Neva Masquarade

Diskutiere Neva Masquarade im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Um Himmels willen - so habe ich das absolut nicht gemeint :shock:. Sorry, wenn das so rüberkam. Ich habe nicht vom Wegsehen gesprochen, sondern...
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  • Neva Masquarade Beitrag #41
Off-Topic
So, sorry für den kleinen Exkurs, aber mir tut es in der Seele weh zu lesen, dass man bei Missständen auf Bauernhöfen wegsehen statt helfen soll.
Denn das töten geht weiter, wenn man nichts unternimmt!
Um Himmels willen - so habe ich das absolut nicht gemeint :shock:. Sorry, wenn das so rüberkam. Ich habe nicht vom Wegsehen gesprochen, sondern vom Einsatz an der richtigen Stelle.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #42
war das mit dem Knacks jetzt ernst gemeint ?:eusa_eh:


Der springende Punkt ist doch, dass du mit der Baunerhofkatze das sinnlose Vermehren des Bauern unterstützt

Doch, das war schon ernst gemeint... sind wir doch mal ehrlich... die meisten oder sagen wir mal viele Tiere im Tierheim werden ja nicht abgegeben, weil man die Tiere so lieb hatte... sie werden aus Zeitgründen abgegeben oder wegen Allergien oder weil das Kind einfach ein Tier zum Geburtstag geschenkt bekommen hat (was ja noch vertretbar ist, dann so ein Tier ordnungsgemäß ins TH zu bringen). Aber oft werden Tiere auch einfach ausgesetzt, oder wurden misshandelt oder haben andere schlimme Dinge über sich ergehen lassen müssen, dann sitzen die armen Tiere im schlimmsten Fall Jahre lang im TH, haben auch keine richtige Bezugsperson (klar, wird mit denen gespielt, die werden gefüttert und beschäftigt) aber trotzdem ist das was anderes, wie wenn ein Tier in einer richtigen Familie lebt... und da wollt ihr mir erzählen, dass solche Tiere keinen "Knacks" weg haben? Also psychisch krank sind?! Ich sag ja nicht, dass die nicht weniger liebenswert sind, aber trotzdem sind das Problemtiere und ich persönlich würde mir nicht so ein Tier holen... das war mit "Die meisten Tier aus dem TH haben einen Knacks weg" gemeint... Kitten aus dem TH holen ist ne super Sache, trotzdem würd ich eher den Bauern vorziehen...

Zum anderen Punkt: Klar, sind Bauern Vermehrer... sinnlos mehr oder weniger, aber wie schon Sumo88 sagte, die Katzen laufen dem Bauern zu, der fühlt sich im Endeffekt nicht dafür verantwortlich, ob das Tier kastriert ist oder nicht, was ich auch verstehen kann... und auch nicht jeder Bauer ermordet alle Kitten, die auf seinem Hof geworfen werden... aber andere sind da halt kurz angebunden, mal ganz salopp gesagt... und mal ernsthaft, glaubt ihr wirklich, wenn ein paar Menschen sich keine Katzen vom Bauernhof holen, ändert sich was daran?! Glaubt ihr wirklich, dann kastriert er die mehr oder weniger wildlebenden Katzen auf seinem Hof!? Dieses Prozedere besteht so schon seit hunderten von Jahren! Oder dass eine Tierschutzorganisation da großartig was bewirken kann?! Wie oft versuchen irgendwelche Tierschutzorgas, das grausame Abschlachten von Delphinen in Japan zu stoppen? Oder das schreckliche Töten von Seehunden usw., da passiert genauso wenig, so schlimm das auch ist, aber das ist leider die Realität...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #43
So und nun sieh dich mal hier um Forum um und guck mal, wie viele Leute Tiere aus dem TH haben (kleiner Tip, es sind viele) und wie viele der Katzen einen Knacks haben. Dass ist ein blödsinniges Vorurteil, das überhaupt nicht haltbar ist. Die TH-Katzen die ich kenne sind absolut liebe, soziale Tier und keine Problemtiere, ich kenn überhaupt keine Problemkatze, die aus dem TH ist. Es gibt sicher ein paar Tiere im Tierheim, die auch einen kleinen Knacks weg haben,d ie Regel ist das aber sicher nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass gar nicht sicher ist, ob dieser "Knacks" sich denn in einem neuen zu Hause, in einer entspannteren Umgebung als dem TH - wo die Tieren großen Stress ausgesetzt sind - nicht von alleine erledigt.

