Erziehungsmethoden

Diskutiere Erziehungsmethoden im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallöchen, mein Hund (Malteser Churchie, 1 Jahr und 2 Monate alt) hört draußen eher schlecht eher recht ;) Wenn er schnuppert (und das tut er die...
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  • Erziehungsmethoden Beitrag #161
Hallöchen, mein Hund (Malteser Churchie, 1 Jahr und 2 Monate alt) hört draußen eher schlecht eher recht ;)
Wenn er schnuppert (und das tut er die ganze Zeit!) hört er kaum auf "komm". Wie mache ich es, dass er mich beachtet und mir erstmal seine Aufmerksamkeit schenkt?
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #162
Huhu,
mach ihn auf dich aufmerksam durch leckerchen,spielzeug .sobald er dich ansieht loben und belohnen mit leckerlie,spiel oder streicheln.ist er den klicker gewöhnt?
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #163
Den Klicker kennt er nicht.
Das Problem ist, dass er nicht der Leckerli Typ ist und auch auf alles andere nicht reagiert, sobald er draußen ist. Wenn ich rufe, dann hört er nur, wenn er die Nase mal nicht unten hat....
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #164
Dann stimm ihn auf denn Klicker ein.Geht relativ einfach.Erst nimmst du den Klicker,Klickst und gibst direkt leckerlie.Bekommt er trockenfutter?wie reagiert er denn auf fleischwurst zb
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #165
War heute am Badesee, da war ein Paar mit Hund, das mir irgendwie unangenehm aufgefallen ist. Das 'Spielen' bestand darin, den Hund anzuspritzen, wodurch er immer weiter zurück wich. Dass ihm das keinen Spaß machte, konnte man ihm ansehen. Wenn der Hund was falsch gemacht hat, hat sie ihn immer am Schwanz gezogen. Das ist doch alles andere als richtig oder?
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #166
Dieses "am Schwanz ziehen" habe ich auch schon einmal gesehen und finde es furchtbar! Es sieht noch schlimmer aus, als es sich anhört. Mal abgesehen von den Schmerzen und dem psychischen Schaden, den man dem Hund damit zufügt, war es in meinem Fall so, dass die Frau ihren Hund am Schwanz zehn Meter weit gezogen hat, während er vor Schmerz schrie. Dabei können Verleztungen der Schwanz- und Rückenwirbel entstehen, die man vielleicht nie wieder beheben kann. Brüche, Verschiebungen, Bandscheibenvorfälle, Rückenschmerzen und und und.... Das ist wirklich nicht die feine Art und würde ich nie tun! Auch wenn ich jetzt nicht weiß, wie stark und in welcher Weise die Leute in deinem Fall gezogen haben, aber das macht man nie, egal wie stark.

Das mit dem Anspritzen kann ich nicht beurteilen.... Mein Max hatte sichtlich Spaß, wenn man ihn mit Wasser angespritzt hat, hat dabei aber so seltsam gekläfft, mit leicht kippender Stimme, also eine Mischung aus Bellen und Quieken, so ein ganz drängeliches "mach schon!" und wehe ich habe aufgehört, dann hat er in die Gieskanne oder den Gartenschlauch gebissen^^ Wenn man dann weiter gemacht hat, ist er ganz fröhlich dem Wasserstrahl hinterhergesprungen und hat versucht, ihn zu fangen :D Mich haben dann aber auch schon Leute angesprochen, wieso ich den Hund so quäle.... Aber wenn der Hund einfach nur zurückweicht, vielleicht noch den Kopf einzieht, die Ohren anlegt und die Rute hängen lässt, macht es ihm definitiv keinen Spaß. Manche Leute sollten sich besser in die Körpersprache der Hunde einlesen :roll:.

