Vorurteile gegen Listenhunde

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  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #101
Der wichtige und beeinflussende Teil in der Hund-Mensch-Beziehung ist der Mensch - das brauchst Du mir nicht erklären, so ein klein wenig Ahnung habe ich durchaus. ;) Und gerade die Menschen sind das Problem - und zwar die Menschen, die einen "solchen" Hund führen und nicht die, die einem ahnungslos im Park begegenen ... :roll:
Diese Sätze hab ich nicht verstanden.

Aber gucken wir dochmal, für was diese Hunde ehemals gezüchtet wurden ... es war nicht die Jagd, es war nicht das Ziehen von Lasten, das Hüten von Schafen und auch nicht die Rattenvernichtung oder die einfache Gesellschaft für den Menschen - es war der HUNDEKAMPF!
Richtig und hast du dir mal angesehen, wie der abläuft? Richtig, die Menschen gehen in den Pit rein und holen ihre Hunde da raus. Jeder Hund mit auch nur ein bisschen Agression gegen den Menschen würde sofort getötet, da kennen die Besitzer nichts. Da muss man sich nur mal diese übelst geschundenen Hunde ansehen, die grade im Pit halb tot gebissen wurden und dann vom Halter behandelt werden, denn zum TA kann man mit sowas ja nicht gehen. Wenn du irgendeine genetische Agression, die wie gesagt jeder Hundemensch von Namen bestreitet, anführen willst, dann eine gegen andere Hunde. Aber ganz ehrlich: dafür kenne ich inzwischen zu viele Listenhunde, die das Gegenteil beweisen.
Welche Informationen hast du, die namenhafte Menschen wie Federsen-Pettersen nicht haben?


Mir geht es nicht unbedingt um die Größe, sondern zum einen darum, wofür die Hunde ursprünglich gezüchtet wurden und zum anderen darum, "wer" meistens solche Hunde hält - und zwar verantwortungslos hält! Und in diesen beiden Punkten entscheiden sie sich sicherlich vom "treudoofen Labbi". ;)
Ich gehe einfach mal davon aus, dass du die Dissertation zu dem Thema gelesen hast?
Caterina
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde

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  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #105
2 Versuche.
Aber eine tolle Seite.

Lg
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #106
@Hummel: Habe drei Versuche gebraucht. Ist schon toll zu sehen, wie viele Hunderassen aus dem richtigen Blickwinkel fotographiert "so" aussehen können.


Muss hier an dieser Stelle ein Geständnis ablegen:

Bis vor einigen Jahren hatte ich auch ganz gewaltige Vorurteile gegen "Kampfhunde"! Ich war fest davon überzeugt, dass sie alle total liebe und harmlose Schmusebären sind! Leider bin ich auch genau so auf sie zugegangen (dumm!). Habe dann mal bei einer Staff-Dame ein aus Angst gegebenes Warnknurren ignoriert (wie dumm kann man sein!) und bin auch prompt gebissenworden (recht geschehen!).
Seither habe ich meine Meinung über die "lieben Knuddelbären" etwas revidiert. Sie sind wohl doch ganz normale Hunde, die freundlich oder reserviert, mutig oder ängstlich sind können und sich nicht über einen Kamm scheeren lassen!
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #107
Ohje, ich sag lieber gar nicht wie viele Versuche ich gebraucht habe. *pfeif*

Naja, aber um ehrlich zu sein, das hatte ich mich auch schon gefragt. Es gibt Jagdhunde, Hütehunde, Begleithunde usw... und es gibt "Kampfhunde". Jagdhunde wurden für die Jagd gezüchtet, Hütehunde zum hüten usw... und Kampfhunde zum kämpfen. Wie Ida schon sagte...
Klar Antigone, du beschreibst, dass die Hunde den Menschen nie was tun dürften, (und jetzt mal unabhängig davon, dass das wieder so eine "klasse" menschliche Idee war Hunde kämpfen zu lassen :roll:) aber dann ist doch trotzdem die, ich nenne es mal, "Kampfbereitschaft" höher?
Das hier ist nun einfach eine ganz normale Frage, die ich stelle, weil mich das schon immer mal interessiert hat. Es soll keine Wertung der Hunde dabei sein, sondern reines Interesse.

Und beispielsweise der Rottweiler.
Soweit ich da gelesen habe, waren Rottweiler früher einfache Herden- und Treibhunde? Trotzdem werden sie als "Kampfhunde" betitelt?
Auch hier eine ganz normale Frage. ;)

Momentan lese ich darüber nämlich ziemlich viel (im Interent :roll:) und versteh nicht so ganz warum manche Hunde als "Kampfhunde" betitelt werden, andere eine ganz andere Geschichte haben und dennoch so genannt werden usw.