Ich hab aktuell drei Katzen, eine vom Bauernhof, weil ich es damals einfach nicht besser wusste, eine aus dem TH und eine von Privat, die sond als Pinkelkatze im TH gelandet wär und was soll ich sagen, die TH-Katze ist die liebste und entspanneste, dazu auch die zutraulichste
 
  • Neva Masquarade Beitrag #44
Nein so ist es nicht. Die Katzen laufen dem Bauern nicht nur zu und der arme, arme Bauer kann sich dann nicht drum kümmern. Mein Güte, welch Verklärung dieser Menschen, die Tiere als reine Nutzgegenstände betrachten.:(

Der Bauer braucht die Katzen auf seinem Hof zur Vernichtung von Ratten und Mäusen! Sie sind für ihn Nutztiere, aber sie dürfen keine Kosten und Mühen verursachen. Und genau die Einstellung ist es die so furchtbar ist.

Ob sich jemand Kitten holt oder nicht ist dem Bauer völlig egal. Wichtig ist ihm nur, dass immer ein paar Katzen für seine Zwecke da sind. Mehr interessiert ihn nicht. Und genau deshalb finde ich diese Menschen so unsympathisch.

Wenn alle Menschen deine Einstellung Tierheimtieren gegenüber hätten, würde nie wieder ein Tier vermittelt werden und alle Tiere müssten bis zu ihrem Lebensende im Tierheim sitzen. Welch furchtbare Vorstellung.

Hier im Forum sind die meisten der Meinung, dass man seine Tiere von einem seriösen Züchter oder aus dem Tierschutz holen sollte. Und das finde ich auch richtig und gut so. Jedes Lebewesen kann seinen Knacks haben, egal ob aus dem Tierheim oder vom Züchter oder von wo auch immer. Solche Vorurteile sind einfach nicht schön.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Neva Masquarade Beitrag #45
Leute ganz ehrlich, hab ich mit einer Silbe erwähnt dass ALLE Tiere aus dem TH einen Knacks weg haben?! Ich glaube nicht, ich sagte, viele Tiere aus dem TH haben einen Knacks weg... es gibt auch tolle Tiere aus dem TH, das bezweifel ich doch gar nicht, aber wenn ihr auch die Nachteile von einer Katze vom Bauern aufzählt (und wohl gemerkt waren das NUR Nachteile), dann müsst ihr genauso Nachteile aufzählen, die TH-Katzen mit sich bringen KÖNNTEN... und nicht gleich einen auf "Das sind unhaltbare Vorurteile" machen... es gibt von jeder Seite Nachteile, ob TH oder Bauer oder Züchter oder sonst was... genauso find ich, dass viele Tiere von Züchtern überzüchtet sind, und deswegen schon genetische Krankheiten mit sich bringen...

Das hat auch nix mit dem armen armen Bauern zu tun... und wenn man es so sieht, dass die Katzen ja die Mäuse und Ratten und so weiter vernichten, dann sind es eben in diesen besonderen Fällen Nutztiere, ich versteh gar nicht, was daran jetzt so schlimm sein sollte, außer dass sie halt nicht kastriert sind... Katzen leben auf dem Bauernhof ihre Natur aus, ist doch das Beste was einer Katze passieren kann... klar find ich es auch nicht ok, wenn da 5 Katzen unkastriert durch die Gegend rennen... aber was wollen wir als kleine Menschen denn schon großartig ausrichten?! Wenn nicht mal eine Tierschutzorga was tun kann!? Weil ihnen die Mittel fehlen?! Ich kanns nur nochmal betonen, dass ich dann lieber ein kleines Kitten vor dem "sicheren" Tod rette, oder sie davor rette, eine "Gebärmaschine" zu werden...

Das ist schön für euch, wenn ihr das alle so findet in diesem Forum, ich finde das eben nicht und ich habe eine andere Meinung davon, die ich auch vertrete und vor der ich mich auch nicht verstecken muss... wie schon gesagt, man kann nicht alle Tiere retten, egal woher sie kommen... DAS ist die Realität, nix anderes...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #46
Danke für deinen tollen Beitrag Blackcat. So eine ausführliche Erklärung ist bei mir wohl nötig, da ich mich in den wichtigen Dingen wirklich noch nicht so gut auskenne.

