Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern?

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  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #81
Off-Topic
zumal einige der rasseetypischen krankheiten richtig gefährlich sind wie der MDR1-Defekt. Der ist tödlich wenn nicht erkannt. inzwischen sind die Sheltiezüchter wenigstens so weit dass es fast keine -/- hunde mehr gibt. hab bei meiner suche nur +/- gefunden...


wenn ich rein nachm aussehen gehen würd hätt ich hier nen Saluki, nen Galgo, nen Schnauzer, nen Saarlos oder TSW, nen Deerhound und noch einiges herumlaufen dass ich eigentlich gar nicht auslasten könnte.
die einzig richtige auswahl ist:
.) was kann ich einem Hund bieten? (Auslastung)
.) Was für eigenschaften mag ich/mag ich nicht? (Triebe, grundlegender Charakter,..)
.) Was spricht mich optisch an? (lange Schnauze, kurze Schnauze, langes/kurzes Fell,..)
.) Welche Rasse passt in die Kriterien?

Allein die Schäden die ein Rudel welpen im haus verursachen bewegen sich im 4-stelligen bereich :mrgreen: Sofakissen, Möbelecken, Vorhänge die runtergerissen werden,... Und klar muss das ersetzt werden, immerhin würd ja keiner einen Welpen kaufen der in einer Bruchbude aufgezogen wurde. Ich bezahle nun 1300€ für einen welpen. aus der Verpaarung würd ich aber auch noch mehr bezahlen. Ist eine ziemlich gute Kombi. Muss nicht jeder wollen, es gibt ja auch genug züchter die keine Ausländischen Champs als Deckrüden nehmen.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #82
Off-Topic
Mir kommt es vor, als würden wir bzw. ihr alle mit einer Wand reden (und die "hört" wenigstens zu und widerspricht nicht)...


Ich sage ja auch: 1500 Euro muss ich für keinen Hund ausgeben (irgendwo sollte schon ne Grenze sein...). Aber 800 Euro sind doch nicht zu viel :eusa_eh: Also 800 - 1200 Euro für nen Züchterhund, wo man weiß, was man bekommt (zumal ein Junghund schon stubenrein sein sollte und vom Alter her auch etwas "vernünpftiger" als ein 10 Wochen alter Welpe, natürlich noch nicht 100 %ig "fertig", aber halt aus dem gröbsten raus) wären es mir wert, wenn ich einen Züchterhund haben wollte (ich würde ja eh in einem Tierheim oder einer Nothilfe schauen, wobei ich einen guten Züchter nicht ausschließen würde).
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #83
Off-Topic
je nach Rasse... bei einigen bekommst nix unter 1500 ;) aber so einen Hund wär eh nix für den TS.


Je nach Rasse findet man auch bei guten Züchtern ältere Tiere, vor allem welche die als Zuchnachwuchs angeschafft wurden, sich aber nicht passend entwickelt haben.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #84
Off-Topic
Ist mir klar, ich denke, jeder hat beim Hundekauf ne "Preisgrenze", aber wenn man Rasse X unbedingt will, die aber mehr kosten als die Preisgrenze muss man damit leben oder nicht. Aber sich deswegen dann welche aus Fragwürdiger Herkunft holen...

Ich meine, meine Großeltern waren ja die besten Beispiele... Der Hund sollte nach was aussehen und auf die Bedürfnisse wurde nicht geschaut, zuerst sollte es ja auch en BC werden (da wäre es wahrscheinlich noch schlimmer gekommen...). Der Hundi hat dann 450 Euro gekostet, hatte direkt am nächsten Tag Durchfall & einen Blähbauch (= Tierarzt) und war nicht gechipt, ob die Impfungen im Pass echt waren, würde ich ehrlich gesagt auch bezweifeln. Und wie sich einige vll. erinnern, haben meine Großeltern sich mehr als verschätzt und auf den "tollen Züchter" gehört, dass kl. Münsterländer wenig Auslauf usw. brauchen...

