Motivationsthread

Diskutiere Motivationsthread im Gesundheit & Ernährung Forum im Bereich Smalltalk; Ich finde sevens Sorgen nicht unbedingt schlecht und sogar nachvollziehbar. Zwar ist es in diesem Fall evtl. nicht unbedingt nötig, aber ich denke...
  • Motivationsthread Beitrag #241
Ich finde sevens Sorgen nicht unbedingt schlecht und sogar nachvollziehbar. Zwar ist es in diesem Fall evtl. nicht unbedingt nötig, aber ich denke schon, dass auch "normale, erwachsene Frauen", die fest im Leben stehen an Essstörungen erkranken können. Da ist es nicht schlecht, wenn das Umfeld ein Auge drauf hat.
Wenn's aus den geplanten 70kg, dann doch 60 werden und dann nochmal 10kg runter und nochmal..... :?

(bzw. ein zu hohes Maß an Körperfett, selbst wenn man laut BMI Normalgewicht hat)
Gibt es sowas wie den BMI auch für Körperfett? Also kann ich irgendwo sehen, wie viel Körperfett gut ist und wo ich mir Sorgen machen muss?
Wie zuverlässig sind heimische Waagen, die den Körperfettanteil messen?

Ich muss mich auch echt mal zu wenigstens etwas Sport motivieren :roll:
 
  • Motivationsthread Beitrag #242
Ich war ja auch niemandem aus meinem Umfeld böse, wenn er sich "Sorgen gemacht" hat, aber es kann durchaus auch irgendwann nervig werden, wenn es einfach total überzogen ist und man - wie in meinem Fall - sogar alles unter ärztlicher Aufsicht macht. :roll:

Wenn's aus den geplanten 70kg, dann doch 60 werden und dann nochmal 10kg runter und nochmal..... :?

Dann wäre sevens (noch) Frau noch immer im Normalgewicht. :eusa_shhh: (Edit: Also mit 50kg)

Gibt es sowas wie den BMI auch für Körperfett? Also kann ich irgendwo sehen, wie viel Körperfett gut ist und wo ich mir Sorgen machen muss?
Wie zuverlässig sind heimische Waagen, die den Körperfettanteil messen?

Naja, es gibt eben Richtwerte für den Körperfettanteil und Studien dazu, ab wann es mit gesundheitlichen Risiken einhergeht. Wie gesagt kann ich dafür das Buch "Fettlogik überwinden" empfehlen.

Die Waagen sollen wohl nicht so zuverlässig sein...
Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Körperfett zu messen:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Motivationsthread Beitrag #243
Ich finde es total positiv, dass im Moment viele leicht übergewichtige Modemodelle gross im Kommen sind. Gerade, weil die Jugend oft solchen absoluten Blödsinn macht und die magersúchtigen Models auf den Laufstegen nachahmen wollen. DIE sind nämlich krank.
Die Einstellung hört man wirklich oft und ehrlich gesagt sehe ich das etwas anders. Ich empfinde es eher so, dass Übergewicht inzwischen viel zu sehr schön geredet wird.

Plus-Size-Modells gibt es inzwischen häufiger, weil es in unserer Wohlstandsgesellschaft mehr übergewichtige Menschen gibt. Die wollen sich auch repräsentiert sehen.
Eine Frau, die Größe 44 trägt, wird durch ein Plakat mit einem Kleid, das von einem Größe 32-Model getragen wird, nicht wirklich zum Kaufen motiviert, weil sie genau weiß, dass es an ihr völlig anders aussieht. Angebot und Nachfrage bestimmen, welche Models gefragt sind. Die spiegeln nicht wieder, was gesund ist.
Und die Vergleiche mit den Übergrößen-Models hinken meist etwas. Wenn so ein Model mit Körpergröße 1,80m Kleidergröße 42 trägt, ist das meiner Meinung nach etwas völlig anderes, als wenn eine 1,65m-Frau die selbe Größe trägt.