Ich habe gestern mal mit meiner TÄ gesprochen, da meine Katze mal wieder zum impfen musste. Sie hat sich sofort bereit erklärt mir zu helfen falls dieser eine Bauer früher oder später wieder zu viele Katzen hat. Finde ich super.

Heute morgen waren wir im TH und ich habe jetzt eine Nummer von einer Pflegestelle bekommen, da werde ich mal anrufen. Es waren schon viele schöne und auch passende Katzen dabei, aber die meisten davon sind leider Freigänger. Mal sehen wie sich das alles noch entwickelt
 
  • Neva Masquarade Beitrag #47
Nein so ist es nicht. Die Katzen laufen dem Bauern nicht nur zu und der arme, arme Bauer kann sich dann nicht drum kümmern. Mein Güte, welch Verklärung dieser Menschen, die Tiere als reine Nutzgegenstände betrachten.:(

Natürlich betrachtet der Bauer sie als Nutztiere, da ist meiner Meinung nach auch nihts dabei, solange er sich dann acuh drum kümmert und da gibt es hier ganz viele, die das mit ihren eigenen Katzen auch tun. aber dass die nciht mit jeder Katze, die da ungewollt dazu kommt auch noch machen, find ich irgendwo auch verständlich, weil sie wirklich nen wirtschaftlichen Schaden draus hätten.
Und jetzt alle Bauern über einen Kamm zu schreren und als böse Kätzchenmörder abzustempeln find ich einfach unfair.
Diese Bauern schicken ja auch Kälbchen, Ferkel etc auf die Schlachtbank- eben aus wirtschaftlichen Gründen, warum sollten sie mit nem kleinen Kätzchen dann plötzlich Mitleid haben?
Meiner Meinung nach ist da blackcats Ansatz am besten geeignet, um etwas zu ändern. Dem Bauer ist es egal, ob sie kastriert sind oder nicht, und solange er keine Arbeit und keine Kosten damit hat, wird er auch nichts dagegen haben...

@Chat Sauvage: Ich finds super, dass du gleich was unternommen hast und auch, dass deine TÄ helfen würde!
 
  • Neva Masquarade Beitrag #48
@Ina: Ich weiß dass du/ihr das nicht böse gemeint habt, das wollte ich hier wirklich niemandem unterstellen! Wie gesagt, ich finde ja selbst, dass man besser eine Katze aus dem Tierheim holen sollte - nur eben, bitte anderswo deshalb nicht wegschauen!

@Chat: Das ist schön zu hören! Aber könnt ihr nicht vielleicht gleich etwas unternehmen?
Also gleich die Katzen kastrieren lassen?
Was wie ein Teufelskreislauf aussieht, lässt sich nämlich auch umkehren: Ein Bauer mit kastrierten Katzen, braucht trotzdem "Nachschub", wenn Katzen sterben. Und da er diesen Nachwuchs nicht mehr selbst produziert, kann er (kastrierte) Katzen vom Tierschutz übernehmen.
Dort suchen sie nämlich dauernd gerade nach solchen Bauernhöfen, an die sie scheue Streunerkatzen vermitteln können.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #49
Natürlich betrachtet der Bauer sie als Nutztiere, da ist meiner Meinung nach auch nihts dabei, solange er sich dann acuh drum kümmert und da gibt es hier ganz viele, die das mit ihren eigenen Katzen auch tun. aber dass die nciht mit jeder Katze, die da ungewollt dazu kommt auch noch machen, find ich irgendwo auch verständlich, weil sie wirklich nen wirtschaftlichen Schaden draus hätten.
Und jetzt alle Bauern über einen Kamm zu schreren und als böse Kätzchenmörder abzustempeln find ich einfach unfair.
Diese Bauern schicken ja auch Kälbchen, Ferkel etc auf die Schlachtbank- eben aus wirtschaftlichen Gründen, warum sollten sie mit nem kleinen Kätzchen dann plötzlich Mitleid haben?
Meiner Meinung nach ist da blackcats Ansatz am besten geeignet, um etwas zu ändern. Dem Bauer ist es egal, ob sie kastriert sind oder nicht, und solange er keine Arbeit und keine Kosten damit hat, wird er auch nichts dagegen haben...

@Chat Sauvage: Ich finds super, dass du gleich was unternommen hast und auch, dass deine TÄ helfen würde!

