Die Sache mit der Leinenpflicht

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  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #101
Aber wahrscheinlich darauf, dass ich in der Lage bin, sie zu erziehen?
Genau, weil du die einzige hier bist, die einen erzogenen Hund hat. ;)

du sie nicht unter Kontrolle hast ... :p
Weil ich keinen Wert drauf lege. Was hat mein Hund in der Stadt verloren? Nix. Es ist eng, laut, hektisch - da gehe ich lieber in Ruhe shoppen. Ich setze meine Prioritäten wohl einfach anders und meine Hunde auch.

Sich einzureden, ein Hund sei 100% kontrollierbar und würde nie in Panik geraten, und sich dann, wenn überhaupt, am Menschen orientieren ist doch nur realitätsfern.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #102
Schade, dass du mir nicht antwortest, Hoffnungsgarten.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #103
Ich halte das für Quatsch, aber gehen wir mal davon aus, dass ich keine Ahung habe
Ich glaube nicht, dass du keine Ahnung hast, sondern eher, dass du es noch nicht erlebt hast.
Ich sehe auch nur selten Leute, die ihre unangeleinten Hunde richtig im Griff haben (und sie auf Abstand zu mir halten, wenn ich einen Abstandswunsch deutlich mache). Und ich kenne nur eine handvoll Leute, die ihre Hunde so gut erzogen haben, wie ich meine.
Es ist halt leider selten, aber deswegen noch nicht unglaubwürdig.

Ich meine, hätten deine Großeltern dir vor zwanzig Jahren geglaubt, dass ein Hund DAS! kann??:



und es so für dich und deine Hunde funktioniert, dann bleibt doch die Frage: Woher sollen entgegenkommende Passanten das bitte wissen?
Indem sie es erleben. Sie machen eine gute Erfahrung mit einem Hund. Indem sie nicht belästigt werden. Das Gehirn programmiert sich neu. Die alte Erwartungshaltung wird revidiert.

Wir müssen ja nicht mal über Leute mit Hundeängsten sprechen, nehmen wir an ich bin mit meinem (angeleinten) Hund unterwegs. Der Hund ist angeleint weil er sich nicht mit anderen Rüden verträgt. Nun kommt mir ein unangeleinter Hund entgegen, natürlich kann ich aus der Entfernung nicht sehen ob es ein Rüde ist oder eine Hündin, also nehme ich das "Schlimmste" an und stelle mich schon mal innerlich darauf an, dass der Hund gleich rankommt und anfängt meinen Hund zu bedrängen (Kopf und Pfote auflegen, aufreiten etc) während mir der Besitzer "Der tut nichts!" zuruft und es Sekunden später auch schon zur Rauferei kommt wenn mein Hund versucht den fremden Rüden wegzubeißen.
Das sind Phantasien.
Die sicherlich auf Erfahrungswerten beruhen, da hast du recht.
Gerade deswegen ist es so wichtig, dass der Passant neue, gute Erfahrungen macht. Mit einem unangeleinten Hund. Wenn ich meinen Hund anleine, bringe ich dem Passanten bei: Nur ein angeleinter Hund ist kontrollierbar.
Und so würde ich meinen Teil dazu beitragen, dass in der Gesellschaft sich der Glaubenssatz verfestigt, dass ein nicht angeleinter Hund nicht kontrollierbar ist.
Das widerstrebt mir aber zutiefst.
Die Erde IST nunmal nicht flach. Warum soll ich dem Mainstram konform mit der Masse mitschwimmen, nur um nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, ich wolle evtl. provozieren?
Das will ich nicht. Ich will an einem ehrlicherem Bild von Caniden mitwirken.

Meiner Erfahrung nach lässt mindestens jeder zweite Besitzer seinen Hund auch rankommen wenn er es eh schon nicht für nötig hält ihn anzuleinen
Meiner Erfahrung nach auch. Das ist echt blöd.
Besonders, wenn mein Hund z.B. unangeleint ist, ich aber grad ne Übung mit dem mache, oder der läufig ist, oder sonstwas, und der andere HH das nichtangeleintsein meines Hundes als Freifahrtschein sieht. Regt mich auch auf sowas, keine Frage.

und natürlich habe ich deswegen Stress (mein Hund sicher auch), weil ich ja jedes Mal vermuten muss, dass ich nun gleich wieder zwei um sich schnappende Hunde auf den Füßen habe (und mir im schlimmsten Fall noch vom anderen Besitzer anhören darf wie "unerzogen" mein Hund doch sei).
Bleibt nur, den anderen Hund blocken, bzw. wegtreten.
Meist hilft aber ein rechtzeitiges harsches, lautes, deutliches anreden des Besitzers, er solle seinen Hund zurückrufen.
Trauen sich leider viele Leute nicht, weil sie nicht unhöflich wirken wollen. Und setzen ihren Hund damit den Belästigungen oder Attacken des fremden unangeleinten Hundes aus. Aber ich finde, dann darf man sich hinterher auch nicht drüber aufregen – wenn man selber nicht agiert hat.

