Vorurteile gegen Listenhunde

Diskutiere Vorurteile gegen Listenhunde im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Soweit ich weiß weigert sich Rütter mit Listenhunden zu arbeiten.
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  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #121
Auch ist mir aufgefallen das z.B. im Tv beim Rütter so gut wie nie Listenhunde zu sehen sind die irgendein Problem haben.
Soweit ich weiß weigert sich Rütter mit Listenhunden zu arbeiten.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde

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  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #122
Ach echt? Also ehrlich gesagt mochte ich den immer aber wenn das so ist...
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #123
Hat der Rütter damit nicht recht?

Da holt man sich eine schwer erziehbare Rasse ins Haus. das weiß man ja, dass das Hunde mit Dickschädel sind. Womöglich auch aus den falschen Gründen, etwa bewusst wegen des bulligen Aussehens. und dstatt sich dann von Anfang an von einem profi begleiten zu lassen in der Erziehung des Hundes wartet man ab bis das Kind in den brunnen gefallen ist und ruft dann Martin Rütter.

Also ich hätte da wohl auch nicht immer Lust den Kasper zu spielen, das den Leuten dann helfen darf. Ist schon schlimm genug wenn da das Xte ältere Ehepaar mit total verzogenem Schoßhund auftaucht, aber bei manchen Rassen, die noch dazu oft vom vermehrer stammen, dann die Feuerwehr spielen müssen, nun da hätte ich irgendwann auch keinen Bock mehr. Auch wer sich im Tierheim ausgerechnet einen listenhund holt sollte wissen,d ass er sich besser von Anfang an um professionelle Hilfe kümmert.

Es gibt sicherlich genauso viele Wadlbeißer unter den kleinen Rassen, oder mittelgroße unerzogene Hunde, aber bei den "Kampfhunden" ist eben grundsätzlich mehr kaputt durch die Größe der Kiefer und viele lassen nicht ohne weiteres wieder los.

Ich lasse übrigens meinen Hund auch nicht mit Kampfhunden spielen, weil meiner ein Problem mit größeren Rüden hat, insbesondere wenn sie scharf sind. Und wenn ich mir die Hunde hier anschaue - eine zierliche Frau die mit Cabrio jeden tag 20km weit fährt um mit ihrem Hund da zu laufen wo selten andere Spaziergänger sind und Amstaff-Mix aus dem Tierheim, bei der man nur zu genau sieht, wer da wen Gassi führt, oder der Mann mit der Rottweilerhündin, die schon zusammenzuckt, wenn seine Hand in ihre Nähe kommt - nein, das wären auch nicht die geeigneten Spielkameraden.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #124
Es gibt sicherlich genauso viele Wadlbeißer unter den kleinen Rassen, oder mittelgroße unerzogene Hunde, aber bei den "Kampfhunden" ist eben grundsätzlich mehr kaputt durch die Größe der Kiefer und viele lassen nicht ohne weiteres wieder los.
Womit du also jedem, der siche einen großen Hund holt, raten würdest, sich sofort professionelle Hilfe zu holen. Es tut mir schrecklich leid, wenn ich es nicht weniger schlimm finde, von einem kleinen Hund gebissen zu werden. Ich finde kleine, unerzogene Hunde auch nicht weniger schlimm, weil sie weniger Schaden anrichten können. Sie sind unerzogen und das allein ist Grund genug, sie nervig zu finden.
Aber ich hab jetzt hier wirklich langsam keine Lust mehr. Jeder holt wieder die selbe Redewendung raus und ich glaube nicht, dass sich einer die Mühe gemacht hat, die Quellen, die ich genannt habe, zu suchen. Eine Diskussion beruht auf Gegenseitigkeit, da erwarte ich, dass man sich auch mit den Argumenten der Gegenseite sinnvoll auseinander setzt.
Caterina
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #125
Bei allen anderen Hunden muss der Rütter auch den Kasper spielen.
Das er bei dien Listenhunden besonders Vorsichtig ist kann ich ja verstehen und das er einige Fälle auch ablehnt kann ich auch verstehen weil es vielleicht wirklich gefährlich ist. Aber das kann mit einem Dalmatiner oder so auch passieren und Listenhunde generell abzulehen halte ich für Überzogen.

Dackel haben auch einen Dickschädel. Natürlich haben größere Hunde eine stärkere Beisskraft aber was können die Hunde dafür.