Ich allein, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte mir den Münsterländer aber eher zu getraut als einen Hütehund. Bin ich ganz ehrlich. Ich kann mir auch vorstellen, mir später mal einen Münsti zu holen, aber einen Hütehund würde ich mir eher nicht holen.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #85
Ich kann verstehen das man bei Preisen wie 800 Euro, 1000 oder noch mehr erst einmal schluckt. Besonders eben wenn man den Vergleich vor Augen hat, das Welpen derselben Rasse woanders deutlich günstiger sind. Was einen Welpen vom guten Züchter so teuer macht ist ja lang und breit erklärt worden. Es ist ja auch keiner verpflichtet viel Geld für einen Hund auszugeben. Nur mit der Geiz ist geil-Mentalität fällt man eben auch schnell auf die Fr****.
Hundehaltung ist halt teuer, da sind selbst Kaufpreise über den 1000 Euro noch Peanuts. Das muss einem auch klar sein.
Wenn ihr allerdings kein Hund aus dem Tierheim wollt, und keinen vom Züchter schränkt ihr gute Quellen des Hundekaufs ganz schön ein. Zwar kann man auch von privat einen guten Hund bekommen,allerdings ist es da schwer nicht irgendwelche Vermehrungsaktionen zu unterstützen. Oder andere merkwürdige Dinge.

Die Hundewahl an sich ist schon schwer. Ging mir so als es bei mir Zeit war zu überlegen einen Nachfolger für meinen Schäferhund zu finden. Da ich jobmäßig drauf angewiesen bin einen einsatzfähigen Hund zu haben und meine Dame nun bald 8 wird wurde es langsam Zeit. Zwar grenzt die diensttauglichkeit die Wahl schon ein, trotzdem habe ich lange alleine zwischen Mali und DSH hin und her überlegt. Zwischen erwachsenen und Welpe. Das kann einen arg beschäftigen.

Als Familienhunde würde mir persönlich der Pudel als erstes einfallen, aber vermutlich ist der auch nicht hund genug.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #86
Nen Pudel müsste man ja nicht so bescheuert *sry* scheren, sondern einfach so scheren lassen, damit er aussieht wie ein Hund bzw. im Herbst/Winter wachsen lassen. Pudel ist ja kein "Gesellschaftshund" sondern war eig. auch mal ein Jagdhund.
Vernünpftig geschoren sehen die dann aus sie ein lockiger Labbi, find ich.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #87

Habe jetzt erst die ganzen privaten Nachrichten gesehen. Also da finde ich einen besseren Hinweis angebrachter. Man sieht ja gar nicht wenn man private Nachrichten hat. ^^ Ich habe eine Menge verpasst. :roll:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Komme jetzt gerade aus dem Garten und meine Güte. Da ist eine Menge zu beantworten ^^ :clap:
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #88
Ich find Pudel mit einer einfachen Kurzhaarfrisur richtig toll, gerade die Großpudel. Sicher, die wollen auch mehr machen als nur rumliegen, aber welcher Hund will das nicht? Allerdings sind sie in der Regel nicht mit irgendwelchen Extremen behaftet, höchstens das sie flink im lernen sind (auch Blödsinn) aber irgendwas ist immer.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #89
Nein, man kann nicht alles sozialisieren, erziehen und formen! Das ist Unfug, dann könnte man sich die Zucht doch sparen! Es gibt ganz klar Hunde, wo selbst die Züchter sagen, der und der gehen nicht in Familienhände.

Schau dir doch mal den COLLIE an. Sieht aus wie ein Sheltie, ist groß und stellt nicht die Anforderungen an den Halter wie der Aussie.

Ihr scheint doch schonmal einen Hund zurück gegeben zu haben. Begeht doch nicht zwei mal den gleichen Fehler!

Immer wieder erstaunlich, wie sehr Leute ohne Hintergrundwissen dagegen reden können. Ich verstehe es nicht.

Oder andere von sich behaupten die Experten zu sein. Ich habe nur wenig Preis gegeben von dem wie wir leben usw und schon wird kategorisch gesagt: "Der Hund ist nix für euch".

