Designer Hunde

Diskutiere Designer Hunde im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; @Fini Das was du schreibst ist vollkommen richtig, und ich unterstreiche das in allen Punkten. Ich finde auch, das Wichtigste ist einfach, sich...
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  • Designer Hunde Beitrag #141
@Fini
Das was du schreibst ist vollkommen richtig, und ich unterstreiche das in allen Punkten. Ich finde auch, das Wichtigste ist einfach, sich vor der Anschschaffung, egal welchen Hundes, gründlich und richtig zu informieren und die Suche nach einem verantwortungsvollen Züchter.
Allerdings - unser "Designerhund" wurde durchaus in einer (in meinen Augen) verantwortungsvollen Familie geboren und durfte in den ersten 10 Wochen all das "lernen" und erleben, was ich mir für jeden Welpen wünschen würde.;)
 
  • Designer Hunde

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  • Designer Hunde Beitrag #142
@Kimi: Genau das meinte ich, es ist am wichtigsten, das der Hund unter guten Verhältnissen geboren und groß geworden ist, ob es eine Rasse oder ein Mischling ist ist dann am Ende Geschmackssache ;)

Um nochmal auf die Namen zurückzukommen, besonders toll finde ich die nun auch wirklich nicht und wer sich die ausgedacht hat kann der englischen Sprache nicht besonders mächtig gewesen sein, denn schaut was "poo" auf englisch heißt:

...was ist dann ein Maltipoo? ...klingt jedenfalls nicht sehr schmeichelhaft ;)
 
  • Designer Hunde Beitrag #143
Die Antwort kommt n bissel spät, aber ich muss da mal was los werden
Sorry aber das versteh ich nicht....
Wenn es eine "unfallmischung" ist ok aber einen Hund Pitlador zu nennen und zwei wirklich schöne Rassen zu verpaaren finde ich schwachsinn...
Mir ist das Ehrlich gesagt egal ob Mischung aus guten Haus oder Rasse aus gutem Haus aber die "Rasse"- Namen und dann noch darauf behaaren das es eine Rasse ist, wozu???
Ich bin mir sicher die Designerrassen werden zum Trend, Ich sehe mitlerweile genausoviele wie andere Modehunde, muss das den wirklich sein????
LG

Unser Hund kommt aus Belgien von einem Vermehrer, er hat dort die erste hälfte seines lebens in einem zwinger verbracht.
und selbst wenn es kein unfallhund gewesen wäre,
kann man doch labradore und pit bulls so viel mixen wie man will, solange es keine inzucht ist, es den tieren gut geht und es genug vernünftige hundehalter gibt die sich diesem tier annehmen. das das eine rasse ist, hab ich nie behauptet!
Und welchen spitznamen man der Rasse oder dem MIX gibt, kann ja jeder selbst entscheiden.
Schließlich nennen auch viele Leute ihren Labrador Retriever Labby oder ihren Golden Retriever Goldy, was den meisten Züchtern kopfschmerzen bereitet.
 
  • Designer Hunde Beitrag #144
Schließlich nennen auch viele Leute ihren Labrador Retriever Labby oder ihren Golden Retriever Goldy, was den meisten Züchtern kopfschmerzen bereitet.

Hahahahaha ich kann nicht mehr:D
Das ist doch mal was ganz anderes lol
Es geht nicht um Spitznamen.

Ja Sophe ist nen Goldie, Hazel nen Aussie.
Aber Buddy ist kein Goldendoodle, nur weil er ein Mischling ist.
Er ist halt ein MISCHLING. Soll ich dieser Mischung jetzt einen Namen geben um sie zu vermarkten?
 
