Die Sache mit der Leinenpflicht

Diskutiere Die Sache mit der Leinenpflicht im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; :silence: Die armen Mitmenschen mit Hundeangst! Das finde ich unmöglich und wäre ich ein Angstkandidat würde ich dich regelmäßig beim Ordnungsamt...
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #61
Also lässt du ihn in der Stadt frei herum laufen? Also, frei nicht nur im Sinne von "keine Leine", sondern auch im Sinne von "nicht neben mir"?
:silence:
Die armen Mitmenschen mit Hundeangst! Das finde ich unmöglich und wäre ich ein Angstkandidat würde ich dich regelmäßig beim Ordnungsamt melden. Sowas respektloses seinen Mitmenschen gegenüber!
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #62
:silence:
Die armen Mitmenschen mit Hundeangst! Das finde ich unmöglich und wäre ich ein Angstkandidat würde ich dich regelmäßig beim Ordnungsamt melden. Sowas respektloses seinen Mitmenschen gegenüber!

Off-Topic
Bei uns laufen zwei große Rüden alleine an der Hauptstraße und am Deich rum, der eine davon stand schon in unserem Garten, als die Nachbarshündin läufig war. Zum Glück stand Amy nur fiepend an der offenen Küchentür, die häätte auch ganz anders reagieren können ^^
Das wurde wohl auch schon häufiger gemeldet, aber solange nichts passiert, ist es dem OA offenbar recht egal.


Wie gesagt, mein kleiner Cousin wäre wegen seiner Angst schon fast mit dem Fahrrad auf die Straße gefahren...
Ich weiß übrigens auch von einer Hündin, die an einer wenig befahrenden Straße immer frei lief, da sie eh immer beim Menschen blieb - bis sie dann doch mal was auf der anderen Seite der Straße sah. Genau in dem Moment kam ein Auto - die Hündin überlebte das nicht
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #63
Bleibt der Hund brav neben dem Besitzer,verstehe ich nicht, warum man nicht einfach eine Leine drum machen kann zur Absicherung (kein Lebewesen ist 100% vorhersehbar) und zur Beruhigung der Mitmenschen. Für den Hund macht es ja keinen Unterschied, wenn er eh immer brav neben dem Besitzer läuft und wenn man die Leine nicht halten möchte, gibt es die Möglichkeit sie um zu hängen.

Bleibt der Hund nicht neben dem Besitzer, finde ich es unverantwortlich ihn in der Stadt, bei anderen Mitmenschen, so herumlaufen zu lassen.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #64
Bei uns laufen zwei große Rüden alleine an der Hauptstraße und am Deich rum, der eine davon stand schon in unserem Garten, als die Nachbarshündin läufig war.
Super... :silence: Da wäre selbst mir nicht wohl und ich habe keine Angst vor Hunden.

Bleibt der Hund brav neben dem Besitzer,verstehe ich nicht, warum man nicht einfach eine Leine drum machen kann zur Absicherung (kein Lebewesen ist 100% vorhersehbar) und zur Beruhigung der Mitmenschen.
:clap: Sehe ich genauso!
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #65
Off-Topic
Gestern erst gehabt:
Steh da, unterhalte mich, Hund vom Gegenüber angeleint.
Zack, beißt der mir ins Bein.
Sicherlich mit Vorwarnung, aber darauf achte ich nicht, ist ja nicht mein Hund und ich habe dessen Signale nicht zu deuten.
Wurde sofort an der Leine zurück gerissen, war also nicht weiter wild, geblutet hat es auch kaum, aber nun stelle man sich mal vor, er wäre nicht angeleint gewesen.
Weil wegen "der hört ja".
Das wäre dann sicher ganz anders ausgegangen, obwohl es auch so schon nicht schön war.

Also warum um alles in der Welt ist es ein Problem einen Hund anzuleinen, wenn man sich fremden Personen nähert oder sich mit diesen unterhält?
Da bricht sich doch keiner 'nen Zacken aus der Krone, oder?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #66
Du hattest es als Alternative zur Entfernung des Triggers genannt.
Nein, habe ich nicht.

Also lässt du ihn in der Stadt frei herum laufen? Also, frei nicht nur im Sinne von "keine Leine", sondern auch im Sinne von "nicht neben mir"?
Richtig. Meine Hunde sind auch auf Entfernung kontrollierbar.

