Die Wahl der Arbeitsmaterialien ist natürlich Geschmackssache, ich selber mag sehr gerne Blei- und Buntstifte, Pastellkreiden, Öl- und Acrylfarben, so überhaupt nicht meins sind dagegen Aquarellfarben.
Wichtig ist meiner Meinung nach auch auf eine gewisse Qualität der Arbeitsmaterialien zu achten, wenn man mit Buntstiften malen möchte und dann eine billige Packung NoNames im Supermarkt kauft kann man davon ausgehen das wenig Pigmente drin sind und man nur einen schwachen Farbabrieb bekommt.
Polychromos von Faber Castell sind z.B. sehr empfehlenswert haben aber halt auch ihren Preis.
Was sich für Anfänger eignet kommt auch immer drauf an, wie man das Thema angehen möchte.
Wenn man üben möchte etwas fotorealistisch darzustellen mit Schatten und Strukturen sollte man möglichst nicht mit Farben anfangen. Gut ist dafür der Einstieg mit Bleistiften, dabei kann man das Erkennen und Wiedergeben von Höhen und Tiefen und Schatten gut üben.
Zur Ausstattung gehört ein Bleistiftsortiment (12 Stifte von H2 - B8 ), ein festes Radiergummi und ein Knetradiergummi (zum Abheben). Wer gerne verwischen möchte für den empfiehlt sich noch ein Estompen (Papierwischer) und evtl. ein elektrischer Radiergummi zur Weißhöhung.
Das Papier ist wieder Geschmachssache, um so feiner das Papier ist um so feinere Linien kann man mit seinen Bleistiften ziehen. Auf normalem Schreibmaschinenpapier kann man schon ganz gut üben, allerdings ist das Papier natürlich auch sehr dünn und verknickt schnell, was schade ist. Ein etwas dickeres Papier ist daher ratsam.
Mit Farben kann man natürlich genau so loslegen, es ist jedoch sehr viel schwieriger mit Farben etwas realistisch wiederzugeben als mit Bleistiften weil man eben nicht nur Hell und Dunkel berücksichtigen muss, sondern auch die verschiedenen Farbtöne.
An Farben empfiehlt sich für den Anfang eigentlich auch alles was Spaß macht, von Öl würde ich am Anfang allerdings abraten, da das anmischen der Farben mit den verschiedenen Malmitteln Vorkenntnisse verlangt und das Malen eines Bildes in vielen Ölschichten sehr lange dauert (zwischen den einzelnen Malphasen können Wochen liegen, je nach Trockungsgrad) und der Aufbau eines Bildes schwierig ist.
Am Anfang ist man ja aber eher ungeduldig und möchte das das Bild schnell fertig wird, daher würde ich für den Anfang nicht zu Öl raten.
Acryl trocknet schneller und kann dank verschiedener Malmittel auch auf sehr verschiedene Weise vermalt werden (als Spachtelmasse oder durch Verdünnung auch als Lasur).
Als Untergrund eignet sich eigentlich alles auf dem die Farbe hält

Man kann fertigeLeinwände kaufen aber auch ein altes Stück Hartfaserplatte kann reizvoll sein.
Edit: @nickundeve: Danke

Hoffe du zeigst uns weitere Sachen, finde deine Bilder auch toll
Blackdobermann: Mir gefallen deine Bilder, vor allem die Fellstrucktur finde ich sehr gelungen. Etwas mehr Kontrast würde noch mehr Leben reinbringen, aber es mag auch sein das den jetzt dein Scanner geschluckt hat.
Die Katze mit der Ratte gefällt mir am Besten, der Faltenwurf des Tuches ist auch gut geworden.