Alos ich muss jetzt auch noch mal was dazu sagen.
Es geht ja nicht um darum ob Rassehund oder Mischling. Ich würde niemals behaupten das ein Mix weniger wert ist als ein Rassehund. Beides sind HUNDE!

Mich stören nicht die Hunde an sich.
Was mich daran stört ist einerseits die Vermarktung und natürlich auch die Art der Züchtung:
"Ein neuer Designerhund", "exklusive und neue Rasse", "Für jedermann geeignet" usw.
Das lockt doch gerade die Leute an, die Hunde eher als Statussymbol sehen, Leute die sich wenig Gedanken machen vor der Anschaffung. Eben Leute, die sich ein seriöser Züchter
nicht für seine Welpen wünscht.
Sicher gibt es auch genug Rasse"züchter" die das machen, und die sind genau so schlimm, keine Frage!
Da unterscheide ich nicht zwischen Mischlings- und Rasse"züchter", die nehmen sich beide nichts.
Und ehrlich, diese Namen stören mich auch. Warum nicht einfach Labrador-Pudel-Mix? Da weiss auch jeder was drin ist. Aber Labradoodle klingt halt interessanter und weckt den Eindruck, als wäre die Kreuzung etwas anderes als "nur" eine Mischung der Rassen.
Die Bezeichnung Designerhunde finden die meisten Züchter noch toll, werben teilweise auch noch damit.
Was mich ebenfalls stört ist die Tatsache wie die Hunde vermehrt werden - in Massen. Wenn man innerhalb eines guten halben Jahres vom A-Wurf zum R-Wurf kommt, hat das nicht mehr viel mit Zucht zu tun. Aber das ist auch wieder ein Thema das mich bei jedem stört der meint Hunde vermehren zu müssen.
Es gibt kranke Rassen und es gibt kranke Mischlinge. Keiner hat da Vorteile. Ich erinnere mich noch an einen TV-Beitrag zum Puggle, da waren Welpen zu sehen, die schon operiert werden, wegen Augenproblemen usw.
Es gibt Rassen die häufiger von Erbkrankheiten betroffen sind, andere nur selten. Die Zucht die bei eingen (nicht allen!) Rassen von einigen Züchtern getrieben wird ist auch einfach übel. Und da wundern die ganzen Krankheiten nicht wirklich.
Alle Probleme die ich bei den Designer-Mixen sehe, gibt es natürlich auch bei Vermehrern von Rassehunden. und die sind auch nicht besser.
Letztlich bleibt einem nur übrig sich selbst vor der Anschaffung darüber zu informieren, was einen verantwortungsvollen Züchter ausmacht und selbst genau zu schauen. Vereine geben Richtlinien vor, die es Vermeheren schwerer machen. Sicher schützen sie aber niemanden davor trotzdem an ein "schwarzes Schaf" zu geraten. Aber eine regelrechte Produktion von Welpen, wie es bei einigen Doodle Züchtern der Fall ist, wäre so nicht möglich.
Gegen einen Züchter, der (nach meinen Geschmack

) alles richtig macht ist nichts einzuwenden, aber bei den Designerhunden habe ich noch keinen einzigen gesehen.