Vllt kann mir ja auch jemand einen guten Link empfehlen? Oder sowas?
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #108
ida,
jeder große Hund kann so einen schaden anrichten!!!
dein schwarzer ist doch auch groß, auch er könnte sowas anstellen, sofern das bild mich nicht täuscht!!

keiner hier von uns war dabei, also kann keiner sagen wer schuld hat oder nicht!
die medien verdrehen gerne so einiges

edit, oh da kam mein beitrag bissel spät... sry
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #109
Naja, aber um ehrlich zu sein, das hatte ich mich auch schon gefragt. Es gibt Jagdhunde, Hütehunde, Begleithunde usw... und es gibt "Kampfhunde". Jagdhunde wurden für die Jagd gezüchtet, Hütehunde zum hüten usw... und Kampfhunde zum kämpfen. Wie Ida schon sagte...
Klar Antigone, du beschreibst, dass die Hunde den Menschen nie was tun dürften, (und jetzt mal unabhängig davon, dass das wieder so eine "klasse" menschliche Idee war Hunde kämpfen zu lassen :roll:) aber dann ist doch trotzdem die, ich nenne es mal, "Kampfbereitschaft" höher?
Gameness nennt man das. Dieser unglaubliche Drang des Terriers, bis zum Schluss durchzuhalten. Von manchem liest man, das unterscheide den AmStaff von Pit Bull, diese beiden Rassen, die man kaum trennen kann und wovon der Staff eher die Showlinie ist als eine eigenständige Rasse. Solch eine Gameness wird sicherlich durch die Dickköpfigkeit des Terriers (die ja in allen Terrierarten sprichwörtlich ist) gefördert, aber ein Verbeißen im Gegener (Hund), das muss antrainiert werden, das ist keineswegs ein natürliches Verhalten. Dazu sollte man bedenken, dass diese Zucht einer Kampflinie keineswegs die Entwicklung aus mehreren Jahrhunderten ist, nein, schon früh wurde der HUndekampf in England z.B. verboten. Natürlich gibt es die illegalen Hundekämpfe (Tip: youtube "off the chain") und da wird Schindluder getrieben mit den Hunden, nicht nur in Zucht, auch in Aufzucht und Ausbildung.

Ich drücke ungern auf die Tränendrüse, aber wir hatten im letzten Jahr z.B. den "kleinen" Brösel im TH (etwas runterscrollen). Der Kerl hat ewig im Keller gelebt, keinen Sozial- und sicher kaum guten Menschenkontakt, er war abgemagert und hatte offene Stellen an den Beinen vom Liegen. Der Kerl hat aus irgendeinem Grund eine so tolle Haltung Menschen und Hunden gegenüber bewahrt, dass man es kaum glauben kann. Der hat um die jungen Staffmädels gebuhlt und schrecklich lieb mit ihnen gespielt. Er kam dann zu einer Familie mit irgendwas kleinen, nem Mops? Könnt ich nicht mehr für garantieren.
Es gibt natürlich auch die total verdorbenen, die eine solche Behandlung zu einem kleinen Monster macht. Genauso wie es die bei anderen Hunderassen gibt.
Einen etwas anderen Blick als die deutschen Seiten wirft übrigens die englische Wikiseite zum Staff

Und zum Pit


Ganz nebenbei: auch der Yorkshire und Jack Russel Terrier wurden zum Rattenkampf gezüchtet, auch hier ist ihr Erfolg im Pit sicherlich auf die Gameness zurück zu führen. Ja, ich weiß, die haben kleinere Kiefer, aber das Temerament eines Jack Russels ist sicherlich nicht leichter als das eines Staff oder Pits

Und beispielsweise der Rottweiler.
Soweit ich da gelesen habe, waren Rottweiler früher einfache Herden- und Treibhunde? Trotzdem werden sie als "Kampfhunde" betitelt?
Auch eine Frage, die ich mir gestellt habe. Die gelisteten Hunde kommen oft aus sehr unterschiedlichen Bereichen, die sicherlich nicht den "Kampf" als Gemeinsamkeit haben. Es sind vielmehr kräftige und durchaus vielleicht etwas anstrengendere Rassen, viel mehr Gemeinsamkeiten kann man da rasseübergreifend meiner Meinung nach nicht feststellen.

Ich nehme solche Fragen übrigens keineswegs böse, Erklären ist doch das einzige, was man sinnvoll tun kann.

Seither habe ich meine Meinung über die "lieben Knuddelbären" etwas revidiert. Sie sind wohl doch ganz normale Hunde, die freundlich oder reserviert, mutig oder ängstlich sind können und sich nicht über einen Kamm scheeren lassen!
Das sinnvollste, was ich hier bisher gelesen habe.
Caterina
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #110
Diese Sätze hab ich nicht verstanden.