Übergewicht ist ungesund. Punkt. Und es wird auch nicht dadurch gesünder, dass Magermodels meist genauso oder noch ungesünder leben. Man kann auch schlank sein und trotzdem genug essen. Ich trage z.B. auch Größe 36, teilweise sogar noch kleiner, und habe in meinem Leben noch nie wirklich auf mein Gewicht geachtet, sondern ernähre mich einfach gesund und bewege mich genug. Schlank sein bedeutet also nicht automatisch, in ungesundem Ausmaß auf Dinge verzichten zu müssen.
Off-Topic
Ich hoffe mal, dass ich jetzt nicht aus dem Thread verbannt werde, weil ich nicht mit abnehmen will. Ich les hier hauptsächlich mit, weil ich gesundheitsbedingt zum Ernährungs-Freak mutiere und muss hin und wieder auch mal meinen Senf zu manchen Themen abgeben :uups::lol:
 
  • Motivationsthread Beitrag #244
Dann wäre sevens (noch) Frau noch immer im Normalgewicht. :eusa_shhh: (Edit: Also mit 50kg)
Ich weiß, deshalb die "...." irgendwann überschreitet man dann evtl. eine Grenze, dann werden aus 50 plötzlich doch 40 usw. ;)
Aber klar: Wenn man einen Abnehmenden zu sehr nervt mit seinen Bedenken, dann kann das sicherlich nerven, verstehe ich auch und leuchtet mir ein.

und vielen Dank für den Link :)
 
  • Motivationsthread Beitrag #245
Ich denke man darf bei allem nie die den einzelnen Menschen vergessen. Was für den einen passt muss deswegen noch lange nicht für den anderen ebenfalls gut sein.
Vielen Menschen verschafft gelungenes Abnehmen ein besseres Lebensgefühl und auch mehr Lebensqualiät, aber
einige nehmen schnell ab und verfallen geradezu in einen Rausch, werden Sportfreaks und Abnehmjünger die - kaum endlich schlank - jegliches Verständnis für Menschen verlieren die sich trotz ein paar Kilos wohl fühlen. Andere nehmen danach wieder zu, schaffen es nie sich mit einem neuen, schlankeren 'Ich' zu leben.
Es ist einfach alles sehr individuell. Einige nehmen wenig ab, andere viel, einige schnell, andere langsam, einige halten ihr Gewicht, andere nicht...ich denke es gibt einfach nicht immer unbedingt eine Regel die dabei für alle gelten kann.

Übergewicht ist ungesund. Punkt.
Starkes Übergewicht ist ungesund, Menschen mit leichtem Übergewicht sollten eigentlich keine verringerte Lebenserwartung haben. Bei Menschen die praktisch schon ihr Leben lang übergewichtig sind und die schon x Diäten probiert haben aber immer wieder rückfällig werden muss man auch bedenken ob die psychische Belastung und der Stress einer weiteren Diät nicht am Ende schlimmer sind fürs Allgemeinbefinden als ein paar Kilos zu viel. Ich denke es muss nicht jeder ein "Wohlfühlgewicht" haben welches auf Kleidergröße 36/38 passt
 
  • Motivationsthread Beitrag #246
Halloo?
Meine Frau ist mit 115kg gestartet, hat jetzt 85kg (wie gesagt, so "schlank" kannte ich sie noch nie) und will jetzt eben noch auf die 70kg.
Ich weiß, was "Magersucht" heißt, ich habe von 60 auf knapp 52kg abgenommen damals bei 1,72m Größe - das ist jetzt aber auch über 10 Jahre her... Ich habe aber zu gerne gegessen und einfach nur so ne Art "FDH - Friss die Hälfte" - gemacht... bis ich darauf kam, dass man zuviel Gegessenes ja auch auf andere Art wieder loswerden kann... Fand ich aber auch doof, und deswegen hab ich es dann gelassen.... Bin damals 3x am Tag auf die Waage..
Heute hat sich das erledigt, ich hab´ inzwischen so viel wie nie zuvor (gehe ja eigentlich gar nicht mehr auf die Waage, zuletzt zeigte sie irgendwas um die 65kg...) Solllte für mich Normalgewicht sein, aber der Bauch stört mich. Nur fehlt mir im Moment jegliche Motivation. Essen kann ich eigentlich gar nix, kommt alles wieder raus, wenn ich nicht über den Tag verteilt Mini-Portionen esse... Und wenn ich mir dann auch noch das Rauchen abgewöhnen will (muss...).... joar, wird doppelt schwierig... Ich hätte gern so 55-60kg, aber ich weiß noch nicht, wie ich da wieder hinkommen soll, hab grad ganz andere Sorgen... Und ja, das hört sich bei meiner Größe - ich glaube, ich bin inwzischen geschrumpft ;) - zu wenig an... aber ich kann aus meinem Kleiderschrank kaum noch was gebrauchen, weil es alles zu klein ist... und seinerzeit gut gepasst hat... ich würd´ wenigstens da wieder gern reinpassen, neue Klamotten sind auf längere Zeit nämlich leider nicht drin :(
 
