7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme

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  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #61
fusselbuerste hat schon ganz recht. Zu Unterordnung zählen halt die Kommandos Sitz Platz etc. Es wird einige damit geübt. Dass der Hund halt an Ort und Stelle bleiben soll, wenn ich weg gehe und so weiter. Dafür wird er auch ordentlich belohnt mit Leckerli und Zuneigung. Und halt Übungen an der Leine, dass der Hund mir auf Kommando folgt und nicht woanders hin will. Das Klassische "Bei Fuß" Prinzip. Das Schnappen von dem kleinen folgt übrigens auch auf dem Trainingsplatz und den Polizisten hat er auch schon "gebissen". Es könnte womöglich auch trotz verhalten auf irgendwas sein.

Der Polizist fordert auch mich bei den Übungen, wo also niemand sagen kann, dass ich mir keine Mühe gebe.
Er hat mir einmal zu Übung seine Hündin gegeben. Diese läuft auch gut an der leine, nimmt ein Spielzeug nur auf "Pack", hört auf Kommandos, beim ersten mal. Nur war halt das Problem, ich war fremd und sie fixiert auf ihr Herrchen, weshalb das eigentlich nicht so gut geklappt hat.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #62
Hallo!
Nein ich bitte nicht um Hilfe, möchte einfach nur die, die es interessiert, über den Stand der Ausbildung, informieren.
Weiß nicht ob das hier wirklich jemanden interessiert. Aber ich vermute es gibt schon einige.
Zuerst jedoch möchte ich mich bei euch bedanken, für eure Unterstützung und eure Tipps.

Nun, der kleine ist nun 10 Monate alt und seine Ausbildung läuft gut. Übungen an der Laufleine und dem Folgen laufen gut. Nun ist das Hauptaugenmerk auf die Bindung zwischen dem Hund und mir gerichtet. Das er mich und meine Entscheidungen ernst nimmt, und diesen Auch folgt. Während wir üben fehlt die Zuneigung und das Belohnen natürlich nicht. Natürlich gibt es noch einige Fehler die gemacht werden.


Nur ist es hier nicht der Hund der sie macht, sondern ich, was mir natürlich auch gesagt wird. Nun muss ich an mir arbeiten, der Kleine macht seine Sache wirklich gut. Und der "Polizei-Mann" ist das beste was uns passieren können. Er war unsere letzte Rettung, wenn ich ehrlich bin die ersten Monate, als es so schwierig war, dachte ich ehrlich gesagt über eine Abgabe nach. Aber ich konnte es nicht so übers Herz bringen, war ja schließlich ich es Schuld, dass er so war. Doch nun hat er das Schnappen ganz eingestellt.
Das einzige worein er beißt, wenn er etwas unbedingt möchte und aufmüpfig wird ist die Leine, was man verkraften aber nicht akzeptieren kann.


Der"Polizei-Mann" hat mir gesagt, dass ich, bei der Ausbildung, wenn sie so gut weiter läuft, in einem halben Jahr einen echt tollen Hund haben werde (Im Bezug auf die Ausbildung), denn komischerweise ist er sehr angetan von dem kleinen. Was jetzt nicht darauf bezogen war, dass ich ihn nicht toll finde und echt extrem lieb habe.
Es ist eher auf den Tipp bezogen, meinen kleinen Schatz abzugeben. Ich mein, ich toleriere diesen Vorschlag nicht aber es war eine Meinung und diese darf auch geäußert werden.


Wenn es besser ist, dass der Kleine mir schon von alleine folgt, auch ohne Leine, beginnen wir mit den Gruppenübungen. Wie diese genau aussehen, weiß ich noch nicht. Dennoch freue ich mich darauf.Ich werde auf jeden Fall nie aufgeben und so weiter machen, wie ich es bisher tue. Ich wünsche euch viel Spaß mit euren Vierbeinern.
Und damit verabschiede ich mich, da ich mich hier nicht wieder melden werde, um nach Hilfe zu fragen.


