Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird!

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  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #41
Kathrin, das kann ich voll verstehen, das dich das mit deinem Opa fertig macht!
Ich Trauer um meinen Heute noch und das war 2001 nach Jahre langer Krankheit, das er verstarb!
Ich sag mir auch jeden tag aufs neue"nein, es passiert nix und wenn was passiert, es wird dir geholfen"

Ich muss auch sagen, das ich nicht gedach hätte, das soviele hier im Forum betroffen sind!
Ich finde es auch schön, das man Leute findet, mit denen man darüber reden kann und die einen Verstehen!

Foxy, klappt das den bei euch in der Beziehung, wenn er so kalt is und von vorne sagt, er versteht das nich?
Mit so jemandem würde ich nie zusammen sein wollen...ehrlich nich!
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #42
Es klappt schon, er kann halt nur sehr schlecht Gefühle zeigen oder deuten. Aber wenn ich sauer werd, das merkt er schon :p Leider bin ich auch eine Person die gerne ihre Probleme in sich reinfrisst und sagt, ich will nicht das jemand Angst um mich haben muss. (Heute erst wieder mein Gehirn deswegen verschlossen)

Mein Freund tröstet mich zwar und nimmt mich in den Arm, aber leider findet er nie die tröstenden Worte und die hole ich dann meistens bei Freunden/Freundinnen...
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #43
Mhm ich weiß nicht, vermutlich "darf" ich in diesem Thread nicht schreiben, nicht im Vergleich zu den anderen hier - ich hab "nur" übelste Höhenangst. Also ich kann über nix gehen, was kein Geländer hat. Treppen ohne Geländer? Ich taste mich an der Wand entlang. Ein Bootssteg - der ober-Alptraum, auch wenn nur ein paar cm über Wasser und ja, ich KANN schwimmen, selbst wenn ich fallen sollte, dann werd ich halt naß, mehr nicht - aber mir wird schwindelig, ich atme angespannt, ich würde am liebsten eine Wallfahrt vor Dankbarkeit machen, wenn ich heil drüben bin.

Und ich hab so ein bißchen Kontrollzwang - wenn ich nicht ganz bewußt die Tür absperre fahre ich auch mal ein paar km zurück, weil ich mir denk "hast du sie zugesperrt? Hast du sie ganz ganz wirklich zugesperrt"? (Tür zuziehen reicht bei meiner Wohnungstür nicht, da reicht ein Windstoß und sie ist auf...). Natürlich hab ich sie jedes einzelne mal zugesperrt, Tür zumachen und absperren ist so wie ins Auto einsteigen und Tür zumachen - aber ich glaub mir das selber irgendwie scheinbar nicht....
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #44
Audrey das mit der Höhenangst kenn ich, obwohl so "extrem" habe ich es gott sei dank nicht...

Aber den Zwang nochmal zu kontrollieren kenne ich auch nur zu gut. Vorallem wenn ich den Kofferpacke, früher war es die Haustür.

Manchmal liege ich schon im Bett und denke hast du jetzt alles aus gemacht, dann steh ich nochmal auf, obwohl ich eigentlich weiss das ich vor 5 Min. erst ins Bett bin und da schon kontrolliert habe.

Aber eine frage habe ich: Wieso solltest du nicht hier reinschreiben dürfn?
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #45
Mhm ich weiß nicht, vermutlich "darf" ich in diesem Thread nicht schreiben, nicht im Vergleich zu den anderen hier -
Blödsinn Audrey, jeder darf hier schreiben!
Jede Form von Angst und Zwängen, egal wie klein sie is, sollte ernst genommen werden und akzeptiert werden!

Finde es grosse klasse, das sich wirklich viele damit beschäftigen und auch hilfe suchen!:clap:
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #46
Wobei ich bei der Höhenangst gemerkt hab: vieles gibt sich mit der Übung. Früher hab ich auch Glasaufzüge gemieden - bis ich bei einer Firma angefangen hab wo ich die Wahl "Glasaufzug oder zu Fuß in den 7. Stock" hatte - die Faulheit hat gesiegt ;) Anfangs stand ich immer krampfhaft an der Tür, nach 1 Jahr stand ich entspannt im verglasten Teil und hab die Aussicht genossen ...

Aber eine frage habe ich: Wieso solltest du nicht hier reinschreiben dürfn?