  • Designer Hunde Beitrag #145
Du hast nicht ganz verstanden was ich geschrieben habe:

ich habe gemeint das wenn es ein Unfall war, kann man nichts machen aber absichtlich sprich einen Deignerhund aus Pit und Labrador zu machen finde Ich nicht ok, hättest du vorher geanwtortet wäre es gar nicht zu diesem Missverständniss gekommen, Ich Dachte nämlcih du hast einen esignerhund und das man jetzt wie man Golden und Labradoodle züchtet Piladors oder wie auch immer, das finde ich schlimm
Nicht das du einen Mischling daraus hast, ich habe selber einen Mischling aus Doggo und Staff aber es ist und bleibt ein Mischling
Verstehst du worauf ich hinauswill...???
zwie schöne Rasse wie den Pit und den Labrador braucht man nicht absichtlich zu einer neuen Rasse machen...


LG
 
  • Designer Hunde Beitrag #146
Auf die Gefahr hin penetrant zu wirken, aber ich verstehe nicht was so schlimm an der geplanten und kontrollierten Verpaarung von zwei gesunden Hunden verschiedener Rassen ist (mal abgesehen von Mischungen bei denen die Rassen der Eltern vielleicht so ganz und gar nicht zusammen passen)?
Wer leidet darunter? Die Hunde, die wissen nicht ob sie ein Rassetier oder ein Mischling sind. Die Besitzer werden ihre Tiere lieben wie jemand seinen Tierheimmischling oder seinen Rassehund liebt.
Ich sehe da einfach kein wirklich Problem drin, man kann sicher Mischlinge ebenso liebevoll und verantwortungsbewusst züchten wie Rassetiere.

Ich bin nicht unbedingt Fan von den ganzen Doodles aber ich sehe einfach nicht das durchschlagende Gegenargument.
 
  • Designer Hunde Beitrag #147
Dass es Geldschneiderei ist.
Es gibt schon genug Rassen. Züchten bedeutet, eine Rasse zu erhalten. Was hat es für einen Sinn wenn wir bald nur noch Mischlinge haben, die als reinrassig angepriesen werden?

Wir haben sooooooooo viele Rassen. Da ist für jeden was dabei. Wer also züchten möchte, kann sich doch auf eine Rasse konzentrieren. Warum tun die Leute es nicht?
Weil Designermischlinge doch was neues sind, das bringt Geld.;)
 
  • Designer Hunde Beitrag #148
Warum ist es Geldschneiderei? Wenn wir davon ausgehen das der Züchter die gleichen Ausgaben und Aufwendungen hat wie er auch für einen Rassehund hätte warum ist der Mischling dann das Geld nicht wert? Das Tier selber ist doch nicht "minderwertig" weil es eine Kreuzung ist, zumal der Hund selber eh nicht weiß ob er ein Rassetier ist oder ein Straßenköter.

Warum sollte ein Züchter an einem "Designermischling" mehr verdienen als an einem Rassehund? Wenn er die Zucht verantwortungsvoll betreibt hat er bei beiden Varianten doch gleiche Ausgaben für Deckackt, Elterntiere, medizinische Versorgung etc. ich glaube nicht das ein Mischling von der Geburt bis zur Abgabe so viel weniger kostet, das man sich daran so viel mehr bereichern kann als einem Rassehund.

Das es schon "genug Rassen" gibt sehe ich auch nicht so, es gibt unzählige registrierte und unregistrierte Rassen auf der Welt.
Seit Ewigkeiten züchten sich Menschen Hunde nach ihrem Bedarf. Seit Ewigkeiten gibt es immer wieder Rassen für die es keine Verwendung mehr gibt und die daher aussterben, dafür rücken dann neue Rassen nach die mehr dem aktuellen Bedarf entsprechen.
Mit welcher Begründung will man in diesem Vorgang jetzt einen Stillstand fordern?
 
  • Designer Hunde Beitrag #149
Ich wollte ansich nichts zu diesem Thema sagen, da ich der Meinung bin, dass jeder selber wissen muss, was er sich für einen Hund anschafft. Egal ob Rasse oder Mischling, ob edler Name oder "Fiffi".
Aber warum kostet dann ein "Designerdog" auf einmal mehr als das doppelte wie ein Rassehund. Soviel mehr Kosten hat ein "Züchter" von Labradoodle und co. doch nicht wie ein anerkannter Rassehundzüchter. Dieser gibt ja auch noch die Kosten für die Ahnentafeln an die Käufer weiter.
 