Ok, ich drücke mich vielleicht manchmal ein wenig kompliziert aus. Sagen wollte ich, daß es mir durchaus bewußt ist, daß das Hauptproblem beim Halter und nicht beim Hund liegt, egal um welchen Hund es sich handelt. Wer einen Hund führt, ist für dessen Verhalten verantwortlich und nicht die Oma, die irgendwo im Park rumläuft ... Das Problem sehe ich einfach darin, daß gewisse Rassen gerne von gewissen Menschengruppen gehalten werden - Ausnahmen bestimmen wie immer die Regel. Welche gewisse Menschen ich hier meine, kannst Du meinen ersten Beitrag hier im Thread entnehmen wenn Du magst.

Richtig und hast du dir mal angesehen, wie der abläuft? Richtig, die Menschen gehen in den Pit rein und holen ihre Hunde da raus. Jeder Hund mit auch nur ein bisschen Agression gegen den Menschen würde sofort getötet, da kennen die Besitzer nichts. Da muss man sich nur mal diese übelst geschundenen Hunde ansehen, die grade im Pit halb tot gebissen wurden und dann vom Halter behandelt werden, denn zum TA kann man mit sowas ja nicht gehen. Wenn du irgendeine genetische Agression, die wie gesagt jeder Hundemensch von Namen bestreitet, anführen willst, dann eine gegen andere Hunde. Aber ganz ehrlich: dafür kenne ich inzwischen zu viele Listenhunde, die das Gegenteil beweisen.
Welche Informationen hast du, die namenhafte Menschen wie Federsen-Pettersen nicht haben?

Angesehen noch nicht, danke! Aber darüber gelesen. Das Hauptziel in der damaligen Zucht lag doch darin, daß die Hunde sich schnell und unblutig in den Gegner verbeißen und nicht loslassen. Man legte Wert darauf, daß die Hunde schnell und mutig waren, unerschrocken und angstfrei. Sie sollten über eine hohe Bisskraft, enorme Ausdauer, Kampfwille und Schmerzunempfindlichkeit verfügen - waren das nicht die Zuchtziele? Ich lasse mich gerne eines besseren belehren ...:eusa_think:

Aggressivität gegen Menschen sollten sie nicht zeigen. Aber ich sehe eben das Problem, daß oft kleine Kinder die Opfer sind - und Kinder würde ich in diesem Fall nicht als "normale" Menschen bezeichnen. Kinder können Hunde schlecht einschätzen, Kinder werden aufgrund ihres Verhaltens von Hunden nicht so akzeptiert und angesehen wie erwachsene Menschen. Nicht umsonst kommt es oft zu Eifersüchteleien und Missverständnissen zwischen Kindern und Hunden in der Familie.

Ich habe mich sicher nicht so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt wie Feddersen-Petersen (die ich übrigens sehr schätze). Aber auch sie geht doch davon aus, daß es deutlich erkennbar ist, wie Anlagen eines Hundes durch den Hundebesitzer zum Positiven wie zum Negativen beeinflußt werden können - und gewisse Anlagen sind doch nicht abzustreiten, oder :eusa_think:

Ich gehe einfach mal davon aus, dass du die Dissertation zu dem Thema gelesen hast?

Nein, ich habe keine Doktorarbeit zu dem Thema gelesen.
Caterina

So, ich habe auch überhaupt keine Lust, weiter zu diskutieren - weil wir hier sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Die Ausgangsfrage war ja auch, daß jemand einen "Kampfhund" besitzt und es zu Vorurteilen anderer Hundebesitzern kommt, diese ihre Hunde nicht mit dem "Kampfhund" spielen lassen. Kann man das verstehen? Geht es einem selbst so?

Ich hatte meine Meinung dazu schon anfangs geschrieben ... Ja, ich bin bei gewissen Hunden (nicht nur Sokas) auch vorsichtig und gucke zweimal wer den Hund an der Leine führt (wenn er denn an der Leine ist).

Die Oma, die ihren Dackel nicht im Griff hat, stellt für meine Hunde (Kinder, mich) keine Gefahr dar; die Tussi, die ihren Chi im Täschchen trägt auch nicht (um mal ein paar Klischees zu bringen ;)).

Wir haben hier Leute, die ansich schon eine Gefahr darstellen - und mit ihren Hunden schon mal ganz und gar. Davon halte ich Abstand und davor habe ich auch "Angst". Das ist der Punkt und meine Meinung.

ida, jeder große Hund kann so einen schaden anrichten!!! dein schwarzer ist doch auch groß, auch er könnte sowas anstellen, sofern das bild mich nicht täuscht!!

Mein Schwarzer ist mittelgroß würde ich sagen (55 cm, 23 kg). Vom Charakter her ist er sehr ängstlich, sensibel und eher zurückhaltend. Sicher könnte er auch eine "Gefahr" darstellen und ich wollte nicht wissen, wie meine Jungs aussähen, würde der Hund sich in sie verbeisen (wobei er eher mit Hunger und Müdigkeit kämpft ;)).

