Hallo,
habe jetzt nicht alle Beiträge genau durchgelesen....und ich weiß nicht in wie weit da was beim Themenersteller ankommt, man wird hier ja total verwirrt wenn man mal so über die Texte fliegt.
Aber naja:
Also, ich habe mitbekommen das du 15 bist, ich finde die Aufgabe für eine 15 jährgie zu groß sich um solch einen evtl. Verhaltensgestörten Hund zu kümmern.
Was ich auch nicht verstehen kann, warum der Hund nach 2,5 Jahren immer noch so ist, oder sich nicht gebessert hat, wenn sogar ein "Hundetrainer" im Haus ist! Denn schon mit ganz normaler "Hundesprache" kann man bei einem ängstlichen Hund viel bewirken und ihm die Sicherheit geben die er braucht. Was auch schon mit leichten Übungen (die eigentlich jeder Hundetrainer kennt) funktioniert ist, das man dem Hund eine klare Linie geben muss, damit er sich an jemandem Orientieren kann. (ist eigentlich ein kleines einmal eins der Hundeerziehung)
Wenn man wirklich die Probleme nicht "alleine" in den Griff bekommt, wieso wartet man dann erst 2,5 Jahre? Sieh es nicht als Vorwurf, ist eine ernst gemeinte Frage.
Ich glaube dem Hund ist am Besten geholfen wenn ihr euch mit ihm in Professionelle Hände begebt und euch erst mal von Grund auf erklären lasst wie ihr mit dem Hund umzugehen hat. Die Hilfe in solchen Situtaionen ist in Foren immer sehr begrenzt, da es Situationen sind die man Live mit erleben muss um dann gute Tipps zu geben.
Also entweder ihr zieht alle an einem Strang, egal ob es die Erziehung (also Problembewältigung ist, die unter anderem sehr viel Zeit und damit natürlcih auch Geld in Anspruch nimmt) oder ihr gebt den Hund in Fachkreise ab und sucht ein neues zuhause. Mit abgeben meine ich nicht unbedingt ins Tierheim geben, das wäre das Ende für diesen Hund. Aber vielleicht gebt ihr ihn in eine Seriöse Hundeschule ab (unsere macht das auch), die mit dem Hund arbeiten und ihn "sortieren", und sucht gemeinsam ein neues zuhause für den HUnd, oder versucht einen Pauschal Preis auszuhandeln und nehmt den Hund dann wieder mit zu euch, oder geht die Ausbildung gemeinsam an. Aber in jedem Fall müsst >ihr< euch erst mal helfen lassen, bevor dem Hund geholfen wird, damit ist gemeint: bevor der Hund "erzogen" oder in diesem Fall "behandelt" wird, müsst ihr euch erst mal schulen lassen wie man mit solch einem Hund überhaupt umgehen soll. Und wenn ihr einen Wesenstest machen müsst werdet ihr um Professionelle Hilfe nicht drum rum kommen, es sei denn der Hund wird abgegeben!
Wurde denn bei dem Hund auch schon mal organisch etwas untersucht?? Blutbild etc. Tumor??
Das würde ich in jedem Fall mal machen lassen, vielleicht ist es eben ein organisches Problem (auch Addison/Schilddrüsenerkrankungen-also Stoffwechselerkrankungen allgmein- können zu solchen "Verhaltensstörungen" führen oder in Verbindung stehen).
Bei manchen Hunden die solche in Verhalten zeigen neigt man auch mal dazu "Antidepressiva" zu verabreichen. Aber dazu muss eben mal eine Tierärztliche Untersuchung her, auch Störungen des Bewegungsapparats können solches Verhalten fördern oder auslösen.
Werdet euch klar wieviel Geld und Zeit ihr investieren wollt. Ich als Hundefreak kannn nur sagen, ich bin wenn ich mir einen Hund anschaffe, auf solche Kosten vorbereitet, sonst hätte ich mir keinen geholt (egal wieviel Ahnung ich von Hudnen habe, ob Leihe oder Profi)
Also, viel Erfolg, wünsch euch wirklich das ihr da noch was ändert könnt
Nina