  • Motivationsthread Beitrag #247
Problem an solchen Geschichten ist, dass die Leute erst aus der Essstörung heraus ins Untergewicht geraten und dann kann es in der Tat auch schnell gefährlich werden. Also wenn jemand auf Dauer ein krasses Defizit fährt und dabei exzessiv Sport treibt, dann schadet es sicher nicht, das zu beobachten.

Und dass Übergewicht zu schön geredet wird, finde ich auch. Teilweise verlangen ja schon sog. Ernährungsexperten neue Definitionen von Übergewicht. Klar, wenn alle dick sind, muss man die noch dickeren ja irgendwie abgrenzen können.

Und den Ärger um die Magermodels verstehe ich auch nicht. Ich finde das auch nicht gut, aber allgemein ist es doch eher umgekehrt, dass auf die Magermodels geschimpft wird, während es bei dicken Frauen oft rechtfertigend heißt, dass es doch Männer gibt, die darauf stehen. Ha ja gibt es die. Ob die nun gesünder im Kopf sind als diejenigen, die von sich sagen, sie stehen auf "abgemagert"? Nun, wahrscheinlich nicht.

Und im Grunde ist das ja mal wieder die einfachste Methode. Neben den Geschichten mit Jojo und Schilddrüsen usw., die wir alle schon kennen, ist es sicher auch effektiv, nach einer neuen Messlatte zu verlangen, weil ja die meisten anderen auch fett sind.
 
  • Motivationsthread Beitrag #248
Hatte bisher von Berufs wegen immer mal wieder mit Menschen zu tun, die Essstörungen haben/hatten und wenn ich das mal so vergleiche war es doch fuer diejenigen, die abgenommen haben oft "einfacher" mit ihrer Krankheit angenommen/akzeptiert zu werden als dicke Bulimiker oder Binge Eater. Obwohl der Leidensdruck mindestens genau so hoch wie bei Magersucht o.ä. ist. Eben durch die gesellschaftliche Akzeptanz des kollektiven Auseinandergehens werden diese Störungen häufig verharmlost und bagatellisiert.

Davon abgesehen: hab 2 Jahre in einem Schlaflabor gearbeitet und ab einer gewissen Fülle ist man effektiv extrem im Alltag eingeschränkt. Ab einem gewissen Maß davon zu sprechen, dass das Wohlfuehlgewicht ist... naja.

Schwer vorstellbar.

Retic, gibts da schon neue "Bewertungskriterien" oder steht das nur zur Diskussion?^^



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  • Motivationsthread Beitrag #249
Die SPD hatte auf ihrem Parteitag sowas verfasst. Sie wollen:

Dass die Einteilung der WHO (Weltgesundheitsorganisation), welcher BMI-Bereich über- und untergewichtig ist, revidiert und realen Gegebenheiten angepasst wird.

