*mich mal hier rein schleich*
Also, ich versuche mal ein Statement abzugeben, da ich momentan in der Situation bin, sozusagen "die Nachbarin" zu sein...

Eine Bekannte von mir (Mutter einer guten Freundin) mit der ich allerdings nicht sonderlich viel zu tun hatte/habe, vorallem auch weil wir inzwischen recht weit auseinander wohnen, war/ist in der Situation, dass sie ihren geliebten 12-jährigen Hund nicht mehr halten kann/konnte...(es spielen viele Faktoren eine Rolle, die letzten Wochen waren für alle Beteiligten purer Stress...:?)
Wir (ich und meine Freundin) haben alles versucht die Lage so zu retten, dass der Hund bleiben kann, da ihre Mutter sehr an ihm hängt und er an ihr und es für einen herzkranken, alten Hund immer ein Wahnsinns-Stress bedeutet umzuziehen, sich neu einzuleben etc. Es wurden Hundesitter, Gassigänger, potentielle Notfallaushilfen vor Ort gesucht, aber es hat leider nicht wirklich funktioniert wie wir uns das dachten...
Nach vielen tränenreichen Telefonaten (mit der Mutter), langem Abwägen und dem Aufsetzen eines Pflegevertrages, ist der Kleine nun vor zwei Tagen bei mir eingezogen und wenn alles klappt, kann er seinen Lebensabend bei mir verbringen.
Gut ich wohne nun nicht direkt unten dran, ich bin etwas mehr als eine Nachbarin (allerdings eher über die Tochter), aber wir haben uns die gleichen Fragen gestellt...ich mir, ob das alles abgesichert ist, wenn wir uns verstreiten? (da ich einen dritten, und vorallem kranken Hund auch nur "stemmen" kann, wenn ich weiß, ich muss nicht alles alleine bezahlen...) Wer entscheidet was? (beim TA etc., gerade durch die Entfernung...) Wem gehört der Hund nun weiterhin? Etc. pp.
Ich denke letztendlich haben wir alle irgendwie mehr oder weniger auf unser Herz gehört und nachdem der Kleinen nun zufrieden schnarchend auf dem Sofa liegt und sich seit er hier ist weder an seinen wunden Leckstellen herumgemacht hat noch einen Halb-Anfall, bzw. Ganz-Anfall hatte (was in letzter Zeit vermehrt vorkam), scheint es momentan so, als hätten wir das Richtige getan...
Eure Situation ist eine andere, ja...aber vielleicht entspannt sich die Lage ja zwischen den Katzen, wenn Dinah durch die Nachrbarin raus kann und trotzdem immer mal wieder bei euch vorbeischauen darf? Man könnte es ja erstmal so aufziehen, dass die Dame sie füttert, rauslässt etc., aber eher als "Sitterdienst" und wenn ihr merkt, dass die Katze damit klar kommt, dass ihr damit klar kommt und dass es passt, dann kann man über weitere Schritte nachdenken...
In Menschen kann man nun wahrlich nicht hineinschauen, aber wenn man ein gutes Gefühl hat, ist das ja immer schon mal mehr als gar keines oder ein schlechtes...Und wenn ihr alle Punkte abklärt, offen über eure Bedenken (H4, Wegziehen, Streiten etc.) sprecht, seht ihr ja an ihrer Reaktion auch nochmal mehr "wie sie so drauf ist", oder? Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr den richtigen Weg findet!