  • Designer Hunde Beitrag #150
Also ich finde wen man alles überlegt, sich mit Genetik auskennt. Kann man 2 Hunde verpaaren. Ich kenne 2 HUndetrainer. Einer hat Hündin(weiß Rasse nicht) und Rüde war auch ne andere Rasse. Beide Hunde sind einfach toll. Charkater super,Gesundheit Top usw. Also wieso nicht? Manche würden sagen ist vermehrung..Aber die Besitzer haben alles ganz genau überlegt, haben schon vor Deckung Besitzer gefunden (alle Hundetrainer)Alle 8! Welpen haben tolle Familiengefunden. Ich muss ehrlich sagen: so einen würde ich auch nehmen. Bevor ich mir einen vom Züchter hole, der nur 2 reinrassige Tiere deckt die schön aussehen. Und für so ein Designer Hund(Mischling) mit tollen Charakter würde ich durchaus 1000-1500 Euro bezahlen.
 
  • Designer Hunde Beitrag #151
Aber warum kostet dann ein "Designerdog" auf einmal mehr als das doppelte wie ein Rassehund.
Auch wenn ich mich mit den Preisen nicht auskennen, gehe ich mal davon aus dass das nicht der Fall ist.
Denn das hieße ja, dass ein "Designerhund" zwischen 2000 und 3000 Euro kosten würde und ich glaube für so viel Geld wird kein Züchter seine Tiere los.
 
  • Designer Hunde Beitrag #152
Warum ist es Geldschneiderei? Wenn wir davon ausgehen das der Züchter die gleichen Ausgaben und Aufwendungen hat wie er auch für einen Rassehund hätte warum ist der Mischling dann das Geld nicht wert? Das Tier selber ist doch nicht "minderwertig" weil es eine Kreuzung ist, zumal der Hund selber eh nicht weiß ob er ein Rassetier ist oder ein Straßenköter.

Warum sollte ein Züchter an einem "Designermischling" mehr verdienen als an einem Rassehund? Wenn er die Zucht verantwortungsvoll betreibt hat er bei beiden Varianten doch gleiche Ausgaben für Deckackt, Elterntiere, medizinische Versorgung etc. ich glaube nicht das ein Mischling von der Geburt bis zur Abgabe so viel weniger kostet, das man sich daran so viel mehr bereichern kann als einem Rassehund.

Das es schon "genug Rassen" gibt sehe ich auch nicht so, es gibt unzählige registrierte und unregistrierte Rassen auf der Welt.
Seit Ewigkeiten züchten sich Menschen Hunde nach ihrem Bedarf. Seit Ewigkeiten gibt es immer wieder Rassen für die es keine Verwendung mehr gibt und die daher aussterben, dafür rücken dann neue Rassen nach die mehr dem aktuellen Bedarf entsprechen.
Mit welcher Begründung will man in diesem Vorgang jetzt einen Stillstand fordern?

Wie soll ein Dissizüchter die gleichen Kosten haben wie ein seriöser Züchter?
Zuchtgebühr, Beantragung vom Zwingernamen, Kosten für die Papiere, für den Zuchtwart... Ich habe mit zwei Doodle-Züchtern telefoniert.
Habe gefragt, wodrauf die Elterntiere untersucht sind. Von HMRL, EIC und PRa hatten beide noch nie was gehört. Sowas sollte man schon testen lassen.
Sie haben keine vorgeschriebenen Züchterseminare besucht, wie im VDH Pflicht ist... etc.

Ich finde schon, dass es mehr als genug Rassen gibt, für jeden ist eine Rasse dabei, da bin ich mri ganz ganz sicher. Also kann man sich doch auf die wesentlichen Rassen konzentrieren.

