Neva Masquarade

Diskutiere Neva Masquarade im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Das Angebot besteht aus der Nachfrage... Die Bauern gehen dort mit der Einstellung 'Die Katzen werden hier eh von irgendwelchen leuten weggeholt...
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  • Neva Masquarade Beitrag #21
Das Angebot besteht aus der Nachfrage...

Die Bauern gehen dort mit der Einstellung 'Die Katzen werden hier eh von irgendwelchen leuten weggeholt und manchmal bekomm ich auch noch einen 5er dafür' ran
Wenn sie aber merken das keiner mehr die Katzen haben will würden sie vielleicht schlauer werden ...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #22
So lange immer wieder Leute zu dem Bauern rennen und ihm die Kitten abnehmen, wird er auch nie auf die Idee kommen, die Katzen kastrieren zu lassen. Er wird ja alle Katzen los, muss die nicht mal zum TA bringen, hat also keine Kosten, bekommt aber vielleicht noch ein bissel Geld rein. Der Bauer lernt daraus eben nichts, weil er die Katzen ja loswird
Ich find das absolut nicht richtig, den Geiz oder die Faulheit der Bauern noch unterstützen, denn helfen tust du damit vielleicht dem einen Kätzchen, dass du holst. Was ist aber mit den andern 100 Kitten im Jahr, die vielleicht jämmerlich an Katzenschnupfen oder sonstwas sterben, weil es den Bauern einfach nicht interessiert.

Das die Katzen da am wenigsten was dafpr können ist klar, aber du kannst nun mal nicht alle Baunerhofkatzen retten, sondern unterstütz mit deinem gutgemeinten Handeln nur, dass der Bauer genauso weiter macht, wie bisher.

Da packt man das Problem doch lieber an der Wurzel und holt sich eine Katze aus einer seriösen Quelle
 
  • Neva Masquarade Beitrag #23
Nochmals danke für eure Hilfe und die vielen Ratschläge.
Ivy, ich habe die Sache ungefähr so wie du betrachtet. Aber gut, ich verstehe wirklich beide Seiten, wobei mir das mit dem Züchter noch schwerer im Magen liegt. Da werde ich auf jeden Fall nicht hingehen.

Sumo, die Pflegestellen waren natürlich mein erster Gedanke, da lässt sich ganz bestimmt was finden.
Ihr habt schon Recht dass die Bauernhofkatzen die meiste Zeit über draußen sind und dort auch aufwachsen, aber der Bauer den ich meine zieht sie von Anfang an drinnen groß. Da herrscht nur ein kleines Kommunikationsproblem, der Mann vernichtet die Katzen gerne und seine Frau versteckt sie deshalb immer gleich im Haus und passt drauf auf. Naja, solche Leute muss ich nicht verstehen.

Heute morgen bin ich zufällig auf die Chefin unserer kleinen Metzgerei gestoßen, sie hat zur Zeit auch kleine Katzen, sind jetzt 5 Wochen alt. Sie leben zwar auch auf ihrem Hof, aber drinnen im Gebäude.

Die werd ich mir Sonntag mal anschauen und Samstag geht's noch in's Tierheim :)
 
  • Neva Masquarade Beitrag #24
Ich verstehe auch beide Seiten, nur man kann so und so nicht jedes Tier retten, dem es schlecht geht, ob jetzt von Bauern, oder Tierheimen oder Pflegestellen... Und ich finde, bevor ich ein Tier aus dem Tierheim hole (dem es ja soweit gut geht, Dach überm Kopf, wird versorgt und verarztet wenn nötig) hol ich lieber eins von nem Bauern, der die im schlimmsten Fall erschlägt oder ertränkt oder sonst was mit denen macht...

Und andererseits könnte man genauso sagen, dass die meisten Tiere aus Heimen und/oder Pflegestellen n Knacks weg haben...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #25
war das mit dem Knacks jetzt ernst gemeint ?:eusa_eh:


Der springende Punkt ist doch, dass du mit der Baunerhofkatze das sinnlose Vermehren des Bauern unterstützt. Und bei dem Kaztenelend was auf der Welt herrscht, ist das echt nicht sinnvoll. Mach doch lieber eine anonyme Anzeige beim Veterinäramt oder örtichen Tierschutzt, vielleicht haben dei gerade die Mittel, eine Kastrationaktion zu starten. Das wär sinnvoll
 
  • Neva Masquarade Beitrag #26
Ich denke darüber kann man nun noch lange diskutieren
Aber manche menschen werden nie ihre Meinung ändern