Wodrauf ich hinauswill: selbst WENN dein Hund IMMER zu 1000% im Kommando steht und er NIEMALS unkontrolliert herankommen würde,
Sie stehen nicht im Kommando. Ich erziehe nicht nach der alten Schule.
Sie sind mit ihrer Aufmerksamkeit bei mir. Auch wenn sie irgendwo herumschnüffeln.
Und ja, das sieht man selten, besonders selten bei angeleinten Hunden, weil deren Besitzer oft Erziehung durch Leine ersetzen. Das macht mich traurig.

woher soll ich das wissen, wenn ich dich auf der Straße treffe?
Ich gehe doch erstmal davon aus, dass dein Hund genau so unkontrolliert ist wie viele andere und fühle mich gestresst.
Ja, das ist natürlich blöd, dass du gestresst bist. Aber wie gesagt, ich und meine Hunde sind daran nicht Schuld.
Du weißt es .... IN der Situation, und hinterher. Vorher nicht, klar. Wobei, so klar ist das auch nicht, denn, mal ehrlich, auf den täglichen 0/8/15 Runden trifft man doch immer wieder die gleichen Leute. Und man kennt sich nach kurzer Zeit, und kann sich gegenseitig einschätzen.
Und wenn du mich das zweite Mal triffst, bist du auch nicht mehr gestresst. ;):p

So geht es mit Sicherheit auch dem durchschnittlichen Angstpatienten, dem rast auch erstmal das Herz, weil er ja nicht wissen kann wie dein Hund drauf ist.
Ja, das ist Mist. Aber er stirbt davon nicht. UND er macht eine positive Erfahrung. UND er hat jederzeit die Möglichkeit, eine Therapie bei einem Therapeuten anzufangen.

Warum findest du es trotzdem falsch deinen Hund anzuleinen, selbst wenn du WEISST, dass es deinem Gegenüber damit besser gehen würde? Ich verstehe einfach nicht welches dein Pro-Argument ist, mit dem du rechtfertigst, dass du auf die Gefühle anderer keine Rücksicht nehmen musst.
Na, wie gesagt, ich käme nicht voran, wenn ich meinen Hund bei jedem Passanten absitzen und/oder anleinen würde. Und die wenigsten Spaziergänger lassen mich wissen, mit welchen Ängsten sie zu kämpfen haben. Ich hab in den ganzen Jahren gefühlt zwei oder drei erlebt/kennengelernt.
Ich möchte einen flüssigen, geschmeidigen Spaziergang erleben, ohne ständig stocken und anhalten zu müssen, umständlich den Hund anzuleinen, ihn wieder abzuleinen, ... nur um dem Passanten aufs neue zu beweisen, dass Hunde böse sind, und angeleint gehören. Das ist einfach nicht die Message, die ich rüberbringen will. Das tut MIR nämlich im Herzen weh, dass von Hunden so ein schlechtes Bild vorherrscht. Und dieses will ich nicht noch unterstützen.
Es tut mir wahnsinnig leid, dass Menschen Ängste haben, und ich würde ihnen total gerne helfen. Aber ich helfe ihnen nicht damit, indem ich falsche Glaubenssätze untermauere.

"Der tut nix" habe ich übrigens noch nie gerufen.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #104
Ähm, doch. Du hattest geschrieben (03.10.2014, 22:31):
„Jemandem die Angst nehmen zu wollen, in dem man ihn an den Hund heranführt, ist zwar eine nette Idee und wenn derjenige dafür bereit ist, auch durchaus eine gute Idee, aber spontan, von dir beschlossen, auf offener Straße in der Regel eine schei* Idee. Wahrscheinlicher als eine plötzliche Heilung oder Besserung der Phobie ist eine schlimme Panikattacke des Betroffenen...“
Ich habe nie gesagt, dass ich den Angstmenschen an meinen Hund heranführen will.
Und ich habe nie gesagt, dass ich jemanden plötzlich heilen will.
Das hast du mir unterstellt.
Mir ging es einfach nur darum, mit den Menschen zu reden. Positiven Kontakt aufzunehmen, damit sie beruhigt sind. Oder – wenn sie nicht reden wollen – eben einfach nur dran vorbeizulaufen.

Willst du mich veralbern? Willst du generell die Leute hier veralbern? Ich bekomme langsam das Gefühl...

Es ging um die Situation, dass der Hund auf "offener" Straße ohne Leine läuft und auch in Kontakt mit Mitmenschen kommt, darunter auch Leute, die Angst vor Hunden haben.

Hier der Gesprächsverlauf:

Du:
Ein phobischer Mensch steigert sich SELBST in seine Angst hinein.

Kompassqualle:
Richtig, die Angst selbst wird allerdings in der Regel erst durch äußere Trigger ausgelöst und man kann als Aussenstehender die Angstkette für den Betroffenen unterbrechen indem man den Trigger entfernt (also z.B. den Hund anleint).

Du:
Stimmt.
Und es gibt Alternativen. Indem man z.B. mit dem Betroffenen spricht. Einen netten Smalltalk hält, und ihm evtl. den Hund erklärt.


