Hund vegan ernähren - Meinungen!

Diskutiere Hund vegan ernähren - Meinungen! im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich glaube bei Katzen ist das auch tatsächlich noch mal etwas anderes. Das sich bei dir keine Kinder rechtfertigen müssen finde ich sehr schön...
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #41
Ich glaube bei Katzen ist das auch tatsächlich noch mal etwas anderes.

Das sich bei dir keine Kinder rechtfertigen müssen finde ich sehr schön, genauso stelle ich mir das eben vor wenn mein Kind sich vegan ernähren möchte.

Dass du Kaninchen isst finde ich nicht verwerflich ;) Auch damals als Fleischfresser fand ich es schon komisch, warum Menschen Kühe und Schweine essen, sich aber aufregen, dass in China doch noch Restaurants existieren, die Hund servieren. Diese Differenzierung machte für mich noch nie Sinn :)

Und ja. Bei Hunden (wo es eben möglich ist, sie vegan zu ernähren) ist man eben irgendwann im Dilemma, wenn man auf den "Veganer-Trip" kommt. Wie gesagt. Nur weil einem das eigene Tier wichtiger ist (was ja auch irgendwo klar ist) sollen dafür viele andere Tiere so wahnsinnig leiden... das macht eben keinen Sinn und da muss jeder etwas für sich finden.


Und klar, hier im Forum wird zum Großteil darauf geachtet, was die Tiere bekommen und das es möglichst artgerecht ist. Wobei ich hier auch nochmal betonen möchte: Es ist mW nachgewiesen, dass die Fleischzusammensetzung von Tieren aus der Massentierhaltung einfach eine vollkommen andere ist als bei Tieren, die in Freiheit leben.
1. Ich kann mir eigentlich nur schlecht vorstellen, dass es für meinen Hund gut sein soll, dass ich ihn mit diesem Fleisch zupumpe. Hormone, Nahrungsergänzungsmittel und der ganze Stress, den die Tiere hatten wird auch für Hunde nicht so gut sein.
Gut, da würde Biofleisch vielleicht nochmal eine andere Rolle spielen. Aber ganz ehrlich, laut Barfrechner bräuchte BJ ein halbes Kilo Fleisch am tag.... das kann ich mir in Bio nicht leisten.
2. wenn ich nun keinen Wert auf Ernährung lege und dieses "tolle" Aldi-Futter kaufe, kann ich mMn auch gleich vegan ernähren. Denn "artgerecht" oder "fleischhaltig" ist das auch nicht.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #42
Off-Topic
Gib mir mal ein Beispiel, was du für deine Gäste zubereitest, was du selbst nicht magst? Ich kann´s mir gerade einfach nicht vorstellen, weil man das dann ja auch nicht abschmecken kann und sowas.

Ich war zwar nicht gemeint, aber darauf kann ich dir auch was antworten.:D
Ich bin seit meinem 12 Lebensjahr Vegetarier, habe ne 14 jährige Tochter und nen Lebensabschnitttsgefährten. Ich koche eigentlich alles, ob ich es nun mag oder nicht. Geschmäcker sind nunmal verschieden. Ich hasse z.b. Linsen, aber meine anderen beiden lieben es, also warum sollte ich es denn dann nicht kochen? Abschmecken kann dann meine Tochter oder aber auch mein Freund.

Gleiches gilt bei mir für Fleisch. Tochter und Freund essen es, klar bereite ich es ihnen dann zu. Für mich gehört das zur Toleranz, die ich von anderen auch für mich verlange, wenn ich zu ihnen zum Essen komme.

Ich habe meiner Tochter schon immer die Wahl gelassen, ob sie Fleisch essen mag, oder nicht, mittlerweile wird es viel weniger, aber ihr es ganz vorzuenthalten, das wäre für mich niemals in Frage gekommen. Ich habe mir mein "Essenensverhalten" so ausgesucht, aber es irgendjemand anderen "aufzudrängen" ist für mich nicht vorstellbar.


Für meine Hunde könnte ich mir eine rein Vegane/Vegetarische Ernährung nicht vorstellen. Ich könnte mir auch niemals ein Leben ohne Hunde vorstellen.

lg Amicara
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #43
Off-Topic
Irgendwer hat geschrieben, dass es wichtig ist Kindern einen verantwortungsvollen Fleischkonsum beizubringen. MMn tut man das, in dem man ihnen beibringt drauf zu verzichten.