Aber genau aus diesem Grund ist er erzogen, er läuft im Park/Stadt etc. an der Leine, ich leine ihn an, wenn fremde Leute uns entgegenkommen, er darf nur mit fremden Hunden spielen, wenn das vorher mit dem Besitzer abgesprochen wurde, ich lasse meine Kinder nicht alleine mit ihm, ich hole ihn ins Haus, wenn fremde Kinder mit meinen Jungs im Garten Fußballspielen usw. usw. Ja, ich würde mich als verantwortungsvollen Hundehalter bezeichnen - übrigens hatte ich davor einen Schäfer-Rotti-Mix.

Aber ich habe einfach hier bei uns die Erfahrung gemacht, daß gewisse Rassen oft Besitzer haben, die nicht verantwortungsvoll sind ... und das macht mir Angst!

Wenn man übrigens mal auf den unzählbaren Seiten von Tierheimen oder Nothilfen guckt, warum diese Hunde dort sitzen, ist selten die übliche Allergie oder Trennung der Abgabegrund - eher findet man: Überforderung, von der Behörde eingezogen, beschlagnahmt, auffällig geworden, aus schlechter Haltung usw. usw. usw. Das ist für mich auch wieder ein Beweis dafür, daß sich diese Hunde meistens bei den falschen Besitzern befinden ... so traurig das für die Tiere ist.

Lg Ida
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #111
Ich habe auch Angst vor "Kampfhunde", einfach istinktiv, weil solche Welle gemacht wird! Dabei kenne ich nur "Trottel" von Kampfhunden. Richtige Sensibelchen! Aber da man durch die Medien geprägt ist, muß man sich doch immer wieder ins Bewußtsein rufen, nicht so voreingenommen zu sein. Es kommt halt auf den Besitzer an!
Aber die Wirkung von Hunden auf die Menschen erlebe ich jetzt gerade hautnah! Früher hatte ich einen Hund (Schäferhund-Größe), der durch seine Farbgebung jeden veranlaßt hat stehen zu bleiben und voller Erstaunen zu sagen "Ist der schön!" Jeder ging ran, nach dem Motto "So ein schöner Hund beißt ja nicht" - Nur, daß ich nicht die Hand für ihn ins Feuer gelegt hätte, wenn er an der Leine war! Ohne Leine überhaupt kein Problem. Leider ist der nicht mehr.
Jetzt haben wir so ein supersüßes schwarzes Kuschelding, das denkt, jeder Mensch ist nur dazu da um sie lieb zu haben, mit einem halben Jahr genauso groß (oder größer?) wie der Vorgänger - die Leute haben Angst. Warum? Sie ist schwarz! Einfach nur schwarz! So ist das halt mit den Vorurteilen!

Im Übrigen, heute zählt die Rasse Rottweiler als Kampfhund, in DDR-Hundebüchern wird er als treuer Familienhund empfohlen....
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #112
Ich denke, die Kombination aus Mensch und Hund macht auch noch viel aus. Ich selbst habe zum beispiel folgende Erfahrungen gemacht:

Ich schlurfe in voller Gassigeh-Montur (Parka, olle Jeans, noch ollere, derbe Schuhe, Mütze bis an die Nasenspitze) mit meinem Boxer noch schnell durch die City und die Leute schauen mich skeptisch an, weil mein Boxer halt von der Anatomie des Kopfes durchaus als Kampfhund durchgehen könnte.

Ich gehe mit meinem Hund einfach nur bummeln und hab mal ordentliche Klamotten an (schickes Mäntelchen, gepflegte Jeans, ordentliche Schuhe und Hut) und schon werde ich mit meinem Hund freundlich angelächelt, die Leute sprechen mich an, wollen den Hund streicheln... Boxer sind ja sooooo süß.

Derselbe Hund, dasselbe Frauchen, komplett andere Reaktionen... Kleider machen nicht nur Leute, Kleider machen sogar Hunde.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #113
das stimmt;)
beobachte ich bei mir selber..jegliche kampfis werden von mir beliebäugelt und geknuddelt..(sofern gestattet)
aber..hängt da son oller tättowierter glazkopf dran..werd ich skeptisch :D
schrecklich diese vorurteile.
mit denen hab ich ja aber auch zu kämpfen ;) nur anders :D:D
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #114
Da Ida nicht weiter diskutieren möchte, werde ich nur anreißen, was ich dazu zu sagen habe, ok? Ida, ich will dich nicht zum Weiterdiskutieren "zwingen", nur will ich das eben auch alles nicht so stehenlassen.

Die Diss zum Thema Golden Retriever-Listenhunde ergibt, dass sich keine Verhaltensunterschiede feststellen lassen, wen es interessiert, der soll es selber lesen, die Zusammenfassung reicht. Jedenfalls ist die Aussage, dass ein Retriever ja auf jeden Fall lieber ist, damit wiederlegt.