PS: Wenn er zwei ist wir auch eine Prüfung mit dem Kurzen durchgeführt. :D

Lieber Gruß Hundidu ^^
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #63
Hundidu,
wäre aber schön immer mal von Dir zu hören.
Und nur weil Du keine Hilfe mehr brauchst sich zu verabschieden finde ich nicht so schön.
Ein Forum ist doch zum Austauschen da!
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #64
Da schließ ich mich fusselbuerste an.
Ich würde es auch schade finden, wenn du nicht mehr über die Fortschritte, dir ihr ja nun offensichtlich macht, berichten würdest.

Auch über das ein oder andere Bild würden sich hier einige bestimmt auch freuen!

lgwilli79
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #65
Natürlich melde ich mich noch weiterhin. Es war halt nur auf das Hilfebitten bezogen.
Mal sehen wann ich mich wieder melde. Natürlich werdet ihr weiterhin was von mir und dem Kleinen "Lesen"

:D
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #66
Ach so:D
obwohl ich ihn auch mal gerne sehen tät...;)
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #67
Hey,
der Hund braucht Beschäftigung. Außerdem, hat er Spielbeißen in den ersten Monaten als er bei euch zu Hause war gemacht?
Wenn ja, könnte es daran liegen. Und er kapiert jetzt nicht mehr warum er das nicht mehr machen darf. Das er so agressiv wird wenn ihr nein sagt, könnte daran liegen das er immer wenn er z.b. sein Lieblingsspielzeug gerade *gefunden hat* und mit ihm spielen möchte. Und ihr es ihm wegnehmen möchte vielleicht frustiert ist! Weil du vielleicht immer das tollste verbietest. Mein Tipp:
Gib ihm eine Alternative! ;)
GLG
doggygirl
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #68
Oh, sorry hab gerade den oberen Teil gelesen:uups:
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #69
Ist nicht Schlimm :D

Dem (Nicht mehr wirklich) Kleinen geht es prächtig.
Mittlerweile hört er beinahe (*Seufz* xD) Aufs erste Wort. Ich mein es könnte besser sein (Was ja eigentlich immer so ist) Aber er hört gut. Das schnappen was er ja zuvor hatte, wenn man ihn beispielsweise von der Treppe holen wollte (Am Halsband) Hat er ja immer geschnappt. Das hat er nun vollends abgelegt. Eigentlich brauche ich nur was zu sagen und er bewegt sich von der Treppe.
Aber ich habe doch noch mal eine Frage. Hat es was zu bedeuten wenn der Hund aufsteht, wenn man an ihn vorbei will?
Also wenn wir in der Küche bei uns sind liegt er oft im Türrahmen. Ich habe mal gehört das es Respekt vom Hund aus ist, wenn er einem Platz macht. Wenn ich z.B. vorbei will (Er nimmt den ganzen Türrahmen ein) und steht auf. Selbst wenn ich versuche über ihn zu steigen steht er auf.


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #70
huhu,
freut mich das es jetzt so gut bei euch läuft!
Ja ich denke das mit dem Aufstehen ,hat was mit Respekt zu tun.
Wir haben damals in der Welpenstunde schon gesagt bekommen, NIEMALS über den Hund steigen, sondern durchlaufen.
Gut das find ich jetzt sehr Krass, wenn er alt und krank ist sollte er auch liegen bleiben dürfen.