Gestern erst gehabt:
Steh da, unterhalte mich, Hund vom Gegenüber angeleint.
Zack, beißt der mir ins Bein.
Sicherlich mit Vorwarnung, aber darauf achte ich nicht, ist ja nicht mein Hund und ich habe dessen Signale nicht zu deuten.
Wurde sofort an der Leine zurück gerissen, war also nicht weiter wild, geblutet hat es auch kaum, aber nun stelle man sich mal vor, er wäre nicht angeleint gewesen.
Weil wegen "der hört ja".
Das wäre dann sicher ganz anders ausgegangen, obwohl es auch so schon nicht schön war.
Also warum um alles in der Welt ist es ein Problem einen Hund anzuleinen, wenn man sich fremden Personen nähert oder sich mit diesen unterhält?
Da bricht sich doch keiner 'nen Zacken aus der Krone, oder?
Mit dem Argument schießt du dir selber ins Bein.
Die Leine verhindert das beißen nicht. Sondern fördert es oft noch, denn der Hund fühlt sich damit schnell bedrängt, und hat keine Fluchtmöglichkeit.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #67
Nein, habe ich nicht.

Ließt du noch, was du schreibst?

quote_icon.png
Zitat von Kompassqualle

Richtig, die Angst selbst wird allerdings in der Regel erst durch äußere Trigger ausgelöst und man kann als Aussenstehender die Angstkette für den Betroffenen unterbrechen indem man den Trigger entfernt (also z.B. den Hund anleint).
Stimmt.
Und es gibt Alternativen. Indem man z.B. mit dem Betroffenen spricht. Einen netten Smalltalk hält, und ihm evtl. den Hund erklärt.

Selbstverständlich hast du es als Altervative genannt, klarer kann man das kaum formulieren.

Richtig. Meine Hunde sind auch auf Entfernung kontrollierbar.

Finde ich unter aller Sau und wünsche dir dafür ein fettes Bußgeld.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #68
Richtig. Meine Hunde sind auch auf Entfernung kontrollierbar.
Sorry, aber das ist wirklich ein trauriges Beispiel von Rücksichtslosigkeit und Egoismus.
Es gibt so viele Menschen, Kinder, die Angst vor Hunden haben.
Andere Hunde, die Angst vor Hunden haben.
Hunde, welche aggressiv auf andere reagieren.

Selbst wenn dein Hund NICHT hingeht, müssen diese Menschen Angst haben, dass dein Hund Kontakt aufnimmt und vielleicht ewiges Training kaputt macht.

Oder dein Hund erschrickt sich und rennt vor ein Auto, eine Straßenbahn, in eine Oma... davor ist doch niemand gewappnet.

Mit dem Argument schießt du dir selber ins Bein.
Die Leine verhindert das beißen nicht. Sondern fördert es oft noch, denn der Hund fühlt sich damit schnell bedrängt, und hat keine Fluchtmöglichkeit.
Doch, eine Leine verhindert ein beißen. Wenn mein Hund nämlich nicht hinkommt, dann kann er auch nicht reinbeissen. Logisch, was? ;)

Erst durch respektloses Verhalten der Mitmenschen ist eine Leine oft nicht "sicher" genug.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #69
Mit dem Argument schießt du dir selber ins Bein.
Die Leine verhindert das beißen nicht. Sondern fördert es oft noch, denn der Hund fühlt sich damit schnell bedrängt, und hat keine Fluchtmöglichkeit.


Mal angenommen ein Hund läuft wie deiner frei in der Stadt und beißt einen Menschen, wie es oben beschrieben wurde und weil der Mensch eventuell die Hunde"sprache" nicht richtig deuten kann.
Wie sollte der Besitzer da denn richtig eingreifen?
An der Leine kann man den Hund einfach besser kontrollieren als ohne, man hat mehr Gewalt über ihn in solchen Situationen.