Ich bin Veganerin mein Freund isst Fleisch. Wenn wir kochen kocht entweder er vegan (was schwierig ist, da er fast kein Gemüse mag, darum muss er kochen) oder 2 verschiedene Varianten oder es kocht eben jeder für sich. Sollten wir jemals Kinder haben, wird es also von vornherein beide Lebensweisen mitbekommen. Auch bei Omas oder Freunden kann es essen was es will, trotzdem halte ich es da wie Infano. Es wäre ja wohl grob fahrlässig von mir, mein Kind nicht richtig aufzuklären, was die Ernährung angeht, in anderen Bereichen tu ich das ja auch. Zwingen werde ich sicher niemanden, das geht in den meisten Fällen eh nach hinten los, das Kind fängt an zu rebellieren und tut am Ende genau das Gegenteil, was man ich wünschen würde.

Auch ich würde für meine Gäse nicht alles zubereiten. Ich habe ein mega schlechtes Gewissen, wenn ich mal Fleisch kaufe, wenn das einer essen will, kann er das gerne selber mitbringen, ich werds sicher nicht unterstützen.

Fleisch von glücklichen Tieren gibt es nicht, welches tote Tier ist schon glücklich? Und die schlachthöfe sind für alle Tiere gleich, egal ob Bio oder nicht, keiner wird totgestreichelt. Und wenn man mal die Statistiken anschaut, bei wie vielen Tieren die Betäubung nicht richtig oder gar nicht wirkt wird mir ganz schlecht.

Das hier finde ich wiedersprüchlich:
Insgesamt esse ich wenig Fleisch, vielleicht 1x pro Woche, wenn überhaupt...
Und wenn ich bei Vegetariern/Veganern zu Besuch bin (von denen es zugegebenermaßen in meinem Freundeskreis fast keine gibt), hab´ ich auch überhaupt kein Problem damit, vegetarisch/vegan zu essen oder auch umgekehrt entsprechend zu kochen (wobei ich da Hilfestellung brauche, weil ich mich nicht so auskenne ;) )
Komischerweise isst niemand mehr als 1-2x die Woche fleisch, wenn er sich mit einem Vegetarier oder Veganer unterhält. Seltsames phänomän. Meine Oma hat mir neulich auch erzählt, dass sie fast kein Fleisch isst, dass sie dafür 3x am Tag wurst isst, ist ihr dabei wohl entfallen :roll: Und nein, das ist auch keine Kritik, es kann ja jeder selbst entscheiden, ob oder wie viele tote Tiere er so zu sich nimmt, aber es ist und bleibt eben irgendwie ein seltsames Phänomen.
Und wenn man nur 1x die Woche Fleisch isst, isst man 6 Tage die Woche vegetarisch oder sogar vegan- und trotzdem hat man Schwierigkeiten so zu kochen? Das versteh ich auch nicht, eigentlich sollte das dann doch sogar geläufiger sein.. ;)

Auch wenn jemand von Toleranz gegenüber Veganern spricht, muss ich immer schmunzeln. Warum muss man da tolerant sein? Was tu ich denn den anderen? Ich muss doch tolerant gegenüber Fleischessern sein, die schaden schließlich der Umwelt, in der ich auch leben muss.
Aber natürlich freue ich mich, wenn auf meine essgewohnheiten Rücksicht genommen wird, verlangen tu ich das allerdings nicht. Ich hab kein Problem mir mein Zeug selber mitzubringen, voerher zu essen oder im Zweifelsfall hungrig zu bleiben, bis ich an was essbares rankomm.


Ich wede die trixie wenn möglich (sie lebt ja bei meiner Mama) im Wnter auch auf barf umstellen, einfach weil man dann immerhin weiß, woher das Fleisch kommt. Und ich kann schauen, dass es zumindest überwuegend "abfallfleisch" ist, das heißt dass kein Tier extra dafür sterben musste. Ich kenne einige vegan ernährte Hunde, alle sind topfit und haben super glänzendes Fell. Trotzdem werde ich das aus den gleichen Gründen wie Infano nicht machen, weil mir eben die Zusammensetzung nicht passt. Ob ein Hnd jetzt drunter leidet wenn er kein Fleisch bekommt, kommt sicherlich auf den Hund drauf an. Der Trixie wäre es wohl egal, die freut sich, wenn sie was zum Fressen bekommt, egal was es ist, aber da gibt es sicherlich auch andere. Aber ich stecke da auch in einem moralischen Dilemma.