Balou steht auch immer auf.
Ich denke es euer Training fruchtet!
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #71
Ich würde auch nicht wollen das er im Alter immer noch platz macht.
Und ich weiß, ich sollte ihn nicht mit unserer alten Hündin vergleichen, aber ich habe gesehen, wie sie zuletzt vor dem Einschläfern gelitten hat. Sie hatte einen Hüftschaden und hat es nicht mehr geschafft ohne Hilfe aufzustehen.
Okay ich will eigentlich nicht mehr daran denken und sie als gesund und munter in Erinnerung behalten, was der beste Weg war darüber hinweg zu kommen. Ihren Tod habe ich verkraftet auch wenn es immer noch etwas traurig ist. Nur schwirrt mir das heute den ganzen Tag im Kopf herum. Denn anstatt Tyson zu rufen hat meine Mutter heute den Namen unserer alten Hündin gebraucht. Natürlich außversehen. Sie war ziemlich schockiert darüber.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #72
Off-Topic
Hallo Hindudu,
es ist immer schrecklich ein geliebtes Tier zu verlieren. Seid aber nicht mehr so traurig, sie hat nun Frieden. Ich finde es auch gar nicht schlimm, wenn man ausversehen den Namen des/der Vorgänger ruft...sie sind halt im Herz und im Kopf - und das ist auch gut so.
Vielleicht hilft dir und deiner Mutter, was ich manchmal mache auch. Ich erzähle beim streicheln/chillen meinen "neuen" Hunden öfters von meinen verstorbenen Tieren. Komplett mit Namen und was die manchmal so "verbrochen" haben - also Stories aus den guten Zeiten....mir hilft das sehr. Und ich kann inzwischen auch mit einem großen Lächeln an die verstorbenen denken - das ist glaube ich auch was sie wollten - sie wollten mich ja ach im Leben immer glücklich machen....LG Suno
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #73
Schön, dass es bei euch so gut läuft! Und eigentlich finde ich es auch schön, dass eben der neue Hund kein wirklicher "Ersatz" ist, sondern eure Hündin doch noch ein bisschen präsent. Ist ja auch viel Zeit, die man mit diesen Tierchen verbringt ;)

Generell... würde ich dieses "der Hund soll für mich aufstehen" immer vom Hund abhängig machen. Wenn mein Hund mich ständig hinterfragt, eher der unsensible Typ ist... dann würde ich wohl zumindest ab und an darauf bestehen,.
Mein Hund ist sensibel, wir haben ewig daran gearbeitet, dass er sich bei uns daheim entspannen kann und nicht immer panisch aufspringt sobald sich jemand nähert... den lass ich dann meistens liegen :D
Vielleicht einmal im Vierteljahr bestehe ich drauf, danach hat sich´s aber auch wieder, es sei denn er liegt nun wirklich enorm im Weg. Dann schick ich ihn schon mal weg...
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #74
Hallo, ich bin in der gleichen Lage wir ihr. Wir haben uns einen 10 Wochen alten Berner Sennenhund vom Züchter gekauft.Vom ersten Tag an war er eifersüchtig auf unsere 2,5 Jahre alter Mini Pinscher Hündin. Er hat sie weggeschubst, oder auch gebissen, wenn sie zu einem von uns kam. Dann zeigte er schon dominantes Verhalten. Das ganze Verhalten verstärkte sich im Laufe der Zeit, er fing dann an zu beißen, und mich anzuknurren, wenn er den Befahl "Aus" bekam, oder ein "Nein". Kommandos führt er nicht, oder nach der 4. Aufforderung aus. Er kann sehr viele Kommandos, er versteht sie auch. Nur will er nicht. Wenn er nicht seinen Willen bekommt, wird er sauer, dann zwackt er in die Hände und versucht mit den Vorderpfoten aufzusteigen. Gelingt ihm das nicht, knurrt er mit gefletschten Zähnen. Hat er dann die Möglichkeit, greift er die kleine Hündin Motte an. Will sie nicht spielen, und versteckt sich vor ihm, (sie hat Angst), versucht er sie an der Kehle aus dem Versteck zu ziehen. Manchmal läßt er mich nicht aus einem Raum raus, und knurrt.
Joey ist jetzt 7 Monate alt. Wenn er arg ausrastet, kommt er in den Zwinger, damit Motte und ich sicher sind. Hundetrainer waren da, eine Tierpsychologe hat einen Bericht über ihn geschrieben, der Tierarzt hat ihn untersucht. Er wurde mit 6 Monaten kastriert. Das Ergebnis: der Hund ist von Charakter so. Das kann, laut Tierärzten und Verhaltensforschern genetisch bedingt sein. Das heißt, nicht immer ist der Halter schuld. In der Schweiz zum Beispiel sind die Beißverletzungen unter anderem von Berner Sennenhunden überdurchschnittlich hoch. Die Gefährlichkeit eines Hundes definiert sich so: "Ein Hund ist in einer bestimmten Umgebung als gefährlich zu bezeichnen, wenn er durch sein Verhalten die körperliche Versehrtheit oder die Bewegungsfreiheit anderer Lebewesen beeinträchtigt, oder zu beeinträchtigen droht." Es existieren bestimmte Zuchtlinien innerhalb verschiedener Rassen, die sich durch unangemessenes Agressionsverhalten bzw. eine niedrige Reizschwelle für Agressionsverhalten auszeichnen. Dazu gehören Bullterier, Schäferhunde, Cocker einer bestimmten Farbgebung und eben der Berner Sennenhund.