Bevor ich mir einen vom Züchter hole, der nur 2 reinrassige Tiere deckt die schön aussehen.
Das kann dir im VDH aber nicht passieren, denn Ziel ist ja auch die Gesundheit und der Charakter, sonst bekommen die Hunde gar keine Zuchtzulassung!!


Und hier, lest doch mal was die Leute hier sogar schreiben mit ihren tollen Mischlingen:|
angsam steigt in mir arge Verzweiflung auf. Wir haben Max nun seit 08.08. bei und seitdem kämpfen wir mit Giardien. Haben seit wir ihn haben regelmäßig die Kur mit Panacur gemacht und dann immer wieder das Ergebnis der Stuhlprobe: Giardien. Bis Dienstag dieser Woche haben wir wieder Panacur gegeben und unser TA meinte wir sollten ihn jetzt beobachten, d.h. den Kot. Das was Max am Mittwoch an Häufchen gemacht hat, war nicht besorgniserregend, aber dann heute morgen. Erst war es so einigermaßem fest und dann kam es wieder dünn und dünner. Er hat dreimal angesetzt. Beim ersten Häufchen kam zum Schluss wieder etwas Blut mit raus und die zwei nächsten Häufchen, das war eher mehr dunkle dickere Flüssigkeit mit Schleim. Mache mir langsam richtig Sorgen. Ist es denn gut, so lange Panacur zu geben? Der Kleine, so wie er jetzt in seinem Körbchen liegt, tut mir verdammt leid. Würde ihm so gerne helfen. Haben heute noch einen Termin beim TA. Bin glaube ich schon Dauergast bei ihm.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie lange habt ihr gebraucht bis ihr diese Dinger los wart?

Beim Züchter kommen wir auch nicht weiter. Hatten ihn ja gleich informiert, da wir Max mit diesem Befall schon bekommen hatten. Hatten ihn eindringlich drum gebeten die anderen Welpenkäufer aus diesem Wurf zu informieren, schließlich kann es denen ja genauso gehen. Aber da kam nur ein beherztes Lächeln und die Schuld wurde sozusagen uns zugeschoben.

Quelle: Summer07

Sooooooooooo tolle Züchter?
Und da kauft man dann gleich auhc noch den 2. Hund? Prima!
 
  • Designer Hunde Beitrag #153
empört!!!!!!!!!!!

Ich bin richtig empört!
Es geht mir auf den Sack das ihr so über Designerhunde herzieht.
Wir z.B. haben uns auch einen geholt (Aussiedoodle).
Aber keineswegs damit wir cool sind sonder weil meine Mutter Allergiker ist und keinen Pudel will.Und dagegn ist sie nicht allergisch:
Aber daran denkt ja keiner.
Bei euch sind das alles nur Trends:evil:
Füe manche Aber sind sie die einzigsten chancen.

Also nehmt euch doch alle mal ein bisschen zurück bevor ihr so über die Hunde herzieht
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Acho und unser Hund hat 500€gekostet keine 2000 oder 3000 €
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Designer Hunde Beitrag #154
Füe manche Aber sind sie die einzigsten chancen.

nö, es gäb da ja so wie du schon gemerkt hast den Pudel und da gibts viele, viele vernünftige Züchter.

und die Aussage "weil meine Mutter einfach keinen Pudel will" ist kein Argument wieso man solche Vermehrer von so genannten Designer Hunden unterstützt.

ganz ehrlich, Pudel ist auch nicht mein Fall, aber nur vom Aussehen her nicht, der Charakter ist klasse und wäre ich allergisch würde ich mir einen Pudel holen, einen von einem seriösen Züchter wo die Elterntiere gesund sind und der Welpe bestens sozialisiert ist!

aber so einen Mix, ein wahres Überraschungspaket, nein danke!! dann doch tausend mal lieber der Pudel, aussehen sit ja nicht alles

toll, auf die 500 EUR legt man noch 400 EUR drauf, dann hat man einen Hund mit VDH Papieren (oder sonstigen guten Vereinen) mit Gesundheitszeugnis, etc vom seriösen Züchter.
aber wenn man sein Geld lieber beim Tierarzt liegen lässt... ist ja jedem selbst überlassen!
 
