Tja der Unterschied ist aber, dass du beim VDH die Gewissheit hast. Die Untersuchungsergebnisse sind offen für jedermann. Es gibt beim DRC eine Datenbank, da musst du nur die Zuchtbuchnummer oder den Namen des Hundes eingeben und dann hast du alles schwarz auf weiss. Genau so kannst du einfach beim DRC anrufen oder hinschreiben und nachfragen. Also alles offen und easy. Andere Leute können dir viel erzählen. Du hast ohne den VDH niemals eine solche Gewissheit.
Zum HD/ED röntgen zB.
Klar kannst du den Hund röntgen lassen, aber du kannst das Ergebnis auch selber verändern. Kannst du beim VDH nicht. Weil du musst vorher einen Antrag von DRC ausdrucken, mitnehmen, ausfüllen lassen beim TA und der TA gibt dir die Ergebnisse ja gar nicht, sondern sendet sie direkt weiter zu dem jenigen, der sie auswertet. Dann wird dieses Ergebnis in die Datenbank des Hundes eingetragen.
Genau so mit den anderen erblichen Krankheiten.
Der Züchter MUSS mind. ein Zuchtseminar besuchen, über ein ganzes WE. Das Zuchtseminar ist rasseabhängig. Man lernt viel über Genetik, Aufzucht, Prägung&Co.
Dann müsste ein Doodle-Züchter ja mind. 2 dieser Seminare besucht haben.
Wie siehts mit einem Wesenstest aus und einer Begleithundeprüfung bei diesen Doodles?
Haben die Eltern es?
Das Problem ist, dass die meisten Doodle Vermehrer leider KEINE Ahnung haben. Wie gesagt, ich habe mit zweien davon telefoniert. Außer HD/ED kannten sie keine Erbkrankheiten und die Hunde sind auch nur dadarauf geprüft. Ja ist doch klar, dass sie dann viel billiger sind, oder nicht?
Was ist mit PRA, HMRL, EIC? Alles egal? OCD?
Mir ist das nicht egal und das sind enorme Mehrkosten für den Züchter, wenn er das alles machen lässt, weils ja zum Teil Gentests sind.
Die Welpen eines guten Züchters werden auch schon mit 8 Wochen gegen PRA untersucht.
Dazu kommen ja dann noch die Erbkrankheiten des Pudels, von denen ich rein gar nichts weiß. Aber wenn sie schon keine Ahnung haben von denen eines Retrievers...:eusa_doh:
@Aussiefan: Man sieht einfach, dass du keine Ahnung hast. Schade, dass ihr euch für so einen Mix entschieden habt, ihr könnt echt vom Glück reden, dass ihr den Hund nicht wieder abgeben müsst, denn du hast einem Mischling NIE die Gewissheit, dass es so ist, wie man es sich vorstellt. Und in sämtlichen ,,Rassestandards" zu den Doodle Mischlingen steht drin, dass das Ziel, einen allergiefreundlichen Hund zu züchten noch NICHT erreicht ist!!!!
Ich kann mich an den Thread erinnern, mit den Zuchtkosten und dem Gewinn, aber ich kann ihn grade zum Verrecken nicht finden. Auf jeden Fall fehlten dort meiner Meinung nach noch sehr viele Kosten.
Klar, wenn man die außer Acht lässt, macht der Züchter ordentlich Kohle.
Ahhh, hier mal aus dem anderen Thread:
[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Vor Trächtigkeit:
Untersuchung der Mama mit Abstrich: 50 Euro
Deckakt: 800 Euro
Während der Trächtigkeit:
Ultraschall: 60 Euro
Untersuchung der Hündin: 50 Euro
Zusatzfuttermittel: 50 Euro
Geburt:
Tierarzt (evtl.): 50 Euro
Welpen:
Zuchtwart: 50 Euro
Wurmkur (5 Welpen): 50 Euro
Futter (5 Welpen): 200 Euro
Untersuchung Welpen: 100 Euro
Impfen Welpen: 150 Euro
Sontiges (was ich vergessen habe): 500 Euro
Papiere (5 Welpen): 500 Euro
Macht zusammen 2.610,00 Euro. Bei einem Verkaufspreis von 1.200 Euro, was schon wenig ist, macht das 6.000,00 Euro. Davon werden die Kosten abgezogen. Selbt wenn man 1.000 Euro mehr an Kosten ansetzt, bleiben noch über 2.300 Euro über. [/FONT]
Würden ja nach der Rechnung noch 2.300€ über bleiben.
Was ist mit Kosten für die Reise zum Deckrüden?
Evtl. muss man 2-3 Tage bleiben, weils beim ersten Mal decken nicht geklappt hat.
Ein guter Züchter sucht sich einen guten Deckrüden, wofür er teilweise Kilometer im Vierstelligen Bereich zurücklegt.
Dazu halt Unterkunpft und Verpflegung, biste bestimmt auch noch mal auf 500€ mind.
Meinstens fährt man ja auch vorher einmal hin um den Rüden anzusehen, bevor man sich entscheidet, dass er es sein soll.
Dazu noch:
- Mitgliedschaft beantragen im Zuchtverein
- Zwingername beantragen
- Zwingerzulassung
- Zwingerabnahme
- Untersuchungen (auch freiwillge und nciht nur welche, die vorgeschrieben sind)
- die Seminare zur Zucht
- Prüfungen (BHP, Zuchtzulassung, Wesenstest)
- dann die ganze Ausstattung, die man braucht wie Welpenspielzeug, eine Ballkiste, Näpfe uvm.
Bleibt von den 2.300€ nicht mehr viel über.
Wenn du noch mal 500€ abziehst für die Fahrt zum Deckrüden (das ist ja noch wenig, wenn der Deckrüde im Ausland ist, wirds ja noch viel teurer) dann sind wir bei 1.800€.
Dann die Prüfungen, sinds vll noch 1600€.
Ausstattung, dann vll noch 1200€. (Man braucht ja auch Ausläufe etc.)
Sonstiges, was ich aufgelistet habe, sind wir dann vll bei max. 1000€ OHNE, dass ein Welpe krank war.
Wenn dann mal einer oder mehrere Welpen krank werden, dann wirds teuer..
Achso, genau die Erbkrankheiten, wenn man da alles abzieht biste vll noch auf 600€.