- Die Sache mit der Leinenpflicht Beitrag #161
micky281105
- Beiträge
- 742
- Punkte Reaktionen
- 0
Off-Topic
Mal ne ganz gewagte These. Das Thema könnte vielleicht auf Seite 1 beginnen.
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
*Indem man ihm beibringt, die anderen zu akzeptieren. Sozialisation halt. Und man hält testosterongesteuerte Provokateure von ihm fern..
Das ist überhaupt nicht wahr, sondern einfach nur eine Unterstellung!Ich denke viele hier geben eher weniger auf die Vorschriften, als einfach auf den gesunden Menschenverstand gepaart mit Rücksicht und einer Portion Vorsicht.
Hoffnungsgarten kümmert sich um nichts davon.
Das habe ich nie geschrieben!Alle anderen haben dann ihrer Meinung nach eben unerzogene Hunde und sind nur neidisch.
Diese von dir zitierten Aussagen sind aus dem Zusammenhang gerissen. Ich hatte mich an der Stelle (die ersten beiden Zitate) gegen Gehässigkeiten gewehrt, und bin da etwas deutlicher geworden.Mich persönlich stören diese Aussagen:
(.....)
Beides unterstellt Leinennutzern, dass der Hund nicht erzogen sei.
Uuah!! Wie übel ist das denn!! :shock::shock::shock:Was ist wenn das bei ihr z.B. so aussieht?
-link-
Nicht die ganze Zeit. Können tun sie es, wenn es nötig ist.Sie schrieb, dass ihre Hunde nicht im Kommando stehen und auch nicht neben ihr laufen (also nicht "bei Fuß").
Ich erzwinge nichts, natürlich handele ich auch situationsbedingt, gemäß dem gesunden Menschenverstand.Aber muss man das in jeder Situation erzwingen, nur weil man es nach der eigenen Meinung kann?
Man, was ist das denn für einer, wo kommt der her?! Müsste man direkt einbuchten, sowas.Ich habe mir jetzt mal ein anderes Video von dem angesehen und bin wirklich geschockt.
Was der seinen Hunden zumutet ist furchtbar.
Das bin aber nicht ich!. da hier ein doppel account betrieben wird und unsere user das gerne wissen dürfen wenn zwei leute von einem schreiben. Was nach unseren regeln nicht erlaubt ist.
Unter keinem!!!!!!!!!!!Unter welchem anderen Account ist/ war sie denn hier noch unterwegs?
Es ist umständlich. :102:Wenn sie nämlich in kritischen Situationen (Fußgängerzone, Hauptstraße etc.) sowieso neben dir laufen, spricht doch nichts dagegen sie aus Vorsicht und Rücksicht an die Leine zu nehmen, oder?
Zuerst mal, ihn nicht isolieren. Also nicht nur nachts auf einsamen Feldwegen langhuschen.Und genau hier interessieren mich Details, wie genau soll man z.B. einem "testosterongesteuerten Provokateur" beibringen, dass er mit allen anderen Rüden supi-supi sein soll?
100% gewaltfrei geht nicht.Sowas geht einfach im Ernstfall nur über Meideverhalten und Strafe, da ich persönlich dies jedoch ablehne bedeutet es ...

Ich bin der Meinung dies geht nicht.Es muss eine Generalisierung stattfinden
Ich gestehe ich gehöre relativ ausdrücklich zur Wattebausch-Fraktion, dabei finde ich leichte Körperlichkeiten allerdings noch nicht schlimm, was ich aber nicht mag ist in großem Maße über Druck bzw Strafe und damit Meideverhalten zu arbeiten.100% gewaltfrei geht nicht.
Dann musst du halt anleinen.
Wenn ein Hund neu bei mir ist, und abdreht, bin ich da sehr hart.
Da ich selber einen Rüden habe der nicht gut mit anderen (intakten) Rüden kann (bzw großen Spaß daran hat mit diesen eine Prügelei vom Zaun zu brechen) frage ich aus eigenem Interesse noch mal nach deinem ganz konkreten Rat hier:Zuerst mal, ihn nicht isolieren. Also nicht nur nachts auf einsamen Feldwegen langhuschen.
Hundeschule, Gruppentraining, Hundespielplatz, Maulkorb.
Angeleint in Wohngebieten. Es muss eine Generalisierung stattfinden, es darf für den Hund nichts außergewöhnliches mehr sein.
Viel Bindungsarbeit. Bestätigung bei gutem Verhalten.