Wir reden hier von einer für dich unbekannten Person auf offener Straße, die Angst vor Hunden hat und ein unangeleinter Hund, der nicht mal neben seinem Besitzer läuft, kommt ihm entgegen. Du schlägst als Alternative für die Betroffenen (die Angstpatienten!!!) einen Smalltalk + Hundeerklärung vor.
Das ist aber nun mal in dieser Situation keine Alternative die man probieren sollte bzw. der Angstpatient kann es natürlich von sich aus probieren, aber es ist nichts, was du als Hundehalter probieren solltest.

Wenn du meinst das ist alles nur ein Missverständnis und du siehst das auch in der Situation nicht als Alternative (bedeutet die einzige Möglichkeit bleibt die Entfernung des Triggers, in dem Fall z.B. das Anleinen des Hundes), dann stempelst du dein Verhalten automatisch als rücksichtslos ab.


Sicherlich muss man nicht jedem Menschen in den Kopf schauen, ob da nun mal zufällig einer Angstpatient ist oder nicht, aber gerade im Fall "freilaufender Hund in Fußgängerzone" haben ja nicht nur Angstpatienten tatsächlich Angst, sondern wahrscheinlich die Mehrheit der Menschen (kommt natürlich auch sehr auf die Größe und das Aussehen des Hundes an).

Ich kann ja auch nicht ahnen, ob mein Gegenüber jetzt eine Angst vor schwarzer Kleidung hat und ich ihm mit meiner schwarzen Jacke Angst mache. Aber das ist eben etwas anderes, als einen Hund unangeneleint durch eine Fußgängerzone laufen zu lassen, egal wie gut erzogen er ist. Das wäre dann eher vergleichbar mit einer Waffe die ich sichtbar in der Hand trage und damit herumlaufe. Ob das am Ende eine nicht funktionstüchtige Waffe ist, ist den Menschen egal. Angst haben sie trotzdem. Muss ich also so rücksichtslos sein und so etwas machen? Das Leben in der Gesellschaft baut nun mal zum großen Teil auf Rücksicht auf. Ich finde es immer sehr schade, wenn jemand das nicht verstanden hat oder nicht verstehen will.


Mal von dem Part der Rücksicht abgesehen, der dir ja sowieso am Hintern vorbei geht:

Sich einzureden, ein Hund sei 100% kontrollierbar und würde nie in Panik geraten, und sich dann, wenn überhaupt, am Menschen orientieren ist doch nur realitätsfern.

DAS ist für mich der viel entscheidendere Punkt. Jemand der glaubt sein Hund wäre zu 100% kontrollierbar (was einfach absoluter Blödsinn ist), ist für mich eine viel größere Gefahr als jemand mit einem unerzogenen Hund, der sich der Probleme (und der Realität!) aber bewusst ist.


Bei Hundehaltern wie Hoffnungsgarten brauchen wir uns nicht wundern, warum man so negativ über uns und unsere Hunde spricht :eusa_doh:

Absolut..
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #105
Besonders, wenn mein Hund z.B. unangeleint ist, ich aber grad ne Übung mit dem mache, oder der läufig ist, oder sonstwas, und der andere HH das nichtangeleintsein meines Hundes als Freifahrtschein sieht. Regt mich auch auf sowas, keine Frage.
Verständniss frage, du lässt eine Läufige Hündin unangeleint rumlaufen?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #106
Verständniss frage, du lässt eine Läufige Hündin unangeleint rumlaufen?
Klar, der Hund ist zu 100% kontrollierbar, das ganz ohne Kommandos. Wollen wir jetzt noch den Unterschied zwischen Kommando, Signal und Körpersprache diskutieren?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #107
Klar, der Hund ist zu 100% kontrollierbar, das ganz ohne Kommandos. Wollen wir jetzt noch den Unterschied zwischen Kommando, Signal und Körpersprache diskutieren?
Bist du nun Hoffnungsgarten? ;)


Des Weiteren, Hoffnungsgarten würde ich gerne von dir wissen, wie viele Leute von deinem Account schreiben.
Du bist 33 Jahre,oder?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #109
Gott, nein. Aber die Frage konnte man sich doch schenken. [emoji16]
Nein, die kann ich mir nicht schenken. Ehe ich mich hier nun noch darüber aufrege, ob jemand auch so unverantwortungslos ist, seine Läufige Hündin ohne Leine laufen zulassen.
Und es am ende dann doch noch Vernunft gibt und der Hund wenigstens dann angeleint wird und man nicht nur Angst Menschen seinen Willen aufdrängt... ;)
Frage ich einfach mal nach. :)
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #110
Ich bin momentan keine Hundehalterin. Gehe aber selbst mit Hunden und es war schon immer selbstverständlich für mich, dass ich auch auf Waldwegen ect. an denen keine Leinenpflicht herrscht, den Hund sobald mir Passanten entgegen kommen entweder anleine oder bei Fuß gehen lasse, evtl. auch sitzen lasse bis die Passanden vorüber sind, so das der Gegenüber erkennt, dass er vor meinem Hund nichts zu befürchten hat.

