Huhu,
Ich wollte mich eigentlich aus der Diskussion verabschieden, da ich selbst keine Veganer persönlich kenne und zu der Seite auch nicht viel sagen kann.
Trotz der ganzen Diskussion bzgl. Umwelt und Tierleid....ehrlich? Ich finde, man kann heutzutage nur noch richtig gesund leben, wenn man selbst anbaut. Ohne Spritzmittel, ohne Insektenschutz etc. Und das ist heutzutage so gut wie gar nicht mehr möglich - zumindest in unseren Breiten.
Und das beginnt schon beim Grundwasser. Hier kann ich zb. das Grundwasser nicht trinken wegen Pestizidien die vom Ackerbau rundherum kommen....wenn ich das Wasser schon mal nicht trinken kann, kann ich dann eigentlich überhaupt das Gemüse noch essen?
Ist es dann eigentlich "gesund"? - Oder herrscht immer noch die Meinung: Gemüse ist einfach gesund, egal wo es herkommt?
Weißt du, was ich meine?
Auch das Obst ist gespritzen, die ganzen Apfelbäume, Marillen und co. In der Nahrungsmittelbranche geht es heutzutage gar nicht mehr anders. (Selbst "bio" ist mittlerweile ja sogar schon anzuzweifeln).
Ich habe eine landwirtschaftliche Fachschule abgeschlossen, wenn ich dir erzähle was ich da alles gesehen/gelernt habe würdest du weder Fleisch noch Pflanzen mehr essen wollen, sondern am liebsten selbst irgendwo in der Pampa eine Farm aufstellen um Kürbisse anzubauen.
Was viele auch gerne vergessen: individuell auf den Hund eingehen. Schön, wenn dein Henry es verträgt...meine beiden würden beinhart eingehen. Der Große streikt mal locker 14 Tage wenn ihm etwas nicht schmeckt und wenn ich dann auf vegan umstellen würde, würde er mir gar nichts mehr fressen.
Man sollte daher auch jeden Hund individuell betrachten und nicht einfach sagen: "Hey, vegan ist die Weltlösung!" oder "Fleisch ist die Weltlösung!".
dass wir am Hunger und Tod auf der Erde, Umweltkatastrophen, Tierleid und der Klimaerwärmung Mitschuld haben und in Wirklichkeit und rational gesehen, die vegane, problemlose Ernährung von Hunden ethisch korrekter ist.
Mh wie rechtfertigt man zum Beispiel, dass das eigene Tier vielleicht Mangelerscheinungen bekommt/hat, damit es einer Kuh auf dieser (eh so großen Welt) gut geht? Mir persönlich steht mein Haustier näher als eine Kuh. Und da fange ich lieber bei mir selbst an, schaue das es meinen Tieren gut geht bevor ich gleich versuche, die Welt zu verändern.
Wenn ich etwas gelernt habe, dann immer zuerst bei sich selbst anfangen. Die Leute/Freundeskreis bemerkt das und beginnen nachzudenken....fragen dann und wollen auch bestimmte Sachen, die man ihnen vorzeigt selbst umsetzen. So kann man langsam die Welt verändern, indem man einfach bei sich selbst anfängt.
Ich selbst würde gerne mal vegan/vegetarisch über einen längeren Zeitraum probieren, geht jedoch leider gesundheitlich nicht...:?
(In der Massentierhaltung wird sie eh geschlachtet, ob sie jetzt von einem Menschen/Hund gegessen wird oder halt dann in der Pasta nebenan landet, können wir sowieso nicht bestimmen. )