Für mich ist das wie Rassismus nur weil einer die Hautfarbe oder die Herkunft nicht gefällt wird man abgestempelt.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #126
Ich hab beim Rütter mal einen Dobermannmischling gesehen. Und in seiner Show spricht er doch auf von Rottweilerrüden mit denen er mal trainiert hat.
(Wobei die ja auch nur in manchen Bundesländern als "gefährlich" gelten).
Das wär ja schade, ich mochte den Rütter immer so...

Naja, aber mal abgesehen davon... zu einem Hundetrainer, der nicht mit "Listenhunden" trainiert, würde ich erst gar nicht gehen. :eusa_eh:
Ich finde es mehr als verantwortlich, wenn man sich Hilfe holt, seinen Hund, mit dem man evtll nicht richtig klar kommt, zu trainerien. (Sei's nun ein Rottweiler, ein Neupfundländer oder ein Chihuahua!)
Klar, bei einem großen Hund sind die Auswirkungen gefährlicher als bei einem Kleinen, dennoch ist es als Hundetrainer die Aufgabe gerade den schwierigen Fällen zu helfen. Nicht jeder geht nur in die Hundeschule um mal eben ein bisschen Kontakt zu Artgenossen aufzubauen. Der Großteil geht in die Hundeschule, weil's Probleme gibt.
Naja und dann als Trainer zu sagen: Den Hund möchte ich nicht, der steht auf einer Liste. Oder: Den Hund möchte ich nicht, der ist größer als 70 cm usw... finde ich... blöd. Oo

Vorallendingen durch diese Sendungen im Fernsehn könnte vielen die Angst genommen werden vor "Listenhunden", eben weil die Leute sehen, dass man mit ihnen nur ganz normal trainieren muss, wie mit jedem "anderen" Hund auch.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #127
Womit du also jedem, der siche einen großen Hund holt, raten würdest, sich sofort professionelle Hilfe zu holen.
Ich würde grundsätzlich jedem, der nicht wirklich viel Erfahrung mit Hunden hat zu professioneller Hilfe raten. Das gilt auch wenn man schon 10 jahre einen Hund hatte, der aber ein Lämmchen war, das sowieso immer total lieb war.
Das gilt vor allem für alle dickköpfigen Rassen und alle einzelnen Hunde, bei denen der "Will to Please" nicht sonderlich intensiv ausgeprägt ist.

Wenigstens für einen kleinen Crash-Kurs in Hundeerziehung, einige wenige Stunden, das sollte beim Andschaffungspreis einfach gleich eingerechnet werden, weil man damit sehr vielen problemen vorbeugen kann.

Es gibt eben mehr als genug Leute, die am Anfang viel kaputt und viel falsch machen, ich nehme mich da selber nicht aus. Ich hatte nur erinnerungen an die Hunde meiner Kindheit und dachte, ich würde mich wunder wie toll auskennen, und am Ende Biss Jack zu - nicht irgendwen, sondern mich selber, weil er durch unsere eigene Dummheit ind er Rangordnung zwischen meinen Mann und mich gerutscht war.

Es hat viele Monate gedauert, bis ich meinem Hund wieder vertrauen konnte, und viel Arbeit gekostet, bis dieRangordnung wieder vernünftig geregelt war, und viele Leute haben mich für total irre erklärt einen bissigen Hund zu behalten, aber schließlich waren wir selber schuld.

Was passiert wohl mit einem Hund,d en man ins Tierheim bringt, weil er gebissen hat? insbesondere wenn er so gebissen hat, dass es jeder einem am gesicht ansehen kann?

Deswegen lieber gleich wenigstens ein paar Stunden Hilfe durch einen Profi, bevor jemand so ein Lehrgeld zahlen muss. die Narben im Gesicht bleiben mir.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #128
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, das ein erfahrener Hundetrainer das Training mit bestimmten Rassen meidet. Beim lesen eurer Beiträge habe ich mich eher gefragt, ob er mit Absicht nicht auchnoch Probleme mit Listenhunde ausstrahlt, weil da mit 100% Sicherheit die Diskussion erst richtig losgehen würde.

Nicht alle geben dieen Hunden eine Chance, auch wenn sie von den Medien geprägt werden und da wäre es doch ein gefundenes Fressen, sich über einen Staff oder dergleichen Auslassen zu können, weil er andere Hunde ständig anbellt oder seinem Halter auf dem Kopf herum tanzt.

