Einsamer Papagei

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  • Einsamer Papagei Beitrag #21
Nun bleibt mal ganz locker, evtl. tut ihr dem Papagei nämlich absolut keinen Gefallen mit Eurer sicher lieb gemeinten Fürsorge. Auch ein Papagei ist ein Gewohnheitstier. Und wenn der auf einmal von seiner Umgebung und den alten Leuten weg kommt, dann kann es sein, dass er Depressionen bekommt und zum Rupfer wird.

Dazu ein Beispiel: Wir selber haben a) ein Paar Gelbbrustaras (Käfighaltung, aber ganz viel draußen und b) einen Graupapagei (Käfighaltung und ganz viel draußen). Wir haben derzeit zum wiederholten male eine Graupapageiendame in Pflege. Diese wurde (Alleinhaltung, Käfig, bei einer alten Dame) zum Rupfer, nachdem die Eigentümerin verstarb. Seitdem lebt Jakoline bei der Tochter der alten Dame und rupft. Als sie neulich zu uns kam (14 Tage Urlaub der jetzigen Eigentümerin), waren sogar mal wieder ein paar Federn dran. Sie ist bei uns fast nur draußen und wir kümmern uns sehr um sie - sie rupft trotzdem wie bekloppt, weil sie jetzt ihre jetzige "Mama" vermisst.

Also: Wenn es dem Graupapagei im Heim soweit gut geht, er nicht rupft, gut frisst und fröhlich redet (dass tun die nämlich nicht, weil sie Antwort wollen, sonden weil sie gut drauf sind), dann lasst bitte das Tierchen genau da, wo es ist.

Wenn der Vogel einfach vielleicht gezielt ein wenig täglichen Ausflug bekommt, dann ist es schon gut.

Rennt der eigentlich im Käfig im Kreis? Stange, Wand, Käfigdecke, andere Wand, Stange und alles aufs neue? Ja? Dann ist er zuwenig draußen. Nein? Dann ist er wahrscheinlich so zufrieden, wie es ist.
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #22
Wenn der Vogel einfach vielleicht gezielt ein wenig täglichen Ausflug bekommt, dann ist es schon gut.

Das ist aber in da nicht möglich! Da gibt es kein draußen! Da müssten sie den bereich zwischen den Fluren absperren und das geht tagsüber gar nicht, weil Durchgangsverkehr ist und abends nicht, weil er da zugehängt wird und alle ihre Ruhe haben wollen!
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #23
Gibt es da keinen Aufenthaltsraum, in dem abends niemand mehr ist und wo der dann mal raus kann?
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #24
Der Raum ist zwischen den Fluren. Es gehen also 4 Türen davon ab, in beide Richtungen sind die Zimmer und in der Mitte ist das Schwesternzimmer. Da müssen sie also immer wieder durch! Und ich glaube kaum, dass eine Schwester oder ein Pfleger Lust bzw Zeit hat, sich abends drum zu kümmern, dass der Papagei nichts kaputt macht und dass er wieder in den Käfig kommt.

Außerdem essen die Leuete da und das wäre von der Hygiene nicht vertretbar, wenn der Papagei da rum spazieren könnte.
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #25
und der Inhaber, Heimleiter, hat der kein Dienstzimmer, wo der Vogel abends mit Käfig hin kann? Ist der Käfig auf Rollen?
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #26
Ja, der ist auf Rollen.Aber wer soll sich denn da abends drum kümmern? Es ist dort nicht möglich ihn artgerecht unterzubringen!

Und zu diesem Papagei, der bei euch in Pflege ist und angefangen hat zu rupfen: Es ist meiner Meinung nach was anderes, ob ein Papagei mit Käfig zu fremden Menschen kommt oder ob er in ein artgerechte Freifluggehege mit Artgenossen kommt!

