Familienhund gesucht...

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  • Familienhund gesucht... Beitrag #61
Slate, ein weißer Schäferhund ist nicht weniger anspruchsvoll als ein "normaler" Schäferhund ;)

Sehe ich nicht so (und ist auch die Meinung unserer Trainerin). Ich denke der Weiße ist von den Schäferhunden am Besten für Familien geeignet.
Ich habe hier ja einen halben sitzen ;)
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #62
Also wir hatten mal einen Golden retriver, der war eigentlich ganz lieb und ein guter Familien Hund :)
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #63
Sehe ich nicht so (und ist auch die Meinung unserer Trainerin). Ich denke der Weiße ist von den Schäferhunden am Besten für Familien geeignet.

Der Weiße wird derzeit in der EU sehr in Richtung Familienhund gezüchtet, Aggression ist in der Zucht nicht erwünscht und man findet wenig Hunde die im Schutzdienst/VPG gehen. Die Weißen sind bei Unterforderung kaum zerstörerisch veranlagt - sie werden dafür jedoch sehr schnell 'zach' sprich depressiv und man merkt es ihnen richtig an, wenn sie unterfordert sind.
Die Weißen sind im Vergleich zu den normalen Schäferhunden sensibler was die Erziehung angeht, er braucht halt wie die anderen Schäferhunde auch eine Auslastung. Er kann durchaus mal ne Woche als Couchpotate verbringen, aber die traurigen und depressiven Blicke folgen einem dann überall hin ;) Alles schon selbst erlebt.

Sie lieben Action und freuen sich, wenn man ihnen die Welt zeigt; Kopfarbeit und Beschäftigung ist für sie genauso wichtig wie für alle anderen Hunderassen auch.

Die Dinge wie Kinderverträglichkeit, etc. hängen von der Erziehung ab. Sicher, man kann einen Weißen durch eine falsche Erziehung genauso 'verhunzen' wie andere Rassen auch - keine Frage.
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #64
Stoffel, das glaube ich. Cuno ist auch eine Knutschbacke. Ich denke, Hanna könnte ich Kinder in Maßen auch andrehen. Aber ich habe (leider) genug andere Terrier erlebt, auch die vermeintlich braven, die dann doch zugebissen haben. Klar, da wird sicherlich viel schiefgelaufen sein, aber steckt man bei der Kinderscharr drin, dass man das wirklich immer genau im Auge hat?

Slate, ist nicht böse gemeint, aber was Trainer so sagen, ist mir relativ egal, ich kenne ihn/sie ja auch nicht. ;) Der damalige weiße Schäferhund in meiner Familie hatte richtig heftige Depressionen, wegen Unterforderung, obwohl 2 Stunden Auslauf + Spielen und ein wenig Kopfarbeit. Dabei war er nicht einmal einer, der wirklich "anspruchsvollen" Sorte. Kinderverträglich sind sie bestimmt, ich habe sie als besonders offen und liebenswürdig kennengelernt. Aber diese Hunde brauchen halt wirklich einiges an Beschäftigung. Wir sprechen ja hier auch nicht von einem halben weißen Schäferhund, sondern von einem ganzen weißen Schäferhund *lach*
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #65
Hey Leute,
danke für eure Tips. Also wir haben den Bernhardiner jetzt mal noch auf unsere Liste gesetzt - wobei wir uns wegen der größe doch noch sehr unsicher sind, aber ich denke, dass können wir besser einschätzen, wenn wir diese Riesen uns mal angeschaut haben. Den weissen Schäferhund finde ich persönlich ja ganz toll, aber leider findet meine Mutter ihn weder vom Aussehen noch vom Charakter toll =(. Außerdem denke ich, dass er auch zu aktiv für uns ist und wir wollen ja auch keinen Hund, der dann depressiv wegen uns ist!
Tja, die Terrierrassen, ehrlich gesagt mögen wir Terrier, besonders Airdale und Welsh Terrier, aber ich glaube einfach das sie nicht wirklich vom Bewegungsdrang und der vielen Kinder zu uns passen, da ich viele Terrier kenne die zwar wirklich tolle Hunde sind aber wirklich rotz frech und nicht wirklich geduldig sind...
Oh man, ich hätte wirklich nie gedacht, dass die Auswahl des passenden Hundes so schwierig ist - ich dachte immer meine Ma von einem Hund zu überzeugen sei schwierig, aber da hab ich mich wohl getäuscht ;)
LG
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #66
Hey Bella

Bernhardiner sind Spätzünder und wachsen erst mit 3 Jahren zu ihrer richtigen Größe heran.
Kastriert man vorher werden sie gar nicht so groß. Weibchen werden ohnehin nicht so riesig wie die Männer. Und sonst braucht der Bernhardiner einfach einen schönen Garten und er muss ja nicht im Haus rumlaufen. Unser Hund hat nur den Kellerraum für sich und eben den Garten.

