hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um?

Diskutiere hund gestorben, wie geht ihr mit sowas um? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Meine katze wurde beim TA eingeschläfert da wollte ich am liebsten es meiner nachbarin firstheimzahlen das sie meine Katze umgefahren hat aber sie...
juuliixx

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Meine katze wurde beim TA eingeschläfert da wollte ich am liebsten es meiner nachbarin
heimzahlen das sie meine Katze umgefahren hat aber sie hat es ja nicht mit absicht gemacht und er ist 2 Jahre tot mein Kater und ich erinnere mich kaum noch an ihn nur wenn ich ihm garten bin da ist er nehmlich vergraben!


*HEUL*
 
Franzi21

Franzi21

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Lieber Suno

Hi Suno,

Danke für deine lieben Worte, ich weiss das ich meine Maus gehen lassen muss, aber es fällt sooo schwer, weil es für mich noch garnicht so wirklich ist das sie einfach weg ist, weisst du?!
Ich denke aber auch das sie nicht möchte das ich traurig bin,..aber es ist einfach die gewissheit das ich sie niemals wiedersehe,sie streicheln oder knuddeln kann die mir so wehtut.
Ich werde sie mein Leben lang im herzen behalten.
Das problem ist wir haben 2 Katzen und ich kann denen im Moment einfach nicht so viel Liebe schenken die sie verdienen, kann dir nicht mal sagen warum.
Wäre ich bei ihr gewesen als sie ging, keine Ahnung obs mir da jetz besser gehen würde, ich denke schon. hast du ne ahnung wie ich das verarbeiten kann?!
Ich weiss es einfach nicht...
lg Franzi
 
Tierfan89

Tierfan89

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Hallo erstmal mein herzliches Beileid :056:

also wir haben das damals so gemacht.

Vor 7 Jahren mussten wir unseren Schäferhund einschläfern lassen, ich habe eine ganze Woche kaum was gegessen und auch nur geweint. Aber wir hatten ja noch den Yorki der uns zugelaufen ist, das hat mich ein bisschen getröstet.
Wir sind ca. 1 Monat nach dem Tot meines Schäferhundes zu meiner Oma gefahren und weil sie der Yorki bei ihr so wohl gefühlt hat sagte meine Mutter ich soll Buffy (so hieß der Yorki) doch da lassen. Ich habe wieder fast eine ganze Woche geweint und kaum gegessen, da ich nicht noch einen Hund verlieren wollte.

Ein paar Tage später sah meine Oma im Trierer Volksfreund (Tageszeitung) eine Anzeige das Mischlingswelpen zu verkaufen sind, meine Oma hat sofort angerufen und wir sind hingefahren ich habe mich natürlich sofort in die Welpen verliebt aber die Hündin war schon vergeben, so nahm ich den Rüden. Ja und der ist jetzt seit 7 Jahren bei mir und ich liebe ihn über alles.

Was ich noch sagen will (sonst wird das hier zu lang)

Ich vermisse meinen Schäferhund nach 7 Jahren die er nicht mehr hier ist immernoch. Aber ich würde es immer wieder so machen wie früher.
 
*Emmy*

*Emmy*

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2001 war meine erste schreckliche erfahrund ich war erst 4 jahre alt und wusste nicht wie das ist...Meine eltern waren mit unsere Dsh beim Tierarzt gewesen ...nunja sie sind ohne sie wieder gekommen ich habe tagelang geweint wollte nicht´s mehr essen...war furchtbar ..sogar jetzt rollen mir tränen über´s gesicht....Sie war mein schmusebär so liebenswürdig...2003 ist mein Hässchen spurlos verschwunden abgehauen keiner weiß wie ich war am erdboden zerstört 2007 passierte mir wieder so was schreckliches ich war bei einer freundin kam abends nach hause und meine mama nahm mich in den arm sie wollte es mir schonend bei bringen mein geliebtes hässchen eddi war einfach so gestorben...einfach so lag er regungslos im auslauf hab mir schreckliche vorwürfe gemacht ich hätte mich nicht genung gekümmert...schlimm es war zum brüllen ich hab in den pausen in der schule einfach angefangen zu weinen hab tagelang nicht geredet..
es ist schwierig mit so etwas umzugehen als kind.....ist echt verdammt schwer!!Ich weine heute noch um meine schatzis und sie werden immer in meinem herzen weiter leben
 