Ich werde nachher zum Heimleiter gehen, dann weiß ich mehr.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ich hab erst Donnerstag einen "Termin" bei ihm bekommen. Wollte da nicht einfach vor der Tür stehen. Es soll ja alles geordnet ablaufen.
Wenn es was neues gibt, melde ich mich!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Einsamer Papagei Beitrag #27
Nun bleibt mal ganz locker, evtl. tut ihr dem Papagei nämlich absolut keinen Gefallen mit Eurer sicher lieb gemeinten Fürsorge. Auch ein Papagei ist ein Gewohnheitstier. Und wenn der auf einmal von seiner Umgebung und den alten Leuten weg kommt, dann kann es sein, dass er Depressionen bekommt und zum Rupfer wird.

Im Grunde stimme ich dir da zu, nun aber das große ABER;
was dort passiert ist Tierquälerei! Und es gibt keinen vertretbaren Grund das Tier dort allein sitzen zu lassen.
Der Mensch ist auch ein "Gewohnheitstier" - lässt man ihn deshalb nach 15 Jahren Gefängniss dort sitzen weil er sich ja so dran gewöhnt hat?

Sicherlich ist mit der Umsiedlung und Umgewöhnung auch (positiver) Stress für das Tier verbunden.
Solche Ratschläge sind vielleicht gut gemeint, helfen aber m.M.n. weder dem Tier noch Friedas Frauchen die sich da wirklich einsetzt.

@FF, halte dich an den Papageienschutz, die sind wirklich kompetent und wissen was sie tun!!!

In dem Sinne,
alles Gute dem Tier.

Lg
Kathrin
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #28
Im Grunde stimme ich dir da zu, nun aber das große ABER;
was dort passiert ist Tierquälerei! Und es gibt keinen vertretbaren Grund das Tier dort allein sitzen zu lassen.
Der Mensch ist auch ein "Gewohnheitstier" - lässt man ihn deshalb nach 15 Jahren Gefängniss dort sitzen weil er sich ja so dran gewöhnt hat?
Sicherlich ist mit der Umsiedlung und Umgewöhnung auch (positiver) Stress für das Tier verbunden.

Zwischen einem eingesperrten Menschen und einem eingesperrten Vogel besteht aber ein fundamentaler Unterschied.
Ein Mensch (der Dinge begreifen kann), der aus dem Gefängnis entlassen wird, weiß, dass ihm etwas positives damit wiederfährt, ein Vogel hat keine Ahnung, warum er plötzlich aus seiner gewohnten Umgebung weg muss und in eine, für ihn völlig ungewohnte, neue Situation kommt, plötzlich mit Artgenossen (die er vielleicht gar nicht will) und fremden Menschen konfrontiert. Ein eingesperrter Mensch war, bevor er ins Gefängnis kam, frei, weiß also, wie das Leben in Freiheit ist, kennt den Vergleich.
Der Papagei hat diesen Vergleich nicht, für ihn ist seine Umgebung seine gewohnte Welt.
Offenbar hat dieser Papagei schon etliche Jahre am Buckel und wer sagt euch, dass es ihm besser gefiele in einer, an und für sich artgerechten Haltung.
Aus der Sicht des Menschen ist es artgerechter und eine Verbesserung für den Vogel.
Aber sieht der es genauso? Oder möchte er nicht einfach seine Ruhe haben, in seiner gewohnten Umgebung?
Als positiven Stress würde ich eine Umsiedlung nicht bezeichnen. Nur der Menschen kann dann behaupten, er hätte dem ach so armen Vogel einen Gefallen getan. Ob es wirklich so ist, weiß niemand...
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #29
Ich sehe eines ähnlich wie ihr: der Vogel sollte eine Möglichkeit bekommen, den Käfig zu verlassen, mit allen anderen Aktionen beruhigt ihr nur Euer Gewissen und es ist Euch offenbar scheißegal, was der Vogel empfindet. Wer entscheidet denn, wie sich der Vogel fühlt? Ihr, weil ihr wisst, was für den Vogel artgerecht ist und wie es sein müsste? Oder der Vogel, der hinterher vielleicht sehr sehr traurig ist und dem ihr vielleicht das Herz brecht. Ist es das wert, nur um sein eigenes Gewissen rein zu waschen?

