Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte?

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  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #61
Interessantes Thema=)!

Mein Wauz ist gute 56 cm hoch wiegt um die 25 kg und ist nu gute 6 1/2 Jährchen alt. Wir gehen 2 mal die Woche zum Hundeplatz (Früher war es 3 mal die Woche). Davon arbeiten wir 1 mal die Woche im Distanzberreich und den anderen Tag entweder Fährte,Apportieren oder machen Agi. Von Frühjahr bis Herbst sind wir zusätzlich mindestens alle 2 Wochen beim hüten. Und im Mom machen wir grade ein mehr monatliches ZOS Seminar mit (unser erstes und es macht einen heiiiiiden spaß!!!:D) An den restlichen Tagen ist Duke eigendlich eher ein "dabei Hund"^^. Morgens hab ich das Glück das mein Paps mit dem alten Stinker geht. Die sind dann so 45 min- 1 Stunde unterwegs und machen ihr gemütliches "Alte-Männer-Ründchen"...das heißt für Duke eigendlich nur rumtingeln, schnüffeln und Revier abstecken ^^. Wenn ich dann nachhaus komm gehts ab zum Stall. Da ist er dann zwar 3 Stündchen oder länger draussen tut aber halt das wofür ein Hofhund so zu gebrauchen ist. Pennen, schaun wer so auf den Hof kommt, neben dem Pferd hertingeln und ab und an mal Pferdekackesmarties genüsslich verspeisen-.-... Ausserdem sammelt er Nachmittags die Hühner vom Hof wieder ein zum füttern, vercht sie danach wieder aus und Abends sammelt er wieder alle ein für die Nacht und treibt sie in den Stall. Das war dann quasie sein Tag und das ist auch das was er am aller, aller liebsten tut! Und wofür er auch einfach gemacht ist. N bisschen arbeiten, Wachhündchen spielen und wärend ich das Pferd fertig mache schnarchend auf dem Sattelpad liegen xD. Das geht allerdings nur, weil Duke gelernt hat seinen Schutztrieb bzw seine Wachposition abzugeben wenn ich es sage (Ich sag euch das hat gedauert^^). Melden ja, hinschießen und stellen nein danke! Wenn ich das Gefühl habe er ist unausgeglichen (z.B. weil läufige Hündinnen Zeit ist) gehts ans Fahrrad und es wird gepowert. Im gleichmässigen trab, ordentlich abhächeln und beschwingt traben lassen. Das entspannt ihn einfach am besten in solchen Zeiten. Nicht "nachenken" lassen sondern einfach die "Energie" umleiten und auslaufen. Zwischen den Tagen nochn bisschen Kopfarbeit eingebaut ( das geht ja nebenher) und fertig. Aber das Hühner-hüten ist einfach sein Highlight und selbst die Friquenzen von 2 mal am Tag 15 minuten machen ihn genauso zufrieden wie 1 Stunde Agi etc. pp.

Duke ist ein sehr selbstsicherer meist sehr suveräner Hund der von anderen Hunden gewissen respekt erwartet und gegebenenfalls auch einfordert. Er ist kein Hund mit dem man auf eine Hundewiese geht, ihn abschnallt und "nach mir die Sinnflut". Und er ist auch kein Hund den man seine aktivität direkt ansieht! (Im Gegenteil für die meisten Leute wirkt er ersteinmal wie eine Schlaftablette.^^) Aber ich muss sagen, das was ich mit ihm mache ist schon das Minimum was er braucht um völlig zufrieden zu sein. Im Sommer sind wir oft auf Wochenend oder Wochenseminaren bei denen so ein Tag schonmal 8- 10 Stunden dauern kann. In den Pausen setzten wir uns dann oft etwas abseits und er legt sich hin und pennt oder döst bis es wieder los geht. Und ich denke das sind ihm auch die liebsten Tage. Auch wenn sie die anstrengensten sind=)!
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #62
Wenn ich das Gefühl habe er ist unausgeglichen (z.B. weil läufige Hündinnen Zeit ist) gehts ans Fahrrad und es wird gepowert. Im gleichmässigen trab, ordentlich abhächeln und beschwingt traben lassen. Das entspannt ihn einfach am besten in solchen Zeiten. Nicht "nachenken" lassen sondern einfach die "Energie" umleiten und auslaufen.


Meine Rede! :clap: Schön, dass Du schreibst, im Trab, beschwingt laufen lassen, ordentlich abhecheln. Genau das meine ich mit Fahrradfahren. Hilft auch meinem Hund sehr. Muss nicht täglich sein aber ab und an finde ich, sollte gerade ein Hund wie Border oder Aussie so laufen dürfen. Es darf auch mit Inlinern sein. :D
Und wenn es ein junger oder älterer Hund ist, passt man das Tempo eben ein bisschen an. Muss ja dann nicht ein zügiger Arbeitstrab sondern kann auch ein lockerer Zockeltrab sein. :lol:
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #63
Hallo.............