suno

suno

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Hy Franzi,

daß Du die Katzen nicht so lieben kannst wie "vorher", das ist ganz normal und geht vorrüber....du denkst im Moment noch du würdest ihnen die Liebe geben die eigendlich deinem Hund zusteht....das ist natürlich Quatsch - aber Gefühle sind eben irrational!

Wie Du das alles verarbeiten kannst kann Dir keiner genau sagen. Meine Familie hat mir vor Sorge um meinen Verstand - denn ich war verrückt vor Kummer - ganz einfach eine neue Herausforderung und ordentlich viel Arbeit geschenkt - in Form von einem kleinen Schäferhundwelpen......

Mein größter geistiger Trost aber war, tatsächlich daß mein Freund mir klipp und klar und fast schon zornig auf mich ;-)), erklärt hat das meine Babe stinksauer ist wenn sie mich so traurig sieht und würde im Hundehimmel auch traurig sein - weil sie mich nicht trösten kann. Ausserdem hat er zu recht gesagt - sie würde von mir verlangen den neuen kleinen Hund gefälligst die Liebe zukommen zu lassen, die ich ihr auch entgegen gebracht habe.
Diese Liebe die da in uns ist, ist etwas ganz wundervolles - sie ist nähmlich kein begrenztes Gut sondern vermehrt sich unaufhörlich. Sie kann unendlich oft geteilt und verteilt werden und wird einfach nicht weniger!!

Ich habe das Gefühl, du machst Dir schreckliche Vorwürfe weil Du nicht dabei warst als sie starb. Schau wenn Du absichtlich weggegangen wärst...dann wäre es sehr schlecht von Dir gewesen. Aber der Tod kam überraschend (er ist ein unzuverlässiger Bursche) und glaub mir zu Lebzeiten hat dein Tier so viel Liebe von Dir bekommen, daß es mit einem ganz fdriedlichem und liebevollen Lächeln und einem schönen Gedanken an dich , über die Regenbogenbrücke ging.
Und jetzt laß es da oben endlich mit den anderen spielen...es ist nämlich sehr doof immer runtergucken zu müssen um auf Dich aufzupassen!

LG SUNO
 
Franzi21

Franzi21

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Hy Suno!

ich weiss ja, du hast Recht mit dem was du sagst wird aber trotzdem noch lange lange dauern bis ich das verarbeitet habe.
Hab auch glei mal nen Bild von meiner Süßen reingestellt.
Ich werde (auch wie Nicky) ein Film von ihr machen, und hoffe so von ihr am besten Abschied nehmen zu können...
Klar kam das mit ihrem Tod überraschend.. es war wie ein Schlag mitten ins Gesicht, irgendwie is in dem Moment alles stehen geblieben, aber ich weiss das sie nicht will das ich traurig bin(da kam sie immer zu mir und leckte mir übers gesicht^^)Mach mir ua auch Vorwürfe das ich die letzte zeit nicht mehr so oft dort war, sie nicht einfach mitgenommen oder ganz ganz viel besucht habe.
Aber ich hoffe sie wusste wie sehr ich sie lieb habe, sie war mein ein und alles.
Jedesmal wenn ich an ihrem grab stehe denke ich, ich kann nicht mehr, es tut jedesmal mehr weh und ich habe Angst mich von ihr zu entfernen,weisste wie ich das meine?! Zeit heilt wunden trifft bei mir wohl nicht so zu...
Naja sie wird unvergessen bleiben und das is das einzigste und wichtigste was mir von ihr bleibt, meine erste grosse Liebe halt:)

Dein Hund is auch megasüß^^
LG die Franzi
 
S

schaffenix

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auch eine leidensgenossin - alles noch ganz frisch

Hallo,

wie wohl viele vor mir, bin ich auf der Suche nach Trost/Antworten auf dieses Forum gestossen.
Bei uns war es gestern soweit, dass wir das Unvermeidliche tun mussten.
Bei unserem Husky-Rüde (13) wurde vor ca. 2 Jahren ein Analdrüsentumor diagnostiziert. Im Juli 08 hat er sich den nach aussen wachsenden Tumor selber aufgebissen und wurde in einer schwierigen Notoperation von einem TA, der Bereitschaft hatte, gerettet.

