Infothread zum Thema Barf

  • Ersteller des Themas *Mischling*
  • Erstellungsdatum
Pewee

Pewee

21.10.2009
13.963
0
Nur ich hab einfach nicht die Zeit alles in einer Quelle nachzulesen und hier die Seitenzahlen zu posten. Denkt bitte auch mal daran, dass ich in der Praxis für das Anführen eines jeden Tipps bezahlt werde.
Da habe ich Verständnis für. Aber dann rate ich dir, einfach gar nichts zu schreiben. Ich finde um ehrlich zu sein nicht, dass das kompetent wirkt, wenn man regelmäßig preis gibt, man sei praktizierender Tierarzt, schafft es aber nicht, im selben Post auch eine Quelle anzubringen. Das war und ist für mich noch heute
ein Grund, den TA zu wechseln (weswegen ich auch schon einige durch habe). Wenn das für dich Vergeudung ist, weiß ich um ehrlich zu sein nicht, was du in einem Forum machst und ob deine Kunden sich mit solchen Aussagen auch zufrieden geben müssen :?

"Eine große Bibliothek" ist übrigens keine adäquate Quelle. Das lernt jeder Student im ersten Semester. "Google.de" und "Wikipedia.de" sind ja auch keine angemessenen Quellen.

1. Mal ne Frage: wenn ihr zum Tierarzt geht und der euch ne Diagnose sagt, fragt ihr dann auch nach der Quelle? ;)
Ja, und wenn er das nicht macht, suche ich mir einen anderen. Mein jetziger TA nennt mir sofort mögliche Quellen oder hat teilweise sogar Bücher parat. Als Hanna ihren Shunt hat, hatte mir das bei der weiteren Behandlung sehr geholfen. Einen Rat gibt er mir übrigens auch Gratis! Ein früherer TA erzählte mir, Hunde werden in Amerika bereits im Welpenalter kastriert und es gäbe Studien, die belegen, dass ein Hund darunter nicht leide. Seltsamerweise konnte er mir auch nie Studien nennen. Entsprechend gabs keine Frühkastration bei uns und der TA wurde ziemlich zügig gewechselt.

Sorry für die klaren Worte, aber irgendwo ist auch mal eine Grenze erreicht. Wer Wissen hat, soll es auch anständig belegen und wenn er das nicht kann/will, muss er mit Gegenwind rechnen. Ich kann damit gut leben, wenn es dich nicht kratzt, aber dann brauchst du dich nicht wundern, wenn deine Aussagen nicht für voll genommen werden. Leider bist du auch nicht die erste praktizierende TÄ im Forum, die sich sofort aus Diskussionen ausklinkt, wenn es dann mal Ernst wird und sie Gegenwind bekommt. Woher kommt diese Unsicherheit?
 
H

Hundenase

19.08.2011
894
0
"Eine große Bibliothek" ist übrigens keine adäquate Quelle. Das lernt jeder Student im ersten Semester. "Google.de" und "Wikipedia.de" sind ja auch keine angemessenen Quellen.
Noch einmal: die NRC 2006, du findest sie in einer großen Bibliothek.


Ja, und wenn er das nicht macht, suche ich mir einen anderen. Mein jetziger TA nennt mir sofort mögliche Quellen oder hat teilweise sogar Bücher parat. Als Hanna ihren Shunt hat, hatte mir das bei der weiteren Behandlung sehr geholfen. Einen Rat gibt er mir übrigens auch Gratis! Ein früherer TA erzählte mir, Hunde werden in Amerika bereits im Welpenalter kastriert und es gäbe Studien, die belegen, dass ein Hund darunter nicht leide. Seltsamerweise konnte er mir auch nie Studien nennen. Entsprechend gabs keine Frühkastration bei uns und der TA wurde ziemlich zügig gewechselt.
Da hab ich zufälligerweise sogar sofort eine: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/...L+DENSITY+AND+BONE+MINERAL+CONTENT+IN+PUPPIES (auch wenn ich trotzdem nicht für Frühkastration bin.
Wenn ich was sofort parat hab, dann teil ich das gern auch, aber bei den UNMASSEN an Veröffentlichungen find ich nicht immer auf die Schnelle alles. Und ich geb jeden Tag sehr viel Rat gratis, nur hab ich noch nie jemanden gehabt, der jedes Wort bewiesen haben will. Komischerweise wollen hier alle immer nur Quellen im Bereich Ernährung, wenn ich was im Gesundheitsbereich poste, reicht meine Aussage.

Nun gut, ich sollte wohl deinem Rat folgen und jetzt hier verschwinden.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Weil es mir ja doch keine Ruhe lässt. Dass der Calciumgehalt im Jungtierknochen höher sein muss, sagt einem eigentlich schon der Verstand. In einem Jungtier wachsen die Knochen. Folglich herrscht in jedem Jungtier eine höhere Modeling Aktivität, d.h. der Knochen ist aktiv, wir abgebaut, aufgebaut usw. (Physiologie der Haustiere, Engelhardt und Breves). Durch die immense Aktivität ist de Calciumgehalt höher. Wie soll sich denn sonst täglich der neue Knochen bilden?

Und eine Frage noch: wie kommt es eigentlich, dass die BOD Veröffentlichung einer Nichtfachfrau eine seriöse Quelle ist? Ist etwa alles, was gedruckt steht, wahr?
 