Weil ich meine "Ängste" nicht wirklich als Ängste wahrnehme. Wie eben der Aufzug zeigt - ist wohl nur ne Frage der Gewohnheit. Wenn ich tagtäglich über einen Bootssteg laufen müßte würd ich das vermutlich irgendwann auch rückwärts machen ;) Eigentlich kam ich nur drauf hier überhaupt zu posten weil mir das Wort Angst auffiel und ich darüber nachgedacht hab und mir dann eben das Wort "Höhenangst" einfiel - huch, ich hab sowas ja tatsächlich ;)

Und meinen Kontrollzwang hake ich ähnlich ab, also so "konzentrier dich halt einfach auf das was du tust, dann mußt dir nimmer unnötig den Kopf zerbrechen und sparst dir unnötige Fahrten"...
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #47
Die Höhe die mir Angst macht,
die Menschenmenge die mich auslacht.
Ich habe Angst im Dunkeln allein zu sein,
will lieber das die Sonne scheint.
Schliesse die Türe zweimal ab,
weil ich einfach Angst vor Mördern hab.
Ich weine weil ich traurig bin, ich falle in ein tiefes Loch.
Der Schmerz zeigt mir aber ich lebe noch.
Mein Herz wurde viel zu oft verraten,
weil viele nach mir traten.
Gute Freunde kamen und gingen,
ich sah viele traurige Dinge.
Schlechte Träume rauben mir den Schlaf,
doch ich merke das ich dies alles nicht verschweigen darf.

Ich gebe euch recht, ich gebe euch Mut,
ich weiss es tut jedem gut.
Über seine Probleme zu sprechen,
und das Schweigen zu brechen.

Ich merke das es einfach ist,
wenn du zeigst, wie du wirklich bist.
Mit all deiner Angst und all deinen Sorgen,
denk an den Morgen.

Ich weiss es tut weh und es schürt die Angst,
zeig mir das du es trotzdem kannst.
Du bist stark, beweis es der Welt
und irgendwo gibt es eine Hand die dich hält.

Ps: Eben geschrieben!!
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #48
ich melde mich auch mal zu Wort.

Auch ich leide an einer Panickstörung, der Herzneurose. Der Auslöser war der plötzliche Tod durch Herzinfarkt von meinem geliebten Pa. Das jährt sich jetzt zum 4. Mal(Todestag) und ich habe halt eine riesen Panik am Herzinfarkt zu sterben. Ich habe eine Odysee durch damit, weil man nicht wirklich ernst genommen wird.
Ich muß aber dazu sagen, das bei mir sämtliche EKG´s die es gibt gemacht wurden, es ist ein Wert nicht richtig, aber das ist nicht schlimm.
Bei mir äußert sich das so, dass ich mit einemal Herzrasen bekomme, mein Puls rast wie verrückt, Schwindel, Schweißausbrüche usw. und ich habe dann halt Angst das irgendwas passiert. Der Schlimmste Vorfall war 2006 auf der Autobahn. Ich hatte mit einmal Herzrasen und wußte nich was ich machen sollte. Voller Panik binich auf den Seitenstreifen und habe einen Notruf abgesetzt, nur wußte ich nicht wirklich wo genau ich war(streckenabschnitt). Es hielt dann zum Glück ein junger Mann an der nochmals einen Notruf absetzte und die Koordniaten vom Navi-System durchgab. Krankenwagen und Polizei kamen dann auch. Mein Puls war 180. So durfte ich nicht weiterfahren und mußte in die Klinik. Toll. :-(
Der Doc dort hat dann Blut genommen und gesagt das ich Herzrhythmusstörungen habe. Völlig normal.
Ich muß dazu sagen, das ichseit ungefähr einem Jahr nicht mehr so extrem diese Panickattacken habe. Ich steigere mich da nicht mehr so rein wie noch anfangs. Wenn ich merke, es ist wieder soweit, dann lenke ich mich ab.
Ich glaub nich das man davon geheilt werden kann, aber man kann versuchen damit zu leben und man darf diese Ängste nicht über seinen Körper bestimmen lassen...

Ich hatte zeitweise Tabletten bekommen, die ich aber wieder abgesetzt haben wollte. Es bringt nix da es halt ein psychisches und kein organisches Problem ist.
Ich weiß, das ich zu 99%kein Herzinfarktkanditat bin, da ich auf Marcumar eingestellt bin. Da sollte sowas nich passieren.

Ich wünsche uns hier allen für die Zukunft alles Gute und weniger Ängste!!!
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #49
Hallo ihr Lieben,
finde es ganz toll, das so viele von euch über ihre Probleme so offen reden können.