Federse-Pettersen hat wie gesagt ein Paper dazu verfasst, aus dem hervorgeht, dass die Tiere nicht genetisch bedingt agressiv sind. In den Listen geht es NICHT um die Halter, sondern um die Hunde, die PAUSCHAL als gefährlich bezeichnet werden. Und auch von dir werden sie so bezeichnet, weil du ihnen eine agressive Grundhaltung bzw. die Tendenz in diese Richtung unterstellst.
Bloch z.B. empfiehlt, den Leinenzwang aufzuheben und stattdessen einen Maulkorbzwang ür ALLE Hunde zu erheben. Klingt erstmal komisch, aber erlaubt den Hunden 1) mehr Bewegungsfreiraum, dessen Beschränkung ja nun Agressionen fördert und 2) sicheren Sozialkontakt.

Ich glaube kaum, dass ein Pit oder Staff ein Kind für einen Hund hält, den er bekämpfen muss, für eine Ratte wohl auch nicht. Von daher müsste man wohl andere Erklärungsmuster finden. Dass sie den Hund gegenüber oft nicht eindeutig kommunizieren wird hier eher der Grund sein, auch wenn das nicht die Schuld der Kinder ist, sondern immer die der jeweils verantwortlichen Erwachsenen, seein das nun die Eltern oder der Hundehalter. Eine wichtige Sache ist es auch, Kinder so zu sozialisieren, dass sie souverän mit Hunden umgehen können. Hunde begegnen auch Menschen, die selbst keinen Hund haben ständig und ich halte es für wichtig, dass auch deren Kinder halbwegs normal auf diese Hunde zugehen können. Heißt für mich aber auch: nicht drauflos rennen und nicht jeden Hund streicheln können genauso wie nicht panisch wegrennen.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #115
Hallo nochmal,

ich habe ja ansich überhaupt kein Problem damit, zu diskutieren ... eine ordentliche Diskussion kann durchaus auch "Spass" machen und ich melde mich auch deshalb nochmal, weil ich glaube, einiges wurde nicht so verstanden, wie ich es gemeint habe.

Ich habe nie gesagt. daß ein Golden prinzipell "lieber" ist als ein Staff. Der Grund, weshalb die jeweilige Rasse ehemals gezüchtet wurde, ist verschieden, sonst gar nichts. Wobei die meisten Golden heute nicht mehr wirklich für ihren Ursprung Verwendung finden - genauso wenig wie der Staff.

Ein kleines Beispiel: Mein Vater war Jäger und "Hundemann", öfters Richter bei diesen Jagdhundeprüfungen und ich bin da als Kind immer gerne mit. Ich habe nie einen Golden gesehen - kannte diese Rasse nur aus Büchern und fand sie toll (alleine schon wegen des Namens ...). Heute sieht man Golden an jeder Ecke, jeder Hinz und Kunz hat einen Golden; die wenigsten nutzen ihn als Jagdgebrauchshund, die wenigsten Golden wären heute noch zur wirklich Jagd zu gebrauchen ...

Ich würde nie sagen, daß ein Staff von Geburt an böse ist, nein! Evtl. kann man mit der nötigen Erziehung eher aus einem Staff einen aggressiven Hund machen als aus einem Pudel - ich weiß es nicht, ich vermute es aber.

Der Golden wird ganz oft als Familienhund gehalten, so nach dem Motto: Glückliche Familie, Mutter, Vater, Kind und es fehlt noch ein Hund dazu ... ;) Ach, es muss ein Golden sein, die sind modern, die sind Familienhunde, usw. Ich denke, die wenigesten wissen, für was der Golden ursprünglich gezüchtet wurde ...

Der Staff (oder andere "dieser" Rassen) werden eben gerne von einer anderen Gruppe Menschen gehalten. Menschen, die solche Hunde genau wegen ihres Rufes halten, die sich freuen, wenn andere Angst haben, die einen Hund wollen, der im Notfall alles niedermachen kann. Natürlich gibt es Ausnahmen, ich schrieb ja schon, daß ich "normale" Menschen (was ist normal??) im Bekanntenkreis haben mit "Kampfhunden" - aber die Mehrheit ist eben sicher nicht so drauf. Man wehrt sich nicht gegen die reine (dämliche) Bezeichnung "Kampfhund" sondern man ist noch stolz darauf, einen zu haben! Das ist der Unterschied!

Klar geht es in den Listen nicht um die Halter, sondern um die Hunde - und das ist falsch. Gerade weil diese Halter, die ich meine, sich oftmals einen Dreck um irgendwelche Listen und Co kümmern. Was interessiert mich z. B. die Höhe der Hundesteuer, wenn ich meinen Hund nicht anmelde? Ich komme aus einer Kleinstadt und hier wird nicht viel kontrolliert und auch die Nachbarn hüten sich, den Mund aufzumachen - zu groß ist die Angst vor den evtl. folgenden Konsequenzen ...

Die Idee Blochs mit Maukorbzwang für alle Hunde finde ich übrigens nicht so schlecht. Würde sicher einiges verhindern.