Ich hatte übrigens mal veganes Katzenfutter da (eine probierpackung Trofu, die ich von Freunden bekommen hab) und es haben sich alle drei draufgestürzt, das Fanden sie besser als Trofu mit hohem Fleischanteil. trotzdem werde ich es wegen der Zusammensetzung nicht kaufen, es ist überwiegend Mais und Maiskleber drin, der ja bei Katzen sogar im verdacht ist Krebs zu begünstigen. Außerdem sind Katzen ja nochmal striktere Karnivoren als Hunde, darum werden auch die ab dem Winter gebarft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #44
Und nochmal:
Keinem Kind wird mit veganer oder vegetarischer Ernährung mehr "aufgezwungen" als mit jeder anderen Ernährung auch. JEDER zwingt seinem Kind das auf, was er für richtig hält.
Nur weil DU findest, dass Fleisch dazugehört und diese Ernährungsweise "normal" ist heißt das nicht, dass sie richtig oder gesund ist.
Ich finde nunmal, dass der einzige "verantwortungsvolle" Umgang mit Fleisch und Tierprodukten der ist, sie nicht zu konsumieren. Auch Biotiere leiden mehr als genug, da gibt es keinen bedeutenden Unterschied.

Ich ZWINGE (gott, dieses Wort ist einfach nur unpassend hier) mein Kind nicht, VEganer zu sein oder zu bleiben - ab einem gewissen Alter kann ich das nicht mehr beeinflussen. ABER bei mir zuhause gibt´s das nicht - wo ist das Problem?
Und nein, ich werde für niemanden Fleisch zubereiten. Ich erwarte auch keine riesigen Extras, wenn ich irgendwo zu Besuch bin. Niemand muss für mich etwas zubereiten, was er selbst nicht mag, eklig findet oder was weiß ich.

edit: Natürlich "zwingt" jeder seinem Kind jeden Tag seine Meinung auf. Die Moralvorstellung und in der Familie anerkannten Verhaltenskodexe. Im allgemeinen Kontext nennt man das auch Erziehung, nicht Zwang.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #45
Off-Topic
Gib mir mal ein Beispiel, was du für deine Gäste zubereitest, was du selbst nicht magst? Ich kann´s mir gerade einfach nicht vorstellen, weil man das dann ja auch nicht abschmecken kann und sowas.

Bin gerade nicht sicher, ob ich gemeint bin, aber ich antworte trotzdem mal :lol: Tatsächlich fällt mir nicht gerade viel ein, was ich nicht mag. Bin beispielsweise kein Rotkohl-Fan, mag bestimmte Dinge wie Griesbrei nicht so gerne und ich bin weltgrößter Sauerkrauthasser (also da kommts mir wirklich beinahe hoch). Aber mein Freund isst alle 3 Sachen unheimlich gern, da kommt das vor, dass ich sie ihm zubereite. Ich mag sie nicht gern, aber ich weiß im Prinzip wie sie für jemanden schmecken müssen und bereite es danach zu. Meine Mutter hat die Problematik bei beinahe allen Produkten, wo Milch hinzukommt wie Pudding, Milchreis o.ä. Sie weiß, wie sie es zubereiten muss, damit es uns allen schmeckt, aber sie selber nippt immer nur vorsichtig dran.
Ob man Fleisch für den Gast kauft, ist natürlich eine Sache. Ich würde auch von niemandem erwarten, dass er mir ne Reismilch mitbringt oder mir irgendein Tofu-Produkt kauft. Aus praktischen Gründen würde ich es schon lieber immer so halten, dass sich jeder seine Vorlieben mitbringt, damits einfach kein Chaos und keine Enttäuschungen gibt (die meisten Veggis hatten es bestimmt schon einmal mit dem Naturtofu auf dem Grill zu tun *g*). Hätte allerdings kein Problem damit, es zuzubereiten, wenn jemand für sich ein Stück Fleisch mitbringt. Wobei sie immer damit rechnen müssen, dass es nicht schmeckt, da ich im Fleisch Braten absolut nicht erfahren bin und es entsprechend wohl eher ein gut durchgegarter Schuh wäre :mrgreen: Ich finds ok, wenn jemand "sich weigert", Fleisch für seinen Gast zu kaufen, solange er selbst auch keine Extrawurst verlangt. Ich fand es und finde es aber immer unmöglich, wenn man sich dann ins Haus anderer stellt und sich beschwert, dass es ja nichts für Veggis gibt. Gleiches Recht für alle. Wer für den einen nicht einkauft, muss es auch für sich nicht erwarten.