Ich bin fest der Überzeugung nachdem ich doch echt jetzt schon viel gelesen habe: Es gibt keine Einteilung „Familienhund“. Kein Hund wird als Familienhund geboren und keine Rasse eignet sich pauschal als reiner Familienhund und kann als generell ‘kinderfreundlich’ beschrieben werden. Jeder Hund braucht eine artgerechte Beschäftigung. Es gibt kein “Familientauglichkeits-Gen”. Ob sich ein Hund auch gut in eine Familie einfügt und das zusammenleben funktioniert hängt vor allem von Prägung, Sozialisierung, Haltung, Erziehung und Umgang ab. Zu einen der ersten Schritte

Aber bei den Collies schaue ich mich mal um. Collies finde ich schön. Da werden Erinnerungen an Lassie wach. ;)
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #90
Ich find Pudel mit einer einfachen Kurzhaarfrisur richtig toll, gerade die Großpudel. Sicher, die wollen auch mehr machen als nur rumliegen, aber welcher Hund will das nicht? Allerdings sind sie in der Regel nicht mit irgendwelchen Extremen behaftet, höchstens das sie flink im lernen sind (auch Blödsinn) aber irgendwas ist immer.

Pudel wär auch mein Vorschlag gewesen, ich find die auch klasse. Hab hier in der Umgebung je einen in jeder Größe. Der große ist ein traum, ein ruhiges und souveränes Tier dass (fehlgeprägtermaßen) an seinem Frauchen klebt. Die mittlere ist eine aktive, stolze Dame (dürft für den TS aber schon zu klein sein) und die kleine ist Abbeys beste Freundin :)

Und sie sind sooooo toll zum Knuddeln :mrgreen:
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #91
Leute, ich bewundere Euch für Eure Geduld, ehrlich!
Ich verfolge diesen Thread jetzt von Anfang an, und ich finde es toll, dass Ihr immer und immer wieder versucht, mit sachlichen und absolut nachvollziehbaren Argumenten etwas zu erreichen. Hut ab!
Und ja, ich kann willi sehr gut verstehen, dass sie erstmal raus ist - ich hab´ mich jetzt auch lange auf meine Finger gesetzt...
Aber irgendwann ist´s auch echt mal gut....

Daher: Lieber hornedry2k, es ist ja sehr schön, dass Du Dich hier erkundigst und informierst. Es ist aber mindestens genauso schade, dass Du so gut wie gar keine Tipps und Ratschläge annehmen willst.
Deine Richtung steht doch fest: Du willst einen Hund für maximal 550 Euro, keinesfalls aus dem Tierheim, 33cm sind definitiv viel zu klein...
Egal, was Dir hier geraten wird, Du hältst stur an Deiner Meinung fest.
Daher ist mein persönliches Fazit: Mach´ es doch bitte, wie Du möchtest. Sieh dann bitte zu, wie Du klarkommst - und jammere hinterher bitte nicht rum, dass das dann doch alles vorn und hinten nicht passte, weil der Hund evtl. doch versteckte Krankheiten hatte oder Verhaltensauffälligkeiten entwickelt hat etc. pp...

Ich finde, hier dreht sich alles nur noch im Kreis - vielleicht mal ´ne kleine Nachdenkpause über Ostern?;)

LG, seven

Ich war eh bis jetzt nicht da, aber ich denke ich kann doch auch entscheiden, was ich möchte und was nicht und die Sachen, die mir wichtig sind, habe ich doch erläutert und argumentiert. Ich glaube die Erwartungshaltung mancher hier ist etwas zu hoch. Ratschläge okay, aber erwarte ich dann auch dass diese befolgt sind?

Was wird erwartet? Das ist doch die Frage.

Wird erwartet, dass ich sage: "Okay ich kaufe direkt einen Hund vom Züchter in Höhe von 2000 Euro, der mir empfohlen wurde?".