Hauptsache ist doch, dass die TE sich umentschieden hat und Samstag das Tierheim besuchen wird :clap:
Ich hoffe da wird etwas richtiges für euch dabei sein :)
 
  • Neva Masquarade Beitrag #27
Der springende Punkt ist doch, dass du mit der Baunerhofkatze das sinnlose Vermehren des Bauern unterstützt. Und bei dem Kaztenelend was auf der Welt herrscht, ist das echt nicht sinnvoll. Mach doch lieber eine anonyme Anzeige beim Veterinäramt oder örtichen Tierschutzt, vielleicht haben dei gerade die Mittel, eine Kastrationaktion zu starten. Das wär sinnvoll

Irgendwie habe ich ein bißchen das Gefühl, als ob wir chinesisch sprechen würden :roll:...

Mädels, es geht nicht darum, keine Tiere zu retten. Sondern darum, dass Tierschutz nicht funktioniert, wenn man dagegen arbeitet indem man Vermehrer unterstützt. Leute, die ihre Katzen unkastriert raus lassen oder mit potenten Katern zusammenlassen, ohne vorher einem Verein beizutreten, sich über Genetik zu informieren und ihre Tiere nicht auf diverse Krankheiten testen lassen, sind Vermehrer - ob nun Bauer oder Privatperson. Das ist verantwortungslos und vergrößert das Katzenelend bloß weiter. Und solche Leute werden es nicht lernen, wenn man ihnen immer wieder was abnimmt.
@Chat Sauvage: du unterstützt das übrigens auch, wenn du jetzt dieser Dame eine Katze abnimmst. Denn das wird auch keine seriöse eingetragene Zucht sein (und die seriöse Zucht ist immer noch was ganz anderes und überhaupt nicht mit Vermehrern vergleichbar).
 
  • Neva Masquarade Beitrag #28
Richtig

Ich seh das so wie Ina

Auch wenn es eine Bekante von dir sein mag
War der Wurf geplant?

Ausserdem solltet ihr euch für einen Spielgefährten im Alter eures Schmusers suchen
und nicht ein aufgedrehtes Kitten dazu holen ^^
Die sind erstens anstrengend und zweitens für eure vorhandene Katze wahrscheinlich einfach nur nervig :)
 
  • Neva Masquarade Beitrag #29
@ Karlü:
Wir haben noch gar keine Katze, entweder werden es zwei ausgewachsene sein, am besten Geschwister oder Katzen die schon im TH zusammen leben, und ansonsten zwei Kitten die dann im gleichen Alter vergesellschaftet werden.

Das mit der Vergesellschaftung von zwei erwachsenen Tieren die sich nicht kennen lass ich lieber, haben wir Zuhause schon zwei mal versucht. Wir hatten eine ca. 5 jährige Katze und wollten bzw. haben uns noch ein Kitten geholt, die beiden haben sich zwar nicht geprügelt aber es gab immer Ärger. Die ältere Katze ist jetzt verschwunden, sie hatte schlimmen Katzenschnupfe. (der TA und die Klinik haben monatelang 'versucht', wenn man es so nennen kann, der Katze zu helfen, aber ohne Erfolg. Irgendwann ging es ihr so schlecht, dass sie von einem Tag auf den anderen verschwand. Wir haben sie nie wieder gefunden.) Seitdem fühlt sich die andere Katze richtig wohl und ist zum Schmusetiger geworden, früher durfte man sie nicht mal anfassen.

Deshalb bin ich da bisschen vorsichtig.

Karlü du hast schon recht, jeder wird so mehr oder weniger bei seiner Meinung bleiben und dann führt diese Diskussion in's Unendliche.

Die Katzen bei der Dame waren ein geplanter Wurf, für die sind ihre Tiere wie ihre Kinder, jedes einzelne. Sie hat nur zwei Kater (einer kastriert) und eine Kätzin. Das paar bekommt zwei mal im Jahr Kitten worauf sie sich immer riesig freut. Vielleicht sagt ihr nun wieder etwas anderes, aber da habe ich wirklich nicht das Gefühl einen Vermehrer zu unterstützen. :roll:
 
  • Neva Masquarade Beitrag #30
Naja noch haben sie ja gar keine Katze..

