Das klang schon recht gut

. Den Kern des Problems hast du auch erkannt: Es gibt keine feste Grenze. Es gibt Bedarfswerte, die man nach Gewicht berechnen kann, schlussendlich hat aber jeder Hund einen individuellen Stoffwechsel und Leistungsanspruch, sodass auch das nur Richtwerte sind.
Damit du einen groben Wert hast, nach dem du dich richten kannst:
Auf 1 MJ Energie sollten 12g Rohprotein kommen.
Bsp. Purizon: 41% Rohprotein, 3.685 kcal/kg Energiegehalt.
41% = 41g/100g Trockenfutter.
3.685 kcal sind rund 15.42 MJ (im Internet gibt es Umrechner

). Das sind dann pro 100g etwa 1,5 MJ. Es bräuchte also mindestens 18g Rohprotein pro 100g, hier sind es 41g. Sicher kann es gerne etwas mehr sein (lieber als zu wenig), aber der Unterschied zur Empfehlung ist gravierend, immerhin ist mehr als das Doppelte enthalten. Für einen normalen Hund im Erhaltungsstoffwechsel wären bei demselben Energiegehalt also 18% das Minimum und über 20% sicher noch ok. Wobei nach oben keine theoretische Grenze gesetzt ist, da ein Überschuss ausgeschieden wird, aber dennoch muss man nicht derart überversorgen.
Je höher der Energiegehalt wird, desto höher sollte dann logischer Weise auch der Rohproteinwert werden.