Ich ch verstehe deine gesamte Argumentation nicht, du widersprichst dir selbst.
Ganz ehrlich? Wenn du mit einem unangeleinten Hund mit mir Smalltalk über meine Hundangst betreiben würdest, anstatt deinen Hund auf meine freundliche Bitte hin einfach anzuleinen...
Ich würde dir sämtliche Ämter auf den Hals schicken, so "zickig" und "böse" das jetzt klingen mag.
Fremde Menschen haben einfach kein Recht darauf mir vorzuschreiben wovor ich mich fürchte und wovor nicht.
Und solange leinenpflicht besteht, bestehe ich auf dessen Einhaltung. Du kannst den Hund danach ja gerne wieder ableinen - wenn ich es nicht mehr sehe.

Es gibt diese Gesetze nunmal und so wenig wie ich über dem Gesetz stehe, tust du es.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #70
Richtig. Meine Hunde sind auch auf Entfernung kontrollierbar.
:shock::silence::eusa_doh:

Ich glaube die drei Smilies beschreiben meine Gefühle zu dem Satz am besten... Genau in der Reihenfolge!

Sorry, aber das ist wirklich ein trauriges Beispiel von Rücksichtslosigkeit und Egoismus.
Sehe ich genauso!

Hoffnungsgarten, dann beschreib mir doch mal bitte wie du deine Hunde auf Entfernung kontrollierst. Irgendwas ist anders als sonst, der Hund schnappt zu. Ich muss sagen, dass ich echt ein kleines Dummchen bin und keine Ahnung habe, wie du deinen Hund dann kontrollieren kannst bzw. kontrolliert hast (der Biss sitzt ja schon).
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #71
Off-Topic
rofl... Hoffnungsgarten du bist eher hoffnungslos...


Ne Leine verhindert das beißen nicht... Ach quatsch garnicht, wenn hund angeleint ist mit zwei Meter Leine und Menschlein steht in drei Metern Entfernung... :eusa_think:
Ach und bei uns gilt sogar die Regelung das Leinen maximal zwei Meter sein darf auf öffentlichen Plätzen ;)

Ich hoffe du bist einer der absoluten Ausnahmen was Halter von Hunden angeht.

Chuopette ganz einfach, ihr hund handelt wie ne Maschine. Er darf keine Reaktionen zeigen die falsch sind. Niemals nicht. Und daran hält er sich immer. Egal was kommt, beißt, erschrickt, stolpert etc.pp
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #72
Jetzt hier mal mein Senf zum Ursprungsthema:

Ich achte nicht auf die Leinenpflicht. In keinster Weise. Ich weiß nichteinmal, wie das hier geregelt ist.

Aber! ich bin ein Mensch mit Verstand und einem Hirn, welches ich sehr gerne nutze.
Will heißen:
Dort wo Menschen unterwegs sind, wie in der Stadt oder an der Straße sind meine Hunde natuerlich an der Leine. Auch wegen der Autos.
Auf Wanderwegen, Waldwegen, am Kanal, oder am Hundestrand (usw) lasse ich meine Hunde laufen und rufe sie bei Bedarf ran.
Bedarf will heißen:
Kommt mir ein Rad entgegen, Kinder, Mütter mit Kinderwagen, andere Menschen, Reiter, Hunde, meinetwegen auch kleine grüne Maennchen vom Mars.

Das Problem am Leinenzwang ist doch, dass diese Gesetze -wie alle- von Menschen gemacht sind, die sich wenig und meist nur theoretisch mit der Materie auskennen. Dass das schlecht umsetzbar, und wenn dann nur mit unnötigen Einschraenkungen für Mensch und Tier, ist, sollte allen klar sein.
Es gibt nunmal Kommunen, die der Meinung sind, der Hund dürfte nie von der Leine sein und traegt diese am Besten auch noch im Garten, im Haus oder in der Wohnung. Sicher ist sicher.

Und ja, ich bin ein eigenstaendiger Mensch, der denken kann -ich weiß... das trifft nicht auf alle zu- und lasse mir nicht nur weil etwas Gesetz ist, die Haende fesseln.
Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass das genau der falsche Weg ist. "Weil es ist Gesetz" ist für mich leider kein Argument. Sicher, manche sind sinnvoll und müssen beachtet werden. Andere hingegen sind sinnlos und werden dann von mir nach Situation auch nicht befolgt.
Frauen durften lange Zeit per Gesetz nicht arbeiten gehen, wenn es ihnen ihr Mann nicht erlaubt hat. Haettet ihr das auch so hingenommen? Wenn sich nicht so viele Menschen dagegen gewehrt haetten, dann waere es wohl heut noch so.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #73
Ich glaube so handhaben das einige. Aber Leuten mit Ängsten die schuld in ne Schuhe schieben und zu sagen man sei ja nicht sein Untertan um ner bitte nach zu gehen ist auch mehr als daneben.