Ich bin auch betroffen und habe die verschiedensten Ängste und zwar im Grunde seit ich denken kann.
Am schlimmsten ist es, dass ich große Schwierigkeiten haben anderen Menschen zu vertrauen oder sie um Hilfe zu bitten, auch hasse ich es im Mittelpunkt zu stehen wenn ich "schwach" bin (also z.B. um Hilfe bitte) und ich ertrage es auch nur schwer von fremden Menschen berührt zu werden.
Diese Probleme machen es mir nahezu unmöglich nach dem Weg zu fragen, mir irgendwo eine Auskunft einzuholen oder zum Arzt oder Therapeuten zu gehen (ich bräuchte eine Therapie um eine Therapie beginnen zu können).

Außerdem habe ich schlimme Verlustängste und ertrage es nicht wenn mein Freund alleine aus dem Haus geht, ich habe dann die ganze Zeit Vorstellungen das er einen schlimmen Unfall hat.
Das geht so weit, das er ohne mich nicht mehr das Haus verlassen darf, eine Situation unter der wir natürlich beide sehr leiden.

Von anderen Ängsten wie Fahrstuhlfahren (schaffe ich mittlerweile wenn ich allen Mut zusammen nehme) Flugzeugfliegen (hab ich noch nie gemacht) oder Schifffahren (wenn man am Meer wohnt gibt es Leute die einen zum Segeln einladen wollen) mal ganz zu schweigen.

Ich versuche damit im Bekanntenkreis offen umzugehen aber es ist wirklich nicht immer einfach, denn manchmal wird man einfach nicht ernst genommen oder sogar belächelt.

Meine guten Freunde wissen es aber eigentlich alle und ich fühle mich viel entspannter in Gesellschaft von Leuten die von meinem Problem wissen. Auch wenn ich es um jeden Preis vermeide, dass mich jemand "in Panik" sieht, es ist einfach so unendlich peinlich, ich laufe im Kreis, schnappe nach Luft, bekomme Durchfall, muss mich evtl. übergeben und bin kaum ansprechbar ...und alles nur weil mein Freund vielleicht 5 Minuten zu spät kommt.

Natürlich ist der ganze Alltag gestört dadurch, ich schaffe es kaum noch zur Uni, gehe selten alleine raus. Dadurch das man viele Sachen so gerne möchte aber nicht kann, weil man die ganze Zeit ein Sklave der Angst ist schleichen sich früher oder später Depressionen ein, es ist furchtbar.

Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann: Warum wollen denn manche Leute mit Euch (also denjenigen, die diese Krankheit/Krankheiten haben) nichts zu tun haben? Durch z.B. Angstzustände kriegt man doch keinen anderen Charakter. Was sind denn das für komisch denkende Menschen?
Ich kann es ehrlich gesagt schon auch verstehen, denn mit jemandem mit Angststörung kann man evtl. nicht mal spontan weggehen (oder überhaupt weggehen), vielleicht kann der nicht mal kurz zum quatschen vorbeikommen, vielleicht sagt er in der letzten Sekunde Verabredungen ab, vielleicht stellt er tagelang das Telefon aus.
Oder man muss einen lustigen Stadtbummel auf der Stelle abbrechen, weil eine Angstattacke im Anmarsch ist.
Man kann vielleicht auch nicht zusammen in den Urlaub fliegen, nicht zusammen in die schicke neue Bar im nächsten Ort, zusammen zum Feuerwerk oder bei Gewitter den Spaziergang trotzdem fortsetzen.

Und es ist ja nicht so, dass das Kurzzeiteinschränkungen wären, wenn man mit jemandem mit einer Angststörung befreundet ist muss man damit rechnen, das genau diese Probleme Jahre oder Jahrzehnte anhalten können.
Man hört sich dann immer und immer wieder die Probleme des anderen an, ohne das man etwas tun könnte oder sich etwas bessert.
Nicht jeder hat die Geduld damit umzugehen, wenn viele Dinge die in einer anderen Freundschaft normal sind, eben einfach nicht möglich sind.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #50
Darf ich mich hier auch kurz zu Wort melden - als "Nichtbetroffene"?
Zu meinem großen Glück leide ich weder unter einer Angststörung noch unter einer Zwangsneurose noch sonstwas.
Aber vielleicht ist es auch mal interessant für Euch, wie jemand als "Nichtbetroffene" auf Menschen reagiert, die an einer oder mehreren von diesen Krankheiten leiden.
(Passt z. B. zu Sannis Bemerkung, dass man ja als Betroffener oft von anderen gemieden oder von sogenannten "Freunden" verstoßen wird.)