Kinder können Hunde ganz oft nicht einschätzen - und umgekehrt. Das heißt nun nicht, daß ein Hund ein Kind mit einem anderen Hund oder einer Ratte verwechselt. Ich habe neulich einen interessanten Bericht gelesen, wo es um dieses Thema ging. Fast 70 % der 4jährigen haben ein Bild von einem Hund in Drohstellung (Lefzen hochgezogen, Zähne zeigen; sah echt furchterregend aus) komplett falsch interpretiert. Sie dachten, der Hund zeigt ein fettes Lachen!

Klar trägt man als Eltern und Hundehalter hier die Verantwortung - aber trotz Kontakt zwischen Hund und Kind wird es immer wieder zu Missverständnissen kommen. Ich habe das am eigenen Leib als Kind verspürt und auch bei meinen Kindern ist das oft noch so. Soweit können kleine Kinder einfach noch nicht sein! Das ist ein Entwicklungsprozess wie so vieles andere auch und der dauert.

Deshalb ist es so wichtig, daß man die Verantwortung als Erwachsener übernimmt - egal ob Eltern oder Hundehalter! Mich k** es wahnsinng, wenn ich dann immer lese, aber das Kind hat doch auch (geschrien, gelacht, gehüpft, den Hund am Kopf angefasst, sein Spielzeug genommen, usw.).

Ich würde niemals sagen, daß meine Hunde nie zubeisen - es sind Hunde! Ich denke sogar, daß mein Großer aufgrund seiner Unsicherheit und Angst eher zubeisen würde als so mancher (wesensfester) Staff oder Pit. Aber ich behaupte, daß ich mir dieser Gefahr eher bewusst bin und entsprechend handle als die meisten "Kampfhund"-Halter in meiner Nachbarschaft ...

Ich sage nochmal, meine Meinung ist, daß diese Hunde sich meist in den falschen Händen befinden - und das ist die Gefahr und das macht mir Angst.

LG Ida
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #116
Ich glaube wir bewegen uns jetzt langsam auf der Stelle.
Die Argumente sind wirklich durchweg alle schlüssig und nachvollziehbar, aber der Konflikt bezüglich der "Kampfhunderassen" ist ja nicht über Nacht gewachsen. Sicherlich haben diese Hunde ein Potential, das "richtig" ausgeschöpft tödlich enden kann und vielleicht ist auch die Reizschwelle etwas niedriger, wie die eines Pudels, aber ich hab selbst einen Leonberger und da irgendwo im Thema schonmal ein Statement dazu gegeben wurde, will ich nochmal anknöpfen.

Mein Diego hat jetzt mit 6 Monaten schon 40 kg bei einem Stockmaß von 75 cm.
Wie sich seine Beisskraft in wenigen Wochen verändert hat, konnte ich super verfolgen, da er bei seinem Einzug für einen Knochen bestimmter Größe 3 Wochen gebraucht hat und an Heiligabend den selben Artikel in 2 Std!!!! zerlegt hat.

Mein Hund ist (noch) ein absolutes Schaf gegenüber anderen Hunden und ich bin mir auch sehr sicher, dass er so leicht nicht zuschnappt und trotzdem bin ich mir bewusst, dass er mit Leichtigkeit ein Kind oder einen kleinen Hund totbeissen könnte!

Im November waren wir zu Besuch bei dem Patenkind meines Freundes. Das Mädchen ist 2 geworden, der Bruder ist 4. Zu Kennenlernzwecken war ich schon vorher mit meinem Hund in Kindergartenumgebung und wenn Bekannte mit Kindern vorbeikommen, dann lasse ich diese meist ein Leckerchen geben. Trotzdem ist Diego da sehr zurückhalten, knurrt auch, weil es ihm nicht geheuer ist.
Ich respektiere diese Abwehrhaltung, zum einen weil ich denke er muss nicht von allem und jedem betatscht werden, konfrontiere ihn aber in regelmäßigen Abständen trotzdem damit, denn Kinder sind und bleiben nunmal unberechenbar. Das Risiko, dass ein Kind dochmal auf meinen Riesenteddy zugestürmt kommt und etwas passiert, will ich einfach nicht eingehen, von daher muss er es sich zumindest gefallen lassen.

Ich hab meinen Hund auch am Geburtstag niemals!!! aus den Augen gelassen.
Er war immer an der kurzen Leine oder in unmittelbarer Umgebung zu mir, sodass ich hätte eingreifen können und auch wenn er bischer scheinbar keiner Fliege etwas zu leide tun kann, dann hatte ich meine Hand immer zwischen Hund und Kind. Hab beide angesprochen und darauf geachtet, dass die Kinder sich nicht zu schnell nähern, seine Drohsignale akzeptieren und zeitgleich habe ich Diego die Möglichkeit gegeben zu schnuppern und Kontakt zu schließen.