Natürlich nicht. Ich nehme Dinge hier mit und manche eben nicht.

Man kann es mir wohl kaum verübeln , wenn ich sage ich möchte einen Hund für maximal 550 Euro, keinesfalls aus dem Tierheim und nicht zu klein, denn ich muss damit ja dann leben. Mir kann keiner sagen für ihn kommt jede Hunderasse in Frage, gefalle sie einem optisch auch nicht so sehr. Auch das optische spielt hier eine Rolle und diese typisch sabbernden Hunde wie Boxer und andere mit so einer Schnauze finde ich eben hässlich und würde ich mir niemals kaufen, selbst wenn es die Götter der Familienhunde wäre, weil ich sie echt hässlich finde.

Oder dieser Handtaschen Hunde und Trendsetter momentan: [FONT=arial, sans-serif]C[/FONT]hihuahuas. Niemals.

Ich muss seven zustimmen! Ich meine es bringt doch nichts, einen Thread zu eröffnen um Ratschläge zu bekommen und am Ende eh alles besser weiss :?.
Ich hab hier sowieso kaum/gar nicht mit geschrieben aber immer mit gelesen.
Und wenn du mich fragst sind Hunde mit 33 cm SH oder kleiner, keine ''Hündchen'' sondern HUNDE. Mein Westie ist kein kleines ''Hündchen'', er ist mindestens genauso aktiv wie ein ''großer'' Hund. Er ist sehr aktiv (er ist noch sehr jung, 8 Monate).
Würde ich ihn Hündchen nennen würde ich falsch über ihn reden ;). Aber es ist jedem seine Sache ob man einen ''kleinen'' Hund Hündchen nennt oder nicht :D

Ich möchte einfach keinen zu kleinen Hund. Das ist doch eine respektable Entscheidung weil ich selbst etwas grösser bin und da passt kein kleiner Hund zu mir. Da laufe ich dann mit dem Leinchen und meinem Hündchen und mit dem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

und sei mir nicht böse- aber du willst nicht mehr als 550€ für nen Hund ausgeben. Ich mache mir sorgen was mit dem Hund passiert sollt er krank werden? Inversierst du dann auch nur ne maximalsumme und wenns drüber geht wird der Hund eingeschläfert? Oder landet im Tierheim?

Off-Topic
zum nachdenken... Die Krebs-OP meiner Hündinnen kostet um die 1200€. Darum bekomm ich nen REINASSIGEN Hund. und es zieht nun auch ein reinrassiger Shetland Sheepdog hier ein, der kostet noch mehr ;) Dafür weiß ich genau WAS ich bekomme.

Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Wir tun alles für unsere Tiere. Unsere Maine Coon hat Katzendiebates, wird täglich gemessen, gespritzt und das sind monatliche Kosten, alleine schon wegen der Messstreifen, die wir haben. Eventuell sogar hatten, da sie nun wieder eigenes Insulin produziert und evtl bald kein künstliches mehr braucht.

Also wir sind da schon bereit alles zu zahlen. Und dafür gibt es ja auch Versicherungen. Also unser voriger Hund hatte alle Versicherungen für nahezu alle Fälle. Op Versicherung ist wichtig, da sowas am meisten kosten kann.

Hat bei deiner OP Keine Versicherung bezahlt oder hattest du keine Versicherung? Also bei sowas bin ich kein Sparfuchs, aber Anschaffung. Soll mir mal ein Züchter erklären was 2000 Euro an dem Hund kosten soll oder welche Kosten er reingesteckt hat. Das ist einfach zu viel und meiner Meinung nicht unterstützenswert. Zwinge ich ihn auf Shows zu gehen? Nein. Müssen die Hunde Preise haben? Nein. Das ist nur das Ego der Menschen. Wieso sollte ich das mit 2000 Euro prämieren?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Warum sind viele Menschen zu geizig um sich ein gesundes Tier zu holen?
800€ zu viel? Für einen Rassehund mit Papieren?
Wenn ich nach dem Aussehen gehen würde, dann hätte ich hier einen Galgo, einen Border einen red-merle Aussie...
Aussehen hin oder her, der Hund muss zu euch passen! Und ein hochgradiger Arbeitshund wie ein Aussie tut dies einfach nicht!
Die "nette" Frau mit der du wohl telefoniert hast, mag ja sein, dass sie ihre Tiere liebt. Aber sie hat sicher keine Ahnung von den Rassetypischen Krankheiten. Ein seriöser Züchter, versucht gegen die Krankheiten anzuzüchten. Damit sie "aussterben". Er investiert sehr viel Geld und Zeit in die Aufzucht der Welpen, da ist es zuviel verlangt für einen Hund 800-1.500€ zu verlangen?