Mit echten Jägern kenne ich mich nicht aus. Hatte ich noch nicht. Also z.B. Windhunde. Kriege demnächst wohl ne Bracke. Und muss zugeben, hab ein bisschen Angst davor.Ich bin der Meinung dies geht nicht.
Ein Raufbold kann lernen "Ich darf nicht einfach mit jedem anderen Rüden einen Kommentkampf anfangen wenn ich Lust darauf habe" und ein Jagdhund kann lernen "Ich darf dieses Huhn jetzt nicht angehen" aber beides geht im Grunde nur während sie im Kommando stehen (beim Jagdhund wird es ohne Straferziehung hier schon schwer).
Neh, kann man auch nicht.Eine Generalisierung im Sinne von "Ich habe richtig Lust zu diesem anderen Rüden nett zu sein" bzw "Ich möchte dieses Huhn gar nicht jagen" kann man gerade bei eigentlich selbstbelohnendem Verhalten meiner Meinung nach nicht erreichen.
Ja.Es ist ähnlich wie wenn ein Mensch Diät macht, dann kann er sich auch vornehmen "Ich esse keine Süßigkeiten mehr" und dies dann durchziehen, es dürfte aber sehr schwer sein für ihn zu einer generellen "Ich habe nie wieder Appetit auf Süßigkeiten"-Einstellung zu kommen.
Verstehst du was ich meine?
Aber auch eine Abmilderung der Aggression ist doch schon ein Riesenfortschritt. Das verselbsständigt sich dann, und führt zu immer besseren Ergebnissen.Diszipliniertes Verhalten ist etwas anderes als ein generalisierter Automatismus.
Ich auch.Ich gestehe ich gehöre relativ ausdrücklich zur Wattebausch-Fraktion,
Wir sollten vielleicht unterscheiden zwischen zuverlässigem Gehorsam, und Meideverhalten.dabei finde ich leichte Körperlichkeiten allerdings noch nicht schlimm, was ich aber nicht mag ist in großem Maße über Druck bzw Strafe und damit Meideverhalten zu arbeiten.
Können wir uns gerne per PN drüber unterhalten (OT). Das Thema führt jetzt hier nur zu neuem Krawall.Was bedeutet "hart" für dich? Das ist ja ein dehnbarer Begriff.
Präsent sein. Ihn körpersprachlich rechtzeitig davon abhalten.Da ich selber einen Rüden habe der nicht gut mit anderen (intakten) Rüden kann (bzw großen Spaß daran hat mit diesen eine Prügelei vom Zaun zu brechen) frage ich aus eigenem Interesse noch mal nach deinem ganz konkreten Rat hier:
Hundewiese: sobald die Leine los ist,
Halti. :102: Wäre zwar meine letzte Wahl, aber dir würd ich zutrauen, dass du es richtig und nur kurzfristig einsetzt. (so jetzt rein vom lesen her)oder sich ein andere unkastrierter Rüde nähert während er angeleint ist beginnt das große Kläffen
Krieg ich nicht hin.Wie bringst du so einem Hund bei keine Prügelgelegenheit mehr wahr zu nehmen, bzw keine Lust mehr auf Prügeleien zu haben?
, hast du schlicht herausgeschnitten. Dabei macht genau dieser Satz den Unterschied zwischen einer Unterstellung und meinem persönlichen Empfinden aus!Das ist zumindest der Eindruck den das hier Geschriebene auf mich macht.
Zwei Rüden die Lust auf Prügeln haben finden nur eben nichts "falsch" an ihrer Kommunikation, ergo können sie auch nicht von einander lernen es sein zu lassen. Ein Hund der nicht "Krawall" kommuniziert ist für einen Raufbold aber meistens sowieso eher uninteressant und er wird dort wahrscheinlich gar nicht unbedingt Aggressionen zeigen.Das gleiche lernen Hunde von anderen Hunden. Richtig miteinander kommunizieren.
Wie man das Wort "Strafe" definieren will ist ja nun Begriffklauberei, was zählt ist doch nur, ob man ein Verhalten über negative oder positive Konditionierung herbeiführt.„Strafe“ bringt auch nicht viel. Weil sie hinterher stattfindet. Man muss den Hund währenddessen korrigieren. Wobei das Wort „korrigieren“ meist stellvertretend für Leinenruck genutzt wird, was ich nicht mache.
Habe ich beides nie getan, hat seiner Freude am Machotum aber keinen Abbruch getanNicht unnett zu ihm sein, wenn er den Kampf beendet.
NICHT anmeckern oder körpersprachlich strafen (aus Peinlichkeit dem anderen Halter gegenüber), wenn er „nur“ mal eben nen anderen anzickt.
