Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter

Diskutiere Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Mach mal, ich mach auch eine und dann schauen wir welche übersichtlicher und informativer ist.
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  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #381
Mach mal, ich mach auch eine und dann schauen wir welche übersichtlicher und informativer ist.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #382
Ja, aber der Zucker in Obst ist ja ein anderer als der Industriezucker. Mir gings ja auch in erster Linie dadrum, dass ich nicht weiß, ob die Vitamine in der Verarbeitung vorhanden bleiben und wenn das nicht der Fall ist, braucht man eigentlich auch dieses Zeug nicht.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #383
Vielleicht sollten wir Futtersorten unter 25% Fleischanteil in der TM rauslasse?!
Die würde ich jetzt auch nicht gerade als hochwertig bezeichnen...
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #384
In Obst ist aber natürlicher Fruchtzucker und kein industriell hergestelle Saccarose ;)
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #385
Off-Topic
In Obst ist aber natürlicher Fruchtzucker und kein industriell hergestelle Saccarose ;)

Die Saccharose in der Zuckerruebe stellt die Pflanze schon selbst her, nicht die Industrie, sie wird genau wie Zuckerrohr aufgrund des hohen natuerlichen Saccharosegehalt (der zT auch angezuechtet wurde) industriell genutzt ;)
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #386
nudl, ich würde mich an die 40% halten.

Die Zuckermelasse ist sowieso nur in Real Natur enthalten, oder?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #387
Off-Topic


Die Saccharose in der Zuckerruebe stellt die Pflanze schon selbst her, nicht die Industrie, sie wird genau wie Zuckerrohr aufgrund des hohen natuerlichen Saccharosegehalt (der zT auch angezuechtet wurde) industriell genutzt ;)

Off-Topic
Hab ich jezt wieder beides zusammengeschmissen und die rafinierte und natürliche Art genommen :uups:
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #388
ich denke aber, dass gerade für die leute, die zusätzlich Fleisch füttern, auch die anderen Sorten von Interesse sind.
Und es gibt bestimmt auch hunde, die vielleicht gerade mit diesen sorten nicht klar kommen.

Ich denke wenn ich mir schon die Mühe mache, dann mach ichs auch gleich richtig und ausführlich...
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #389
Ok, danke erstmal für die Antworten.

Ich frage mich vor allem ob das stimmt, dass es drin sein muss bei dem kaltgepressten Futter, weil man es für die Herstellung braucht? Denn genau das habe ich auch oft gelesen.

Ich weiß ja nicht so recht...
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #390
Also ich habe da auch schonmal rumgefragt. Das sind in der Regel nicht einfach "nur" Füllstoffe, Hersteller nutzen diese Zusätze auch gerne mal für die Konservierung. A la irgendwie muss das Zeug ja haltbar gemacht werden, wenn schon keine künstlichen Konservierungsstoffe.
Bin nicht ganz sicher, ob das stimmt, aber einem studierten Pharmazeut will ich das Wissen jetzt auch nicht wirklich absprechen. Dass das aber für kaltgepresstes Futter wichtig ist, halte ich für ein Gerücht. Was sollte an dem in der Form anders sein, als an "normalen" TroFu?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #391
ich denke aber, dass gerade für die leute, die zusätzlich Fleisch füttern, auch die anderen Sorten von Interesse sind.
Und es gibt bestimmt auch hunde, die vielleicht gerade mit diesen sorten nicht klar kommen.

Ich denke wenn ich mir schon die Mühe mache, dann mach ichs auch gleich richtig und ausführlich...
Dann würde ich sagen machen wir noch eine "Abteilung" für Mitteklassefutter (ab 30% Fleisch) - Real Natur, Josera, evtl. Belcando da es Weizen enthält, war doch Weizen oder? usw. Aber 20/25% finde ich zu wenig. Da wären wir wieder bei einer Unverträglichkeit/Allergie und somit einem kranken Hund sollte er normales, hochwertiges Futter nicht vertragen. Dann müsstest Du auch Nieren-, Leber, Herz und alle anderen Diätfutter aufzählen. Was meinste?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #392
Ich finde es ganz toll,dass ihr da macht:)
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #393
@ Pewee: Dazu kann ich dir ehrlich nichts sagen.(zu den Herstellungsverfahren)
Hat mich halt mal interessiert, ob jemand genaueres dazu sagen kann.
Danke für deine Antwort.
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #394
@Tierfreund: War auch mehr ne rhetorische Frage ;)
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #395
Hallo,

ich habe eine sehr schöne und ausführliche Erklärung der verschiedenen Herstellungsverfahren gefunden und wollte Euch diese nicht vorenthalten:

Liebe Grüße
Lotte und Rudel

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Kaltgepresst bei 130 °C oder
wie schonend sind die einzelnen Herstellungsverfahren
In der Hundewelt gibt es immer wieder Diskussionen um das schonendste Herstellungsverfahren und eine Verteufelung bestimmter Verfahren als Vitamin- und Nährstoffkiller.
Darum ist es einmal an der Zeit, die verschiedenen Verfahren zur Hundefutterherstellung genauer unter die Lupe zu nehmen und zwar ohne werbetechnische Aspekte zu beachten.
Unbestritten dürfte sein, dass es wenig Sinn macht, den Hund mit rohem Getreide oder Gemüse zu füttern, da er diese pflanzlichen Nahrungsbestandteile nicht oder nur in absolut ungenügendem Maße verdauen kann.
Eine Möhrrübe hat z.B. im frischen Zustand, also dann wenn sie frisch aus der Erde kommt, den höchsten Vitamingehalt, der aber für den Hund, sofern er die Mohrrübe roh frisst – gemessen am Gehalt verdaulicher Vitamine – gegen Null geht, da sich die Vitamine innerhalb der Zellmembran befinden und der Hund nur im ungenügenden Maße im Stande ist, diese Zellmembran während der Verdauung aufzulösen.
Eine sinnvolle Fütterung mit rohem Getreide oder Gemüse ist demnach wohl nicht möglich.
Also müssen die pflanzlichen Bestandteile durch geeignete Verfahren so aufgeschlossen werden, dass der Hund die enthaltenen Nährstoffe auch in die Blutbahn aufnehmen kann.
Zum „Knacken“ der Zellmembran kommen nun verschiedene Verfahren zum Einsatz. Gemeinsam ist den meisten Verfahren (Ausnahme Mikronisieren), dass sie entweder Hitze oder Druck oder beides anwenden um ihr Ziel zu erreichen.
1.[FONT=&quot] [/FONT]Kochen:
Das Kochen ist eine reine Wärmebehandlung von pflanzlichen Nahrungsmitteln. Wie jeder, der schon einmal gekocht hat weiß, bedarf es dazu einer zeitlich sehr ausgedehnten Behandlung bei Temperaturen um die 90 Grad, um sein Ziel zu erreichen. Kartoffeln, Reis, Erbsen etc. müssen mindestens 15 Minuten dieser Wärme ausgesetzt werden, um einen genügenden Effekt bei der Öffnung der Zellmembran zu erreichen.
2.[FONT=&quot] [/FONT]Dampfkochtopf:
Der Dampf- oder Schnellkochtopf wendet eine Kombination aus Wärme und Druck an, um die Zellmembran zu öffnen. Die Wärmeeinwirkung kann so auf ungefähr die Hälfte der Zeit reduziert werden.
3.[FONT=&quot] [/FONT]Backen:
Beim Backen wird das Getreide einer reinen Wärmebehandlung unterzogen, je dunkler das Mehl ist, desto länger muss die Wärme auf das Produkt einwirken, um einen genügenden Aufschluss der pflanzlichen Zellmembran zu bewirken. Vollkornbrote benötigen eine Wärmebehandlung bei mind. 180° C über mind. 2,5 Stunden um verdaulich zu werden (jedenfalls für Hund und Mensch). Dass hier ein schwedischer Hersteller von seinem Hundefutter behauptet, es wäre besonders schonend hergestellt, weil es gebacken ist, mutet schon ein wenig kurios an.
4.[FONT=&quot] [/FONT]Mikronisieren:
Beim Mikronisieren wird der Rohstoff so fein vermahlen, dass die Zellmembranen quasi durch die Wucht der Schläge der Hammermühle zerstört werden, zusätzlich wird – durch das starke Zerkleinern - mehr Oberfläche zum Angriff der Verdauungsenzyme geschaffen. Bei Futtermitteln kann sich noch eine Wärmebehandlung durch Wärmelampen anschließen.
5.[FONT=&quot] [/FONT]Flockieren:
Beim Flockieren wird das Getreide oder Gemüse zuerst mit Wasserdampf behandelt, um anschließend unter einer Walze plattgedrückt zu werden. Der Aufschluss der Zellmembran erfolgt also durch eine Mischung aus Hitze und Druck. Im Dämpfer herrschen Temperaturen von über 100°C für 20 – 25 Minuten, danach wird das Flockiergut unter einer Walze flachgedrückt und zwar mit einem Anpressdruck von bis zu 70 Tonnen. Anschließend läuft die Flocke über ein Trockenwerk und eine Kühlung.
6.[FONT=&quot] [/FONT]Poppen:
Gepoppten Mais kennt jeder als Popcorn. Beim Poppen wird das zu poppende Getreide so lange einer Temperatur von 260°C ausgesetzt, bis das Wasser im Zellkern anfängt zu kochen und gut expandiert. Zum Poppen eignen sich bestimmte Maissorten, Gerste und einige andere – aber bei weitem nicht alle – Getreide.
7.[FONT=&quot] [/FONT]Extrudieren:
Beim Extrudieren muss man unterscheiden zwischen Naß- und Trockenextrudieren:
a) Nassextrudieren:
Der Nassextruder ist im Prinzip eine Trommel in der ein oder zwei Schneckenwellen das Futtermittel in einer Röhre bewegen. Beim Nassextrudieren befindet sich in der Röhre Wasser bei einer Temperatur von ca. 85° C.
Das Nahrungs- oder Futtermittel wird in der Röhre noch einmal gemischt oder besser gesagt geknetet, bis es eine teigartige Konsistenz erreicht hat, und dann in der Röhre nach vorne in Richtung Düse geschoben. Dabei entstehen Drücke von 20 – 40 bar. Durch den Druck erreicht die Flüssigkeit im Zellkern für Millisekunden eine Temperatur von 120° C. Da nach der Düse der Druck plötzlich nachlässt, expandiert das Futter, das heißt die Zellmembran platzt und das Lebensmittel/Futter dehnt sich aus.
Die Verweildauer im Nassextruder beträgt, je nach Modell, 1 bis 5 Minuten.
b) Trockenextrudieren:
Prinzipiell funktioniert das Trockenextrudieren ähnlich wie das Nassextrudieren mit dem Unterschied, dass der Trockenextruder das Lebens- oder Futtermittel nicht noch in warmen Wasser knetet. Beim Trockenextrudieren wird das Extrudiergut - das nur mit ganz geringen Mengen Wasser vermischt wird - in einer kontinuierlichen Bewegung in der Röhre von der Schnecke nach vorne geschoben.
An sogenannten Reibscheiben erwärmt sich das Extrudiergut und wird sehr schnell zur Düse geschoben. Vor der Düse herrscht ein Druck von 20 – 40 bar, der nur für Millisekunden anhält und die Flüssigkeit im Zellkern auf 120° C ansteigen lässt. Durch den plötzlich nachlassenden Druck beim Verlassen der Düse platzt, wie beim Nassextrudieren, die Zellmembran und das Futter expandiert. Unmittelbar nach dem Verlassen des Extruders hat das Produkt nur noch eine Temperatur von ca. 50°C, da die Energie beim Expandieren verbraucht wurde. Eine weitere Wärmebehandlung zur Trocknung ist beim Trockenextruder nicht notwendig.
Die Verweildauer im Trockenextruder beträgt 1-2 Sekunden.
8.Pelletieren:
Das Pelletieren ist kein Verfahren zum Aufschließen von Getreide oder Gemüse, sondern nur ein Verfahren, bei dem Futtermittel in bestimmte Formen gepresst werden. Das Pelletiergut wird zuerst mit Wasserdampf behandelt, damit die Kleberstoffe aktiv werden und das Futtermittel anschließend in Form bleibt.
Es mag sein, dass die Hersteller, die mit einem sogenannten „Kaltwasserverfahren“ werben, hier das Futter mit Kaltwasser besprühen statt Wasserdampf zu verwenden.
Das Futter landet dann in einer geschlossenen Trommel, in der eine Walze unmittelbar an der Innenseite der äußeren Trommel läuft.