Im Referendariat hatte ich eine Mitreferendarin, die unter Kontrollzwang litt. Gehört hatte ich davon schon, konnte mir das gar nicht vorstellen.
Aber dann war ich öfter mal bei ihr zu Besuch - und habe es "live" erlebt. Sie MUSSTE vor jedem Verlassen der Wohnung einen Rundgang durch die gesamte Wohnung machen, an jeder Steckdose mindestens 5x sagen: "Stecker ist draußen, Stecker ist draußen,...". An jedem Lichtschalter musste sie ebenfalls mindestens 5x sagen: "Licht ist aus, Licht ist aus,..." An jedem Wasserhahn, Herdplatte etc. das selbe Spielchen...
Und dann fragte sie mich auch noch jedes Mal: "Du hast gesehen, Licht ist aus, Stecker ist draußen etc....?" Sie sagte mir, dass sie, wenn ich jetzt nicht da wäre und sie bestätigen würde, sie das Ganze auch noch viel extremer machen würde. Im Auto unterwegs fragte sie dann auch noch mehrfach: "Licht ist wirklich aus?" etc..
Ich fand das ganz schlimm, dass jemand so leben muss. Sie sagte mir ja auch selber, dass sie genau weiß, dass das schwachsinnig ist, aber sie es einfach nicht anders kann... Eine Therapie hatte sie noch nicht gemacht - man traut sich aber ja auch irgendwie kaum, zu sowas zu raten - eben weil man dann fürchtet, dass die Betroffenen dann denken, man hält sie für bekloppt.
Ich war jetzt nicht sonderlich eng mit ihr befreundet, aber ich habe ihr gezeigt, dass ich sie verstehe, dass ihr das nicht peinlich sein muss, dass ich sie trotz dieses Zwangs sehr schätze und gern mit ihr zusammenbin.
Es ist aber - und das muss man einfach mal ganz klar so sagen - für Nichtbetroffene wirklich sehr schwer zu verstehen, und es ist auf jeden Fall auch manchmal anstrengend. Selbst wenn man denjenigen wirklich gut leiden kann und Verständnis hat - wenn man dann zum 100. Mal da steht und versichert, dass JA, der Herd tatsächlich aus ist... dann wird man schon unterschwellig leicht nervös ;) (Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint - aber vielleicht ist es auch ein bisschen verständlich?) Jemanden wegen eines solchen Zwangs fallenzulassen, finde ich absolut daneben, keine Frage. Aber ab und zu mal ein bisschen "genervt" zu sein, möge man den Nichtbetroffenen bitte auch zugestehen ;) Das war - zumindest in meinem Fall - auch wirklich nicht böse gemeint... Es ist halt einfach wirklich schwer nachvollziehbar - und deshalb finde ich es sehr gut, dass es diesen Thread gibt, denn den lesen sicher nicht nur "Betroffene", sondern auch Nichtbetroffene, und vielleicht weckt das etwas mehr Verständnis.

Der zweite Fall ist eine Studienfreundin von mir, die hochgradig depressiv war, nach außen aber immer fröhlich und freundlich. Als wir uns kennen lernten, ging es mir sehr schlecht - sie hat sich rührend gekümmert.... Erst viel später stellte sich dann raus, dass sie so depressiv war. Irgendwann hat sie dann versucht, sich mit Schlaftabletten umzubringen (das war aber nur halbherzig, die Dosis hat sie bewusst viel zu gering gewählt, das war eher ein Hilfeschrei...)
Sie ist dann in Therapie gegangen, danach ging´s etwas besser - und immerhin hatte sie den Mut gefasst, andere um Hilfe zu bitten, wenn´s ihr schlecht ging. Einmal rief sie an und sagte, es gehe ihr schlecht, sie könne nicht allein bleiben, ob sie zu uns kommen könne. Wir haben tatsächlich sämtliche Messer und gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt, als sie bei uns übernachtete - wir fühlten uns auch irgendwie hilflos...
Letztendlich hat sie noch eine Therapie gemacht, sich dort verliebt, ist nun glücklich verheiratet und hat ihre Depression (zumindest erstmal) überwunden.
Das fand ich noch viel schwieriger als der Umgang mit der Kontrollzwang-Freundin. Denn da fühlte ich mich noch viel hilfloser, wusste kaum, wie zu reagieren... Gutes Zureden, Trösten, zum Reden auffordern - nichts half. In den Arm nehmen ging nicht, sie verweigerte jeglichen Körperkontakt... Huiuiui...

