Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte?

Diskutiere Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich muss zugeben, ich habe es so verstanden, dass du Wega am Stück 40 Minuten clickerst. :roll: Ich hab hier leider noch nicht erlebt, wie...
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  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #41
Klar gibt es bei uns Pausen und 40 Minuten am Tag korrekt geclickert sind für Wega genau richtig. Er zeigt keine Überforderung, keine Unterforderung...kein Stress, beide Hunde sind tutti paletti. Solange es in Spaß ausartet habe ich kein Thema damit.

Ich muss zugeben, ich habe es so verstanden, dass du Wega am Stück 40 Minuten clickerst. :roll:

Ich hab hier leider noch nicht erlebt, wie Border und Aussie beschrieben werden - kenne aber auch ein paar Aussies, die nichts mit dem "netten Familienhund" gemein haben und Border Collies, die - ja, das behaupte ich jetzt - mit Schafen um einiges glücklicher wären.

Malis und Herder sind schlimm. Gott sei Dank. :mrgreen: ;)
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #42
Und das Leika zuviel macht finde ich ganz und gar nicht. Wozu holt man sich denn sonst einen Arbeitshund, wenn man den nur Ruhig halten möchte. Leika ist zufrieden, also ist doch alles tutti. Leika kann ja in der Wohnung abschalten und verträgt auch mal Ruhe Tage. Aber warum sollte man weniger machen, wenn Hund und Besitzer glücklich so sind?
Ist das nicht der Grund, warum man sich einen aktiven Hund holt, viel mit ihm machen zu können?

genau ich hole mir einen Hund weil ich neben meinem Job noch 24h meinen Arbeitshund bespaßen will. Also ich hab mir die Arbeitsrasse geholt um nicht dauerhaft sie zu bespaßen (wie konnte ich nur) sondern eine Rasse mit der ich bestimmte Sache machen kann die zu mir passt und mit der ich glücklich bin auf Grund deren Charaktereigenschaften und nicht weil die dauer beschäftigt werden müssen :064: Ich kann auch mit einem Chihuahua viel machen, oder mit einem Bernhardiner. Ich hab mir nicht aus dem Grund den Aussie geholt weil ich meine Freizeit nicht anders zu verplanen habe...es gehört für mich dazu mit jedem Hund was zu machen. Und das in Maßen.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #43
Ich bin der Meinung, dass das bei jedem Hund unterschiedlich ist.
Ich weiss dass Leika total super damit klarkommt, soviel beschäftigt zu werden.
Es ist ja nicht soo dass Jenny jeden Tag soo viel mit ihr macht, sie geht ja auch zur Schule. Leika weiss dass es im Haus keine Beschäftigung gibt und ist sehr ruhig im Haus, und dies hält sie ein, ob sie am Tag 5 Stunden Gassi war oder nur eine.
Jenny trickst auch keine Stunden mit Leika rum, nur solange wie Leika auch konzentriert sein kann, und NICHT bis sie nicht mehr mitarbeiten will.
Leika kann sowohl draussen als auch drinnen abschalten, und powert halt wenn sie powern darf, was ist daran schlimm?

Tayet und Peach kommen natürlich auch super miteinander klar, jedoch bist du nicht Jenny und Peach nicht Leika. Ich bin der Meinung dass keiner der Beiden unter- oder überfordert ist, ihr beide seit tolle Hundehalter und sowohl Peach als auch Leika sind super zufrieden mit euch!


Snoopy ist ein 2 jähriger Border-mix und ca 65cm hoch.
In der Schulzeit gehe ich morgens ca 20 Minuten mit Snoopy raus auf ein Feldweg, er darf einfach laufen, sein Geschäft erledigen, ...
Dann muss ich zur Schule bis 15.30 Uhr. Wärenddessen ist meine Mutter teilweise daheim, geht in der Mittagsstunde auch ca 20 Minuten- 1 Stunde mit ihm raus, spielt vielleicht mal einwenig Ball, ansonsten darf er einfach Hund sein. Einpaar Stunden ist er auch mal alleine, dann schläft er.