Quelle:

"revidiert und realen Gegebenheiten angepasst" bedeutet nur "jetzt, wo schon mehr übergewichtig als normalgewichtig sind, ist doch eigentlich Übergewicht, normal, oder?" :lol:
 
  • Motivationsthread Beitrag #250
Bei Menschen die praktisch schon ihr Leben lang übergewichtig sind und die schon x Diäten probiert haben aber immer wieder rückfällig werden muss man auch bedenken ob die psychische Belastung und der Stress einer weiteren Diät nicht am Ende schlimmer sind fürs Allgemeinbefinden als ein paar Kilos zu viel. Ich denke es muss nicht jeder ein "Wohlfühlgewicht" haben welches auf Kleidergröße 36/38 passt
Klar, jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er sich am wohlsten fühlt. Ich geh auch nicht zu jeder überwichtigen Person hin und erzähl ihr, dass sie doch bitte abnehmen soll, weil das ja viel besser ist ;) Es darf gerne jeder leben, essen und wiegen wie und wieviel er will. Ich hatte auch mal ca. 10kg mehr und habe mich damit wohl gefühlt. Das war noch lange kein Übergewicht, aber 10kg sind trotzdem gar nicht so wenig.
Mir geht es eher um diesen Trend, Übergewicht (wie auch immer man das nun definieren will) zu verharmlosen und schön zu reden. Da ist Frau eben nicht mehr dick, sondern "hat Kurven" und alle, die schlanker sind, sind wahlweise dürre Klappergestelle oder obsessive Fitnessfreaks.
(und das ist nicht nur auf die Aussagen hier im Forum bezogen, sondern mir scheint das ein genereller Trend zu sein)

Syn, da wäre ja interessant zu wissen, wie genau der neue BMI aussehen soll. Ist man dann mit dem, was aktuell als Normalgewicht gilt, untergewichtig und die Ärzte sind dazu verpflichtet, weniger Bewegung und mehr Essen zu empfehlen? :lol:
 
  • Motivationsthread Beitrag #251
Ich hab bisher auch nur gehört, dass es solche Forderungen gibt. Im Grunde isses ja wurscht, wer da was "bestimmt" usw., aber wenn solche Dinge "beschlossen" werden, dann dringt das regelmäßig zu allen Betroffenen durch, weil man so etwas gerne hört. Und das passt mir nicht ganz.

Seitens der SPD wird man da wohl ordentlich an der Schraube drehen wollen; schließlich will der Parteichef bestimmt auch sein Übergewicht loswerden.
 
  • Motivationsthread Beitrag #252
Ich empfinde gar nicht mal, dass Dicksein idealisiert wird. Ich empfinde es eher als Gegenbewegung zu dem Schlankheitswahn, der in den Medien schon jahrelang um sich greift und stärker wird.

Ich habe gestern ein Bild von Kate Winslet als Rose (Titanic) gesehen, da dachte ich nur, dass sie heute als Viel zu dick abgelehnt werden würde.

Ich finde auch nicht, dass es viele dicke Models gibt, die wirklich eine Plattform bekommen. Amber Rose und Kim Kardashian haben operierte Hintern und sind nicht wirklich dick und diese eine Dame, die derzeit so angesagt ist, ist zwar wirklich dick, aber ein absolutes Ausnahmephänomen. Zumindest was ihre Präsenz und Prominenz angeht. Ich komme leider nicht auf ihren Namen, sie ist ein Plus-Size-Model...:eusa_think:

Als Gegenbewegung finde ich sie aber gar nicht mal so schlecht, denn auf die Dame kommen gefühlte hundert Frauen wie Angelina Jolie und Heidi Klums, die nur noch aus Haut, Knochen und Sehnen bestehen. Von bestimmten Laufstegmodels, wo die Vicoria-Secret-Models noch massig gegen wirken, fange ich mal gar nicht erst an. Die sind kein Vorbild für Teenies. Die Übergewichtigen auch nicht, aber wie gesagt: Die haben gar nicht so eine große Plattform in der Öffentlichkeit und werden mMn eher gezielt zur Provokation eingesetzt.

Normalgewichtige Prominenz ist selten. Kesha, die es aus ihrer Essstörung geschafft hat und mittlerweile normalgewichtig aussieht, wird von der breiten Presse als mopsig tituliert.:roll:

Leider werden kritische Stimmen in dieser Richtung eher als Neid abgetan und darin erstickt. Damit macht man es sich sehr einfach.