Ich denke ein verantwortungsvoller Halter kommt selten in die Situation einen Hundetrainer zu bestellen, weil garnichtsmehr geht. Mit ein bisschen Ahnung kann man vieles selbst in den Griff bekommen und da man als Halter eines Rottis z.B auch wissen sollte, dass man nunmal einen Sturesel an der Leine hat, bleiben die Probleme gering.
Die Leute hingegen, die Listenhunde als Prestigeobjekte halten, denen ist es wurst piep egal ob der Hund spinnt oder blöde Angewohnheiten entwickelt hat. Da wird keine Hundeschule und auch kein Rütter überhaupt konfrontiert.

Ergo ist es unwahrscheinlicher solche Rassen in TV-Sendungen zu sehen.

Das ist aber lediglich ein Erklärungsversuch und völlig wertfrei.

Liebe Grüße
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #129
Ich habe gesehen, dass Martin Rütter einen Dogo Argentino trainiert hat. Er hat dazu bemerkt, dass diese Hunde anders bzw. schwieriger sind als andere (wörtlich kann ich seine Bemerkung nicht wiedergeben, aber so war auf jeden Fall der Sinn).
Es gab hier ja auch schon viele Threads über Listenhunde. Ich kann mich an einen erinnern in dem ein User mitgeschrieben hat, der mit Sokas arbeitet. Auch er versuchte immer wieder klarzustellen, dass mit "diesen Hunden" anders gearbeitet werden muss als mit anderen.
Ich habe diesbezüglich keine Erfahrungen aufzuweisen, wenn ich jedoch die Meinungen zweier Experten deren tägliche Aufgabe die Arbeit mit Hunden ist, mit der Meinung zweier Wissenschaftler und deren Dissertationen vergleiche, verlasse ich mich, zumindest in diesem konkreten Fall, auf die beiden Experten die täglich mit Hunden arbeiten.

Auch eine Dissertation ist nur ein Anhaltspunkt, dem ich entweden folgen kann oder mir eben eine andere Meinung bilden kann.

Gerade hier in der Großstadt ist das Problem der Menschen die zu dem Soka gehören wirklich richtig heftig und da kann ich meinen Vorschreiberinnen nur zustimmen. Auch ich gehe unangenehmen Menschen mit einem Soka - oder auch ohne Soka - lieber aus dem Weg.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Eine Frage stelle ich mir zu der bzw. den Dissertationen doch noch.

Wenn es keinen genetisch bedingten Trieb zum z.B. kämpfen gibt, was ist es dann was meinen Hund zum hüten, treiben, jagen, kämpfen etc. bringt?
Weil der Trieb der den Hund dazu bringt die Aufgabe zu der er gezüchtet wurde auszuüben ist ja zweifellos vorhanden. Man kann aber durchaus auch in eine andere Richtung züchten. Bei vielen Rassen ist die Zucht in Leistungszucht, in denen der Arbeitstrieb besonders stark herausgezüchtet wird, und in Schönheitszucht, in denen der Arbeitstrieb gezielt vernachlässigt wird, um einen guten Familienhund zuerhalten, aufgeteilt.

Das kann man doch nicht einfach verneinen. Also lautet meine Frage an die die sich mit den Dissertationen näher beschäftigt haben, was ist es dann, was einen Hund zum hüten, jagen, treiben, kämpfen etc. bringt?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #130
Ida, mir ist das ziemlich schnuppe, ob du die Listehundehalter in deiner Umgebung für schlechte Hundehalter hälst, wenn du sagst, eine agressive Haltung könnte aus einem Listenhund leichter herausgebildet werden, als aus einem anderen, dann sprichst du von einer genetischen Veranlagung, für die du mir immernoch nicht die wissenschaftliche Basis genannt hast, während ich dir zumindest zwei Quellen genannt habe, die sich dagegen aussprechen.
Und nein, sie haben mit Sicherheit keine geringe Reizschwelle, tut mir leid, aber das zeigt, dass man die Tiere nicht kennt.