Evtl könnte man nen Kompromiss eingehen, dass wenn man sich ne Katze vom Bauern holt, eine "seiner" Katzen kastrieren zu lassen (also zum Beispiel das Muttertier)?! Quasi anstatt der Schutzgebühr, die man im TH zahlen würde..
Denn ich kann auch die Bauern verstehen, dass die sich meißtens nicht die Mühe machen, denn oftmal schaffen sie sich die Katzen ja auch nicht bewusst an sondern sie laufen ihnen dann mehr oder weniger zu und wohnen dann halt auf ihrem Hof. Und wenn so ein Bauer dann nun mal mit den Katzen nicht so emotional ist wie wir und eben duch diese Kosten nen wirtschaftlichen Schaden hätte, dann ist das für mcih schon irgendwie nachvollziehbar. Klar find ich es unmenschlich so kleine Kitten zu töten, aber es hat nunmal alles zwei Seiten. wäre ja etwas anderes, wenn sie sich diese Katzen bewusst anschaffen würden...
Und vielleicht könnte man speziell mit der Frau dieses Bauern mal reden- evtl kann man sich an den Tierschutz wenden, um die Katzen dort kastrieren zu lassen?! Da hätten sicherlich alle was davon...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

zu langsam..

Doch genau sowas nennt man Vermehrer! Sie produziert Kitten, weil sie so süß sind und weil sie wohl sonst niemanden zum Betüddeln hat. Und 2x im Jahr finde ich schon recht viel. Ich kenne jemanden (ok, kennen ist übertrieben, man hat sich 1x gesehen :roll:), die früher auch gezüchtet hat, sie hatte Hl. Birmas, und hat ihre Kätzinnen nur max. 1x im Jahr werfen lassen und nach ein paar Jahren waren die trotzdem total fertig drum hat sie mit der Zucht aufgehört und hält sie jetzt als ganz normale Haustiere.. Also genau so einen schwachsinnigen Vermehrer würdest du damit unterstützen... man kann nie sagen, ob nciht bereits die hälfte ihrer Kitten bereits im TH gelandet sind! Hoffentlich gibts wenigstens nen Schutzvertrag...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #31
Nein, da bin ich mir ziemlich sicher dass sie die letzte ist die ihre Katzen ins TH gibt, sie nimmt ja mich und meinen Freund schon genau unter die Lupe.

Aber im Grunde genommen hast du schon recht, ist eig. kein großer Unterschied zum Bauern, außer dass er sie umbringt im schlimmsten Fall.

Vor ein paar Jahren hatten wir hier im Landkreis eine schlimme Katzenseuche und somit sind die Katzen auf den Bauernhöfen größtenteils verschwunden. Der schlimme Bauer, von dem ich sicher weiß dass er seinen Nachwuchs erschlägt, hat seitdem nur noch einen einzigen Kater.. zumindest 'noch'.. Auf so einem Bauernhof tauchen natürlich schnell wieder streunende Katzen auf.

Aber ist es nicht auch so, dass die Katzen wieder gehen würden, wenn man sie dort nicht füttert?
Ich meine, Mäuse kann eine Katze auch woanders fangen und wenn die auf dem Hof nichts anderes bekommt wird die doch nicht bleiben oder? Dann sind die doch im Grunde genommen selber schuld
 
  • Neva Masquarade Beitrag #32
Denn ich kann auch die Bauern verstehen, dass die sich meißtens nicht die Mühe machen, denn oftmal schaffen sie sich die Katzen ja auch nicht bewusst an sondern sie laufen ihnen dann mehr oder weniger zu und wohnen dann halt auf ihrem Hof. Und wenn so ein Bauer dann nun mal mit den Katzen nicht so emotional ist wie wir und eben duch diese Kosten nen wirtschaftlichen Schaden hätte, dann ist das für mcih schon irgendwie nachvollziehbar. Klar find ich es unmenschlich so kleine Kitten zu töten, aber es hat nunmal alles zwei Seiten. wäre ja etwas anderes, wenn sie sich diese Katzen bewusst anschaffen würden...
Und vielleicht könnte man speziell mit der Frau dieses Bauern mal reden- evtl kann man sich an den Tierschutz wenden, um die Katzen dort kastrieren zu lassen?! Da hätten sicherlich alle was davon...