Yvi179

Yvi179

15.11.2009
4.553
0
Ihr müsst mir mal bitte helfen. Ich barf zwar inzwischen, aber bereiten mir die Wilden Rechengeschichten des Bedarfes z.B. des Knochenanteils wirklich schwierigkeiten. Beispiel oben.
Ein Rinderknochen hat 14 000 mg Kalzium.
Wenn ein Hund mit 20kg 100g Knochen in der Woche bekommt, wieso bekommt er dann 100g in der Woche, wenn es doch 14 000 mg sind? Das geht bei mir nicht in den Kopf rein.
Laut meines Barfplanes, bekommt Patch 43 g am Tag und Diva 115g knochen am Tag, die aber über Knorpel gedeckt werden müssen.

Lg Yvi
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.063
0
Ihr müsst mir mal bitte helfen. Ich barf zwar inzwischen, aber bereiten mir die Wilden Rechengeschichten des Bedarfes z.B. des Knochenanteils wirklich schwierigkeiten. Beispiel oben.
Ein Rinderknochen hat 14 000 mg Kalzium.
Wenn ein Hund mit 20kg 100g Knochen in der Woche bekommt, wieso bekommt er dann 100g in der Woche, wenn es doch 14 000 mg sind? Das geht bei mir nicht in den Kopf rein.
Laut meines Barfplanes, bekommt Patch 43 g am Tag und Diva 115g knochen am Tag, die aber über Knorpel gedeckt werden müssen.
Kann es sein, dass du das mit den 100g und den 14 000mg falsch verstanden hast? 100g Knochen enthalten ca. 14000mg Kalzium (für Rinderknochen gesprochen), d.h. so viel Kalzium nimmt der Hund mit 100g Knochen zu sich.
Wie hast du denn deinen Plan berechnet?
Wenn Patch 43g Knochen am Tag bräuchte wiegt er etwa 20kg? Auf die Woche umgerechnet wären das 301g, also 43*7. Das wäre in etwa meine Beispielrechnung aus dem ersten Post.
Das sind dann aber keine 301g Kalzium, sondern 301g Knochen = ca. 3*14000mg (bei reiner Rinderknochenfütterung) = 42000mg Kalziumaufnahme pro Woche = 42g.
Der Tagesbedarf liegt bei 20kg Hund nach Meyer/Zentek bei 80mg/kg KM = 1600mg = 11200mg pro Woche = 11,2g.
Das klingt jetzt, als sei es viel zu viel, aber: Auch bei Knochen als Kalziumquelle ist das Kalzium nicht zu 100% verdaulich, d.h. ein gewisser Teil wird gar nicht erst verwertet. Darüber hinaus wird beim Barf mit fleischigen Knochen gerechnet. Bei dem, was ich hier so habe, sind das zwischen 30 und 50% Fleisch, d.h. es wären schon nur noch rund 20-30g Kalzium pro Woche, von denen sagen wir mal 80% verdaulich sind. Dann bleiben 16 bis 24g Kalzium, die der Hund pro Woche aufnimmt. Nun fütterst du aber nicht nur Rinderknochen, sondern sicher auch mal Knorpel oder Geflügelknochen (darum soll man beim Barfen ja auch immer abwechseln ;)), dann sinkt der Wert ganz schnell. Außerdem hast du 20% Toleranz nach oben und unten, die der Hund ausgleichen kann, d.h. bis zu 20% mehr oder weniger Kalzium des normalen Bedarfs verträgt der Körper (wenn das Verhältnis zum Phosphor stimmt, das tut es bei Knochen nahezu).

Wirklich genau berechnen lässt sich das über Knochen nicht, denn zum einen kannst du den Knochen nicht so genau abwiegen und zusägen, zum anderen kannst du nicht auf das mg genau wissen, wie viel Kalzium nun drin ist. Außerdem kann der Hund nicht jeden Knochen komplett fressen, größere Stücke, die geschluckt werden, werden zudem kaum verdaut. Aber alles in allem hat die Prozentrechnung beim Barfen schon seine Richtigkeit und mit den rund 40g pro Tag kommst du gut hin, wenn du zwischen verschiedenen Knochen wechselst.

Über die Eierschale lässt es sich übrigens genauer berechnen, deswegen hatte ich das oben auch durchgerechnet. Da kannst du einiges an Knochenfütterung ersetzen bzw. würde ich dazu raten, wenn du nur einen Knochen die Woche gibst, zumindest jeden zweiten Tag über die Eierschale etwas Kalzium zu füttern. Es ist problematisch für die Verdauung, zu viel Kalzium auf einmal aufzunehmen, da wird dann vieles, was man zuvor berechnet hat, gar nicht verdaut.

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Weil es mir ja doch keine Ruhe lässt. Dass der Calciumgehalt im Jungtierknochen höher sein muss, sagt einem eigentlich schon der Verstand. In einem Jungtier wachsen die Knochen. Folglich herrscht in jedem Jungtier eine höhere Modeling Aktivität, d.h. der Knochen ist aktiv, wir abgebaut, aufgebaut usw. (Physiologie der Haustiere, Engelhardt und Breves). Durch die immense Aktivität ist de Calciumgehalt höher. Wie soll sich denn sonst täglich der neue Knochen bilden?

