Berufstätigkeit und Hund

Diskutiere Berufstätigkeit und Hund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich bin auch froh, dass hier mal so ein Thread eröffnet wurde. Denn ich muss Engelchen da zustimmen, es gab hier wirklich genug Beiträge und User...
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  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #21
Ich bin auch froh, dass hier mal so ein Thread eröffnet wurde. Denn ich muss Engelchen da zustimmen, es gab hier wirklich genug Beiträge und User, die das Gefühl vermittelten, man sollte keinen Hund haben, wenn man einen Vollzeitjob hat.

Als ich meine damalige Schäferhündin bekam war ich noch so einige Jahre Schülerin und wohnte zudem bei meinen Eltern. Tja aber irgendwann fing ich an zu arbeiten und hatte eine eigene Wohnung. Da war meine Maus auch mal mehrere Stunden alleine zu Hause. Hätte ich sie deshalb weggeben sollen? Und jetzt ist es auch so, dass ich von 8 bis 17 uhr arbeite. Ich könnte keinen Hund mit ins Büro nehmen, weil mein Arbeitskollege Angst vor Hunden hat. Doch ich will irgendwann auf jeden Fall wieder einen Hund haben!! Oder darf ich das jetzt nicht, nur weil ich berufstätig bin?
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #22
Ich weiss jetzt gerade nicht, welches Thema und welche Beitraege ihr meint, aber ich wuerde denken, dass man bei Berufstaetigkeit eher ablehnt, wenn es fuer den Hund heisst mehr als 8 Stunden oder laenger am Tag allein sein zu muessen - da wuerde ich auch abraten. Berufstaetigkeit ist fuer Hundehaltung fast ein Muss, heutzutage bekommt man nichts mehr geschenkt und ein Hund ist auch kein billiges Hobby, fuer tiermedizinische Notfaelle muss auch gesorgt werden, da arbeitet man besser, nicht jeder hat ja einen Partner, der so gut verdient, dass man selbst nicht arbeiten muss und man trotzdem alles hat, was man sich wuenscht.

Wenn alles gut geregelt ist, der Hund nie zu lang allein ist und ausreichend beschaeftigt wird spricht doch gar nichts dagegen, berufstaetig zu sein. Ein generelles geht gut oder geht gar nicht kann man doch gar nicht geben, das kommt immer auf die Situation und Umstaende an ..
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #23
Hi, ich stimme Ninor da zu.

Wenn ich höre, daß jemand "normal" berufstätig ist (also 8 Stunden plus An- und Abfahrt zur Arbeitsstelle), nicht die Möglichkeit hat, daß in der Zeit irgendwer (Partner, Hundeoma/-opa, Dogsitter) den Hund nimmt und der Hund auch nicht mit an die Arbeit kann, würde ich auch abraten ...

Man muß eben auch bedenken, daß man ja auch nochmal Dinge zu erledigen hat, wo der Hund nicht mitkann (Haushalt, Einkaufen, Arztbesuch, usw.). Wenn man dann noch überlegt, daß man in einigen Monaten im Jahr nur im Dunkeln mit dem Hund rauskann ...

Aber wie sagt man so schön: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg ...;)

LG Ida
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #24
Ich wollte noch mal einen etwas anderen Gedanken einstreuen. Häufig wird ja gesagt: "und was ist dann in 5 Jahren?" wenn jemand überlegt sich einen Hund anzuschaffen. Das sehe ich genauso wie mit der Berufstätigkeit. Man kann natürlich grob seine Zukunft planen,aber wie es dann genau kommt kann keiner sagen. Es kann ja auch passieren,dass man schon einen Hund hat und verliert seinen Job etc.
Deshalb finde ich es schon wichtig vor der Hundeanschaffung seine Zukunft grob zu planen,aber vorhersehen kann man die nicht.
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #25
Deshalb finde ich es schon wichtig vor der Hundeanschaffung seine Zukunft grob zu planen,aber vorhersehen kann man die nicht.