  • Designer Hunde Beitrag #155
Zuchtgebühr, Beantragung vom Zwingernamen, Kosten für die Papiere, für den Zuchtwart.
Aber machen diese Kosten den Kohl wirklich fett? Tatsache ist doch an einem Rassehund verdient ein Züchter auch eine ganze Ecke Geld (wir hatten doch auch irgendwo einen Thread darüber).
Das ein Züchter Geld verdient finde ich auch absolut ok, schließlich ist eine gute Zucht mit einem enormen Aufwand verbunden und dafür darf ein Züchter auch durchaus entlohnt werden.

Man kann nun streiten ob es bei den Doodle-Züchtern mehr unseriöse Züchter gibt, aber ich finde man darf nicht von vorne herein davon ausgehen das es nicht möglich ist auch einen Mischling unter bestmöglichen Bedingungen zu züchten.

Die Erfahrung die du mit den zwei Züchtern am Telefon gemacht hast darf man ja nun nicht gleich auf alle umlegen.

VDH Zugehörigkeit bietet in meinen Augen auch keine Garantie auf Seriosität. Ich kenne genügend VDH-Hunde aus dem Bekanntenkreis z.B. einen Mops mit jeder rassetypischen Krankheit die man sich denken kann.
Meine Oma hat einen Pudel von einer VDH Züchterin, die Züchterin hat ihr den quirligen Welpen verkauft als meine Oma 79 war unter Demenz litt und nur noch mit dem Gehwagen laufen konnte, zudem wurde der Hund mit einem riesigen Nabelbruch verkauft ohne das in den Papieren festzuhalten.
Bei anderen Bekannten erzählte die Züchterin sie würde die Hunde nicht chippen lassen, weil die Chips ins Gehirn wandern und den Hund töten könnten.

Alle drei erwähnten Hunde stammten aus VDH Zuchten. Ich will damit auf keinen Fall sagen, das alle VDH - Züchter schlecht sind, aber ich denke da gibt es ganauso wenig eine Garantie wie in allen anderen Verbänden.
Ich würde mich deswegen bei der Wahl eines Züchters immer auf die Situation und den Eindruck vor Ort verlassen und nicht auf einen Vereinsnamen.

Wenn die Situation vor Ort und die Kenntnisse des Züchters stimmig sind finde ich auch einen höheren Preis als Entlohnung für die gute Arbeit des Züchters in Ordnung, denn nichts anderes sind die Preise die man für einen Hund bezahlt.
Man zahlt für die gute Arbeit und das Engagement des Züchter und beides kann an einem Mischling ebenso geleistet werden wie an einem Rassehund.

Ich finde schon, dass es mehr als genug Rassen gibt, für jeden ist eine Rasse dabei, da bin ich mri ganz ganz sicher. Also kann man sich doch auf die wesentlichen Rassen konzentrieren.
"Ich finde" reicht in diesem Fall als Argument nicht aus. Seit Jahrtausenden entstehen immer wieder neue Hunderassen, je nachdem welche Eigenschaften der Mensch förderte.
Es wäre unrealistisch nun zu sagen wir hätten jetzt die besten Rassen aller Zeiten (zumal es nicht stimmt, denn es gibt heute sehr viel mehr kranke Rassen als noch vor 100 Jahren) und jede Weiterzucht einzustellen.

Ganz nebenbei ist der Australien Shepherd auch eine sehr junge Rasse denen man erst seit den 60er Jahren eine einheitliche äußere Erscheinung angezüchtet hat und die erst 1996 vom FCI anerkannt wurden.
Den Shepherd hätte es also eigentlich auch gar nicht geben dürfen wenn bereits genügend Rassen da wären.
..oder gab es in den 60er Jahren noch nicht genug Hunderassen, heute aber schon?

