Erziehungsmethoden

Diskutiere Erziehungsmethoden im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich wusste das ihr so reagieren würdet! Kiki, ich glaube dir das dein Hund gut Apportier, aber bist du dir sicher das er das auch machen würde...
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  • Erziehungsmethoden Beitrag #61
Ich wusste das ihr so reagieren würdet!
Kiki, ich glaube dir das dein Hund gut Apportier, aber bist du dir sicher das er das auch machen würde wenn er einen so starken Reiz ausgesetzt wird? Ihr müsst bedenken: das dauert alles vieleicht eine Woche und danach geht alles über freude! (Außer natürlich das abgeben! Welcher Hund will das schon?)
Und: So wird es gemacht, ich hab nie gesagt das ich das toll finde! Ich selbst will garnicht Jägerin werden und werde von daher meinen Hund nicht so ausbilden!
Ich muss aber auch sagen das Brenta (selbst direkt nach dem üben) überhaupt keinen gequälten Eindruck machte.....
Wie schon gesagt: Tierquälerei: Nein Aber auch bei *anderen* Hunden nicht angebracht!
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #62
(Außer natürlich das abgeben! Welcher Hund will das schon?)

Meiner! Weil das Abgeben immer mit was viel tollerem verbunden ist!
Dafür gibts dann ein Stück Fisch oder sowas;)
Wir tauschen...


Auch unter Ablenkung appportiert er freudig und gut..
(Andere Hunde, Menschen, anderes Wild)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #63
Unser Hund würde seine Beute (also das Wild) für nichts auf der Welt abgeben! Hab ich schon mal versucht! Der kannst du die leckerste Wurst unter die Nase halten! *Ich will mein Wild! Geh weg mit deiner blöden Wurst* xD
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #64
(Außer natürlich das abgeben! Welcher Hund will das schon?)

Meiner! Weil das Abgeben immer mit was viel tollerem verbunden ist!
Dafür gibts dann ein Stück Fisch oder sowas;)
Wir tauschen...


Auch unter Ablenkung appportiert er freudig und gut..
(Andere Hunde, Menschen, anderes Wild)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #65
Hallo,
also ich habe zwar keine Ahnung wie man einen Jagdhund ausbildet,aber sooo schlimm fand ich das jetzt auch nicht.
Meine Ansicht ist auch,das ich mit so einer "eia popeia" Erziehung und alles über Spass und Spiel keinen "Verlasshund" erziehe.
Sicherlich muss ein Hund über Spass und Spiel motiviert werden,aber es müssen auch Grenzen gezogen werden.
ein Beispiel ist meine Freundin,die ihren Hund nur mit Lob und Nichtachtung erzieht.
Fakt ist, das der Hund inzwischen 4 Jahre alt ist,und immernoch nicht ohne Leine an der Strasse laufen kann,weil ja "über die Strasse rennen" mit Nichtachtung "gestraft" wird.
Also, der Hund hat keinen Blassen Schimmer von irgendwas....
Der Hund verbringt die ganze Zeit an der Leine,bis er auf dem Feld ist,
und ansonsten,ebenfalls nur Leine.
Das kann ich nicht verstehen,da bin ich doch lieber einmal "grob" und der Hund hat es Verstanden,und kann ein tolles "freies" Leben führen,und weiss worauf es ankommt.
Dies ist nur ein Beispiel,aber man kann das beliebig weiterführen.
Allerdings gehört prügeln und schreien für mich nicht in die Hundeerziehung.
Liebe Grüsse....
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #66
Ich finde es interessant, hier mal die verschiedenen Erziehungsmethoden kennenzulernen. Ich glaube, es kommt einfach wirklich auf die Situation und die Hunderasse an, und es gibt kein absolutes Richtig oder Falsch. Wenn es klappt, und Hund und Besitzer zufrieden sind, ists schoen.

Mein Problem ist zur Zeit, dass die Hunde an mir hochspringen. Ich habe eine 7 Monate alte Huendin, und zwei kleine 3 Monate alte, Geschwisterpaar. Meist springt Laila, die aeltere Huendin, an mir hoch, und die Kleinen machens nach oder springen auf sie drauf.... Man muss noch dazusagen, dass ich zur Zeit in Malawi/Afrika wohne, das heisst, am Haus sind auch immer die Tag-und die Nachtwaechter, die auch viel mit den Hunden zu tun haben.