Seit einem unangenehmen Vorfall vor einiger Zeit fühle ich mich sehr unwohl, wenn mir ein größerer Hund entgegengesprungen kommt und ich merke, dass sein Besitzer nichts unternimmt um ihn zu bremsen.
Ich erkenne nämlich nicht, ob das jemand wie Hoffnungsgarten ist, der überheblich der Überzeugung ist, seine Hunde jederzeit im Griff zu haben und "annöhlen" sowieso nicht ernst nehmen würde, oder ob es schlichtweg jemand ist, der sich keine Gedanken macht, was der Hund bei anderen auslösen könnte. Ich erkenne auch vorab nicht, ob der Hund mich spielerisch mal gerne ins Bein zwicken würde, mich einfach freundlich begrüßen will oder vielleicht ganz ohne Interesse an mir vorüberspringen wird.

Ich habe keine Phobie und meine Vernunft sagt mir, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass ich tatsächlich einmal von einem aggressiven Hund angefallen werde. Aber die Beklemmung ist trotzdem da.

Ich bin für jeden Halter dankbar, der Rücksicht darauf nimmt, dass es Mitmenschen gibt, die sich einfach unwohl fühlen wenn ein ihnen unbekannter Hund auf sie zukommt und diese Situation vorab vermeiden.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #111
Und genau deshalb konnte man so schnell eingreifen, dass es nicht allzu schlimme physische Ausmaße hatte.
Wie soll es dann ohne Leine aussehen?
Na wie gesagt, ohne Leine wäre es vielleicht gar nicht dazu gekommen.
Aber auch wenn ein Hund unangeleint ist, und beißt, muss es ja nicht gleich heißen, dass er sich im Menschen festbeißt, oder ihn zerfleischt.
Sobald die Kontrolle in Form von Leine fehlt, malen sich die Menschen gleich die schlimmsten Szenarien aus.
Wobei wir an dieser Stelle festhalten wollen, dass die meisten Beißvorfälle im familiären Umfeld geschehen. Das aber nur am Rande.
Natürlich kann man auch zu einem unangeleinten beißenden Hund zügig hingehen, und ihn vom Opfer wegnehmen. Wer macht das denn bitte nicht?!

Und bitte wie? Dem Hund sagen, dass er keinen beißen darf?
Indem man den Hund sozialisiert.
Wenn man sich einen bissigen Hund aus dem Tierheim holt, muss man ihn die erste Zeit eben erst mal mit Maulkorb rumlaufen lassen. Nur der verhindert sicher das beißen.
Ein gut erzogener und sozialisierter Hund lässt sich auch auf Entfernung von Passanten und deren Hunden fernhalten.

Der Irrglaube ist dennoch gesetzlich verankert.
Inwiefern soll er denn überhaupt ein Irrglaube sein? Gerade in der Stadt ist die Leine ja nicht nur Sicherheit für Mitmenschen, sondern auch für den Hund selber, falls er wirklich mal erschreckt o.Ä.
Was soll man dagegen machen?
Er ist gesetzlich verankert (genau wie die SoKa-Listen) von Politikern, die in ihrem Leben noch nie ein Hundebuch gelesen haben.
Man sollte mehr aufklären. Vor allem über Hundeerziehung.
Wer seinen Hund nicht erziehen will oder kann, oder wer einen sehr schreckhaften oder ängstlichen oder aggressiven Hund hat, der muss natürlich anleinen, keine Frage. Ich bin nicht grundsätzlich gegen das anleinen. Ich bin nur gegen das unnötige, pauschalisierte, per Rechtsgewalt aufgenötigte anleinen MÜSSEN.
Anleinen sollte situationsabhängig und hundeabhängig sein.

Hab ich einen Hund? Will ich mit fremden Hunden konfrontiert werden?
Wenn ich später mal einen Hund haben möchte und das Umfeld und das Finanzielle stimmt, dann werde ich mir Infos aneignen.
Die Menschen, die sich einen Hund anschaffen, müssen nunmal damit rechnen, dass nicht alle super begeistert von Hunden sind und diese in ihrem direkten! Umfeld haben möchten.
Und ja, ich erwarte Verständnis für sowas.
Im Gegenzug ist es mir prinzipiell auch total egal, wenn jemand seinen Hund frei laufen lässt - sofern es nicht auf einem Spielplatz oder mitten in der Stadt ist - solange der Halter bereit ist, ihn bei Bedarf herabzurufen. Und der Bedarf besteht nun mal, wenn ich zB mit meinem Sohn spazieren gehe.
Ich hab auch kein Pferd, aber rege mich auch nicht auf, wenn ne Reitertruppe den gesamten Weg für sich in Anspruch nimmt, und ich zwischen die Bäume springen muss mit meinen Hunden. Die haben genauso ein Recht da zu sein, wie ich.
Obwohl ich kein Pferd besitze, hab ich schon einiges über deren Verhalten gelesen, um mich bei einem Zusammentreffen richtig verhalten zu können.
Über Straßenverkehr lernt man ja auch einiges, selbst wenn man kein Auto hat.

