Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter

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  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #201
ich hatte in Erinnerung, dass der menschliche Darm um einiges länger ist
Der menschliche Darm ist tatsächlich nur geringfügig länger (Menschen haben ein Verhältnis von 1:6 (Körperlänge zu Darmlänge) und Hunde etwa 1:5).
Dennoch kann man daraus allein keinen Rückschluss auf den Bedarf ziehen, zumal andere Merkmale wie etwa das Gebiss den Hund eindeutig als Beutetierfresser ausweisen.
Getreide welches vom Menschen nicht durch Verarbeitung aufgeschlossen wurde ist für den Hund kaum zu verdauen, daraus ergibt sich doch schon, dass es in der Natur kein Grundelement der Ernährung eines Caniden sein kann.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #202
Der menschliche Darm ist tatsächlich nur geringfügig länger (Menschen haben ein Verhältnis von 1:6 (Körperlänge zu Darmlänge) und Hunde etwa 1:5).
Ja, das weiß ich nun auch. :lol:

Dennoch kann man daraus allein keinen Rückschluss auf den Bedarf ziehen, zumal andere Merkmale wie etwa das Gebiss den Hund eindeutig als Beutetierfresser ausweisen.
Getreide welches vom Menschen nicht durch Verarbeitung aufgeschlossen wurde ist für den Hund kaum zu verdauen, daraus ergibt sich doch schon, dass es in der Natur kein Grundelement der Ernährung eines Caniden sein kann.
Nein, ein Grundelement der natürlichen Ernährung sicherlich nicht, ich denke das ist ausgeschlossen. Es geht ja auch eher um die Verträglichkeit.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #203
Ich verstehe garnicht, warum manche so auf dieses Getreide beharren?! Ich denke man kann sich so viel um die Zusammensetzung und das richtige Verhältnis unterschiedlicher Futtersorten streiten (diskutieren) und darüber ob TroFu oder NaFu oder doch BARF am besten ist,aber unumstritten dürfte doch sein,dass kein Hund Getreide braucht! Weil es überhaupt nicht dem Ursprung entstammt! Ein Wolf frisst keine Körner...Und mal ehrlich die Futterhersteller sind doch nur auf Profit aus und Getreide ist da eben billig und macht den Hund "satt"!
Über alles andere kann man sich meiner Meinung nach streiten,aber nicht darüber,dass ein Hund Getreide braucht! Denn vertragen ist das eine,brauchen das andere....
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #204
Kann sein, aber wohl kein Getreide. Darum geht es ja.
Ah, ich beginne unser Grundproblem zu verstehen.
Ich seh die Dinge als das, was sie wirklich sind, also nicht Apfel und Hafer, sondern Zellulose, Vitamin was auch immer, Fruchtzucker, Natrium, Kalium und Zellulose, Stärke, kaum Mineralstoffe. Und Fleisch ist bei mir Eiweiß, Zellen, Phosphor, Natrium, Eisen, Vitamin B6, B12.
Verstehst du, was ich meine? Ich wollte ausdrücken, dass auch Wölfe durchaus für sie unverdauliche Zellulose aufnehmen. Woher genau diese Zellulose jetzt kommt, steht auf nem anderen Blatt.

Und ein gesunder Hund braucht kein Getreide, vollkommen klar. Bei einem kranken schauts schon wieder ganz anders aus. Ok, genaugenommen braucht er das Getreide auch nicht, nur kann man dank dem Getreide ein wenig rumtricksen, um so eine bessere Zusammenstellung zu bekommen. Natürlich ist das natürlich nicht.
Aber z.B. sind Doggen auch nicht gerade natürlich oder schon mal so nen riesen Wolf gesehen, der in so nem atemberaubenden Tempo wächst?