Ich habe verschiedene Methoden gehoert und probiert:
a) wenn sie hochspringt, 'nein' sagen, auf die Schnauze klapsen und dann abwenden,
b) einfach ignorieren
c) Knie hochnehmen, so dass sie es vorn am Latz spuert,
d) wenn ich von der Arbeit komme, halten meine Waechter sie fest und streicheln sie, bis ich im Haus bin und dann von selbst wieder zum Begruessen rauskomme

Aber - all das hat noch nicht 100% gegriffen (uebe mit Laila jetzt seit 2 Monaten, die kleineren Welpen sind seit ca. 1 Monat hier). Oft kann Laila es schon, kommt ganz brav an und setzt sich vor oder neben mich, dann lobe und streichele ich sie.

Manchmal faengt sie dann an, doch an mir hochzuspringen und ich muss sie gleich wieder ausschimpfen, so kurz nach dem Loben. Das finde ich selbst sogar verwirrend fuer mich, so zwei gegensaetzliche Aussagen kurz hintereinander.

Aber, wenn ich sie ignoriere, hat sie meist Gelegenheit, doch noch 2-3 mal an mir hochzuspringen, wobei ich mich frage, ob das Ignorieren in der Situation dann ueberhaupt bei ihr ankommt oder ob sie glaubt, sie darf das jetzt.

Manchmal nehmen die Waechter sie dann erst weg, wenn sie schon an mir hochgesprungen ist und halten sie dann fest, aber das tut mir dann erst recht leid, weil es einfach bloed ist, wenn ich dann weg zur Arbeit gehe und sie so daliegt und weil ausserdem ich die Sache nicht zwischen uns beiden geklaert habe und damit ich mich auch nicht 100% als Chefin fuehle. Obwohl es praktisch ist, wenn die Waechter helfen.

Irgendwelche Ideen oder Ratschlaege, die diese Gruppendynamik etwa miteinbeziehen?

Vielen Dank!

LG
Karoline
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #67
Hallo Karoline,

da in mir immer noch die Erlebnisse mit Bechir, der Tunesier der sich auf Djerba um die Hunde kümmert und dort am Strand ein Rudel mit derzeit 35 Hunden manchmal aber auch über 50 plus Katzen hat, nachwirken, frage ich mich ob bei dir überhaupt "europäische" Massstäbe und Erziehungsmethoden, angewendet werden können und sollten!?

Beispiel: Wenn Bechir zu seinen Hunden geht (sie sind auf einer Landzunge und die Versorgung findet in einer Hausruine statt, also füttern, Geburten, Lager für die kranken Hunde) dann tauchen die Hunde plötzlich hinter und neben ihm auf, ohne anspringen, sondern ganz ruhig, reihen sie sich so nach und nach ein. Bechir selber beachtet die Hunde nicht, er läuft einfach zum Haus geht rein, bereitet das Fressen vor, meist nur Weisbrot in Wasser aufgeweicht und verteilt es in den Näpfen.

In Streiterein zwischen den Hunden mischt er sich nur ein, wenn zu heftig wird und dann mit donnernder Stimme. Die Hunde erziehen sich gegenseitig, mein Joey hat z.B. mal das ganze Rudel mit Bellen verrückt gemacht, alle haben angefangen zu bellen, weil sie dachten es sei irgendwas, dann haben sie sich beruhigt, Joey hat weiter gebellt und dann hats einer Hündin gereicht. Sie hat erst nur geknurrt, als das nicht geholfen hat sie nach Joey geschnappt, der dann mit eingezogenem Schwanz reizausgenommen hat. Schwupp war ruhe.

Ich weis nicht genau wie das funktioniert hat, aber keiner der Hund, selbst die kranken, machen ins Haus oder gehen an die Essenvorräte. Bechir schenkt einzelnen Hunden selten Aufmerksamkeit, mal ein sanfter Griff unter die Schnauze oder ein sanfter Schnauzgriff mit leichtem Hin-und herschütteln,das wars. Es gibt keine Loben oder Belohnen, die Hunde machens einfach und er ist der Boss. Er schimpft oder macht ein Handzeichen und die Hunde gehorchen und notfalls nimmt er mal einen Stein oder rumliegenden Seetang und wirft ihn NEBEN einen Hund der nicht folgt.
Er behandelt alle Hunde gleich, egal in welchem Alter, achtete ihre Eigenheiten, also zutraulich,abstandhaltend oder wenn sie nur mal für einen Tag auftauchen und dann wieder verschwienden, für jeden ist ein Platz da und essen. Irgendwie klappt das und auch die die sich nur Futter holen und sich ansonsten mit etwas Abstand, in der Nähe des Hauses aufhalten, bewachen es mit!!! Die Hunde schlagen an, wenn jemand kommt und rennen gemeinsam auf die Leute zu,aber keiner greift einen Menschen an und die zutraulichen lassen sich von jedem streicheln, die einen sofort die anderen erst nach und nach. Und das aller wichtigste es sind ZUFRIEDENE Tiere und Bechir liebt sie alle.