Seitdem war er bis vor ca. 2 Monaten augenscheinlich ohne Beschwerden, bis er dann auf einmal nicht mehr ohne Hilfe aufstehen oder laufen konnte. Die Diagnose war niederschmetternd, der Tumor hatte gestreut und blockierte wohl Nervenfunktionen. Dazu kam eine akute Hinterhandschwäche. Wir haben so gekämpft, einschliesslich der Hund, aber leider nun doch verloren.Bis zuletzt haben wir quasi auf ein Wunder gehofft, hätten alles in Kauf genommen - ausser, dass er Schmerzen erleiden muss und sich quält - es war alles umsonst.

Seit Sonntag verschlechterte sich sein Befinden rapide, so dass wir gestern das letzte für ihn taten, was uns noch übrig blieb. Der TA überliess uns die Entscheidung, hat aber gesagt, dass er nichts mehr tun kann und uns empfohlen, das Beste für den Hund zu tun und ihm die wenigen Tage, die er noch unter Schmerzen verbringen müsste, zu ersparen.

Der Verlust tut so irrsinnig weh, aber ich weiss(oder hoffe es ganz sehr), dass wir in seinem Sinn entscheiden haben, denn ich denke, er wollte dann auch nicht mehr.

Ich hoffe, wir stehen die schlimme Zeit jetzt durch und kriegen das irgendwie hin.

Eine Frage in der Verbindung, wie man mit dem Tod seines Hundes umgeht, hätte ich noch: Da wir 2 Hunde hatten, würde ich gerne wissen, wie man dem zurückbleibenden Rudelmitglied den Kummer und die Trauer lindern kann. Seitdem er fort ist, liegt unsere Husky-Hündin, auch 13, vor der Tür, wartet, ist ganz verschüchtert und rührt sich kaum noch. Futter nimmt sie, aber alles was sie tut, macht sie irgendwie so nebenher, als ob sie gar nicht richtig bei der Sache ist. Ich hoffe ganz dolle, dass wir sie nicht auch noch verlieren, das pack ich, glaub ich, nicht. Falls jemand einen Tipp dazu hat, wäre das schön - ich sag schon mal danke.

Allen, die diesen sauschweren Weg gegangen sind und noch gehen müssen, wünsch ich ganz viel Kraft.
Katherine
(verzeihung, dass es so lang geworden ist)
 
M

meli-lou

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Hallo,
unser Xero ist mit nur 8 Jahren gestorben. Krebs. Wir hatten ihn gerade mal ein halbes Jahr, aus dem Tierheim geholt. Er war unser erster gemeinsamer Hund, unser Kindchen...hm... ein wunderschöner altdeuscher Schäferhund... liebenswürdig, anhänglich, einfach ein Traumhund.
Er hat 5 Tage vor seinem Tod angefangen schlecht zu laufen, TA sagte, es käme von seinen Bandscheibenvorfällen und spritzte ihm Schmerzmittel, daheim bekam er Metacam... es wurde besser, solange er Mittel hatte. Röntgenbild hat nix ergeben ausser den Bandscheiben.
Am Tag seines Todes hatte er Termin in einer großen Tierklinik, zur langen und teuren OP. Im Wartezimmer wurde er ganz blass und torkelte, Ultraschall, Blut im Bauchraum. Tumor IN der Leber, den niemand erkennen konnte. Wir haben mit allem gerechnet bei diesem Termin, mit hohen Kosten, langwierigen Therapien, einem sehr geschwächten verstörten Xero... aber nicht mit seinem spontanen Tod!!!