Konfrontieren tue ich niemanden mit meinem Hund.

Wie gut, dass ich in Deutschland lebe.
Und: Seit wann ist "deutsch" eine unterschwellige Beleidigung (oder was auch immer diese Aussage jetzt bedeuten sollte)?
Eine Beleidigung sollte es nicht sein, nur ein Hinweis darauf, dass hier alles genormt und gemaßregelt und unter Zwang sein muss, damit es angeblich funktioniert. Wenn du nur normkonform lebst (was ich nicht hoffe, und nicht glaube), ist das halt arm.

Das mit dem Zigarettenrauch in ne Tüte pusten funktioniert nicht :D , auch nicht, wenn es eine spezielle Papierfiltertüte ist. Einen Hund zu sozialisieren, und zu erziehen, so dass er nicht für andere gefährlich ist, funktioniert schon.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #112
Wobei wir an dieser Stelle festhalten wollen, dass die meisten Beißvorfälle im familiären Umfeld geschehen. Das aber nur am Rande.

Ich bin mir Hunden aufgewachsen. war 15 Jahre durchgehend von mindestens 3 Dackeln umgeben (eine Rasse, die für ihren Sturkopf bekannt ist) und ich wurde 1x richtig gebissen; von einem fremden Dobermann, dessen Besitzer auch nichts von Leinen hielt und seinen Hund beim Spatziergang in der ehemaligen Wochenendhaus-Siedlung vorlaufen ließ. Dabei ging das Tier regelmäßig zum Markieren in unsere Einfahrt. Als ich dann für ein Taschengeld das Laub dort (wo wir noch ein Wochenendhaus besitzen, das nicht ständig bewohnt wird) wegfegen wollte, kam er auf mich zugelaufen und hat mich angesprungen und in die Brust gebissen.

Achja, zu den Dackeln kamen noch* Gasthunde, 3 Generationen von Welpen und weitere Hunde von Familienmitgliedern, die anderen Rassen angehörten (nur der Vollständigkeit halber erwähnt

*Editiert
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #113
Naja, aber in dem Punkt hat Hoffnungsgarten recht. Die meisten Beißvorfälle passieren im familiären Umfeld. Leider besonders häufig Kinder. Das mag bei dir anders gelaufen sein, aber das sind die Statistiken. Heißt ja auch nur "die meisten" und nicht "alle".

Ist für mich allerdings absolut kein Argument den Hund in einer Fußgängerzone frei herumlaufen zu lassen, denn wie gesagt: "die meisten" sind nicht "alle".

Vor allem ist es für mich immer wieder ein Argument dafür, dass kein Hund 100% vorhersehbar ist. Solche Unfälle passieren nämlich auch vorzugsweise dort, wo es vorher heißt: "Der würde niiiemals das Kind beißen!".
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #114
Off-Topic
Garten was für Hunde hast du eigentlich?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #115
... ABER. wenn ein Hund ab einer gewissen Größe direkt auf mich zugerannt kommt, bekomme selbst ich mitunter ein mulmiges Gefühl.
Ich auch.
Würde ich bzgl. meiner Hunde auch niemandem zumuten.

, ich schließe mich exe an, ich bin nicht neidisch, dass deine Hunde in der Stadt an befahrenen Straßen herumlaufen und Passanten belästigen
Das tun sie nicht. Bitte unterlasse solche Unterstellungen.

Was hat mein Hund in der Stadt verloren? Nix. Es ist eng, laut, hektisch - da gehe ich lieber in Ruhe shoppen.
Da haben wir wohl unterschiedliche Vorstellungen von „Stadt“.
Beispiel Berlin: Die Hälfte der Fläche dieser „Stadt“ ist „Randgebiet“, also weitläufig, mit viel Grün, Gewässern, breiten Wegen, übersichtlichem Gelände, und ohne Lärm.

Willst du mich veralbern? Willst du generell die Leute hier veralbern?
Nein, ich will nur falsche Unterstellungen richtig stellen.
Ich lass mir keine Worte in den Mund legen, die ich nie gesagt habe.

Es ging um die Situation, dass der Hund auf "offener" Straße ohne Leine läuft und auch in Kontakt mit Mitmenschen kommt, darunter auch Leute, die Angst vor Hunden haben.
Keine Ahnung was hier mit offener Straße gemeint ist. Auf einem Fußgängerweg kennt der Hund die Kante und hält da an, bzw. schwenkt nicht aus.
Auf ner Dorfstraße ohne Bürgersteig läuft der Hund dicht neben mir. Ob mit oder ohne Leine kommt auf die Tagesform an.

Wir reden hier von einer für dich unbekannten Person auf offener Straße, die Angst vor Hunden hat und ein unangeleinter Hund, der nicht mal neben seinem Besitzer läuft, kommt ihm entgegen. Du schlägst als Alternative für die Betroffenen (die Angstpatienten!!!) einen Smalltalk + Hundeerklärung vor.
Ja. Was ist daran schlimm. :102: Muss er ja nicht drauf einsteigen. Es ist nur ein Angebot.