Ich seh das auch an meinem Joey, ich kann ihn vom ersten Tag alleine lassen, egal ob ich ihn ein anderes Zimmer geh oder die Wohnung verlasse,er legt sich auf seinen Platz und schläft. Dafür gibt es aber auch keine mortz freudige Begrüßung wenn ich wieder komm. Ich war erst etwas enttäuscht und dann wurde mir klar, je selbstverständlicher ich gehen und wiederkommen gestalte umso selbstverständlicher ist es für meinen Hund und auch leichter. Bin halt jetzt zufrieden mit nehm kurzen Schwanzwedeln im liegen, das er mir schenkt und er wird kurz getätschelt.

Nun denke ich das Du Karoline, deine Hunde VIELLEICHT auch mehr nur so nebenher laufen lassen solltest. Also keine großartige Begrüßung wenn du von der Arbeit kommst, beispielsweise. Mal ein tätscheln hier mal ein tätscheln da oder mal ein leckerlie das reicht.
Vielleicht irre ich mich auch. Aber es sind Wachhunde, keine Haushunde wie hier bei uns, auch wenn man sicher ab und an mal mit ihnen schmusen kann und sollte. Ich denke es reicht wenn, die Hunde einfach ums Haus rum laufen, lernen im Haus nichts anzustellen oder reinmachen und anschlagen, wenn jemand fremdes kommt. Und was sie können müssen ist doch nur herkommen, wenn man sie ruft und auf Befehl ruhe geben oder weggehen. Sehr viel mehr müssen sie doch eigentlich nicht können. Also nur so im Groben gesagt.

Ich denke so wie Bechir das macht ist es schon richtig FÜR DIE DORTIGEN UMSTÄNDE und übertragbar evtl auch für DEINE, Befehlen und das Befolgen als selbstverständlich ansehen. Statt jedesmal Leckerlies, gibt´s ab und an mal kurze Aufmerksamkeit, über die sich die Hunde dann sehr freuen ohne hochgepuscht zu werden.

Tja UND letztendlich schadet es Dir, wenn Du zuviel Bindung zu den Hunden hast, wenn ihnen dann doch etwas passiert oder wenn Du dann in 2 Jahren gehst und für die Hunde ist dann Dein weggehen auch nicht so schlimm,schließlich müssen die sich ja dann an einen neuen Chef gewöhnen.

Das ganze ist nicht so lieblos gemeint wie es klingt.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #68
Liebe Titania,

danke fuer Deine Tips, die bei mir sehr gut ankommen und garnicht lieblos klingen!!

Ich stimme Dir von der Tendenz her zu - ich will garnicht so ein enges Verhaeltnis zu den Hunden aufbauen, und die anderen Waechter behandeln die Hunde auch eher so, wie Du es von Djerba beschreibst. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es nur gut ist, wenn ich es genauso mache.

Denn auch hier gibts Unterschiede zwischen erzogenen und unerzogenen Hunden, und die Hunde laufen ja nicht voellig frei herum, sondern sind ziemlich ans Haus gebunden - d.h. koennen sich auch langweilen und unterfordert sein. Spaetestens wenn man irgendwo zu Besuch ist, wo Hunde mehr fuer sich sind und weniger erzogen werden, erlebt man es mit, dass sie aufgedreht sind, den Eindringling, sich die Seele aus dem Leib klaeffen, oder sie lassen den Besuch einfach nicht in Ruhe, draengeln um ihn rum.... Weil ich das gerade nicht will, versuche ich, mehr zu investieren in der Hoffnung, ein paar Grunddinge anzuerziehen und die Hunde in einem ausgeglichenem Zustand zu haben.

