Bitte, bitte seid doch nicht so misstrauisch

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Wenn PP die Warheit sagt (ich glaube ihr) dann müßen solche Äusserungen sehr schmerzhaft für sie sein. Sie ist innerhalb ihrer Familie schon allein mit dem Problem, hier glaubt ihr niemand. Ich hätte mit 15 jetzt weinend vor dem PC gesessen und nicht mehr weiter gewußt. Ich finde ihre Aussagen auch nicht wiedersprüchlich, manchmal etwas holperig formuliert, aber mein Gott.
Ich weiß, hier wollen alle nur das Beste für den Hund, aber das ist doch noch lange kein Grund deswegen so unsensibel mit dem (hilfesuchenden) Menschen umzugehen.
Was das Tierarzt-Problem angeht, die Aussage des Tierarztes klingt unglaublich, aber ich habe auch schon noch viel größeren Mist von Tierärzten gehört, die einfach keinen Ahnung hatten, es ist aber doch immerhin gut wenn der Tierarzt sie an einen Kollegen mit mehr Ahnung weiterleitet.
Das sich seit 2 Jahren nicht viel an der Situation für Hund und Familie geändert hat ist bedauerlich, aber es gibt genügend soziale, familiere, psychische, gesundheitlich, finanzielle [.....] Probleme die die Probleme mit dem Hund Tag für Tag in den Hintergrund drängen können, was das nun im Fall von PP und ihrer Familie war geht uns ja eigentlich auch nichts an. Sie sucht
jetzt Hilfe und da bringt es doch nichts Vorwürfe zu machen warum nicht schon früher was passiert ist.
Das sie unglaublich wütend, traurig, enttäuscht und böse ist nachdem der Hund ihre Kaninchen getötet hat ( auch wenn der Hund nichts dafür kann) kann ich gut verstehen und das man ihn hasst sagt man dann schnell hin, aber ich glaube ihr auch das sie den Hund im Grunde dennoch gern hat.
Ich verstehe nicht warum hier so agressiv reagiert wird, klar solch Themen lassen die Gemüter schnell hochkochen, aber vielleicht sollte man sich dann einfach enthalten, wenn man dem ganzen so misstrauisch gegenüber steht, denn am anderen Ende des Internets sitzt immer noch ein Mensch mit Gefühlen, die man nicht verletzen sollte :010: .PP mal Knuddel :056:
Ich finde es übrigens bewundernswert das PP mit 15 sich so des Problems annimmt, wenn ihr alles egal wäre und sie sich auch nicht mehr für den Hund interessieren würde, würde sie wohl kaum hier schreiben.
Ein neues Zuhause für den Hund wäre sicherlich für alle das Beste, es ist aber auch nicht leicht für einen Problemhund ein neues Heim zu finden. Wenn die Famile sich jetzt dazu entschlossen hat das Problem nochmal in Angriff zu nehmen ist das doch erfreulich, vielleicht gibt es doch noch einen Weg zusammen glücklich zu werden, erstmal abwarten was jetzt der zweite Tierarzt sagt.