Wenn man nur ein klein wenig Rücksicht zeigen würde, würde sich da auch keiner aufregen
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #74
Da hast du wohl recht Michse, Menschen die Angst haben, haben Angst.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass diese Menschen in ihrem Rahmen Rücksicht nehmen sollten.
Soll heißen: Ich kann keine Gedanken lesen. Rufe meine Hunde zwar bei jedem Menschen ran, halte sie aber nicht zusaetzlich fest. Wenn mir der Mensch zuverstehen gibt, dass er Angst hat, würde ich meine Hunde zusaetzlich einfach noch festhalten um dem anderen die Sicherheit zu geben, dass nichts passieren kann.

Stattdessen wird man aber einfach nur angeblökt oder dumm angemacht.

Gleiche Sache mit Radfahrern die um die Kurve schießen und n riesen Trara machen, wenn der Hund nicht am Mann ist.
Ja wie denn? Ich kann nicht um die Kurve gucken.
War letztens mit 2 Hunden und 3 Ponys (und 4 Menschen dann..) spazieren an der Sieg. Leider ist die Strecke hier recht bekannt dafür, dass die eigentlich inoffiziell den Rennradfahrern gehört, weil die sich da einfach durch ihre ruecksichtslose Art durchgesetzt haben... was meinst, was ich da alles in dieser einen Stunde erlebt hab? Ich hatte mehr als 100 mal das Beduerfnis, denen einen Stock in die Speichen zu hexen.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #75
Stattdessen wird man aber einfach nur angeblökt oder dumm angemacht.
Das machen, die meisten, aber nicht mitabsicht.
Es ist ein enormer Stress, wenn die Angst durchkommt und man sie nicht unterkontrolle hat.
Die Panik kommt, das Herzrasen, feuchte Hände, vielen wird auch Schwindelig. Und dann kommt da auch das Gefühl, das man eh nicht vom gegenüber Verstanden wird - weil, es ist eben schon zuoft vorher vorgefallen das ein Hundehalter nicht gehandelt hat, trotz bitten.

Das muss man als "normal"tickender Mensch alles bedenken.
Das ist kein freifahrtschein, aber es ist eben so, das diese Menschen durch ihre Angst ganz schnell die Wahrnehmung durch panik/angst ersetzen und diese auch raus lassen.


Ich hab da auch gerade ein bsp.zur hand. Ist keine 20 Min alt.

Ich mit meinen Jungs hier ne riesen runde gelaufen.
Wir haben hier eine Dame, so bald die mir im Hundeweg entgegen kommt, geht sie IMMER einen anderen weg. Oder wechselt die Strassenseite.
Natürlich kenne ich sie vom sehen.

So eben kam sie mir an der Hauptstrasse entgegen. Ich habe sie gesehen, das erste was ich gemacht habe, Ben hinsetzen lassen und auf mich fixieren lassen. Baby stand Seitlich neben mir.
Als sie gesehen hat, das ich sie wahrgenommen habe, atmete sie einmal tief durch und ging an meinen Hunden vorbei.
Aber mit grossem Abstand und nah an der Hauptstrasse.
Aber sie tat es. und es war so verdammt schwer für sie. Zuerst wollte sie umdrehen...was sie aber nicht tat.
Ich denke, wenn ich sie in Zukunft sehe und sie wieder sieht, das ich sie wahrnehme, wird sie auch irgendwann in ruhe normal an mir vorbei gehen.

Ich bin stolz auf diese Frau!

Noch ein gutes bsp.
Ein Junge, hier an der Grundschule, hatte immer wahnsinnige angst vor Hunden.
Da wir morgens immer zur Selben Zeit raus gingen und uns über weg liefen, habe ich relativ schnell angefangen, eine Distanz zwischen meinen Hunden und dem Jungen und seiner Mama aufzubauen. Die Hunde immer hinter mir. Ich zwischen denen.
Nach 4 Monaten- tägliches training, konnt der Junge ohne sorge an mir vorbei gehen und nach 6 Monaten brauchte ich meine Hunde nicht einmal mehr sitzen lassen.