Ich denke Kinder sind für viele Hunde nichtmal wegen der Größe oder der fehlenden Kompetenz, Hundesignale zu verstehen das Problem, sondern vielmehr, weil die Bewegung, die Geräusche und der Geruch von der "Norm" abweichen. Hunde die das nicht tagtäglich kennen, können damit oftmals nichts anfangen, wissen nicht, ob sie einen Freund oder Feind vor der Nase haben und während die einen mit Flucht reagieren, halten die Anderen Angriff für die beste Verteidigung.

In meinen Augen hat das noch lange nichts mit fehlender Erziehung oder Aggression zu tun, es ist vielmehr normal und ein Risiko, dem sich jeder Hundehalter bewusst sein sollte. Ich als Besitzer bin der einzige, der da einen Einfluss auf meinen Hund hat, denn Fremde "Dazwischengeher" werden vielleicht noch zusätzlich an Gefahr gesehen.

So, langer Beitrag, kurzer Sinn, ich hoffe es war trotzdem verständlich.

Liebe Grüße
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #117
Also ich mag die Vorurteile auch nicht...

Als wir das erste mal bei der Hundeschule waren, war da auch ein junger... ich glaub Pitbull. Mit dem muss die Trainerin immer alles vormachen, weil sie alles neue immer einmal mit ihm machen muss, oder so..

Naja egal, auf jeden Fall denke ich, dass 'Listenhunde', wenn man sie vom Anfang an richtig erzieht, also mit Hundeschule usw, genauso lieb werden können wie jeder andere Hund auch...
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #118
Deshalb ist es so wichtig, daß man die Verantwortung als Erwachsener übernimmt - egal ob Eltern oder Hundehalter! Mich k** es wahnsinng, wenn ich dann immer lese, aber das Kind hat doch auch (geschrien, gelacht, gehüpft, den Hund am Kopf angefasst, sein Spielzeug genommen, usw.).

LG Ida

Eigentlich hatte ich dieses Thema schon abgetan als "die ewig gleiche Diskussion", aber nun haben Ida22 und Kasary die m.E. beiden besten Beiträge des ganzen Threads geschrieben und nun melde ich mich doch nochmal zu Wort um die wichtigsten Sätze zu unterstreichen.

Ganz genau das ist der Punkt. Es ist doch völlig egal, ob ein Kind geschrien, gerannt, gehüpft ist oder Kopfstand gemacht hat. Das ist nie, niemals als Grund anzusehen, dass ein Hund zugebissen hat. Für mich gibt es einfach niemals einen Grund warum ein Hund, oder genauso wenig ein Mensch, einen anderen Hund oder Mensch verletzt oder tötet, außer in Notwehr.

Und da sind wir wieder beim Verantwortungsbewusstsein des Menschen oder konkret des Hundehalters, der seinen Hund entsprechend sozialisieren muss.

Im November waren wir zu Besuch bei dem Patenkind meines Freundes. Das Mädchen ist 2 geworden, der Bruder ist 4. Zu Kennenlernzwecken war ich schon vorher mit meinem Hund in Kindergartenumgebung und wenn Bekannte mit Kindern vorbeikommen, dann lasse ich diese meist ein Leckerchen geben. Trotzdem ist Diego da sehr zurückhalten, knurrt auch, weil es ihm nicht geheuer ist.
Ich respektiere diese Abwehrhaltung, zum einen weil ich denke er muss nicht von allem und jedem betatscht werden, konfrontiere ihn aber in regelmäßigen Abständen trotzdem damit, denn Kinder sind und bleiben nunmal unberechenbar. Das Risiko, dass ein Kind dochmal auf meinen Riesenteddy zugestürmt kommt und etwas passiert, will ich einfach nicht eingehen, von daher muss er es sich zumindest gefallen lassen.

Ich hab meinen Hund auch am Geburtstag niemals!!! aus den Augen gelassen.
Er war immer an der kurzen Leine oder in unmittelbarer Umgebung zu mir, sodass ich hätte eingreifen können und auch wenn er bischer scheinbar keiner Fliege etwas zu leide tun kann, dann hatte ich meine Hand immer zwischen Hund und Kind. Hab beide angesprochen und darauf geachtet, dass die Kinder sich nicht zu schnell nähern, seine Drohsignale akzeptieren und zeitgleich habe ich Diego die Möglichkeit gegeben zu schnuppern und Kontakt zu schließen.

Ich denke Kinder sind für viele Hunde nichtmal wegen der Größe oder der fehlenden Kompetenz, Hundesignale zu verstehen das Problem, sondern vielmehr, weil die Bewegung, die Geräusche und der Geruch von der "Norm" abweichen. Hunde die das nicht tagtäglich kennen, können damit oftmals nichts anfangen, wissen nicht, ob sie einen Freund oder Feind vor der Nase haben und während die einen mit Flucht reagieren, halten die Anderen Angriff für die beste Verteidigung.