Wir machen folgendes......
  • Dummyarbeit
  • Trickdog
  • Agility
  • Obi
  • Training für Prüfungen
  • normale Gehrosam
  • Nasenarbeit
  • Triebspiele
Natürlich nicht alles an einem Tag.
Ich hatte mir zwar mal einen Plan gemacht was ich mit ihr alles machen will an einem Tag,aber durch das blöde Wetter muss man wieder alles umstellen -.-
Wenn man einmal mit der Akira nicht genung gemacht hat,dann kann wird es gerne mal chaotisch,aber wenn sie ihre beschäftigung und ihren auslauf hat dann kann sie der tollste Hund sein.

Ich kann euch ja mal schreiben wie vorgestern unser tagesablauf aussah.

Morgens: von 6.15-6.30 gassi gehen
RUHE
Mittags:13.40-14.00 zu meinem papa mit akira gehen.Ruhe...14.15-15.30 mit ihr und Rai spazieren gehen.
Nachmittags:16.15-16.30 dummy arbeit 16.30-16.40 Triebspiel
Abends:17.30-17.45 zu meiner mama gehen.18.00-18.15 Trickdog 18.15-18.35 Grundgehorsam.

Danach ist dann Ruhe.

Durch die Beschäftigung ist sie wie ausgewechselt und lässt sogar die Einrichtung in Ruhe.
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #64
hmmmm :eusa_think:

früher hab ich eindeutig zu viel mit Brandy (Mischling, ca 50 cm hoch, 20 kg) gemacht :(
recht früh haben wir große und lange Touren (wirklich durchs Gelände, unter 3-4 Stunden waren wir nie zu Hause) gemacht, alle die ich kannte hatten schon "ältere" Hunde und wir sind einfach mitgelaufen. Brandy hat das locker mitgemacht.
Ich hatte immer einen Ball oder Frisbee dabei, der auch ordendlich und oft eingesetzt wurde - und mir so einen Balljunkie ranerzogen habe (der schön bellend um mich rumhüpfte, wenn sie nicht genug Aktion bekam) :?
Haben wir weniger gemacht, war sie unausstehlich

Dann kam eine Zeit, in der ich sehr viel gearbeitet habe und am We feiern war - da hat sie mir sehr deutlich gezeigt, das sie das nicht lustig fand.
Sie hat alles auseinandergenommen...vom Bett bis zum Sofa, vom Kissen bis zum Handy....von der Fernbedinung bis zum gelben Sack :silence:
Sie hat gebellt, wenn ich nicht da war.
oh, das war NICHT lustig.

gott sei dank hab ich mich schnell wieder "gefangen", war weniger feiern, bzw hab sie vorher ordendlich gepowert ^^
wir haben dann ein "gesundes" Mittelmaß gefunden, mit dem sie zufrieden war und ich noch zeitlich einrichten konnte
das waren zwei gassirunden 15-30 min ohne bespaßung und ein 2 Stunden Spaziergang mit Ball und Frisbee; entweder zu Fuß oder mit dem Rad - am We mehr.

dann lernte ich meinen jetztigen Mann kennen, wurde irgendwann schwanger....da reduzierten wir dann die große Runde über Monate - auf 3-4 mal kurz "um den Block" ... nachher mit dickem Bauch läuft es sich nicht mehr so gut so lange :mrgreen:
Brandy fands okey - ich war aber inzwischen auch den ganzen Tag zu Hause und wir hatten einen Garten wo dann der Ball flog oder die Leckerlies
Relativ schnell wurden die Spaziergänge wieder ausgedehnt, denn so`n Geländefähiger Kinderwagen muß sich ja auch lohnen :mrgreen:

dann gabs immer wieder Phasen, wos mal mehr war, mal weniger ...

nun ist sie 14,5 Jahre
wir haben uns dieses Jahr im Sommer eingependelt bei 2 mal 10-20 min und eine große Runde, die variiert.
Meistens sind so 45 min. inzwischen nur noch normales gehen - manchmal mit Dummy oder mit Leckerliesuchen
machmal sind wir aber auch ne Stunde oder länger unterwegs, oder auch mal nur ne halbe Stunde - je nachdem, wie Brandy drauf ist.
Drinnen ist dann Ruhe, aber im Garten wird sie von den Kindern noch bespaßt, mit Leckerliesuchen und Dummy ^^ wenn sie Lust hat

leider ist sie immernoch ein Balljunkie, die echt extrem hibbeln kann, wenn sie den Ball sieht und ich Ihn nicht werfe
auch sucht sie sich immernoch selbst eine Beschäftigung - zum Beispiel "extremes" buddeln - wenn ich nichts mit Ihr mach :eusa_eh: drausen abschalten kann sie garnicht. Mein nächster Hund wird das auf jeden Fall lernen :eusa_shhh:
ansonsten ist sie in der Wohnung inzwischen ein Schatz :)

mein Fazit: :eusa_think: es war für mich nicht einfach das richtige Maß zu finden, hab mir da aber am Anfang auch keine Gedanken drum gemacht.