Für mich ist das alles einfach nur eine ehre gewesen, das ich dem Jungen in seinem Problem geholfen habe.
Heute gehen Mutter und Sohn tiefen entspannt an und auch neben meinen Hunden.

Und das alles nur, weil ich mir die Zeit und die rücksicht genommen habe, einem Mitmenschen zuhelfen.
Woher die Angst kam? "Der Hund tut nichts..."und hat zugebissen.
In der nähe eines Spielplatzes...unangeleint.

Da fehlen mir nur die Worte und ich habe dafür kein Verständnis mehr.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #76
Dennoch kann man doch bitte auch Respekt dem anderen gegenueber walten lassen.
Nur weil ich in der Schule regelmäßig von Suedlaendern angespuckt, beleidigt und gar verprügelt wurde (Hallo soziale Brennpunkt), bin ich doch auch nicht pissig jedem gegenueber, der aussieht als koennte er seine Ahnen im Süden/Balkan haben. :roll:

Ja ok, zugestanden, ich stehe dabei nicht unter enormen Stress, aber wenn ich im nachhinein bemerke, dass meine Reaktion nicht angemessen war, dann versuche ich mich doch das nächste Mal zu zuegeln.


Aber die ganzen Angstpatienten sollen nichtmal mein Problem sein, mit einer ja doch relativ kleinen Menge solcher Menschen, kann ich leben.
Ich finde die Menschen einfach aetzend, die pöbeln, weil sie sonst nichts zutun haben, oder weil sie sonst auf die Bremse ihres Rades druecken müssten.
Rasten die auch so aus, wenn denen ein Kleinkind in den Weg laeuft?

Was mich, wenn auch etwas sarkastisch, dazu bringt, dass man dann auch gleich Leinenpflicht für Kinder unter 4 fordern koennte. Kommt einem Hund ja in etwa gleich im Bereich der Vorhersehbarkeit.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #77
Ich finde die Menschen einfach aetzend, die pöbeln, weil sie sonst nichts zutun haben, oder weil sie sonst auf die Bremse ihres Rades druecken müssten.
Rasten die auch so aus, wenn denen ein Kleinkind in den Weg laeuft?

Solche Menschen darf man aber nicht mit Angstmenschen vergleichen. Das ist ein Himmelsweiter Unterschied. ;)
Das problem ist natürlich, wie sieht man, ob jemand nur pöbelt oder angst hat?
Ich kann so etwas sehen und merke das, weil ich damit seit 20 Jahren zutun habe.


Und ja, auch Radfahrer pöbeln kinder mit mutter und kinderwagen an und auch Kinder aufm Spielplatz...alles auch gerade letzte Woche erlebt.:roll:


edit:übrigens, als Autofahrerin welche sich an die Verkehrsregeln hält, werde ich auch regelmässig bepöbelt und angehupt. ;)

Das scheint ein neuer Trend zusein und nicht nur mir gehts so. Die Menschen werden immer Agressiver...
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #78
Ließt du noch, was du schreibst?
Selbstverständlich hast du es als Altervative genannt, klarer kann man das kaum formulieren.
Pass auf. Syn hat geschrieben:
„Jemandem die Angst nehmen zu wollen, in dem man ihn an den Hund heranführt, ist zwar eine nette Idee und wenn derjenige dafür bereit ist, auch durchaus eine gute Idee, aber spontan, von dir beschlossen, auf offener Straße in der Regel eine schei* Idee.“
Ich habe nie geschrieben, dass ich jemanden an meinen Hund „auf offener Straße heranführen“ will. Ihr legt mir Worten in den Mund, die ich nie gesagt (geschrieben) habe!

Finde ich unter aller Sau und wünsche dir dafür ein fettes Bußgeld.
Du findest es unter aller Sau, und wünscht mir ein Bußgeld, .... weil ich meine Hunde auf Entfernung kontrollieren kann!?! Was ist denn das für ne armselige Aussage??
Ick würde sagen, da spricht der Neid.