In meinen Augen hat das noch lange nichts mit fehlender Erziehung oder Aggression zu tun, es ist vielmehr normal und ein Risiko, dem sich jeder Hundehalter bewusst sein sollte. Ich als Besitzer bin der einzige, der da einen Einfluss auf meinen Hund hat, denn Fremde "Dazwischengeher" werden vielleicht noch zusätzlich an Gefahr gesehen.

So, langer Beitrag, kurzer Sinn, ich hoffe es war trotzdem verständlich.

Liebe Grüße

Dein Beitrag war sehr verständlich und ich finde deine Beschreibung äußerst positiv. Das ist genau das was ich unter vorausschauendem Handeln verstehe. Ich wünschte alle Hundehalter wären so umsichtig wie du es beschrieben hast.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #119
Der Leonberger besagter Cousine hat jetzt seit neuestem auch zwei Kinder in der direkten Familie, der Freund meiner Cousine hat eine 6jährige Tochter und zusammen haben sie ein 2monatiges Baby. Der Hund wird niemals mit diesen allein gelassen. Aber obwohl unsere Oma und meine Mutter z.B. so einen großen Hund und ein Kind absolut kritisch sehen sind meine Cousine und ich uns eben einig, dass wir nie ein Kind mit einem Hund egal welcher Größe alleine lassen würden. Tut mir leid, aber ein Dackel kann ein Kind auch töten.
Ich habe nirgendwo geschrieben, ein Kind müsse einen Hund verstehen können. Jedoch halte ich eben eine Gewöhnung an Hunde für sinnvoll im Alltag, das heißt nicht, dass ich in dem Moment dem Kind die Verantwortung übertrage für sein Verhalten und die Reaktion des Hundes. Es ist absolut schlüssig, dass ein Kind einen Hund in Drohstellung als lächelnd empfindet, nicht zuletzt durch Trickfilme wird eine Vermenschlichung von Tieren schon vom Kindergartenalter an gefördert. Aber gerade deshalb ist es wichtig, Kindern beizubringen, dass das eben nicht so ist und wie eben die grundlegenden Verhaltensregeln mit Hunden sind.
Übrigens werden auch im Sachkundenachweis Fragen zu Haltung des Hundes und des daraus ableitbaren Gemütszustandes gestellt.
Ida, mir ist das ziemlich schnuppe, ob du die Listehundehalter in deiner Umgebung für schlechte Hundehalter hälst, wenn du sagst, eine agressive Haltung könnte aus einem Listenhund leichter herausgebildet werden, als aus einem anderen, dann sprichst du von einer genetischen Veranlagung, für die du mir immernoch nicht die wissenschaftliche Basis genannt hast, während ich dir zumindest zwei Quellen genannt habe, die sich dagegen aussprechen.
Und nein, sie haben mit Sicherheit keine geringe Reizschwelle, tut mir leid, aber das zeigt, dass man die Tiere nicht kennt.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #120
Hallo, also ich muss sagen das ich keine Vorurteile gegenüber diesen Hunden habe. Im Gegenteil, ich habe mir sozusagen aus trotz und aus Symphatie zu diesen Rassen einen Rottweiler tattowieren lassen. Ok ich gebe zu das es ein Welpenbild ist aber wenn ich darauf angesprochen werde, kommen fragen wie ist das dein Hund und wenn ich sage nein dann kommt und warum haben sie sich einen Kampfhund tatowieren lassen?? Meine Antwort ist dann klar ich sage das das kein Kampfhund ist und ich diese Rassen als ganz normale Hunde sehe so wie ich einen Dackel oder sonstwas auch als normalen Hund sehe.

Ich würde unseren Hund bedenkenlos mit einen dieser Rassen spielen lassen. Es sei denn der Halter dieses Hundes sieht nicht gerade vertrauenswürdig aus. Bei diesen Rassen ist es bei mir so das ich eher Vorurteile gegen die Halter haben die sagen wir mal nicht ganz Seriös aussehen.

Ich Persönlich habe schon oft aus Praktika gesehen das genau diese Rassen lustigerweise die größten Angsthasen sind wenn es um Impfen oder sonstwas geht. Für mich sind das genauso verschmuste, anhängliche und tolle Tiere wie andere Rassen auch.

Jeder Hund hat ein gewisses Aggressionspotential das hat aber auch jeder Mensch.
Wir hatten mal einen kleinen Papillon der wie ich heute zugeben muss total verzogen wurde. Wenn man ihm irgendetwas wegnehmen wollte, wurde er aggressiv.
Meine Mutter wollte sein erbrochenes wegputzen und was macht der Hund? Er hat ihr ein Stückchen Haut aus dem Arm gebissen.

Wir haben noch nie schlechte Erfahrungen mit Pitbull und Co. gehabt. Im gegenteil bisher sind uns nur die kleinen Hunde aufgefallen die sich aggressiv zeigen.

Auch ist mir aufgefallen das z.B. im Tv beim Rütter so gut wie nie Listenhunde zu sehen sind die irgendein Problem haben.
 
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