Wie gesagt: Ich bin auch sehr dafür, super liebevoll mit seinen Tieren umzugehen, unsere Papageien lieben uns obwohl sie einen Teil des Tages eingesperrt sind. Würdet ihr die umquartieren, nur damit sie in einer Gemeinschaftsvoliere leben, ihr würdet sie seelisch zerstören.

Manch Papagei ist bei solchen Situationen sogar schon zum Mörder von Artgenossen geworden.

Ich glaube, ihr denkt oder redet Euch da vieles zu schön.

Wer von Euch hält real zuhause Papageien? Wer von Euch hat schon intensive Beziehungen zu diesen wunderbaren Tieren aufgebaut. Wer von Euch versteht seinen Papagei sozusagen blind.
Wer kann jede Körperbewegung deuten. Bei meinen ist es so, als würde ich real mit ihnen sprechen. Ich weiß genau, wann sie was wollen: Essen aus Hunger, essen als Leckerei, Liebe, Streicheinheiten, Ruhe, Schlaf, Spielen, Küsschen geben, raus, rein in den Käfig, mit Besuchern kuscheln, Besucher, die man nicht leiden kann beißen, Angst, weil Katze oder anderes Getier im Garten .... ich kann jede Regung meiner Vögel deuten.

Vögel gehen sogar soweit, dass der eigene Käfig als Revier akzeptiert und verteidigt wird. Es ist wie ein zuhause, wie ein Nest für viele Papageien. Eines, dass sie natürlich auch gern verlassen, aber Käfig wegnehmen finden sie voll daneben.
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #30
Hallo,

ich sehe ein, Peter und Moody haben Recht.

Aber ohne Freiflug... Könnte man den Grauen vielleicht in eine andere Umgebung bringen, in der er Freiflug und eine Bezugsperson bekommt, mit seinem Käfig, ohne ihn zusehr zu belasten?

Und eine sachte Eingewöhnung in eine andere Situation, wie würde es damit aussehen?
Gruß, Kiaran
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #31
Großpapageien gehören nun wirklich nicht in Käfighaltung, ferner nicht in Einzelhaltung und , ehrlich gesagt, auch nicht in ein Altenheim.:(

Das sind sehr sensible Wildtiere, die eigentlich noch nicht einmal in die Wohnung gehören, sondern in eine große Außenvoliere mit angeschlossenem Schutzraum. Das kann wohl kein Altenheim realisieren - Papageienhaltung, wenn sie richtig betrieben wird, ist teuer und aufwendig.

@ Peter und Moody : Habe mir erlaubt, mich selbst zu zitieren. ;) So sollte wirklich tiergerechte Papageienhaltung aussehen - deswegen halte ich auch selbst keine Großpapageien, weil ich ihnen nicht bieten könnte, was sie brauchen.
Meint Ihr nicht, dass die schlechte Haltung momentan ebenfalls Stress für den Grauen ist, der zum Rupfen und zu Verhaltensstörungen führen kann und wahrscheinlich auch schon geführt hat ?

Ich kenne genug Papageien, die aus so einer Haltung herausgeholt wurden - oft sogar vom Veterinäramt beschlagnahmt, denn es gibt Mindestanforderungen :eusa_shhh: - und sie nicht im mindesten vermissen. Im Gegenteil, die meisten Vögel blühen auf, wenn sie endlich Platz, frische Luft und Artgenossen haben.

Besser der kurzfristige Stress der Umgewöhnung, als ein Leben lang andauernder Stress und Einsamkeit durch grottenschlechte Haltung - meine Meinung. ;)
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #32
Hallo,

ich habe einen Nymphen hier, menschenbezogen, 11 Jahre Einzelhaltung.
Er lehnt Artgenossen ab, will nur zum Menschen.