In dem Fall den ich kenne sind die Bauern, soweit ich weiß, keine Katzenmörder, sondern es ist ihnen wie gesagt egal was man den Katzen ist, solange immer genug da sind um den Hof rein zu halten. Sie wehren sich ja auch nicht gegen die Bemühungen meiner Freundin den Katzen zu helfen und sie zu kastrieren.
Ich finde es aber trotzdem schade, dass es immer noch Menschen gibt denen Tiere so völlig gleichgültig sind. Und dass das ausgerechnet die Menschen sind die in ihrem Beruf so viel mit Tieren zu tun haben, wie kaum ein anderer, ist schon irgendwie makaber.
Aber andererseits gibt es heutzutage ja inzwischen schon Bauern die ihre Höfe in Biohaltung betreiben bzw. auch dafür sorgen, dass es ihren Nutztieren gut geht. Dafür ist eben das Fleisch dann im Verkauf teurer und das ist ja auch gut so.

@ Chat Sauvage: Respekt, wie du dich mit dem Thema auseinandersetzt ist wirklich große klasse und du unternimmst sogar gleich etwas und spannst auch gleich die TÄ mit ein. :clap:
 
  • Neva Masquarade Beitrag #50
Waren gestern beim TA und haben 2 Katzen sterilisieren lassen. Bin richtig glücklich darüber dass ich helfen kann. Also danke noch mal an alle für die tollen Tips und Erklärungen.

Im TH war ich ebenfalls erfolgreich, haben von einer Pflegestelle ein Geschwisterpaar vermittelt vekommen, die beiden sind zuckersüß. Nächte Woche Samstag ziehen sie zu uns, wahrscheinlich erst einmal auf Probe. Habe heute schon alles mögliche gekauft, Kratzbaum bekomme ich glücklicherweise wieder meinen alten zurück. Meine Katze, die hier bei mir und meiner Familie lebt, hat ihn nie benutzt da sie nach draußen geht und drum war der jetzt einige Zeit bei meiner Tante.

Ich hätte da noch eine kleine Frage, das Thema Nass- und Trockenfutter ist ja immer ziemlich umstritten. Meine Mutter sagt, Nassfutter ist Suchtmittel mit zu vielen Lockstoffen drin, unsere Katze tickt regelrecht wenn man ihr das regelmäßig gibt. Meine Freundin meint widerum, Katzen nehmen von Natur nicht sehr viel Flüssigkeit auf und drum sollte man nass füttern. Wildkatzen, Tiger usw ernähren sich ja auch nicht trocken..

Ich hab mir daraus jetzt eine eigene Theorie/Meinung gebildet. Da auch ich ab September beruchfstätig bin und mein Freund noch länger weg ist als ich (Er von 6 Uhr bis ca. 17 Uhr, ich von 7 Uhr bis 16 Uhr) dachte ich mir, dass ich ab dem Zeitpinkt auf jeden Fall immer eine Schüssel mit hochwertigem Trockenfutter anbiete, dachte da an Royal Canin oder Real Nature? In der Zeit wo wir dann da sind wollte ich dann doch auf jeden Fall auch Nassfutter füttern, im Moment habe ich Animonda da, dass haben die in der Pflegestelle auch bekommen. Von Whiskas und so nem Schrott halte ich nicht viel, da finde ich das Trockenfutter von Aldi ja noch besser. Wollte unsere Katze damals von Whiskas auf Animonda umstellen, keine Chance.

Liebe Grüße
 
  • Neva Masquarade Beitrag #51
Lies dich doch einfach mal durchs Ernährungs-Forum ;)

Deine Freundin hat Recht, dass Trofu die Katzen nur austrocknet, weil sie von Natur aus nicht genug trinken und dann kann es zu Nierenschäden kommen. (um das Trofu zu kompensieren müssten sie die 4-fache Menge an Wasser trinken!)
Und deine Mama irrt sich leider ein bisschen- im Trofu sind genauso viel bzw noch mehr Lockstoffe als im Nafu (ist natürlich von der Marke abhängig) Das ist wie für uns ein Keks- und wer würde schon seiner Familie incl. sich selber nur mit Keksen ernähren?
Also wenn möglich das Trofu ganz weg lassen, wenn du sie 2-3 x tägl. fütterst reicht das voll aus (nur solange sie Kitten sind -also bis ca 1 Jahr-, sollten sie fressen dürfen so viel sie wollen, aber dann tu ihnen einfach n bisl mehr Futter in die Schüssel bevor du gehst, die kommen dann schon klar)

Royal canin ist leider auch kein gutes Futter, da ist viel zu viel Getreide drin, damit können die Katzen nichts anfangen! Und bei Whiscas und co. kann ich dir nur zustimmen! Das Animonda ist gutes Futter.

