunden zu haben, aber es ist noch keiner auf mich zugekommen der meinte ich soll meinen Hund am besten vegetarisch füttern. Wenn nicht ein Tierarzt wer soll es dann empfehlen? Die Industrie die uns sowieso verarscht, und alles gut redet, und wenn noch soviel Mais, Zucker oder was weiß ich drinnen ist. Warum soll uns die Industrie mit vegetarischem Futter nicht genauso anlügen?
Hier mal das beste Beispiel: Yarrah Vegetarisches Hundetrockenfutter: Hierbei ist das Futter mit Fleisch ja so böse und nur vegetarisches Futter ist gut, aber warum verkaufen sie dann auch tierisches Futter? Und das in Hülle und Fülle. Gibt es mit Huhn mit Rind und mit allem. Passt meiner Meinung nach nicht ganz zusammen.
Und hier noch die Zusammensetzung vom vegetarischen Trockenfutter von Yarrah: Getreide* (Weizen*, Mais*), pflanzliche Nebenerzeugnisse* (Sonnenblumenkerne*, Weizengrieß*), Sojabohnen*, Hefe, Mineralstoffe.* = aus kontrolliertem biologischem Anbau, Skal 1301 (Quelle: Zooplus)
Es wird außerdem angepriesen dass es bei Haut und Fellproblemen gut ist, und das obwohl nochmal erwähnt Getreide und vor allem Mais Hauptproblem für Fell und Haupterkrankungen ist. Das Futter besteht fast nur aus Getreide, und pflanzlichen Nebenerzeugnissen was alles sein kann.
Mich würde mal interessieren wenn wir wirklich ernsthaft vegetarisch füttern möchte, was er ihm abwechslungsreiches geben möchte. So viel bleibt da ja nicht über. Trockenfutter fällt laut der Zusammensetzung ja schon mal durch. Bekommt er eine Schüssel mit Blumenkohl, Karotten, Banane und das vielleicht noch püriert? Oder bitte wie will man das anstellen?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Achja und das wird über das Futter auch noch gesagt: Yarrah Bio Vegetarian Dogfood ist eines der untersuchten Alleinfuttermittel, "das einem gesunden erwachsenen Hund längerfristig gefüttert werden darf, ohne dass gesundheitliche Schäden zu erwarten sind". (Quelle: ) Hier steht eindeutig längerfristig aber nicht ein Hundeleben lang. Lest man sich die Zusammensetzung durch frag ich mich was daran nur irgendwie gesund sein soll... und alles andere vegane Fertigfutter dass ich gefunden habe sieht auch nicht wirklich anders aus. Egal ob Trocken,- oder Nassfutter.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #66
Es ist halt wirklich schwer zu sagen, ob eine rein vegetarische Ernährung für den Hund gut ist. Die Firmen die vegetarisches Futter anbieten, sind gegen Fleisch und stellen es so dar als würde der Hund krank werden davon. Umgekehrt ist es dasselbe, und ein paar Firmen bemühen sich jetzt wirklich schon hochwertiges Futter herzustellen unter anderem mit viel Fleischanteil. Es gibt kaum Tierärzte die dazu raten seinen Hund vegetarisch zu ernähren, klar gibt es auch Tierärzte die RC empfehlen, obwohl das Futter nicht mal irgendwas an Fleisch enthält, trotzdem möchte ich sagen, dass ich schon bei mehreren Tierärzten war, weil ich auch viele Tiere habe, und eine Weile brauchte, die richtige gefunden zu haben, aber es ist noch keiner auf mich zugekommen der meinte ich soll meinen Hund am besten vegetarisch füttern. Wenn nicht ein Tierarzt wer soll es dann empfehlen? Die Industrie die uns sowieso verarscht, und alles gut redet, und wenn noch soviel Mais, Zucker oder was weiß ich drinnen ist. Warum soll uns die Industrie mit vegetarischem Futter nicht genauso anlügen?

Bei den ersten Sätzen stimme ich total mit dir überein. Aber die Bewertung von Futter den Tierärzten zu überlassen finde ich dann doch recht schwierig, einfach weil sich Tierärzte meistens doch recht wenig mit Ernährung auseinander setzen. Hast du ja auch selbst schon zwei Sätze vorher erähnt. Das sieht man oft, dass sie einem dann RC aufschwatzen wollen oder bei Katzen zu Trockenfutter raten.