Ich bin wirklich oft am überlegen, ob ich ihn (eine Chance bekommt er aber noch) nicht doch IHM zu Liebe zu einer älteren Dame gebe, die ihn den ganzen Tag betüdelt.

Ich sehe, wie er leidet... auch bei "toller" Nymphenhaltung.

Vielleicht sollte man das Pferd anders aufzäumen... ich habe mir vieles hier immer wieder durchgelesen, und muß den den Einwänden gegen eine "befreiung" teilweise Recht geben.
Er ist ja anscheinend wirklich schon sehr lange da.
Wärs nur kurz, z.B.2-3 Jahre, würde ich da noch eher zum "Rausholen" tendieren.

Kann man nicht mit einer Hilfsorganisation eine tolle (Holz) Voliere bauen?

Eine, die auch die alten Menschen ansprechen würde?
Ich meine...wer schaut sich nicht seinen Liebling an, der im hellen Licht ( Birdlamp, perfekt wäre natürlich Tageslicht) glücklich auf schönen Ästen dahinkrabbelt und Zweige schreddert?

Und vielleicht kann man das in einer Ecke machen...wo ein Sofa oder so vorsteht...mit Lektüre über Papageien.
Er hätte Gesellschaft, die alten Menschen könnten ihn beobachten...

Rechts und Links ein paar schöne Pflanzen...dann ist das quasi eine Oase der Heimbewohner!



So denke ich wäre dem Tier erstmal etwas geholfen, der Heimleiter würde sein Gesicht bewahren, den alten Menschen wäre ebenso etwas schönes geschenkt...und vielleicht kommt ja da von selber eine Bewegung ala: "wir müssen unserm Geierlein mehr Gutes tun".

Ich denke, nicht alle Insassen werden dort komplett debil sein?

LG Botia (die das Ganze sehr nachdenklich macht)
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #33
Vielen Dank, Leute echt. Damit hätte ich hier nicht gerechnet.

unsere Papageien lieben uns

Aha, und das bildest du dir nicht ein, ja?Mir geht hier grad völlig der Hut hoch.

Ich finde es unmöglich dafür runtergemacht zu werden, wenn man Tierschutz betreiben will. Glaubt mal nicht, dass ich das mal eben so locker nebenbei mache. Ich mache mir schon die ganze zeit Gedanken, wie ich das Gespräch am besten beginne usw.

Und nein, ich halte keine Papageien Zuhaus, weil ich meine, dass die da überhaupt nichts zu suchen haben!
Meint ihr, dass die vom papageienschutz keine Ahnung hat? Dass das der erste Papagei ist, den sie aus einem Altenheim oder sonst wo her bei sich aufnehmen? Garantiert nicht!

Deren Arbeit kann man mit nichts vergleichen, da es das einzige Papageienschutzprojekt in diesem Format in Deutschland ist!

Ich bin wirklich wütend und traurig über eure Reaktionen. Und von jemandem, der seine Papageien in Käfigen hält-auch wenn sie ab und zu mal rauskommen- lasse ich mir nicht vorwerfen, dass mir ein Papagei egal ist!

es ist Euch offenbar scheißegal, was der Vogel empfindet

Ja klar, du weißt ja auch, wie der Vogel momentan lebt. Und du weißt natürlich, dass er es super toll findet in diesem Knast zu hocken und sich nicht aussuchen kann, ob er von den Leuten zugelabert werden will oder nicht.

Ich ziehe das durch! Ich will diesem Papagei die Chance auf ein artgerechtes Leben geben! Und das wird ihm von Experten ermöglicht und nicht von irgendwelchen Laien!
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #34
Hey,

nur nebenbei, falls es anders rüber gekommen ist: ich drücke Dir die Daumen!

Ich mache mir nur etwas Gedanken, daß nachher der Vogel nach wie vor da sitzt... und Du den Job los bist! :shock:

Und ich finde es toll, daß Dich dieses Tier so interessiert.