LG
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #167
Ach gut, ich war mir nicht so sicher, ob dass mit dem Schwanzziehen so schlimm ist. Es kam mir aber gleich merkwürdig vor.
Das Anspritzen hat dem Hund mit Sicherheit nicht gefallen, das hat man ihm angesehen.
Was für eine komische Familie. ;/

[VERSTECK]Aber bei uns am Badesee sind ja immer komische Gestalten am Weg. Heute war da einer, der hatte ein Hakenkreuz am Rücken tattoowiert. :S[/VERSTECK]
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #168
Wasser spritzen würd ich auch sagen je nach Körpersprache des Hundes, man merkt einfach ob er es mag o. nicht. Solle man (die Besitzer) Am Schwanz ziehen und dann noch 10 Meter- boah- würd ich das sehen würd ich aber Rabazz machen. Das ist in meinen Augen Tierquälerrei! Und ich nutzte beim erziehen auch "hundisch" also vermenschliche meinen Hund nicht (ausser beim Knuddeln ;-) ) Schwanz ziehen empfinde ich als Gewalt & Gewalt hat nix in der Hunderziehung zu suchen.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #169
Hallo allerseits,

wenn ich das schon lese werde ich schon wieder ganz böse. Ist leider regelmäßig geworden,dass ich sogenannte Herrchen anscheiße, wenn ich zu Gesicht bekomme wie sie ihren Hunden am Schwanz ziehen! :094: Naja soviel dazu..

Was das Nassspritzen betrifft ist es von Bully's (mein Ridgeback) Tageslaune abhängig :D

LG
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #170
Hallo habe folgendes "problemchen"
unsere Amy , ( labbi - border mix, 12monate ), schnappt sich beim gassi gehen gerne mal ein stöckchen. damit rennt sie dann auch wie blöd und es macht ihr ja auch sichtlich spaß.doch da ich sie bei uns im feld und wiese land viel frei laufen habe,kommt nun das besagte anliegen.
sämtliche gehörgänge sind ab diesem zeitpunkt verschlossen,so daß ein heranrufen mit hergeben unmöglich ist. gehe ich auf sie zu rennt sie wider weg und ich kann sie allenfals mit einem mich bücken und, so tun als wenn ich etwas interessantes auf dem boden sehen würde,zu mir locken, muß dann aber blitzschnell zugreifen um sie wieder anzuleinen. sollte hier der erste versuch mißlingen ,wird es schon steßig . denn dann muß ich wwarten bis sie einigermaßen müde gelaufen ist bis ich auf zugriffnähe an sie herankomme - und das kann dauern!!

.habe es schon mit der schleppleine probiert aber vielleicht nicht richtig. da die leine " nur " 5m hat ist mit weitwurf nicht viel drin umsie richtig auszupowern.
unsere erste hündin, labbi - jagd - mix, war eine begeisterte apportierhündin die das wohl schon mit der muttermilch aufgenommen hatte.
deswegen hätte ich gerne einpar hilfestellungen um zu wissen, wie ich sie zu einem freudigen apportierhund " erziehen " kann. da sie für leckerlies und streichelbelobigungen gleichermaßen zu belohnen ist lernt sie eigenlich schnell.
es braucht halt nur die richtige methode !
überhaupt riecht es auf unseren gassi gängen immer nach reh, hase und fuchs so daß ein anständiger spaziergang selten möglich ist .die schnauze immer am boden ( noch akzeptabel ) doch alle par meter wird stehengeblieben um sich diesen geruch noch intensiver reinzuziehen. ( am besten intravenös!! ) dann hilft nur noch ein kräftiges ziehen am brustgeschirr, aber das ist auch keine dauerlösung.
das mit dem nach vorne ziehen habe ich ihr schon etwas aberzogen indem ich immer wieder stehenblieb und nur bei lockerer leine weiterlief. braucht aber auch immer wieder konsequentes durchhaltevermögen.
bei oben beschriebener situation ist es aber so, daß sie ja nun seitlich stehenbleibt um zu schnuffeln - welche trainingsmethode ist hier nun sinnvoll?

bin dankbar für eure anregungen

.

.
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #171
meine Lina ist ja jetzt erst 12 wochen- NOCH kommt sie ala best. Aber auch meine Verstorbene kam immer sehr gut- was ich ausprobieren würde, vielleicht hilft es ja?