Die Birkenwappen Shelties haben zudem einen guten Ruf.

Dann rechne mir das doch mal auf. Man liest nur die Preise, aber nie wird aufgerechnet.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #92
Als Familienhunde würde mir persönlich der Pudel als erstes einfallen, aber vermutlich ist der auch nicht hund genug.

Never ever.

Am besten den noch:

pudel.jpg

Mag ein Hund sein. Es gibt ja auch große Modelle, aber niemals.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #93
Oder andere von sich behaupten die Experten zu sein. Ich habe nur wenig Preis gegeben von dem wie wir leben usw und schon wird kategorisch gesagt: "Der Hund ist nix für euch".

Ich bin fest der Überzeugung nachdem ich doch echt jetzt schon viel gelesen habe: Es gibt keine Einteilung „Familienhund“. Kein Hund wird als Familienhund geboren und keine Rasse eignet sich pauschal als reiner Familienhund und kann als generell ‘kinderfreundlich’ beschrieben werden. Jeder Hund braucht eine artgerechte Beschäftigung. Es gibt kein “Familientauglichkeits-Gen”. Ob sich ein Hund auch gut in eine Familie einfügt und das zusammenleben funktioniert hängt vor allem von Prägung, Sozialisierung, Haltung, Erziehung und Umgang ab. Zu einen der ersten Schritte

Aber bei den Collies schaue ich mich mal um. Collies finde ich schön. Da werden Erinnerungen an Lassie wach. ;)


das stimmt so nicht ganz. bestimmte hunderassen bringen eigenschaften mit die einer Familie nicht zuträglich sind, sei es ein Hüttrieb (der Hund hütet dann alles und zwackt dabei) oder auch Jagdtrieb (schnelle bewegungen wirken als schlüsselreiz). Manche Hunde werden auf eine niedrige reizschwelle gezüchtet, die reagieren schneller auf jeden Reiz, andere haben wortwörtlich eine "engelsgeduld". Diese kann man Hunden NICHT anerziehen! Man kann einem Hund nur beibringen dinge gegen seinen willen zu dulden, nur geht das in 99% der fälle in die Hose.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #94
Du willst keinen Trendsetter? Was meinst du, was ein Aussi ist? Nichts gegen Aussi-Halter (vorallem hier die im Forum, arbeiten ja mit ihren Hunden), aber die sind meiner Meinung nach zu Modehunden geworden...

Keiner sagt, dass du dir einen kleinen Hund anschaffen sollst. Aber Anfangs sollte es ein Retriever werden, dann hättest du dich mit einem Berner Sennenhund anfreunden können (die ich auch noch passend finden würde) und nun soll es auf Teufel-komm-raus ein Aussi oder BC werden...
Mit Aussi oder BC MUSST du arbeiten. Berner oder auch die Golden o. Labrador Retriever sind mit einfachen Sachen zufrieden zu stellen und überleben es auch, wenn es mal ein paar Tage "nur" zum Spazieren gehen raus geht.
Meine Tante macht auch nicht großartig was mit ihrer Hündin (Labbi-Goldi-Mix), sie geht am Tag 3 - 4 Std. raus und macht Kleinigkeiten im Haus mit ihr (wie Portmonai von der Haustür zur Küche bringen oder sie verteilt Leckerlies und Sally muss suchen).

