Die Sache mit der Leinenpflicht

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  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #161
Off-Topic
Mal ne ganz gewagte These. Das Thema könnte vielleicht auf Seite 1 beginnen. ;)
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #162
Off-Topic
Ich finde persönlich auch, dass dieser Thread sehr ausgeartet ist. Ich bin absolut nicht Hoffnungsgartens Meinung, aber wenn 5 und mehr User gegen mich schießen, würde ich auch irgendwann zickig werden.
Sie hat ihre Meinung und das ist ihr gutes Recht. Ich denke, irgendwann muss auch mal gut sein.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #163
Off-Topic
Im ersten Video sieht man bei dem Hund der ganz rechts läuft doch sogar die Antenne vom E-Halsband :?
Die Hunde halten auch keinen Blickkontakt, scheinen kein Interesse an ihrem "Herrchen" zu haben, das ist kein Vertrauen, kein "will to please", dass ist nichts anderes als Meideverhalten.
Die Hunde freuen sich nicht in seiner Nähe zu sein, sondern sie fürchten sich davor sich auch nur ein paar Meter von ihm zu entfernen (schaut mal wie gerade auf dem ersten Video die Hunde weiter außen nach innen drängen, die haben eindeutig Angst die kritische Linie zu überschreiten).

Die Hunde gehen geduckt, wirken steifbeinig und unentspannt auf mich, nicht fröhlich, nicht offen....eine ganze Hundemeute bestehend aus Angst.
Ich habe auch keine Ahnung warum man so ein Rudel geborchener Wesen um sich haben möchte, es sei denn man hat ein gewisses sadistischs Interesse an der Macht die man über sie hat.

Für mich nicht faszinierend oder gar neiderregend, sondern einfach nur ekelhaft. Sorry aber auf den Videos sieht man zwar nicht wie die Hunde bestraft werden, aber mir wird trotzdem schlecht wenn ich das sehe :(


Indem man ihm beibringt, die anderen zu akzeptieren. Sozialisation halt. Und man hält testosterongesteuerte Provokateure von ihm fern..
*
Und genau hier interessieren mich Details, wie genau soll man z.B. einem "testosterongesteuerten Provokateur" beibringen, dass er mit allen anderen Rüden supi-supi sein soll?
Klar kann er lernen an anderen geordnet vorbeizugehen, aber wie soll ihm beibringen im freien Spiel ebenfalls nicht seinen Spaß zu haben?
Es ist nicht anders als wenn man es schaffen könnte einen Vollblutjäger mit den Hühnern alleine im Hof zu lassen.
Sowas geht einfach im Ernstfall nur über Meideverhalten und Strafe, da ich persönlich dies jedoch ablehne bedeutet es doch im Umkehrschluss, dass der Jagdhund nie die Chance haben darf zu jagen (und das bedeutet in kritischen Gegenden eben meistens Leine), bzw dass der Raufbold niemals frei mit den anderen Hunden auf der Hundewiese spielen kann (zumindest sobald Rüden dazwischen sind).
Wie genau sollte also ein Trainig mit positiver Bestärkung aussehen, welches so stark ist, dass es sogar selbstbelohnendes Verhalten zu 100% abstellt?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #164
Ich denke viele hier geben eher weniger auf die Vorschriften, als einfach auf den gesunden Menschenverstand gepaart mit Rücksicht und einer Portion Vorsicht.
Hoffnungsgarten kümmert sich um nichts davon.
Das ist überhaupt nicht wahr, sondern einfach nur eine Unterstellung!

Alle anderen haben dann ihrer Meinung nach eben unerzogene Hunde und sind nur neidisch.
Das habe ich nie geschrieben!
Ich habe zwei User gefragt, ob da der Neid spricht, weil sie so gehässig waren.
Und ja, ich wünsche mir von HHern generell, dass sie ihre Hunde besser erziehen, damit sie ihnen mehr Freiheiten bieten können. Das heißt nicht, dass „alle“ unerzogene Hunde haben!

Mich persönlich stören diese Aussagen:
(.....)
Beides unterstellt Leinennutzern, dass der Hund nicht erzogen sei.
Diese von dir zitierten Aussagen sind aus dem Zusammenhang gerissen. Ich hatte mich an der Stelle (die ersten beiden Zitate) gegen Gehässigkeiten gewehrt, und bin da etwas deutlicher geworden.
Wenn dich die Aussagen stören, dann guck, wo sie herrühren.

Was ist wenn das bei ihr z.B. so aussieht?
-link-
Uuah!! Wie übel ist das denn!! :shock::shock::shock:
Neh, sowas würde ich nie nem Hund antun.
Die Kommentare unter dem Video sagen ja schon alles. Abartig sowas.

Sie schrieb, dass ihre Hunde nicht im Kommando stehen und auch nicht neben ihr laufen (also nicht "bei Fuß").
Nicht die ganze Zeit. Können tun sie es, wenn es nötig ist. ;) Z.B. an engen Wegen, überfüllten Bahnhöfen (am Bahnhof sind sie dann auch angeleint).

Aber muss man das in jeder Situation erzwingen, nur weil man es nach der eigenen Meinung kann?
Ich erzwinge nichts, natürlich handele ich auch situationsbedingt, gemäß dem gesunden Menschenverstand.
Vielleicht haben wir auch unterschiedliche Vorstellungen von „Fußgängerzone“. Ich verstehe darunter alles, was irgendwie für Fußgänger begehbar ist.

Du meinst wahrscheinlich eher „Touri-Einkaufsmeile“.

Hier würde ich die vielleicht auch nicht kreuz und quer rumdackeln lassen:



















Weil ich bei Menschenandrang den Überblick verliere, bzw. mich meine Hunde bei dem Bein-Wirrwarr nicht mehr schnell genug finden, und dann rasch verunsichert sind.

-------------------------------------------

So, hier aber vielleicht schon. Es sind die selben Straßen/Plätze nur zu anderen Uhrzeiten an anderen Tagen, bei anderem Wetter:
























Ich habe mir jetzt mal ein anderes Video von dem angesehen und bin wirklich geschockt.
Was der seinen Hunden zumutet ist furchtbar.
Man, was ist das denn für einer, wo kommt der her?! Müsste man direkt einbuchten, sowas.
Deutschland kann es nicht sein.
Obwohl man auch von gewaltbereiten deutschen Trainern viele solcher Videos im Netz findet.
Und irgendwie benutzen die auch alle die selbe Musik.