Trainiere mit ihr das Kommen auch dann wenn sie eigentlich nicht kömmen müsste, ruf sie ran- dreh dich weg und geh in die andere Richtung (nicht auf sie zu!) Das geht auf Feld, Wiesen ja ohne Gefahr. Gehe schnurstracks und versuche dich auch nicht große um zu drehen, ob sie kommt, wenn nur den Kopf vorsichtig drehen- so das am besten kaum bemerkt wird. Hunde gehen gerne in die Richtung wohin Frauchen Herrchen hingeht- also dahin wohin deine Füße/Kopf zeigen.
Du kannst dich auch verstecken, so das sie richtig schauen muss.

Wenn sie rangelockt hast- Lekkerli/Lob/Spiel wie auch immer- hinsetzen lassen und dann darf sie wieder (Kommando lauf o.ä.) laufen. Wenn du sie "grabscht" und festmachst (schmunzel- ich kann es gut verstehen) könnte Hund schlau wie Fuchs irgendwann "denken" nene wenn ich rankomme bin ich fällig. (fest) Stell dir vor ein Hund würde brav den Ball aus geben und jedesmal wäre der Ball dann weg.

Apportieren hm- also Lina wie meine Voherigen: Ball wurde immer gebracht, Stock je nach Beliebtheit des Stockes. Liegt aber sicherlich auch daran das mir es selber mit dem Stock nicht wichtig war.

bekommst bestimmt noch Anregungen von Apportierkünstlern :)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #172
Hallo,
Mit dem Apportieren würde ich so anfangen:Hund an die Schleppleine (bei uns wars ne 20m Wäscheleine) Ball/Stock werfen, Hund rennt voller begeisterung hin, und z.b. legt sich hin, dann rufen bzw. mit lieblings leckerlies locken (vor dem Essen klappts noch besser), wenn er nicht kommt, nimm z.b einen Schlüssel und raschle, so das dein hund aufmerksam wird (du kannst auch den shlüssel, ca. ein meter vor dir hinwerfen, so damit der hund, neugierig hinläuft, klappt evt. auch mit zweitball, oder ähnlichen dingen die Interesannte geräusche machen, am besten geht es (meiner Meinung) Mit einer dose/ Schachtel mit Trockenfutter, die verlockend duftet)
Schaut dein Hund erst garnicht hin, gebe einen leichten (wirklich nur so das er es gerade wahrnimmt) Ruck mit der Leine, damit er sachaut.
Ansonsten lauf einfach in eine andere Richtung, dein Hund kommt sicher mit und rennt evt. bis zu dir, und wenn er in deiner nähe ist schon locken und gut zureden, ist er erfolgreich angekommen, verausgesetzt er hat den Ball noch in der Schnautze, loben tanzen, und dich vor lauter Freunde zum Deppen machen.

PS: da es mit meinen Hund auch nie wirklich Probleme mit dem Apportieren gab, weiß ich nicht obs wirklich klappt. Das wichtigste ist viel Geduld!!