Ich bin nicht der Meinung, Du solltest das so belassen...und wenn man ihn dort rausholen kann... dann tu es.

Aber achte darauf, daß nicht komplett geblockt wird...auf einige Wochen oder so kommt es nun nicht mehr drauf an.
Aber wenn der Heimleiter sich zu sehr unter Druck gesetzt fühlt, dann kann es sein, daß er ganz dicht macht.

Daher mein Vorschlag, es vielleicht langsamer anzugehen.

LG Botia
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #35
Kann ich Dir nur zustimmen, Friedas Frauchen, ich würde mich da auch gar nicht beirren lassen.

Weißt Du zufällig, wie die Vergesellschaftungen ( hört sich irgendwie so an, als ob der Heimleiter es schon mehrmals versucht hat ) stattgefunden haben ?

Man kann natürlich nicht einen anderen Graupapagei einfach dazusetzen, das wird nie funktionieren. Aber in einer großen Freiflugvoliere, wo sich die Tiere auch aus dem Weg gehen können, sieht das schon anders aus, da kann der Kleine schließlich selbst entscheiden.Zumal man ja gar nicht sicher weiß, ob er wirklich so sehr menschengeprägt ist, oder ?

@ Botia : Hast Du schon mal versucht, Dich schrittweise und irgendwann ganz zurückzuziehen, so dass der Nymphi mehr Ansporn hat, sich mit seinen Artgenossen zu beschäftigen ? Solange Du Dich ausgiebig mit ihm beschäftigst, hat er keinen Grund, sich mit den anderen Vögeln anzufreunden, denn er glaubt ja, Du seist sein Partner.
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #36
wie langsam soll ich des denn machen? Es ist schon viel zeit vergangen. Der Thread ist doch von März oder April...

Und ich werde Donnerstag alleine mit ihm reden und ihm den Vorschlag machen. Ich habe nen Flyer und ne Broschüre vom Papageienschutz, die soll er sich angucken.

Und ich meinte auch nicht dich. Hatte, als ich geantwortet habe, die beiträge von der zweiten Seite noch nicht gelesen.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Also, ich weiß nur, dass der Heimleiter den Papageien geerbt hat. Ob da schon der zweite vogel dabei war, weiß ich nicht. Jedenfalls hat es dann mit einem zweiten Vogel nicht geklappt. Sie hatten wohl ein Zimmer für sich, aber wie groß das war weiß ich nicht.

Er würde dann in die Nähe von Leipzig kommen. Dort ist eine Frau, die ein neues Gehege gebaut hat. 3 Papageien sind schon vorhanden, er wäre der vierte. Das Gehege fasst 1800 qm + Schutzraum.

Man, es ist doch nicht so, dass ich ins Altenheim marschiere, den Leiter zur Sau mache und den Papageien einfach mitnehme. Es wird erstmal ein Vorschlag sein, den sich der Heimleiter, wenn er es gut mit dem Vogel meint, auch zu Herzen nimmt.
Und wenn er zustimmt, ist alles für ihn bereit!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Einsamer Papagei Beitrag #37
Hm, das kann natürlich viele Gründe haben, warum die beiden sich nicht verstanden haben. Sie könnten beispielsweise gleichgeschlechtlich gewesen sein oder vom Alter her zu weit auseinander - allzuviel scheint der Heimleiter ja nicht von Papageien zu verstehen. :?

Auf jeden Fall muss es keinesfalls heißen, dass es in Leipzig auch schiefgeht, zumal die Vögel dort ja viel mehr Platz haben. ;) Und das Papageienschutzzentrum macht so was ja nicht zm ersten Mal, die wissen, was sie tun - da hätte ich gar keine Bedenken.

Bleibt nur, Dir feste die Daumen zu drücken für das Gespräch mit dem Heimleiter. Toll, dass Du Dich so engagierst ! :023:
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #38
Oje... was soll man denn nun glauben?
Peter hat die einen negativen Erfahrungen gemacht, Martina hat positive Erfahrungen.