Sorry, aber das ist wirklich ein trauriges Beispiel von Rücksichtslosigkeit und Egoismus.
Auch neidisch? ;)

Es gibt so viele Menschen, Kinder, die Angst vor Hunden haben.
Andere Hunde, die Angst vor Hunden haben.
Hunde, welche aggressiv auf andere reagieren.
Warum machst du MICH dafür verantwortlich? Demnächst unterstellst du mir noch, dass ich an der Erderwärmung Schuld bin.

Selbst wenn dein Hund NICHT hingeht, müssen diese Menschen Angst haben, dass dein Hund Kontakt aufnimmt und vielleicht ewiges Training kaputt macht.
Nein, die müssen keine Angst haben. Definitiv nicht.
Außerdem kann ich auch nichts dafür, wenn jemand "ewig" trainiert.

Oder dein Hund erschrickt sich und rennt vor ein Auto, eine Straßenbahn, in eine Oma... davor ist doch niemand gewappnet.
Erschrecken darf mein Hund, vor ein Auto rennt er deswegen trotzdem nicht. Auch nicht in andere Menschen.

Doch, eine Leine verhindert ein beißen. Wenn mein Hund nämlich nicht hinkommt, dann kann er auch nicht reinbeissen. Logisch, was?
Wenn du dir oben genanntes Beispiel anschaust, geht es offenbar doch.

Mal angenommen ein Hund läuft wie deiner frei in der Stadt und beißt einen Menschen, wie es oben beschrieben wurde
Der im oben genannten Beispiel beschriebene Hund war angeleint (Beitrag Urizen, Gestern, 19:27)

und weil der Mensch eventuell die Hunde"sprache" nicht richtig deuten kann.
Wie sollte der Besitzer da denn richtig eingreifen?
Vorher.

An der Leine kann man den Hund einfach besser kontrollieren als ohne, man hat mehr Gewalt über ihn in solchen Situationen.
Nicht wirklich. Ich seh genug Leute, die an der Leine hinterherfliegen, wie Fähnchen im Wind.
Wenn man richtig lernt, mit einem Hund zu kommunizieren, legt man den Irrglauben mit der Leine ganz schnell ad acta.

Ich ch verstehe deine gesamte Argumentation nicht, du widersprichst dir selbst.
Womit :?:

Ganz ehrlich? Wenn du mit einem unangeleinten Hund mit mir Smalltalk über meine Hundangst betreiben würdest, anstatt deinen Hund auf meine freundliche Bitte hin einfach anzuleinen...
Ich würde dir sämtliche Ämter auf den Hals schicken, so "zickig" und "böse" das jetzt klingen mag.
Das heißt, du erwartest Verständnis vom Gegenüber, wärst aber selbst nicht bereit, dich mit der Materie auseinanderzusetzen, um deinerseits Verständnis zu entwickeln?
Bisschen einseitig, oder?

Fremde Menschen haben einfach kein Recht darauf mir vorzuschreiben wovor ich mich fürchte und wovor nicht.
Nö, ham sie auch nicht, da hast du recht.

Und solange leinenpflicht besteht, bestehe ich auf dessen Einhaltung. Du kannst den Hund danach ja gerne wieder ableinen - wenn ich es nicht mehr sehe.
Es gibt diese Gesetze nunmal und so wenig wie ich über dem Gesetz stehe, tust du es.
Sehr deutsch. Naja, hatten wir ja schonmal. :?

Hoffnungsgarten, dann beschreib mir doch mal bitte wie du deine Hunde auf Entfernung kontrollierst.
Über das Konditionieren von Kommandos.
Über verbale und körpersprachliche Kommunikation in der Situation.
Über vorrausschauendes Spazierengehen und rechtzeitiges schnelles agieren (nicht reagieren).
Indem ich mir Wissen aneigne über Hundeverhalten und dessen Körpersprache.
Indem ich lerne, andere Menschen und andere Hunde einzuschätzen.

Alles darüber findest du in Fachbüchern.


Irgendwas ist anders als sonst, der Hund schnappt zu.
Machen meine Hunde nicht.
Und ich würde es nie so weit kommen lassen, dass sie ernsthaft bedrängt werden würden, und keinen anderen Ausweg mehr sähen, als zu beißen.