Pudel gibt es nicht in rosa! Braun, schwarz, golden, harlekin (oder nur bei den Zwergpudeln?),... Statt nach den extremen zu schauen, schau dir die an, die wie Hunde aussehen.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #95
Never ever.

Am besten den noch:

Anhang anzeigen 159121

Mag ein Hund sein. Es gibt ja auch große Modelle, aber niemals.

Den würde ich auch nicht haben wollen, allerdings schaut der ja nur so aus weil die Besitzer es so wollen. Pudel kommen ja weder peinlich geschoren noch gefärbt auf die Welt.
Ich muss dazu sagen das Pudel optisch auch nicht meine Favoriten sind, aber ich finde sie charakterlich genial, so genial das mir die Optik in dem Fall egal ist. Ein Großpudel schlicht kurz geschoren, und alle fragen dich was das denn für eine Mischung ist. Wer jedoch in dem Pudel nur einen frsierten Omahund sieht, der verpasst das kennen lernen mit einem coolen Hund, der zu den meisten besser passt als Labbi, Aussie und Co.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #96
Stur und verstockt bis zum geht nicht mehr. Warum fragst du hier nach Rat?


Wie wäre es wenn du einfach zum nächsten vermehrer rennst, dem deine 500€ vor die Nase wirfst damit der weitere Hunde quälen kann und dann hoffentlich nen Todkranken Hund hast und mal siehst was du hättest wenn du auch Meinungen annimmst. :roll:

Du willst vorgerechnet bekommen warum ein Welpe 800-1500€ kostet?
Rechne doch mal selber

- Fahrtkosten zum Deckrüden
- Gutes Futter
- Tierarztbesuche, vor und Nach der Schwangerschaft (+ alle Welpen)
- Futter für alle Welpen
- Tierarzttermine für Imfungen von allen Welpen + Chippen
- Welpenspielzeug
- Zerstörte Einrichtung
- usw. usw.
- Zeit, Zeit und noch mals Zeit die diese Leute, richtige Züchter, in die Aufzucht stecken, in die Sozialisierung, in die Auswahl der geeigneten Zuchttiere. Zeit und Nerven die sie an Menschen wie dich verschwenden die um Rat fragen, Preis hören und denen der Geiz aus den Augen hüpft
- Und natürlich möchte man auch nicht unbedigt auf +/- 0 zum Schluss rauskommen, ist das so verwerflich. :roll:

vermehrer verticken dir für 500€ Welpen die können von richtigen Futter nur Träumen und Tierärzte sehen die Welpen sicherlich nicht
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #97
Off-Topic
ist das dein Bild von dem Pudel? Du musst sonst bitte die Quelle angeben
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #98
EEEEEY, nix gegen Chihuahuas! hab 2 davon *grummel*

Weißt du.. Ausstellungen sind nicht zum Spaß da (na gut, nicht immer). Für jeden Züchter sind seine Hunde natürlich die schönsten, wie für jeden Hundebesitzer. Aber ob sie auch schön für ihre RASSE sind muss bewertet werden. Immerhin willst du ja nichts brachyzephales. Wenn aber niemand draufschaut würden unter umständen die hundeschnauzen immer kürzer und aus dem Collie wird ein plüschiger Boxer (überspitzt gesagt).

und ne aufrechnung...

anschaffung des Zuchthundes: 1300€
aufzucht der Hündin: 1000€
eintrag ins Zuchtbuch: 70€
Ausstellungen: 300€
Ausbildung der Zuchthündin (je nach Rasse pflicht): 200€

nun hast du mal eine Hündin die als Rassetypisch eingestuft wurde. weiter gehts:

Untersuchungen auf rassetypische krankheiten: 300€

nun ist die Hündin auch gesund. wenn nicht, fang wieder von vorne an.

Decktaxe: 1000€
Ultraschall: 50€
erhöhter Futterbedarf der Hündin: 100€
Kaiserschnitt bei bedarf: 600-1000€

Nun hast du zwischen 1 und 12 welpen. mit pech versterben dir auch alle. dann fang ab "Decktaxe" neu an.

nun werden die Stammbäume beantragt.