Ich gehe davon aus, dass dieser junge Mann einen sehr, sehr kleinen Penis hat.

Die Hunde sind alle hochgradig gestresst. Extrem ängstlich.
Normalerweise laufen Hunde nur selten so dicht gedrängt auf einem Haufen. Sie unterschreiten ständig gegenseitig ihre Individualdistanz/Wohlfühlzone. Der hintere muss permanent damit rechnen, ne Hacke ans Kinn zu bekommen.
Und dann werden sie auch noch in dieses kleine Auto gepfercht.

Ich geh mal kurz brechen.


Edit:
Barnstable, Massachusetts, ok. Was soll man da noch sagen.


OT:
. da hier ein doppel account betrieben wird und unsere user das gerne wissen dürfen wenn zwei leute von einem schreiben. Was nach unseren regeln nicht erlaubt ist.
Das bin aber nicht ich!

Unter welchem anderen Account ist/ war sie denn hier noch unterwegs?
Unter keinem!!!!!!!!!!!
Man ey, streut doch bitte nicht solche Gerüchte!!

OT Ende



Wenn sie nämlich in kritischen Situationen (Fußgängerzone, Hauptstraße etc.) sowieso neben dir laufen, spricht doch nichts dagegen sie aus Vorsicht und Rücksicht an die Leine zu nehmen, oder?
Es ist umständlich. :102:
Und dem Hund unangenehm.
Es verhindert ein flüssiges vorankommen.

Und genau hier interessieren mich Details, wie genau soll man z.B. einem "testosterongesteuerten Provokateur" beibringen, dass er mit allen anderen Rüden supi-supi sein soll?
Zuerst mal, ihn nicht isolieren. Also nicht nur nachts auf einsamen Feldwegen langhuschen.
Hundeschule, Gruppentraining, Hundespielplatz, Maulkorb.
Angeleint in Wohngebieten. Es muss eine Generalisierung stattfinden, es darf für den Hund nichts außergewöhnliches mehr sein.
Viel Bindungsarbeit. Bestätigung bei gutem Verhalten.

Sowas geht einfach im Ernstfall nur über Meideverhalten und Strafe, da ich persönlich dies jedoch ablehne bedeutet es ...
100% gewaltfrei geht nicht.
Dann musst du halt anleinen.

Wenn ein Hund neu bei mir ist, und abdreht, bin ich da sehr hart.
Andere würden das Wort „konsequent“ benutzen, aber das ist meist nur eine beschönigende Formulierung. Ich bin da ehrlicher.
Man muss dem Hund deutlich Regeln aufzeigen und Grenzen setzen. Wenn er die Grenzen begriffen hat, kann er sich innerhalb dieser frei entfalten. Und daran kann man sich dann erfreuen.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #165
Hoffnungsgarten, es war meine falsche Formulierung, verzeihung, es sollte Doppel-Account Nutzung heissen.
Sprich, Ein Account= zwei Nutzer. Dieses ist bei uns nicht erlaubt und hat uns alle stutzig gemacht.

Aber du hast ja die Daten nun nachgetragen, so wie du schreibst. Jedoch scheinbar nicht abgespeichert.
Bitte ändere dieses noch einmal um.
Vielen dank.

Und hier Streut niemand Gerüchte, es ist unseren Usern gegenüber nur einfach nicht Fair, wenn sich zwei Leute unter einem Account bewegen.
Du sagst, das sei nicht so, glaube ich dir auch.

Hat sich ja nun geklärt, also bitte entspannen. Danke.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #166
Es muss eine Generalisierung stattfinden
Ich bin der Meinung dies geht nicht.
Ein Raufbold kann lernen "Ich darf nicht einfach mit jedem anderen Rüden einen Kommentkampf anfangen wenn ich Lust darauf habe" und ein Jagdhund kann lernen "Ich darf dieses Huhn jetzt nicht angehen" aber beides geht im Grunde nur während sie im Kommando stehen (beim Jagdhund wird es ohne Straferziehung hier schon schwer).

Eine Generalisierung im Sinne von "Ich habe richtig Lust zu diesem anderen Rüden nett zu sein" bzw "Ich möchte dieses Huhn gar nicht jagen" kann man gerade bei eigentlich selbstbelohnendem Verhalten meiner Meinung nach nicht erreichen.

Es ist ähnlich wie wenn ein Mensch Diät macht, dann kann er sich auch vornehmen "Ich esse keine Süßigkeiten mehr" und dies dann durchziehen, es dürfte aber sehr schwer sein für ihn zu einer generellen "Ich habe nie wieder Appetit auf Süßigkeiten"-Einstellung zu kommen.
Verstehst du was ich meine? Diszipliniertes Verhalten ist etwas anderes als ein generalisierter Automatismus.
100% gewaltfrei geht nicht.
Dann musst du halt anleinen.

Wenn ein Hund neu bei mir ist, und abdreht, bin ich da sehr hart.
Ich gestehe ich gehöre relativ ausdrücklich zur Wattebausch-Fraktion, dabei finde ich leichte Körperlichkeiten allerdings noch nicht schlimm, was ich aber nicht mag ist in großem Maße über Druck bzw Strafe und damit Meideverhalten zu arbeiten.
Ehrlich, ich kann sowas nicht, bevor ich einem Tier Schmerzen zufügen würde, lebe ich lieber mit seinen Macken (natürlich kann man auch darüber geteilter Meinung sein, viele meinen ein Hund hat mehr vom Leben wenn er öfter von der Leine kommt, ich denke ein Hund hat mehr vom Leben wenn er in schwierigen Situationen angeleint aber seelisch konfliktfrei ist, aber das ist wieder ein anderes Thema..).
Was bedeutet "hart" für dich? Das ist ja ein dehnbarer Begriff.