Wie und warum will man festlegen wann es genug Rassen zu geben hat?
 
  • Designer Hunde Beitrag #156
Tja der Unterschied ist aber, dass du beim VDH die Gewissheit hast. Die Untersuchungsergebnisse sind offen für jedermann. Es gibt beim DRC eine Datenbank, da musst du nur die Zuchtbuchnummer oder den Namen des Hundes eingeben und dann hast du alles schwarz auf weiss. Genau so kannst du einfach beim DRC anrufen oder hinschreiben und nachfragen. Also alles offen und easy. Andere Leute können dir viel erzählen. Du hast ohne den VDH niemals eine solche Gewissheit.
Zum HD/ED röntgen zB.
Klar kannst du den Hund röntgen lassen, aber du kannst das Ergebnis auch selber verändern. Kannst du beim VDH nicht. Weil du musst vorher einen Antrag von DRC ausdrucken, mitnehmen, ausfüllen lassen beim TA und der TA gibt dir die Ergebnisse ja gar nicht, sondern sendet sie direkt weiter zu dem jenigen, der sie auswertet. Dann wird dieses Ergebnis in die Datenbank des Hundes eingetragen.
Genau so mit den anderen erblichen Krankheiten.

Der Züchter MUSS mind. ein Zuchtseminar besuchen, über ein ganzes WE. Das Zuchtseminar ist rasseabhängig. Man lernt viel über Genetik, Aufzucht, Prägung&Co.
Dann müsste ein Doodle-Züchter ja mind. 2 dieser Seminare besucht haben.

Wie siehts mit einem Wesenstest aus und einer Begleithundeprüfung bei diesen Doodles?
Haben die Eltern es?
Das Problem ist, dass die meisten Doodle Vermehrer leider KEINE Ahnung haben. Wie gesagt, ich habe mit zweien davon telefoniert. Außer HD/ED kannten sie keine Erbkrankheiten und die Hunde sind auch nur dadarauf geprüft. Ja ist doch klar, dass sie dann viel billiger sind, oder nicht?
Was ist mit PRA, HMRL, EIC? Alles egal? OCD?
Mir ist das nicht egal und das sind enorme Mehrkosten für den Züchter, wenn er das alles machen lässt, weils ja zum Teil Gentests sind.

Die Welpen eines guten Züchters werden auch schon mit 8 Wochen gegen PRA untersucht.

Dazu kommen ja dann noch die Erbkrankheiten des Pudels, von denen ich rein gar nichts weiß. Aber wenn sie schon keine Ahnung haben von denen eines Retrievers...:eusa_doh:


@Aussiefan: Man sieht einfach, dass du keine Ahnung hast. Schade, dass ihr euch für so einen Mix entschieden habt, ihr könnt echt vom Glück reden, dass ihr den Hund nicht wieder abgeben müsst, denn du hast einem Mischling NIE die Gewissheit, dass es so ist, wie man es sich vorstellt. Und in sämtlichen ,,Rassestandards" zu den Doodle Mischlingen steht drin, dass das Ziel, einen allergiefreundlichen Hund zu züchten noch NICHT erreicht ist!!!!


Ich kann mich an den Thread erinnern, mit den Zuchtkosten und dem Gewinn, aber ich kann ihn grade zum Verrecken nicht finden. Auf jeden Fall fehlten dort meiner Meinung nach noch sehr viele Kosten.
Klar, wenn man die außer Acht lässt, macht der Züchter ordentlich Kohle.