Je nachdem wie hoch der Pressdruck sein muss – und bei Hundefuttern muss er durch den Anteil an tierischen Komponenten sehr hoch sein – so dick ist die Wand der Trommel.
Die Dicke der Trommelwand (Matrize) beträgt bis zu 12,5 cm.
In dieser Wand der Trommel sind die Bohrungen, die dem Futter die Form geben.
Wenn das Mehlgemisch in die Trommel fällt, wird es durch die innen laufende kleine Walze durch die Bohrungen gepresst.
Bedingt durch die Dicke der Trommelwand kommt es in den Löchern zu einem starken reibungsbedingten Gegendruck, der die Futterbestandteile dermaßen stark verdichtet und erwärmt, dass sie miteinander verkleben.
Das Pellet muss im Futtermittelbereich eine Kerntemperatur von mindestens 70°C erreichen, um auf den Einsatz von Konservierungsstoffen verzichten zu können.
An der Außenseite entstehen Temperaturen von mind. 130°C. Je glatter das Pellet ist, desto höher war der Pressdruck und damit auch die Temperatur.
Achten Sie einmal bei pelletiertem Hundefutter auf den Farbunterschied zwischen dem Futter im Kern des Pellets und der Farbe an der Außenseite. Der Farbunterschied macht sehr deutlich, wie heiß das Pellet an der Außenseite geworden ist, wenn man bedenkt, dass schon im Zentrum des Pellets eine Temperatur von mindestens 70°C geherrscht hat.
Zudem treten an der Schnittstelle zwischen Walze bzw. Koller und der Matrize starke Scherkräfte auf, die die Komponenten stark mechanisch belasten.
Dieses Verfahren als „kaltgepresst“ zu verkaufen, ist nach meiner Meinung schon sehr dreist.
Fragen Sie doch mal den Anbieter „kaltgepressten“ Futters, wie er das physikalische Kunststück fertig bringt, eine Verklebung der Komponenten zu erreichen, ohne dass Temperatur entsteht. Hierzu müsste die Physik völlig neu erfunden werden.
Anmerkung;
Es gibt auch Flachpelletierer, bei denen das Pelletiergut mit Hilfe von ein oder zwei Kollern durch die Matrize gepresst wird, was aber keinen Unterschied bei den Drücken und der Temperatur macht.
Wenn man nun abwägt, welches das geeignete Verfahren zur Herstellung von Hundefutter ist, so stellt sich Folgendes dar.
Kochen, Dampfgaren und Dampfkochen:
·[FONT=&quot] [/FONT]allenfalls für Dosenfutter geeignet
·[FONT=&quot] [/FONT]hoher Verlust an Vitaminen durch langanhaltende hohe Temperaturen
Backen:
·[FONT=&quot] [/FONT]wesentlich zu lange Einwirkung von Temperatur auf das Futtermittel
·[FONT=&quot] [/FONT]hoher Zerstörungsgrad empfindlicher Inhaltsstoffe wie den Vitaminen
Mikronisieren:
·[FONT=&quot] [/FONT]hohe mechanische Kräfte, die auf das Futter wirken und viele Strukturen zerschlagen
·[FONT=&quot] [/FONT]für Hunde nur ungenügender Aufschluss der pflanzlichen Komponenten (große Kotmengen)
·[FONT=&quot] [/FONT]anschließende Formgebung durch Pelletieren notwendig (doppelter Stress für die Komponenten)
Flockieren:
·[FONT=&quot] [/FONT]vertretbare Einwirkung von Druck und Temperatur auf das Futtermittel
·[FONT=&quot] [/FONT]relativ guter Erhalt von Vitaminen
·[FONT=&quot] [/FONT]relativ guter Aufschluss für den Verdauungstrakt des Hundes
·[FONT=&quot] [/FONT]relativ gute Verträglichkeit von Reis und Haferflocken
Poppen:
·[FONT=&quot] [/FONT]relativ hohe, aber nur kurze Temperatureinwirkung auf das Futtermittel
·[FONT=&quot] [/FONT]guter Aufschluss für das Verdauungssystem des Hundes
·[FONT=&quot] [/FONT]schonender Umgang mit empfindlichen Inhaltsstoffen wie den Vitaminen