Wenn ich nach Hause komme, gehe ich mit ihm ca 2 Stunden raus, mache Suchspiele, Ballspiele, Tricks, Unterordnung... Natürlich alles nur einpaar Minuten und für den Rest darf er einfach Hund sein, ab und zu treffen wir andere Hund und er darf spielen. Es gibt aber auch Tage, andenen ich zb viel zu lernen habe wo wir nur einwenig im Garten spielen, oder Suchspiele machen. In der Prüfungszeit ist das auch mal ne Woche so, das ist aber kein Problem.
Daheim schläft er dann erst mal, und vor dem Essen machen wir dann nochmal ca 15-30 Minuten Tricks. Dies hängt immer von unserer Laune ab, es gibt auch Tage wo wir keine Lust haben, und nicht trainieren.
Er frisst dann und schläft dann meist, ab und zu kuscheln wir dann noch vorm Fern.

Am Wochenende gibt es denn mehr Beschäftigung, grosse Spaziergänge, Hundetreffen, Agility, Fahrrad-fahren, Ausreiten gehn..

Aufjedenfall ist Snoopy sowohl, wenn er viel Beschäftigung als auch wenn er nur ne Stunde im Garten war total ruhig drinnen.
Ab und zu bettelt er abends bisschen für Streicheleinheiten, wenn wir nicht viel am Tag gemacht haben. Aber das wird ignoriert und dann ist gut..
Ist er mal beim Tricksen überfordert zeigt er dies durch spielen..
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #44
Danke Lexy.

Ehrlich gesagt ist es mir auch egal was die Leute hier von uns denken.
Ich kenne mein Hund am besten und ich weiß was ich ihr zumuten kann und was nicht.
Wer uns kennt ( lexy kennt uns auch persönlich,daher konnte sie sich ein eigenes Bild machen,genauso wie auch Bounty und ein paar andere ausm Forum) weiß das Leika weder überfordert noch unterfordert ist.
Auch die Menschen die nicht im Forum sind und uns kennen,sind immer wieder erstaunt wie ruhig und ausgelastet sie ist,von daher sehe ich kein Grund an unseren Tätigkeiten was zu ändern.
Leika ist Zuhause ruhig und schläft größtenteils,sie schaltet 1A ab,macht weder was kaputt noch bellt sie wenn sie was hört.
Machen wir was,ist sie mit 100% dabei,machen wir gar nichts,schläft sie und auch mal den ganzen Tag.
Und wenn man sich ein Arbeitstier holt,( was ja hier immer ganz groß angezettelt wird,wenn neue User nach so einer Rasse fragen) muss man sie auch fordern.
Ich forder mein Hund nunmal mit den Tätigkeiten die ich vorhin geschrieben hab,andere halt wie du Tayet,mit Obi.
Solange die Hunde damit klar kommen ist es jedem selbst überlassen.
Ich finde es ehrlich gesagt nur interessant,dass es jetzt heißt,dass man Arbeitstiere nicht soviel fordern darf und wenn ein neu User sich über die Rasse informieren will,es dann heißt das diese Rasse viel Beschäftigung und Bewegung brauch. Echt interessant.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #45
ne ne ne, ich hab nicht gesagt nicht darf. Das will jetzt mal klar stellen. Aber in Maßen. Und Kopfbeschäftigung darf ganz klar nicht fehlen. (wobei nicht nur bei Aussies und BC). Wo ich gegen bin sind Stundelange Spaziergänge (vor allem mit jungen Hunden oder Fahrradfahren so um die 20km wenn die unter einem Jahr sind. Und wenn ein neu User einen Aussie oder Border oder Herder oder weiß ich holen möchte sag ich: informieren, und klar sein was die Rasse mit sich bringt und bereit sein was zu lernen und nicht weil man die schön findet und dann ab besten von irgendeinem Bauernhof holt. Und ja bin der Meinung man kann auch zu viel machen mit Hütehunden und machen auch einige eben aus dem Grund: weil ja Alle sagen Hütehunde muss man 24h auspowern und weil die WTP mit sich bringen und dem Besitzer auf gefallen möchten und auch alles mitmachen.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #46
Alles in Maßen ist auch in Ordnung,genauso wie das Fahrrad fahren.