Hier sind wir ja aber schon wieder bei der Leinenführigkeit, bzw dabei das Verhalten im Kommando zu trainieren.Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Sorry, ich versteh nicht was du damit meinst.Das zusammengeraffte Zaumzeug als Eckzahn nutzen.
Ich bin kein Freund von Haltis, da sie den Hund nur körperlich stärker kontrollieren. Ein Halti macht es dem Besitzer leicht, während der Hund sehr wohl versteht, wann er dieses Ding um hat und wann nicht und deswegen sich wohl auch wieder reinhängen wird, sobald das Halti ab ist.Halti. :102: Wäre zwar meine letzte Wahl, aber dir würd ich zutrauen, dass du es richtig und nur kurzfristig einsetzt. (so jetzt rein vom lesen her)
Nein, und das ist auch ganz normal, weil es eben einfach Hundeverhalten gibt, dass man nicht durch normale Erziehung lösen kann, bei dem eine Leine in der richtigen Situation aber sehr wohl so ziemlich allen Ärger verhindertKrieg ich nicht hin.

Bist du gut in Englisch?Off-Topicwie heißt nun eigentlich die Hompege von dem typi mit dem ''Hunderudel''...würde mich interessieren..
Und ich glaube auf nicht viel mehr möchten hier die meisten User hinaus, nämlich dass nicht jeder Hund ein 100% Hund sein kann, dass das einfach unrealistisch ist und das es deswegen normal und sinnvoll und vernünftig ist wenn man seinen Hund in entsprechenden Situationen anleint![]()

Für mich gibt es KEINEN einzigen Hund auf der ganzen Welt, der ein 100% Hund ist und es wird auch niemals einen geben. Zumindest keinen lebenden...
Das klingt schon anders als in den Beiträgen davor, zumindest für mich.Gute Frage. Indem ich das „niemals“ streiche.
Meine Hunde dürfen sehr viel. Ich nutze jede Gelegenheit, um sie mit anderen Menschen oder Hunden kontakten zu lassen. Bei jedem, der mir signalisiert, dass meine Hunde für ihn ok sind, oder der sogar selber aktiv lockt o.ä. . Nur so funktioniert Sozialisierung.
Je seltener ich etwas verbiete, desto wahrscheinlicher/sicherer kann ich dieses Verbot durchsetzen, wenn es drauf ankommt. Ist wie mit Kindern. Wenn sie den ganzen Tag nur nein nein nein hören, entwickeln sie Macken, ein Teufelskreis, in dem die Eltern immer strenger werden.
Was die Hunde nicht dürfen, ist ohne meine Erlaubnis kontakten. Also es muss entweder ein Hör- oder Sichtzeichen stattfinden, mindestens aber mein stilles Einverständnis.
Unterschreibe ich und finde ich gut, dass du so denkst.Ich finde, einen Hund muss man nicht mit auf den Spielplatz nehmen. Das ist überflüssig, der hat da nichts zu suchen. Ist zwar schad für den Hund, wenn Mutter/Vater und Kind rausgehen, und er oben hocken muss, aber man bleibt ja auch nicht den ganzen Tag auf dem Spielplatz. Bzw. wenn man auf ner Gassirunde an nem Spielplatz vorbeikommt, und das Kind will für 15 Minuten spielen, bleibt das Elternteil entweder mit Hund auf Abstand, oder Hund wird auf Abstand in Sichtweite angeleint.
Auf dem Spielplatz sollen die Kinder sich ja frei und ungezwungen bewegen dürfen, rennen, toben, springen, kreischen, sich gegenseitig schubsen, mit Sand schmeißen, rutschen, klettern. Viele Hunde verfallen da ja schnell in den Beutetrieb, und hacken zu. Wenn die Kinder nun andauernd darauf Rücksicht nehmen müssen, dass da ein Hund rumläuft, dann macht Spielplatz keinen Spaß mehr.
Zumal weder Hundekot noch Urin im Sandkasten landen soll.
Ich hab ja auch nichts dagegen, wenn man seine Hunde frei laufen lässt, sofern sie erzogen sind.Weil einige dieser Richtilinien auf Volkshetze ausgelöst durch BLÖD-Zeitungen gründen.
Sie gründen auf Unwissenheit, fehlender Sachkenntnis.
Und schränken ein artgerechtes Leben von Hunden extrem ein, bzw. machen es unmöglich.