Xero wurde auf einem Tierfriedhof beerdigt, wir gehen häufig ans Grab und pflegen es... Ich hab fast ein viertel Jahr immer wieder nachts geheult. Auch als wir schon unseren Neo hatten. Auch heute weine ich noch ab und an, es ist jetzt 2 Jahre her, sprechen kann ich kaum über Ihn, fällt sehr schwer.
Ich denke man kann einen Teil seines Lebens auch nicht vergessen.

Auf seinem Grab steht:
"Es gibt Momente im Leben, da bleibt die Zeit für einen Augenblick stehen. Und wenn sie sich dann weiterdreht, ist nichts mehr wie zuvor"

Das sagt alles aus, wie es für uns war, ist und sein wird.
Ich muss weinen, wenn ich den Satz lese, mein Mann ist stärker, er weint nicht mehr, er spricht auch mehr über Xero als ich.

Liebe Grüße Meli mit Neo
 
HarleyFlo

HarleyFlo

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2006 mussten wir unseren Kater Tom nach 19 Jahren einschläfern.
Unser Aussie (Max) ist erst 2 Jahre alt, hoffe auch das der noch lange bei uns bleibt.
Der Tod meines Katers war hart, ich bin 1980 geboren und ihn haben wir 1987 bekommen... also war quasi wie ein Katzenbruder. Und nach 19 Jahren viel das schon schwer, auch wenn man weis das der Tod einfach dazu gehört und der Tag unausweichlich kommen wird.

Ich habe meinen Kater im Arm gehalten als die Tierärztin (eine Bekannte von uns) ihm die Spritze gab und er in meinen Armen uns verließ.
Der Moment war hart, da in meinem Leben bis dahin noch nie jemand gestorben war. Aber ich würde es immer wieder tun, war auch ein Jahr später im Krankenhaus als meine Oma vor meinen Augen verstarb.

Ich denke das dies der größte Dienst ist, den man einem geliebten Tier oder Menschen erweisen kann in dem man ihm in der Stunde des Todes ihm zur Seite steht.

Wenn ich heute ein Tier kaufe, weis ich das der Tag kommen wird und für mich ist auch klar das ich es nicht zulassen werde das mein Tier auch nur eine Minute länger als nötig leiden wird. Ich denke das ist man seinem geliebten Mitbewohner schuldig. So schwer es auch fällt. Wer liebt muß auch los lassen können.
 
T

Tommy04

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Trauer

Hallo...

vor sechs tagen mussten wir unsere kleine westie hündin im alter von 15 jahren einschläfern lassen.

ja, wir mussten eigentlich nicht , haben uns aber dazu entschlossen.

die kleine erkrankte vor ca 4 jahren an milchleisten krebs.

damals hatten wir eine op machen lassen, danach schien alles gut...

nach 2 jahren kam eine neuer tumaor am bauch zum vorschein,
er wuchs und wuchs.... plötzlich , nach monaten, war er über nacht wieder verschwunden. die kleine blutete aber hin und wieder aus den zitzen.... haben sie dann immer verbunden und dann gings das wieder...

irgendwann bekann immer wieder ihr rechtes ohr zu eitern und jede menge dreckszeug sonderte sich ab. wir konnten anfangs das alles selber reinigen, aber irgendwann lies sie uns sicht mehr dran und es wurde immer schlimmer, sie fing auch an zu stinken :-( dann lef der eiter und der drack aus dem tränenkanal... immer wieder hatte sie auch solche zitteranfälle, man sah dann das es ihr nciht gut ging. vor eiigen monaten brachten wir die kleine zum arzt, narkose , ohr gesäubert, auge sauber gemacht, 3 zähne gezogen.. die kleine sah aus wie neu und wir freuten uns für sie... es hilt nicht lange an... das auge wurde immer schlimmer und ich durfte es nciht reinigen, sie biss mich ...

vor 6 tagen ging meine frau vormittags zu unserem ta um zu fragen wie es weiter gehen soll... die vorherige reinigung hatte ein anderer arzt gemacht, in vertretung...

also , unser ta schlug die hände überm kopf zusammen als er unsere kleine mit dem auge sah.... sagte wr sollen einschläfern lassen...