liebe Grüße
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #173
also wie ich mein hund "bestrafe"/erziehe ist situationsbedingt.
Ignorieren: wenn sie aufdringlich ist oder iwas haben will was sie nicht bekommmen soll (futter, spielzeug usw)
wenn sie in einem zimmer iwas anstellt oder kaputt macht und ich das rechtzeitig mitbekomme sag ich nur ein lautes pfui und sag dann streng das sie raus gehen soll aus dem zimmer
Sie nimmt manchmal sachen mit in ihr körpchen um die zu zerbeißen ich nimms ihr weg schlag sie leicht damit auf die schnautze zeig es ihr dann noch mal und sag zu ihr nein ( um ihr zu zeigen das sie das nicht anrühren darf) das klappt auch ganz gut nur problem ist wenn sie den einen schuh nicht darf nimmt sie sich den anderen XD
wo man wirklich hart durchgreifen sollte ist wenn der hund sein herrchen anknurrt oder anbellt meine hündin hat das mal mit 5 monaten gebracht. sie sollte vom bett runter wollte das aber nicht und fing an mich anzuknurren als ich mich umgedreht hab um sie zu ignorieren fing sie an ganze zeit zu bellen, das hab ich mir dann nicht mehr bieten lassen hab sie gepackt und unterworfen, das hat nicht geholfen daraufhin hab ich sie am nacken gepackt und aus dem zimmer geworfen und sie längere zeit draußen gelassen wo sie dann auch ruhig wurde, danach hat sie das nie wieder gemacht.
Ich hätte auch ma ne frage also meine hündin ist nun 10 monate alt und sie hört so gut wie auf alles. Sie ist abrufbar nur problem ist einfach das sie unheimlich gerne leute anspringt und ich sie deswegen nicht frei rumlaufen lassen kann weil sich die leute andauerd aufregen. Ich üb schon ganze zeit mit der schleppleine das wenn sie zu jemanden hinwill ich sie abrufe sie dann sitzen soll und halt nicht zum menschen hinlaufen, nur wenn ich sie nicht abrufe dann zieht sie dennoch hin. Zu hause erlaube ich ihr nicht mich anzuspringen. Hab schon viele methoden versucht, mit schlüssel klimpern, auf den hinteren fuß leicht drauftreten, vordere pfoten festhalten, ignorieren in dem man sich umdreht ( da ist sie so dreißt und springt den von hinten an). Es ist zwar schon besser geworden als mit 5 monaten nur bei menschen die gerade telefonieren oder die sie besonders toll findet (jogger oder mehre menschen auf einem haufen) ist sie nicht zu bremsen.
Wollte auch mal wissen wie ich meinem hund beibringen könnte verschiedene dinge zu bringen.
@Amy also du solltest öffters mal einfach nur ranrufen ohne sie anzuleinen. Wenn sie zu dir kommt sollte sie erstma sitzen und abwarten was du von ihr überhaupt willst, kannst ja dann iwas von ihr verlangen zb pfötchen geben oder iwas andere, damit sie nicht denkt ach ich geh ma hin hol mein leckerchen und hau wieder ab das war bei meiner ne zeitlang so^^
Zum appotieren: bei meinem hund hat das schon mit 5 monaten geklappt hab vieles versucht am besten hats dann geklappt wenn ich iwas geworfen hab und dann einfach in die andere richtung gegangen bin und sobald sie neben mir stand sofort leckerchen gegeben und gelobt. Ansonsten kannst du es auch mit 2 stöckern versuchen, das wenn sie den ersten gebracht haben sollte du den zweiten wirfst.
Wenn sie das abrufen einigermaßen beherrscht solltest du sie nur noch loben wenn sie beim ersten rufen kommt sonst denkt sie, das sie kommen kann wann sie will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Erziehungsmethoden Beitrag #174
Hallo HardcoreElfe,

erstmal zu deiner Frage: Man kann dem Hund beibringen, verschiedene Dinge zu holen, indem man erst einmal das Kommando "bring" übt, am besten mit dem Ball oder einem Lieblingsspielzeug. Dann fängt man mit einzelnen Sachen an, z.B. dem Ball. Wenn der Hund das Ballspielen begriffen hat sagt man jedes Mal, wenn der Hund den Ball aufnimmt "bring den Ball". Das kann man dann auch mit einer Beißwurst, Zeitung usw. machen, eben alles, was man werfen kann und der Hund gefahrlos in den Fang nimmt bzw. aufnehmen möchte (manche Hunde bringen z.B. keinen Metallapport, der ist aber auch äußerst schlecht für die Zähne und sollte eh nicht benutzt werden, meiner Meinung nach). Hat sie das mal drauf, kann man den Gegenstand hinlegen anstatt ihn zu werfen und dann sagen "bring den XY". Wenn der Hund das auch kann, kann man auch mehrere Gegenstände zur Auswahl hinlegen, um es schwerer zu machen. Man sollte aber immer erst weitermachen, wenn man sicher ist, dass der Hund begriffen hat, welcher Gegenstand es ist. Du kannst am Anfang auch mithingehen und ihr eine Hilfestellung zum entsprechenden Gegenstand hin geben. Zur Ablenkung sollten da auch nicht 5 fast identische Gegenstände oder all ihre Lieblingsspielzeuge liegen, sondern etwas, das wenig Reiz für den Hund hat.