Ich bewundere alle Menschen, die es schaffen, aus Depressionen/Zwängen/Ängsten wieder rauszukommen - sei es aus eigener Kraft, sei es mit Hilfe (und diese Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen, ist schon ein riesengroßer Schritt, finde ich!)

Macht weiter so - ich wünsche Euch allen viel Kraft und Mut und Zuversicht!

LG, seven
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #51
Hallo ihr Lieben!

Es ist wirklich kaum zu glauben, dass so viele unter Ängsten, etc. leiden.
Ich dachte immer ich bin ein Freak, ich bin ja sowieso total anders als die anderen (japanische Musik statt Tokio Hotel, Tiere, Lesen, Psychologie statt Jungs, Mode, Schminke usw.) und es ist gleichzeitig traurig, aber auch ein wenig erleichternd.

Eigentlich hatte ich schon so gut wie alles "durch" - Depressionen, purer Selbsthass inklusive Selbstveretzung (das konnte ich dank meiner Nudel-chan überwinden und ich bin ihr unendlich dankbar dafür ...) und auch eine Zwangsneurose hatte ich mal, nach Mokkas Tod (mein fast-vielleicht Hund ...) als ich wusste, dass ich Momo nehme (das klingt makarber, aber ich entschied mich zwischen den beiden und nun ja ... einen Hund wollte ich trotzdem). Ich habe zwanghaft "Wetten" gemacht.
Wenn ich es nicht schaffe die Treppe hochzurennen ehe die Haustür zufällt bekomme ich Momo nicht! Wenn ich keine 3 in Englisch habe bekomme ich Momo nicht!
Das hörte erst nach der Anzahlung für sie auf ...

Und dann habe ich auch Angstzustände. Wegen meiner Verlustängste mache ich jetzt eine Therapie, aber seit zwei Tagen habe ich eine neue Angst, die mich wachhält bis halb fünf und später, obwohl ich mir nichts sehnlicher wünsche als zu schlafen.

Näheres schreibe ich morgen, ich muss jetzt ins Bett, obwohl mich jetzt schon das kalte Grausen packt.

Bis morgen ...
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #52
@Seven:
Nur ganz kurz: Ich verstehe sehr gut, dass es schwierig ist und auch das man als Aussenstehender genervt ist wenn man mit "reingezogen" wird.
Hatte auch im vorherigen Post im letzten Abschnitt versucht das zu erklären.
Ich denke viele Menschen mit Problemen können das gut verstehen und viele ziehen sich deswegen auch zurück weil sie niemanden nerven möchten.
Gerade Ängste und Zwänge sind oft Ausdruck von Unsicherheit und Selbstzweifeln.
Man denkt man hat gar keine Aufmerksamkeit verdient und stört die "Normalen" nur.
Deswegen vielleicht dann auch solche Selbstmordversuche, damit man für sich selbst die Berechtigung hat mal Aufmerksamkeit zu bekommen, weil man selber das Gefühl hat es im Grunde nicht wert zu sein und sich nicht traut zu fragen ob irgendwer einfach mal nur so zuhören und trösten kann.

Ich kann jedenfalls gut verstehen das es auch als Aussenstehender schwer ist, ich leider selber zum Glück nicht unter starken Zwängen (nur gedanklich, aber ich muss keine bestimmten Handlungen wiederholen). Mein Freund allerdings macht genau diese Sachen die du beschrieben hast "Ist das Licht aus?" "Hab ich das Auto zugeschlossen" etc. Wir sind seit 10 Jahren zusammen (bald sinds 11...man wie die Zeit vergeht) und ich kann dir gar nicht sagen wie oft ich davon genervt bin und wie oft ich dabei aber auch Engelsgeduld mit ihm habe ;)

Ich finde es gut, das du dich bemühst Geduld zu bewahren und zu helfen wo es geht und ich wette das wissen deine Freundinnen auch sehr zu schätzen :)
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #53
Hast du den mal über eine Therapie nach gedacht!?

Ich sage mir immer wieder, du kannst gegen sowas eh nix unternehmen!

Ja habe ich wenn ich am Mo wieder in der Arbeit bin fange ich an zu suchen, drückt mir die Daumen das ich bald einen Termin bekomme und nicht erst im Oktober :?