40-70€, je nach verein. Pro welpe wohlgemerkt
ab der 4ten Woche fangen die kleinen an zu fressen und mutieren binnen 2-3 wochen zu gierigen kleinen Fressraupen: futterkosten steigen exponentiell an
mit 6 wochen werden die kleinen geimpft, gechipt und entwurmt: 150€/welpe


nicht eingerechnet sind mögliche verletzungen, impfungen und entwurmungen der Hündin, komplikationen während der trächtigkeit und die reisekosten zum Rüden.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #99
Oder andere von sich behaupten die Experten zu sein. Ich habe nur wenig Preis gegeben von dem wie wir leben usw und schon wird kategorisch gesagt: "Der Hund ist nix für euch".

Ich bin fest der Überzeugung nachdem ich doch echt jetzt schon viel gelesen habe: Es gibt keine Einteilung „Familienhund“. Kein Hund wird als Familienhund geboren und keine Rasse eignet sich pauschal als reiner Familienhund und kann als generell ‘kinderfreundlich’ beschrieben werden. Jeder Hund braucht eine artgerechte Beschäftigung. Es gibt kein “Familientauglichkeits-Gen”. Ob sich ein Hund auch gut in eine Familie einfügt und das zusammenleben funktioniert hängt vor allem von Prägung, Sozialisierung, Haltung, Erziehung und Umgang ab. Zu einen der ersten Schritte

Aber bei den Collies schaue ich mich mal um. Collies finde ich schön. Da werden Erinnerungen an Lassie wach. ;)
Nochmal von vorn. ;)
Du schreibst doch selbst, dass ihr einen Familienhund haben möchtet (und weiterhin, dass ihr nicht soooo die Hundeerfahrung habt, das lässt sich zumindest rauslesen). Was ein solcher Familienhund braucht, habe ich dann weiterhin aufgelistet, darauf kam kein "Nee, so eigentlich nicht" - dann nehm ich mal an, dass solche Eigenschaften (wie sie auch sinnvoll sind) gewünscht werden.

Jeder darf sich sein Leben so schwer machen, wie er möchte. Ich kenne auch Familien mit Herdenschutzhunden, Malis, etc. aber trotzdem würde ich diese Hunde NIEMALS als "Nur-Familienhunde" empfehlen. Da tut man den Hunden keinen Gefallen und den Haltern oft auch nicht. Ich kenne auch eine Familie, wo der Aussie total nett und unkompliziert ist. Man muss aber auch damit klarkommen, wenn die Rasse "typischer" ist. Nett und unproblematisch ist nämlich nicht das, wofür der Aussie gezüchtet wird/wurde.
Ressourcenaggression, Territorialverhalten, Hütetrieb, etc. gehören einfach zum Aussie dazu und das ist nicht "an- oder abzusozialisieren".

Es gibt keine Einteilung "Familienhund", weil es nicht DIE Familie gibt. Ich kenne Leute, die mit Frau und Kind und mehreren Diensthunden zusammenleben. Jeder normale Mensch würde die Hunde nach drei Tagen freiwillig wieder abgeben. :mrgreen:

Ihr habt zwei kleine Kinder. Keine Ahnung, ob man da noch so eine Herausforderung braucht.

Wäre aber interessant zu wissen, wohin die Reise am Ende geht.
 
  • Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern? Beitrag #100
Nicht zu vergessen die Strom und Wasserkosten.
Wie oft am Tag muss wohl bei Züchtern die Waschmaschine laufen, wegen den Decken, etc..

Eine Züchterin hat mir mal aufgezählt was die Zahlen musste, um überhaupt züchten zu dürfen. Da ging es aber schon um die 2000€ die ausgegeben werden, bevor der erste Wurf zu stande kommt.
 
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Thema:

Anschaffung: Welpe oder erwachsenen Hund bei eigenen Kindern?

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