Zu deinen Methoden: Etwas, was der Hund nicht haben darf, einfach wegnehmen und dabei "Nein" oder "Aus" zu sagen ist schon sehr gut, aber den Klaps auf die Nase kannst du dir getrost schenken ;). Der bringt erziehungsteschnich rein gar nichts und hat zu dem Kommando "Nein" auch keinen Mehrwert. Außerdem machst du deinem Hund damit eher Angst, wenn du ihr mal an die Schnauze fassen willst oder aus Versehen eine hektische Handbewegung machst. Mal ganz abgesehen davon, dass unendlich viele Nervenbahnen durch eine Hundeschnauze hindurch verlaufen und ein vermeintlich kleiner Klaps dem Hund weit mehr Schmerz bereitet, als man denkt.

Wie du reagiert hast als sie geknurrt und das Bett beschlagnahmt hat finde ich auch nicht ganz ok. Bei einem 5 Monate alten Hund hört sich vor allem das "Bellen wenn Frauchen mich ignoriert" eher nach einer Spielaufforderung als nach einer Drohgebärde an. Es kann sein, dass ich es falsch einschätze - ich war schließlich nicht dabei - aber dennoch drängt sich mir der Gedanke auf, da jeder Junghund den ich kenne mich schon so zum Spiel aufgefordert hat. Wenn ein Hund drohen und dich verjagen oder Besitzanspruch erheben will, wird er nicht lautstark und oft hintereinander bellen, sondern eher ruhig knurren und dich fixieren. Zumal ich nicht glaube, dass ein so junger Hund einen derartigen Anspruch erhebt (aber auch da gibt es Ausnahmen). Desweiteren heißt "ich habe sie unterworfen" wohl, dass du deinen Hund einfach mal auf den Rücken gedreht hast. Das kannst du unter mal nachlesen, diese Erziehungsmethode nennt sich Alphawurf und ist nicht nur ein Vertrauensbruch in den Augen des Hundes sondern auch erziehungstechnisch wirkungslos. Der ganze Thread wäre vielleicht etwas für dich, es schadet nicht, ihn als Hundebesitzer mal gelesen zu haben, Rudelchef wollen wir ja alle sein ;).

Den Hund zur Strafe aus einem Zimmer auszusperren bringt übrigens rein gar nichts, da dieser dabei - vor allem in dem Alter - nur eines erfährt: Unglaublichen Trennungsschmerz. Der Hund hat nach zwei Sekunden vergessen, was er getan hat, falls er überhaupt begriffen hatte, dass es falsch war. Und die Verbindung zur Trennung von seinem Rudel kann er schon gar nicht herstellen. Er empfindet es zwar als "Strafe", weil es ihn seelisch verletzt, aber er verknüpft es nicht mit der Tat. Außerdem ist "seelische Grausamkeit" für mich keine Art der Erziehung. Manche Leute üben das Alleine sein Monate lang im Minutentakt und du sperrst den Hund einfach mal so eben aus. Außerdem bestärkt mich ihr anschließend des Verhalten (Jaulen/Bellen, schließlich Resignation und Abwarten an der Türe) nur darin, dass es eigentlich eine Spielaufforderung war.