Die Diskussion ist zwar interessant, aber wir sollten wieder Richtung "vegetarische Ernährung für den HUND" zurückrudern und den Rest im OT verstecken oder in den Smalltalkbereich verlegen!
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #46
Das hier finde ich wiedersprüchlich:

Komischerweise isst niemand mehr als 1-2x die Woche fleisch, wenn er sich mit einem Vegetarier oder Veganer unterhält. Seltsames phänomän. Meine Oma hat mir neulich auch erzählt, dass sie fast kein Fleisch isst, dass sie dafür 3x am Tag wurst isst, ist ihr dabei wohl entfallen :roll: Und nein, das ist auch keine Kritik, es kann ja jeder selbst entscheiden, ob oder wie viele tote Tiere er so zu sich nimmt, aber es ist und bleibt eben irgendwie ein seltsames Phänomen.
Und wenn man nur 1x die Woche Fleisch isst, isst man 6 Tage die Woche vegetarisch oder sogar vegan- und trotzdem hat man Schwierigkeiten so zu kochen? Das versteh ich auch nicht, eigentlich sollte das dann doch sogar geläufiger sein.. ;)
Ich weiß jetzt nicht, wo das widersprüchlich sein sollte :roll:
Hier gibt es tatsächlich 1-2x die Woche Fleisch, entweder weil wir (ist ja gerade Sommer) grillen, oder weil´s ein Hühnchen gibt, wovon mindestens die Hälfte für die Katzen abfällt. Im Winter gibt´s alle paar Wochen mal ´nen Sauerbraten... oder Szegediner Gulasch.... aber das ja nun auch keinesfalls wöchentlich *börps*... Aufschnitt esse ich gar nicht, nur Käse, und auf meiner Pizza befindet sich in der Regel auch kein Fleisch (es sei denn, man zählt Thunfisch dazu)
Vegetarisch kochen ist dabei aber nochmal ´ne andere Nummer... Hier gibt´s öfter mal Gemüseauflauf oder Nudeln mit Halloumi oder überbackenen Fisch.... aber das ist jetzt alles nicht wirklich was, was ich einem Vegetarier, der zu Besuch kommt, servieren möchte. Da möchte ich ja schon was "Gescheites" bieten.... Und es ist nochmal was anderes, wenn man einfach so draufloskocht und da evtl. mal irgendwo Fleisch bei ist (und seien es ein paar Schinkenwürfelkrümel auf dem Käsebaguette) - oder ob man alles genau durchleuchtet, dass eben auch nur ja kein Fleisch dabei ist....
Hier wird ohnehin kaum gekocht - da gibt´s dann mal ne Gemüsesuppe oder ich esse Sahnehering mit Pellkartoffeln... Das kannst Du mir jetzt glauben oder auch nicht ;) Ich bin keine Vegetarierin, hab´ ich auch nie behauptet - viel Fleisch esse ich trotzdem nicht ;) Und meine Frau auch nicht ;)
Ina4482 z. B. will uns immer noch zum Grillen besuchen - ja - ich habe noch nie vegetarisch gegrillt, also hab´ ich davon keine Ahnung ;)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #47
Okeee, da haben wir uns wohl überschnitten: Jetzt aber! Alles, was nicht mit der Diskussion zu veganem Hundefutter zu tun hat, bitte in einen anderen Thread verlegen ;)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #48
Off-Topic
Pewee: Ja, das war an dich gerichtet ;)
Ich würde eben nichts zubereiten, vor dem ich mich ekle. Auch an der Stelle deiner Mutter hätte ich mich evtl mal durch die Palette an Pflanzenmilch probiert, ob da etwas dabei ist was sie mögen. Ansonsten finde ich, das Kinder ab 12 oder 13 Jahren eh schon alt genug sind um sich selbst etwas zu kochen. Wenn es dann zu meinem Essen unbedingt Fleisch machen möchte kann und werde ich das nicht aufhalten. Ich werde aber lediglich die Pfanne zur Verfügung stellen.

Bei mir ist es übrigens wie bei Sumo, mein Freund isst auch alles, mein Kind wird auch beide Lebensweisen kennenlernen. Ich hoffe zumindest, dass es dadurch etwas offener wird als so mancher Teil hier. Man merkt einfach, wie sehr Fleisch noch zur "normalen" Ernährung gehört und man sein Kind "zwingt", nur weil man ihm Fleisch vorenthält. Das finde ich ganz schön bezeichnend, ehrlich gesagt, und hoffe hier langfristig auf ein generelles Umdenken der Gesellschaft.

