Hallo Leute,
die die schon länger hier mitlesen wissen, dass ich schon so ziemlich am Anfang angefangen habe hier mit rumzukrebsen=)
Und leider kann ich kaum Erfolge verbuchen. Ich könnte jetzt einfach sagen, dass es an mangelnder Disziplin liegt. Aber irgendwie mag ich es nicht nur darauf abschieben. Ich bin nun kein Motivationsbolzen, aber normalerweise bin ich schon in der Lage, Sachen durchzuziehen.
Nun meine Frage zu dem Thema:
Ab wann, kann man von einer Essströung sprechen? Also ich meine jetzt natürlich nicht im Sinne von Magersucht oder Bulimie,sondern das genaue Gegenteil.
Ich würde jetzt auch nciht sagen, dass ich an Esssucht leide,das wäre vermutlich extremer.
Naja...ich beschreibe vielleicht mal was ich meine.
Ich bin ja nun seit ich denken kann zu dick. Mal war es die obere Grenze des Normalgewichts,mal hab ich fast am krankhaften Übergewicht gekratzt. In den letzten Jahren hat es sich bei ca. 10 kg überm Idealgewicht eingependelt.
Doch es störtmich natürlich nach wie vor. Es machtmir sogar sehr zu schaffen. Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut. Ich habe selbst vor meinem Freund Komplexe mich zu zeigen wie ich bin und nicht sofort den Bauch einzuziehen und die Luft anzuhalten sobald er in der Nähe ist. Das sind Kleinigkeiten, aber die meisten hier werden denke ich wissen, wie sich das zusammensammelt und einen fertig machen kann.
Und obwohl es mich seit Jahren so fertig macht und ich genau weiß was ich essen sollte und was nicht usw schaffe ich es einfach nicht diese paar Kilo loszuwerden.
Sobald ich anfange mich mit dem abnehmen zu beschäftigen esse ich automatisch mehr. Ich weiß ganz genau, wann ich satt bin,wann schluss sein sollte...und esse praktisch mit Absicht mehr. Dann fühle ich mich schlecht und hab mehr als einmal daran gedacht zu drastischen Mitteln zu greifen.
Ich habe irgendwie überhaupt keinen Bezug dazu, was normal ist. Entweder ich esse zwanghaft zu viel oder ich kippe ins andere extrem, trau mich gar nicht mehr zu essen weil ja alles böse Kalorien hat und mir jeder bissen als "zu viel"vorkommt.
Und ich hab jetzt halt überlegt, inwieweit das halt mein Ding ist und ich das selber hinkriegen muss, oder ob das wirklich schon in eine "ungesunde" Richtung tendiert.
Wenn es so wäre: was macht man dann? An wen wendet man sich?
Ich hab irgendwie Hemmungen das meiner Hausärztin aufzutischen,weil ich ja nun kein furchtbar extremer Fall bin.
Naja...erstmal Ende des Romans.Vielleicht könnt ihr mir ja was dazu sagen...ich erzähl wenn Bedarf besteht auch noch mehr um die Situation zu erklären=)
Danke schonmal
Liebe Grüße