Hm, wenn Du diese Hundehalter kennen würdest, würdest Du mir zustimmen, daß das verantwortungslose Hundehalter sind, denke ich. ;)

Daß diese Rassen eine geringere Reizschwelle haben, habe ich nie behauptet - ich würde eher denken, daß sie über eine sehr hohe Reizschwelle verfügen. Das war ja u. a. auch eines der ehemaligen Hauptzuchtziele, oder? Und wenn man dem was man so liest glauben kann, haben sie sich dieses ehemalige Hauptzuchtziel dann schon noch behalten ... ;); wenngleich sie auch andere ehemalige Zuchtziele (Kampfwille, hohe Bisskraft, Mut, Unerschrockenheit, etc.) komplett umgekehrt haben sollen ... :eusa_think::eusa_think::eusa_think:

Ich habe keine wissenschaftlichen Beweise. Aber ich habe eine Frage bzw. eigentlich mehrere Fragen an Dich. Wenn ich das richtig verstanden habe, arbeitest Du in einem Tierheim o. ä. (Du hast ja weiter vorne eine Seite verlinkt von Eurem Brösel). Ich habe mir die Seite mal angesehen ... (teilweise wunderschöne Hunde übrigens und ich wünsche jedem einzelen von ihnen ein wunderschönes Plätzchen in einem tollen neuen Zuhause!).

Jetzt meine Frage: Welche Erfahrung hast Du gemacht, von welchen Menschen werden die Hunde bei Euch abgegeben? Es steht ja selten ein Abgabegrund dabei ... War es die übliche Allergie des Kindes, die Trennung der Eltern, eine Krankheit des Hundes, für die der Besitzer kein Geld hatte, mußte die Mutti wieder ganze Tage arbeiten gehen - oder gibt es andere Gründe, die vermehrt angegeben werden?

Mindestens zwei der abgebildeten Tiere haben aufs übelste kupierte Ohren - hat das der seriöse Züchter angerichtet oder der verantwortungsvolle Halter?

Bei sehr vielen der Hunde ist angegeben, daß sie nicht zu Kindern kommen sollen oder die Kinder mindestens 12 Jahre alt sein sollen - warum ist diese Einschränkung bei Rassen, die so treue Familienhunde sind und wahnsinnig menschenfreundlich? Warum auch immer, diese Eigenschaft ist sicher nicht angeboren - aber irgendwas hat diese Hunde dazu gebracht, oder?

Bei den meisten Hunden auf dieser Seite ist angemerkt, daß sie nicht gut mit Artgenossen können; bei manchen gibt es die Einschränkung, "er kann mit Hündinnen, sie kann mit kastrierten Rüden" usw. Woher kommt das, haben sie alle schlechte Erfahrungen machen müssen, liegt es an der Erziehung oder sind diese Rassen generell eher argwöhnisch anderen Hunden gegenüber?

Ich würde es super finden, wenn Du so nett bist und meine Fragen beantwortest.

Lg Ida
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #131
Es gibt sicherlich genauso viele Wadlbeißer unter den kleinen Rassen, oder mittelgroße unerzogene Hunde, aber bei den "Kampfhunden" ist eben grundsätzlich mehr kaputt durch die Größe der Kiefer und viele lassen nicht ohne weiteres wieder los.

Dass sich zu diesem Statement hier noch keiner geäußert hat wundert mich stark :shock:

Ist ja nicht schlimm, falls du es nicht wusstest, aber hier die Aufklärung ;) :

Nein, es geht bei SoKas NICHT mehr kaputt. Es gibt KEINE Belege dafür. Viele Jagdhunde haben ebenso große Kiefer.
Ein Staffordshire Terrier z.B. beißt NICHT länger zu als andere Hunde, im Gegenteil, er packt in der Regel einmal zu und lässt dann los. Es gibt andere Rassen die in der Regel mehrmals hintereinander zupacken, was meißt schwerere Verletzungen hervorruft, als einmal zupacken und loslassen.

Die Gebisstärke ist bei Hunden, die auf Wild, das in unterirdischen Bauten lebt, jagen höher als bei anderen, einschließlich SoKas.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #132
Huhu,
Ida, nicht du hast gesagt, sie hätten eine geringe Reizschwelle, ich habe damit auf die Aussage jemand anderes geantwortet.