Ahhh, hier mal aus dem anderen Thread:

[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Vor Trächtigkeit:

Untersuchung der Mama mit Abstrich: 50 Euro
Deckakt: 800 Euro

Während der Trächtigkeit:

Ultraschall: 60 Euro
Untersuchung der Hündin: 50 Euro
Zusatzfuttermittel: 50 Euro

Geburt:

Tierarzt (evtl.): 50 Euro

Welpen:

Zuchtwart: 50 Euro
Wurmkur (5 Welpen): 50 Euro
Futter (5 Welpen): 200 Euro
Untersuchung Welpen: 100 Euro
Impfen Welpen: 150 Euro
Sontiges (was ich vergessen habe): 500 Euro
Papiere (5 Welpen): 500 Euro

Macht zusammen 2.610,00 Euro. Bei einem Verkaufspreis von 1.200 Euro, was schon wenig ist, macht das 6.000,00 Euro. Davon werden die Kosten abgezogen. Selbt wenn man 1.000 Euro mehr an Kosten ansetzt, bleiben noch über 2.300 Euro über. [/FONT]

Würden ja nach der Rechnung noch 2.300€ über bleiben.
Was ist mit Kosten für die Reise zum Deckrüden?
Evtl. muss man 2-3 Tage bleiben, weils beim ersten Mal decken nicht geklappt hat.
Ein guter Züchter sucht sich einen guten Deckrüden, wofür er teilweise Kilometer im Vierstelligen Bereich zurücklegt.
Dazu halt Unterkunpft und Verpflegung, biste bestimmt auch noch mal auf 500€ mind.
Meinstens fährt man ja auch vorher einmal hin um den Rüden anzusehen, bevor man sich entscheidet, dass er es sein soll.

Dazu noch:

- Mitgliedschaft beantragen im Zuchtverein
- Zwingername beantragen
- Zwingerzulassung
- Zwingerabnahme
- Untersuchungen (auch freiwillge und nciht nur welche, die vorgeschrieben sind)
- die Seminare zur Zucht
- Prüfungen (BHP, Zuchtzulassung, Wesenstest)
- dann die ganze Ausstattung, die man braucht wie Welpenspielzeug, eine Ballkiste, Näpfe uvm.


Bleibt von den 2.300€ nicht mehr viel über.
Wenn du noch mal 500€ abziehst für die Fahrt zum Deckrüden (das ist ja noch wenig, wenn der Deckrüde im Ausland ist, wirds ja noch viel teurer) dann sind wir bei 1.800€.

Dann die Prüfungen, sinds vll noch 1600€.
Ausstattung, dann vll noch 1200€. (Man braucht ja auch Ausläufe etc.)

Sonstiges, was ich aufgelistet habe, sind wir dann vll bei max. 1000€ OHNE, dass ein Welpe krank war.
Wenn dann mal einer oder mehrere Welpen krank werden, dann wirds teuer..

Achso, genau die Erbkrankheiten, wenn man da alles abzieht biste vll noch auf 600€.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Designer Hunde Beitrag #157
Wir haben unseren Hund nicht von einem Züchter gekauft sonder von jemandem der einfach nur mal seinen Pudel decken wollte. Ist aber nur ein Welpe rausgekommen Da das der erste Deckversuch vom dem Australian shepperd war. Wir haben sie auch schon besucht und der Tierarzt hat gesagt das er vollkomen gesund ist.( Habe es selber gehört) Ausserdem ist der Hund da in keinem Zwinger und Die Kinder und erwachsenen Kümmern sich richtig gut um ihn.
( Wir wollten nen Aussiedoodle haben weil meine Mutter schon immer einen Australian Shepperd haben wollte aber wegen der Alelrgie nie ein haben konnte.
Auf jedem Fall ist der Anbieter seriös
 
  • Designer Hunde Beitrag #158
Man kann nur die Stirn hochziehen bei deinem letzten Beitrag, sorry.

Die Rasse heißt Australian Shepherd!!

Seriös kann das Angebot nicht gewesen sein, weil die Elterntiere ja nicht auf sämtliche Erbkrankheiten untersucht waren, Genetikkentnisse etc.

Der TA kann dir doch gar nicht sagen, ob der Hund gesund ist! Das stellt sich doch erst später heraus, wenn er erbliche Krankheiten hat...
Dazu müsstest du später Gentests, HD/ED/OCD uvm testen lassen, um zu erfahren, ob der Hund gesund ist.