Mein Verstand "sagt" auch immer "wenns passiert passierts" und dann mach dir da vor wenigstens ein schönes Leben ohne Angst (klingt doof) aber meine Psyche sagt was anderes *seufz*.

Bei mir ist es (wenn ich nicht arbeiten muss) meistens so das ich bis ich wirklich richtig müde bin fehrnsehe oder hier rumhänge, damit ich im Bett gleich einschlafe und nicht lange wach bin. Obwohl ich z.B. morgen um 8 aufstehen muss weil ich zum TA muss.

Das komische ist bei mir, solang es draußen hell ist ist es gar nicht schlimm. Aber sobald es dunkel ist ...

Ich werde mir mal die Bachblüten Rescue Tropfen die wir in der Arbeit haben mitnehmen und wenn ich wieder so eine schlimme Attake bekomme welche nehmen, vielleicht hilfts ja was.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #54
Na so schlimm hab ich das zum Glück wirklich nicht, Seven/Kompaßqualle. Ich denk mir halt "ok wenn das Licht brennt was passiert - genau ich verschwende Strom, mehr nicht". Schlimm ist einzig und allein die Haustür, und das eigentlich nur wegen der Katzen. Gut der Tag letztens, als ich mir den ganzen Tag lang überlegte, ob ich denn die Kerze am Vorabend (!!) auch ganz wirklich ausgeblasen hab, war nicht wirklich lustig, aber wenigstens die absolute Ausnahme.

Über meine Höhenangst lach ich selber vor anderen bewußt, also z.B. aktuell in einem Wildpark ein Aussichtsturm - ich steh davor und lach einfach laut los "nee klar da geh ich rauf, *hahaha* viel Spaß". Damit ist für die anderen klar daß es für mich ok ist, wenn sie raufgehen - und ich halt unten warte. Lachen entspannt das ganze kolossal, finde ich....
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #55
Hab mal eine kurz fragen:
Wen mein Freund zug oder bus fährt, wird im sofort total schlecht. Beim Auto fahren usw. gehts. Er hat jahrelang tabletten genommen, gegen Angstzustände und so aber es wurde nicht besser.
Jetz hat er sie abgenommen aber trotzdem wurds net besser.
Ist das auch sowas? Kannman das Therapieren?