Bernis sind so robust und haben so ein dichtes Fell, dass die ruhig draußen sein können ( aber keine Zwingerhaltung)
Wenn man sich genug mit ihm beschäftigt, dann macht es ihm nix aus, wenn er nicht überall hin darf mit seinen Leuten.

lg
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #67
Ich glaube, Terrier wirken immer so "bewegungsfreudig" weil viel zu viele zu wenig Kopfarbeit mit den Rabauken machen. Eine halbe Stunde intensives Kopftraining kann einen 2 Stunden Spaziergang ohne Mühe ersetzen ;) Bei vielen Rassen bringen auch 12 Stunden pures Rennen nichts, wenn sie nicht einmal ein wenig vom Kopf her ausgelastet werden. Dazu gehören m.E. die meisten Terrierrassen.
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #68
Ich glaube, Terrier wirken immer so "bewegungsfreudig" weil viel zu viele zu wenig Kopfarbeit mit den Rabauken machen. Eine halbe Stunde intensives Kopftraining kann einen 2 Stunden Spaziergang ohne Mühe ersetzen ;) Bei vielen Rassen bringen auch 12 Stunden pures Rennen nichts, wenn sie nicht einmal ein wenig vom Kopf her ausgelastet werden. Dazu gehören m.E. die meisten Terrierrassen.

Hm, für mich gehört da eigentlich jeder Hund zu.
Jeder Hund muss gefördert werden und braucht eine gewisse Auslastung.
Und selbst unter den verschiedenen Rassen gibt es solche Hunde und solche Hunde.
Ich kenne einen Border Collie, der so ruhig und ausgelassen ist, obwohl kaum etwas mit ihm gemacht wird.
Ich kenne Labradore die wie tickende Zeitbomben auf alles und jeden losgehen.
Ich kenne Terrier, die super glücklich sind, wenn viele Kinder drum rum sind, weil es jede Menge Aktion und Spaß bedeutet.

Natürlich sind 'Rassebeschreibungen' ein Hinweis, welche Anlagen die jeweilige Rasse mitbringen kann. - Aber viele Hunde und Menschen passen sich auch gerne einander an und lernen mit etwas Unterstzung von außen miteinander umzugehen.
Man muss eben von Anfang an dem Hund erklären können, was wir von ihm möchten. Und da kann ein Labrador genauso gut und gerne mit Kindern klar kommen, wie ein Terrier. Und ebenso kann es bei beiden total nach hinten losgehen.


Bernhardiner kenne ich nun nur 2 Stück und die wären für mich persönlich definitiv nichts.
Stürmt da wirklich einer los, weil er sich vor irgendwas erschreckt oder hin will hätte ich meine Probleme den Hund zu halten.
Auf der anderen Seite sind es wirklich sehr gemütliche Hunde. Aber um viel zu lernen, viel Aktion, etc. halte ich sie für ungeeignet. Zumindest die, die ich kenne. ;p

Was Boxer betrifft kenne ich leider auch nur 3 Stück. 2 davon empfand ich sehr Energiegeladen und es wurde auch mit wenig Rücksicht auf Verluste gespielt. Der andere war ein Traum von Hund, lebte auch in einer Familie mit Kindern - war aber auch regelmäßig auf einem Hundeplatz und wurde sehr gut beschäftigt.

Beim Malteser, Kleinpudel, ... oder allgemein den 'zarten' Kleinhunden ist es wohl einfach unheimlich wichtig, welche Erfahrungen diese mit Kindern machen. Die einen sind wahre Kinder-Liebhaber und spielen mit jedem gerne, lassen sich streicheln und knuddeln und gehen vollkommen auf, wenn Kinder auftauchen.
Andere haben Kinder mit etwas negativen verknüpft, weil ein Kind vielleicht einmal 'zu wild' war und es dem Hund sehr weh getan hat. - Da kann sich der kleine noch so süße Hund auch leicht mal in einen 'Angst-Schnapper' wandeln.
Große Hunde sind da meist unempfindlicher - aber wenn diese dann doch -wie auch immer es passieren konnte- Kinder mit etwas negativen verknüpft haben, wird es natürlicdh umso schwerer einen 30kg Hund zu bändigen als einen 5kg Hund. ;p

Bei den Schäferhunden empfinde ich die weißen auch alle etwas genügsamer und umgänglicher. - Aber gefordert wollen sie natürlich auch werden.

Bei den Langhaar Collies kenne ich nun nur Positiv-Beispiele. Die hätten wohl alle gut zu euch gepasst. ...wobei sie tatsächlich sehr empfindlich sein können.
Aber hach... Ich hab hier immer das Bild von einer Bekannten im Kopf, wo ihr ca. 5jähriges Kind den Hund führt und der Hund so super vorsichtig ist. :)

Ich würde bei euch also noch am ehesten zum Langhaar Colli, Kleinpudel oder mich in der FCI-Gruppe 9 umschauen.
Und allgemein würde ich wohl auch nicht die anderen Rassen ausschließen. Nur da würde ich bei der Auswahl der Hunde verstärkt darauf achten, dass die Hunde gut sozialisiert sind und ihr einen ruhigeren, robusten Welpen aus dem Wurf rausfiltert.