Zuerst mal, ihn nicht isolieren. Also nicht nur nachts auf einsamen Feldwegen langhuschen.
Hundeschule, Gruppentraining, Hundespielplatz, Maulkorb.
Angeleint in Wohngebieten. Es muss eine Generalisierung stattfinden, es darf für den Hund nichts außergewöhnliches mehr sein.
Viel Bindungsarbeit. Bestätigung bei gutem Verhalten.
Da ich selber einen Rüden habe der nicht gut mit anderen (intakten) Rüden kann (bzw großen Spaß daran hat mit diesen eine Prügelei vom Zaun zu brechen) frage ich aus eigenem Interesse noch mal nach deinem ganz konkreten Rat hier:
Hundewiese: sobald die Leine los ist, oder sich ein andere unkastrierter Rüde nähert während er angeleint ist beginnt das große Kläffen und Schnappen und mindestens ein anderer Hund findet sich auf jeder Hundewiese der so richtig Lust hat sich davon provozieren zu lassen und schon gehts los (es handelt sich wohl gemerkt um Kommentkampf, also gibt es in der Regel keine ernsten Verletzungen (einmal hat er sich aber doch ein Ohr eingerissen).
Wie würdest du konkret vorgehen? Wie bringst du so einem Hund bei keine Prügelgelegenheit mehr wahr zu nehmen, bzw keine Lust mehr auf Prügeleien zu haben?
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #167
:)

schreibt entspannt:
Geburtsdatum geht nicht zu ändern. (was auch Sinn macht, denn Geburtsdaten ändern sich eher selten ..)
Falls es doch geht, .... PN

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

OT:

Ich bin der Meinung dies geht nicht.
Ein Raufbold kann lernen "Ich darf nicht einfach mit jedem anderen Rüden einen Kommentkampf anfangen wenn ich Lust darauf habe" und ein Jagdhund kann lernen "Ich darf dieses Huhn jetzt nicht angehen" aber beides geht im Grunde nur während sie im Kommando stehen (beim Jagdhund wird es ohne Straferziehung hier schon schwer).
Mit echten Jägern kenne ich mich nicht aus. Hatte ich noch nicht. Also z.B. Windhunde. Kriege demnächst wohl ne Bracke. Und muss zugeben, hab ein bisschen Angst davor.
Die Huskyhalter, die ich bisher schon kennenlernen durfte, haben mMn ne Menge falsch gemacht. Nichts spezielles, nur tausend Kleinigkeiten, die sich summiert haben. Nach ner Weile stellt sich bei vielen HHn raus, dass sie zwar wollen, dass ihre Hunde funktionieren, sie aber an ihrem eigenen Verhalten partout nichts ändern wollen. Letztendlich wird dann doch der Einfachheit halber alles auf die „schwierige Rasse“ geschoben.
Ich würde gerne ausführliche Anti-Jagd-Seminare besuchen, die sind nur so teuer. :?

Raufbolde finde ich im Vergleich dazu leicht zu erziehen.

Eine Generalisierung im Sinne von "Ich habe richtig Lust zu diesem anderen Rüden nett zu sein" bzw "Ich möchte dieses Huhn gar nicht jagen" kann man gerade bei eigentlich selbstbelohnendem Verhalten meiner Meinung nach nicht erreichen.
Neh, kann man auch nicht.
Mit Generalisierung meinte ich auch eher, dass andere Hunde, die einen passieren, vom Raufer nicht mehr als Aliens angesehen werden, die es zu verjagen gilt, sondern als eben „nichts besonderes“. So wie .. Autos, Grashalme, plattgetretener Kaugummie.
Dass er eben einfach nicht mehr austickt.
Das erreiche ich, indem ich in vielen verschiedenen Situationen, mit vielen verschiedenen Hunden, viele verschiedene Dinge mit ihm mache.
Und indem ich z.B. keinen Leinenkontakt zulasse.

Es ist ähnlich wie wenn ein Mensch Diät macht, dann kann er sich auch vornehmen "Ich esse keine Süßigkeiten mehr" und dies dann durchziehen, es dürfte aber sehr schwer sein für ihn zu einer generellen "Ich habe nie wieder Appetit auf Süßigkeiten"-Einstellung zu kommen.
Verstehst du was ich meine?
Ja.

Diszipliniertes Verhalten ist etwas anderes als ein generalisierter Automatismus.
Aber auch eine Abmilderung der Aggression ist doch schon ein Riesenfortschritt. Das verselbsständigt sich dann, und führt zu immer besseren Ergebnissen.

Wie machen das denn Menschen, wenn sie ein Anti-Aggressionstraining machen? (wovon ich keine Ahnung habe)
Ich gehe davon aus, sie lernen ein Alternativverhalten. Reden.
Das gleiche lernen Hunde von anderen Hunden. Richtig miteinander kommunizieren.
Das ist mMn eins der wenigen Dinge, womit CM absolut recht hat.

Ich gestehe ich gehöre relativ ausdrücklich zur Wattebausch-Fraktion,
Ich auch.
Trotzdem bin ich realistisch genug, dass ich weiß, dass anfängliche, gut getimte, und im richtigen Maß gesetzte Maßregelung nicht vollständig weggelassen werden kann.

dabei finde ich leichte Körperlichkeiten allerdings noch nicht schlimm, was ich aber nicht mag ist in großem Maße über Druck bzw Strafe und damit Meideverhalten zu arbeiten.
Wir sollten vielleicht unterscheiden zwischen zuverlässigem Gehorsam, und Meideverhalten.
Nebenbei (das weißt du sicher), Kadavergehorsam ist nicht unbedingt immer erkennbar an geducktem, wegweichendem Meideverhalten.
Nur weil ein Hund himmelt und klebt, mit „freudig“ vorgestellten Ohren und wedelnd, hat das in den allerwenigsten Fällen einen fairen Trainingshintergrund.
Ihr braucht nur mal bei y Fuß laufen o.ä. suchen. Obedience. Da gibts Penisamputierte zu Hauf zu sehen.

„Strafe“ bringt auch nicht viel. Weil sie hinterher stattfindet. Man muss den Hund währenddessen korrigieren. Wobei das Wort „korrigieren“ meist stellvertretend für Leinenruck genutzt wird, was ich nicht mache.

Was bedeutet "hart" für dich? Das ist ja ein dehnbarer Begriff.
Können wir uns gerne per PN drüber unterhalten (OT). Das Thema führt jetzt hier nur zu neuem Krawall.