Dennoch lasse ich es nicht auf mir sitzen,wenn man mir vorwirft,dass ich zuviel mit meinem Hund mache,wenn derjenige mich und mein Hund nicht live kennen und nicht sehen wie mein Hund draußen drauf ist.
Wenn mein Hund damit klar kommt, kann es anderen Leuten egal sein und sie ist weder Hibbelig noch sonst was.
Ich wollte es hier nur mal klar stellen,dass man User nicht vorurteilen kann,wenn man diese nicht live kennen ;)
Ich bin ehrlich,ich finde dein Programm,Tayet,viel zu wenig für mich Persönlich.
Aber das ist ja nur meine Meinung und Peach kommt damit ja wunderbar klar also alles Super.

Wie du schon geschrieben hast,sollte man Borders/Aussies usw nicht 24 Std beschäftigen,dass unterschreibe ich auch sofort aber jeder kennt sein Hund nunmal am besten und jeder kann selber sagen wieviel er seinem Hund zumuten kann.
Ich finde es auch bei Turtle völlig in Ordnung was sie mit dem Border mix macht,wie gesagt,jeder wie er mag und solange die Hunde damit Klar kommen und ausgelastet sind,sollte jeder so machen wir er mag.

Ich will hier kein Stunk anfangen aber wollte das gerne mal Klar stellen ;)
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #47
ich will mich ja nicht wiederholen aber:
du musst dich nicht rechtfertigen. Dein Hund deine Entscheidung und du lebst damit. ;)
und jepp ich stehe auch dazu das ich deutlich weniger mache mit meinem Hund. Kannst uns gern besuchen und dir ein Bild davon machen. Und Zeit ausmessen oder so, nicht das ich noch weniger mache als ich hier schreibe :cool: Frechheit!
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #48
Ich habe einen 38 cm großen, 5 jährigen Mischling. Unter der Woche gehen wir am Abend nur 1-2 Stunden am Tag spazieren, weil ich dieses Jahr fast immer bis 5 Schule habe. Untertags geht meine Mutter oder mein Vater mit ihm raus zum lösen. Am WE machen wir dann Ausflüge & gehen 3-4 Stunden spazieren. Mit tricksen & Ball spielen. Zwischendurch tricksen wir auch. Aber Muffin macht es auch nichts wenn wir mal ein WE nichts machen. Ich denke nicht das er unter oder überfordert ist.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #49
Frechheit?
Deine Antwort finde ich Frech.

Ich hab nur geschrieben,dass es mir Persönlich zu wenig wäre,aber du und Peach damit ja wunderbar klar kommt also alles Super.
Finde ich echt Gemein von dir.
Wenn du schreibst,dass dir mein Programm zuviel ist,ist es halt so.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #50
Wir beruhigen uns wieder ;). Ich hab nur auf deinen Post geantwortet, Leika, weil ich es echt viel finde,was du mit deinem Hund machst. Das heisst aber nicht, dass ich es ZUVIEL finde.
Ich steh auch dazu, dass ich weniger mit meinen Hunden mache. Es kommt ja wirklich immer darauf an, wieviel Zeit einem zur Verfuegung steht. Wenn Hund und Frauchen zufrieden sind, ists doch super ;).
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #51
hui, hier gehts ja spannend zu. ;) Ok, die, die mich kennen, wissen ja bereits, was von mir nun kommt. :mrgreen:
Ich denke, mein Programm geht in etwa in das von Leika.

