Hallo!
ich finde rütter sehr sympatisch. sowohl als mensch, als auch als trainer. er zeigt gute, hundegerechte ansätze, die gleichzeizig auch "menschengerecht" sind. also auch laien können seine ansätze verstehen und übernehmen.
ich denke auch, dass man als normaler hundebesitzer gar nicht so einen "tiefgang" braucht, wie es hier bemängelt wird. rütter gibt nur anstöße. wenn man schlau und interessiert ist, vertieft man diese ansätze selber und holt noch mehr aus seinem hund und sich selbst raus. wenn man kein interesse daran hat, hat man mit hilfe rütters zumindest die chance, friedlich mit dem hund unter einem dach zu leben, und mit einem stressfreiem, ausgeglichenem tier auszukommen.
was will man mehr?!
wie gesagt, WENN man mehr will, sind rütters ansätze zumindest für mich eine einladung, selber mit dem hund auf rütterart weiterzutrainieren. nur dazu muss man natürlich die eigene kreativität einsetzen. ich finde es nicht zu bemängeln, dass rütter nicht jeden trainingsansatz und jede vertiefung den leuten vor den latz wirft. irgendwo muss man ja auch noch die chance haben, selber auszuprobieren, um durch eigenverdienst mit dem hund weiterzukommen. wer sich einen trainer wünscht, der einem alles vorgibt, dann sollte man den hund doch gleich beim trainer abgeben und nach ein paar wochen wieder abholen.
ich kann aber auch familien verstehen, die diesen tiefgang mit ihrem hund nicht suchen, weil sie genug andere dinge um die ohren haben. völlig nachvollziehbar, dass rütter DANN wie gesagt nur das verhältnis zwischen familie und hund durch einfache mittel hinbiegen will.
fazit: rütters ansätze sind klasse und meiner meinung nach ausreichend, um interesse und spaß an "mehr" zu bekommen oder auch, um einfach nur ausgeglichenheit in sich und das tier zu bekommen.
LG