Achja: Glückwunsch zum Zuwachs. Mit dieser Neuigkeit hast du dich verpflichtet uns mit massig Bildern zu versorgen ;)
 
  • Neva Masquarade Beitrag #52
Schon überlegt, barf zu füttern? Ich mach es zwar auch nicht, bin aber am Überlegen, ob ich umsteigen soll... meine SChwester füttert ihre Hunde schon seit Jahren barf und die vertragen das super und ist super gesund... jetzt bringt sie mir morgen mal ein Päckchen Katzenfutter bin, damit ich mal testen kann, ob Juicy es mag... als Kitten fand sie es nicht so prickelnd...

TroFu würd ich auch nicht ausschließlich füttern, das stimmt, dass es die Katzen austrocknet... bei mir steht zwar immer n Schälchen TroFu neben ihrem Wassernapf, aber das wird ganz selten angerührt, meistens nur, wenn ich nicht schnell genug beim Fressen herrichten bin, wird solange n bisschen TroFu geknabbert, oder wenn ich am WE keine Lust hab, Madame um 6 Uhr morgens was zum Fressen zu geben, wird auch solagen TroFu gefressen, um den Hunger bissle zu stillen denk ich mal...
 
  • Neva Masquarade Beitrag #53
Na dann werde ich auf jeden Fall immer Nafu stehen lassen, vor allem wenn sie noch klein sind. Von Barf hab ich noch gar nichts gehört, werd mich mal darüber informieren :)

Ich muss euch aber leider sagen dass Bilder wohl erstmal nichts werden, muss zur Zeit ohne Handy auskommen und eine Kamera besitze ich leider nicht.
Aber wir werden sehen, dass eine oder andere Bild springt bestimmt mal raus :)

Lg
 
  • Neva Masquarade Beitrag #54
Hallo und guten morgen!

Ich habe ein großes Problem und hoffe, dass ihr mir ein paar Tip's geben könnt.
Wie schon berichtet zog bei uns nun ein Geschwisterpaar aus einer Pflegestelle ein, die beiden sind 9 Monate alt. Schon als wir sie das erste mal gesehen haben, war der Kater ziemlich scheu. Er ist ein großer und wunderschöner Maine Coon mix Kater, seine Schwester hat eher nicht so langes fell. Bei der Pflegestelle hat er sich schon gleich verkrochen und es war ein Kampf ihn in die Box zu bekommen. Die Frau hat gesagt, er kommt aus schlechter Haltung. Was genau seine frühere Besitzerin mit ihm angestellt hat, das will ich gar nicht wissen..Seine Schwester ist nicht annähernd so ängstlich, der erste Tag war natürlich auch für sie aufregend, aber sie lebt sich viel besser ein. Jedenfalls sitzt 'Sammy' seit gestern schon in allen möglichen Ecken, unter dem Sofa und in Schränken, er frisst nicht und hat auch unter das Sofa gepinkelt, weil er sich nicht raus getraut hat. Wir haben die beiden sogar gleich anfangs zwei stunden alleine gelassen damit sie vielleicht wenigstens ein bisschen die Wohnung erkunden. Aber Fehlanzeige. Auch seine Schwester ist ihm keine fgroße Hilfe. Sobald man sich nähert legt er die Ohren an und zittert am ganzen Leib, nimmt man ihn auf den Arm, was wir einmal versucht haben, dann bleibt er angsterfüllt sitzen und lässt alle Streicheleinheiten über sich ergehen. Sobald wir außer Sichtweite sind verkricht er sich sofort wieder.