Ich bin nur Gassigänger bei PitStaff&Co, meine Aussagen sind keineswegs als Äußerungen des Vereins anzusehen, sondern lediglich als meine Erfahrungen mit den Hunden
Bevor du bezweifelst, die Sokas seein nicht sozial und nicht menschenfreundlich, weil diese Einschränkungen zu lesen sind, liest du dir bitte auch die Angaben auf anderen THSeiten zu anderen Hunden durch. Dass Hunde nicht mit kleinen Kindern können, ist ein recht häufiges Phänomen, genauso wie die Unverträglichkeit mit gleichgeschlechtlichen Tieren. Das ist wirklich zu platt, um darauf bei jedem einzelnen Hund einzugehen.
Ich wüsste aber nicht, dass soo viele unverträglich wären, ich hab mir extra mal alle Texte durchgelesen, nur einer der Kangale wird als absolut unverträglich beschrieben und dass die mit Artgenossen schwierig sein können, ist hinlänglich bekannt, Listenhunde sind das nicht.
Sobald du also alle Tierheime durchgeschaut und keinen Labrador gefunden hast, der als schwierig mit Artgenossen oder Kindern bezeichnet wird, kannst du auf dieser Basis weiterhin argumentieren.
Bitte bedenke auch die Fluktuation, die in einem TH herrscht, dass ein Hund jahrelang im TH sitzt hat seine Gründe und die liegen meist daran, dass sie schwierig sind.
Die Tiere kommen oft aus "Beschlagnahmungen", klingt dramatischer als es meist ist, denn die meisten erfüllen einfach nicht die Auflagen und zwar manchmal tatsächlich aus Unwissenheit und nicht aus böser Absicht.
Die kupierten Ohren sind natürlich nicht vom seriösen Züchter, weil es keinen seriösen Züchter von Pit und Staff gibt, denn das ist gesetzlich verboten. Obelix und Maria z.B. kommen aus schlechter Haltung, Maria wurde ja mit Josef angebunden und wer zwei alte, kurzhaarige Hunde, die zudem Narben überall haben, im Schnee anbindet kann nur ein schlechter Halter sein.

Wenn du Kampfwille als Gameness bezeichnen willst, dann ja, dafür wurden sie gezüchtet, aber es gibt nunmal einfach keine Art, das Töten von Tieren oder Menschen genetisch vorzuschreiben. Es tut mir leid, aber es funktioniert offenbar nicht, die Beweise aus der Empirie sprechen dagegen.
Das Gebiss eines Staffs ist genauso wie das eines Schäferhundes, tut mir ebenfalls leid, ich hab gestern noch reingefasst und kann noch tippen.
Hm, wenn Du diese Hundehalter kennen würdest, würdest Du mir zustimmen, daß das verantwortungslose Hundehalter sind, denke ich. ;)
Bezweifle ich nicht, ist aber irrelevant bei der Frage danach, ob die Hunde an sich schwierig, agressiv oder sonstwas sind.


Ich habe nie behauptet, man könne gewisse Triebe nicht züchten, absichtlich habe ich auf die Gameness, ein erklärtes Zuchtziel bei Pit und Staff hingewiesen. Was man aber nicht anzüchten kann ist Agression gegenüber Artgenossen oder Menschen.
Caterina
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #133
Mal was anderes, ich habe eben gelesen das in Starnberg die Hundesteuer für jeden Hund auf 60 Euro erhoben wird (vorher 25 Euro), auch eine Staffelung fällt weg, wenn man mehrere Hunde hält.
Und für die "Kampfhunde" zahlt man dann 1000 Euro.
Finde ich auch ganz schön heftig...

lg
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #134
Ich kenne das leider zu gut!
Ich habe eine kleine Tochter und wir haben 3 Hunde. Einen 14 jährigen Staff-Opa, eine Bull Terrier Hündin und einen Jagdhund. Gott sei Dank haben sie einander, denn die Leute wechseln sogar die Strassenseite! Ich habe schon anonyme Hassbriefe bekommen, in denen stand ich würde meine Kleine vernachlässigen und einer unverantwortlichen Gefahr aussetzen, da sie mit (Zitat!) "MONSTERN" !! zusammen leben muss! Es ist echt schlimm...Wir haben uns sogar schon überlegt umzuziehen, als vor 2 Monaten "rein zufällig" Rattenköder über unsern Zaun geworfen wurden..
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #135
Wie krass doch manche Menschen reagieren.
Also Hassbriefe und Rattenköder finde ich ja echt unmenschlich.
Da kann man nur den Kopf schütteln.