Also ich habe nicht das geringste Verständnis für diese Bauern. Die Katzen laufen ihnen nicht einfach zu und sind dann einfach mal so da, sondern sie brauchen die Katzen durchaus um ihren Hof reinzuhalten. Dazu sind die Katzen gut bei diesen Bauern, aber richtig gekümmert wird sich nicht.
Ich kenne einen solchen Fall. Eine Freundin wohnt in einem kleinen Dorf, neben ihr zur rechten und linken Seite jeweils einen Bauernhof und sie hat sich dem Schutz der Katzen dieser Bauern verschrieben. Da werden die Katzen benutzt, aber sie werden weder kastriert, noch geimpft, noch entwurmt und wenn meine Freundin nicht wäre würden sie auch niemals im Leben einen Tierarzt zu Gesicht bekommen. Die Bauern sind der Meinung, das mit der Katzenpopulation regelt sich durch Krankheiten und die durch das Dorf führende Straße von selbst. :evil:
Als eine Katze mal angefahren wurde legte die Bäuerin sie ins Heu und meinte dann mal sehen was passiert und fühlte sich auch noch als echte Tierfreundin, weil sie die Katze ins Heu gelegt hat.
Ich würde solche Menschen nicht unterstützen. Es ist ihnen auch völlig egal, ob jemand eine Katze zu sich nimmt oder ob sie auf andere Weise den Bauernhof verläßt. Hauptsache die Katzen bereiten ihnen keine Ungelegenheiten, denn sie sehen Tiere als Nutzgegenstände an um den Hof von Ratten und Mäusen freihalten. Deshalb wollen sie andererseits auch nicht auf die Katzen verzichten.
Meine Freundin hat schon ein Vermögen für die Katzen ausgegeben um sie kastrieren zu lassen und zum impfen und entwurmen. Keiner dieser Bauernnachbarn hat je einen Cent dazugegeben!

Die Neva Masquerade Züchterin dagegen finde ich persönlich nicht so schlimm wie die Bauern, denn sie liebt ihre Katzen wenigstens, obwohl sie wohl alles falsch macht was man falsch machen kann. Einer einzigen Katze zwei Würfe im Jahr zuzumuten und das vielleicht noch über Jahre hinweg ist etwas was ein seriöser Züchter nie machen würde. Ganz sicher züchtet sie nicht in einem Verein, denn so etwas würde dort gar nicht zugelassen werden.

man kann nie sagen, ob nciht bereits die hälfte ihrer Kitten bereits im TH gelandet sind!

Das kann man generell nie sagen. Auch Rassetiere mit Papieren landen im Heim. Auch Nicht-Rassetiere landen dort. Davor ist kein Tier wirklich jemals sicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Neva Masquarade Beitrag #33
Ich meinte auch nicht dass sie sie weggibt, sondern die Besitzer, die es sich nach nem halben Jahr oder so anders überlegt haben..

Wenn er nur einen Kater hat, wie kann es dann Kitten geben? Dazu ist meines Wissens nach auch eine Kätzin nötig :eusa_think:

Katzen versammeln sich nun mal gern in losen Gruppen, dazu ist eine Scheune, wie es sie auf einem Bauernhof nunmal gibt natürlich optimal: man kann Schutz suchen vor Wind, Sonne und Wetter (ist für die Aufzucht von Nachwugs nätig), Mäuse jagen (gibt ja in der Umgebung dann meißtens auch viele Felder) und man kann Kontakt zu anderen Katzen pflegen.. Also muss man sie nciht anfüttern, dass sie bleiben! Und der Bauer hat sie dann an der Backe und muss sich drum kümmern, dass es nciht zu viele werden und sich dann Kritik von so Leuten wie uns anhören..

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Darum hatte ich ja auch davon geredet, dass ich es verstehen kann, wenn sie sich die Katzen nicht bewusst halten! Es gibt ja auch viele Höfe, mit 1-2 kastrierten Tieren, die zum Teil auch ins Haus dürfen und dann kommen mit der zeit immer mehr "wilde" Katzen dazu...klar dass sich ein bauer in seinem Alltagsgeschäft nciht auch noch um die kümmern kann..

Und so wie es im Ort deiner freundin verläuft: sowas geht gar nciht und dafür habe ich dann auch kein Verständnis mehr!

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Katze im TH landet ist aber höher, wenn die Leute für die Anschaffung nichts bezahlen mussten (drum gibts ja auch Schutzverträge und -gebühren) und/oder es in einem Bestimmten Ort/Landkreis eben ständig neue Kätzchen gibt.. da machen sich dann viele Leute nicht mehr so die Gedanken drum...aber klar: Sicherheit gibts nie!
 
  • Neva Masquarade Beitrag #34
Danke für die Erklärung, ich dachte wirklich dass die Katzen eher nicht bleiben wenn man sie nicht füttert.