Sorry für den langen Text, aber ich konnte das besonders in diesem Thread hier nicht als Erziehungstipp stehen lassen ;).
LG
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #175
Also ich persönlich bin gar kein fan von dem "schlechtes verhalten musst du ignorieren und gutes musst du belohnen- mist"

wenn dein hund auf die straße rennt, ist das ein schlechtes verhalten ... ignorierst du das???
wenn dein hund deinen laptop zerstört ignorierst du das?
wenn dein hund andere hunde angeht ignorierst du das?

auf keinen fall!!! mein hund bekommt genauso aufn arsch, wenn er mist macht, wie er positive belohnungen bekommt, wenn er etwas gut macht!
mein hund kann ich in allen situationen kontrollieren! er läuft ohne leine/halsband bei fuß auch wenn eine läufige hündin vor im rumtanzt! wenn ich sage bleib, ist es bleib und ich kann erstmal im park spazieren gehen oder einkaufen gehen und weiß mein hund wartet dort, bis ich wiederkomme!
ich bin generell sehr streng mit meinem hund er MUSS hören und funktionieren, sonst ist er eine waffe an meiner seite ... und son mist wie "ja mein hund macht das halt weil er ist die und die rasse" ist müll. ich habe bereits 5 hunde (staffis/pittis) aus schlechter haltung geholt erzogen und in schöne zu hause gegeben. mein 1. hund war ein schäferhund und jetzt isses mein dobimix. es ist immer das selbe spiel in der erziehung. !!konsequenz!! wenn mein hund nicht hört, weil er der meinung ist, er müsse jetzt noch irgendwo schnuppern, wird er max. 2 mal gerufen, dann wird er direkt unterworfen.
und an alle, die das nicht gut finden und sagen man darf einen hund nicht bestrafen oder so ... mein hund funktioniert einwandfrei ich habe 0 probleme mit ihm ;) ! wobei ich denke, es ist auch von hund zu hund unterschiedlich, wie man ihn erzieht. mein dicker, ist ein hochnäsiges,arogantes "*********" und wenn ich eine regel mal nicht beachte (ich gehe zuerst durch die tür, er muss mir aus dem weg gehen wenn ich durch will, wenn ich rufe hat er nicht noch makieren zu gehen,...) dann ist er gleich wieder der meinung mir auf der nase rumtanzen zu können´. auf der anderen seite hatte ich mal ne hündin, die war 6 monate im keller eingesperrt... naja die brauchteste auch nicht groß bestrafen. die hatte so ne angst, da hätte man mit bestrafung alles nur schlimmer gemacht. trotzdem müssen auch solche hunde eine konsequente hand haben. genauso hunde ausm tierheim... ja sie haben schon irgendein mist durch ... aber gerade deswegen ist es wichtig, dass sie klare richtlinien haben und man sie nicht nur betuddelt!

ich denke mal sollte in der erziehung immer daran denken, wie es in der natur läuft. wenn sich ein hund im rudel nicht an die regeln hält, wird es alles andere als ignoriert ;)

eine richtig oder falsch gibt es sowieso nicht, das ist wie in der kindererziehung! egal wie du es machst, es ist eh falsch ;) man muss für sich selber den besten weg finden, dass man mit seinem hund zufrieden ist.

viele hätten gerne einen hund wie meinen und beneiden mich ... ich hingegen will mehr von meinem hund. ich finde immer was, woran ich arbeiten kann und mein hund und ich aben großen spaß daran zu trainieren!
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #176
Naja, wenn ich meinen Hund mit grundloser Gewalt und Härte erziehen würde, würde er vermutlich auch vor Angst vor mir kuschen. Ist nur die Frage, warum man das will.

Bei mir muss auch kein Hund funktionieren, es ist ein Lebewesen, genau wie ich, da würde ich schon aus Respekt nie von "funktionieren" sprechen.

Im Übrigen ignoriert hier keiner den Hund, wenn er gerade dabei ist, den Laptop zu zerstören. Nur wenn man das erst 2 Stunden nach der Tat feststellt, hilft es auch nicht mehr, den Hund anzuschreien, das kann er dann nämlich nicht mehr miteinander verknüpfen.

Auch ignoriere ich es nicht, wenn mein Hund über die Straße läuft. Allerdings sorge ich mich um meinen Hund und hoffe und bete, dass er nicht angefahren wird. Den Ärger gebe ich aber einzig und alleine mir, dass ich unachtsam war oder dass ein Kommando nicht gut sitzt, wobei ich einen Hund nie unangeleint an stark befahrenen Straßen laufen lassen würde, schon aus Respekt den Autofahrern gegenüber.