Anfang des Jahres erschien im Übrigen auch ein Artikel über vegane Haustierfütterung in der Zeitschrift Kochen ohne Knochen, einer Zeitschrift von und für Vegetarier und Veganer. Den fand ich sehr interessant, weil wirklich versucht wurde, mal objektiv an die Sache heranzugehen. Allerdings wurde dort vor allem auch beschrieben, dass es fast unmöglich ist, Informationen darüber zu bekommen, wie gesund oder ungesund eine solche Ernährung ist. Von Dozenten und Studenten für Veterinärmedizin bekam man keine Informationen, Dissertationen gibt es in diesem Bereich keine und kein einziger Tierarzt hat auf ihr Anschreiben reagiert und wollte öffentlich Stellung zu dem Thema beziehen.
Der Deutsche Tierschutzbund hat es dagegen anscheinend geschafft, eine Doktorarbeit über das Thema zu finden und mit einem Professor darüber zu reden. Dort findet sich dann unter anderem der Satz "Auf der Grundlage einer Doktorarbeit über vegetarische Ernährung von Hunden und Katzen sowie mehrerer Gespräche mit Prof. Dr. Ellen Kienzle (Lehrstuhl für Tierernährung am Institut für Veterinärmedizin der Universität München) können wir eine vegetarische Ernährung von Katzen aus Tierschutzgründen nicht empfehlen."
Bei Hunden sieht es dagegen anders aus, dort kommt man zu dem Schluss, dass eine vegetarische (nicht vegane!) Ernährung von Hunden doch möglich sei: "Aus wissenschaftlichen Feldstudien lässt sich ableiten, dass es grundsätzlich möglich ist, einen Hund vegetarisch zu ernähren."
Eine Quelle dieser "wissenschaftlichen Feldstudien" wird dort aber leider nicht genannt.

Im Artikel in KoK wird übrigens auch noch auf einen interessanten Link mit kritischer Betrachtungsweise von veganer Ernährung von Haustieren verwiesen. Dort geht es zwar um Katzen, aber die Diskussion ähnelt sich ja sehr, mit der Ausnahme dass es bei Katzen noch weniger der Natur entspricht, pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen. Allerings wird dort eben auch viel auf Punkte eingegangen, die auch in die Diskussion über vegetarisches Hundefutter passen, zum Beispiel die Gründe für vegetarische Haustierfütterung oder die Problematik mit der Industrie, die immer nur ihre eigenen Interessen vertritt. Wer weiter lesen will kann das ja tun. Auf der gleichen Seite (und im Artikel im KoK-Magazin) wird übrigens auch noch mal erwähnt, dass vegetarische Ernährung von Fleischfressern gegen das Tierschutzgesetz verstößt. ;)
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #67
Nur dann stellt sich für mich wieder die Frage, was tat ein Wolf wenn er kein Fleisch vertragen hat?

Ich nehme an, er würde sterben. Wobei ich nicht weiß, inwiefern ein Wolf sich da "umpolen" konnte/kann, was die Ernährung angeht. Nur wäre das für mich natürlich auch kein Argument dann zu sagen "deswegen dürft ihr kein Veggi-Futter füttern". Ginge es danach, dürften wir unsere Hunde mit Tumorbefall oder gebrochenem Bein auch nicht mehr behandeln lassen, weil das unnatürlich wäre. Wenn unser Hund etwas nicht verträgt oder krank wird, sollte man natürlich schauen, dass er etwas bekommt, was ihm gut tut und wenn das Veggi-Ernährung ist, dann sollte man ihm diese auch geben.

Ich bin ja im Prinzip großer Freund des deutschen Tierschutzbundes, aber diesen Artikel find ich mehr als dürftig. Welche wissenschaftlichen Feldstudien? Wie sieht denn so ein professioneller Plan aus? Und wie will man das umsetzen, wenn heutzutage weder beim Menschen noch beim Tier genaustens herausgefunden wurde, welche Komponenten in welchem Maß gefüttert werden sollten? Wieso sollte ich jetzt genau diesem einen TA glauben oder diesem einen Ernährungswissenschaftler? Was heißt "grundsätzlich möglich"? Lebt er dann gesünder oder muss ich mit Mangelerscheinungen oder gar einem verkürzten Leben rechnen? Wirkt sich das überhaupt irgendwie auf die Gesundheit aus? Oder bleibt alles gleich?