Und ja - die Beschäftigung mit dem Hund macht ja auch unheimlich viel Spaß! - Da sind 2 Stunden immer schnell um. *g*
~§~
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #69
Slate, ist nicht böse gemeint, aber was Trainer so sagen, ist mir relativ egal, ich kenne ihn/sie ja auch nicht. ;) Der damalige weiße Schäferhund in meiner Familie hatte richtig heftige Depressionen, wegen Unterforderung, obwohl 2 Stunden Auslauf + Spielen und ein wenig Kopfarbeit. Dabei war er nicht einmal einer, der wirklich "anspruchsvollen" Sorte. Kinderverträglich sind sie bestimmt, ich habe sie als besonders offen und liebenswürdig kennengelernt. Aber diese Hunde brauchen halt wirklich einiges an Beschäftigung. Wir sprechen ja hier auch nicht von einem halben weißen Schäferhund, sondern von einem ganzen weißen Schäferhund *lach*
Off-Topic
Ich bin Dir nicht böse. Warum auch :)
Ich glaube trotzdem, dass es solche und solche Schäferhund Rassen gibt.
Als Beispiele einfach mal der Malanois und der weiße Schäferhund.

PS: Ein ganzer Schäferhund ist unser Teddy trotzdem: Kreuzung zwischem weißem und schottischem Schäferhund (Collie) ;)
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #70
Ich würde die Terrier an eurer Stelle nicht ausschließen. Die Bewegungsfreude wird mMn oft überschätzt. Es ist eher eine Aktivitätsfreude. Und die ist mit Kindern fast immer gegeben. Henri (mein Sohn) hat Cuno schon mit einem halben Jahr angefangen, Bälle zu werfen und Cuno hat sie mit Begeisterung zurück gebracht. Wenn Henri im Garten rutscht, klettert Cuno auch hoch und rutscht ebenfalls und in Henris Traktor fährt er im Anhänger mit. Fangen spielen macht auch viel Spaß.
Wenn dazu noch 1-2 Stunden Spaziergänge und 1/2 Stunde geistige Auslastung kommt, sind die meisten Terrier sicher glücklich.
Tendenziell würde ich eben zu den Terriern raten, die früher Meutehunde waren. Und falls euch ein eventuelles Antijagdtraining zu anstrengend sein sollte, würde ich eben zum Australian Terrier raten. Bei den Cairns muss man bezüglich Jagdtrieb glück haben. Tabs ist durchaus anstrengend und nicht überall ableinbar, Cuno hingegen ist immer kontrollierbar, auch wenn er schon die ein oder andere Maus und Amsel im heimischen Garten erlegt hat.
Vom Airdale würde ich wegen des vorhandenen Schutztriebes und der Mannschärfe als reinem Familienhund eher abraten.
Und ja, Terrier sind durchaus frech. Viele Dinge machen sie einfach und testen eben aus, was sie dürfen. Aber wenn man von Anfang an genau weiß, was der Hund später darf und was nicht, dann ist das eigentlich kein Problem. Tabs und Cuno wissen, dass zur Mittagsschlafzeit Ruhe herrscht. Kein Spielen, kein Bellen. Essen wird keinem Kind aus der Hand gemopst. Herumliegendes Kinderspielzeug ist tabu - auch beim allein bleiben (ich mag nicht immer alles wegräumen). Und ein Teller mit Essen, der auf dem Boden oder auf der Couch liegt, wird auch nicht leergefuttert - auch nicht, wenn ich grad nicht hinschaue.
Und durch das geringe Gewicht sind die Hunde immer gut händelbar.

Wenn ihr Terrier also mögt, könnte sicher der ein oder andere zu euch passen. Wie DyingDream schon sagte, solltet ihr beim Züchter gut aufpassen, einen ausgeglichenen, freundlichen, nicht ängstlichen Welpen zu erwischen, der einen hohen Menschenbezug hat.
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #71
DD, ich denke auch, dass das bei vielen (naja fast alle sogar) zutrifft. Aber Terrier werden leider eher unterschätzt als manch andere Sorten. Aus diesem Grund sitzen so viele in den Tierheimen. Ich bleibe dabei, dass m.E. Terrier weniger die Tendenz haben, eine hohe Reizschwelle gegenüber Kinder zu entwickeln (auch wenn sie von Welpenalter daran gewöhnt sind) als viele andere Rassen. In Anbetracht der vielen Terrier(mixe) in den Tierheimen, hab ich da irgendwie eine innerliche Blockade, Hundeneulingen zum Terrier zu raten. Das ist auch nicht weiter böse gemeint, weder gegenüber Terriern, noch deren Haltern, noch den Neuhundehaltern. Aber ich sehe sogar oft hundeferfahrene Leute, die an der Erziehung eines Terrier scheitern. Dabei spreche ich leider nicht von einem JRT, sondern von den vermeintlichen ruhigen Terriersorten. Ich habe sogar schon Terrier kennengelernt, die gut mit Kindern klar kommen, sie aber nicht wirklich respektieren und ich will nicht wissen, wie lange das gut geht. Das liegt dann meistens an "unerfahrenen" Haltern, oder welche, die vielleicht mit dem Gemüt eines Terrier nicht klarkommen und das daher nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wobei ich mich gegen einen ruhigen Terrier, sofern auffindbar *g* auch nicht unbedingt aussprechen würde, für eine Haltung.