Das ist aber nun mal in dieser Situation keine Alternative die man probieren sollte bzw. der Angstpatient kann es natürlich von sich aus probieren, aber es ist nichts, was du als Hundehalter probieren solltest.
Warum nicht? Warum wird man hierzulande gleich als gemeingefährlicher messerstechender Serienkiller eingestuft, wenn man Smalltalk halten will?
Es ist doch nicht so, dass ich mit meinen drei Hunden schnurstracks auf den offensichtlich ängstlichen Menschen wie ne Wand draufzumarschiere, und zwei Zentimeter vor ihm anhalte, und ihm ein Gespräch aufnötige. Das sind Phantasien, nichts weiter.
Ich und meine Hunde bleiben auf Abstand. – Ja, man kann auch mit Abstand aneinander vorbeilaufen. Und man kann auch mit Abstand einen Smalltalk beginnen.

Sicherlich muss man nicht jedem Menschen in den Kopf schauen, ob da nun mal zufällig einer Angstpatient ist oder nicht, aber gerade im Fall "freilaufender Hund in Fußgängerzone" haben ja nicht nur Angstpatienten tatsächlich Angst, sondern wahrscheinlich die Mehrheit der Menschen (kommt natürlich auch sehr auf die Größe und das Aussehen des Hundes an).
Und auf die Aufgeklärtheit der Bevölkerung.
In dörflichen Gegenden reagieren deutlich mehr Menschen ängstlich auf Hunde, als in der Stadt.
Hier herrscht eine große Toleranz gegenüber Hunden, auf dem Dorf haben viele Leute nur Erfahrung mit verwahrlosten Zwingerhunden, oder aggressiven Hofwachhunden.

Ich kann ja auch nicht ahnen, ob mein Gegenüber jetzt eine Angst vor schwarzer Kleidung hat und ich ihm mit meiner schwarzen Jacke Angst mache.
Eben. Es gibt tausende Trigger. Für jeden Menschen ist was dabei.

Aber das ist eben etwas anderes, als einen Hund unangeneleint durch eine Fußgängerzone laufen zu lassen, egal wie gut erzogen er ist. Das wäre dann eher vergleichbar mit einer Waffe die ich sichtbar in der Hand trage und damit herumlaufe. Ob das am Ende eine nicht funktionstüchtige Waffe ist, ist den Menschen egal. Angst haben sie trotzdem.
Naja, das ist schon ein Unterschied.
Eine Waffe ist ausschließlich zum töten konstruiert.
Ein Hund dagegen hat viele „Funktionen“.
Zuallererst mal ist er heutzutage „Sozialpartner“ und Begleiter.
Er hilft bei der Jagd, beim Hüten, beim Bewachen und Verteidigen, beim Suchen und Aufstöbern.
Er hilft, Menschen zu führen, zu therapieren, zu sozialisieren. Er hilft, Menschen fit zu halten.
Dass ihm immer nur negative Merkmale angelastet werden („kackt und beißt“) ist so unglaublich traurig.

Mal von dem Part der Rücksicht abgesehen, der dir ja sowieso am Hintern vorbei geht
Nein, geht er nicht! :x
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #116
Er ist gesetzlich verankert (genau wie die SoKa-Listen) von Politikern, die in ihrem Leben noch nie ein Hundebuch gelesen haben.
Man sollte mehr aufklären. Vor allem über Hundeerziehung.
Wer seinen Hund nicht erziehen will oder kann, oder wer einen sehr schreckhaften oder ängstlichen oder aggressiven Hund hat, der muss natürlich anleinen, keine Frage. Ich bin nicht grundsätzlich gegen das anleinen. Ich bin nur gegen das unnötige, pauschalisierte, per Rechtsgewalt aufgenötigte anleinen MÜSSEN.
Anleinen sollte situationsabhängig und hundeabhängig sein.

Und wer entscheidet das?
Wer soll deiner Meinung nach entscheiden in welchen Situationen Hunde anzuleinen sind und welcher Hund generell an die Leine sollte und wann ein Hund sich bisher gut genug benommen hat, dass er ohne Leine gehen kann.
Wo da die Grenzen ziehen?
Bei den Leuten, die der Meinung sind, dass ihre Hunde 100%ig funktionieren und nie was passiert? Solche realitätsfremde Meinungen gibt es bei nicht wenigen Hundehaltern, bis dann mal was passiert, was dem widerspricht.

Es ist einfach nicht möglich zu sagen, bei dem Hund eine Leine und bei dem Hund nicht, weil es niemanden gibt, der das beurteilen kann. Man kann keine Richtlinien erstellen, wann ja und wann nein. Oder seh ich das falsch?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #117
Ich auch.

Nein, ich will nur falsche Unterstellungen richtig stellen.
Ich lass mir keine Worte in den Mund legen, die ich nie gesagt habe.