Das ist auch alles nicht böse gemeint. Aber in meinem Leben habe ich schon viele TÄ, Ernährungsgespräche mit HuFu-Herstellern und Diskussionen mit Normalos durch - jeder hat die Weisheit für sich gepachtet. Fakt ist doch: In der Natur würde kein Wolf/Hund mal eben so zum Vegetarier oder gar Veganer tendieren. Hat man je eine Tierdoku gesehen, wo der Hund/Wolf im Kleefeld steht? Zumindest ich nicht. :eusa_think: Und ganz ehrlich: Eine einzige Doktorarbeit? :eusa_eh: Das ist jetzt der ganze Beleg, um ohne relativ schlechtes Gewissen diese Ernährung zu "empfehlen" (wenn auch mit Bedingungen)?

Hachja, ein interessantes Feld, aber freiwillig werde ich es wohl nie füttern. Ich musste meine Hündin ein halbes Jahr (fast) vegetarisch ernähren. Das war zwar gut für ihre Krankheit, aber leider ist ausgerechnet sie der Fleischfresser schlechthin von meinen Hunden. Ginge es nach ihr, würde ich einfach nur ein Stück Fleisch in den Napf werfen und den Rest könnte ich selber essen :eusa_doh::lol: Ihr könnt euch vorstellen, wie lustig diese Zeit war *g*
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #68
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #69
Off-Topic
*lach* rischtisch. Fehlstudien wären ja armseelig als Basis :lol:
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #70
Off-Topic
Darüber musste ich jetzt erstmal herzlich lachen. :lol: *Lachtränen wegwisch*
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #71
Off-Topic
Dann hatte der Fehler ja wenigstens etwas Positives :p
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #72
Ja ich stimme euch allen zu besonders Pewee mit den Tierärzten und Ernährung möchte aber dazu sagen, dass es mittlerweile schon viele Tierärzte gibt die nicht zu RC und ähnlichen Müll raten. Und muss auch dazu ganz ehrlich sagen, damals war ich über das Thema Futter noch nicht ganz so aufgeklärt, mein Ex und sein Mops hatte eine zeitlang irrsinnige Probleme mit der Verdauung bis er schließlich von RC von einem Tierarzt den ich nicht mehr aufsuche , und der Durchfall (der kleine musste damals fast sterben) ihm sehr geholfen hat, die Verdauung wieder in den Griff zu bekommen. Auch wenn die Inhaltsstoffe nicht gut sind, muss ich dazu sagen, dem kleinen Kerl hat es damals sehr geholfen, und er bakam den 3 kg Sack danach wurde wieder auf anderes Futter gegriffen.

Als Abschlusssatz ist für mich die "Beweislage" einfach zu gering als dass ich meinen Hunden vegetarisches Futter geben würde. Und das Fertigfutter fällt aufgrund hohen Anteil an Mais und Getreide für mich sowieso flach. Also müsste man vegetarisches Futter frisch zubereiten. Meine Hunde würden nicht begeistert sein, wenn sich in ihrem Futternapf plötzlich Karotten, und Hundemüsli und Flocken, und von mir aus Blumenkohl plus vielleicht noch ein paar Vitamintropfen geben würde. Auf das will ich hier raus.

Wenn es wirklich mal Beweise oder Studien darüber gibt, dass man seinen Hund besser vegetarisch ernähren sollte, und das wirklich bewiesen ist, dann ist es mir eine Überlegung wert aber vorher sicher nicht.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #73
Ich habe mit RC dieselben Erfahrungen gemacht. Wobei man auch einfach dazu sagen muss, dass unsere Hunde zu dem Zeitpunkt als sie das Futter bekamen nicht gesund waren. Einem gesunden Hund würde ich das nicht geben. EInem Halter dessen Hund Leberprobleme hat, würde ich das Futter immer empfehlen, denn selbst wenn man die Diät barft, hat man irgendwann nur noch ganz wenig Auswahl, die man füttern kann und freut sich über jede Alternative.