Off-Topic
Slate, ich bin ja schon etwas in die weißen Schäferhunde verliebt. Hätte damals alles funktioniert, hätten wir den Hund meiner Schwester übernehmen können... Leider fielen damals viele Zufälle auf einmal *seufz* Steht in Sachen Charakter und Aussehen echt in den Top 5 meiner liebsten Rassen *schwärm*
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #72
Also ich denke dann werden wir uns auch noch mal bei den Terrierrassen umschauen. Auch der Langhaarcollie sagt uns zu, vor allem optisch, aber ich habe Angst, dass wir uns mit einem Collie überfordern, da sie anscheinend sehr aktiv und auch nicht sonderlich freundlich fremden Personen zu sein oder schätze ich das falsch ein?
Zudem bin ich mittlerweile wirklich sehr verwirrt, da uns in manchen Leuten bereits ganz von der Hundehaltung abgeraten worden ist, weil sie der Meinung sind, dass man einem Hund so viele Kinder nicht zumuten kann =(. Diese Aussagen verunsichern uns schon sehr, da wir uns zwar alle einen Hund sehr wünschen und uns auch bereit dafür fühlen, aber wir wollen auch nicht, dass der Hund bei uns dann vollkommen unglücklich ist (damit ist dann auch niemanden gedient, da das nur zu Problemen führt).
Würde mich sehr über eure ehrliche Meinung freuen (auch wenn sie von einem Hund abrät!)
LG
Bella
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #73
...

@Pewee
Für mich ist Terrier wohl nicht einfach gleich Terrier. Unter all den Terrier-Rassen die es gibt, sind inzwischen so große Unterschiede. Es fällt mir schwer hier einen Scottisch Terrier mit einem Foxterrier zu vergleichen.

Ich kenne sowohl Terrier, die erst zwischen einer Horde Kinder richtig aufgehen als auch Terrier, die nen richtigen Hass auf Kinder haben. -.-
Aber ebenso konnte ich dass auch bei vielen anderen Rassen beobachten.

--
Bei uns auf dem Hundeplatz tauchen auch immer wieder Eltern mit Kindern auf, wo teilweise dann auch das Kind die Erziehung vom Hund übernehmen soll (geht übrigens selten gut, je jünger das Kind ist).
Nun werden sich grade die als Familienhund bekannten Retriver-Rassen gekauft, was in sehr vielen Fällen schief läuft.
Und dann ist da ein 30-35kg Hund, der wenig Rücksicht auf die kleinen Menschen nimmt und wild rumspringt.
Da hätte ich persönlich immer etwas bedenken, was großer Hund und Kleinkinder betrifft. Der Hund muss es ja nicht mal böse meinen - aber grade in jüngeren Jahren, sind doch eigentlich alle Hunde gerne mal etwas übermütig. Und sei es nur zur freudigen Begrüßung. - Wie schnell wird da auch ein Kind mal umgeworfen und hat dann Angst vor dem großen bösen Hund. ><

Als Familienhund mit Kleinkindern würde ich wohl immer kleine bis mittelgroße Hunde bevorzugen.

Wenn der Hund von Anfang an mit den Kindern aufwächst und viele positive Erfahrungen sammeln kann, sehe ich da auch kein Problem für die Haltung des Hundes.
Wichtig ist halt immer, dass der Hund einen Rückzugsort hat, wo dann auch kein Kind ran kommt. (z.B. Hundehütte mit Tabu-Schild für die Kinder)
Und natürlich gehört jeder Hund körperlich und vor allem geistig ausgelastet.

--
Für meine beiden Hunde würde es wohl wirklich in Richtung Tierquälerei gehen, wenn ich sie nun in einen Haushalt vermittele, wo so viele Kleinkinder sind.
Aber ich habe auch Hunde, die derartiges nicht gewöhnt sind und eher schlechte Erfahrungen mit Kinder/im Leben sammeln mussten.

Der kleine Bolonka Zwetna meiner Cousine liebt dagegen Kinder. Ist lebendig aber dennoch recht ruhig. Die lässt sich von allen knuddeln, läuft überall mit und fällt im Grunde genommen auf, wenn nicht grade jemand fremdes kommt, wo sie zum Kläffer wird. :roll: Ausgelastet wird dieser Hund leider gleich Null. -.-
~§~
~§~
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #74
Bezüglich der vielen Kinder würde ich mir eher weniger Sorgen machen. Wichtig wäre meiner Meinung nach ein gut sozialisierter Welpe, der es dann von Anfang an kennt, immer viele Kinder um sich zu haben. Ein guter Züchter kann euch sicher auch sagen, welcher seiner Welpen, ruhig, unerschrocken und freundlich gegenüber allen Menschen ist.
Cuno fände so eine Schar Kleinkinder klasse. Wichtig in der Erziehung finde ich auch den Rückzugsort, der für die Kinder tabu ist. Es gibt sicher viele Hunde, die sich davon nicht gequält fühlen, besonders wenn sie so aufwachsen und keine schlechten Erfahrungen sammeln. (Obwohl Cuno durchaus auch mal im Spiel etwas Fell gelassen hat, wenn Henri zu unvorsichtig zugegrapscht hat oder ihm mal am Ohr oder an der Rute gezogen wurde. Immer kann man da gar nicht so schnell reagieren, wie aus einer netten Eieiei-Hand eine batsch- oder krall-Hand wird, selbst wenn man dabei ist. Übel genommen hat er das nie, da es selten war. Außerdem rechne ich das Nicht-Übel-Nehmen dem Terrier zu. Denn sie sind für körperliche Unempfindlichkeit und Schmerzunempfindlichkeit ebenso bekannt, wie für ihr hartes Gedächtnis.)
Der Befehl "Auf deine Decke" (oder wie auch immer man ihn nennt) ist mMn einer der wichtigsten. Er gibt dem Hund einen Rückzugsort und zeigt ihm einen Ausweg, wenn es ihm zu viel wird. Er kann einen im Spiel mit Kindern zu aufgedrehten Hund wieder runterholen, indem er eine Runde Ruhe verordnet und der Befehl nimmt den Hund aus der Schusslinie, falls er Gefahr läuft, überfahren oder angeschossen zu werden.