Die Quittung hab ich immer dann bekommen, wenn ich dann zu wenig gemacht hab - was manchmal eben nich anders geht, wenn die Lebensumstände sich ändern.
Wenn ich irgendwann einen anderen Hund habe, werde ich darauf auf jeden Fall eher achten, das der Hund am Anfang nicht so viel macht, das er zu Hause ruhig ist, das er auch drausen einfach mal nur daliegen kann ohne zu hibbeln
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #65
Hallo,
super, dass es diesen Thread gibt, genau diese Frage stelle ich mir nämlich im Moment: da ich es immer noch nicht geschafft habe für Lilli einen Vorstellungsthread zu machen *sorry* mal kurz vorweg: sie ist ein 11Monate altes Podencomix Mädchen (kastriert) und kommt aus Spanien, ich hab sie seit gut 3 Wochen bei mir und sie ist mein erster Hund.
Ich hab das Gefühl, sie ist total unterfordert, unser Tag schaut durchschnittlich so aus:
morgens 1h Gassi, da sind wir meistens alleine unterwegs, bzw treffen mal einen anderen Hund, mal nicht. Nachmittags gehts dann 1,5-2h raus, dann fast immer mit einem Spielkameraden zusammen. Abends geh ich dann nur noch ne kurze Pinkelrunde, da sie abends eher nicht mehr raus will:)
Allerdings ist sie den ganzen Tag wach (nachts schläft sie ab ca 22Uhr durch bis morgens um 7). Dazwischen schläft und ruht sie aber nicht, außer ich mach ein Nickerchen, dann legt sie sich dazu und schläft auch, aber sobald ich aufstehe ich sie mit von der Partie. Wenn sie mal alleine ist (im Moment fast noch nicht), dann ist sie aber denke ich ruhig, zumindest hab ich noch nichts anderes gehört.
Aber den ganzen Tag "dackelt" sie mir nach, einerseits ja toll, weil sie schon eine sehr starke Bindung auf die kurze Zeit aufgebaut hat (sie geht zB auch nur mit mir Gassi, bei jedem anderen aus der Familie wird sich hingeschmissen und gewinselt, wir arbeiten dran), aber sie rennt praktisch ständig rastlos durch das Haus und ist mit nichts "ruhig zu stellen" und das meine ich im positiven Sinn, da ich mir denke, dass für sie Ruhe ja auch wichtig ist, nur wie verschaffe ich ihr die?
Neben dem Gassi gehen hab ich verschiedene Sachen versucht sie zu beschäftigen, Spielzeug kennt sie halt als TH Hund noch gar nicht. Apportieren interessiert sie null, Tricks lernen auch nicht (oder ich gehe falsch an die Sache ran, das denke ich mal eher). Was sie gerne macht sind Suchspiele, das mache ich ca eine halbe Stunde am Tag mit ihr. Ansonsten üben wir halt noch mehrmals am Tag Sitz, ablegen, Körbchen, und natürlich das herkommen und an- und ableinen beim spazieren gehen.
Gerade waren wir 1,5h unterwegs und sie ist mit einer Windhündin rumgetobt, nicht mal das macht sie müde, das gibts doch eigentlich gar nicht oder?
Wie gesagt, ich bin noch Hundeanfänger und kann wirklich schlecht einschätzen was sie braucht und wann es ihr halt einfach auch mal "langweilg sein muss"...
Danke für alle Tips und Kritik, nehme gerne Ratschläge an!
 
  • Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? Beitrag #66
Also ich mache mit Klecks auch nicht sooo viel, finde ich :eusa_think:
Klecks, Arbeitslinien Groenendael ( vermutlich ), knapp 3 Jahre alt. In der Woche gehen wir Morgens eine kleine Pipirunde von ca. 20 Minuten. Mittags nochmal eine 20 Minuten Pipirunde, wenn ich aus der Schule komme. Dann gehts Nachmittags los zu größeren Runde, das ist minimal 1 Stunde, im Normalfall sinds so 1 1/2 Stunden. Wenn wir Hundefreunde treffen auch mal mehr. Währenddessen machen wir dann Suchspiele, Unterordnung oder sonst irgendwelchen Spaßkram. Abends gehen wir dann nochmal eine Piprunde und über den Tag verteilt tricksen wir nochmal ein bisschen, spielen Ball im Garten oder sonstwas.
Am Wochenende schlafen wir aus, da gehen wir Mittags die erste 20 Minuten Pipirunde. Nachmittags sind wir dann auch gut und gern mal 3 - 5 Stunden unterwegs, wenn das Wetter gut ist und machen da dann auch wieder Tricks etc. Dann Abends nochmal und Nachts und dann ists gut.
Er könnte auch noch mehr Action haben aber er wirkt auch nicht unterfordert. Im Haus liegt er rum, schläft, kuschelt, beschäftigt sich selber oder sonst was.
 
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