Ansonsten bin ich hier eh raus. Die Worte von Sumo ergänzen meine wunderbar, mehr hab ich nicht zu sagen :)

Und seven: Vegetarier-Grillen: Fetakäse mit etwas Olivenöl und vieeeel GEmüse (Paprika, Zwiebel... was du dir vorstellen kannst) in ein Alupäckchen, auf den Grill, fertig. Vielleicht noch etwas Balsamico drauf, wer mag. Schmeckt immer gut. Oder einfach Gemüsespieße. Grillkartoffeln. Als Nachtisch gegrilltes Obst.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #49
Off-Topic
Das sollte ja auch keine Kritik sein und es geht nicht darum dir zu glauben oder nicht, kann ja sein dass das so ist wie du es schreibst. Es ist mir ja auch gar nicht wichtig wass du isst oder auch nicht, genauso wie es wahrscheinlich umgekehrt der Fall ist, es ist nur irgendwie seltsam, dass man als "Fleischverweigerer" den Satz ganz schön oft zu hören bekommt :roll:
Ich verstehe auch, was du sagen willst, aber es ist trotzdem ein Beispiel für relativ unreflektiertes essverhalten (was auch nicht böse gemeint ist). wenn man sich nicht damit auseinandersetzt, dann haut man halt mal n bisl Speck in den auflauf ohne darüber bewusst nachzudenken, dass dafür ein Tier gestorben ist. Und so werden aus dem 1x Fleisch in der Woche schon 2x, dann och die Fleischbrühe, die man in Pulverform oder auch flüssig zu ner Soße getan hat oder was damit verfeinert hat, schon sinds 3x,...

Mein Freund hat auch mal gesagt, dass er schon ne Weile kein Fleisch mehr gegessen hat- bis ich ihn darauf hingewiesen hab, dass er Mittags beim Mäcci war und da bestimmt kein Gemüse verdrückt hat. Es wird von vielen Menschen einfach oftmls gar nicht wahrgenommen, was sie so essen oder wie viel davon. Man nutzt das, was da ist und kauft es nach wenns aus geht. Er hat die letzten Wochen versucht, sich an die Empfehlung vom Deutschen Bundesamt für Ernährung zu halten, und nicht mehr als 300g Fleisch in der Woche zu essen, da hat er dann festgestellt, dass das ganz schön wenig ist und die 300g recht schnell überschritten werden.

Mir werden meine veganen Grillsachen übrigens auch irgendwie immer weggegessen, darüm bring ich grundsätzlich immer n bisschen mehr mit :mrgreen: Meine Stiefmama hat gestern zum Grillen neben diversen Salaten und ner Couscouspfanne auch noch Falaffel und Linsenbratlinge gemacht. Im gegensatz zum Fleisch ist davon nichts übrig geblieben ;)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #50
Hallöchen!

Henry hat starke Probleme mit der Verdauung von Fleisch und Tierischem. Das kann noch so teuer sein und egal von welchem Tier und Fütterungsart - Henrys Haut wird schuppig, er hat dann immer latenten Durchfall, Blähungen und es ist dann fast unmöglich, dass er sein Gewicht hält. Alles mögliche haben wir ausprobiert. Je weniger Fleisch und Tierisches er bekommen hat, desto besser wurde es!

Henry wird jetzt größtenteils vegan ernährt. Er ist jetzt 4 und wir haben mir ca 2 angefangen(genau weiß ich es leider nicht mehr).
Er wurde auch noch eher "Pflanzenfresser" als ich, weil ich mich dadurch mehr mit dem Thema beschäftigt habe.

Wir haben uns ganz viel veganes Trockenfutter angeguckt, was er viel besser vertragen hat, aber da die Zusammensetzungen von diesen Futtersorten ehrlich gesagt nur irgendwelcher Mist und Abfallprodukte mit viel Gluten, Soja, Mais, Weizen usw. enthalten, haben wir jetzt ein Supplement extra für pflanzlich ernährte Hunde und selber kochen, welches alles enthält.

Es geht ihm seitdem super, seine Haut und sein Fell glänzen wieder und er hat top Blutwerte, die wir auch immer mal wieder kontrollieren lassen. Seine Verdauung hat sich auch endlich beruhigen können. Er sieht jetzt endlich aus wie ein richtig gesunder Hund und rennt seine fleischfessenden Freunden in Grund und Boden!