·[FONT=&quot] [/FONT]nur für wenige Futtermittel geeignet
·[FONT=&quot] [/FONT]gepoppte Getreide werden nicht von allen Hunden vertragen
Extrudieren:
·[FONT=&quot] [/FONT]extrem kurze Einwirkung von Druck und Temperatur auf das Futtermittel (gerade beim Trockenextrudieren)
·[FONT=&quot] [/FONT]natürlich enthaltene Vitamine (nicht die synthetischen, sondern die natürlichen Vitamine) bleiben nachweisslich zu 95% erhalten
·[FONT=&quot] [/FONT]sehr guter Aufschluss der pflanzlichen Komponenten für den Verdauungstrakt des Hundes
·[FONT=&quot] [/FONT]gute Verträglichkeit
Pelletieren:
·[FONT=&quot] [/FONT]länger hohe Temperaturen als beim Extrudieren (auch durch die längeren Abkühlzeiten)
·[FONT=&quot] [/FONT]unnötige Doppelbelastung der Komponenten, da kein Aufschluss der Komponenten stattfindet, sondern nur Formgebung
·[FONT=&quot] [/FONT]Extrem günstige Prozesskosten, nur ca. 20% der Kosten für das Extrudieren
Fazit:
Pflanzliche Komponenten im Hundefutter bedürfen eines Verfahrens zum „Knacken“ der Zellmembran, um für den Hund überhaupt verwertbar zu sein.
Bei jedem Aufschlussverfahren werden die pflanzlichen Komponenten durch mechanische und /oder thermische Energie modifiziert, das liegt in der Natur der Sache und lässt sich nicht verhindern.
Es kommt also darauf an, mit möglichst wenig und möglichst kurzer Einwirkung auf die pflanzliche Zellmembran das optimale Ergebnis zu erzielen.
Pelletfutter erreichen dieses Ziel denkbar ungünstig wegen der Doppelbelastung durch Aufschluss und Pressverfahren und sind alles andere als kaltgepresst, da die pflanzlichen Komponenten bei keinem anderen Verfahren so oft, so lange und so intensiv mechanischen und thermischen Kräften ausgesetzt sind.
Das Extrusionsverfahren (insbesondere das Trockenextrusionsverfahren) liefert augenblicklich die besten Ergebnisse im Bezug auf die geringe thermisch/mechanische Belastung des Futters und dessen Verdaulichkeit für den Hund.
Copyright bei Christoph Rabanus alle Rechte vorbehalten Quelle: siehe hier


 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #396
Helft mir mal bitte auf die Sprünge. Welche Produkte sind Kohlenhydratlieferanten, die oft im Hundefutter verwendet werden und was gehört nicht hinein? Zucker ist klar und was noch?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #397
Vitamin K3 gehört nicht rein. Ob das jetzt aber künstlich zugesetzt wird, oder auch in Inhaltsstoffen zu finden ist, weiß ich gerade nicht.

Als Lieferanten würde ich jetzt mal spontan Kartoffeln sagen. Ähmm, mhhh späte Uhrzeit, mir fällt nichts ein... Glaube da muss ich morgen in ner langweiligeren Unistunde mal nachdenken ;)
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #398
Ich habe bisher Getreide, Kartoffeln, Reis, Mais und Banane. Stimmt doch, oder?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #399
Bei den ersten 4 stimme ich zu, aber Banane?
 
  • Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter Beitrag #400
Huch, ich sehe gerade Reis und Mais gehören zu Getreide. Ich dachte das sind Hülsenfrüchte?

Bestes Futter verwendet bei einigen Sorten Banane anstatt Getreide usw. Aber so viel hat sie gar nicht, stimmt. Dann lasse ich die weg.
 
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Zusammensetzung von hochwertigem Trockenfutter

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