Btw. ich würde nie beim Autofahren telefonieren , noch nicht mal mit der Freisprechanlage, denn die lenkt laut wissenschaftlicher Untersuchungen genauso ab.
Weil Menschen verdammte Egoisten sind?Du, das frag ich mich auch.
Wieso bekommen Leute Kinder, wenn sie niemals bereit sind, sich mit ihnen zu beschäftigen.
Ok.Es stört mich ehrlich gesagt schon ziemlich lange nun, dass du dir immer nur bestimmte Aussagen herauspickst und dazu etwas schreibst und so vieles einfach unkommentiert gelassen wird. Die ganze Zeit dachte ich "ist ja auch anstrengend alleine gegen so viele zu diskutieren, also sag ich mal nichts und wiederhole eben im Notfall ein Argument". Aber nun hast du eine Aussage von mir genommen, einen Abschnitt der aus drei Sätzen bestand, und hast den ersten Satz zitiert, dich beschwert darüber und den letzten Satz zitiert und dich beschwert darüber, aber den mittleren Satz, der das hier aussagte:
, hast du schlicht herausgeschnitten. Dabei macht genau dieser Satz den Unterschied zwischen einer Unterstellung und meinem persönlichen Empfinden aus!
Auch zuvor habe ich immer dabei geschrieben "Ich kenne dich/sie nicht, aber von dem hier Geschriebenen bekomme ich den Eindruck.."
Schon klar.Zum Thema "ohne Leine" muss ich sagen, dass ich tatsächlich eher an die obere Partei Bilder gedacht habe.
So meinte ich das auch nicht, sondern eher langfristig gesehen.Zwei Rüden die Lust auf Prügeln haben finden nur eben nichts "falsch" an ihrer Kommunikation, ergo können sie auch nicht von einander lernen es sein zu lassen.
Oh neh, da seh ich große, sehr große Unterschiede.Wie man das Wort "Strafe" definieren will ist ja nun Begriffklauberei, was zählt ist doch nur, ob man ein Verhalten über negative oder positive Konditionierung herbeiführt.
Gar nicht. Da ist es zu spät.Wie würdest du einen Hund "korrigieren" der sich gerade mit einem anderen prügelt?
Dazwischengehen und ihn wegscheuchen. Anrempeln zur Not. In ihn reinlaufen, bis er´s schnallt.Oder zumindest einen anderen mobbt?
Öhm .. nö. Es wird weder ne Leine drangemacht, noch ein Kommando gegeben.Zitat ich: Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Hier sind wir ja aber schon wieder bei der Leinenführigkeit, bzw dabei das Verhalten im Kommando zu trainieren.
Geht nicht. Aber wie gesagt, man kann es deutlich abmildern.Aber es ging ja darum wie man aus einem Raufbold einen Full-Time-Leine-Los-Hund macht der in 100% der Fälle zu der eigenen Entscheidung kommt "Ich habe keine Lust mich zu Prügeln"?
Kennste nich? :biggrin:Sorry, ich versteh nicht was du damit meinst.
Ich auch nicht. Aber um erziehungsmäßig erst mal einen Fuß in die Tür zu kriegen, kann es hilfreich sein. Wenn mans richtig macht, kann man den Hund damit nicht nur besser halten, sondern auch korrigieren. So bekommt der Hund keine Chance, sich ins Bellen (Leinepöbeln) hineinzusteigern, und seinen Testosteronspiegel bis unters Dach steigen zu lassen. Hund fährt in wenigen Sekunden wieder runter, und du bekommst in Speedtempo die Gelegenheit zur positiven Bestärkung, oder zumindest einer alternativen Handlung mit deinem Hund.Ich bin kein Freund von Haltis,
Naja, ein Halti hat auch noch sehr viele andere Nachteile, vor allem, wenn es falsch oder zu lange benutzt wird. Bei den meisten Hunden ist es erst gar nicht nötig, und wird von resignierten Trainern oft nur als Erziehungsersatz empfohlen.da sie den Hund nur körperlich stärker kontrollieren.
Neh, ich habe da andere Erfahrungen gemacht. Es wirkt durchaus unterstützend bei der Konditionierung eines besseren Verhaltens.Ein Halti macht es dem Besitzer leicht, während der Hund sehr wohl versteht, wann er dieses Ding um hat und wann nicht und deswegen sich wohl auch wieder reinhängen wird, sobald das Halti ab ist.