... Was ist denn nun richtig für den Papageien?
Verwirrt, Kiaran
 
  • Einsamer Papagei Beitrag #39
Vielen Dank, Leute echt. Damit hätte ich hier nicht gerechnet.



Aha, und das bildest du dir nicht ein, ja?Mir geht hier grad völlig der Hut hoch.


Ich bin wirklich wütend und traurig über eure Reaktionen. Und von jemandem, der seine Papageien in Käfigen hält-auch wenn sie ab und zu mal rauskommen- lasse ich mir nicht vorwerfen, dass mir ein Papagei egal ist!

Ich ziehe das durch! Ich will diesem Papagei die Chance auf ein artgerechtes Leben geben! Und das wird ihm von Experten ermöglicht und nicht von irgendwelchen Laien!

Schon mal was von einem Bärendienst gehört? Nochmal: Ich bin sehr dafür, dass der Vogel raus kann, aber ich befürchte eben, dass Du Dich da selber in etwas reinreitest, was dem Vogel hinterher nicht gut tut. Ich gebe das zu bedenken. Und dazu stehe ich.

Du wirfst mir vor, dass ich jemand bin, der seine Papageien in Käfigen hält und damit etwas negatives tut..... Und übrigens, ich bilde mir nicht ein, dass die mich/uns lieben. Einer der Aras ist aus dem Tierheim zu uns gekommen, übrigens schon mit kupierten Flügeln, was ich nie getan hätte. Mitarbeiter des Tierheims kamen nach einigen Wochen, um zu kontrollieren, ob es dem Vogel gut geht - die haben sofort erkannt und auch gesagt: Der Vogel liebt sie.

Wo wollen wir weitermachen? Fische gehören nicht ins Aquarium, Karnickel nicht in den Stall, Pferde auch nicht, Schweine in den Wald?

Eines stimmt: Papageien gehören nicht für immer in den Käfig. Wenn sie zuviel im Käfig gehalten werden, dann können sie eine seelische Störung bekommen. Laufen dann oft im Kreis im Käfig (habe das schon geschrieben: Stange, Wand, Decke, Wand, Stange usw.). Darauf habe ich von Dir übrigens keine Antwort bekommen. Ebenso gibt es hier kein Statement dazu, ob der Graue ein Rupfer ist.

Ich wage eine Prognose: Du ziehst Dein Ding durch, die Tierschutz oder der Papageienschutz holen den Vogel daraus, er kommt in eine Voliere zur Vergesellschaftung - und in einem halben Jahr ist er nackt (wenn er heute noch kein Rupfer ist).

Tut mir leid, aber das sagt mir eben nicht die Theorie sondern die Erfahrung mit diesem Tieren, denen ich ganz sicher nur gutes will.

Also habe bitte auch den Mut und betreibe den Aufwand, wenn Du es durchziehst, regelmäßig zu sehen, zu prüfen, wie es dem Vogel geht.

P.S., ich habe schon Experten von Papageienschutzorganisationen erlebt, die selber Papageien hatten - übrigens im Käfig (nachts) mit viel Tages- und Abendfreizeit außerhalb des Käfigs.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Einsamer Papagei Beitrag #40
Also, nein, er rupft nicht.

Und soweit ich es mitbekomme, läuft er auch nicht im Kreis was in dem Käfig auch nur schwer möglich sein dürfte. Aber ich sehe ihn, wenn ich arbeite, auch nur ganz kurz. In den letzten Tagen, als ich da war, saß er auf seiner Stange und hat gar nichts gemacht.

aber das sagt mir eben nicht die Theorie sondern die Erfahrung mit diesem Tieren,

Hast du denn auch schon einen Papagei in ein Freifluggehege von 1800 qm gesetzt und erlebt, wie er sich da fühlt?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

So, ich mach den PC jetzt aus, will noch ein wenig was vom Abend haben.
Bis morgen!
 
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