Also ich sags mal so: früher, als ich 100% gearbeitet hatte, da war ich vor der Arbeit (halt um 6 Uhr morgens) mit den Hunden gute 30 Minuten unterwegs (Pisirunde, schnüffeln, gar nichts arbeiten, einfach Hund sein). Dann lagen die absolut ruhig unangebunden in der Lagerhalle auf der Decke und rührten sich 4 Stunden nicht! Mittagspause mindestens 1 Stunde, wenn immer möglich mit dem Fahrrad, unterwegs immer mal Pausen mit Gehorsamsübungen und Suchspielen. Manchmal aber auch nur eine Runde zu Fuss, ganz gemütlich, mal mit Spielen und Arbeiten, manchmal aber auch ohne (wenn ich z.B. eine Arbeitskollegin dabei hatte).
Dann wieder 4 Stunden auf der Decke liegen und dann abends nochmals ne Runde. Im Sommer konnten das gut und gerne 4 Stunden sein, so schön in den Sonnenuntergang laufen. Im Winter halt etwas kürzer, dafür wurde dann zuhause noch getrickst oder aber mit dem Futterball das Futter erarbeitet oder Futter in der Wohnung versteckt.

Ganz früher kam Kylja auch zum Reiten mit, trat mit den Isländern auf Shows auf und lief Wanderritte mit. Da lief sie gut und gerne mal 6 Stunden am Pferd. Aber da lief sie einfach mit. Keine Arbeit, keine Suchspiele, nur laufen.

Am Wochenende war ich immer unterwegs, mehrere Stunden. Das sind Spaziergänge, ich arbeite da meistens in Intervallen mit den Hunden, sie sollen Hund sein, plötzlich schmeisse ich mal einen Ball weg, laufe 50 m weiter, rufe dann die Hunde (die dann natürlich voller Motivation auch immer gleich kommen, weil sie wissen, sie dürfen nun arbeiten) und dann wird gesucht.

Heute ist es so dass ich nicht mehr bei der gleichen Arbeit bin, ich bin inzwischen mehrmals wöchentlich mit einem Rudel Hunden unterwegs, die ich von anderen Leuten ausführe oder helfe Leuten, Hunde zu trainieren. So habe ich natürlich mehr Zeit. Alerdings ist es auch so, dass auf den Runden mit anderen Hunden sehr oft nicht gross gespielt wird. Da sind wir im Rudel, da sollen die Hunde einfach Hunde sein und sich auch miteinander beschäftigen.

Gerade bei Borders ist es schon so, wenn man die ganze Zeit nur Ball spielt oder Stöckchen durch die Gegend wirft, dann werden die extrem penetrant und nehmen von der Umgebung nichts mehr wahr, schnüffeln nicht mehr sondern umkreisen (manchmal noch bellend) nur noch den Menschen---sowas geht bei mir gar nicht! Sobald ich den Ball einpacke, sind meine Hunde wieder Hunde und keine Arbeitstiere, die nur auf den Ball oder Dummy lechzen.

Gerade heute war ich morgens 1 Stunde mit Nupri unterwegs (Training mit einem jungen Aussie, da nehme ich ihn gerne mit), danach war ich mit beiden Hunden und einer Freundin 4 Stunden in der Sonne. Wir haben etwa 15 km gemacht, die Hunde ein vielfaches mehr, da wir aber viel zu plaudern hatten, liessen wir die Hunde auch Hunde sein und haben nur 3 Einheiten à etwa 15-20 Minuten mit Suchspielen gemacht.

Gerne gehe ich mit den Hunden auch mit dem Fahrrad, selbst meine über 11 jährige Hündin kommt da gerne noch mit, natürlich nicht 3 Stunden lang. Aber ein ruhiger Trab hat bisher weder einem jungen noch einem alten Hund geschadet. Und ist gut für die Kondition und auch Herz/Kreislauf/Durchblutung.