Ansonsten geht es mir bei der Kombination Hund und Kleinkinder wie DyingDream. Auch ich kann mir da eher kleine bis mittelgroße Hunde vorstellen. ZUsätzlich zu den von ihr genannten Punkten sehe ich noch den Spaziergang. Das Handling von so vielen Kindern ist ja unterwegs nicht immer einfach, falls einer auf Abwegen wandelt. Da wäre mir ein großer Hund zu viel. Wenn der in die Leine springt, hat man kaum noch eine Hand frei, sich zusätzlich um die Kinder zu kümmern. Und gerade ein junger großer Hund hat ja doch auch ordentlich Temperament. Und selbst bei einem großen Hund kann es immer mal passieren, dass er an der Leine zieht oder seinen Lieblingsfeind anpöbelt.
Allerdings muss ich sagen, dass Bekannte von mir einen Labrador und zwei kleine Kinder haben und das klappt prima. Der Hund bekommt und braucht aber deutlich mehr Bewegung als 2 Stunden am Tag.

Bei den Langhaarcollies habe ich andere Erfahrungen gemacht. Unfreundlich war da keiner. Sie legen einfach keinen großen Wert darauf, von Fremden gestreichelt zu werden und weichen höflich aus. Unfreundlich sind sie aber nicht im Sinne von Bellen oder Knurren. Sie ignorieren Fremde.

Zu den Terrierrassen. Es gibt im KfT 29 verschiedene Terrierrassen (Westfalenterrier und Deutscher Jagdterrier sind da gar nicht dabei), die wirklich alle sehr verschieden sind. Besonders auf den Freilandausstellungen des KfT kann man die großen Unterschiede live erleben. Ich denke, dass nur ein sehr eingeschränkter Kreis der Terrierrassen wirklich für euch geeignet wäre. Wenn du möchtest, kannst du mir mal aufschreiben, inwiefern Jagdtrieb für euch ein Problem wäre oder ihr eventuell damit leben könntet, wenn der Hund draußen nicht oder nur unter 100% Konzentration des Halters ableinbar ist. Schutztrieb, Mannschärfe und Einmannhund wäre sicher ein No-Go. Wie wichtig ist euch die Rassegesundheit (meint Erbkrankheiten, Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten, Allergien usw. aber auch Fähigkeit der natürlichen Empfängnis und Kaiserschnittrate einer Rasse).
Dann könnte ich euch mal aufgrund meiner Erfahrungen ein paar in Frage kommende Rassen nennen.

Im letzten Urlaub durfte ich übrigens eine Bichon frise kennen lernen, der in einer Familie mit drei Kindern lebte und toll war. Also auch bei den Bichons könntet ihr euch mal umsehen. Vorteil dort: die haaren nicht.

Zur Haarmenge und dem Putzaufwand könntet ihr euch als letztem Entscheidungspunkt, falls ihr zu viele Rassen übrig behaltet, auch Gedanken machen.

Generell habe ich die Erfahrung, dass sich Hunde innerhalb einer Rasse auch stark unterscheiden können. Dies liegt teilweise an der Zuchtlinie, teils aber auch an den Hündinnen eines Züchters. Sind die Hündinnen des Rudels kläffig, wenn Besucher kommen, dann lernen das die Welpen natürlich von klein auf so und die Erziehung zum nicht-kläffigen Hund wird deutlich schwerer, als bei Welpen von einem Züchter, der sein Hunderudel zu ruhigen, angenehmen Begleitern erzogen hat. Also auf jeden Fall: Augen auf bei der Züchterwahl und auf jeden Fall mehrere Züchter einer Rasse anschauen.