Wo ist der Unterschied? Eine Allergie ist doch auch eine Überempfindlichkeit bzw. -reaktion von Seiten des Immunsystems.
Genau. Die Überempfindlichkeit hat aber nix mit dem Immunsystem zu tun. Ich hab das auch erst vor kurzem kapiert. Problem ist, dass beides für gewöhnlich in einem Atemzug genannt wird.
Eine Überempfindlichkeit gegen einen bestimmten Stoff bedeutet, dass dein Körper irgendwie darauf reagiert. Eine Allergie bedeutet, dass dein Immunsystem auf ein herkömmliches Agens wie auf einen Eindringling reagiert.
Ein Beispiel: ich habe eine Überempfindlichkeit gegen tierisches Eiweiß. Ganz besonders kommt das zutage bei Milchprodukten und Eiern, dem bestverdaulichsten tierischen Eiweiß. Wenn ich das zu mir nehm, wissen meine ganzen Drüsen im Magen und Darm und die Enzyme nicht viel damit anzufangen, sie schieben es lustig weiter, ich bekomm Bauchschmerzen und fertig.
Hätte ich eine Allergie auf dasselbe, würde mein Körper mit seinen Abwehrkräften reagieren, sprich die Darmzellen würden z.B. vermehrt Speichel produzieren und ich bekäme Durchfall.
Hunde mit Eiweißüberempfindlichkeit reagieren allgemein mit Schuppen und Juckreiz. Das hat direkt etwas mit dem Eiweiß zu tun. Den physiologischen Hintergrund müsste ich jetzt nachlesen. Es ist glaub ich so, dass ein Spaltprodukt des Protein in die Haut geht und dort den Juckreiz auslöst und sich so die Schuppen bilden. Aber nagelt mich darauf jetzt bitte nicht fest.
Hunde mit einer Glutenallergie reagieren tatsächlich auf das Gluten. Warum das Gluten im Magen-Darmtrakt genau die Hautreaktionen auslöst, kann ich jetzt auswendig auch nicht sagen, aber ich hoffe, dass auch so in etwa klar ist, was ich versuche zu sagen.

Stimme ich Dir zu, trotzdem finde ich das kein geeignetes Argument. Das hört sich für mich an wie nach dem Motto "Stopfe ich mein Kind mal mit Süßkram voll, vielleicht verträgt es es ja, wird nicht dick und bekommt keine Diabetes, Bauchspeicheldrüsenkrebs (und was weiß ich noch alles). Jeder Mensch ist schließlich anders."
Es war vielmehr so gemeint: stopfe ein Kind mit Eiern, Milch und Vollkornbrot zu. Der eine verträgts, der andere nicht.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #205
ich kenne kein forum, bei dem es im ernährungsthread nicht heiss zu und her geht...:p

ich bin teilbarfer, d.h. eine mahlzeit (abends) ist mit rohfleisch, morgens und mittags trofu und zwar orijen. es enthält 40% protein und zwar rein tierisches. meine vertragen es gut und fressen es pur (früher bei hills musste ich nafu dazugeben, was natürlich zu blähungen führte).

meine hunde haben ein super fell, sind vital und aktiv und an ausstellungen werden sie sehr gut bis ausgezeichnet bewertet, d.h. auch zähne, augen, fell, knochen etc. sind ok. sie sind gesund und haben keinen zahnstein und riechen auch nicht aus dem mund.

mein TA hat von ernährung auch keine grosse ahnung... a.ber das muss er auch nicht.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #206
Ah, ich beginne unser Grundproblem zu verstehen.
Ich seh die Dinge als das, was sie wirklich sind, also nicht Apfel und Hafer, sondern Zellulose, Vitamin was auch immer, Fruchtzucker, Natrium, Kalium und Zellulose, Stärke, kaum Mineralstoffe. Und Fleisch ist bei mir Eiweiß, Zellen, Phosphor, Natrium, Eisen, Vitamin B6, B12.
Verstehst du, was ich meine? Ich wollte ausdrücken, dass auch Wölfe durchaus für sie unverdauliche Zellulose aufnehmen. Woher genau diese Zellulose jetzt kommt, steht auf nem anderen Blatt.
Achso, ok. Naja, hier reden ein Fachmann und einer, der keine Ahnung hat. ;)

Und ein gesunder Hund braucht kein Getreide, vollkommen klar.
Ich verstehe Dich trotzdem noch nicht ganz. Warum einem GESUNDEM Hund Getreide füttern, wenn es Fleisch gibt? Gut, Getreide schadet nachweislich nicht, aber ist Fleisch vielleicht nicht doch besser? Beim Fertigfutter sagst Du, es ist egal welches Futter, Hauptsache der Hund verträgt es. Aber warum unten anfangen? Warum kann man nicht erstmal beim hochwertigen, sprich naturnahen Futter anfangen?

Ich denke wir sind uns einig, dass man keinem Hersteller bzw. Futter vertrauen kann. In jedem Futter können minderwertige Produkte verwendet werden. Und wir sind uns auch einig, dass bis jetzt bekannt ist, dass Hunde Fleischfresser sind und somit hauptsächlich Fleisch fressen. Außerdem, dass Getreide in der Regel als billiger Füllstoff dient - auch wenn es nachweislich nicht schadet.