Ich finde es halt immer wieder spannend, wie viele Leute sich einen Arbeitshund kaufen und dann diesen kaum belasten. Natürlich soll ein Border, Cattle, DSH, Herder, Kelpie oder was weiss ich, nicht den ganzen Tag rumrennen und rumhypern, aber so ein Hund hat nun mal ein Grundbedürfnis an Bewegung, was ein Basset oder Bernhardiner wohl nicht hat.
Und ich kenne sehr viele Hunde (und habe auch solche im Training!) die sich wirklich massivste negative Verhaltenweisen angewöhnt haben, weil sie einfach vorallem körperlich nicht gefordert werden! Ich selber (und das schreibt auch Foss, betr. Akos, was ich sehr spannend finde) habe die Erfahrung gemacht, dass viele Arbeitshunde ZUERST körperlich gefordert und ausgepowert werden müssen, bevor sie geistig überhaupt aufnahmefähig sind. Nupri ist heute 6 Jahre alt und hat das immer noch.
Und es ist auch spannend, dass gerade viele Aussiehalter nichts anderes predigen als den Hund ruhig halten. Warum soll man so einen Hund ruhig halten? Und wie erkennt man, ob sein Hund nun genug bewegt wurde und wie erkennt man, wenn er mehr Bewegung möchte / braucht? Vielleicht durch Anpöbeln anderer Hunde? Vielleicht durch Zuhause Tapeten runterholen? Durch Katzen oder Rehe oder Vögel jagen? Durch Zerren an der Leine?
Er soll rennen, er soll toben. Ich finde es spannend, dass wirklich ALLE diese Aussies, die so gehalten werden und die ich kenne, z.B. nicht vernünftig an der Leine laufen (es sei denn, Frauchen hat Leckerli in der Hand...) Und ich bin der Meinung, das diese Hunde auf diese Art sich "beschweren" Habe selber solche im Training. Die eine zerrt an der Leine, jagt Krähen und attackiert ab und an mal einen Spaziergänger. Spannend aber, dass dieser Hund, seit er regelmässig mit mir unterwegs ist, diese Verhaltensweisen schon fast abgelegt hat. Und er ist nicht fordernder geworden. Im Gegenteil. Zuhause ist Ruhe. Nach wie vor.
Und ich denke, DAS ist der Punkt: Hund soll rennen, toben. Soll arbeiten, denken. Futter verdienen. Aber: er muss dann auch lernen, wann Ruhe ist! Der grösste Fehler, den viele machen ist meiner Meinung der, dass die Leute den Eindruck haben, ein Arbeitshund muss dauerbespasst werden. Ich kann nicht mit dem Tier 4 Stunden Fahrrad fahren, Hund kommt völlig überdreht heim und will dann noch Ball spielen. DAS würde ich dann unterbinden. Nach dem Fahrrad fahren ist Ruhe angesagt. Und wenn man dies einhält, kann man den Hund auspowern, seinem Temperament und Chrakter entsprechend aber dann auch auf Ruhe beharren. Also ist hier nicht grundsätzlich das Auspowern, sprich die Bewegung das Problem sondern die Disziplin des Menschen gegenüber seines Hundes. Aber mit einem Hund, der vorher 2 Stunden rennen durfte und theoretisch auch müde sein sollte, fällt es dann doch auch leichter, eben diese Disziplin der Ruhe durchzusetzen. Geht zumindest mir so! :lol:

Wenn ich zu Hause bin und mein Hund nach 2 Stunden Schlafen die Idee hat, er will nun spielen und mir mit zuckersüssem Blick den Ball bringt, dann sollte ich nicht drauf eingehen. Denn dann fordert der Hund die Aufmerksamkeit, wenn man darauf eingeht, dann fordert der Hund immer mehr. Und so entsteht meiner Meinung nach der hyperaktive Hund.
Es ist wichtig, dass der Mensch entscheidet, wann ist Ruhe und wann nicht. Nicht der Hund.

Aber: ich kann von einem Arbeitshund nicht Ruhe fordern, wenn er vorher nicht ausgepowert wurden. Das ist mein Fazit.
Ansonsten entstehen unter Umständen die Verhaltensweisen, die ich oben schon beschrieb. Oder dann hat man einen Hund der, wenn er dann endlich mal rennen darf, total austickt und kaum mehr zu bändigen ist. Klar, wenn er nicht regelmässig darf, sammelt sich die Energie und da braucht es irgend ein Ventil, wo die raus muss. Und dann kann man nur sagen: wehe, wenn sie losgelassen... :mrgreen: Da geht dann die Post ab, es werden andere Hunde angepöbelt, da gibts richtig fette Party.