Ich habe auf exakt deine Worte geantwortet. Du sprichst von einer Alternative, die es in meinen Augen in dieser Situation einfach nicht gibt.

Keine Ahnung was hier mit offener Straße gemeint ist. Auf einem Fußgängerweg kennt der Hund die Kante und hält da an, bzw. schwenkt nicht aus.
Auf ner Dorfstraße ohne Bürgersteig läuft der Hund dicht neben mir. Ob mit oder ohne Leine kommt auf die Tagesform an.
Neben der Straße, auf dem Fußgängerweg oder auf der Fußgängerzone. Im Prinzip geht es vor allem darum, dass dort fremde Menschen sind und eben evtl. noch zusätzlich Straßenverkehr.

Ja. Was ist daran schlimm. :102: Muss er ja nicht drauf einsteigen. Es ist nur ein Angebot.
Für einen Angstpatientien ist das mit unter sogar sehr schlimm.

Warum nicht? Warum wird man hierzulande gleich als gemeingefährlicher messerstechender Serienkiller eingestuft, wenn man Smalltalk halten will?
Es ist doch nicht so, dass ich mit meinen drei Hunden schnurstracks auf den offensichtlich ängstlichen Menschen wie ne Wand draufzumarschiere, und zwei Zentimeter vor ihm anhalte, und ihm ein Gespräch aufnötige. Das sind Phantasien, nichts weiter.
Ich und meine Hunde bleiben auf Abstand. – Ja, man kann auch mit Abstand aneinander vorbeilaufen. Und man kann auch mit Abstand einen Smalltalk beginnen.

Also führst du deine Hunde doch neben dir?!?


Und auf die Aufgeklärtheit der Bevölkerung.
In dörflichen Gegenden reagieren deutlich mehr Menschen ängstlich auf Hunde, als in der Stadt.
Hier herrscht eine große Toleranz gegenüber Hunden, auf dem Dorf haben viele Leute nur Erfahrung mit verwahrlosten Zwingerhunden, oder aggressiven Hofwachhunden.

Da habe ich das komplette Gegenteil erlebt!


Eben. Es gibt tausende Trigger. Für jeden Menschen ist was dabei.

Auf jeden Fall.. deswegen schrieb ich ja auch, dass man nicht auf alles eingehen kann. Man weiß das meiste auch schlicht und einfach nicht. Ein freilaufender Hund in einer Fußgängerzone ist aber einfach etwas anderes und dort ist es (je nach Größe und Aussehen des Hundes) die Mehrheit, die Angst hat und nicht vereinzelte Personen, denen man nicht in den Kopf schauen kann (und wenn ich es könnte, würde ich Rücksicht nehmen!)

Naja, das ist schon ein Unterschied.
Eine Waffe ist ausschließlich zum töten konstruiert.
Ein Hund dagegen hat viele „Funktionen“.
Zuallererst mal ist er heutzutage „Sozialpartner“ und Begleiter.
Er hilft bei der Jagd, beim Hüten, beim Bewachen und Verteidigen, beim Suchen und Aufstöbern.
Er hilft, Menschen zu führen, zu therapieren, zu sozialisieren. Er hilft, Menschen fit zu halten.
Dass ihm immer nur negative Merkmale angelastet werden („kackt und beißt“) ist so unglaublich traurig.

Für viele Leute gibt es da (leider) gar keinen Unterschied und ja, das ist traurig. Man hilft aber nicht, in dem man seinen Hund in der Fußgängerzone frei herumlaufen lässt. Du magst vielleicht denken "dann merken sie ja, dass die Hunde gar keine Gefahr darstellen", die Leute denken aber nur "Diese *** Hundehalter nehmen einfach keine Rücksicht!"



Nein, geht er nicht! :x
Er?
Meinst du die Rücksicht?

Ich kenne dich nicht, aber nach allem was du hier geschrieben hast, ist genau das nun mal das Bild, was hängen bleibt.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #118
Ick würde sagen, da spricht der Neid.
Bitte, in einer Diskussion jemandem zu unterstellen er sei „nur neidisch“ um ihn so mundtot zu machen und sein Argument nicht gelten lassen zu müssen ist nun wirklich nicht gerade die feine, englische Gesprächskultur.
Ich bitte darum solche Unterstellungen in Zukunft zu unterlassen, sie taugen nämlich zu nichts als Provokation und führen in keinster Weise dazu deine eigenen Argumente zu bestärken, sondern sind nichts als ein erfundenes Atribut welches du anderen zuweist um sie als „gesprächsunfähig“ aus der Diskussion zu extrahieren während deine eigene Meinung gleichzeitig unanfechtbar wird.

Solche Rethorik ist einfach ein absoluter Tiefschlag, zwar zwischen den Zeilen, aber nichts desto trotz unterhalb der Gürtellinie.
Wenn es nicht deine Absicht ist zu provozieren, dann sei dahingehend bitte in Zukunft ein wenig gemäßigter im Ton.


Ja, das ist Mist. Aber er stirbt davon nicht. UND er macht eine positive Erfahrung. UND er hat jederzeit die Möglichkeit, eine Therapie bei einem Therapeuten anzufangen.