Ich habe das Ganze schonmal geschrieben, nur um es nochmal zu verdeutlichen. Nun gibt es Hersteller, die 50/60% Fleisch und ansonsten nur natürliche Stoffe verwenden, sprich ja wirklich gutes Futter herstellen möchten. Dann gibt es Hersteller von Billigfutter, die fast ausschließlich Getreide verwenden, dazu evtl. noch Zucker, Farb-, Konservierungsstoffe usw. benutzen, damit das Futter bei den Ahnungslosen und deren Hunde/Tiere besser ankommt und somit die Verkaufsquote höher ist. Ich denke einen anderen Grund hat es nicht. Und ich denke auch nicht, dass zum Beispiel Platinum mehr verkauft und verdient als Frolic und Frolic und die Billigfutterhersteller somit dazu gezwungen sind solche Dinge zu verwenden, um bei den Leuten mit langer Haltbarkeit und gutem Geschmack des Futters punkten zu müssen, damit nicht Pleite gemacht wird. Zu meiner Frage: Auch wenn das Billigfutter wirklich nicht gesundheitsschädlich ist, würdest Du nicht eher dem Glauben schenken, dass er hochwertige Produkte, sprich gutes Muskelfleisch etc. verwendet, der mit seinem Futter eine möglichst naturnahe Ernährung des Hundes simuliert?

Bei einem kranken schauts schon wieder ganz anders aus. Ok, genaugenommen braucht er das Getreide auch nicht, nur kann man dank dem Getreide ein wenig rumtricksen, um so eine bessere Zusammenstellung zu bekommen. Natürlich ist das natürlich nicht.
Bei einem Kranken, aber was ist mit einem Gesunden??

Aber z.B. sind Doggen auch nicht gerade natürlich oder schon mal so nen riesen Wolf gesehen, der in so nem atemberaubenden Tempo wächst?
Nein, das nicht. Deshalb bin ich zum Beispiel auch der Meinung, dass Welpenfutter sinnvoll ist. Weil die heutigen Hundewelpen einfach mehr Energie verbrauchen als ein Wolfswelpe (stimmt doch, oder?). Falls Du Deine Aussage aber auf das Getreide beziehst, der Hund hat doch einen identisch aufgebauten Darm wie der Wolf? Warum sollte das also anders sein?

Es war vielmehr so gemeint: stopfe ein Kind mit Eiern, Milch und Vollkornbrot zu. Der eine verträgts, der andere nicht.
Jetzt denken und reden wir wieder aneinander vorbei. Ich würde jetzt sagen, dass Getreide nicht zu der natürlichen Ernährung des Hundes gehört, Eier, Milch und Volkornbrot jedoch zu der des Menschen. Aber, mag sein, dass Du Recht hast.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #207
Mir fällt gerade auf, dass wir zwar ständig über die Inhaltsstoffe reden, aber nicht über ihre Veränderung durch den Produktionsprozess.
In der Industrie werden die Inhaltsstoffe bei der nötigen Zusammensetzung zur Ernährung eines Hundes ebenso bemessen, wie Apollo sie aufgezählt hat (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette etc).
Da auch z.B. Soja Eiweiß enthält kann es ebenso wie Fleisch einen Eiweißquelle sein, die Industrie kann also verschiedene Stoffe einsetzten um ein den Hund ernährendes "Alleinfuttermittel" herzustellen.
In der Industrie ist also Eiweiß = Eiweiß (egal ob aus Fleisch oder Soja). Das auch die Verdauungswerte für aufgeschlossenes Eiweiß aus Getreide gut sind kann man z.B. im Meyer/Zentek nachlesen.
Nun ist die Frage wie sehr sich das durch trocknen/mahlen/pressen verarbeitete Eiweiß aus Fleisch noch von dem Eiweiß von verarbeitetem Getreide unterscheidet?
Das Fleisch ist durch die Verarbeitung ohnehin "tot" die Vitamine dürften vollständig zerstört sein (weswegen sie ja auch in der Produktion nach der Extrusion Vitaminpräparate auf das Futter aufgesprüht werden müssen).
Hat also tierisches Eiweiß nach der Verarbeitung überhaupt noch einen ernährungsbedingten Vorteil gegenüber pflanzlichem Eiweiß?