da stimme ich dir zu, alles ist nicht planbar,
Lösungen ergeben sich auch aus dem Leben, ich habe heute mehr Hilfe als ich je geahnt habe,
ergibt sich aber auch daraus das man sich um sein Tier kümmert und mit Gleichgesinnten kontakt hat.
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #26
Bei uns ist es so geregelt,mein mann hat 3-schicht also früh-,spät-und nachtschicht,ich gehe 2 nachmittage einen vormittag und alle 2 wochen nochmals 1 nachmittag und samstags arbeiten.
Gizmo ist wenns hoch kommt nicht mehr als 5std. alleine,ich kann wenn ich weiß er muss länger alleine sein ihn mit ins Geschäft nehmen.
Also bei uns ist eigentlich immer einer da der sich mit ihm beschäftigt oder einfach nur da ist.
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #27
ich find diesen Thread wirklich sehr interessant...

grade deshalb weil ich damals bevor ich Ghino angeschafft hab gefragt habe was ihr davon haltet wenn man sich einen Hund anschafft und ganztägig berufstätig ist, da ich damals noch vor hatte ganztags zu arbeiten und ich einfach Meinungen dazu hören wollte, weil ich ja in meiner Ausbildung schon einen Golden hatte und das super geklappt hat.

mich hat man damals fast geköpft, wie könnte ich nur... der arme Hund...., ich soll warten bis ich nicht mehr arbeite... etc.

ich glaube es kommt des öfteren einfach drauf an WER so einen Thread erstellt... wenns einer von den alten Hasen ist, dann ist es ok, ist es ein Neuling dann wird der an die Wand gestellt...
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #28
ich glaube es kommt des öfteren einfach drauf an WER so einen Thread erstellt... wenns einer von den alten Hasen ist, dann ist es ok, ist es ein Neuling dann wird der an die Wand gestellt...

Das unterschreib ich sofort ;)

Off-Topic
Goldchen du hast dir aber viele Tiere angeschafft und vorallem so plötzlich, hast du da die ganzen Ameisen in deinem Garten mitgezählt oder was....:D
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #29
das würde ich auch unterschreiben Goldchen:D
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #30
Naja, es gibt ja nicht nur schwarz oder weiß ;)

Wenn jemand vor hat ganztags arbeiten zu gehen und sich einen Welpen anschaffen möchte (vielleicht auch noch den ersten Welpen), würde ich persönlich auch abraten, muß ich ganz ehrlich sagen.

Man sollte dann eben erst mal gucken, wo und was man arbeitet; sprich die Arbeitsstelle haben und dann evtl. entscheiden. Wen ich noch nicht weiß, wo, wann und evtl. zu welchen Bedingungen ich arbeiten werde sieht das schon anders aus, als wenn ich schon länger an der Arbeitsstelle bin und weiß, was ich habe (Arbeitszeiten, Überstunden, Fahrtweg, evtl. außer Haus Termine wahrnehmen, usw.).

Ein Welpe ist für mich wie ein kleines Kind. Denn kann ich nicht heute einziehen lassen und nach dem Wochenende oder drei Wochen Urlaub lasse ich ihn dann mal eben 5 Stunden und länger alleine. Das dauert ja nun alles seine Zeit und das unterschätzen viele einfach beim ersten Hund.

Das heißt ja nicht, daß man dann keinen Hund haben kann; aber man sollte eben erst seine eigenen Sachen geregelt haben ehe man die Verantwortung für einen Hund übernimmt.

Die Zukunft vorausehen kann wohl keiner - aber trotzdem sollte man immer einen Plan B haben (nicht nur was die Hundeanschaffung betrifft wie ich finde ;)).