Lg
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #136
Mal was anderes, ich habe eben gelesen das in Starnberg die Hundesteuer für jeden Hund auf 60 Euro erhoben wird (vorher 25 Euro), auch eine Staffelung fällt weg, wenn man mehrere Hunde hält.
Und für die "Kampfhunde" zahlt man dann 1000 Euro.
Finde ich auch ganz schön heftig...

lg

In Österreich is das mit der Steuer GSD NOCH nicht Rasseabhängig...
Aber das kommt bestimmt noch..:(
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #137
Ich kenne das leider zu gut!
Ich habe eine kleine Tochter und wir haben 3 Hunde. Einen 14 jährigen Staff-Opa, eine Bull Terrier Hündin und einen Jagdhund. Gott sei Dank haben sie einander, denn die Leute wechseln sogar die Strassenseite! Ich habe schon anonyme Hassbriefe bekommen, in denen stand ich würde meine Kleine vernachlässigen und einer unverantwortlichen Gefahr aussetzen, da sie mit (Zitat!) "MONSTERN" !! zusammen leben muss! Es ist echt schlimm...Wir haben uns sogar schon überlegt umzuziehen, als vor 2 Monaten "rein zufällig" Rattenköder über unsern Zaun geworfen wurden..

Das ist mal wieder ein richtig trauriges Beispiel, wie weit der Hunderassismus doch geht.
Auch der Hund meiner Arbeitskollegin (Rottweiler, super lieb und ließ sich nie durch etwas aus der ruhe bringen, Wesenstest mit Bravour bestanden!) wurde vergiftet. Und hat es nicht überlebt :( .
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #138
Sowas ist hammerhart und unfair ohne Ende - aber es passiert nicht nur bei Listenhunden :( Bei uns hat vor Jahren auch so ein netter Mensch Rattengift in Fleischwurst ausgelegt - unser damaliger Hund (übrigens auch ein Bay. Gebirgsschweißhund) hat davon gefressen und es nicht überlebt ... solche Menschen gibt es immer wieder und überall, leider!

@Antigone: Ich denke, die Sache mit den Kindern bzw. Kinder über 12 Jahre ist oft auch einfach eine Absicherung für die Tierheime, egal bei welcher Rasse. Wer will schon die Verantwortung in die Schuhe geschoben bekommen, wenn was passiert und wie "wir" ja festgestellt haben, sind kleine Kinder einfach öfter Opfer von Hundebissen - weil sie einfach Kinder sind ... ;)

Ganz ehrlich, ein Stück weit hast Du mich überzeugt, daß "diese" Rassen nicht generell aggressiver Artgenossen gegenüber sind als andere.

Aber in dem Punkt, daß "gewisse" Leute ein besonderes Faible für "Kampfhunde" haben (eben weil sie sie nicht als Hund und liebenswertes Lebewesen sondern als "Objekt" ansehen und mit der "Kraft" des Hundes die eigenen fehlenden E** in der Hose überspielen wollen), davon kannst Du mich nicht so richtig überzeugen ... und leider sehe ich genau diese Menschen hier viel zu oft. :(

Vorurteile sind bescheuert, daß weiß ich selbst. Aber wer frei von Vorurteilen und Ängsten ist ist (jetzt nicht nur in Bezug auf "Kampfhunde" ;)) werfe den ersten Stein ...

Ich finde es klasse, daß es Leute gibt, die sich um diese Hunde kümmern und sicher auch dafür sorgen, daß das, was andere ihnen in ihrem eigenen Egoismus angetan haben somit vielleicht ein Stück weiter wieder gut machen und ich wünsche Euch noch viel Erfolg bei dieser Arbeit und den Hunden allensamt ein gutes Zuhause!

Lg Ida
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #139
Aber in dem Punkt, daß "gewisse" Leute ein besonderes Faible für "Kampfhunde" haben (eben weil sie sie nicht als Hund und liebenswertes Lebewesen sondern als "Objekt" ansehen und mit der "Kraft" des Hundes die eigenen fehlenden E** in der Hose überspielen wollen), davon kannst Du mich nicht so richtig überzeugen ... und leider sehe ich genau diese Menschen hier viel zu oft. :(
Lg Ida

Dazu muss ich ehrlich gesagt sagen das wenn ich Beispielsweise in einer Gegend wohnen würde, wo es für eine Frau doch etwas gefährlich wäre oder so lieber einen Hund an der Leine hätte der gefährlich aussieht oder das Image hat gefährlich zu sein als z.B. mit einem lieb guckenden Golden Retriver.
 
  • Vorurteile gegen Listenhunde Beitrag #140
Womit Du dann die Vorurteile der Menschen ausnutzen würdest, oder? ;)

Nicht dass jetzt hier ein falsches Bild entsteht - wir wohnen hier eher ländlich und ich denke, man kann durchaus abends ohne Gefahr für Leib und Leben rausgehen (tue ich zumindest jeden Abend mit meinen beiden zum Pipimachen ...) Aber I*** gibt es eben überall ...

LG Ida
 
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Vorurteile gegen Listenhunde

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