*puh* Das ist mal wieder länger geworden, als ich eigentlich wollte. :roll: Ich hoffe, es hilft wenigstens ein wenig.
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #75
DD versteh ich alles. Aber ich habe den Eindruck, dass ihr von euch ausgeht. Leute, die Hunde seit Jahren halten und wissen, was sie da halten. Wir sprechen hier aber m.E. von Hundeneulingen und da würde ich wirklich sehr vorsichtig mit den Rassenvorschlägen umgehen. Scheinbar haben sich mehrere gedacht, dass Terrier nicht gleich Terrier ist und schau, wieviele nicht nur aus privaten Gründen in Tierheimen sitzen, sondern weil sie beißen, "konsequent erzogen werden müssen" (ich weiß, das gilt auch für andere, aber diese Beschreibung seh ich selten bei anderen Rassen im Tierheimprofil, scheint ein Codewort zu sein *grübel*) oder "nicht viel kennengelernt haben", was durch einen schlechten Züchter in die Wege geleitet wurde. Weiß man, ob die Mutter der TE über 1000 Euro für den Hund ausgeben möchte, mit der Chance einen gut sozialisierten Hund zu haben? Vielleicht lacht ja der Hund für 250 Euro aus dem Privathaushalt schon mehr an (kein Angriff auf dich liebe Bella, aber ich habe so Leute Zuhauf sogar in meiner Familie :()

Vielleicht sind diese Terrier ja nur so lieb, weil es an der wirklich guten Erziehung von erfahrenen Haltern liegt? Vielleicht war es Glück? Vielleicht ging es auch einfach nur gut. Aber manchen Leuten werden hier zurecht einige Rassen ausgeredet, aus vielerlei Gründen (oft zurecht), da fange ich jetzt nicht an, Hundeneulingen einen Terrier zu empfehlen. Sogar meine Eltern sind überfordert mit Hanna und auch mein Freund ein wenig, obwohl meine Eltern Ahnung von Hunden haben und Flo zumindest mehr als jemand, der noch nie mit Hunden zu tun hatte. Klar, muss auch das wieder nicht für alle Terrier gelten, aber ich empfinde Hanna nicht als extrem schwierigen Hund.

Ich will den Terrier nicht unbedingt ausreden (sagte ja selber, dass manche Rassen der Terrier sicherlich einen Blickes würdig wären für einen Neuling), aber ich werde nicht mit wehenden Fahnen ein Schild für die Terrier hochhalten und genau das sollte mit meinen Posts auch ausgedrückt werden. Dafür werden zu viele Terrier aus ihren Familien rausgeschmissen als dass ich sagen könnte "holt euch einen ruhigen, dann geht das schon". Scheinbar geht das nicht.
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #76
...

Pewee - Als Pepsi zu uns kam, hatte hier keiner im Haus groß Hundeerfahrung.
Wir wussten wirklich wenig über Hunde und haben auch allerhand Fehler gemacht.
Wir hatten von anderen Freunden und Bekannten Erziehungstipps bekommen, wo ich heute nur noch die Hände über den Kopf zusammenschlagen kann.
Ich war 15 Jahre alt als ich den Terrier-Mix ohne Hundeerfahrung, aber mit regelmäßigen Hundeschulbesuchen erzogen habe.
Auch meine Eltern als Hundeneulinge (mein Vater mit seiner Angst vor Hunden (!)) kam immer gut mit Pepsi zurecht.
(Mit Tacka sind meine Eltern überfordert, weil dieser Hund aus eigener Unsicherheit schwierig zu händeln ist. - Und hier haben meine Eltern ja auch die Pepsi-Erfahrung.)

Die einzigsten Probleme die wir in den ersten wirklich hatten, war der Jagdtrieb - wo wir aber auch wieder falsch versucht hatten, den in den Griff zu bekommen.

Also selbst wenn ich von mir ausgehe, könnte ich es mir denkbar 'ungeeigneter' kaum vorstellen, was den Terrier betrifft. ;D

Das A und O war bei uns, dass ich selbst wahnsinnig viel Freude an dem Hund hatte und mich gerne mit ihm beschäftigte und von Anfang an der Hund einfach ein Traum war für den ich alles mögliche tun wollte.

Was die Tierheime betrifft... Ja, klar sind da einige Terrier und Terrier-Mischlinge zu finden, die abgegeben wurden, weil die Halter überfordert waren oder der Hund 'bissig' wurde.
Aber ebenso finden sich im Tierheim auch Pudel-Mixe, Labrador-Mixe, Colli-Mixe, Boxer-Mixe oder auch reinrassige Tiere und ... grade die Rassen, die es nun relativ häufig gibt und im 'Trend' liegen tauchen dort immer wieder auf.
Wobei der Großteil der Hunde im Tierheim doch eher die großen Hunderassen sind. (zumindest meine Erfahrung hier in der Gegend).
~§~
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #77
Also ich sehe bei weitem nicht so viele Labbi Mixe, wie Terriermixe ;) Boxermixe habe ich bei uns seit Jahren nicht gesehen (ok, die sind bei uns irgendwie auch unverständlicherweise nicht sehr beliebt *lach*)