Da ich selber einen Rüden habe der nicht gut mit anderen (intakten) Rüden kann (bzw großen Spaß daran hat mit diesen eine Prügelei vom Zaun zu brechen) frage ich aus eigenem Interesse noch mal nach deinem ganz konkreten Rat hier:
Hundewiese: sobald die Leine los ist,
Präsent sein. Ihn körpersprachlich rechtzeitig davon abhalten.
Nicht unnett zu ihm sein, wenn er den Kampf beendet.
NICHT anmeckern oder körpersprachlich strafen (aus Peinlichkeit dem anderen Halter gegenüber), wenn er „nur“ mal eben nen anderen anzickt.
Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Das zusammengeraffte Zaumzeug als Eckzahn nutzen.
Zeige immer SOFORT (Millisekunde) nach Maßregelung ein Alternativverhlten auf, welches er nutzen kann (also lass ihn nicht im Regen stehen).

oder sich ein andere unkastrierter Rüde nähert während er angeleint ist beginnt das große Kläffen
Halti. :102: Wäre zwar meine letzte Wahl, aber dir würd ich zutrauen, dass du es richtig und nur kurzfristig einsetzt. (so jetzt rein vom lesen her)
Außerdem, dein Hund muss dir insofern vertrauen können, dass du den anderen fernhältst. Diese Erfahrung muss er machen.
Gleichzeitig (Zufallsprinzip) darf er die Erfahrung machen, vorbeischlendernder anderer Rüde + ich (Schlappi) gucke entspannt in der Gegend rum/mein Frauchen an = Fleischwurst.
Oder andere vorbeilaufende Hunde + ich (Schlappi) sitze/stehe/liege/laufe und gucke entspannt + Beendigung der Situation = ich (Schlappi) darf auf meine Rennwiese losdüsen/ wieder frei herumschnüffeln.

Wie bringst du so einem Hund bei keine Prügelgelegenheit mehr wahr zu nehmen, bzw keine Lust mehr auf Prügeleien zu haben?
Krieg ich nicht hin.
Aber eine deutliche Minimierung des ganzen geht schon.
Ich unterstelle jetzt einfach mal, frei Schnauze, er muss mehr Respekt vor dir bekommen, das ernst nehmen, was du nicht gestattest. Dann nimmt er auch ne Geste von dir mitten auf ner Hundewiese wahr.

OT Ende
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #168
Off-Topic
Dieses Forum ist toll weil: Ich es wirklich gut finde - wenn so ein , eigentlich "einfaches" Thema, kippt und zu einer - offensichtlich notwendigen- heftigen Diskussion führt.
Ok - alles ist zwischendurch mal ausgeartet aber manchmal muss das sein- finde ich! "Friede Freude Eierkuchen - wir haben uns alle lieb Politik - geht auch nicht, ist langweilig und führt zu Nichts...- dissen und schimpfen und sich einer Gruppen Verurteilung hingeben, geht halt aber auch nicht.

Hut ab : Hoffnungsgarten ist nicht "eben mal raus" sondern richtig dabei geblieben - wenn man sich den letzten Beitrag anschaut - das war richtig viel Energie/Arbeit ..... - mir persönlich ist ein kontroverser ernst zu nehmender Beitrag wichtiger .- als ein hin-geschmissener, schlecht geschriebener kurzer "netter".

Und Hut : ab vor allen anderen: Nun ist doch alles ...."neu vertont" so zu sagen....Sie, Ihr/wir alle und auch die Mods haben gerade in den letzten Stunden gemacht, was dieses Forum auszeichnet.

Wir werden mit Sicherheit - und das wäre auch schrecklich, mehr noch ich hoffe wir bleiben kontrovers - niemals vollkommen alle einer Meinung sein.....Ich persönlich glaube auch nicht, daß dies der Sinn ist - aber wir können doch alle - und ich meine wirklich von jeder Seite, etwas lernen. Also laßt uns in diesem Sinne, mit viel Pathos (und das ist eben manchmal heftig) und wenig persönlichen Beleidigungen weiter diskutieren.
In diesem Sinne und im laaaangen OT eure Suno
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #169
@Hoffnungsgarten:

Es stört mich ehrlich gesagt schon ziemlich lange nun, dass du dir immer nur bestimmte Aussagen herauspickst und dazu etwas schreibst und so vieles einfach unkommentiert gelassen wird. Die ganze Zeit dachte ich "ist ja auch anstrengend alleine gegen so viele zu diskutieren, also sag ich mal nichts und wiederhole eben im Notfall ein Argument". Aber nun hast du eine Aussage von mir genommen, einen Abschnitt der aus drei Sätzen bestand, und hast den ersten Satz zitiert, dich beschwert darüber und den letzten Satz zitiert und dich beschwert darüber, aber den mittleren Satz, der das hier aussagte:
Das ist zumindest der Eindruck den das hier Geschriebene auf mich macht.
, hast du schlicht herausgeschnitten. Dabei macht genau dieser Satz den Unterschied zwischen einer Unterstellung und meinem persönlichen Empfinden aus!
Auch zuvor habe ich immer dabei geschrieben "Ich kenne dich/sie nicht, aber von dem hier Geschriebenen bekomme ich den Eindruck.."

Ich kann nun mal nur von dem hier Geschriebenen urteilen und das war das, was es bisher für mich aussagte.

Genau diesen mittleren Satz heraus zu schneiden, um die anderen beiden einzeln an den "Pranger" zu stellen, finde ich doch sehr frech.

Vor allem, da du hier auch anderen Usern unterstellst sie würden Dinge aus dem Zusammenhang reißen. So direkt und frech hat das aber zumindest noch keiner getan!




Zum Thema "ohne Leine" muss ich sagen, dass ich tatsächlich eher an die obere Partei Bilder gedacht habe. Ich denke du verstehst dann auch, warum ich das nicht gut heißen konnte?

Ich würde meinen Hund zwar generell nicht an öffentlichen Plätzen, Füßgängerzonen, Hauptstraßen etc. los machen, egal ob nun viel oder wenig los ist, allerdings hätte ich nicht groß etwas dazu gesagt, wenn ich dabei an die untere Partei Bilder gedacht hätte.

Danke dir also, dass du das klar stellen konntest und ich bin froh, dass du deine Hunde bei den "vollen" Situationen auch an die Leine nimmst.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #170
Off-Topic
wie heißt nun eigentlich die Hompege von dem typi mit dem ''Hunderudel''...würde mich interessieren..
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #171
Off-Topic
schau dir das Video an, da steht es in den ersten Sekunden fett eingeblendet!! Musst du dann nur eingeben
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #172
Das gleiche lernen Hunde von anderen Hunden. Richtig miteinander kommunizieren.
Zwei Rüden die Lust auf Prügeln haben finden nur eben nichts "falsch" an ihrer Kommunikation, ergo können sie auch nicht von einander lernen es sein zu lassen. Ein Hund der nicht "Krawall" kommuniziert ist für einen Raufbold aber meistens sowieso eher uninteressant und er wird dort wahrscheinlich gar nicht unbedingt Aggressionen zeigen.