Und eine Frage noch: wie kommt es eigentlich, dass die BOD Veröffentlichung einer Nichtfachfrau eine seriöse Quelle ist? Ist etwa alles, was gedruckt steht, wahr?
Zum ersten Punkt: Aufbau bedeutet ja nicht gleichzeitig Anreicherung. Nur weil die Austauschaktivität von Kalzium bei Jungtieren höher ist als bei adulten Tieren heißt das nicht, dass im einzelnen Knochen bereits mehr Kalzium angereichert ist. Die feste Knochenstruktur, die dann auch größere Mengen Knochensalz enthält, bildet sich ja gerade erst in dieser Phase. Der Knochen wächst, verhärtet und reichert sich an. Wenn etwas im permanenten Austausch ist bewegt es sich, bleibt aber nicht darin.

Zum zweiten: Die Quelle ist nicht mehr oder weniger wert als andere auch, es war nur jene, aus der ich meine Infos bezogen habe, und bis dato die einzige, die zitiert wurde und damit auch bewertet werden konnte. Reinerth kann sich ebenso irren wie ein Fachmann, oft genug revidieren die ihre eigenen Aussagen in späteren Auflagen ihrer Bücher wieder.

Ich war aber nicht untätig in den vergangenen Tagen, ich habe mich nur nicht gemeldet, weil ich auf diese NRC 2006 noch warte (Fernleihe). Ein Titel wäre für die Bibliothekssuche übrigens nett gewesen, ich dachte, ich kippe um :lol:. Wenn es interessiert: Vollständig wäre das Nutrient Requirements of dogs and cats, durchgeführt vom National Research Council (ein Unding übrigens, dass die scheinbar wirklich keinen Autor angeben außer dieser Vereinigung, aber gut :?).
Es gibt eine Version von 1974, die teilweise bei Googlebooks zu finden ist. Leider sind nicht alle Seiten zu den Bedarfswerten einsehbar, aber hier geht es ja um den Kalziumgehalt in Knochen, der in der Tabelle am Ende des Werks aufgeführt und hier auch einsehbar ist: http://books.google.de/books?id=ezA...=nutrient requirements of dog and cat&f=false
Leider stehen da auch nicht mehr Werte drin, als hier bereits genannt wurden. Ich hoffe mal, dass in der Version von 2006 mehr zu finden ist (grundsätzlich auch zu den anderen Nährstoffen, das interessiert mich auch persönlich). Wann ich die bekomme kann ich leider nicht sagen, der Student an der Bibtheke wusste es auch nicht :roll:. Die aktuelle Version gibt es ebenfalls in Auszügen, da allerdings nur die Bedarfswerte, die für diese Diskussion ja unerheblich sind.

Aaaaber, da es ja eigentlich um die Entwicklung des Kalziumgehaltes im Knochen wachsender Tiere ging habe ich mir noch ein paar andere Sachen versucht heraus zu kramen. Es gibt viele Untersuchungen zum Wachstum der Knochen allgemein, übrigens auch einen echten Wälzer zu Rinderknochen oO, die untersuchen aber leider nicht den Kalziumgehalt, sondern eher die Auswirkungen von Mangel- oder Überversorgung mit Kalzium. Interessante Zusatzinfo: Die Knochen mangelernährter Rinder sind wohl tatsächlich leichter :eusa_eh:.

Nunja, aber zum Thema: Zu Rinderknochen, die für Barfer wohl das spannendste wären, konnte ich keine vergleichende Untersuchung wachsender und adulter Tiere finden. Es gibt eine Untersuchung zu Ratten (Schmidt, Eberhard: Vergleichende flammenphotometrische und komplexometrische Calcium-Bestimmung in den Knochen wachsender Ratten, München, 1959.), leider schon etwas älter. Dort werden die Bestimmungsmethoden in den Fokus gerückt, weniger der Ca-Gehalt, wobei auch der diskutiert wird. Interessant fand ich, dass verschiedene Studien zitiert werden, jene die sagen, es ändert sich nichts, und jene die sagen, dass der Ca-Gehalt steigt. Es gab keine Annahme dazu, dass er bei jungen Tieren höher sei. Der liebe Herr hier hat das mit seinen eigenen beiden Methoden erneut untersucht und kam zu dem Schluss, dass es zwar Unterschiede im Ca-Gehalt sowie eine leichte Steigerung gäbe, diese aber nicht signifikant sei und der Gehalt damit gleich bleibe. Nicht wirklich hilfreich, wenn ich ehrlich bin...

In einer anderen Untersuchung (Landtmann, Bernhard: Tierexperimentelle Untersuchungen über den Calcium- und Phosphorstoffwechsel in Knochen mit besonderer Berücksichtigung der Wirkung des D-Vitamins, Tübingen, 1944.) wird leider nur auf die Aufnahme von Calcium und die Verwertung Bezug genommen, nicht aber auf die tatsächliche Menge im Knochen. Es wird bemängelt, dass diese gar nicht messbar sei, zum einen weil die Methoden fehlen, zum anderen weil nicht sicher sei, welche Ca-Ph-Verbindung sich im Knochen überhaupt anreichert.