frau brachte die kleine wieder mit heim um mich mit mir zu besprechen.

wir konnten wählen, nichts machen und der kleinen läuft in ca 10 tagen das auge von allein aus, da alles kaputt war und sich auflöste... oder wir konnten das auge operativ entfernen lassen .... oder sie einschlafen lassen..

die kleine lief an dem mittag noch im garten umher , sie frass 3 büchsen futter und wir entschlossen uns sie nciht zu quälen, sondern nach einem 15 jahre langem leben in würde einschlafen zu lassen. wir hatten auch keine garantie, das der krebs nicht noch weiter gestreut hätte. und unser ta meinten, das was aus dem auge läuft seien krebszellen, da der krebs wahrscheinlich überall sitzt.

nach dem die kleine dann mittag eingschlafen war, bekam sie ein grab im garten.... wir heulten alle sehr, der schmerz sitzt sehr tief...

jetzt machen wir uns vorwürfe, ob wir nciht hätten operieren lassen sollen..

sie fehlt uns so sehr.....

es ist ein ganz ganz schlimmes gefühl, und ob wir jemals wieder einen hund kaufen wissen wir nicht....

ganz liebe grüße Tommy
 
Sinura

Sinura

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Erstmal für alle die noch im Trauerprozess sind:


&


4 Tommy04
Zu deiner usprünglichen Frage:
Mein Glaube und mein Urvertrauen geben mir die Kraft loszulassen, daran das es meinen Tieren dort wo sie sind gut geht! In meinem Herzen wohnt ein jedes von ihnen und wird unvergessen bleiben, ich bin dankbar für all die schönen Jahre des Glücks und der Liebe, welche wir gemeinsam verbringen durften. Sie sind ein Teil meiner Vergangenheit und ein Teil meiner Erinnerungen.
Ich erlaube mir zu trauern mit allen Phasen die dazu gehören! Und ich erlaube mir auch einem "neuen" Tier eine Chance aufs Glück zu geben.
Ich denke bei dir ist es ein doppelter Verlust, weil du Eingangs sagtest euer Hund hätte eure Familie zusammengehalten. Ich gehe mal davon aus, da er nun über die Regenbogenbrücke gegangen ist, ist seine "Arbeit" getan und nun liegt es an euch ;).
Suno hat ganz tolle Worte geschrieben, ich denke sie treffen auch auf euch zu!​
 
Marsepein

Marsepein

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Ronja

Mein Hund Ronja wurde gester (23.11.09)eingeschläfert.Irgendwann im Juli sind wir in eine Kleintierklinik gefahren,da sie sich nicht mehr an ihrer rechten Nasenseite anfassen ließ.SIe wurde in eine Röhre (kerntspint?) gebracht.Ich sagte noch zu meiner Mutter :ach das ist nichs schlimmes!.
Dann holte und der TA rein und erklärte uns,sie habe einen Tumor.Nur Läserbehandlung würde helfen.Es war eine 50 zu 50 Chance das sie noch 6 monate bis 2 Jahre leben könnte.Die Behandlung hätte über 3000 Euro gekostet.Und es wären 6 vollnarkosen.Ich sagte es wäre viel zu viel Belastung für sie.So versuchten wir es mit Metakam,Bachblüten und Pilzen e.t.c.Es ging ihr eine ganze Weile gut.Nur gestern bekam sie kaum noch Luft.Wir fuhren zu TA der sagte das der Knochen schon zerfressen ist.Meine Mutter fragte mich ob wir sie erlösen sollen und ich nickte nur.Ronja ist ungefähr 8 Jahre alt geworden.Sie war ein Labrador-Schäferhund-Mix.Wegen dem Tumor hat sie schon von kleiauf so gegrunzt.Ein Geräusch was ich nie mehr hören werde.


Jetzt seh ich immer vor Augen wie ich mir gedacht habe wenn ich 20 oder so bin(jetzt bin ich 13)läuft sie als alte Hündin neben mir her.ich denk mal jeder kann es nicht verstehen,aufeinmal ist alles so leer.Es ging alles so schnell.
Aber es geht ihr besser wo sie jetzt ist!
 