Meinem Freund gingen durch die Tabletten langsam die Haare aus.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #56
Hallo
ich melde mich hier auch mal. ich leide auch unter zwangshandlungenund depressionen. bei uns inder familie haben auch meine meisten weiblichen verwandten depressionen, einige leiden an einer leichten form der borderline.
ich weiß nicht genau was bei mir derauslöser war. ich hatte schon als ganz kleineskind mal so zwänge (ich hab damals ständig meine strümpfe hochgezogen. das hat sich dann allerdings "verwachsen".dann voretwa vier jahren hat es haben die zwänge dann richtig begonnen. Auslöser dafür war zunächst das mobbing an der schule. ich habe heuteimmer noch keingescheites selbstwertgefühl mehr. 2005 starb dann mein geliebter stups. bis dahin konnte ich es eig noch verkraften. im april 2006 starb mein zweites nickel unter groen qualen. ich habe heute noch alpträume von dieser nacht...das brachte das fass entgültig zum überlaufen. ich bekam asthma und extrem allergien. seit den letzten 2 jahren haben sich die zwänge immer mehr verschlimmert. anfangs musste ich "nur" die Tür kontrolieren. jetzt muss ich fast überall was kontrolieren. bei mir gehtdas auch nach einem gewissen zählprinzip: 1,2,3 und 4
so muss ich zum beispiel mithilfe von kopfnicken überprüfen, ob die lichter im zimmer aus sind. da gleiche gilt für den PC und ob meine tiere abgesichert sind. ich rüttle auch immer an den türgriffen,ob sie auch wirklch zu sind. dann ob mein trinkglas leerist ist:uups:.selst meine psychologinmeint ich hätte seltsme zwänge... naja ich bin ein ziemlicher träumer und lenke mich selbst von den zwängen ab, so dass ich immerwieder von vorn beginen muss. zurzeit inden ferien sind meine zwänge kaum ausgeprägt. doch sobald ich unter stress stehe (zb schule, klausur, stress mit meiner familie) werden sie wieder stärker. ich hoffedass ich die zwänge (ich habe nicht alle genannt; die anderen sind mir zu peinlich) ein wenig unter kontrolle bekomme und meinabi schaff. durch den scheiß hab ich mein letztes halbjahr total versemmelt. immer wenn ich lernen wollte, musste ich plötzlich eine handlung machen...naja das ende vom lied war das ich kaum gelernt hab->schlechte noten. wenn ich jetzt das von dir lese, sanny, sehe ich schwarz für mein abi. in meiner familie werde ich nur müde belächelt, die denken ich mache das extra um sie zu ärgern:(
naja ich bin jetzt bei einer psychologin,aber irgendwie hilft sie mir nicht so wirklich sondern labert ständig von einer stationären behandlung
lg ränny
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #57
Hallo,
ich misch mich auch mal ein und erzähl euch einfach mal von meinen Erfahrungen...
Ich bin chronisch depressiv seit ungefähr 7 Jahren oder sogar noch länger. Damals, ich war 13, fings damit an, dass ich viel gegrübelt habe. Ich wurde in meiner Schulzeit auch immer gemobbt, weil ich dick war (bzw. bin :D), in der Grundschule war es besonders schlimm.
Nebenbei entwickelten sich auch Ängste (im dunkeln z.B.) und Zwänge, z.B. musste ich alles, was ich mit der linken Hand tat, auch mit der rechten machen und andersrum.
Die Depressionen haben allerdings immer überwiegt.
Als ich 15 war, starb meine Mutter, ganz plötzlich und unvorhersehbar. Ich konnte kaum mehr schlafen, hatte noch dollere Ängste (vor Einbrechern, Mördern, Gespenstern, Vampiren und Verlustängste) und in der Schule gings immer mehr bergab.
Ich kam in eine betreute Jugend-WG, kam irgendwann das 1. Mal in die Psychiatrie (damals noch Kinder- und Jugendstation).
Ich blieb in der 11. Klasse sitzen, zog in meine eigene Wohnung mit 18, in der neuen Klasse liefs auch scheiße. Ich fing an Drogen zu nehmen, weinte meiner 1. großen Liebe nach und stritt mit meinem Vater.
Ich kam das 2. Mal in die Psychiatrie, diesmal halt für Erwachsene. Das war schön, hat gut getan, man war von seinen Sorgen und Verantwortungen etwas befreit, die Leute um mich herum schienen zu verstehen, dass es mir wirklich schlecht geht.
Und auch ich begann zu lernen und zu verstehen mit meiner Krankheit umzugehen.
Ich begann eine Therapie, brach sie aber sehr schnell wieder ab, weil ich mit der Therapieform und der Therapeutin überhaupt nicht zurecht kam.
Ich suchte ewig nach den richtigen Tabletten in der richtigen Dosierung (Antidepressiva).
Ich schaffte dann die 11. Klasse mit Krach und Bumms oder wie man sagt, doch in der 12. wurds auch nicht besser, ich hab mir tierischen Leistungsdruck gemacht usw.
Ich entwickelte Psychosen, es ging mir immer schlechter, bis zu der Nacht, in der ich zum 3. Mal in die Psychiatrie kam.
Zuvor schleichte ich durch Berlin, heulte, fuhr mit zig Bussen und Bahnen und das nur, weil ich den Weg nach Hause nicht mehr fand. Das waren schreckliche 6 Stunden. Bis ich dann von Fahrkartenkontrollören aufgefriffen wurde, weil ich kein Ticket hatte. Konnt mich nicht mit denen verständigen, sie riefen die Polizei an und die brachten mich zur Klinik.
Dann kam ich also zum 3. mal in die Psychiatrie. Ich fing immer mehr an, meine Krankheit zu verstehen und mit ihr umzugehen, was zwar leider nicht am Klinikaufenthalt an sich lag, aber es ging mir trotzdem irgendwie besser.
Ich lernte dort meinen jetzigen Freund kennen. Seit ich ihn hab geht es mir arg besser. Ich bin zwar immer noch krank, aber ich kann gut damit umgehen.
Mit meinem Vater, dessen Lebensgefährtin und meinem Bruder habe ich nur noch sehr selten Kontakt. Es ist schade, aber vielleicht ist es im Moment besser so...
Bin jetzt auf dem Weg, mein Leben zu finden, mich darin zurechtzufinden und irgendwie immer weiter zu kommen. Es liegen zwar viele große, schwere Steine auf diesem Weg, aber irgendwie kommt man doch immer rüber oder dran vorbei. Und das ist das, was ich all die Jahre gelernt habe.
Also Leute, kurze Rede, langer Sinn, gebt die Hoffnung niemals auf, es gibt Phasen im Leben, die einen zur Verzweiflung bringen. Doch wie auch immer man es sehen mag, ob es nun Gottes Prüfungen sind oder man einfach ne kleine Macke hat, irgendwie schafft man es immer, wieder hoch zu kommen, auch wenn es lange dauern mag.
Auch die Ängste und Zwänge spielen natürlich noch Rollen, aber sie sind weniger geworden. Ich muss jetzt nicht mehr jedes mal meinen Vater anrufen, wenn ein Krankenwagen an mir vorbei fährt. Zwar ist die Angst, dass etwas passiert in mir, aber ich weiß, dass ich jederzeit erreichbar bin, falls etwas passiert.
Die Wohnungstür muss zwar feste zu sein, aber wenn sies einmal ist, dann reichts auch..
Ich habe bis jetzt keine weitere Therapie angefangen und fahre damit glaub ich auch ganz gut. Irgendwann bin ich vielleicht bereit dafür.