Da kommen wir dann zum einzigen, was mich etwas weiter gebracht hat, wundervoller Weise eine Abhandlung über menschliche Knochen und Zähne (Berten, Sabine: Vergleichende Untersuchung der Kalzium-Konzentration an Knochen und Zähnen, Berlin, 1970). Hier wird wie der Titel sagt die Kalziummenge im Knochen während des Wachstums in Relation zum erwachsenen Menschen gesetzt. Es wurde der Humerus, d.h. der Oberarmknochen (genauer gesagt Kopf und Schaft), untersucht. Die Probanden waren gleichermaßen männlich und weiblich. Gesucht wurde nach der Konzentration von Hydroxylapatit (Verbindung von Calcium und Phosphor), das ist die Grundlage der harten Knochenstruktur. Nur bezogen auf Kinder steigt der Wert in einem Alter von 0 bis 15 Jahren kontinuierlich an, unabhängig vom Geschlecht oder anderen Merkmalen. Interessant ist dann auch der Vergleich der Wirbelsäulenuntersuchung im Vergleich zu erwachsenen Menschen: Bis zu einem Alter von 30 bis 40 Jahren steigt der Wert konstant, dann hält er sich bis etwa 60 Jahre, dann fällt er in etwa gleicher Geschwindigkeit wie beim Anstieg wieder ab.

Was sagt uns das? Ja, es wird in jungen Jahren angereichert, aber deswegen ist eben noch nicht mehr enthalten. Irgendwann in der Lebensmitte gibt es wohl ein Maximum, d.h. der Knochen ist vollständig angereichert, und das hält sich auch eine Weile, dann beginnt wieder der natürliche Zerfall. Da die oben zitierte Rattenstudie der Meinung ist, der Kalziumgehalt verschiedener Wirbeltiere ließe sich auf jedes Wirbeltier in der Gesamtheit gut übertragen, spielen wir das mal beim Rind durch:
Laut Wikipedia wird unser typisches Rindvieh maximal 20 Jahre alt, sagen wir also, es erreicht mit 6-8 Jahren seine Blütezeit. Unsere Jungbullenmast hat ein Schlachtalter von 18 bis 24 Monaten (http://www.was-wir-essen.de/abisz/rindfleischerzeugung_rinderhaltung.php), es wird also noch vor einem Viertel der Lebenszeit geschlachtet, womit sich das Rind im Bereich der 15jährigen Menschen befindet, bei denen das Kalzium erst noch angereichert wird. Das mit 18 Monaten geschlachtete Tier hätte also weniger Kalzium als das mit 24 Monaten geschlachtete Tier. Ob dann das Rind mit 15 Jahren wieder weniger Kalzium enthält ist unerheblich (auch wenn es sicher so wäre), da kein Schlachttier so alt wird.

Bezieht man es also auf das Schlachtalter (und an andere Knochen von irgendwelchen 20 Jahre alten Gnadenhoftieren kommen wir ja nicht) ist das jüngere Tier das kalziumärmere.

Ich habe übrigens ein paar Rezitationen von Studien im Internet gefunden (leider alle ohne Quelle :roll:), bei denen der Kalbsknochen rund 200mg weniger hatte als der Rinderknochen, allerdings berufe ich mich nicht darauf, da wie gesagt keine Quelle dabei stand.

Wenn du neuere, vergleichende Untersuchungen zum Kalziumgehalt in Abhängigkeit vom Wachstum hast immer her damit, aber weder Google noch die Bibsuche haben mehr ausgespuckt, was sich spezifisch damit beschäftigt (so viel zum Thema gut untersucht *seufz*).

Eins noch:
Auch im Gesundheitsbereich habe ich dich schon nach Quellen gefragt, leider habe ich sie nicht immer bekommen ;). Wenn du aus deiner Erfahrung berichtest, wie zum Beispiel in der Praxis ist dies oder jenes bei XY Hunden der Fall, oder mögliche Erkrankungen bei diesen und jenen Symptomen aufzählst, dann will ich da keine Quelle sehen. Ist ja nichts anderes, als postet hier ein anderer Hundehalter seine Erfahrungen. Wenn du aber schreibst, das Risiko für Krebs XY steigt durch Faktor Z, dann möchte ich auch da eine Quelle sehen – wie bei jedem anderen auch ;).
 
H

Hundenase

19.08.2011
894
0
Kauf dir am besten das DietCheck, da stehen alle Analysewerte drin. Leider kostet es 600 oder 700€
Sorry, schlechter Tipp. Ich glaub man muss Tierarzt sein, damit man es kaufen kann.
 
Yvi179

Yvi179

15.11.2009
4.553
0
Ahh ok also mache ich doch alles richtig. Ich war schon immer am überlegen wie ich das Fleisch abrechnen soll, aber wenn es mit eingerechnet ist, bin ich beruhigt.
Bin halt noch neu auf dem Barfgebiet und dem entsprechend noch verunsichert was die Mengen angeht.
Auch mit den Innereien bekomme ich die Krise, ich empfinde es als extrem schwer diese täglich zu geben, da man kaum bezugsquellen hat und Diva wohl die Niere nicht verträgt.
Herz zählt ja zu den Muskeln, sollte aber nicht soviel gefüttert werden (was heißt eigentlich immer dieses nicht viel?), Lunge hat kaum Nährstoffe, Panse zählt zum Muskelfleisch( Ist Rind wie am Stück gewachsen eigentlich auch Muskelfleisch, oder muss man das wieder anders Berechnen?).
Jaja jeden Tag tauchen neue Fragen auf:lol:.