Man könnte im Prinzip feststellen, ob es genetisch bedingt ist, aber dass soll extrem aufwendig sein. Unser Joey ist beschrieben worden, als dominant, dabei aber unsicher und ängstlich, niedrige Frustrations- und Toleranzschwelle.
Bei rein dominanten Hunden liegt ein Erziehungsproblem vor. Bei dominanten Hunden, die aber unsicher und ängstlich sind, kann man von einem genetisch bedingten Verhalten reden.
Wie sieht es denn nun bei euch aus?

Bei uns steht das Thema Abgabe im Raum. Mein Mann hängt sehr an ihm, aber er wird auf die Dauer zu gefährlich. Wir wissen es echt noch nicht.

Ich möchte gerne noch loswerden, dass nicht immer "nur" der Mensch Schuld ist. Man sollte Halter auch nicht gleich verurteilen, wenn sie zu jedem noch so kleinen Strohalm greifen, auch wenn es nicht immer der Richtige ist.
Ich finde auch nicht jede Erziehungsmethode toll, aber manchmal ist man so verzweifelt, dass man jeden Rat oder Tipp annimmt, den man bekommt.
Ich kenne das Gefühl so Hilf- und Machtlos zu sein. Ein Hund zu haben, der den Diktator spielt. Auch dieser Begriff gehört zum Thema Hund, denn manche haben ein diktatorisches Verhalten. Von anderen Menschen läßt man sich so etwas ja auch nicht gefallen. Von einem Hund schon???? Nein!!!
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #75
Tamra, wie haltet ihr den Hund denn und was macht ihr so mit ihm? Lebt er im Haus oder draußen?

Ich denke nicht, dass es per se unerziehbare Hunde gibt. Man muss nur den richtigen Trainingsansatz finden und sich aufeinander einlassen können.

Und ich finde, das sieht man hier bei Hundidu sehr gut. Aus totaler Verzweiflung ist plötzlich Freude und Stolz geworden. Das erreicht man durch ganz hartes Training und Ausdauer. Mein Hund hatte früher auch so seine Probleme, Futteraggression, Ressourcenverteidugung, Menschen anknurren etc.. Und das alles habe ich verursacht und musste sehr sehr hart an mir arbeiten. Und das hat sich gelohnt, für mich und den Hund.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #76
Er lebt im Haus, kann aber den ganzen Tag raus, wie er mag. Wir arbeiten von Anfang an mit ihm. Gehorsam, Unterordnung, aber er wird immer schlimmer. Ich bin körperbehindert, und mein Mann arbeitet über Tag. Trotzdem arbeiten wir genug mit ihm, er ist auch ausgelastet. Aber ich habe in der Zwischenzeit Angst vor ihm. Ich weiß, das merkt er, aber ich habe keinen Knopf zum Abstellen. Er hatte immer Respekt vor meinem Mann, aber jetzt hat sich auch das schlagartig geändert.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #77
Die Frage ist auch, was die Hundetrainer gesagt haben, wie lange und konsequent die jeweiligen Tipps eingehalten worden sind und so weiter.

Und auch, wo der Hund herkommt, qualifizierter Züchter oder Vermehrer, Sozialisation in welchem Rahmen...

edit: Wie lastet ihr ihn körperlich aus? Wenn du körperbehindert bist ist das sicher auch schwierig, oder? Man darf ja auch nicht vergessen, dass der Hund gerade in der Pubertät ist und wahrscheinlich Energiebündel hoch 3 :)
Außerdem natürlich: Arbeit schön udn gut. Aber habt oder hattet ihr auch jemals Spaß zusammen? Vielleicht nicht unbedingt raufen, aber Schnüffelspiele, zusammen "Abenteuer" erleben...
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #78
Tiertrainer wie Tierarzt haben gesagt, man muss ihm konsequent das Beißen verbieten, und die dominanten Verhaltensweisen unterbinden, aber höchstwahrscheinlich wird er sich nicht ändern, sondern es könnte sich verschlimmern. Und er kann in Zukunft auch mal richtig zubeißen, vor allem mich und die kleine, nich so sehr meinen Mann, weil er ihn als Rudelführer ansieht. Doch auch ihn wird er voraussichtlich herausfordern.
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #79
Hallo Tamra,
ertmal willkommen im Forum
- na das sind ja gleich mal Statements - ich denke du trittst hier demnächst eine Lawine los.