Das ist auch richtig.Aber auch hier reden wir wieder vom Verhalten an der Leine und da würde ich ein Training eher so aufbauen indem ich mit meinem Hund einen Abstand zu anderen Rüden einhalte den er noch tollerieren kann und bei dem er mir noch seine Aufmerksamkeit schenkt. Mit der Zeit kann man den Trainingslevel erhöhen und sich Schritt für Schritt näher wagen. Man desensibilisiert also den Reiz.
Bei nem zu Aggressionen tendierenden Hund würde ich nicht mit Clicker hantieren. Ich hab es ausprobiert, ist mir viel zu umständlich, zu kompliziert. Da bekämpfen sich gegenseitig meine beiden Gehirnhälften.Sowas geht gut mit dem Clicker, ein Halti würde ich dafür nicht einsetzen.
Ok, wenn ich das so rübergebracht habe, dann lass mich da mal bitte ein Stück zurückrudern.Aber wie gesagt, du sprachst ja davon, dass man auch einen Raufbold so erziehen kann, dass er keine Leine mehr braucht
Das muss tatsächlich nicht sein.und auch nicht ständig im Kommando stehen muss
Meiner kam früher (also zu seinen besten Machozeiten, jetzt ist er ja ein Opa und will eh lieber seine RuheWenn viele Hunde auf einem Platz sind, sind die meisten Hunde erst mal damit „überfordert“, und „backen kleine Brötchen“, fangen also eher weniger Streit an, als vergleichsweise mit nem einzelnen Hund, den man auf der Gassirunde trifft, die bereits hundertfach markiert ist.
Das kann man ausnutzen.
"Rausholen" ist nicht, denn sobald das Kommando "lauf" also freies Spiel kommt hätte der sich recht zielstrebig daran gemacht den nächstbesten anderen Macho auf dem Platz zu provozieren.Gar nicht. Da ist es zu spät.
Ich hol ihn da raus, oder rufe ihn ab, je nachdem was geht, das kann man ja einschätzen, und ferddich.
Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber Unarten wie Raufen unter Rüden oder Jagen sind nunmal auch Teil des genetischen Programms unserer Hunde, das sind in der Regel keine Verhaltensweisen die sie erst durch den Menschen lernen. Deswegen ist es ja auch schwer sie abzutrainieren.sondern der Anfang des unerwünschten Verhaltens.
Bzw. noch früher, mein eigenes Verhalten im Alltag mit dem Hund muss ich erst mal im Spiegel betrachten. Also sich selbst beobachten, das wäre der allererste Anfang.
Aber wie bekommst du denn einen Hund dazu mit etwas aufzuhören auf dass er gerade so richtig Bock hat und dafür mit dir in nem Bogen wegzugehen ohne auch nur ein Kommando zu geben? Einfach weggehen wird der Hund ja ignorieren :102:Ihn rechtzeitig ermahnen, wenn er drauf und dran ist, einen anderen Hund zu fixieren. Mit ihm gemeinsam ein Stück weggehen. Immer in Bewegung bleiben. Bögen laufen.
Hier sind wir ja aber schon wieder bei der Leinenführigkeit, bzw dabei das Verhalten im Kommando zu trainieren. Öhm .. nö. Es wird weder ne Leine drangemacht, noch ein Kommando gegeben.
Wenn ich die Leine schwinge freut sich mein Hund dass wir jetzt Gassi gehen (der freut sich auch draußen wenn er die Leine sieht...er ist halt nicht gerade die hellste Kerze auf dem Kuchen :lolWas macht ein Hund, wenn du dich türstehermäßig straffst, ihn mit Blicken fixierst und das Zaumzeug schwingst (oder nur anhebst)? : Er weicht von dannen.
Ich persönlich empfinde den Clicker als eine der einfachsten und effektivsten Methoden. Es gibt nur positive Bestärkung und viele Hunde werden regelrecht süchtig nach dem Click, bieten sogar von sich selbst aus alternative Verhaltensweisen an nur um an ihre Belohnung zu kommen.Bei nem zu Aggressionen tendierenden Hund würde ich nicht mit Clicker hantieren. Ich hab es ausprobiert, ist mir viel zu umständlich, zu kompliziert.
Es kam wirklich so an und vielleicht ist das auch der Grund warum hier alles in so eine große Diskussion ausgeartet ist, weil viele dich missverstanden haben und dachten du willst sagen, dass mit dem richtigen Training jeder Hund immer und überall ohne Leine laufen kannOk, wenn ich das so rübergebracht habe, dann lass mich da mal bitte ein Stück zurückrudern.
weil viele dich missverstanden haben und dachten du willst sagen, dass mit dem richtigen Training jeder Hund immer und überall ohne Leine laufen kann