Das ist eindeutige eine Aussage von einem Menschen, der ganz offensichtlich noch nie eine Panikattake gehabt hat. Ich meine, dass ist schön für dich, und ja man stirbt auch nicht daran, aber es fühlt sich verdammt danach an als wenn man sterben würde, und die Panik allein kann so stark sein, dass man gar nicht mehr in der Lage ist in der entsprechenden Situation eine „positive Erfahrung“ zu machen, weil alles von dem Todes-Panik-Gefühl überschattet wird.
Schlimme Angst fühlt sich in etwa so unangenehm an, wie wenn man die Hand auf die heiße Herdplatte drücken würde (und genau wie eine physische Verletzung kann sie tagelanges Unwohlsein nach sich ziehen). Da sollte man nicht so voreilig sein und denken „der macht ja dann ne gute Erfahrung“.
Wann und ob jemand eine Therapie bei einem Therapeuten macht ist immer noch seine Sache, zudem ist es selbst für Therapiewillige oftmals extrem schwer zeitnah einen geeigneten Therapeuten zu finden, da vergehen teilweise Jahre.


Und ich kenne nur eine handvoll Leute, die ihre Hunde so gut erzogen haben, wie ich meine.

Hier interessiert mich übrigens dann doch mal, mit welcher Methodik deine Hunde erzogen sind.
Welche Wundererziehung verspricht 100%ige „Funktionsfähigkeit“?
Noch dazu die Frage, wie denkst du über schwierige Hund die z.B. unverträglich mit anderen sind, oder z.B. tatsächlich weglaufen wenn sie sich erschrecken. Sind das aus deiner Sicht lösbare Probleme in der Erziehung, denn wenn ja schließe ich auch hier die Frage an, wie man einem Hund der keine Artgenossen mag beibringt selbstständig (also ohne dass er im Kommando steht) immer 100% freundlich zu sein? (Freundlichkeit aus Menschensicht natürlich, gerade Rüden prügeln sich auch mal ganz gerne miteinander, es ist in diesen Fällen sogar selbstbelohnendes Verhalten)

Vielleicht liest du aus der Art meiner Fragestellung heraus, dass ich dir nicht glaube, dass es eine Art der Erziehung gibt die dazu führt dass jeder Hund 100% zuverlässig sein kann, deswegen bitte ich dich hier um eine detailliertere Ausführung.
Auf welche Literatur beziehst du dich, welches Training verspricht dem Halter 100%ige Verlässlichkeit des Hundes?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #119
Off-Topic
Das hier würde mich allerdings auch sehr interessieren.
Würde ja meine Arbeitslosigkeit bedeuten, wenn da jemand auf so eine Goldader gestoßen wäre;)


Und ich kenne nur eine handvoll Leute, die ihre Hunde so gut erzogen haben, wie ich meine.


Hier interessiert mich übrigens dann doch mal, mit welcher Methodik deine Hunde erzogen sind.
Welche Wundererziehung verspricht 100%ige „Funktionsfähigkeit“?
Noch dazu die Frage, wie denkst du über schwierige Hund die z.B. unverträglich mit anderen sind, oder z.B. tatsächlich weglaufen wenn sie sich erschrecken. Sind das aus deiner Sicht lösbare Probleme in der Erziehung, denn wenn ja schließe ich auch hier die Frage an, wie man einem Hund der keine Artgenossen mag beibringt selbstständig (also ohne dass er im Kommando steht) immer 100% freundlich zu sein? (Freundlichkeit aus Menschensicht natürlich, gerade Rüden prügeln sich auch mal ganz gerne miteinander, es ist in diesen Fällen sogar selbstbelohnendes Verhalten)

Vielleicht liest du aus der Art meiner Fragestellung heraus, dass ich dir nicht glaube, dass es eine Art der Erziehung gibt die dazu führt dass jeder Hund 100% zuverlässig sein kann, deswegen bitte ich dich hier um eine detailliertere Ausführung.

Auf welche Literatur beziehst du dich, welches Training verspricht dem Halter 100%ige Verlässlichkeit des Hundes?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #120
Off-Topic
Zitat: Schlimme Angst fühlt sich in etwa so unangenehm an, wie wenn man die Hand auf die heiße Herdplatte drücken würde (und genau wie eine physische Verletzung kann sie tagelanges Unwohlsein nach sich ziehen)

Ich möchte ergänzen, dass es tatsächlich Schmerzreize sind, die einem Menschen aus einer Panikattake raushelfen. Ich da eine Reihe von Mitteln kennengelernt, die man (nach Absprache) anbieten kann. Besonders "beliebt" sind scharfe Chilis und das Riechen an Amoniak (bekommt man in Ampullen) ohne diese Reize ist logisches Denken nicht möglich. Die Situation, das Angstgefühl ist Lähmend und dreht sich im Kreis.
Kannst du dir Vorstellen so eine Angst zu haben, dass dir nur etwas Hilft, das körperliche Schmerzen verursacht?
 
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