Lg Ida
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #31
Ida,ich stimmt dir zu;):)
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #32
genau Ida, es kommt auf das WIE an!

ich hab mir einen Welpen in meiner Lehre angeschafft, die erste Zeit war aber jemand da wo mit ihm raus ist und sich mit ihm beschäftigt hat.

aber mit knapp nem Jahr hat das dann aufgehört, er blieb super alleine die Zeit über, in der Mittagspause kam ich heim und bin mit ihm Gassi, er hat ganz einfach geschlafen wenn ich nicht da war und auch nichts angestellt.

klar, meine Freizeit gehörte dem Hund voll und ganz, andere Hobbys gab es nicht genauso wenig Disco, Feiern, usw.
aber das war für mich kein Verzicht, für mich zählte immer nur der Hund!

wenn hier jemand her kommt und sagt er holt sich einen Welpen ist 9 Stunden weg, kann dazwischen nicht heim und hat niemand wo mit dem Welpen die ersten Monate raus geht dann sag ich da auch ganz klar NEIN dazu!

kommt immer drauf an...
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #33
Wieso gibt es eigentlich so wenige Hundetagesstätten? Nur in größeren Städten. Naja und dann eigentlich zu teuer.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Will unbedingt wieder einen Hund! Doch selbst Hundesitter wollen 5-10 € die Stunde. Ja wie soll ich das denn bezahlen?

Und würdet ihr einen Fremden einen Schlüssel für eure Wohnung überlassen und ihn allein in eurer Wohnung mit eurem Hund lassen?
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #34
Nein das würde ich ganz sicher nicht. Aber gibt es in deiner Nachbarschaft niemanden mit Hund??? Ich frage deshalb.. meine Nachbarin ist auch ganztägig berufstätig und allein. Also sie sich ihren Hund angeschafft hat war sie noch verheiratet und zu Hause. Nach der Scheidung stand sie dann vor dem Problem ihren inzwischen 8-jährigen Husky abgeben zu müssen oder ne andere Lösung zu finden. Im Endeffekt war es dann ganz einfach.. ihre Nachbarin hat auch einen Hund und ist alleine.. die beiden Hunde verstehen sich gut und so lässt sie ihren Hund immer da.. geht mit ihm in der Mittagspause und am Wochende wenn die andere mal weg möchte übernimmt sie dann ihren Hund... vielleicht wäre das auch mal ein Gedanke :D Ich fand die Idee super!
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #35
Nachbarn - schlecht. Der Punkt ist, dass ich erstmal noch auf der Suche nach einer neuen Wohnung bin. Ich weiß also noch nicht wo die überhaupt sein wird. Wenn die in der Nähe meiner Arbeit wäre, könnte ich Mittags nach Hause und mit dem Hund gehen. Nur wenn nicht.... Zudem fände ich es halt schön, wenn mein Hund nicht ca. 9-10 Stunden, mit dazwischen vielleicht ne halbe Stunde spazieren gehen, allein wäre.

Doch so oder so, was hätte ich für Möglichkeiten? Hier in der Gegend habe ich nur eine verwandte Familie. Die haben jedoch selbst 3 große Hunde und zur Genüge zu tun. Von denen kann ich das nicht erwarten. Ist auch nicht möglich. Alle anderen Verwandten, wie meine Eltern, wohnen zu weit weg um den Hund da mal eben täglich vorbei zu bringen.

Mein Freund arbeitet ähnlich wie ich und hat es überdies auch nicht so mit Hunden. :-(

Bin am verzweifeln, weil Hunde meine Leidenschaft sind und ich nicht auf Dauer ohne Hund sein will.
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #36
Puh, den Hund täglich 9 - 10 Stunden alleine lassen, außer eine Pipipause mittags, finde ich schon echt zu viel ... Das geht nicht, da tust Du Dir und dem Hund keinen Gefallen mit.

Kannst Du den Hund evtl. mitnehmen? Ansonsten würde mir da nur Dogsitter oder Stundenreduzierung einfallen ...

Aber wenn Du so lange täglich weg bist, ist ein Dogsitter eigentlich auch nicht so prall. Der Hund ist dann ja eigentlich mehr beim Sitter als bei Dir; fände ich jetzt nicht so toll.

So schwer es ist, aber da hilft eigentlich nur warten, bis sich Deine Lebenssituation irgendwie verändert ...