Ab und zu bekommt er natürlich von irgendwelchen Leuten beim Spazieren gehen "normale" Leckerchen(-.-), was ihm aber glücklicherweise nicht sehr viel ausmacht!
Früher hab ich auch noch versucht ihm ganz wenig Fleisch oder anderes tierisches unterzumischen, aber er hat es aber trotzdem schlechter vertragen als nur vegan(sonst Matschekot, Pupsen und oft auch trockene Haut).

Heute gab es beispielsweise Hirse, Amaranth, Kichererbsen, Linsen, Reis und Quinoa als "Grundfutter" und dazu Kartoffel, Zucchini, Wurzelpetersilie, Sellerie, Karotte, Fenchel und dazu sehr wenig Banane, Ananas, Nektarine, Pflaume, ein Beerenmix(Erdbeer, Johannisbeer, Himbeer, Brombeer), Apfel und dann noch Kräuter. Als Zusatz: Vegedog Supplement, verschiedene Hefen und kaltgepresste Öle.

Ich gebe mir sehr viel Mühe, dass er von vielem immer ein bisschen bekommt alles gut püriert, sodass es eigentlich nur noch ein feiner Brei ist. Das ist alles sehr Zeitaufwendig, aber Henry schmeckt und verträgt und verwertet es immer sehr gut.

Wenn man bedenkt, dass der Hund sich in den ca 15 000 Jahren der Domestikation fast nur von menschlichen Abfall ernährt hat und wenn es mal Fleisch gab, der Hund sicherlich so gut wie gar nichts bekommen hat(selbst Knochen wurden ausgekocht und meist jegliche Organe und Fleisch vom Menschen selber verwertet), so wird das über diese Jahrtausende schon sehr auf den Organismus des Hundes eingewirkt haben.

Ich hab leider die Blutwerte von Henry verloren gemacht, aber es war alles super! Demnächst möchte ich dieses BARF-Blutbild machen und werde dann auf jeden Fall berichten!!
Für das Hänschen war es einfach die einzige Lösung!
Die Aussage, dass ein Hund durch diese Ernährung leiden muss, ist also Falsch. Henry hat im Vergleich zu anderen Hunden keinerlei Defizite egal welcher Ernährung und er macht auf jeden Fall einen viel besseren Eindruck, als die Hunde die normales 0/8/15 Trockenfutter bekommen und ich lehne mich mal weit raus und behaupte auch, dass er gesünder ist.


Vom ethischen Standpunkt kann ich nur sagen, dass für mich die Nutztiere nicht im Vordergrund sind. Es sterben so viele Menschen und wir zerstören dermaßen unsere Umwelt.
Es werden durch die Pestizide in Entwicklungsländern so viele missgestaltete Kinder geboren, als würde man eigenhändig jeder Schwangeren die dort wohnt, Contergan in den Mund stopfen.
Ich fand einen Vergleich sehr passend: Jemand hat gesagt es ist wie bei der Titanic. Unten ertrinken die Armen und oben tanzen die Reichen noch auf dem Deck.
Ich finde die Frage, ob es ethisch vertretbar ist einen Hund vegan zu ernähren, obwohl durch die fleischliche Ernährung Menschen sterben müssen, ist das Ergebnis ziemlich eindeutig.
Naja, das Hänschen und ich haben sowieso keine Wahl!
Aber ich kann das Dilemma verstehen. Wenn Henry das alles vertragen würde, wäre heute noch Fleisch auf seiner Speisekarte. Ich würde wahrscheinlich auch so denken, wie die meisten hier..


Liebe Grüße und ich hoffe, dass ihr Verständnis habt...
ich beichte das ungern, auch wenn ich eigentlich davon überzeugt bin :/
Manche sagen dann wirklich, lieber Fleisch und am Rande des Todes, als gut ernährt und vegan/vegetarisch :(
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #51
Ich denke, solange es um die Gesundheit des Hundes geht sind hier doch wieder alle einer Meinung, die waren immer außen vor.
Jeder hier möchte doch irgendwo das Beste für sein Tier (nur eben im entsprechenden ethischen Rahmen), und jeder hier hat garantiert schon über die Ernährung seines Hundes nach gedacht. Ich behaupte jetzt mal dass ich nicht die Einzige hier wäre die ihren Hund umstellen würde, wenn er Probleme mit Fleisch hätte und die Symptome mit vegan verschwünden.

Also keine Angst. Wir diskutieren nur gerne ;)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #52
Ich finde es toll, einen erfahrungsbericht zu lesen!