Wie ist es mit den Kohlenhydraten?
Sicher gibt es Richtwerte wie viele Kohlenhydrate ein Hundefutter enthalten darf (ein Trockenfutter muss schon produktionsbedingt Stärke enthalten, sonst würde es nicht zusammenkleben), wie hoch sind die zugelassenen Höchstwerte an Kohlenhydraten für ein Hunde-Alleinfutter ?
(Wikipedia schreibt etwas von 36%, allerdings nicht, ob das der Höchstwert oder der Durchschnittswert ist.)
Ein Trockenfutter ohne Kohlenhydrate wird sich nicht finden lassen, sind Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln wirklich so viel besser zu bewerten als z.B. Hafer oder Reis (sprich Getreide) oder ist der Umschwung auf Kartoffeln nur eine Masche der Hersteller, da sich "getreidefreies" Futter zur Zeit sehr gut verkaufen lässt?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #208
Mir fällt gerade auf, dass wir zwar ständig über die Inhaltsstoffe reden, aber nicht über ihre Veränderung durch den Produktionsprozess.
In der Industrie werden die Inhaltsstoffe bei der nötigen Zusammensetzung zur Ernährung eines Hundes ebenso bemessen, wie Apollo sie aufgezählt hat (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette etc).
Da auch z.B. Soja Eiweiß enthält kann es ebenso wie Fleisch einen Eiweißquelle sein, die Industrie kann also verschiedene Stoffe einsetzten um ein den Hund ernährendes "Alleinfuttermittel" herzustellen.
In der Industrie ist also Eiweiß = Eiweiß (egal ob aus Fleisch oder Soja). Das auch die Verdauungswerte für aufgeschlossenes Eiweiß aus Getreide gut sind kann man z.B. im Meyer/Zentek nachlesen.
Nun ist die Frage wie sehr sich das durch trocknen/mahlen/pressen verarbeitete Eiweiß aus Fleisch noch von dem Eiweiß von verarbeitetem Getreide unterscheidet?
Das Fleisch ist durch die Verarbeitung ohnehin "tot" die Vitamine dürften vollständig zerstört sein (weswegen sie ja auch in der Produktion nach der Extrusion Vitaminpräparate auf das Futter aufgesprüht werden müssen).
Hat also tierisches Eiweiß nach der Verarbeitung überhaupt noch einen ernährungsbedingten Vorteil gegenüber pflanzlichem Eiweiß?
Das meine ich ja, auch wenn ich es vielleicht nicht so fachmännisch ausdrücken kann bzw. nicht so genau darüber Bescheid weiß. Kann aber auch daran liegen, dass ich manchmal generell blöd ausdrücke. ;) Auch denke ich aber wie gesagt, wenn wir mal wieder zu den Inhaltsstoffen zurückkehren, dass man meiner Meinung nach einem Hersteller, der Zucker und solch Kram in sein Futter mischt weniger vertrauen kann, dass er hochwertige Produkte verwendet, als einem Hersteller, der sich an die momentan verbreitet "beste" Ernährung hält. Das soll nicht heißen, dass es auch wirklich gesünder ist, es geht mir hier eher um die Hochwertigkeit der einzelnen Inhaltsstoffe.

Wie ist es mit den Kohlenhydraten?
Sicher gibt es Richtwerte wie viele Kohlenhydrate ein Hundefutter enthalten darf (ein Trockenfutter muss schon produktionsbedingt Stärke enthalten, sonst würde es nicht zusammenkleben), wie hoch sind die zugelassenen Höchstwerte an Kohlenhydraten für ein Hunde-Alleinfutter ?
(Wikipedia schreibt etwas von 36%, allerdings nicht, ob das der Höchstwert oder der Durchschnittswert ist.)
Ein Trockenfutter ohne Kohlenhydrate wird sich nicht finden lassen, sind Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln wirklich so viel besser zu bewerten als z.B. Hafer oder Reis (sprich Getreide) oder ist der Umschwung auf Kartoffeln nur eine Masche der Hersteller, da sich "getreidefreies" Futter zur Zeit sehr gut verkaufen lässt?
36% glaube ich eher nicht, eine Sorte von Lupovet zum Beispiel enthält über 40%. Ich denke auch, dass Royal Canin usw. weit mehr enthalten. In welcher Art Kohlenhydrate am besten zu verwerten sind weiß ich auch nicht, ich kann Dir nur sagen, dass ich nichts gegen Reis usw. habe. ;) Ich weiß nicht warum, würde Reis aber Kartoffeln bevorzugen. Vielleicht weil es oft als Schonkost eingesetzt wird, keine Ahnung. Stimmt es denn, dass Mais schädlich ist? Warum?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #209
. Stimmt es denn, dass Mais schädlich ist? Warum?