„Strafe“ bringt auch nicht viel. Weil sie hinterher stattfindet. Man muss den Hund währenddessen korrigieren. Wobei das Wort „korrigieren“ meist stellvertretend für Leinenruck genutzt wird, was ich nicht mache.
Wie man das Wort "Strafe" definieren will ist ja nun Begriffklauberei, was zählt ist doch nur, ob man ein Verhalten über negative oder positive Konditionierung herbeiführt.
Wie würdest du einen Hund "korrigieren" der sich gerade mit einem anderen prügelt? Oder zumindest einen anderen mobbt?
Nicht unnett zu ihm sein, wenn er den Kampf beendet.
NICHT anmeckern oder körpersprachlich strafen (aus Peinlichkeit dem anderen Halter gegenüber), wenn er „nur“ mal eben nen anderen anzickt.
Habe ich beides nie getan, hat seiner Freude am Machotum aber keinen Abbruch getan :D

Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Hier sind wir ja aber schon wieder bei der Leinenführigkeit, bzw dabei das Verhalten im Kommando zu trainieren.
Aber es ging ja darum wie man aus einem Raufbold einen Full-Time-Leine-Los-Hund macht der in 100% der Fälle zu der eigenen Entscheidung kommt "Ich habe keine Lust mich zu Prügeln"?

Das zusammengeraffte Zaumzeug als Eckzahn nutzen.
Sorry, ich versteh nicht was du damit meinst.
Halti. :102: Wäre zwar meine letzte Wahl, aber dir würd ich zutrauen, dass du es richtig und nur kurzfristig einsetzt. (so jetzt rein vom lesen her)
Ich bin kein Freund von Haltis, da sie den Hund nur körperlich stärker kontrollieren. Ein Halti macht es dem Besitzer leicht, während der Hund sehr wohl versteht, wann er dieses Ding um hat und wann nicht und deswegen sich wohl auch wieder reinhängen wird, sobald das Halti ab ist.

Aber auch hier reden wir wieder vom Verhalten an der Leine und da würde ich ein Training eher so aufbauen indem ich mit meinem Hund einen Abstand zu anderen Rüden einhalte den er noch tollerieren kann und bei dem er mir noch seine Aufmerksamkeit schenkt. Mit der Zeit kann man den Trainingslevel erhöhen und sich Schritt für Schritt näher wagen. Man desensibilisiert also den Reiz. Sowas geht gut mit dem Clicker, ein Halti würde ich dafür nicht einsetzen.

Aber wie gesagt, du sprachst ja davon, dass man auch einen Raufbold so erziehen kann, dass er keine Leine mehr braucht und auch nicht ständig im Kommando stehen muss und meine Frage "Wie?" bleibt hier leider weiterhin bestehen.

Krieg ich nicht hin.
Nein, und das ist auch ganz normal, weil es eben einfach Hundeverhalten gibt, dass man nicht durch normale Erziehung lösen kann, bei dem eine Leine in der richtigen Situation aber sehr wohl so ziemlich allen Ärger verhindert ;)
Und ich glaube auf nicht viel mehr möchten hier die meisten User hinaus, nämlich dass nicht jeder Hund ein 100% Hund sein kann, dass das einfach unrealistisch ist und das es deswegen normal und sinnvoll und vernünftig ist wenn man seinen Hund in entsprechenden Situationen anleint ;)
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #173
Off-Topic
Off-Topic
wie heißt nun eigentlich die Hompege von dem typi mit dem ''Hunderudel''...würde mich interessieren..
Bist du gut in Englisch? ;)
Du findest diese unter seinem Youtube Video.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #174
Und ich glaube auf nicht viel mehr möchten hier die meisten User hinaus, nämlich dass nicht jeder Hund ein 100% Hund sein kann, dass das einfach unrealistisch ist und das es deswegen normal und sinnvoll und vernünftig ist wenn man seinen Hund in entsprechenden Situationen anleint ;)

Für mich gibt es KEINEN einzigen Hund auf der ganzen Welt, der ein 100% Hund ist und es wird auch niemals einen geben. Zumindest keinen lebenden...

Niemand kann das Verhalten seines Hundes 100% kontrollieren und in jeder denkbaren und undenkbaren Situation 100% vorhersagen. Das kann nicht mal ein Mensch bei sich selber. Schon alleine deswegen, weil du gar nicht alle Situationen kennst, die es evtl. mal geben könnte.

Aber ja, es gibt natürlich Hunde auf die kann man sich mehr verlassen als auf andere bzw. bei manchen kann man sich eben darauf verlassen, dass man sich nicht auf sie verlassen kann. :D
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #175
Ohhhh Syn, da gebe ich dir 100% recht.
Ich würde meinen Husky Mix niemals ohne Leine an der Strasse laufen lassen, geschweige hier in der Ecke.
Auf der Wiese, Im Wald, da ist er abrufbar und ich weiss zu 95% mein Hund hört.
Aber niemals, NIEMALS würde ich die Hand für meinen Hund ins Feuer legen. Es ist ein Tier!

Mein Baby, bei dem allerdings kann ich zu 100% Sagen, der bleibt bei mir, wenn da nen Reh/Kaninchen, etc z.b.rennen würde.
Ben wäre weg. Auf abruf wieder bei mir. Baby würde keinen CM in die Richtung laufen.

Der kann hie r in der Siedlung auch entspannt rum rennen an meiner Seite.
Ben auf gar keinen Fall.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #176
Man sollte sich nur eben IMMER bewusst sein, dass es niemals ein 100% gibt.

Das sind nämlich auch genau die Situationen, die dann oft zu Beißvorfällen im familiären Umfeld - besonders bei Kindern - führen. Eltern, die dem Hund zu 100% vertrauen, dass er nicht beißen wird. Da wird man dann eben gerne etwas "nachsichtig" beim Aufpassen. Schließlich weiß man ja zu 100%, dass der Hund dem Kind nichts tun wird.. leider nur solange, bis er es dann doch tut...

Viele Eltern unterschätzen da eben auch einfach, zu was ein Kind alles fähig ist! Nicht mal aus "Grausamkeit", sondern einfach aus "Neugier". Ich hab da wirklich schon die verrücktesten Dinge gehört und weiß für mich, dass ich niemals Kind und Hund unbeaufsichtigt lasse.

Das ist genau der selbe Grund, warum ich meine Hunde niemals unangeleint - egal wie gut sie hören - an gefüllten Fußgängerzonen oder Hauptstraßen laufen lassen würde.