Zum Thema, ihr könntet euch keinen Aussie holen und habt wegen der Allergie nen Doodle. Das ist sehr dumm, weil das hätte auch richtig schief gehen können. Es sind nicht alle Doodles allergikerfreundlich. Wenn das Fell vom Aussie durchkommt, kann man gegen einen Aussiedoodle genau so allergisch sein, wie gegen einen Aussie selbst auch. Man hätte sihc einfach einen Pudel von einem seriösen Züchter holen können!
 
  • Designer Hunde Beitrag #159
Das ist ein schwieriges und fast schon sensibles Thema. Mischlinge wird es immer geben man gebe dem Kind nur einen entsprechenden Namen und der Rubel läuft. Ich habe immer gesagt vom Züchter werde ich mir nie einen Hund holen weil zum Großteil der Rassen alle so überzüchtet sind, das man gar nicht mehr genau sagen kann ob ein Hund vom Züchter wirklich die beste Wahl ist.

Ich hatte vorher ein Schnauzer-Mix von privat Hündin war läufig einmal ausgerückt Besitzer nicht gut aufgepasst und passiert war’s (so wie es tausendfach in Deutschland passiert). Mein Hund wurde nur 7 Jahre wobei mir gesagt wurde wenn überhaupt wird er höchstens 3 Jahre. Seine Gelenke, Hüfte alles war bei diesem Hund ok!

Aber

der Hund hatte fast immer Atem Probleme ein Tierarzt sagte mir das kann schon mal vorkommen (diesen TA könnte ich Heute noch in den hintern treten für seine dumme Aussage). Der zweite TA hat die Beschwerden sehr ernst genommen und hat festgestellt, dass der Hund zum einen eine ungewöhnliche Herzform hat dass das Herz so verformt war, dass das Herz auf seinem Brustkorb lag und somit sehr beeinträchtigt was aber noch nicht seine bekannten Beschwerden verursacht. Nach einigen Untersuchungen konnte er mir eine Diagnose nennen die ich leider jetzt nicht mehr weiß (Fachbegriffe der Ärzte halt) aber genau die Ursache hat dem Hund seine Lunge ständig kollabieren lassen wo er letztendlich auch dran verstorben ist.

Ich kann nicht sagen, wie oft ich nachts wach geworden war weil der Hund zum ersticken drohte. Somit war mein Vorsatz was Züchter angeht niedergelegt obwohl ich auch da immer mit rechnen muss, dass der Hund vom Züchter nicht unbedingt die bessere Wahl ist aber die Chance ist halt um einiges größer.

Im Endeffekt kann man egal ob Züchter oder privat nie 100% sicher sein Vor- Nachteile gibt es überall. Denn sonst müssten ja alle Mischlinge und oder überzüchtete Rassehunde kastriert werden damit die sich nicht mehr vermehren können.


@Aussiefan, deine Aussage kann ich nicht wirklich nachvollziehen, aber das muss ich auch nicht können.
 
  • Designer Hunde Beitrag #160
ich finde ein positives hat die ganze Designersache:

man könnte doch in TH mit den Designerhund werben, wäre doch mal was tolles und die Leute glauben sie haben dann eine tolle Deignerrasse:D

Nein im ernst, mir ist das alles egal aber im Großen und ganzen geht diese ganze Dignersache doch zuweit.
Achja AUssiefan: ganz ehrlich, jemand der seinen Hund nur mal decken lassen wollte würde Ich nicht vertrauen und schon gar keine 500 euro dort lassen, schließlich hatte der Mensch die zwei zuverpaarenden Hunde sicher nicht richtig untersuchen lassen, Ich wünsche euch das ihr einen gesund Hund habt aber sind wir mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es das ausgerechnet diese zwei Hund komplett in Ordnung sind...

LG
 
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Thema:

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