Wie selbst vor wenigen Tagen Para (sie hatte mich auch schon besucht) in meinem Thread beschrieben hat: meine Hunde sind absolut ruhig und ausgeglichen. Und die Leute, die bei Leika waren, sagen genau das gleiche. Ist doch spannend... :)
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #52
es war auf mein Post bezogen ;) nicht auf deins. Ich hab Leika etwas geärgert halt.

Falki: vielleicht liegt es an meine Schreibweise. Ich versuche es deutlicher zu machen. Ich finde nicht ein Aussie soll generell ruhig gehalten werden..Ne ne, er soll schon beschäftigt werden, aber eben nicht zu viel. Weil das was du z.B beschreibst mit Umkreisen etc, beim Ball spielen, wird mich schon irre machen. Das unterbinde ich. Und damit Leika nicht denkt sie ist hier der Buhman ;) auch Dein Programm und deine Einstellung zum Junghund ran an Fahrrad finde ich übertrieben. Ist jetzt nicht böse gemeint. Deine Meinung ist ok so, meine eben nicht. Ich finde man hat da Zeit.

Und zeig mir bitte die Person die sagt einen Aussie ruhig halten. Das ist genauso wie Hütehund muss 24h beschäftigt werden. Ganz ruhig halten kann böse nach hinten gehen (und geht auch, sonst würden nicht so viele Aussies im TH sitzen) aber auch zu viel beschäftigen.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #53
Gerade bei Borders ist es schon so, wenn man die ganze Zeit nur Ball spielt oder Stöckchen durch die Gegend wirft, dann werden die extrem penetrant und nehmen von der Umgebung nichts mehr wahr, schnüffeln nicht mehr sondern umkreisen (manchmal noch bellend) nur noch den Menschen---sowas geht bei mir gar nicht!

Eben. :D Sowas gibts bei mir auch nicht. Und gabs bei mir noch nie.
Eine Aussiehündin die ich regelmässig mitnehme, hat genau EINMAL gemeint, sie müsse anfangen blöd rumzubellen, als ich den Ball auspackte. Einmal. Aber nun weiss sie Bescheid. ;) Bei ihrem Frauchen---keine Chance. Da wird frech gebellt und gepöbelt. Darum meine ich: Disziplin ist das Wichtige. Der Mensch sagt die Regeln und der Hund hat sich danach zu richten.

Was Junghunde am Fahrrad betrifft. Ja, ein Border kann meiner Meinung nach, mit seinem tollen ausbalanciertem Arbeitshunde-Trab (den er als Junghund schon zeigt) gerne auch mal ne kurze Strecke im ruhigen Tempo am Rad traben. Ist def. besser für die Gelenke als mit einem anderen Junghund über die Wiese rasen und sich in einem Mauseloch das Bein brechen. :?
Aber: auch da kommt es auf den Hund an. Der junge Flat, der bei mir im Training ist (7 Monate) der läuft noch so deppig durch die Gegend, da würde ich das definitiv auch nicht machen. ;)

Wer sagt einen Aussie ruhig halten? Ganz viele. Auch hier im Forum. Und in andere Foren. Und in Hundeschulen.
Das sind genau die Leute, die auch sagen: "lass den nur Krähen jagen, der hört dann schon wieder auf, wenn er merkt, dass er sie nicht erwischt..." 5 Monate später hängt der Hund jaulend in der Leine, wenn er Krähen sieht. :roll:

Spannenderweise interessieren den Hund Krähen nach einer 15 km Tour aber auch nicht mehr. :cool:
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #54
ich glaub das ist eben das was missverstanden wird. Ruhig halten heißt nicht= ich mache nichts. Es soll heißen= ich mag keine 24h :mrgreen: Gott ich bin kompliziert ich weiß. Ich hasse manchmal Forum, man schreibt immer nicht das was man meint.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #55
Ich bin definitif Falkis Meinung.
Keiner von uns beschäftigt seinen Hund jeden Tag 24 Stunden (logischerweise), Tayet zb beschäftigt Peach vielleicht 1-2 Stunden, die anderen 22 Stunden muss sie Ruhe geben.
Leika, Falki, ich .. beschäftigen unsere Hunde ca 4 Stunden oder auch mehr und sie müssen immer noch max 20 Stunden ruhen.

