Also. Mach dir eine Liste, was genau du von einem Hund erwartest. Also zum Beispiel, dass du ihn irgendwann zum Ausreiten mitnehmen kannst etc.
Und im Tierheim genau nachfragen, versuche nicht, dir sofort einen Hund anzuschaffen der sogar von denen schon als schwierig eingestuft wird. Weil das kannst du einfach nicht leisten. Ich steh ja generell auch auf Tiere, die einen dezenten Knacks weghaben, aber jetzt gerade bin ich schon froh, dass meiner einfach nicht wirklich gestört ist weil er so auch schon ganz schön viel Arbeit macht.
Geh davon aus, dass sich der Hund bei dir daheim noch einmal von Grund auf wandelt, wenn er sich eingelebt hat!!
Beschäftige dich mit Hundeerziehung und vor allem auch -auslastung. Da du Tierliebhaberin bist gehe ich einfach mal davon aus dass du alles erdenkliche tun wirst, damit es der Hund gut bei dir hat und sich nicht langweilt, das lese ich jetzt auch mal aus deinen Posts heraus.
Versuche nach wie vor, deinen Papa auf deine Seite zu ziehen. Und da du erst 14 bist, klär ab, was passiert, wenn sich dein Leben ändert. So etwas passiert bei jedem Menschen, weil niemand die nächsten 10-15 Jahre vorher sehen kann. Man sollte aber einen groben Plan haben. Was, wenn du krank bist? Bein gebrochen, Krankenhaus? Was, wenn du die Ausbildung später nicht bei "deinem" Reiterhof machen kannst? Weil du nicht mehr willst oder nicht die Noten dazu, weil der Reiterhof kein Geld für einen Azubi hat oder schon jemand vor dir kam...
Was, wenn der Hund nicht mehr mit auf den Reiterhof kann um sich auszutoben sondern "Schonbehandlung" braucht? Hast du die Zeit, oder Unterstützung?
Kümmerst du dich 24/7 um den Hund oder hilft deine Mutter, zumindest morgens? Wenn ja, was passiert, wenn du ausziehst?
Wer bezahlt das alles?
Alles Fragen, die jetzt wahrscheinlich für dich noch keine Rolle spielen, aber schon wichtig sind. Wie gesagt, niemand kann sein Leben vorher sehen, aber man sollte schon im Vorhinein versuchen, alles mögliche abzusichern und sich da Unterstützung ran holen. Auch deswegen fände ich es wichtig, wenn du auch deinen Papa noch überzeugen könntest.
Dass du dich nicht auf eine Rasse festlegst find ich schon in Ordnung, vor allem, da ja nicht immer alle Rassenzuschreibungen zutreffen. Gerade bei einem Aussie von einem ruhigeren Exemplar auszugehen ist aber schon gewagt

Ich denke, in die meisten Hunde verliebt man sich eh wenn man sie kennen lernt (solang es keine Welpen sind, da würde ich persönlich ja immer alle einpacken

). Da kann man dann auch sehen, ob der Charakter einigermaßen passt, man sich gegenseitig leiden kann und wie er sich beim Gassi gehen benimmt, allerdings nur im Groben.