Da ich merke, dass Spaziergaenge der Laila guttun, lasse ich jetzt den Tagwaechter einmal pro Tag mit ihr spazieren gehen. Am WE konnte ich sie auch von der Leine lassen, und sie hat super gehoert.

Ich hoffe auch, dass ich, wenn ich jetzt etwas mehr Zeit investiere, ein paar Grundstandards einueben kann, und dass ich, wenn sie groesser sind, nur noch dabei bleiben muss, aber sie ansonsten mehr sich selbst ueberlasse. Der Hund, der vorher da war, war auch ziemlich gut erzogen, und er war schon anhaenglich, hat sich z.B. immer neben mich gelegt, wenn ich auf der Veranda sass etc.

Aber ich nehme Deinen Rat gern an und denke nochmal drueber nach!

LG aus dem warmen Lilongwe
Karoline
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #69
Hab ein großes Problem..

Hey ihr Lieben, habe mich ebend neu angemeldet (hoffe bin hier richtig)und ich würde mich freuen wenn ihr mir Tipps für mein Problem geben könntet.

Hab ne 8 Monate alte Chihuahua-Jackrussel-Pinscher-Dackel Mix Hündin.
Wobei Jackrussel und Chihuahua bei ihr charakterlich und aüßerlich überwiegen.
Habe sie mit 7 Wochen bekommen( ich weiß unter 8 Wochen sollte man sich keinen Welpen holen aber ihre Mutter hatte sie und ihre beiden Geschwister weggebissen, habs selbst miterlebt).
Nunja..mein Problem ist das sie einfach nicht alleine bleiben kann...bzw sie kann sich manchmal nicht mal richtig entspannen wenn ich nicht in ihrer Nähe bin:(. Bisher konnte ich sie immer bei nem Freund unterbringen der einen Garten und selbst eine ältere Hunde Dame hat. Aber der Weg zu ihm dauert schon gut ne Stunde und das jeden Tag bevor ich zur Ausbildung gehe is doch schon sehr anstrengend und auf Dauer auch keine Lösung. Dann konnte ich sie eine Zeit lang bei einer Freundin unterbringen die auch eine Hündin hat aber ich möchte doch so gern das mein Hund lernt alleine zu bleiben. Ich habe es auch schon ziemlich oft mit ihr geübt aber sie war dann teils so laut am jammern das mir die Nachbarn gedroht hatten. Allein wenn ich aus meinem Zimmer gehe um in Ruhe auf die Toilette zu gehn fängt sie an zu jaulen. :roll: Am Anfang wo sie so 3 Monate war konnte ich es ja noch einigermaßen verstehen, aber sie ist nun schon 8 Monate und ich kann sie nicht jeden Morgen zu jemandem bringen und sie dann wieder abholen. Ich kann ja nicht einmal in Ruhe einkaufen gehn ohne das sie anfängt vor dem Supermarkt zu jaulen und sich Leute fragen wieso man denn " dieses kleine arme Hündchen alleine lassen kann wenn's doch so ne Angst hat"... da holt mich dann mein schlechtes Gewissen ein. Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich wie man meinem Hund schonend beibringen kann das sie nicht jaulen braucht wenn sie allein bleibt.( Immermal kurz rauszugehn und in dem Moment reinzukommen wo sie ne "Kläff-Pause" hat, funktioniert einfach nicht....:(
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #70
Hey ihr Lieben, habe mich ebend neu angemeldet (hoffe bin hier richtig)und ich würde mich freuen wenn ihr mir Tipps für mein Problem geben könntet.