Trotzdem können unsere Hunde auch Ruhe geben, und ich bin der Meinung dass 1-2 Stunden nicht reichen um täglich die Energie abzubauen, welche sich innerhalb von 22 Stunden aufgebaut hat.
Ich würde auch nicht gerne 22 Stunden am Tag im Bett liegen müssen und nur 2 Stunden was tun, ich habe das einmal einpaar mitmachen müssen, und bin total durchgedreht.

Aber wie gesagt wenn du und Peach damit klar kommt dann ist das ja gut so, allerdings denk ich nicht dass das bei jedem Hund klappt.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #56
ja, das schreiben ist manchmal kompliziert und es wird viel falsch verstanden. :)

ich finde es halt immer gut, wenn man sich auch live mit den Hunden mal trifft und dann wirklich dem einzelnen Hund / Mensch-Team über die Schulter schauen kann. Denn schreiben kann man immer schnell sehr viel.

Und ich muss ehrlich sagen, gerade wenn ich solche Beiträge wie den Obigen schreibe, bin ich sehr froh, dass ich hier auch den Rückhalt von Leuten habe, die auch aus dem Forum sind und mich und die Hunde wirklich persönlich kennengelernt haben. Denn würde ich hier etwas schreiben, was nicht der Wahrheit entspricht, würde das wohl irgendwann rauskommen. ;)

Ich konnte meine Hunde ohne Probleme einem Mädel hier aus dem Forum auf Gassi mitgeben, nachdem sie 2 Tage hier war und die Grundkommandos für die Hunde kannte. ;) Dies, obwohl sie selber kaum Ahnung von Hunden hat (damals hatte). Und ich denke, das kann man nicht mit vielen Hunden... Dazu braucht es ausgeglichene, zuverlässige Tiere.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #57
Genau so sehe ich das auch.

Mein Hund geht auf alles offen und freundlich zu und ich sehe kein Grund was an unseren Tätigkeiten zu ändern.
Sie ist weder unter- noch überfordert.
Zuhause ist sie ruhig und schläft.

Draußen darf sie sich auspowern und darf ihre Energie zeigen.

Falki: Genau das finde ich auch gut,dass ein paar mich hier ausm Forum auch live kennen.
Den so kann man sich immer ein besseres bild machen.
Schreiben ist einfach doof,da wird schnell mal was falsch verstanden.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #58
ich glaub ich muss mal was sagen *lach* ich hab die 3 Tage Hundeplatz wohl nicht erwähnt. Zählt es auch als "Spazieren gehen"? :mrgreen:
sorry leute..ich glaub es sind meine Medikamente (Muskelrelaxan wegen Nackenschmerzen). Ich hab grad Leika schon "erzählt" wie wirklich mein wenig ist: kleine Sequenzen (wirklich mini teile) halt über den Tag verteilt. Oder halt Montag(oder andere Tage Agility) nur auf dem Hundeplatz. Und Spazieren gehen wo sie schnüffelt und wir Blätter jagen und Mäuse (nicht wirklich ne..bevor man wieder was falsch versteht) ist keine Beschäftigung und naja ich merk mir nie wie lange wir Unterwegs sind. Mal mehr mal weniger. Und ich mach keine 100 Sachen. Es gibt: Spazieren gehen wo sie schnüffelt, zwischen durch ran holen 2-3 mini Übungen und abends in der Küche während ich was koche paar mal. Für mich ist es nicht viel. Keine Freesbee keine Suchspiele (außer als Übung mit den Hölzern für Obedience)

ich glaub ich muss ins Bett...mein Nacken macht mich fertig.

