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  • Listenhunde Beitrag #61
Ich stimme Annaschnecke zu.
Es gibt genauso Erwachsene die sich einfach einen Hund anschaffen und keine Ahnung von nichts haben. Klar würde ich keine 2 Doggen gehalten bekommen wenn die ziehen aber die Aussage mit dem Chihuaha finde ich schon ein wenig heftig. Es geht ja nicht nur darum einen Hund halten zu können aber eine 15 Jährige kann sich genauso um den Hund kümmern (abgesehen von den Kosten) wie ein Erwachsener. Wenn ich mir jetzt wieder einen Hund holen würde mit dem ich nach den Regeln auch spazieren gehen darf dann könnte ich mich genauso um den Hund kümmern wie Erwachsene. Das einzigste was ich nicht machen könnte, wäre den Hund alleine zu finanzieren.
 
  • Listenhunde Beitrag #62
Hallo,

ich stimme Euch beiden da voll und ganz zu. Wenn man mal nicht vom Extremfall ausgeht, in dem eine Dogge von einem 9jährigen geführt werden soll, verstehe ich das auch nicht. ;)

Kinder sollten nie einen Hund führen - einfach weil sie geistig nicht in der Lage sind, so vorausschauend zu handeln und Gefahren einzuschätzen. Aber ein Teenager kann dazu sehr wohl in der Lage sein. Mein ältester Sohn ist 8, unser Hund sehr gut erzogen und wiegt ca. 22 kg. Ich würde nie meinen Sohn alleine mit dem Hund auch nur um die Ecke zum Pipimachen schicken.

Es ist von der Halter-Hund-Kombi abhängig; nicht vom Alter. Und genau deshalb fände ich es sinnvoll, einen Hundeführerschein einzuführen, für alle Hundehalter. Wenn man dann evtl. noch einschränkt, daß Minderjährige keine Hunde über einem bestimmten Gewicht oder sowas führen dürfen (einfach aufgrund der körperlichen Gegebenheiten) wären sicherlich einige Probleme gelöst.

LG Ida
 
  • Listenhunde Beitrag #63
also ich persönlich wäre froh, wenn jugendliche unter 18 jahren keine großen hunde, bzw. hunde, die ernsthaften schaden bei anderen ausrichten können, ausführen dürften, denn auch, wenn man sich mit 15 schon sehr erwachsen fühlt, sind viele jugendliche in unvorhergesehenen situationen schlichtweg überfordert und reagieren falsch.

außerdem haben sie noch nicht den weitblick, nehmen nicht den worst case an.

und das bemängel ich vor allem daran.

klar, es gibt ganz viele jugendliche, die passionierte hundeliebhaber sind und ihre hunde auch wirklich im griff haben, und die strahlen das dann auch aus. die laufen nicht mit high heels und handy gelangweilt mit dem hund durch die gegend, sondern strahlen aus, dass sie wissen, was sie an der leine haben.
aber die meisten jugendlichen werden von mutti mit dem hund rausgeschickt, damit sie haushaltliche pflichten erfüllen. da steckt dann nichts dahinter. im notfall machen solche jugendliche die vogel strauß methode. kopf in den sand und nach mama schreien. hab ich alles schon gehabt.
 
  • Listenhunde Beitrag #64
@Ramosh und Annaschnecke:

Ich kann sagen das ihr die Ausnahme seid. Der Großteil in eurem Alter weiß eben nicht was er macht und wie er sich verhalten soll wenn mal etwas passieren sollte.

Wenn man dann evtl. noch einschränkt, daß Minderjährige keine Hunde über einem bestimmten Gewicht oder sowas führen dürfen (einfach aufgrund der körperlichen Gegebenheiten) wären sicherlich einige Probleme gelöst.

Wo fängt das bei dir denn an ? Jeder Jugendliche mit einem Schäferhund fängt jetzt an zu brüllen, da die lieben Tierchen auch mal gut und gerne 60kg haben.
Und in meinen Augen widersprichst du dir auch irgendwo, kann sein das ich es jetzt falsch interpretiere, aber es kommt so rüber.

Das Beispiel mit dem Chi finde ich persönlich nicht schlimm. Stell die einfach mal vor ein Chi beißt ein Kind. Ok, der Kopf ist vielleicht nicht ab, traumatisch ist es aber trotzdem und nur weil der Hund so klein ist, heißt es noch lange nicht das er keinen Schaden anrichten kann. Ich finde es immer sehr gefährlich, dass die kleinen Hunde so stark unterschätzt werden.

Mir ist auch klar das wir hier niemals auf ein und den selben Nenner kommen werden, müssen wir aber auch nicht da jeder seine eigene Meinung hat.

Liebe Grüße Jana
 
  • Listenhunde Beitrag #65
@Jana: Wo widerspreche ich mir denn? :eusa_think:

Ich meinte Kind als Hundeführer ist ein klares Nein.

Teenager als Hundeführer ein eingeschränktes Ja. Die Einschränkung würde ich machen bzgl. der Gewichtsklasse des Hundes. Klar kann auch ein Chi beißen; aber ich denke, den Schaden, den ein Chi anrichten kann ist nichts im Vergleich zu dem Schaden, den ein 25 kg oder schwerer Hund anrichten kann.

Die zweite Einschränkung, die ich machen würde (und zwar bei jedem Hundeführer, unabhängig vom Alter) wäre eben der "Führerschein".