Da gibt es einfach so viele Situationen, die ich gar nicht voraussehen und beeinflussen kann. Zum Beispiel ein Kind, dass plötzlich zu meinem Hund rennt. Daraus ergeben sich dann eben auch wieder unzählige Möglichkeiten. Ein Kind, dass mit einer Wasserpistole auf den Hund schießt oder ihm einen Kaugummi in die Nase steckt etc.
Das ist jetzt nur schnell eine Situation mit zwei möglichen Komplikationen, die mir spontan eingefallen sind. Es gibt noch so viele, an die ich nicht mal denken könnte und je mehr unvorhergesehene Faktoren (bzw. "Quellen" für diese) dazu kommen und je mehr Gefahr dann von dem Hund ausgehen könnte, desto mehr Vorsicht sollte man einfach walten lassen.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #177
Für mich gibt es KEINEN einzigen Hund auf der ganzen Welt, der ein 100% Hund ist und es wird auch niemals einen geben. Zumindest keinen lebenden...


Off-Topic
oh Gott! Das Bild bekomme ich nie mehr aus dem Kopf!
Habe die Tage ne Werbung von SternTV oder so gesehen, in der gezeigt wurde, wie Leute, die sich nicht von ihren geliebten Haustieren trennen können, diese ausstopfen lassen.
Jetzt stell ich mir vor, wie jemand mit "so einem" Hund spazieren geht - dann aber wohl kaum ohne Leine.





Gute Frage. Indem ich das „niemals“ streiche.
Meine Hunde dürfen sehr viel. Ich nutze jede Gelegenheit, um sie mit anderen Menschen oder Hunden kontakten zu lassen. Bei jedem, der mir signalisiert, dass meine Hunde für ihn ok sind, oder der sogar selber aktiv lockt o.ä. . Nur so funktioniert Sozialisierung.
Je seltener ich etwas verbiete, desto wahrscheinlicher/sicherer kann ich dieses Verbot durchsetzen, wenn es drauf ankommt. Ist wie mit Kindern. Wenn sie den ganzen Tag nur nein nein nein hören, entwickeln sie Macken, ein Teufelskreis, in dem die Eltern immer strenger werden.
Was die Hunde nicht dürfen, ist ohne meine Erlaubnis kontakten. Also es muss entweder ein Hör- oder Sichtzeichen stattfinden, mindestens aber mein stilles Einverständnis.
Das klingt schon anders als in den Beiträgen davor, zumindest für mich.
Dennoch bleibt es mir ein Rätsel, wieso man seinen Hund nicht eben zu sich ruft und eventuell auf Bitten hin anleinen kann.
Das Beispiel mit der Kindererziehung finde ich gut gewählt, denn so kann ich das auch als nicht HH verstehen. Danke.


Ich finde, einen Hund muss man nicht mit auf den Spielplatz nehmen. Das ist überflüssig, der hat da nichts zu suchen. Ist zwar schad für den Hund, wenn Mutter/Vater und Kind rausgehen, und er oben hocken muss, aber man bleibt ja auch nicht den ganzen Tag auf dem Spielplatz. Bzw. wenn man auf ner Gassirunde an nem Spielplatz vorbeikommt, und das Kind will für 15 Minuten spielen, bleibt das Elternteil entweder mit Hund auf Abstand, oder Hund wird auf Abstand in Sichtweite angeleint.
Auf dem Spielplatz sollen die Kinder sich ja frei und ungezwungen bewegen dürfen, rennen, toben, springen, kreischen, sich gegenseitig schubsen, mit Sand schmeißen, rutschen, klettern. Viele Hunde verfallen da ja schnell in den Beutetrieb, und hacken zu. Wenn die Kinder nun andauernd darauf Rücksicht nehmen müssen, dass da ein Hund rumläuft, dann macht Spielplatz keinen Spaß mehr.
Zumal weder Hundekot noch Urin im Sandkasten landen soll.
Unterschreibe ich und finde ich gut, dass du so denkst.
Hier sehr oft gesehen, dass Leute ihren Hund mit auf den Spielplatz nehmen oder ihn als Abkürzung zum Feld nehmen, deshalb frage ich.
Daher rühren auch viele meiner negativ-Erlebnisse.


Weil einige dieser Richtilinien auf Volkshetze ausgelöst durch BLÖD-Zeitungen gründen.
Sie gründen auf Unwissenheit, fehlender Sachkenntnis.
Und schränken ein artgerechtes Leben von Hunden extrem ein, bzw. machen es unmöglich.
Btw. ich würde nie beim Autofahren telefonieren , noch nicht mal mit der Freisprechanlage, denn die lenkt laut wissenschaftlicher Untersuchungen genauso ab.
Ich hab ja auch nichts dagegen, wenn man seine Hunde frei laufen lässt, sofern sie erzogen sind.
Ich bin nur der Meinung, dass man aus Rücksicht seinen Hund auch mal anleinen kann und sich dabei nicht den sprichwörtlichen Zacken aus der Krone bricht.
Das ist der Punkt, der einfach nicht in mein Hirn geht - nicht nur auf dich bezogen, sondern auf viele Beispiele bei mir hier übertragbar.
Denn auch hier denken viele, sie hätten ihren Hund so unter Kontrolle, wie du es schilderst. Leider ist dies meist nicht der Fall und man flüchtet auf ein Kinderklettergerüst samt Kind unterm Arm, weil man vor "Pascha" wegrennt, der seinen Namen 300x ignoriert hat.


Du, das frag ich mich auch.
Wieso bekommen Leute Kinder, wenn sie niemals bereit sind, sich mit ihnen zu beschäftigen.
Weil Menschen verdammte Egoisten sind?
Ich kann es dir leider nicht beantworten.
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #178
Es stört mich ehrlich gesagt schon ziemlich lange nun, dass du dir immer nur bestimmte Aussagen herauspickst und dazu etwas schreibst und so vieles einfach unkommentiert gelassen wird. Die ganze Zeit dachte ich "ist ja auch anstrengend alleine gegen so viele zu diskutieren, also sag ich mal nichts und wiederhole eben im Notfall ein Argument". Aber nun hast du eine Aussage von mir genommen, einen Abschnitt der aus drei Sätzen bestand, und hast den ersten Satz zitiert, dich beschwert darüber und den letzten Satz zitiert und dich beschwert darüber, aber den mittleren Satz, der das hier aussagte:
, hast du schlicht herausgeschnitten. Dabei macht genau dieser Satz den Unterschied zwischen einer Unterstellung und meinem persönlichen Empfinden aus!
Auch zuvor habe ich immer dabei geschrieben "Ich kenne dich/sie nicht, aber von dem hier Geschriebenen bekomme ich den Eindruck.."
Ok.

