Ich habe auch Probleme mit der Ernährung meiner Katze (beim Kater funzt es dagegen prima) - und mache keinen Hehl draus, dass ich noch teilweise Trofu füttere. Ich habe alle Premiumsorten schon durch -ehrlich: einige stanken so - dass sogar MIR der Appetit vergangen wär. Mietzie ist manchmal direkt rückwärts gegangen. Im Moment muss ich auf Billigfuttersorten zurückgreifen /z.Z. Felix - um die Flüssigkeitsmenge bei meiner Katze zu steigern. Ich bin mir der Gefahr wegen der Nieren durchaus bewusst - aber ich kann es nicht in die Katze "hineinstopfen".
Da bin ich fast froh, dass sie eigentlich fast täglich (!!!) etwas jagt. Sogar jetzt im Winter.
Aber ein bisschen schockiert bin ich von der allgemeinen Meinung über Freigänger-Haltung - und die Beziehung zu ihrem Herrchen/Frauchen. :| Warum sollten wir denn unsere Katzen weniger lieben bzw. nur sporadisch oder garnicht versorgen bzw. nicht mit ihnen spielen/beschäftigen?
Das hier ist mein Katzengehege:
Wenn ich abends von der Arbeit komme, gehe ich in dieses sonst ungenutzte Brachland (keine Hunde ect) ....muss einen Riegel öffnen - die Katzen hören das und gehen mit mir quasi "gassi" - mit einer Futterschüssel in der Hand (für Meeris) machen wir uns auf einen weiten Weg.....die Katzen springen, rennen, erklettern nebenbei Bäume...treffen auch andere Katzen, allein das dauert meist so 30 Minuten und die Katzen geniessen es.
Natürlich können sie auch am Tag allein rumstöbern, aber sie drehen unheimlich gern MIT MIR ZUSAMMEN die Runde.
Natürlich spiele ich nicht mit einer künstlichen Fellmaus, denn die gibts hier massenhaft in echt.

Unser Spiel-und Freizeitverhalten ist anders als das einer Wohnungskatze, beschäftigen brauch ich unsere Tiere nicht, sie haben unendlich viel zu entdecken, zu jagen, zu klettern.......treffen Artgenossen usw. Dafür sind unsere Schmusestunden länger und ich unterhalte mich auch sehr viel mit meinen Tieren.
Meine Katzen können aber auch echte "Couchkatzen" sein. :mrgreen: hier Weihnachten mit seiner neuen Katzencouch.
Meiner Meinung nach hat die Haltungsform (Freigänger/Wohnungskatze) nichts damit zu tun, wie intensiv ein Tier versorgt wird, bzw. wie wohl sie sich fühlen. Das hängt immer von der Aktivität und Engagement des Halters ab.