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H

hakanai

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Hallo zusammen.
Ich habe mich eben erst registriert, bin aber auf den Thread vor einigen Jahren schonmal gestossen...

Genauer gesagt vor etwas mehr als 3 Jahren.

Unser Bardino-Dogge Mischling Jeffrey wurde damals eingeschläfert.
Bekommen haben wir sie als kleinen Welpen von wenigen Wochen
auf Lanzarote, wo wir sie von dem dortigen Hundeschicksal erlöst haben.
Ich denke mal von den Perreras dort und dem Verhalten der Einwohner zu Hunden hat so mancher schon gehört.

Die Kleine erholte sich super bei uns und entwickelte sich genial.
Frech, zuckersüß und treudoof.
Der Hund war auf uns zugeschnitten.

Vor 3 Jahren ging es dann recht schnell.
Der Hund hatte längere Zeit Probleme Nahrung aufzunehmen und erbrach häufig weissen Schleim.
An das genau Krankheitsbild kann und möchte ich mich nicht unbedingt erinnern.

Therapiert wurde das Ganze über den TA mit Medikamenten.
Jedoch erschien mir das Ganze zu surreal um wahr zu sein und ich bin nie von einer ernsthaften Gefahr ausgegangen und dachte das würde wieder werden.

Es wurde nie wieder gut.
Nachdem uns eine Operation in Aussicht gestellt wurde, bei der die Chancen aufgrund des hohen Alters (13) durch die Narkose erheblich gemindert seien, haben wir uns nach einer Woche entschieden sie zu erlösen.
Meine Mutter und ich sind beide hinein und haben ihr beigestanden.
Meine Mutter konnte sie nicht festhalten, es war zu viel für sie.
Ob es Wahnsinn war oder nicht, ich habe den Kopf meines Hundes in meinen beiden Händen gehalten und ihr in die Augen geschaut. Ich möchte euch weitere Details ersparen, es ist grausam zu sehen, wie der Hund Schritt für Schritt von Apathie zu Tod geleitet wird.
Ich konnte ihm nur weiterhin zuflüstern wie sehr ich ihn liebe und wir ihn nie vergessen werden.

Wir haben sehr getrauert. Die ganze Zeit geweint. Ich muss wohl kaum sagen, dass ich auch heutzutage, auch eben erst wieder, noch um ihn weine.

Daher verstehe ich was du meinst,Tommy04.
Man hätte es ja drauf ankommen lassen können.
Aber ist es besser wenn man hört, dass das Tier während der OP
ganz unpersönlich umkommt? Ich weiss es nicht.
Ich kann meine Trauer nicht ablegen und werde es auch nie können.
Auch einen neuen Hund wollte ich mir lange Zeit nicht zulegen. Ich betrüge meinen Hund oder mich selbst damit, weil er quasi austauschbar wird.
Insofern behalte ich lieber eine lange Zeit Abstand um sein Andenken stärker werden zu lassen.
Langsam bin ich wieder bereit für einen Hund oder ein Haustier allgemein.
 
O

oscar13

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wir mußten unseren oscar Cairn Terrier mit fast 16 Jahren vor 6 Wochen einschläfern lassen.
Was das bedeutete wissen wir ja alle und es ist eigenlich nicht zu
beschreiben was man empfindet.
Mit einen neuen Hund hatten wir eigentlich abgeschloßen.(dachten wir)
Denn jetzt kann man ja Sachen machen die wir oft zurück gestellt hatten.
(blödsinn macht man doch nicht.)
Dann fing meine Frau an was sie am besten kann zu telefonieren.:eusa_doh:
Auf eimal waren auf dem Monitor so süße kleine Cairn Terrier abgebildet.
Zuerst habe ich sie nicht beachtet.
Aber dann fing ich an mir die Seiten einzublenden.
Da sah ich Emy es war leibe auf den ersten Blick.
Mein oscar in klein.Mir kamen die Tränen wie jetzt auch.
Seit Samstag ist wieder leben in der Bude:D
EMY ist da.
Wir sind so was von glücklich das kann man gar nicht beschreiben:!:

Gruß oscar
 
L

luna1212

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Hallo,
Wir mussten unseren Hund Lani anfang Oktober einschläfern lassen,er wurde 12 Jahre alt!Es war sehr schwer für uns, vier Wochen zuvor hatten wir ihm die letzte Chance gegeben er bekam Herzmedikamente und Entwässerungstabletten, wir dachten wirklich er würde es schaffen!Doch dann der Schock in seiner letzten Lebenswoche fing er solangsam an sich nur noch hinzulegen ganz in Ruhe er hat auch nicht mehr reagiert wenn wir ihn ruften....am seinen letzten Tag fing er an zu schreien wenn du ihn hochnehmen wolltest und es tat mir im Herzen weh!Ich werde den Anblick nie vergessen wie er da stand nur noch an die Wand geschaut nicht mehr reagiert und hat die beine auseinander gemacht....ob ihr es glaubt oder nicht ich nahm eine Decke und machte sie um ihn und sagte wenn du mich kannst dann sag es mir und in dem moment hat der kleine schon den Kopf gesenkt und hat sich hingelegt...wir fuhren direkt in die Tierklinik sie lag auf dem Tisch wie als wäre sie schon tod, sie war zwar noch da aber sie konnte nicht mehr....die ärztin gab ihr zuerst ein antibitikum aber sie hat es nicht mehr geschafft.Sie bekam die Narkose und schon war es vorbei!
Es war so schrecklich die Heimfahrt und alles mit ihr...Und erst dann merkt man mal was man alles unbewusst für einen Hund tut!Als mein Freund die Türen alle im Haus zu machte wollte ich sie zuerst wieder öffnen weil der Hund ja sonst nicht zu uns kommen könnte:-( Als wir ins Bett gingen hast du dir jedesmal eingebildet das die kleine gleich wieder um die Ecke kommt....aber es war nicht so!
Ich wollte so schnell keinen Hund mehr ich konnte das einfach nicht....aber nach zwei Wochen war alles so still im Haus und das konnten wir auch nicht haben...Wir suchten uns für einem Züchter einen Australian Shephard aus und er ist wundervoll auf seine eigene art und weise...anfangs hatte ich angst das ich diego zuviel mit lani vergleichen werde, aber so ist es nicht!
Lani wird immer in unserem Herzen bleiben...und Diego ist nun seit ende November unser neuer Wegbegleiter der uns viel freude bereitet!
Ich denke mal wenn man einmal einen Hund hatte kann man nicht mehr so einfach ohne einen...
 
suno

suno

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Lieber Oscar,
ich weiß GENAU was Du meinst - und ein Hoch auf deine (telefonierende ) Frau. Nie hätte ich den Verlust ohne meine Rosi so verabreiten können.

LG SUNO
 
Nilli

Nilli

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Ich denke das das wieder ein Thema ist, das von jedem anders gesehen wird. Ich sage (zumindest im Moment und ich denke das es auch so bleibt) das ich nie wieder einen Hund haben möchte. Es war so schrecklich meinen Hund vor genau einem Monat gehen zu lassen, das möchte ich nicht noch mal machen müssen. Ich kann es immer noch nicht glauben und höre ihn noch überall. Auch wenn es sich vielleicht kitschig anhört: Es fehlt was in meinem Herzen. Das will ich wirklich nicht nochmal...
Nicole
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass unsere Hunde wollen dass wir so leiden

Oscar es ist schön dass ihr wieder einen Hund habt.