Aber ich gehe mal davon aus, dass deine Eltern keine Art Kindertagesstätte betrieben haben, oder? Das scheint ja bei der TE der Fall zu sein. Deine Beziehung ist halt auch sehr sehr innig zu Hunden (was ich super klasse finde). Aber mit so einer Leidenschaft darf man einfach nicht bei allen ausgehen. Viele von den Hund halt als Begleiter zum süß aussehen, knuddeln und spazieren gehen. Dass es mal Tage gibt, wo man mit seinen Hunden 7-8 Stunden unterwegs ist, größtenteil FÜR die Hunde - das machen viele halt gar nicht.
Meine Schwester mochte Hunde auch immer. Sie ist ja auch mit Hunden aufgewachsen. Dann holte sie sich einen weißen Schäferhund mit dem Plan, täglich 2-3 Stunden Auslauf + Kopfarbeit. Der Hund war nicht bissig oder aggressiv, aber es war halt zu wenig. Das passiert scheinbar oft mit Rassen, wenn man sich überschätzt oder die Hunde unterschätzt. Ich glaue, fast jeder Terrier hätte die Bude auseinander genommen oder den Molly mit den Kindern oder Spielzeugen der Kinder gemacht :(
Ich würde halt nicht so einer Rasse bzw. einer der Terrierrassen tendieren, um dann zu sagen, dass ich mir ein besonders ruhiges Exemplar hole. Ich gebe zu, für mich ist das gerade auch schwer nachvollziehbar, weil, wenn ich einen Terrier will, dann halt auch alle Eigenschaften eines Terriers und nicht nur die "lightversion". Wobei ich hier schon von anderen mitgekriegt habe, dass öfter so gesucht wird. Aber ich würde mir dann eher eine Rasse suchen, die sowieso zum "ruhig" sein tendiert. Jerry ist z.B. so einer. Den könnte ich guten Gewissens an jeden abgeben, der ihm ein gutes Zuhause gibt, weil Jerry eh kaum etwas verlangt (die alte Schnarchnase). Aber Hanna würde ich fast keinem geben, weil sie so anstrengend ist (mhh mir blüht gerade, dass sie vielleicht doch anspruchsvoller ist als ich bisher realisiert habe :lol:).

Am meisten sitzen bei uns wirklich die Schäferhundmixe. Die haben irgendwie in jedem Mischling mitgemischt :?
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #78
...

Weißt du...
Ich finde es nur immer sehr schade, dass die Terrier alle über einen Kamm geschwerrt werden.
Es heißt nicht Jack Russel Terrier oder Westhighlandterrier oder Yorkshirterrier oder Foxterrier oder oder oder, sondern einfach nur Terrier. Und Terrier sind ja alle gleich taucht der Gedanke schnell auf.

Warum ist bei den Hütehunden nun der Langhaar Collie etwas anderes als der Border Collie? Warum ist der Boxer so viel besser als andere Mallosser? (ist keine ernstgemeinte Frage, sondern einfach ein Beispiel.)
Warum wird bei den Hunderassen-Gruppen so toll auf die einzelnen Rassen eingegangen und bei Terriern sind komplett alle nur schlecht oder sehr schlecht geeignet als Familienhund?

Ich denke einfach, dass es auch unter den Terriern Rassen gibt die gut mit einem Leben in einer Art 'Großfamilie' zurecht kommen. Und mitunter sogar besser als manch anderer Hund, weil sie eben auch zäh sind und viel aushalten.
Vielleicht muss man hier auch einfach etwas offener sein und sich über verschiedene Terrier-Rassen informieren und nicht nur den Oberbegriff 'Terrier' vor Augen halten.
Hm...
~§~
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #79
Naja, ich habe einen Terrier und mich durchaus mit einigen Rassen befasst, daher sehe ich mich schon in der Lage ein Urteil darüber abzugeben ;) Dass es ein anderes als deines ist, liegt leider gerade in der Natur der Sache ;)

Ich denke, Terrier unterscheiden sich hinsichtlich ihres Jagdtriebes, der Intensität ihres "zickigen" Gemütes, dem Aussehen etc. Gestehe ich ihnen gerne zu. Ich gehe auch stark davon aus, dass sich Hanna vom Charakter (und vom Aussehen ;)) von Pepsi unterscheidet. Terrier neigen aber alle zu einer gewissen Selbstständigkeit und dem Verhalten, sich zu wehren, wenn es ihnen zuviel wird und das m.E. schneller als viele andere Rassen. Ich sage auch nicht, dass sie als Familienhund ungeeignet sind, ich sage nur, dass sie für so eine große Scharr an Kindern ungeeignet sind. Vielleicht, weil Terrier nunmal alle recht klein sind und die Kinder diese Hunde unterschätzen könnten. Vielleicht weil die Familie sich nicht mit Hunden auskennt und man m.E. für einen Terrier eigentlich schon gewisse Erziehungshintergründe kennen sollte, ehe man sich einen anschafft. Vielleicht weil größere Hunde m.E. ein gutes Gespür dafür haben, wie sie ihre Kraft einsetzen müssen, ohne jemandem weh zu tun. Viele Terrier sind es gewöhnt, sich zumeist gegen größere bewähren zu müssen und haben öfter mal keine Rücksicht vor Verluste (das trifft für mich auf viele Kleinhundrassen zu) etc. etc. etc.