Haja, bisschen was lang geworden, ich hoffe, es stört keinen.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #58
Außerdem habe ich schlimme Verlustängste und ertrage es nicht wenn mein Freund alleine aus dem Haus geht, ich habe dann die ganze Zeit Vorstellungen das er einen schlimmen Unfall hat.
Das geht so weit, das er ohne mich nicht mehr das Haus verlassen darf, eine Situation unter der wir natürlich beide sehr leiden.

Auch wenn ich es um jeden Preis vermeide, dass mich jemand "in Panik" sieht, es ist einfach so unendlich peinlich, ich laufe im Kreis, schnappe nach Luft, bekomme Durchfall, muss mich evtl. übergeben und bin kaum ansprechbar ...und alles nur weil mein Freund vielleicht 5 Minuten zu spät kommt.
Dito, hab genau das gleiche nur eben mit meiner Mama. Es war mal ne zeitlang so, dass ich absichtlich krank gespielt hab um nicht in den Kindergarten bzw. Schule zu müssen und sie ist auch immer dageblieben und hat sich dann um mich gekümmert. Ist aber auch ein bisschen auffällig wenn man so oft fehlt...dann bin ich ihr überall hinterhergegangen, sogar wenn sie mal in den Keller ist zum Wäschewaschen.
Das hat sich aber mittlerweile schon gebessert, geht ja gar nicht anders wenn man in die Schule gehen muss. Als "Ersatz" haben dafür diese Zwangshandlungen eingesetzt.

Ich finde es auch toll dass sich hier soviele melden und ich wünsche auch allen weiterhin viel Glück.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #59
Was ich eigentlich schlimm finde ist,das die Gesellschaft davon fast gar nix
mitbekommt.
Ich wusste bis gestern nicht das es so viele Betroffene gibt:?

Für euch wäre es doch bestimmt einfacher wenn ihr mehr anerkannt mit eurer Krankheit wärt , oder ?
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #60
Sowas in der Art habe ich auch. ZWar nciht zu sooo heftig, aber ein wenig. Ich habe Angst im Denkeln ohne Ende, bin auch ungern in der Wohnung allein, aber wenn ich danns chlafen gehe, fühle ich mich sicher. Ich mag es z.B. garnicht, dann ins Bad zu gehen, es könnte ja was hinterm Duschvorhang sein oder hinter mir stehen. Am liebsten gehe ich dann halt schlafen, aber wenn ich nicht drüber nachdenke, kann ich auch wach bleiben.
Mit dem ZWang habe ich es wieder nicht so heftig, aber trotzdem. Ich habe das schon als kleines Kind gehabt, alles was ich berührt habe und was sich dann nciht "richtig" angefühlt hat (abgerutscht oder so) muss ich solang antippen, bis ich es "richtig" treffe. Wenn mein Freund mir Abschiedsküsschen gibt, dann dürfen es nie drei sein, mindestens vier. Oder eben weniger als drei! Die drei bringt Unglück :roll:.
Ist ja merkwürdig, dass hier viele das mit der 4 haben!
Zum Psychater gehe ich nicht, da ich es nicht für wichtig halte. Solange es nicht in dem Ausmaß ist, dass es mich wirklich beeinträchtig, ist es mir "relativ" egal. Ich stehe ja nicht ein paar Minuten da, um alles 100x anzutippen. Ich stelle es mir schrecklich vor und bin so froh, dass es nicth so ist. Aber "bekloppt" finde ich es absolut nicht und ich bin froh, dass es Leuiten außer mir auch so geht.
 
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