Lg Yvi
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.063
0
Ahh ok also mache ich doch alles richtig. Ich war schon immer am überlegen wie ich das Fleisch abrechnen soll, aber wenn es mit eingerechnet ist, bin ich beruhigt.
Bin halt noch neu auf dem Barfgebiet und dem entsprechend noch verunsichert was die Mengen angeht.
Ich glaube, ich habe hier denselben Fehler gemacht wie es in den Büchern gemacht wird: Im Text und in manchen Tabellen wird zwar von fleischigen Knochen und Knorpeln gesprochen, aber nicht bei den Rechnungen per se. Danke für den Hinweis, ich geh das oben im Text mal ändern.

Auch mit den Innereien bekomme ich die Krise, ich empfinde es als extrem schwer diese täglich zu geben, da man kaum bezugsquellen hat und Diva wohl die Niere nicht verträgt.
Ich würde die einfach nicht täglich füttern ;). Teil es dir auf zwei oder drei gut abzumessende Rationen in der Woche auf – das reicht. Auf Niere verzichte ich z.B. gänzlich, Leber gibt es maximal einmal im Monat. Der einzige Mehrwert besteht bei der Leber im aktiven Vitamin A, das kann aber aus Carotinoiden in Gemüse selbst synthetisiert werden. Hin und wieder die aktive Form zu füttern kann nicht schaden, aber ansonsten erfüllt das wenig Sinn. Niere hat m.W. gar nichts, was andere Lebensmittel nicht auch haben. Wenn dein Hund es eh nicht verträgt – weglassen.
Woher bezieht du die Innereien denn derzeit? Lunge bekomme ich vom Metzger, Leber auch, bei Pansen und Blättermagen habe ich das Glück, dass wir hier einen Tierladen haben, der das gewolft und abgepackt verkauft. Ansonsten mal im Internet bei Barfshops schauen, die haben das normaler Weise auch einzeln im Sortiment.

Herz zählt ja zu den Muskeln, sollte aber nicht soviel gefüttert werden (was heißt eigentlich immer dieses nicht viel?), Lunge hat kaum Nährstoffe, Panse zählt zum Muskelfleisch( Ist Rind wie am Stück gewachsen eigentlich auch Muskelfleisch, oder muss man das wieder anders Berechnen?).
Das Herz ist ein großer Muskel, darum zählt es zum Muskelfleisch. Nicht so häufig sollte es wegen dem hohen Tauringehalt gefüttert werden. Joa, nicht so häufig ist eben relativ :lol:. Ich glaube Reinerth ist es, die einmal die Woche angibt. Ich gebe Herz häufiger, aber in kleinerer Menge. In meiner wöchentlichen Fleischlieferung sind meist ein bis zwei Herzen drin, die dann einfach kleingeschnitten in die Tagesrationen gemischt werden. Es gibt aber auch Wochen, wo keines dabei ist. Über das Für und Wider von Taurin wird auch gestritten. Manche Futterhersteller fügen es auf Grundlage ihrer eigenen Studien dem Futter bei, weil es Herzerkrankungen vorbeugen soll. Ich sag mal so: Ein wenig kann sicher nicht schaden und soooo massiv viel ist im Herz nun auch nicht drin (für die Bedarfsdeckung bei Katzen reicht es zum Beispiel nicht), aber im Notfall synthetisiert der Hund es einfach selbst.
Lunge hat vor allem recht wenig Kalorien. Was die Nährstoffe angeht kann ich nachher mal im Meyer/Zentek nachschlagen.
Pansen zählt m.E. nicht zum Muskelfleisch. Es gibt Rechnungen, die Pansen und Blättermagen einen gesonderten Stellenwert einräumen, ich tue es nicht. Da ich auf Niere und Leber wie gesagt weitestgehend verzichte und weder Gallenblase noch Thymusdrüse verfüttere (Leo frisst es eh nicht) setzt sich meine Innereienration eben fast nur daraus zusammen (plus Lunge).
Und was genau meinst du mit »Rind wie am Stück gewachsen«?
 
Yvi179

Yvi179

15.11.2009
4.553
0
Ahh ok, bin jetzt fast noch mehr verunsichert. Weil alle schreiben, das man auf keinen Fall auf Innereien verzichten kann, oder man muss Seelen, Bierhefe und Lebertran zufüttern. Kurz eine ausgewogene Ernährung soll ohne nicht möglich sein. Ein mal die Woche Innereien füttern kann ich nicht, da es mit Sicherheit bei Diva zu Durchfällen kommt. Zudem braucht sie 800gramm in der Woche. Derzeit füttere ich Mägen, Leber, Herz( hab ich gestern weggelassen) . Da die Hälfte Leber sein soll füttere ich Täglich um die 50gramm der Rest ist dann Magen und Herz halb und halb.

Rindfleisch wie gewachsen ist eben nicht aus vier körperteilen (als Beispiel) sondern nur aus einer Ecke, z.B. Hals. Aber eigentlich kann es ja nichts anders sein als auch Muskelfleisch oder?