Zum Thema "ohne Leine" muss ich sagen, dass ich tatsächlich eher an die obere Partei Bilder gedacht habe.
Schon klar.
Es ist auch nicht so, dass ich mit Hund meine täglichen Gassirunden auf vollen oder leeren zugepflasterten Straßen mache. Die täglichen Runden finden dann doch eher im Grünen statt ;) , und ich geh vielleicht gefühlt einmal im Jahr mit Hund sone Straße lang, höchstens noch von und zur Arbeit.

Zwei Rüden die Lust auf Prügeln haben finden nur eben nichts "falsch" an ihrer Kommunikation, ergo können sie auch nicht von einander lernen es sein zu lassen.
So meinte ich das auch nicht, sondern eher langfristig gesehen.
Wenn man also z.B. gelegentlich aufn Hundespielplatz geht, oder an Sammelgassirunden teilnimmt, dann kann er von den „mittleren“, also nicht den ganz langweiligen, aber auch nicht den auf Krawall gebürsteten, lernen.
Wenn viele Hunde auf einem Platz sind, sind die meisten Hunde erst mal damit „überfordert“, und „backen kleine Brötchen“, fangen also eher weniger Streit an, als vergleichsweise mit nem einzelnen Hund, den man auf der Gassirunde trifft, die bereits hundertfach markiert ist.
Das kann man ausnutzen.

Wie man das Wort "Strafe" definieren will ist ja nun Begriffklauberei, was zählt ist doch nur, ob man ein Verhalten über negative oder positive Konditionierung herbeiführt.
Oh neh, da seh ich große, sehr große Unterschiede.
Erst mal bei dem, was man macht, und dann auch, wie der einzelne Mensch sein Tun benennt.
Verharmlosungen finden gerade auf den Quälerplätzen regulär statt.

Strafe und Korrektur ist was anderes.
Oft wird aber eine Strafe gemacht (zu spät), und diese als Korrektur deklariert.
Oder es wird eine Korrektur gemacht, die übertrieben hart und viel zu lange ist, und diese wird dann als „Impuls“, „Signal“, oder „angemessene Korrektur“ verniedlicht.
Oder der Hund wird korrigiert, und der Hund hat von der Korrektur gar nichts mitgekriegt. Oder ist schon so abgestumpft, dass er nüscht mehr merkt.

Wie würdest du einen Hund "korrigieren" der sich gerade mit einem anderen prügelt?
Gar nicht. Da ist es zu spät.
Ich hol ihn da raus, oder rufe ihn ab, je nachdem was geht, das kann man ja einschätzen, und ferddich.

Korrigiert werden sollte nicht das Symptom des Symptoms des Symptoms, sondern der Anfang des unerwünschten Verhaltens.
Bzw. noch früher, mein eigenes Verhalten im Alltag mit dem Hund muss ich erst mal im Spiegel betrachten. Also sich selbst beobachten, das wäre der allererste Anfang.

Oder zumindest einen anderen mobbt?
Dazwischengehen und ihn wegscheuchen. Anrempeln zur Not. In ihn reinlaufen, bis er´s schnallt.
Bzw. noch besser: Wenn es öfter mal der selbe Opferhund ist, deinen rechtzeitig ermahnen, ihm sagen, dass er das nicht darf. Und ihn erst gar nicht hinlassen. Ohne Leine. Die Distanz über Wochen verringern, bis es geht.

Zitat ich: Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Hier sind wir ja aber schon wieder bei der Leinenführigkeit, bzw dabei das Verhalten im Kommando zu trainieren.
Öhm .. nö. Es wird weder ne Leine drangemacht, noch ein Kommando gegeben.

Aber es ging ja darum wie man aus einem Raufbold einen Full-Time-Leine-Los-Hund macht der in 100% der Fälle zu der eigenen Entscheidung kommt "Ich habe keine Lust mich zu Prügeln"?
Geht nicht. Aber wie gesagt, man kann es deutlich abmildern.

Sorry, ich versteh nicht was du damit meinst.
Kennste nich? :biggrin:

Na was machst du, wenn dir ein Hund seinen Eckzahn zeigt. : Du weichst von dannen.
Was macht ein Hund, wenn du dich türstehermäßig straffst, ihn mit Blicken fixierst und das Zaumzeug schwingst (oder nur anhebst)? : Er weicht von dannen.
Und ja, das ist dann ein gewollt herbeigeführtes Meideverhalten.

Ich bin kein Freund von Haltis,
Ich auch nicht. Aber um erziehungsmäßig erst mal einen Fuß in die Tür zu kriegen, kann es hilfreich sein. Wenn mans richtig macht, kann man den Hund damit nicht nur besser halten, sondern auch korrigieren. So bekommt der Hund keine Chance, sich ins Bellen (Leinepöbeln) hineinzusteigern, und seinen Testosteronspiegel bis unters Dach steigen zu lassen. Hund fährt in wenigen Sekunden wieder runter, und du bekommst in Speedtempo die Gelegenheit zur positiven Bestärkung, oder zumindest einer alternativen Handlung mit deinem Hund.
Sowas wirkt sich langfristig aus.

da sie den Hund nur körperlich stärker kontrollieren.
Naja, ein Halti hat auch noch sehr viele andere Nachteile, vor allem, wenn es falsch oder zu lange benutzt wird. Bei den meisten Hunden ist es erst gar nicht nötig, und wird von resignierten Trainern oft nur als Erziehungsersatz empfohlen. :(

Ein Halti macht es dem Besitzer leicht, während der Hund sehr wohl versteht, wann er dieses Ding um hat und wann nicht und deswegen sich wohl auch wieder reinhängen wird, sobald das Halti ab ist.
Neh, ich habe da andere Erfahrungen gemacht. Es wirkt durchaus unterstützend bei der Konditionierung eines besseren Verhaltens.
Ich hab es nur selten benutzt, aber diese seltenen Male hatten ihren Effekt.
Das alleine reicht natürlich nicht, man muss auch selber sein Verhalten ändern.
Sonst ist es, wie du schon sagst ein: umschnallen=Hund funktioniert halbwegs (zumindest reden sich das viele Haltibenutzer ein), und ein: abschnallen=Hund funktioniert nicht mehr.