Meine Erfahrungen mit TÄ und Futterempfehlungen sind da sehr unterschiedlich. 3 haben mir alles Mögliche andrehen wollen, von Eukanuba über Hills bis zum berühmten RC. Erst mein jetziger TA ließ mir einfach die Wahl. Damals hätte ich eine "Ausschlussdiät" über RC probieren können oder ich kaufe einfach das Fleisch selbst. Auch die RC-Leberdiät kam damals nicht von ihm, sondern von der Tierklinik, in der wir irgendwann waren. Er hat es erst bestellt als ich ihn ausdrücklich darum gebeten habe. Seine Meinung zu RC hat er eigentlich nie kundgetan.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #74
Ganz deiner Meinung einem gesunden Hund würd ich es auch nicht geben.
Dem armen Mops damals hat es wirklich geholfen.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #75
hi,
da mein henry (2 jahre) nun unter einer schweren nierenerkrankung leidet (hypoalbuminanämie und glomerolonephritis)
hat mir meine TÄ vorgeschlagen, da er RC renal und KD nicht wirklich mag, seine diät speziell von der uni MUC ausrechnen zu lassen. die richten sich da sehr nach seinen vorlieben etc.. mir wäre es echt egal, ob es vegan, veggie oder barfen oder was weiß ich wäre, wenn er dadurch noch weiterleben könnte. ich lasse das wohl mal machen, wenn der bluttest heute abend nichts gegenteiliges sagt...bibber.
ich werde, wenn die mir zu veganer ernährung oder vegetarischer ernährung etwas empfehlen, das mal hier reinstellen, vielleicht hilft es dann ja auch anderen :).
bitte daumen drücken und biba
lg mara und henry
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #76
Alle Daumen und Pfoten sind gedrückt! Wenn es dem Hund mit dem Futter gut geht und es eine Krankheit weitesgehend ohne Schmerzen aufhalten kann, dann sollte man bzgl. der Zusammensetzung ohnehin nicht so streng sein. Als Hanna ihre Lebersache hatte, bekam sie auch fast vegetarisches Futter.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #77
ich halte es als Tierquälerei! Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund sich in der Wildnis vegetarisch ernähren würde. Und da man einen Hund so natürlich wie es geht ernähren soll, finde ich es absolut Unverantwortlich! Ein Tier brauch allein schon Fleisch um die Vitamine und Mineralien zu bekommen. Diese Mineralstoffe können nicht künstlich ersetzt werden. Barfen ist natürlich auch umstritten, aber man sollte es schon normal Varieren. Kann mir nicht vorstellen das ein Hund im leben glücklich und gesund ist wenn er kein richtiges Fleisch bekommt.
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #78
Diese Mineralstoffe können nicht künstlich ersetzt werden.

Wieso sollte das nicht möglich sein? Dann hätten aber viele Hunde bei einigen Fertigfuttersorten schon die ein oder andere Mangelerscheinung ;)
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #79
Wieso sollte das nicht möglich sein? Dann hätten aber viele Hunde bei einigen Fertigfuttersorten schon die ein oder andere Mangelerscheinung ;)

Wenn vegetarische Ernährung in Ordnung ist (weitgehend), dann sollte es auch völlig legitim sein, dem Hund Aldi, Lidl und Pedigree zu verpassen. Ist genauso viel künstlicher Mist drin und immerhin noch Fleisch.
Doch bei diesen Futtersorten schmeißen alle die Hände in die Luft und reden von nicht artgerechter und ungesunder Fütterung.
Nur dass diese Billigfutter-Fütterung oft auf Unwissenheit beruht. Vegetarische Ernährung beruht auf Egoismus des Menschen
 
  • Hund vegetarisch ernähren?! Beitrag #80
Wenn vegetarische Ernährung in Ordnung ist (weitgehend), dann sollte es auch völlig legitim sein, dem Hund Aldi, Lidl und Pedigree zu verpassen. Ist genauso viel künstlicher Mist drin und immerhin noch Fleisch.

Wer sagt denn hier, dass es für einen gesunden Hund in Ordnung sei?
Der Hund, den es hier betrifft und Pewee's sind/waren beide krank und haben spezielles Futter benötigt.
 
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