Hab ne 8 Monate alte Chihuahua-Jackrussel-Pinscher-Dackel Mix Hündin.
Wobei Jackrussel und Chihuahua bei ihr charakterlich und aüßerlich überwiegen.
Habe sie mit 7 Wochen bekommen( ich weiß unter 8 Wochen sollte man sich keinen Welpen holen aber ihre Mutter hatte sie und ihre beiden Geschwister weggebissen, habs selbst miterlebt).
Nunja..mein Problem ist das sie einfach nicht alleine bleiben kann...bzw sie kann sich manchmal nicht mal richtig entspannen wenn ich nicht in ihrer Nähe bin:(. Bisher konnte ich sie immer bei nem Freund unterbringen der einen Garten und selbst eine ältere Hunde Dame hat. Aber der Weg zu ihm dauert schon gut ne Stunde und das jeden Tag bevor ich zur Ausbildung gehe is doch schon sehr anstrengend und auf Dauer auch keine Lösung. Dann konnte ich sie eine Zeit lang bei einer Freundin unterbringen die auch eine Hündin hat aber ich möchte doch so gern das mein Hund lernt alleine zu bleiben. Ich habe es auch schon ziemlich oft mit ihr geübt aber sie war dann teils so laut am jammern das mir die Nachbarn gedroht hatten. Allein wenn ich aus meinem Zimmer gehe um in Ruhe auf die Toilette zu gehn fängt sie an zu jaulen. :roll: Am Anfang wo sie so 3 Monate war konnte ich es ja noch einigermaßen verstehen, aber sie ist nun schon 8 Monate und ich kann sie nicht jeden Morgen zu jemandem bringen und sie dann wieder abholen. Ich kann ja nicht einmal in Ruhe einkaufen gehn ohne das sie anfängt vor dem Supermarkt zu jaulen und sich Leute fragen wieso man denn " dieses kleine arme Hündchen alleine lassen kann wenn's doch so ne Angst hat"... da holt mich dann mein schlechtes Gewissen ein. Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich wie man meinem Hund schonend beibringen kann das sie nicht jaulen braucht wenn sie allein bleibt.( Immermal kurz rauszugehn und in dem Moment reinzukommen wo sie ne "Kläff-Pause" hat, funktioniert einfach nicht....:(



Hallo!!!

Genau das würde mich auch sehr interessieren, habe seit einigen Tagen einen 9-Wochen jungen Welpen. Habe mir extra für die ersten zwei Wochen "Unifrei" genehmigt, damit er sich an mich und die neue Umgebung gewöhnen kann. Ich möchte allerdings nicht, dass er sobald er mal kurz alleine ist anfängt zu jaulen.......bis jetzt habe ich ihn deshalb immer gerufen oder bin dann zu ihm gegangen. Allerdings kann ich später ja nicht 24h ununterbrochen bei ihm sein......meint ihr es wäre zu früh ihn mal für eine halbe Stunde alleine zu lassen und ihn einfach jaulen lassen (damit er sich langsam daran gewöhnt)????? Über eine Antwort bzw. Tips freue ich mich!
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #71
Bevor du den Hund alleine lassen kannst, musst du einen anstaendige Beziehung zu ihm aufgebaut haben und er sollte dir vertrauen .. Und dann nicht gleich eine halbe Stunde gehen, sondern das alleinebleiben Schritt fuer Schritt ueben und erstmal nur das Zimmer verlassen und dann kurz draussen bleiben wieder reinkommen .. den Hund nie beachten wenn man wieder rein kommt, es soll das natuerlichste der Welt sein .. Sonst bekommt dein Hund das Gefuehl, wenn Chef weg ist, passiert was ganz tolles, wenn er wieder kommt. Dadurch ist der Hund angespannt und eigentlich soll er entspannt schlafen, wenn er allein bleiben soll. Daher sollte man ihn spaeter auch auspowern, bevor man ihn zuhause laesst.
Zur Zeit hat dein Hund noch starke Verlassensaengste (klar, vor kurzem war er noch bei seiner Mutter und nun in einer fremden Umgebung und so ein Fremder der nur da ist), wenn du ihn jetzt einfach so ne halbe Stunde allein laesst, festigst du die nur und es kann dir passieren, dass dein Hund nie allein sein kann.
Das Alleinsein muss konsequent und langfristig geuebt werden. Parallel zu jeder anderen Situation im Welpenleben. Das klappt nicht in ein zwei Tagen, das dauert meist Wochen bis ein Welpe mal zwei Stunden allein bleiben kann - laenger kann er eh nicht, da er dann in die Wohnung macht, was kontraproduktiv fuer die Stubenreinheit ist.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #72
Hallo!!! Genau das würde mich auch sehr interessieren, habe seit einigen Tagen einen 9-Wochen jungen Welpen. Habe mir extra für die ersten zwei Wochen "Unifrei" genehmigt, damit er sich an mich und die neue Umgebung gewöhnen kann.