Ich muss sagen, dass ich echt ein kleines Dummchen bin und keine Ahnung habe, wie du deinen Hund dann kontrollieren kannst bzw. kontrolliert hast.
Das macht nichts, ich gebe dir gerne meine Bücherliste per PN, wenn du magst.

rofl... Hoffnungsgarten du bist eher hoffnungslos...
Das ist einfach nur beleidigend.

Ne Leine verhindert das beißen nicht... Ach quatsch garnicht, wenn hund angeleint ist mit zwei Meter Leine und Menschlein steht in drei Metern Entfernung...
Nein, dann gehts natürlich nicht. Es sei denn, die Leine flutscht dem Halter aus der Hand. Oder reißt. Sich in der Sicherheit einer Leine zu wiegen, ist fatal.

Wir hielten uns aber in der vorangegangenen Diskussion bisher an das oben genannte Beispiel, mit dem Hund, der angeleint gebissen hat. ;)


Ach und bei uns gilt sogar die Regelung das Leinen maximal zwei Meter sein darf auf öffentlichen Plätzen
Genau, und der Rasen darf maximal 4cm hoch sein, und die Hecke maximal 1,50m.

Chuopette ganz einfach, ihr hund handelt wie ne Maschine.
Oh, absolut nicht. Meine Hunde dürfen frei entscheiden. Ich habe ihnen beigebracht, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und bei Unsicherheiten mich zu fragen.

Aber Leuten mit Ängsten die schuld in ne Schuhe schieben und zu sagen man sei ja nicht ...
Schuld und Verantwortung sind zwei verschiedene Dinge.
Jeder ist selbst für seine Ängste verantwortlich und für das abbauen dieser.

Ich bin stolz auf diese Frau!
Sprich sie doch mal an, und sag es ihr. :D
Menschen dürfen miteinander sprechen. Das lockert die Situation ungemein auf.

Deine beiden Beispiele sind sehr schön, ich selbst habe auch schon solches erlebt.
Es hat aber nichts mit anleinen oder Leinenzwanggesetz zu tun.
Dass du diesen Menschen Sicherheit vermittelst liegt in erster Linie daran, dass deine Hunde (so klingt es jedenfalls) erzogen sind, und dass du eine vertrauenerweckende Ausstrahlung/Körperhaltung/Mimik hast. Das macht viel mehr aus, als die Leine.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #79
Ich lasse Amy auch fast überall laufen, ausgenommen natürlich dort, wo Straßen sind. Meistens auch während der Brut- und Setzzeit, wenn da nicht tatsächlich gerade brütende Tiere in der Nähe sind. Im Wald achten wir eigentlich immer drauf, dass Amy möglichst auf den Wegen bleibt, was bei ihr auch gut klappt.
Im Gegensatz zu meiner Mum lasse ich Amy auch nicht sofort bei mir absitzen, wenn mal ein Fußgänger oder Jogger kommt.
Nur WÜRDE sie aber auf jeden Fall anleinen, wenn mich jemand drum bittet. Wenn mir Menschen mit angeleinten Hunden entgegen kommen, nehme ich sie natürlich sowieso ran und lasse sie da auch nicht hin.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #80
Pass auf. Du hast geschrieben:
„Jemandem die Angst nehmen zu wollen, in dem man ihn an den Hund heranführt, ist zwar eine nette Idee und wenn derjenige dafür bereit ist, auch durchaus eine gute Idee, aber spontan, von dir beschlossen, auf offener Straße in der Regel eine schei* Idee.“
Ich habe nie geschrieben, dass ich jemanden an meinen Hund „auf offener Straße heranführen“ will. Du legst mir Worten in den Mund, die ich nie gesagt (geschrieben) habe!

Das habe ich geschrieben und nicht Kiwi. Welche Worte lege ich dir denn in den Mund? Die hier diskutierte Situation ist doch ein Hund "auf offener Straße" mit anderen Menschen. Oder bezog sich deine Aussage nicht auf die Situation, über die wir hier reden? Wäre nett gewesen das dann zu markieren, denn ich denke es ist ganz natürlich davon auszugehen, dass du diese Situation meinst, denn deine Antwort mit der Alternative bezog sich nun mal auf die hier diskutieren Situation...

Zum Rest kann ich nur sagen:

Man kann kein Lebewesen zu 100% kontrollieren und vorhersagen. Das geht nicht mal bei einem selber, geschweige denn bei einem Hund.
 
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