- Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #21
Michse89
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Oh verzeih ente
da hab ich mir natürlich noch genau das falsche Tier als Beispiel ausgewählt 
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Wer sich also als Tierfreund bezeichnen möchte und folglich auch das Recht von anderen Tieren auf ein leidloses Leben akzeptiert, der kann seinem Hund ohne Bedenken vegetarisches oder veganes Hundefutter geben.
Oh verzeih enteda hab ich mir natürlich noch genau das falsche Tier als Beispiel ausgewählt
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edit: Ich finde auch nicht, dass das in erster Linie etwas mit "zwingen" zu tun hat, wenn ich mein Kind vegan ernähre.
Für das Kind ist es ja auch etwas ganz Normales. Zumindest nicht mehr und nicht weniger als mit jeder anderen Ernährungsweise auch.
Mein Freund wurde als Kind auch ausschließlich vegetarisch ernährt, hatte im Jugendalter eine richtig krasse "Fleischphase" und ist inzwischen 100%iger Veganer.Also ich kann dir aus persönlicher erfahrung sagen- Kinder aus Veggie-Haushalten essen entweder selber NIE fleisch oder werden zu wahren Fleischfressern. Hatte selber gerade beide Fälle in der Klasse... Und- ich hoffe ihr versteht meine bedenken- es gibt schon genug Veganer/vegetarier die sich selber kaum richtig ernähren, da bin ich bei Kindern sehr schnell skeptisch.
Man muss ja gerade als Veggie nicht das Fleisch aus Massentierhaltung kaufen. Aber ich denke irgendwann wird der Punkt kommen wo die Frage kommt "warum bekomme ich kein Wurstbrot in die Schule wie andere Kinder?". Willst du da wirklich antworten "weil das totes tier ist und das gehört sich meiner meinung nach nicht?".
Eure Überzeugung in Ehren, aber wäre es nicht sinnvoller Kinder dahingehend zu erziehen Verantwortungsvoll Fleisch zu konsumieren?
Danke dafür! Schließe ich mich zu 100% an.Ob bei dieser Erziehung ein Veganer, Vegetarier oder Fleischesser raus kommt sei mal dahin gestellt. Aber was ich für mich aus gesundheitlichen Gründen als falsch erachte werde ich nicht wissentlich und ohne Aufklärung meinem Kind geben.
Nein. Da ich nunmal der Überzeugung bin, das Fleischkonsum weder nötig noch ethisch vertretbar ist. Also warum mein Kind anlügen?Eure Überzeugung in Ehren, aber wäre es nicht sinnvoller Kinder dahingehend zu erziehen Verantwortungsvoll Fleisch zu konsumieren?
edit: Ich finde auch nicht, dass das in erster Linie etwas mit "zwingen" zu tun hat, wenn ich mein Kind vegan ernähre.
Für das Kind ist es ja auch etwas ganz Normales. Zumindest nicht mehr und nicht weniger als mit jeder anderen Ernährungsweise auch.
Und nein, ich werde meinem Kind nichts kochen, was ich überhaupt nicht leiden kann. Auch meine Gäste bekommen nichts anderes![]()
Finde ich auch richtig. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kinder Fleisch tendenziell ablehnen, wenn sie wissen, dass das mal ein lebendes Tier war. Besonders, wenn sie mit einem solchen Tier aufwachsen. Hierbei kann man natürlich "Bauernkinder" anführen, die dennoch Fleisch essen, aber auf einem Hof wird im Regelfall auch eine andere Wertigkeit des Tieres vermittelt. Eben Nutz- und nicht Haustier. Kenne das selbst, da ich quasi vom Hof komme (Fleisch fand ich aber immer schon eklig- eben weil ich auch mal mit 9 gesehen habe wie geschlachtet wird).Es soll selbst seine Meinung bilden und ein Kind ab 4 Jahren kann durchaus die ersten Züge von Empathie selbst erfassen und spüren, also würde ich spätestens ab diesem Alter das Kind auch mitentscheiden lassen.
Bei uns ist es regelmäßig so, dass unsere Freunde (bis auf einen alle Fleischesser) uns unser Essen wegessen, weil das ja so lecker ist und so:mrgreen: Dafür sind die so niedlich und bringen zum Grillen nur noch vegetarische/vegane Salate beim Grillen etc. mit...Und Hundeleckerchen:mrgreen:Und mein Besuch kriegt auch manchmal "Extra-Würste". So ist das nichtIch kann ganz viele andere tolle Alternativen anbieten. Aber ich kaufe eben nunmal kein Fleisch für sie ein und werde das auch nicht zubereiten. Bis jetzt hat sich auch noch nie einer beschwert - und ich habe sehr offene Freunde, die das auch sagen
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Ich lese Studien immer lieber im GanzenDort kann man über die Suchmaschine die Zusammenfassungen der Studien einsehen
Damit meine ich Zusätze wie Mineralstoffe und andere Granulatpulver, aber auch Geschmacks- und Konservierungsstoffe, die sicherlich beigegeben werden müssen, vermutlich in höherer Menge als bei einem Futter mit Fleisch. Da wir aber von vegetarisch sprechen würde mich interessieren, ob das Futter andere tierische Produkte wie Ei enthält? Es besteht ja immer noch ein Unterschied zwischen vegetarisch und vegan.Was Sie genau mit „künstlichen Zusätzen“ meinen ist mir nicht klar?
Das empfinde ich nun aber alles nicht als sonderlich essentiell. Taurin ist sowieso umstritten, ob es zusätzlich beigegeben werden muss oder nicht, die Akzeptanz ist auch so eine Sache, der mit Geschmacksstoffen aus dem Weg gegangen werden kann und dass Gemüse verdaut werden kann hat hier auch keiner bestritten. Die Frage ist, ob so eine Ernährung zu Mangelerscheinungen führt und ob es andererseits ethisch vertretbar ist, einen Fleischfresser zum Vegetarier machen. Es gibt die Seite der Nutztiere und die Seite der Fleischfresser. Beide sollten gleich behandelt werden, nur gehört es nunmal dazu, dass ein Hund Fleisch frisst und das zwanghaft umstellen zu wollen halte ich für falsch. Und ich mache durchaus keinen Unterschied zwischen Schlacht- und Haustier, was das Leid und das Schmerzempfinden angeht, nur enthalte ich meinem Hund die für ihn passende Ernährung nicht vor.In den Studien wurden u.a. Blutwerte (großes Blutbild und in der Diskussion stehende Werte wie z.b. Taurin, physischer Zustand (Ausdauer und Leistungsfähigkeit im Vergleich zu den nicht-veganen Hunden), Akzeptanz, Verdaulichkeit als Parameter verwendet.
Ich pick´ mir das jetzt mal raus - so als Grundschullehrerin sei mir das erlaubt(Da fällt mir gerade auf, dass sich muslimische Kinder ja dann auch immer rechtfertigen müssen? Die essen ja auch kein Schwein.)