- Einsamer Papagei Beitrag #21
PeterK
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Nun bleibt mal ganz locker, evtl. tut ihr dem Papagei nämlich absolut keinen Gefallen mit Eurer sicher lieb gemeinten Fürsorge. Auch ein Papagei ist ein Gewohnheitstier. Und wenn der auf einmal von seiner Umgebung und den alten Leuten weg kommt, dann kann es sein, dass er Depressionen bekommt und zum Rupfer wird.
Dazu ein Beispiel: Wir selber haben a) ein Paar Gelbbrustaras (Käfighaltung, aber ganz viel draußen und b) einen Graupapagei (Käfighaltung und ganz viel draußen). Wir haben derzeit zum wiederholten male eine Graupapageiendame in Pflege. Diese wurde (Alleinhaltung, Käfig, bei einer alten Dame) zum Rupfer, nachdem die Eigentümerin verstarb. Seitdem lebt Jakoline bei der Tochter der alten Dame und rupft. Als sie neulich zu uns kam (14 Tage Urlaub der jetzigen Eigentümerin), waren sogar mal wieder ein paar Federn dran. Sie ist bei uns fast nur draußen und wir kümmern uns sehr um sie - sie rupft trotzdem wie bekloppt, weil sie jetzt ihre jetzige "Mama" vermisst.
Also: Wenn es dem Graupapagei im Heim soweit gut geht, er nicht rupft, gut frisst und fröhlich redet (dass tun die nämlich nicht, weil sie Antwort wollen, sonden weil sie gut drauf sind), dann lasst bitte das Tierchen genau da, wo es ist.
Wenn der Vogel einfach vielleicht gezielt ein wenig täglichen Ausflug bekommt, dann ist es schon gut.
Rennt der eigentlich im Käfig im Kreis? Stange, Wand, Käfigdecke, andere Wand, Stange und alles aufs neue? Ja? Dann ist er zuwenig draußen. Nein? Dann ist er wahrscheinlich so zufrieden, wie es ist.
Dazu ein Beispiel: Wir selber haben a) ein Paar Gelbbrustaras (Käfighaltung, aber ganz viel draußen und b) einen Graupapagei (Käfighaltung und ganz viel draußen). Wir haben derzeit zum wiederholten male eine Graupapageiendame in Pflege. Diese wurde (Alleinhaltung, Käfig, bei einer alten Dame) zum Rupfer, nachdem die Eigentümerin verstarb. Seitdem lebt Jakoline bei der Tochter der alten Dame und rupft. Als sie neulich zu uns kam (14 Tage Urlaub der jetzigen Eigentümerin), waren sogar mal wieder ein paar Federn dran. Sie ist bei uns fast nur draußen und wir kümmern uns sehr um sie - sie rupft trotzdem wie bekloppt, weil sie jetzt ihre jetzige "Mama" vermisst.
Also: Wenn es dem Graupapagei im Heim soweit gut geht, er nicht rupft, gut frisst und fröhlich redet (dass tun die nämlich nicht, weil sie Antwort wollen, sonden weil sie gut drauf sind), dann lasst bitte das Tierchen genau da, wo es ist.
Wenn der Vogel einfach vielleicht gezielt ein wenig täglichen Ausflug bekommt, dann ist es schon gut.
Rennt der eigentlich im Käfig im Kreis? Stange, Wand, Käfigdecke, andere Wand, Stange und alles aufs neue? Ja? Dann ist er zuwenig draußen. Nein? Dann ist er wahrscheinlich so zufrieden, wie es ist.