Nochmal von vorn.

Du schreibst doch selbst, dass ihr einen Familienhund haben möchtet (und weiterhin, dass ihr nicht soooo die Hundeerfahrung habt, das lässt sich zumindest rauslesen). Was ein solcher Familienhund braucht, habe ich dann weiterhin aufgelistet, darauf kam kein "Nee, so eigentlich nicht" - dann nehm ich mal an, dass solche Eigenschaften (wie sie auch sinnvoll sind) gewünscht werden.
Jeder darf sich sein Leben so schwer machen, wie er möchte. Ich kenne auch Familien mit Herdenschutzhunden, Malis, etc. aber trotzdem würde ich diese Hunde NIEMALS als "Nur-Familienhunde" empfehlen. Da tut man den Hunden keinen Gefallen und den Haltern oft auch nicht. Ich kenne auch eine Familie, wo der Aussie total nett und unkompliziert ist. Man muss aber auch damit klarkommen, wenn die Rasse "typischer" ist. Nett und unproblematisch ist nämlich nicht das, wofür der Aussie gezüchtet wird/wurde.
Ressourcenaggression, Territorialverhalten, Hütetrieb, etc. gehören einfach zum Aussie dazu und das ist nicht "an- oder abzusozialisieren".
Es gibt keine Einteilung "Familienhund", weil es nicht DIE Familie gibt. Ich kenne Leute, die mit Frau und Kind und mehreren Diensthunden zusammenleben. Jeder normale Mensch würde die Hunde nach drei Tagen freiwillig wieder abgeben. :mrgreen:
Ihr habt zwei kleine Kinder. Keine Ahnung, ob man da noch so eine Herausforderung braucht.
Wäre aber interessant zu wissen, wohin die Reise am Ende geht.