Ich such mal schnell den Link
Das haben wir es ja :D

https://www.das-tierhotel.de/act/pr...leisch/product/Rindfleisch-Gulasch--1000g.htm


Achso gekauft habe ich bei Futterfundgrube, werde aber beim nächsten mal beim Tierhotel bestellen.

lg Yvi
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.063
0
Rindfleisch wie gewachsen ist eben nicht aus vier körperteilen (als Beispiel) sondern nur aus einer Ecke, z.B. Hals. Aber eigentlich kann es ja nichts anders sein als auch Muskelfleisch oder?
Naja, überall im Rind sind verschiedene Teile, die das eine oder andere sein können. Das Muskelfleisch vom Hals ist Muskelfleisch, aber der Schlund ist Schlund und die Schilddrüse ist Schilddrüse, du verstehst ;)? Muskelfleisch erkennst du – wenn du es selbst schneidest oder in großen Stücken bekommst – sehr gut am Aussehen. Im Prinzip sieht es immer aus wie ein Rindersteak, um es plump zu formulieren :lol:.
Das Fleisch aus deinem Link scheint 100% Muskelfleisch zu sein. Mit »wie gewachsen« ist gemeint, dass es nicht wie für den humanen Verzehr gesäubert und von Fett befreit wird, damit es hübsch aussieht, sondern eben sehnige Teile mit drin sind usw.. Das ist für den Hund auch durchaus wichtig.


Ahh ok, bin jetzt fast noch mehr verunsichert. Weil alle schreiben, das man auf keinen Fall auf Innereien verzichten kann, oder man muss Seelen, Bierhefe und Lebertran zufüttern. Kurz eine ausgewogene Ernährung soll ohne nicht möglich sein. Ein mal die Woche Innereien füttern kann ich nicht, da es mit Sicherheit bei Diva zu Durchfällen kommt. Zudem braucht sie 800gramm in der Woche. Derzeit füttere ich Mägen, Leber, Herz( hab ich gestern weggelassen) . Da die Hälfte Leber sein soll füttere ich Täglich um die 50gramm der Rest ist dann Magen und Herz halb und halb.
Ich wollte jetzt keine Verwirrung stiften :lol:. Ich kenne solche Foreneinträge, da gibt es Leute, die vier Mal die Woche eine ganze Mahlzeit Leber und Niere verfüttern oO. Gibt auch Leute – und Hunde – die vor der Gallenblase nicht halt machen, dann aber beim Schlund vorsichtig füttern, damit nicht zu viel Schilddrüse aufgenommen wird :eusa_eh:.
Nach der Hälfte Leber würde ich nicht gehen, das halte ich für zu viel. Mit Pansen und Blättermagen deckst du das wichtigste ab.

Und wie kommt diese seltsame Liste mit Selen, Bierhefe und Lebertran zustande? Lebertran wird wegen der Fettsäuren zugeführt (zumindest nach den Theorien, die ich kenne), d.h. es ist durch Pflanzenöl ganz einfach zu ersetzen. Wenn man will und der Hund es frisst kann mans natürlich statt Pflanzenöl geben, aber nur weil man Niere weglässt und Leber selten füttert ist es noch kein Muss.
Bierhefe hat an nennenswerten Inhaltsstoffen eigentlich nur Biotin, bzw. wird es eben deshalb gefüttert. Sie wirkt sich positiv auf Haut und Fell aus.
Selen ist ein Spurenelement und wird nur sehr wenig benötigt. Wir reden hier von einem Bedarf von 5µg/kg KM/Tag, wohl gemerkt Mikrogramm – das sind 0,000005g bzw. 0,005mg. Außerdem kann der gesamte Selenbedarf Studien zufolge über Vitamin E gedeckt werden, da beide sich in ihrer Wirkung auf den Stoffwechsel scheinbar so ähnlich sind.

Ich hab mal nachgeschaut, was die Rinderleber an Nährstoffen nennenswert mehr hat als andere Lebensmittel (auf 100g):
Phosphor: 360mg
Eisen: 22mg
Kupfer: 3mg
Zink: 4mg
Mangan: 0,2mg
Vitamin A: 51 000 IE
Vitamin D3: 34 IE
Vitamin B12: 100 Mikrogramm
Biotin: 96 Mikrogramm
Selen wird gar nicht erst aufgeführt....