Diese Frau von der ich gesprochen habe hat schon eine Kätzin, dazu zwei Kater von denen einer kastriert ist.
Ich wusste leider nicht dass es für eine Katze schon zu viel ist zwei mal im Jahr Kitten zu bekommen, hab gerade gegoogelt und einen seriösen Maine Coon Züchter gesehen, da kostet ein Kitten 700- 800 Euro, die haben drei weibliche Tiere und nicht mal dann jedes Jahr unbedingt Kitten. Also danke für den Hinweis.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #35
Darum hatte ich ja auch davon geredet, dass ich es verstehen kann, wenn sie sich die Katzen nicht bewusst halten! Es gibt ja auch viele Höfe, mit 1-2 kastrierten Tieren, die zum Teil auch ins Haus dürfen und dann kommen mit der zeit immer mehr "wilde" Katzen dazu...klar dass sich ein bauer in seinem Alltagsgeschäft nciht auch noch um die kümmern kann..

Und so wie es im Ort deiner freundin verläuft: sowas geht gar nciht und dafür habe ich dann auch kein Verständnis mehr!

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Katze im TH landet ist aber höher, wenn die Leute für die Anschaffung nichts bezahlen mussten (drum gibts ja auch Schutzverträge und -gebühren) und/oder es in einem Bestimmten Ort/Landkreis eben ständig neue Kätzchen gibt.. da machen sich dann viele Leute nicht mehr so die Gedanken drum...aber klar: Sicherheit gibts nie!

Das ist richtig. Je mehr die Leute bezahlen mussten, desto höher wird auch der Wert angesehen und die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier im TH landet ist auf jeden Fall geringer.

Seit ich durch meine Freundin ganz nahe Einblicke in die Gedankenwelt dieser Bauern bekomme, desto schneller geht mir schon die Hutschnur alleine beim Wort Bauer hoch. Es ist einfach die ganze Einstellung die offensichtlich viele dieser Menschen zu Tieren haben.

Aber grundsätzlich ist das mit dem Dortbleiben wohl schon ganz richtig. Meine Freundin läßt ja unermüdlich die Katzen kastrieren, dennoch gibt es immer wieder welche und das sogar in Mengen und sie macht das ja schon seit mindestens 10-15 Jahren, also nicht erst seit gestern. Und trotzdem kommen immer wieder Katzen nach.


Danke für die Erklärung, ich dachte wirklich dass die Katzen eher nicht bleiben wenn man sie nicht füttert.

Diese Frau von der ich gesprochen habe hat schon eine Kätzin, dazu zwei Kater von denen einer kastriert ist.
Ich wusste leider nicht dass es für eine Katze schon zu viel ist zwei mal im Jahr Kitten zu bekommen, hab gerade gegoogelt und einen seriösen Maine Coon Züchter gesehen, da kostet ein Kitten 700- 800 Euro, die haben drei weibliche Tiere und nicht mal dann jedes Jahr unbedingt Kitten. Also danke für den Hinweis.

Im Grunde genommen füttern die Katzen sich in diesem Falle ja selbst, weil es auf einem landwirtschaftlichen Betrieb natürlich jede Menge zu erjagen für die Katzen gibt.

Und meine Katzenzüchterin mutet ihren Katzen zwei, allerhöchstens drei Würfe in ihrem gesamten Katzenleben zu und das finde ich auch richtig so.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #36
Puh, schwere Thematik.

Bauernhofkätzchen vermittle ich schon seit einigen Jahren (wobei ich gleichzeitig dafür sorge, dass wenigstens die Katzen auf dem Hof dann auch kastriert werden).

Zuerst einmal: Kitten mit 12-14 Wochen kann man ohne Probleme an eine Wohnungshaltung gewöhnen. In diesem Alter ist ihr Revier auf dem Bauernhof auch nicht sehr viel größer als eine Wohnung und sie sind noch sehr anpassungsfähig. Das eine Katze später Freigang einfordert, kann ebenso bei einem Kitten passieren, das sein Leben lang in der Wohnung gehalten wurde.