Allerdings muss ich sagen, dass man hier nur hochwertiges (veganes) mit hochwertigem (fleischlichen) Futter vergleichen sollte. De meisten hier im Forum legen wohl Wert darauf, dass sie ihrem Liebling eben kein Discount-billigfutter geben, sondern achten auf den Fleischanteil und die Inhaltsstoffe.

Aber gerade dieses Billigfutter mit geringem Fleischanteil, das so viele Hunde bei uns bekommen zeigt ja, dass man Hunde auch pfanzlich ernähren KANN. Auch wenn es bei diesem Billigfutter natürlich vorne und hinten an der Qualität und Zusammenstellung der Inhaltsstoffe hakt, weshalb ja auch viele davon krank werden.

Also wirklich interesssant wäre wohl der Vergleich zwischen (d)einem hochwertig vegan ernährtem Hund und einem gut gebarften Hund. Also ob es da unterschiede gibt.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #53
Off-Topic
Und nochmal:
Keinem Kind wird mit veganer oder vegetarischer Ernährung mehr "aufgezwungen" als mit jeder anderen Ernährung auch. JEDER zwingt seinem Kind das auf, was er für richtig hält.
Nur weil DU findest, dass Fleisch dazugehört und diese Ernährungsweise "normal" ist heißt das nicht, dass sie richtig oder gesund ist.
Ich finde nunmal, dass der einzige "verantwortungsvolle" Umgang mit Fleisch und Tierprodukten der ist, sie nicht zu konsumieren. Auch Biotiere leiden mehr als genug, da gibt es keinen bedeutenden Unterschied.

Ich ZWINGE (gott, dieses Wort ist einfach nur unpassend hier) mein Kind nicht, VEganer zu sein oder zu bleiben - ab einem gewissen Alter kann ich das nicht mehr beeinflussen. ABER bei mir zuhause gibt´s das nicht - wo ist das Problem?
Und nein, ich werde für niemanden Fleisch zubereiten. Ich erwarte auch keine riesigen Extras, wenn ich irgendwo zu Besuch bin. Niemand muss für mich etwas zubereiten, was er selbst nicht mag, eklig findet oder was weiß ich.

edit: Natürlich "zwingt" jeder seinem Kind jeden Tag seine Meinung auf. Die Moralvorstellung und in der Familie anerkannten Verhaltenskodexe. Im allgemeinen Kontext nennt man das auch Erziehung, nicht Zwang.

Mh ich denke du hast meinen Beitrag schlichtweg falsch verstanden...

Ersteinmal habe ich dir nur geschrieben, wie ich es handhabe.
Für mich persönlich gehört Fleisch nicht zur normalen Ernährungsweise(ich weiß garnicht wo du das gelesen hast?). Aber ich kenne nunmal viele für die es dazugehört und denen lasse ich das auch. Genauso würde ich es dir lassen, für dich und deiner familie es so zu handhaben, wie du es für richtig hälst.
Ich bin bestimmt die Letzte, die irgendjemanden, irgendetwas absprechen möchte.

Aber es ist nunmal so, dass wenn du ein Kind hast, du nicht mehr alles so regeln kannst, wie für dich selber. Irgendwann und irgendwo kommt dein Kind mit tierischen Produkten in berührung und da werde ich meinem Kind bestimmt nicht vorschreiben, ob es das dann ißt, oder nicht. Alleine schon wenn es auf nen Kindergeburtstag geht und die Torte essen will, kann es dann ja schon problematisch werden.

Darum habe ich meiner Tochter die Entscheidung selber überlassen. Heute ist es halt so, dass sie sich über Ernährung, Massentierhaltung usw. ihre eigenen Gedanken macht. Das ist für mich auch gut so.


lg Amicara
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #54
Das ist ganz toll, Danke ;)

@Sumo Ja das Thema interessiert mich auch sehr. Ich kann auf jeden Fall aber schon mal sagen, dass allein äußerlich Henry einen viel besseren Eindruck macht, als, wie schon gesagt der 0/8/15 ernährte Hund. Ich treffe leider nur sehr wenig(gut gebarfte) BARF Hunde, aber die ich treffe, lassen äußerlich gesundheitstechnisch nicht von ihm unterscheiden :eusa_think:
Ich bin schon ganz gespannt auf das BARF-Blutbild! Ich werd bald mal versuchen es zum Tierarzt zu schaffen, aber wir ziehen grade um und da geht es drunter und drüber^^

Ich könnte auch ihm auch echt nicht mehr diesen veganen Trockenmist geben... Für den Anfang und als Einstieg... ok, aber dauerhaft finde ich, geht das gar nicht :?