Die , von dir in Anführungszeichen, aufgeführte Aussage ist wohl ein Zitat. Belege dieses doch bitte mit einer Quellenangabe. Zum einen gehört sich das so zum anderen, würde ich mir die darin enthaltenen Thesen doch ganz gerne mal im original und Zusammenhang anschauen - da ich nicht der Meinung bin.

Respektive, "in einer bestimmten Umgebung" (s. Zitat unten) ein sehr dehnbarer und interessanter Aspekt ist. Ich deute dies so, daß die Umbegung maßgeblich zum gefährlich sein bei trägt - womit wir logischerweise wieder beim Besitzer sind.

"Ein Hund ist in einer bestimmten Umgebung als gefährlich zu bezeichnen, wenn er durch sein Verhalten die körperliche Versehrtheit oder die Bewegungsfreiheit anderer Lebewesen beeinträchtigt, oder zu beeinträchtigen droht."

für noch fragwürdiger und daher unbedingt zu überprüfen halte ich folgende Aussage, hier ohne Anführungszeichen - also woher hast du das? :

Es existieren bestimmte Zuchtlinien innerhalb verschiedener Rassen, die sich durch unangemessenes Agressionsverhalten bzw. eine niedrige Reizschwelle für Agressionsverhalten auszeichnen. .......Cocker einer bestimmten Farbgebung und eben der Berner Sennenhund.

Selbstverständlich gibt es innerhalb der meisten Rassen verschiedene Linien - (Show und Arbeitslinie). Wobei die Arbeitslinie für die Haltung als reiner Haus-und Familienhund nicht zu empfehlen ist, da wie der Name es sagt , die Zucht auf den jeweiligen Arbeitsdrang und Willen ausgelegt ist.

Sicher kann ein unüberlegt gekauftes Tier aus einer reinen Arbeitslinie schnell unterfordert und dann eben aus Frust auch aggressiv werden (Fehler des Halters) . Aber und deshalb möchte ich deine Quellen mal lesen, dass ein Hund aus einer seriösen Zucht auf möglichst niedrige Aggressionsschwelle gezüchtet wird - halte ich für ein Gerücht.

Es mag hier und da schreckliche "Spezialisten" geben , die für illegale Hundekämpfe möglichst aggressive Tiere verpaaren...(schrecklich), und diese dann durch unglaublich grausame Haltung (noch schrecklicher) noch aufputschen....aber das wird bei eurem Berner Sennen Hund wohl kaum der Fall sein.

Bin auf die Quellen gespannt,

LG Suno
 
  • 7 Monate alter Berner Sennenhund macht Probleme Beitrag #80
Haben sie auch Alternativen vorgeschlagen?
Klar beißen unterbinden. Aber der Hund muss ja auch lernen, was er stattdessen tun kann. Oder was er beißen kann (zB seinen Knochen).
Wie habt ihr die "dominanten Verhaltensweisen" unterbunden, was hatte er für Alternativen und wie habt ihr die verstärkt?

Es ist eben nicht alles damit getan, nur das Negative zu verbieten.

Und nochmal die Frage wie ihr es schafft, ihn körperlich auszupowern? Ich kann mich noch an meinen erinnern, mit dem bin ich 14km geradelt, dazwischen Hundeschule und der hatte immer noch Hummeln im Hintern... :D


edit: Wie habt ihr eurem Hund die Beißhemmung antrainiert? Spielt dein Mann manchmal körperlich mit dem Hund wo er auch mal in die Hände und Arme zwicken darf? Wann beißt er, also während des Spielens, aus Frust, aus Stress...?
 
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