Bevor ich im Schmerzmittel Traum versinke :mrgreen: aktuell machen wir wirklich wenig. (ernsthaft) Pause auf dem Hundeplatz. Also nur Poppelrunden spazieren gehen und so Mini Obe-Übungen. Ab WE sind wir in Bayern..da klettern wir wieder über die Berge.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #59
Es kommt halt wirklich auf den Hund drauf an und es ist schwer, Leute und Hunde nur über ein bisschen Text kennen zu lernen bzw. einzuschätzen. Ich halte mich an die Pyramide, das Bewegung ganz oben steht. Einfach aus dem Grund, das ich ebenfalls die Erfahrung gemacht habe, das die meisten Hunde total aufnahmefähig und "klar im Kopf sind", wenn sie vorher körperlich bewegt und ausgelastet werden.
Wenn man Akos so wie durch meine Krankheit diese Woche 3 Tage in die Wohnung sperrt mit 30 Minuten Gassi am Tag, dann dreht er in der Wohnung zwar nicht am Rad, aber er wird depressiv. Wenn gefordert kann er ruhig auch 5 Tage in der Wohnung in Wien leben ohne das die Wohnung verwüstet oder das ein Chaos ausbricht. Wega genauso. Aber glücklich sind sie nicht.

Und das ist halt für mich ein Unterschied...ob ein Hund nun zwanghaft alle 4 Sekunden einer Frisbee nachfetzt oder ob er es aus Spaß an der Freude tut.

Ich bin gern aktiv...ich war als Kind immer in Bewegung...Campen, Leistungssport, Orientierungsläufe, Jiu-Jitsu, Radfahren, Schwimmen,..ich sitze nicht gerne still,ich bin gerne auf Achse ich brauche halt auch so einen Hund, der zu mir passt und mit dem ich dementsprechend arbeiten kann. Mit dem ich die Freiheit auskosten und einfach stundenlang durch die Pampa fetzen kann - mit einem Dackel wäre ich nicht zufrieden *g*

Es tut mir in der Seele weh wenn ich zb. den Border gegenüber meiner Taufpatin anschaue...seit 2 Jahren geht keiner mehr mit ihm Gassi...seit zwei Jahren jagt er am Zaun Autos weil er im Garten gehalt wird und keine Beschäftigung bekommt. Seit 2 Jahren dreht er furchtbar am Rad und sieht so aus, als würde er jeden gleich zerfetzen, der den Zaun auch nur berührt....mir tut so eine Unterforderung in der Seele weh.

Man muss halt das Mittelmaß finden, das passt. Nicht nur Schwarz oder Weiß - sondern man muss die Graustufen dazwischen finden die für einen passen.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #60
Also Pia ist jetzt so um die 7 Monate alt.

Wir gehen Morgens immer so ne viertel Stunde, eine kleine Minirunde.

Zwei Mal die Woche geht es (zurzeit) dann ab zum Schwesterherzchen wo sie toben, spielen, raufen und kuscheln kann wie sie möchte.
Sonst gehen wir Vormittags so ne halbe Stunde bis Stunde.
Am Mittag sind wir dann 2 Stunden draußen und dann ist erstmal spielen mit den besten Freunden angesagt.
Dabei dann hier und da ein paar Suchspiele und ein paar Tricks üben sowas wie 'sitz' und abrufen unso..

Abends dann nochmal ne halbe bis Stunde raus.
Und so gaaaaanz kurz vorm schlafen gehen wir nochmal schnell Pipi ..so 5-10 Minuten.

Am Wochenende dann wie wir so drauf sind.
Entweder gehen wir dann mal wieder mit den anderen zu nem Spieltrip oder wir bleiben den halben Tag im Bett und kuscheln (haha xD wie son Ehepaar).

Sonst machen wir hin und wieder mal wieder ein paar Tricks und sowas wie abrufen, bei Fuß und halt stehen bleiben wenn ich stehen bleibe und sowas... das machen wir bis es sich gefestigt hat.
 
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