Und nochmal danke für das Verständnis... ich freu mich grad :mrgreen:
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #55
Off-Topic
Ich schrieb auch nirgends, dass ich es meinem Kind ganz versage? Nur, dass es das halt zuhause nicht gibt. Und auch du hast das Wort "aufdrängen" benutzt.
Mein Kind wird von mir vegan ernährt - wie gesagt. Wenn nunmal Kindergeburtstag ist darf mein Kind auch Torte essen - aber mit dem Wissen, dass darin Milch und Sahne und Eier sind und den richtigen Informationen im Hintergrund. Wenn es das nicht möchte kann ich gerne anbieten, vegane Cupcakes mitzubringen oder was weiß ich.

Dass Fleisch noch viel zu sehr dazugehört war eher auf die gesamte Diskussion bezogen. Dass man sich dafür so rechtfertigen muss war mir bis dato neu, da meine Familie und Freund in der Tat alle sehr natürlich darauf reagierten und ich davon ausgehe, dass das so bleibt, wenn ich mein Kind nach meinem besten Wissen und Gewissen ernähre.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #56
Off-Topic
Und auch du hast das Wort "aufdrängen" benutzt.

Ja mir ist da halt auf die Schnelle,kein besseres wort eingefalllen...Drum war es ja auch in Anführungsstrichen.;)
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #57
ich finde das richtig becklobbt!!! der arme Hund!
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #58
@happy zin: Hast du es nicht verstanden, oder nicht richtig durchgelesen?
Ich glaub Henry wäre ärmer dran, wenn er wieder Durchfall hätte, schlapp und lustlos wär und schuppige, trockene und juckende Haut hätte.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #59
@happy zin
Es wäre schön, wenn du mal etwas anderes machst als Einsatzbeiträge hier hinzuknallen.
Eine sachliche Aussage mit vernünftigen Argumenten wäre sinnvoll.
Alle anderen bemühen sich hier - auch wenn sie eine andere Meinung haben - um eine sinnvolle und ruhige Diskussion.

Solltest du weiterhin lediglich Einsatzbeiträge schreiben werde ich diese kommentarlos löschen.
 
  • Hund vegan ernähren - Meinungen! Beitrag #60
@StefanM, auch wenn du laut eigener Aussage nicht an dieser Diskussion und diesem Forum interessiert bist und dich gleich wieder zurückgezogen hat, möchte ich doch ein Argument aus deinem Post rauspicken, welches ich für wichtig halte:
ich wollte damit darstellen, dass man grundsätzlich nicht eine mehrere Tausend Jahre alte Lebensweise - egal ob sie sich auf Ernährung, Habitat oder Verhaltensweise bezieht, mit unserer Zeit vergleichen kann. In diesem Fall zählt, ob ein Organismus ein Nahrungsmittel verdauen kann oder nicht.
Mit genau dem Argument das nur 'zählt ob ein Organismus ein Nahrungsmittel verdauen kann oder nicht' hat die Industrie Kühe in der Fleischgewinnung Jahrzehnte lang mit Tiermehl ernährt.
Kühe können sehr lange (über)leben wenn man sie mit entsprechend aufbereitetem Tier/Fleischmehl füttert.

Wenn man dieses Argument also gelten lässt, dann ist nahezu jedes (Säuge)tier auf diesem Planeten ein Omnivore (Allesfresser)!

Statt auf das zu schauen was ein Organismus verträgt, muss man also viel mehr darauf schauen welche Präferenzen (Vorlieben) ein Lebenwesen hat.

Der Hund hat nicht nur die Anatomie eines Fleischfressers, er bevorzugt auch den Verzehr von Fleisch, wenn er die Wahl hat - demnach ist er auch heute (nach Jahrtausenden der Domestikation) als echter Carnivore anzusehen. Jede Fütterung mit anderer Nahrung als Fleisch ist demnach artfremd.

In der nicht industriellen, nicht auf Profit ausgelegten Tierhaltung - Liebhaberhaltung/Heimtierhaltung - sollte man deswegen meiner Meinung nach im Sinne der artgerechten Haltung auf Nahrung achten die der Präferenz der jeweiligen Tierart entspricht (oder eben auf die Haltung von Tierarten verzichten, deren Nahrungspräferenz sich nicht mit dem eigenen Lifestyle vereinbaren lässt).
 
Thema:

Hund vegan ernähren - Meinungen!

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