Alles Gute mit ihm und viel Spaß
 
Yvi179

Yvi179

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Mein Hund habe ich im August verloren! Ich hatte ihn 12 Jahre lang, es war zwar oft schwer mit ihm aber er war nie wirklich krank und war halt ein sehr sturer Schatz:)!
An einem Mittwoch fing er an zu Husten ich dachte erst er hätte Haare im Hals weil er am Tag zuvor naß worde und sich imemr das Fell abgeleckt hatte!
Am nächsten Tag war der Husten weg! Am Freitagabend hatte ich das gefühl das er anders Atmet als sonst hab noch gedacht vielleicht bildest du dir es bloß ein! Die nacht von Sonntag auf Montag war der Horror hab die ganze zeit wenn überhaupt nur gedöst weil er so stoßartig atmte! Montag bin ich dann zur Arbeit und hab meinem Freund gesagt er solle sofort wie der Doc aufmacht bei ihm auf der Matte stehen!
Hab die Telefonnummer von meinem Chef weitergeleitet das ich wenn was schlimmes ist benachrichtig werde!
Chef schickte mich um 7:30 uhr wieder nachhause und sagte geh mal ruhig mit zum Doc ist nicht viel los heut!
TA sagte er hätte geräusche in den Bronchen und das taumeln könne sie sichnicht erklären! Hat ne Spritzte bekommen und uns wieder nachhause geschickt!
Als es im Abends um 22 Uhr noch schlechter ging sind wir zur Notfallpraxis der sagte nach einer 45 min Untersuchung das mein Hund Wasser in der Lunge hat und wir am nächsten Tag zum Röngten und Blutabnahme kommen müssen! Das taten wir dann! Die Lunge war voll mit Flüssigkeit und das Blutbild ergab das er wohl eine schwere Lungenentzündung hatte die nicht nur sie weißen Blutkörberchen in die Höhe schellen ließ sondern auch noch gleichzeitig seine Roten zerstörten! Also bekamen wir medis zum Entwässern, Tropfen zum aufbau der Abwehrkraft und Antibiotiker!
Aber es wollte und wollte nicht besser werden!
Hab Tagebuch geführt um jede noch so kleine Veränderung zu merken! Nach ein paar Tagen hatte ich gedacht endlich es geht Bergauf! Er fraß wieder ein bißchen und konnte sich besser auf den Beinen halten! Dann mit einem mal gings nichts mehr! Er kam nicht mehr aus eigener Kraft hoch wollte nicht mal mehr Leberwurst! Ich habe täglich geheult es tat soooo weh zugucken das es dem Hund schlecht geht!
Ich rief beim doc an und sagt das ich in 20 min da bin und er Praxis nicht schließen sollte(war kurz vor Mittag), also ich los! Als ich ihn hochgehoben hab hat er mich angegnurrt hat er nis gemacht wenn er mal ein bißchen au hatte! Als ich in der Praxis war fing an zu Heulen weil ich wußte das ich mich trennen müßte um ihn weiteres leiden zu ersparen! Mein TA hat ihn nochmal abgehorcht und gesagt es hätte ne deutliche Besserung da sein von der Lunge her! Und das sein Herz zwar noch normal schlägt aber nicht so kräftig! Er bekam noch mal ein Tropf und worde nochmal Geröngt und dann worde ich ins Zimmer geholt! Ich kann mich kaum an die Bilder erinnern denn der Blick vom TA sagte mir alles! Er war voll mit Krebs:,-(! ich sagte er soll nicht mehr leiden! Am Auge hatte er auch ne Verletztung die ich vorher nicht gesehen habe!
Ich setzte mich zu ihm und sagte das gleich alles wieder gut ist seine scherzen weg sind und er wieder laufen könne aber das ich nicht mitkommen kann!
Es ging alles ganz schnell ohne das ich merkte wann er weg war!
Ich habe ihn verbrennen lassen und er steht nun bei mir zuhause!
Obwohl ich inzwischen wieder einen neuen Hund habe tut es immer noch weh! Mußte eben wieder heulen weil die Erinnerung hochkam als stehe ich daneben und gucke bei allem zu!
Ich hatte ihn halt auch lange und dacht er würde locker 15 werden! Weil er vorher nie was gezeigt hat keine scherzen und keine sytome was ich bis heute nicht verstehe weil er muß vorher schon starke Scherzen gehabt haben:-(! Vielleicht hätte ich dann noch was tun können und er wäre noch bei mir! Aber er hat sich erst anders verhalten als es zu spät war! Vorher hat er sich völlig normal benommen:-(!
 
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