Ich muss mir jetzt hier auch mal was von der Seele schreiben, erzählen kann (und mag) ich das aus meinem Umfeld niemandem. Ob es hier wirklich hin passt weiß ich nicht, aber ich denke schon...
Mit meinem Freund bin ich jetzt seit knapp 5 Jahren zusammen und es läuft wirklich gut. Und eigentlich geht's auch gar nicht um ihn, sondern um einen "Freund" von mir.
Kennengelernt habe ich ihn (Ich nenne ihn jetzt einfach S.) vor etwas über 5 Jahren. Mein Ex-Freund hatte sich gerade von mir getrennt und eine Freundin und ihr Freund wollten mich S. vorstellen. Das typische Verkuppeln eben :roll: Wir haben uns tatsächlich auf Anhieb gut verstanden, oft miteinander geschrieben und wenn wir uns gesehen haben, hat man gespürt, dass es "knistert". Passiert ist allerdings nie was.
Kurz nachdem ich S. kennenlernte, habe ich auch meinen Freund kennengelernt und dann waren wir auch relativ schnell ein Paar. Alles gut, verliebt bis über beide Ohren und S. war Geschichte. Dachte ich.
Wir haben weiterhin miteinander geschrieben, auch mal "geflirtet" und wenn wir uns gesehen haben war es wie vorher und auch dieses "Knistern" war auch wieder da. Auch noch nach 2-3 Jahren. Ich war auch nach jedem Treffen total aufgewühlt.
Seit 1,5-2 Jahren hat er jetzt auch ne Freundin (seit dem haben wir uns auch nicht mehr gesehen). Das war damals irgendwie ein ganz schöner Schlag für mich und ich hab mich auch immer wieder dabei erwischt, wie ich auf Facebook seinen Beziehungsstatus überprüft hab :uups: Letzte Woche hat mir dann eine Freundin geschrieben, dass er nächstes Jahr heiraten wird. Schon wieder ein Schlag.
Manchmal ärgere ich mich, dass zwischen uns nichts passiert ist, solange ich noch Single war. Nicht, weil ich unbedingt will/wollte, aber um zu bestätigen, dass es so richtig ist wie es ist. Denn ich weiß, dass wir als Paar nicht glücklich geworden wären.
Ich liebe meinen Freund und ich will auch nichts mit S. anfangen. Aber trotzdem bringt mich das jedes Mal total aus dem Konzept. Soll das jetzt ewig so weiter gehen?