Weißt du, allein die Tatsache, dass es fast nur Extreme bei den Terriern gibt, lässt mich ganz vorsichtig mit einer Empfehlung werden. Ich kenne fast nur Leute, bei denen es ganz in die Hose ging - Hund bellt, Hund zerrt, Hund macht Spielzeug und Haus kaputt, Hund beißt. Oder das andere Extrem - es läuft perfekt. Der Terrier benimmt sich wie ein Goldstück. Ich verallgemeiner in diesem Moment, weil es immer verschiedene Terrierrassen waren. Ich habe schon JRTs als Goldstücke erlebt und vermeintlich liebe Aussieterrier als wahre Kotzbrocken. Die Gründe waren viele: fehlende Erziehung, perfekte Erziehung, keine Ahnung, viel Ahnung, Pech, Glück etc. Bei einem Terrier sind es unglaulich viele Faktoren (und auch hier möchte ich das nicht nur auf Terrier beziehen, sondern viele anspruchsvolle Rassen wie den Husky oder den Aussie, da treffen die Faktoren genauso zu). Das alles habe ich bei einem Boxer nie erlebt. In meiner Verwandtschaft gab es bei ein und derselben Person insgesamt 7 Boxer in ihrem Leben. 5 davon durfte ich kennenlernen. Alle wurden/werden mieserabel gehalten, aber keiner kam auf die Idee zu beißen, zu zerstören oder aggressiv zu werden etc. Im Gegenteil, über eine Kinderscharr wären die dermaßen glücklich gewesen, dass ich fast sagen würde, das gehört zu einer artgerechten Boxerhaltung dazu ;) Meine Erfahrungen mit den Boxern sind irgendwie konstanter als die eines Terriers oder eines Aussies oder eines Labbis. Egal wie vermeintlich ruhig Terrierrasse x ist, glaube ich immer noch, dass die um einiges schwieriger sind als ein Boxer oder Sennenhund. Wer das mag und damit umgehen kann, der bekomme meinen Segen, sofern er ihn wünscht *g* Ich würde der TE auch nicht den Kopf abreißen, wenn sie jetzt sagen "oh man der Cairn Terrier wirds" - Im Gegenteil, ich werde viel Glück und Freude wünschen, aber in Anbetracht der Lage vieler Terrierrassen und ihrem zunehmend schlechtem Ruf, werde ich immer die Probleme dazu schildern und nicht ausschließlich relativieren. Sicherlich könnte ich versuchen mir einen Hund zu holen, deren typischen Eigenschaften nicht so stark ausgeprägt sind im einzelnen Individuum. Aber muss ich es provozieren? Was passiert, wenn sich der Hund doch anders entwickelt? Gefährde ich die Kinder damit? Wenn ich nicht auf eine Rasse festgelegt bin, muss ich mir dann unbedingt eine anschauen, wo es nicht ganz so simpel ist, ein ruhiges Exemplar zu finden? Ein Exemplar, deren Eigenschaften, die ihn nunmal ausmachen, nicht so stark ausgeprägt sind? Muss es dann wirklich diese Rasse sein?
 
  • Familienhund gesucht... Beitrag #80
Hey, :D
und danke für eure Antworten. Also, ich denke ein Hund mit allzu großem Jagdtrieb kommt für uns nicht in frage, wobei wir uns trotzdem noch einige Terrierrassen anschauen werden! Momentan haben wir uns ein wenig in den Langhaarcollie, sowohl vom optischen, als auch bisher vom Charakter verliebt :eusa_shhh:. Vielleicht kennt oder hat jemand hier einen Collie und könnte etwas zum Thema Collie und (Klein-)Kinder sagen, sowie zu Verhalten Fremden gegenüber...
Ebenso weiter oben auf unserer Liste stehen derzeit Malteser und Bichon Frisé (ich weiss ist ein ganz schöner Unterschied zum Collie :uups: ).
Ach so, könnte mir jemand hier vlt was zum Welsh Terrier sagen? Eine Bekannte von uns hat einen und der ist absolut Kinderlieb und verspielt - ich weiss jetzt nichts obs nur Zufall ist oder nicht. Und dann habe ich noch eine Allgemeine Frage und zwar, welche Hunde sind denn jetzt eher für den Kontakt mit Kindern geeignet Hunde mit Hütetrieb oder Jagdtrieb, denn manche Leute sagenInetseiten "Hunde mit Hütetrieb und Kinder auf gar keinen Fall!!" oder "Hunde mit Jagdtrieb und Kinder auf gar keinen Fall!!" - was ist denn jetzt die bessere Kombie oder ist das egal?
Würde mich über antworten freuen,
LG
 
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Meine Nerven 🫣: Hallo ihr lieben, Ich Stelle uns Kurz vor, wir sind eine 5 Köpfige Familie (Mann, Frau, 2 Kinder 9 und 3 Jahre, Hund 7Monate). Ich muss meine...
Hundebesitzer kümmert sich nicht. Was nun?: Hallo, das könnte jetzt etwas länger werden, ich hoffe, es ist trotzdem verständlich. Da ich mit meinem Latein am Ende bin, wollte ich die Meinung...
Welcher Hund passt zu mir?: Hallo zusammen, ich hoffe ich mache es richtig aber soweit ich es verstanden habe beantworte ich hier die Fragen und dann kommen von euch Kennern...
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