Mais ist ja ein relativ billiges Produkt und wird oft in minderwertigem Futter reingestopft. Ebenso ist es allergieauslöser Nummer eins, und einfach unverdaulich.
Wenn wir Menschen Mais zu uns nehmen, wissen wir das es so wieder raus kommt wie es reingeht, das gleiche passiert beim Hund auch.
Output ist recht groß und im Grunde hat es keinerlei großen Nährwert.
Für mich ein absolut minderwertiges Produkt, nicht schädlich so lange es der Hund verträgt, jedoch völlig unnötig.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #210
Hallo!

Ich hab mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen.
Wollte mal nachfragen was Ihr zu dieser Zusammensetzung
des Futters sagt.
Ach ja, den Namen hab ich ganz bewusst nicht angegeben.


Zusammensetzung

Reis (min. 50 %); Lammfleischmehl (min. 20%); tierisches Fett; Rübentrockenschnitzel; Kartoffeleiweiß; Bierhefe; Leinsamen; Trockenei; tierisches Eiweiß (hydrolisiert); Calciumcarbonat; Natriumchlorid; Chicoree-Pulver (reich an Inulin).
Inhaltsstoffe:
Rohprotein 22,5 %; Rohfett 12,0 %; Rohfaser 2,5 %; Rohasche 7,0 %; Calcium 1,4 %; Phosphor 0,9 %; Natrium 0,35 %
Hinweis:
Die Fleischkomponente „Lamm“ wird in getrockneter Form verwendet. Dieser Anteil entspricht einem ursprünglichen Frischfleischanteil von über 50 %

LG
Bianka
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #211
Na, immerhin 20% Fleisch.

Dann nimm lieber Josera oder Markus Mühle, die sind wenigstens etwas hochwertiger und auch günstiger. Mit einem 30kg-Sack von Platinum Chicken kommst Du auch noch gut weg.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #212
20% getrocknetes fleisch wäre mir zu wenig.
Rübenschitzel würde ich auch möglichst vermeiden

für die qualität finde ich den preis zu hoch (da ich so gut wie alle futtersorten schonmal durchgegangen bin, weiß ich auch was das für ein futter ist;))

würde bei mir nicht ins haus kommen:D

da ist das trockenfutter mit lamm von wolfsblut oder platinum 100x besser
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #213
Wenigstens waren sie so fair und haben die %Zahlen angegeben ;)
Füttern würde ich es trotzdem auch nicht. Reis find ich an sich nicht so schlimm. Aber 50% und nur 20%? Fleisch? Dazu auch noch das "Rübenzeug"? Neeeee ;)
Da kommst du tatsächlich viel besser mit anderen Sorten weg!
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #214
mein futter hat 70% fleischanteil... und ich finde, fleisch sollte bei jedem trofu an erster stelle stehen...
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #215
was fütterst du denn?

Ich hab noch nie ein trockenfutter mit 70% fleischanteil in der trockenmasse gesehen. die habe alle nur um die 50...
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #216
nudl, ich denke Orijen?!
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #217
70% ist bei orijen aber doch der fleischanteil vor der trocknung, oder?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #218
Konnte eigentlich mittlerweile aus sicherer Quelle geklärt werden ob sich bei Orijen die 70% Fleischanteil nun wirklich auf die Trockenmasse beziehen?
Wenn man ansonsten die Angabe des anderen Herstellers (über 50% Fleisch vor der Trocknung = 20% Fleisch nach der Trocknung) mit denen von Orijen vergleicht, dann würde das bedeuten, dass von den 70% Frischfleisch in Orijen nach der Trocknung noch etwa 25-30% übrig bleiben.

Nachdem sich Orijen auf seiner Homepage unklar ausdrückt, mir auch per Mail keine eindeutige Angabe geben hat und ich es mir auch produktionstechnisch schwierig vorstelle ein Trockenfutter mit 70% Fleisch in der Trockenmasse zu produzieren, glaube ich ehrlich gesagt eher daran, dass es sich bei den 70% um das Fleisch vor der Trocknung handelt.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #219
Wenn mich die Frau am Telefon nicht angeschwindelt hat, dann nach der Trocknung. :eusa_eh:
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #220
Was hat sie denn gesagt? Mir haben sie in der Mail geschrieben "Die 70% beziehen sich auf das Trockenfutter".... war mir schon klar, dass wir über das Trockenfutter reden :eusa_eh: eigentlich hatte ich ja aber nach der Trockenmasse gefragt.
...ob ich da auch mal anrufe?
 
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