LG Ida
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #37
Deshalb dachte ich an einen Hundesitter für so 3 Stunden in der Mitte meiner Arbeitszeit. Nur ist das auch schon recht teuer und ich denke, dafür hätte ich auch zu wenig Vertrauen.

Ihn mitnehmen wäre echt das beste, doch mein Kollege hat Angst vor Hunden.

Stundenreduzierung geht nicht. Dann wäre mein Gehalt geringer und ich hätte nicht mehr genug Geld. Ist so schon recht wenig.

Nur, wann sollte sich meine Lebensituation ändern? Und wie und wodurch. Wenn ich Rentnerin bin? Alles doof!!! :(

Aber ich hab auch keine Ideen....
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #38
Naja, mit Lebenssituation ändern meinte ich jetzt noch nicht die Rente ;). Vielleicht arbeitetst Du irgendwann andere Zeiten, weniger oder auf einer anderen Stelle, sowas meinte ich mehr ...

Könntest Du einen Hund mitnehmen, wenn die Kollegin zustimmen würde?

LG Ida
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #39
Ich bin momentan auch noch in der Ausbildung und da mein Vater leider Angst vor Hunden hat, darf ich keinen Hund halten. Doch ich habe fest vor, nach der Ausbildung samt Umzug mir einen Hund zu holen. Klar, ist man da am Planen, wie man seine Zeit am besten einteilt, um den Hund so wenig wie möglich alleine zu lassen.

Ich arbeite in einer Bank, wo es unmöglich ist, den Hund mitzunehmen, und mein Freund arbeitet als Chemikant, was zu gefährlich wäre.
Doch unser zeitplan sieht so aus, dass ich vor der Arbeit morgens mit ihm Gassi gehe, da ich erst um 8.30 Uhr in der Filiale stehen muss. Mittags habe ich 1 1/2 Stunden Mittagspause, in der ich schnell heimfahren kann zum Spazierengehen.
Mein Freund fängt schon um 7h zu arbeiten an, kommt dafür aber auch um 15.30h nach hause und kann dann mit dem Hund spielen, bevor ich dann um 18h zuhause bin, und wir dann alle gemeinsam noch mal ne große Runde drehen.
Und am Wochenende werden eben ausgedehnte Spaziergänge und gemeinsame Unternehmen gemacht.

Ich bin der gleichen Meinung wie die meisten hier - wenn man will kann man einen Hund bei gutem Zeitmanagemant auch halten, wenn man berufstätig ist! Und soll es ein Welpe sein, dann muss man eben den gesamten Jahresurlaub auf einmal nehmen, bis man den Welpen entsprechend eingelebt hat und vielleicht eine Person gefunden hat, die auf den Hund aufpassen kann.
 
  • Berufstätigkeit und Hund Beitrag #40
ich gehöre zu denen, die keinen hund halten würden, wenn sie 100% berufstätig wären. aber ich verurteile grundsätzlich niemand, der es tut, wenn er eine gute lösung hat. 8 stunden pro tag alleine ist für mich aber keine gute lösung.

ich arbeite nur 40%, ab juni 30% und dies nur nachts. im moment sind das etwa 5 nächte pro monat, danach ca. 4. nachts ist mein freund immer da und so sind die hunde nicht alleine. einmal im monat habe ich ca. 90min sitzung, plus je 10 min anfahrtsweg. diese zeit sind die hunde alleine (ich dürfte sie aber auch mitnehmen, was ich auch schon gemacht habe).

ich verbringe meine tage eigentlich immer mit den hunden, sie sind sehr selten alleine und nie mehr als 2.5 stunden. sie dürfen dann das ganze haus, und im sommer auch den garten, bevölkern.
wir gehen 2.5 bis 4 stunden pro tag laufen, zusätzlich einmal agility mit dem whippet und einmal unterordnung mit den barsois.
wenn wir mal was vorhaben, sind sie im windhundeparadies oder bei einer tierpsychologin, die neben ihrer hundeschule auch tages- und ferienplätze hat.
ich geniesse es total, soviel zeit mit meinen hunden zu verbringen und wir sind oft mit (wind)hundefreunden unterwegs.
 
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