Du must es schon, wie Nienor beschrieben hat, in kleinen Schritten machen und das dauert länger als 2 Wochen.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #73
Hallo ich habe ne frage vieleicht kann mir jemand weiter helfen.?
Unsere Hündin ist 7 monate alt und macht uns immer noch in die wohnung. was kann ich tun das sie nicht mehr denkt das draußen ein spielplatz ist. und weiß das sie draußen machen soll??

lg
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #74
Es gibt zweierlei Situationen.
Erstens im Haus: Wenn mein Hund im Haus etwas macht, was er nicht machen soll reicht ein scharfes Nein. Wenn das aber nichts bringen soll, wird er in seinen Korb geschickt, muss dort bleiben und während dieser Zeit ignoriert. Solange, bis ich ihn dort hole und er wieder raus darf.

Zweitens Draußen: Wenn er draußen etwas anstellt, kommt meist auch ein scharfes Nein, sollte das keine Früchte tragen, wird er angeleint und muss Fuß laufen. Das macht er gar nicht gern, vor allem nicht in den Umgebungen, wo er genau weiß, dass er dort normalerweise frei laufen darf. Das trägt dann meist Früchte. Er lernt sehr schnell dabei.

Es gibt zwei Arten der Bestrafung und zwei Arten der Bestätigung. Die positive und negative Bestrafung und die positive und negative Bestätigung. Hierbei wird positiv und negativ nicht mit Gut und Böse verglichen, sondern mit Abziehen und Hinzufügen.

Positive Bestärkung: Man gibt dem Hund etwas, was er dann positiv verknüft, seien es Leckerlis, Spielzeug, Zuwendung und dergleichen.
Negative Bestärkung: Man nimmt den Hund etwas, wo er vorher als unangenehm empfunden hat, er nimmt es dann aber als Bestärkung auf, da er dieses dann los ist. Zum Beispiel beim Leinengang, wenn der Hund gut bei Fuß gelaufen ist, nimmt man in von der Leine, dass er daraufhin frei laufen und schnüffeln darf.

Positive Bestrafung: Man fügt dem Hund etwas zu, evtl. einen Leinenruck oder einen Klaps, dass er das dann als Bestrafung ansieht.
Negative Bestrafung: Man nimmt dem Hund etwas, zum Beispiel die Aufmerksamkeit, sein Spielzeug etc. und bestraft ihn dann damit.

Ich arbeite weitesgehend mit positiver Bestärkung (Leckerbissen, Privilegien wie auf der Couch liegen und Streicheleinheiten) und negativer Bestrafung (in seinem Körbchen liegen und seine Frist absitzen). Ab und zu arbeite ich mit Positiver Bestrafung (damit meine ich das Anleinen beim Gassigang bei Ungehorsam).

Es gibt aber noch unterschiedliche Arten der Erziehung mittels Arbeit für den Hund.

Ich habe früher viel mit dem Clicker gearbeitet, mittlerweile machen wir oft Dummyarbeit, wo er den Dummy nicht nur apportieren muss, sondern auch suchen, egal wo, ob draußen oder drinnen. Dies prägt die Kommunikation zwischen Mensch und Hund und festigt die Bindung, da der Mensch für den Hund nicht nur ein Futterlieferant ist, sondern auch Partner bei der Arbeit.

Die Arbeit mit etwaigen aversiven Hilfsmitteln zb. Rappel-oder Rütteldose, Sprühhalsband, Halti etc. lehne ich weitesgehend ab.

LG

Sehr gut. So mache ich es auch und mein Hund macht, was ich möchte. Man muss aber immer so agieren. Nur einmal ein Auge zudrücken und alle Vorarbeit kann für die Katz sein.

LG Hedwig
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #75
Hallo,
Mein Hund macht auch was er will...
bellt...beisst...knurrt alles
aber seit 1 woche erlaube ich ihn nicht mehr mit im Bett zu schlafen...nicht mehr vom Tisch zu bekommen...und jez gehts auch wieder mit ihm...=)
er läuft wieder beifuß =)

Manchmal muss man den Hunden etwas verbieten...damit se wieder hören...vorallem hat ein Hund eh nicht im Bett zusuchen finde ich...früher fand ich das noch inordnung..aber seit dem er denkt er sei der chef...dreh ich den Spieß einfach mal um