  • Phosphor können wir über die Knochenfütterung abhaken. Ein zu hoher Phosphorgehalt im Futter verfälscht sogar das Verhältnis zum Kalzium und hemmt damit die Aufnahme.
  • Eisen ist vor allem in Blut enthalten und daher auch im Fleisch in einer Konzentration von rund 5mg. Der tägliche Bedarf liegt bei 1,4mg/kg KM/Tag, d.h. bei 20kg Hund bei 28mg – das entspräche dann etwa 600g Fleisch. Allerdings enthält Eigelb auch 13,8mg und dazu noch 100 Mikrogramm Biotin – d.h. damit deckst du beides ab bzw. ersetzt die Leber. Ab davon enthalten Kalbsknochen auch 10 Mikrogramm Eisen.
  • Vom Kupfer werden 0,1mg/kg KM/Tag benötigt, bei 20kg also 2mg. 100g Leber würden den Hund also schon überversorgen, wenn er sie täglich bekommt. Andere Lebensmittel enthalten zwar weniger, aber ich denke doch genug. Fleisch liegt bei 0,14 bis 0,2mg, Herz bei 0,6mg, Knochen enthalten 0,7mg, Getreide bewegt sich ebenfalls in dem Bereich, Bohnen liegen bei etwa 1mg und Nüsse bei 0,4-1,6mg. Bierhefe hat 5,7mg, vermutlich wird sie deshalb als Ersatz empfohlen.
  • Zink ist in sämtlichen Nüssen mehr enthalten als in Leber. Davon werden 1mg/Kg KM/Tag benötigt. Getreide enthält bis zu 8mg+, also noch einmal weit mehr als Leber. Im Kalbsknochen sind es übrigens 7,5mg, im Eigelb 4,6mg und im Fleisch durchschnittlich 1mg. Auch das dürfte genügen – auch ohne Leber.
  • Mangan braucht es 0,07mg/kg KM/Tag, dieser Grundbedarf wird mit allen Lebensmitteln mit Ausnahme von Milch, Ei und Lunge erreicht.
  • Der Gehalt an Vitamin A ist das überrangendste, aber dazu hatte ich ja schon geschrieben, dass dieses selbst synthetisiert werden kann.
  • Vitamin D3 ist schön und gut, es gibt Quellen, die behaupten, es könne selbst synthetisiert werden. Selbst wenn nicht fällt der Bedarf mit dem an Vitamin D2 zusammen und das ist (wie auch D3) in Fisch, Fleisch, Lebertran und Eigelb genügend vorhanden.
  • B12 braucht es 0,6 Mikrogramm pro Kg KM pro Tag – da dürften 100 etwas über das Ziel hinaus sein oO. Ganz abgesehen davon, dass beim Vitamin B Komplex immer alle Vitamine ausreichend vorhanden sein sollten, damit sie verwertet werden können, nicht nur eines im Übermaß.
  • Biotin: Da liegt das Eigelb mit 100 Mikrogramm vorne.
Will heißen: Ab und an Leber reicht durchaus, wenn du ansonsten hochwertiges Öl, mal ein paar Nüsse und vor allem ein rohes Eigelb verfütterst ist alles tutti. Bei der Niere sieht es ähnlich aus, nur dass die wesentlich weniger Eisen und Vitamin A enthält, auch B12 ist wesentlich weniger drin.

Nach der Lunge kann ich nachher auch noch schauen, aber jetzt ist erstmal mein Essen fertig :mrgreen:.
 
willi79

willi79

17.08.2011
1.038
0
Ich muss auch mal was fragen, ich hoffe das ist ok.

Balou hatte gestern seinen ersten Rinderkehlkopf.Relativ klein schätze so ca.250gr.
Er hat ihn auch komplett gefressen. Das war gestern nachmittag.
Abends gabs dann wie jeden Freitag seine Rinderbeinscheibe.

Gestern abend um 22;00 Uhr musste er dann raus, Durchfall.
Heute Nacht noch zweimal.

Ich frage mich jetzt warum? der Kehlkopf besteht doch überwiegend aus Knorpel?
Den hat er ja sonst auch in seinem Futter,von daher hatte ich mir keine Gedanken gemacht das er es nicht verträgt.

Und noch was; mein Fleischliefer hatte mir gesagt, das ab und an die Schilddrüsen noch dran sind, und wenn ich nicht mag das er das frisst die ganz einfach zu entfernen sind.
Frage; ist das schlimm oder schädlich? wenn er sie mitfrisst? Ich mein ich will ihm ja nicht täglich einen geben.
Nur ab und an weil er ja keine Getrockneten Sachen kaut, und seine Zähne so nicht sauber bleiben, war ich jetzt so froh das ich gut und günstig an die Kehlköpfe ran komme.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.063
0
Huhu,

Und noch was; mein Fleischliefer hatte mir gesagt, das ab und an die Schilddrüsen noch dran sind, und wenn ich nicht mag das er das frisst die ganz einfach zu entfernen sind.
Frage; ist das schlimm oder schädlich? wenn er sie mitfrisst? Ich mein ich will ihm ja nicht täglich einen geben.
Schilddrüse ist der Grund, weswegen Schlund nur selten verfüttert werden soll. Sie bringt das Gleichgewicht der eigenen Schilddrüse durcheinander, wie eine übermäßige Jodgabe auch. Das passiert auch beim Menschen, wenn die Leute vor Angst massig Jodtabletten zu sich nehmen.

Hat er denn zuvor schon mal Schlund bekommen? Vielleicht waren einfach Schlund und Knochen an einem Tag zu viel, sodass er Durchfall bekommen hat? Was hat er denn sonst noch dazu bekommen?
 
Pewee

Pewee

21.10.2009
13.963
0
Wenn man Schilddrüse in Maßen füttert, kann nichts passieren. Ein wenig sollte man sie sogar füttern für eine ausgewogene Ernährung. Wenn zu viel Schilddrüse verfüttert wird, kann das die Werte der hündischen Schilddrüse hochtreiben und auf Dauer natürlich kaputt machen. Hunde, die ohnehin eine Überfunktion der Schilddrüse haben, sollten so etwas entsprechend gar nicht fressen. Also wenn du das ab und an mal fütterst und nicht gerade 3x die Woche und öfter, wird da nichts passieren.