Klar ist das schwer durchzusetzen, aber machbar wäre es sicher irgendwie ;)

LG Ida
 
  • Listenhunde Beitrag #66
Hm... vielleicht hab ich es einfach nur falsch verstanden. In meinen Augen widersprichst du dir in dem Punkt das du Ramosh und Annaschnecke recht gibst und einen Satz später aber sagst man soll eine Gewichtsbegrenzung einführen.

Das mit dem Hundeführerschein ist keine schlechte Idee nur sicherlich sehr schwer umsetzbar. Ich kann mir nicht vorstellen das eine alte Oma mit ihrem 10 Jahre alten Yorki einen Hundeführerschein machen möchte. Die zeigt einem sicherlich den Vogel, entschuldigt die Ausdrucksweise.

Liebe Grüße Jana
 
  • Listenhunde Beitrag #67
Klar kann auch ein Chi beißen; aber ich denke, den Schaden, den ein Chi anrichten kann ist nichts im Vergleich zu dem Schaden, den ein 25 kg oder schwerer Hund anrichten kann.
Aber vor allem kann ein Jugendlicher einen Chi auch mal eben halten.
Ich sehe ehrlich gesagt einen Grund für eine Beschränkung nicht nur in der körperlichen Kraft, sondern auch in der schon angesprochenen Voraussicht. Es gibt auch 15jährige, die sind groß genug, um Auto zu fahren. Man lässt sie trotzdem nicht und das hat gute Gründe.

Kein Mensch auf der Welt "möchte" einen Hundeführerschein machen. Auch Listenhundehalter finden das nicht super, aber wenn man ein Gesetz erlassen würde, wäre es egal, was die Oma "möchte".
Caterina
 
  • Listenhunde Beitrag #68
Ja klar ist die "geistige Reife" der wichtigste Aspekt. Die Tatsache daß jemand 100 kg wiegt, macht ihn noch lange nicht zum guten Hundeführer ;); da sind wir uns wohl einig. Aber den Schaden, den ein kleiner Hund anrichten kann wenn der Führer versagt, ist nunmal geringer und der Hund kann auch von einem jungen Menschen aus der Gefahrenzone "gehoben" werden.

Eben diese geistige Reife sollte bei jedem Hundeführer mit dem Führerschein überprüft werden. Man kann eben nicht pauschal sagen, daß eine 16jährige eine schlechtere Hundeführerin ist als eine 30jährige. Es spielen viele Faktoren eine Rolle.

Die Gewichtsbeschränkung finde ich deshalb sinnvoll, weil ein 40 kg Mädchen/Frau einem 60 kg Hund einfach unterlegen ist; ist Physik glaube ich ;).

Ist ja beim Führerschein auch so bzw. ähnlich. Mit dem Motorradführerschein darf ich auch kein Auto fahren und mit dem Autoschein darf man keinen LKW fahren ...

Hmm, schwieriges Thema ...

LG Ida
 
  • Listenhunde Beitrag #69
Wie sollte denn in euren Augen so ein Hundeführerscheintest (interessantes Wort;)) aussehen?

Kein Mensch auf der Welt "möchte" einen Hundeführerschein machen. Auch Listenhundehalter finden das nicht super, aber wenn man ein Gesetz erlassen würde, wäre es egal, was die Oma "möchte".

Ist mir schon klar.

Liebe Grüße Jana
 
  • Listenhunde Beitrag #70
Interessante Frage ... :eusa_think:

Ich würde einen theoretischen Teil machen; also wirklich ähnlich wie in der Fahrschule. Wo man z. B. lernt, wie man wann reagiert, etwas Grundwissen über Hunde und deren Haltung allgemein, wie man gewisse Dinge beibringt - irgendwie sowas; gekoppelt an ein paar Stunden Theorie und eine kleine "Prüfung". Diesen Test könnte man evtl. nur einmal ablegen.

Dann einen praktischen Teil. Hier sollte geguckt werden, wie Halter und Hund zusammepassen, wie die Bindung ist, wie gut der Hund erzogen ist, wie der Hund auf gewisse Situationen reagiert und auch wie der Halter dann reagiert. Schwierig wird es aber bei Welpen :eusa_think:.

Wie ist das eigentlich bei mehreren Familienmitgliedern? Da sehe ich auch ein Problem. Gäbe es sowas bei uns, müßte mein Mann und ich mit unserem Hund den "Schein" machen und auch meine Schwiegermutter, weil sie den Hund ab und an mal hat? Schwierig, schwierig - und vor allem sehr schwer durchzusetzen, einen Hundeführerschein ähnlich wie ein Autoführerschein???

Wie sieht so ein Test denn in anderen Ländern aus bzw. bei der Haltung von Listenhunden? Vielleicht weiß da jemand mehr...

LG Ida
 
  • Listenhunde Beitrag #71
Meinst du den Wesenstest bei Listenhunden ?
 
  • Listenhunde Beitrag #72
Wie sollte denn in euren Augen so ein Hundeführerscheintest (interessantes Wort;)) aussehen?
Gibt es doch schon, warum das Rad neu erfinden? Um eine Idee zu bekommen gucke man sich den Sachkundenachweis der Bundesländer an.

Bei Listenhunden ist es so, dass auch nur derjenige den Hund führen darf, der den Sachkundenachweis hat. Gleiches gilt für die Befreiung von Leine und Maulkorb: die gilt nur personengebunden, jeder der den Hund ohne Leine und Maulkorb führen will, muss den Wesenstest mitmachen.
Caterina
 
  • Listenhunde Beitrag #73
Und ich kenne genug Hunde die nie im Leben einen Wesenstes bestehen würden. Fragt einfach mal bei Leuten an die einen gemacht haben das ist nicht unbedingt ohne.
 
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