Es gibt so viele Hundeerziehungen und jeder macht es anderster
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #76
Hallo,ich habe ein kleines problem.unser 6jähriger labrador rocky hört eigentlich sehr gut,wenn ich ihn laufen lasse kommt er auch sofort zurück usw.das problem ist nur wenn er andere leute sieht,ist er wie ausgewechselt:er springt an ihnen hoch,renntdie ganze zeit um die.dann hört er nicht mehr,nur auf meinem vater hört er immer auch in solchen situationen.Ich möchte aber auch gerne mal mit ihm durch die stadt gehen ohne das ich ihn immer ziehen muss.was kann ich machen?
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #77
Hallo! also ich habe eine hauskatze die sich zwar mit hunde versteht aber..sie hängt auch sehr an uns und denkt ihr dass wenn wir uns einen hund zulegen dass meine katze sich zurückzieht ?.. der hund ist noch nicht auf der welt und wr würden ihn als welpe bekommen !
Lg Mischii
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #78
Also ich find den Tred hier auch ganz super, denn ich finde ebenfalls, dass es sehr verscheiden Hunde gibt. Gerade was ihr sensibilität angeht. Für den einen ist ein scharfes Nein schon zu viel (hab ich schon erlebt, HUnd macht ins Bett, wird dabei erwischt, Besitzer schimpft entwas lauter Nein und der HUnd war 2 Wochen komplett verstört), ist für einen anderen nicht mal ein Klaps mit der Zeitung bemerkenswert. Das kommt auch sehr auf die Vorgeschichte und das angeborene Wesen des HUndes an.

Einen ebenfalls intressanten Punkt, der leider oft vergessen wird, finde ich, dass auch nicht jedes Herrchen/Frauchen gleich ist. Der eine ist vielleicht 2m groß, hat ne tiefe Stimme und von haus aus ein autoritäres Auftreten. Auf den wird der HUnd sicher sofort reagieren, wenn er Aus sagt.
Der nächste ist vielleicht 1,5m groß, 16 Jahre jung und strahlt einfach keine Autorität aus. Dafür hat dieser Halter vielleicht eine Eselsgeduld, und kann prima über Leckerchen und Klicker ect. aberbéiten.

Ich denke, das ist ein Aspekt der föllig außer Acht gelassen wird.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #79
Meine Maus ist sehr unerzogen gewesen, als sie zu uns kam. Sie hat an der Leine gezogen, bellt andere HUnde an und hat andere Artgenossen grundlos angezickt. Ausserdem hat sie unserern Nachbarn Ärger bereitet, indem sie stundenlang gebellt hat, wen wir nicht zu Hause waren.
Da mein Partner und ich die Erziehung teilen wollten haben wir uns Tag für Tag abgewechselt, ausser er arbeitet unter der Woche, da bin ich alleine für den HUnd zuständig.
Inzwischen habe ich sie ganz gut im Griff, das Bellen, während unserer Abwesenheit haben wir ihr ohne hilfsmittel versucht, abzugewöhnen. Da dies leider gar nicht geklappt hat, haben wir ein Srühhalsband ausprobiert( geruchsneutral ). Sie ist nun viel entspannter , wenn wir nicht da sind und liegt brav auf ihrem Sessel.
Sie geht gut Beifuß und ist ab und zu ganz gut abrufbar. Daran arbeiten wir noch... . Freilaufen kann sie nicht, ausserhalb der Koppel hinterm Haus, sobald sie andere HUnde sieht, ist sie kaum noch zu halten und fängt das große Bellen an. Das ist nicht nur Stress für uns, sondern auch für sie. Es dauert manchmal sehr lange, bis sie sich wieder beruhigt hat.
Wir haben schon oft und viel versucht , ihr das abzugewöhnen. Mit Schlüsselrasseln neben ihrem KOpf, sobald sie anfängt zu jaulen und fiepen, ablenken mit leckerlies( leider reagiert sie darauf am wenigsten ) sogar wurst und käse ist in dem moment unsichtbar und uninteressant für sie. Ignorieren und einfach weitergehen geht auch nicht. Es kann doch nicht sein, dass unsere Molly zu jedem HUnd rennen muss, um "guten tag " zu sagen, bevor sie Ruhe gibt. Falls es noch andere wirkungsvollerer Methoden gibt, würd ich diese gerne hören ;) vllt habe ich auch noch etwas vergessen...
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #80
Ich finde das interessant - ich habe hier auch so einen ähnlichen Fall... - aber ich fürchte, dass war nicht ganz Blondinen-deutlich...?

Wie und/oder was hast Du gemacht??
 
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Erziehungsmethoden

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