Wenn mein Hund andere Hunde angeht, gibt es zig Möglichkeiten, dies zu beheben.

Bei keinen von Deinen drei Beispielen würde ich Gewalt anwenden und "dem Hund einen auf den Arsch geben" oder ihn "unterwerfen". Das bringt ihn nämlich nur dazu, das Vertrauen in mich zu verlieren und Angst zu bekommen, das hilft ihm aber nicht, die Dinge zu verstehen, die er nicht machen soll.

Schon alleine, dass Du Deinem Hund menschliche Verhaltenszüge andichtest (hochnäsiges,arogantes "*********) zeigt mir, dass Du in Wirklichkeit gar keine Ahnung hast und Deinem wehrlosen Tier einfach mit hilfloser Gewalt gegenüber trittst.

Mein Hund (Gordon Setter, 5 Jahre, unkastriert) ist im übrigen auch einer von denen, der bei jeder kleinen Inkonsequenz meinerseits einen Vorteil für sich herausschlagen will, aber rate mal, ich habe noch nie Gewalt angewendet und trotzdem erfüllt mein Hund alle Anforderungen, die ich an ihn stelle.

Vielleicht solltest Du Deine Einstellung zu Hunden nochmal neu überdenken, denn das, was man bisher hier von Dir lesen durfte, ist wirklich unter aller Kanone...
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #177
mein hund arbeitet mit mir und MUSS funktionieren und hören ;) frage mal einen polizisten, ob den sein hund freie entscheidungsmöglichkeiten hat oder einen von der bundeswehr ... meinst du ein rettungsdiensthund, kann ma eben sagen .." och nö heute habe ich keine lust, ich gehe jetzt mal spielen" ;)

ich denke nicht, dass es schlimm ist, wenn man seinem hund mal eine aufn arsch gibt ;) ich denke es besteht auch ein gewaltiger unterschied darin einen hund zu misshandeln oder ihm mal eine aufn arsch zu geben!

mein hund hat auch weder angstvor mir noch verkraucht er sich oder sonst was ... das ist ja blödsinn!!!
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #178
Wenn man einen Hund schon körperlich maßregelt, dann knufft man ihn mal kurz und wenig zimperlich in die Seite. Das imitiert das Abschnappen unter Artgenossen. Aber du behandelst in dem Moment einen Hund wie einen Menschen (eigentlich bekommen sogar nur Kinder (leider auch) heutzutage noch "auf den Arsch") und das soll er dann auch noch verstehen... *kopfschüttel*. Dein Wissen über Hunde, deren typische Verhaltensweisen und die (Körper)Sprache, die sie verstehen, ist noch etwas ausbaufähig. ;)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #179
ja richtig ;) mein wissen ist sehr ausbaufähig ;) ich sollte mich dringen mal mit den trainern hinsetzten und ihnen sagen, dass sie mir doch bitte mehr wissen vermitteln sollen. dann werde ich alle prüfer anzweifeln, die mich und meinen hund bestehen haben lassen ;) mein hund wird ab heute ausschließlich nur noch liebe bekommen und wenn er im dienst scheiße baut weil ich nicht konsequent war, schicke ich dir die rechung des zu behebenden schadens okay ;)
 
  • Erziehungsmethoden Beitrag #180
Schlimm genug zu wissen, dass Diensthunde heutzutage immer noch erzogen werden. Dabei geht doch alles vermeintlich über den Spieltrieb, warum braucht der Hund denn dann noch Dresche.

In meine Hundeverein gibt es zig Hunde, die deiner Definition von "perfekt funktionieren" nahekommen würden, aber die wurden noch nie sinnlos geschlagen. Allerdings sieht man sich da auch mehr als Team und nicht als Alpha-Mensch und das demütige, unwürdige Tier.

Wieder ein Grund mehr, den Schutzdienst bei Hunden näher zu betrachten. Offenbar werden da ja doch noch die "guten alten Methoden" angewandt. Traurig für die Hunde.
 
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