Welche Vorgehensweise von unserer Seite aus ist in dieser Situation nun die beste? Ich hoffe ihr könnt uns ein wenig helfen

Liebe Grüße
 
  • Neva Masquarade Beitrag #55
Na das ist aber ein scheues Reh der Kater. Er braucht wohl länger bis er sich eingewöhnt hat.
Ihr könntet ihm in die Nähe der Stelle wo er sich verkriecht Katzenklo aufstellen (vielleicht auch ein Karton mit Folie und Streu ausgelegt) und ansonsten ihm die Zeit geben die er braucht um sich einzugewöhnen;)
Es sit aber ganz normal dass er die erste Zeit nicht oder nicht viel frisst.
Gesund ist er? DAnn wird er futtern wenn er Hunger hat.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #56
danke für die schnelle Antwort!
Ich habe mich gerade lange in seine Nähe gesetzt und ihm immer mal wieder meine Hand hingestreck. Nach einer Weile hab ich ihn dann gestreichelt und er hat sich sogar mal ein wenig bewegt obwohl ich da war. Und ein paar Minuten später hat er aus dem Napf gefressen den ich ihm hingestellt habe. Aber komischerweise nur so lange, wie ihn gestreichelt habe. Immer wenn ich mich abgewendet habe wurde er unsicher und wollte nichts mehr. Jetzt hat er immerhin ein bisschen was im Magen. Wir haben ihn jetzt mal auf den großen Dachfenstersims gebracht mit zwei kuschligen Decken. Da oben sieht er schon nicht mehr ganz so ängstlich aus und hat alles im Blick. Solange er nämlich auf dem Boden hatte er vor allem angst was größer war wie er. Nun hat er den Überblick und kann uns beobachten. Es ist richtig schwer ihn nicht immer zu beachten, aber wir geben uns Mühe. Seit er gestern unter das Sofa gepinkelt hat war er nicht mehr auf dem Katzenklo oder woanders. Er hat die Nacht auch alleine im Bad verbracht mit Decke Futter und dem Klo, Türe offen. Aber er ist trotzdem nicht drauf.

Bin echt gespannt wie das alles noch wird
 
  • Neva Masquarade Beitrag #57
Dann könntet ihr ja versuchen ihm alle möglichen erhöhte Plätze anzubieten.. Regale, Schränke, Deckenspanner, keine Ahnung was ihr für Möglichkeiten habt.
Ihr könnt ihn auch oben füttern und ein Katzenklo in die Nähe stellen.. normalerweise denk cih zwar, dass es besser ist alles gleich da hinzustellen, wo es letzenendes sein soll, damit sich das Tier gleich dran gewöhnt, aber wenn ein Tier wegen schlechter Haltung traumatisiert ist, denk ich kann man ihm schon entgegen kommen...
Wenn er sich dann oben entspannt und ne Weile alles beobachtet hat, wird er sich irgendwann auch runter trauen und den Rest der Wohnung in Beschlag nehmen...

Gibts schon Fotos? :mrgreen:
 
  • Neva Masquarade Beitrag #58
man kann aber die Katzen auch dran gewöhnen dass sie da fressen wo sie Futter stehen haben. Ich seh das ned so eng, Hauptsache sie futtern vernünftig;)
 
  • Neva Masquarade Beitrag #59
Ich denke auch, dass ich ihm wohl in dieser Situation leider entgegenkommen muss. Normalerweise steht bei meinen Katzen von anfang an alles da, wo es auch immer bleibt. Aber Sammy geht da nicht hin, egal wie lange man ihn alleine lässt. Wir sind z.B. heute für zwei Stunden auf einer Rassekatzenmesse in der Nähe gewesen und haben ihn solange im Bad gelassen, wieder Tür offen damit seine Schwester auch zu ihm kann. Diesmal ist er in dieser Zeit vom Bad aus ins gegenüberliegende kleine Zimmer geschlichen, vorbei am Napf ohne was zu fressen und hat sich in einen leeren Umzugskarton gequetscht. Er tut mir so leid. Ich glaube er würde lieber verhungern als zu fressen.. Am Dienstag gehe ich ich mit beiden zum Ta, bei Sammy habe ich nämlich eine laufende Nase entdeckt. Dazu noch eine Frage. Sollte ich da eher warten, bis er sich zumindest ein wenig an alles gewöhnt hat oder eben sofort hingehen, wie ich es vor hatte? Habe doch Angst, dass wir mit ihm danach wieder ganz von vorn anfangen können. Er hat sich zwar noch nicht wirklich gemacht, aber ein mini-Unterschied lässt sich doch erkennen.
 
  • Neva Masquarade Beitrag #60
wenn Du denkst dass er nicht ganz auf dem DAmm ist würde ich mit ihm zum TA gehen. Ich glaube nicht dass das recht viel ausmacht in seinem Verhältnis zu Euch:eusa_think:
besser aber er wird behandelt wenn er vielleicht eine Erkältung hat geht es ihm nicht gut und dann noch in neuer Umgebung...
 
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