Aber auch hier reden wir wieder vom Verhalten an der Leine und da würde ich ein Training eher so aufbauen indem ich mit meinem Hund einen Abstand zu anderen Rüden einhalte den er noch tollerieren kann und bei dem er mir noch seine Aufmerksamkeit schenkt. Mit der Zeit kann man den Trainingslevel erhöhen und sich Schritt für Schritt näher wagen. Man desensibilisiert also den Reiz.
Das ist auch richtig.
Eine Kombination aus allem finde ich gut.

Sowas geht gut mit dem Clicker, ein Halti würde ich dafür nicht einsetzen.
Bei nem zu Aggressionen tendierenden Hund würde ich nicht mit Clicker hantieren. Ich hab es ausprobiert, ist mir viel zu umständlich, zu kompliziert. Da bekämpfen sich gegenseitig meine beiden Gehirnhälften.
Zumal sich auch nicht nur der eine Hund vom Click angesprochen fühlt.
Was zwar auch auf Ermahnungen/Maßregelungen zutrifft, weswegen man mit sehr viel Obacht und feinfühlig da rangehen muss.

Clicker nehm ich nur zum Tricks beibringen, da find ichs optimal.

Aber wie gesagt, du sprachst ja davon, dass man auch einen Raufbold so erziehen kann, dass er keine Leine mehr braucht
Ok, wenn ich das so rübergebracht habe, dann lass mich da mal bitte ein Stück zurückrudern.

und auch nicht ständig im Kommando stehen muss
Das muss tatsächlich nicht sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #179
Wenn viele Hunde auf einem Platz sind, sind die meisten Hunde erst mal damit „überfordert“, und „backen kleine Brötchen“, fangen also eher weniger Streit an, als vergleichsweise mit nem einzelnen Hund, den man auf der Gassirunde trifft, die bereits hundertfach markiert ist.
Das kann man ausnutzen.
Meiner kam früher (also zu seinen besten Machozeiten, jetzt ist er ja ein Opa und will eh lieber seine Ruhe :)) gerade bei einer Gruppe erst so richtig in Fahrt. Da konnte man keine "kleinen Brötchen" ausnutzen, weil es die gar nicht gab :lol:
Gar nicht. Da ist es zu spät.
Ich hol ihn da raus, oder rufe ihn ab, je nachdem was geht, das kann man ja einschätzen, und ferddich.
"Rausholen" ist nicht, denn sobald das Kommando "lauf" also freies Spiel kommt hätte der sich recht zielstrebig daran gemacht den nächstbesten anderen Macho auf dem Platz zu provozieren.
Also wieder - sobald der Hund nicht im Kommando steht macht er was ihm Spaß macht, egal ob es dem Menschen nun passt oder nicht ;)
sondern der Anfang des unerwünschten Verhaltens.
Bzw. noch früher, mein eigenes Verhalten im Alltag mit dem Hund muss ich erst mal im Spiegel betrachten. Also sich selbst beobachten, das wäre der allererste Anfang.
Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber Unarten wie Raufen unter Rüden oder Jagen sind nunmal auch Teil des genetischen Programms unserer Hunde, das sind in der Regel keine Verhaltensweisen die sie erst durch den Menschen lernen. Deswegen ist es ja auch schwer sie abzutrainieren.
Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Hier sind wir ja aber schon wieder bei der Leinenführigkeit, bzw dabei das Verhalten im Kommando zu trainieren. Öhm .. nö. Es wird weder ne Leine drangemacht, noch ein Kommando gegeben.
Aber wie bekommst du denn einen Hund dazu mit etwas aufzuhören auf dass er gerade so richtig Bock hat und dafür mit dir in nem Bogen wegzugehen ohne auch nur ein Kommando zu geben? Einfach weggehen wird der Hund ja ignorieren :102:

Was macht ein Hund, wenn du dich türstehermäßig straffst, ihn mit Blicken fixierst und das Zaumzeug schwingst (oder nur anhebst)? : Er weicht von dannen.
Wenn ich die Leine schwinge freut sich mein Hund dass wir jetzt Gassi gehen (der freut sich auch draußen wenn er die Leine sieht...er ist halt nicht gerade die hellste Kerze auf dem Kuchen :lol:).
Wenn ich ihn fixiere ist er schnell eingeschüchtert (er ist ein ehemaliger Straßenhund und eher unsicher) nur muss ich dafür ja erstmal Blickkontakt haben, den krieg ich aber nicht von einem Hund der gerade abgedüst ist um sich zu kloppen, oder ein Eichhörnchen zu jagen...und wenn ich es dann doch geschafft habe seine Aufmerksamkeit zu bekommen kann ich ja schlecht noch (nachträglich) bestrafen.

Bei nem zu Aggressionen tendierenden Hund würde ich nicht mit Clicker hantieren. Ich hab es ausprobiert, ist mir viel zu umständlich, zu kompliziert.
Ich persönlich empfinde den Clicker als eine der einfachsten und effektivsten Methoden. Es gibt nur positive Bestärkung und viele Hunde werden regelrecht süchtig nach dem Click, bieten sogar von sich selbst aus alternative Verhaltensweisen an nur um an ihre Belohnung zu kommen.
Im Alltag benutze ich ihn allerdings auch nicht, nur um Tricks zu lernen oder wenn draußen eine Lerneinheit ansteht (mein Alterchen muss da aber nicht mehr ran, auch mit den Tricks sind wir vorsichtig, nachdem er sich letzte Woche beim Sprung über ein 10cm hohes Band weh getan hat (er hat knappe 60cm Stockmaß) habe ich entschieden, dass jetzt Schluss sein muss mit sportlichen Tricks).

Ok, wenn ich das so rübergebracht habe, dann lass mich da mal bitte ein Stück zurückrudern.
Es kam wirklich so an und vielleicht ist das auch der Grund warum hier alles in so eine große Diskussion ausgeartet ist, weil viele dich missverstanden haben und dachten du willst sagen, dass mit dem richtigen Training jeder Hund immer und überall ohne Leine laufen kann ;)
 
  • Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #180
Off-Topic
weil viele dich missverstanden haben und dachten du willst sagen, dass mit dem richtigen Training jeder Hund immer und überall ohne Leine laufen kann

Ja genau so kam es auch rüber
 
Thema:

Die Sache mit der Leinenpflicht

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