Find ich gut, dass er das von sich aus gesagt hat. Ich muss bei so ziemlich jeden erst einmal nachfragen, wenn es nicht deklariert war.
 
willi79

willi79

17.08.2011
1.038
0
Danke Ihr beiden,
sorry dass ich komm jetzt erst zum Antworten komme.

Ja Schlundfleisch hat er schon bekommen, allerdings fertig gehäckselt.
Er hatte Freitag nur den Kehlkopf und die Beinscheibe. Und unterwegs ein paar Leckerchen, wie immer.

Ich werds jedenfalls nochmal probieren, ohne Beinscheibe am abend.
Dann bekommt er den Kehlkopf morgens, dann muss ich vielleicht nachts nicht raus:silence:
 
Pewee

Pewee

21.10.2009
13.963
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Bei Kehlkopf und Kopffleisch sollte man möglichst auch immer nachfragen. Da ist manchmal auch Schlund enthalten. Wir kaufen zwischendurch mal Kopffleisch aus dem Dehner und da ist Schlund sogar deklariert. Muss man bissi im Auge haben. Deswegen schmeckt das den Hunden auch so gut, sie lieben Schlund :lol:
 
scarlett1991

scarlett1991

06.06.2011
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Hallo :)
Ich hab mich jetzt aus aktuellem Anlass hier her verirrt :)
Ich kenne Barf ja bis jetzt nur von den Katzen und weiß, dass man Supplemente schon fertig kaufen kann. Gibts das für Hunde auch?

Und hat jemand Erfahrung damit einen Alten Hund ans Barfen zu gewöhnen?
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
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Huhu,

Ich kenne Barf ja bis jetzt nur von den Katzen und weiß, dass man Supplemente schon fertig kaufen kann. Gibts das für Hunde auch?
Ja, es gibt verschiedene Supplemente, von Hefepulvermischungen über Mineralstoffmixe gibt es da einiges. Allerdings ist es anders als bei der Katze (Bsp. Taurin) beim Hund nicht notwendig, solche Pulver zu füttern. Du kommst auch gut mit einer ausgewogenen Ration klar. Meine TÄ z.B. hält auch nicht viel davon, solche Mischungen zu geben, weil man eigentlich alles in der Ration haben sollte. Wenn dann nur ein Mineral fehlt ergänzt man dieses und dosiert den Rest in der Mischung über. Damit kann man auch viel kaputt machen. Ich selbst verwende solche Pulver daher nicht.

Und hat jemand Erfahrung damit einen Alten Hund ans Barfen zu gewöhnen?
Wie alt denn und wieso? Um ehrlich zu sein würde ich einen älteren Hund, der sein bisheriges Futter gut verträgt, nicht mehr umstellen, wenn er Rohfütterung nicht zumindest schon ein wenig kennt. Mir hat man da mal was schönes gesagt: Ein alter Hund ist wie ein Uhrwerk, da haben sich mit der Zeit alle Rädchen aufeinander eingestellt. Spiele ich nun an einem Rädchen herum, mache ich u.U. trotz gutem Willen viel kaputt.
 
Smoothie

Smoothie

19.08.2008
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Hab mal eine, sicherlich dumme Frage :uups:

Ich barfe noch nicht, hab es prinzipiell dieses Jahr auch noch nicht vor sondern erst im nächsten Jahr oder so. Darf ich den Hunden dennoch mal rohes Fleisch geben weiß nicht z. B. Rinderkehlkopf am Stück was gefroren geliefert und dann aufgetaut wird? :eusa_think:

luftgetrocknete Knochen kennen sie schon, Rinderbeine, Schweineohren, Schweinefüße usw. auch getrockneten Kehlkopf hatten sie schon ansonsten kennen sie frisch nur den Markknochen.

Wenn ich das so schreibe komm ich mir blöd vor aber ich dachte ich frag mal besser nach. Wie taue ich so was den dann am besten auf, wie normales Menschenessen über der Spüle/ Kühlschrank? :eusa_think:

LG
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
21.01.2011
17.063
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Ach was, es gibt keine dummen Fragen ;).
Klar kannst du schon mal antesten, wie rohes Futter angenommen und vertragen wird, ich würde es sogar empfehlen. Erst ab 20% roh muss die Ration ausgewogen sein, d.h. Innereien, Knochen, Beilagen usw.. Aber hin und wieder ein Kehlkopf zum Kauen macht gar nichts, das zählt zu ganz normalen Kauartikel und würde ich nun auch nicht besonders rechnen.

Auftauen kannst du im Kühlschrank, auf der Spüle oder – wenns mal schneller gehen muss – auch im Wasserbad. Ich würde dabei aber die Tüte/Packung aufmachen, damit sich nicht ganz so viel Saft ansammelt, bei Geflügel würde ich den Saft auch abgießen, da er angeblich die meisten Bazillen enthält *hust*. Ob da nun wirklich Salmonellenbelastung und Co. am höchsten im Tauwasser sind sei mal dahin gestellt, aber es wegzugießen tut nicht weh, von daher....
 

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