Die Haltung von Katzen auf Bauernhöfen lässt sich schwer verallgemeinern und deshalb in keinster Weise über einen Kamm scheren.
Ein Bauer, der die Kitten verschenkt oder sonst tötet, ist aber jedenfalls nicht als Vermehrer anzusehen. Deshalb gilt nicht, dass er mit sinkender Nachfrage seine Haltung überdenken oder umstellen würde. Ein Vermehrer hat dann plötzlich 20 Katzen da sitzen. Ein Bauer mit diesen Prinzipien entsorgt die Überzähligen einfach und hat dabei noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen.
Es geht hier nicht um Geld, sondern um eine andere Sichtweise!
Meist sind es rein wirtschaftliche Aspekte, die einer Kastration im Wege stehen und nicht der Wunsch nach Kitten! Der Bauer ist nur nicht bereit, Zeit und Geld in die Katzen zu investieren. Außerdem gibt es noch das Argument, dass dann die Katzen bald "aussterben", weil auch die Erwachsenen Tiere nur wenige Jahre alt werden.
Im Klartext: Es spielt keine Rolle, ob man Kitten von so einem Bauernhof holt oder nicht, wenn man einmal davon absieht, dass dem Tierschutz/Tierheim dadurch indirekt geschadet wird, weil sie nicht unterstützt werden.
Aber ganz wichtig: Es ist dem Bauern oft auch egal, ob man seine Katzen kastriert! Man muss sich nur darum kümmern und darf nicht verlangen, dass der Bauer selbst aktiv wird!
Viele Tierschutzvereine fangen solche Streuner kostenlos ein, kastrieren sie und bringen sie wieder zum Bauernhof zurück!
Der Tierschutz kann aber nur aktiv werden, wenn ihn jemand verständigt und der Bauer sein Einverständnis gibt. Und das ist der Punkt, an dem WIR ins Spiel kommen!
Muss ich mehr dazu sagen?

Oh, und falls sich wer quer stellt und es sicher ist, dass die Kitten getötet werden: Anonym anzeigen! Bei mir geht das sogar über den TA (bzw. der übernimmt das dann) und auch wenn oft nicht viel unternommen werden kann (Beweisen ist schwierig), allein dass jemand Offizielles mal nachsieht und nachfragt bewirkt manchmal schon wahre Wunder!

So, sorry für den kleinen Exkurs, aber mir tut es in der Seele weh zu lesen, dass man bei Missständen auf Bauernhöfen wegsehen statt helfen soll.
Denn das töten geht weiter, wenn man nichts unternimmt!


@Chat: Ich finde es großartig, wie du dich hier informierst und vor allem, dass du jetzt ins Tierheim gehen willst!
Da tust du auch noch eine gute Tat. Und den Bauernhofkatzen kannst du vielleicht trotzdem helfen, wenn du mal hingehst oder direkt mit dem Tierschutz sprichst. Das wäre echt schön.

LG
blackcat
 
  • Neva Masquarade Beitrag #37
Viele Tierschutzvereine fangen solche Streuner kostenlos ein, kastrieren sie und bringen sie wieder zum Bauernhof zurück!

Vielen Dank blackcat, das war es, was ich vorhin meinte, mit dass man ja mal mit der Bäuerin reden könnte..die rettet die kleinen ja wohl regelmäßig vor ihrem Mann...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #38
Toller Beitrag blackcat. Das was du beschreibst ist genau das was ich durch meine Freundin kenne. Und genau das gleiche macht meine Freundin auch. Sie kümmert sich um die Katzen, bringt sie zum Kastrieren, sorgt dafür, dass sie geimpft und entwurmt sind und kümmert sich auch im Alltag um die Katzen. Wenn sie es nicht machen würde, würde sich auch nichts ändern. Es ist den Bauern schlichtweg egal was mit den Katzen ist, nur ganz verschwinden dürfen sie wegen der Mäuse und Ratten nicht.
Ob man diese Einstellung verallgemeinern kann oder nicht, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass die Landbevölkerung in dieser Gegend allgemein diese Einstellung zu Tieren, zumindest die älteren Menschen und vor allen Dingen eben die Bauern, hat.
Dass sich bei den Jüngeren diese Einstellung zum Glück ändert sieht man ja an dieser Freundin und sie gehört auch nicht zu den Jungen, sondern eher zum mittleren Alter.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #39
@Chat

Oh sorry dann hab ich das falsch verstanden gehabt :uups:

Aber so einen Züchter wie du gefunden hast im Internet hört sich auf den ersten 'Blick' seriös an
Das ist ein angemessener Preis für ein Kitten und du sagst ja selbst das er nichtmal jedes Jahr Kitten hat :)
 
  • Neva Masquarade Beitrag #40
Off-Topic
Ich möcht noch mal kurz was über bauern sagen

das man nicht alle über einen Kamm scheren darf, ist klar. Ich hab sogar einie Leute kenne gelernt, die eine Art kleinen Bauernhof haben und alle zugelaufenen Kazten und Kater kastrieren lassen! Ich sicherlich wohl eher eine Seltenheit, aber auch das gibt es.
 
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