BTW: Als Motivationsthread empfinde ich es hier irgendwie grad nicht mehr so...:lol:
 
  • Motivationsthread Beitrag #253
Den letzten Absatz unterschreibe ich gerade so, Choupette :mrgreen:
Es kommt gerade eher so rüber, als wenn hier JEDER totales Übergewicht hat und wir alle uns noch mehr anfressen wollen...
 
  • Motivationsthread Beitrag #254
Mh. Ich glaube das war jetzt viel allgemeiner gemeint als jetzt nur hier auf den Thread bezogen. Effektiv wüsste ich nicht mal wer hier wirklich Übergewicht hat/nicht hat/was auch immer. Sich damit zu befassen welche Kriterien es gibt finde ich aber durchaus motivierend- einfach weil man dann ja auch in Bezug auf sich selbst manches überdenken kann.

Abzunehmen weil eine Tabelle das sagt - ungut. Abnehmen fuer das eigene Wohlbefinden - schon besser [emoji14] Da kann man sich ja ruhig mal Gedanken zu machen ;)

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  • Motivationsthread Beitrag #255
gibts da schon neue "Bewertungskriterien" oder steht das nur zur Diskussion?^^
Gab es da vor ein paar Jahren nicht auch diese Metastudie in der rauskam, dass Menschen mit einem BMI zwischen 25 und 30 (also leichtes Übergewicht) die höchste Lebenserwartung haben :eusa_think:
Man sollte ja wirklich nichts als Übergewicht einstufen was aus medizinischer Sicht tatsächlich nicht relevant ist.

Seitens der SPD wird man da wohl ordentlich an der Schraube drehen wollen; schließlich will der Parteichef bestimmt auch sein Übergewicht loswerden..
:lol:
...erinnert mich etwas an die South Park Folge "TMI" falls du die kennst, einfach den Durchschnitt ändern und schon sind alle wieder 'normal' :mrgreen:

Mir geht es eher um diesen Trend, Übergewicht (wie auch immer man das nun definieren will) zu verharmlosen und schön zu reden. Da ist Frau eben nicht mehr dick, sondern "hat Kurven"
Stimmt schon, aber ich denke hier wird auch zu oft nicht zwischen eine Body-Positivity-Message ala 'du darfst dich und deinen Körper mögen selbst wenn du nicht perfekt bist' und einem Verharmlosen von Übergewicht unterschieden. Denn es ist eine Sache über sein Übergewicht nicht in Selbsthass zu verfallen, aber eine andere komplett die Augen vor dem Problem zu verschließen.
Klar, jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er sich am wohlsten fühlt. [...] Es darf gerne jeder leben, essen und wiegen wie und wieviel er will. Ich hatte auch mal ca. 10kg mehr
Klar als Mensch mit nur ein paar Extrakilos kann man - wenn die Entscheidung dann endlich mal getroffen ist - eine Diät meistens gut durchziehen (ich hatte auch mal fast 20kg mehr und hab die aber recht gut weggekriegt nachdem ich den Entschluss gefasst hatte). Allerdings gibt es auch viele Menschen deren Übergewicht nicht nur kommt weil sie halt gerne Essen sondern die durchaus eine Essstörung haben (im schlimmsten Fall seit dem Kinderalter) und bei denen Essen häufig eine Überdeckungs- oder Ersatzfunktion hat für andere Dinge im Leben. Die schaffen dann vielleicht mal zeitweise eine Diät und ein paar Kilos aber wirklich vom Essen wegzukommen ist oft ohne therapeutischen Unterstützung nicht so leicht.
 
  • Motivationsthread Beitrag #256
Da wurde aber nicht mit einbezogen, dass viele Menschen mit tödlichem Krankheitsverlauf am Ende noch viel Gewicht verlieren. :eusa_shhh:


Stimmt schon, aber ich denke hier wird auch zu oft nicht zwischen eine Body-Positivity-Message ala 'du darfst dich und deinen Körper mögen selbst wenn du nicht perfekt bist' und einem Verharmlosen von Übergewicht unterschieden. Denn es ist eine Sache über sein Übergewicht nicht in Selbsthass zu verfallen, aber eine andere komplett die Augen vor dem Problem zu verschließen.

Das finde ich auch. Jeder sollte so aussehen wie er möchte und dafür nicht herunter gemacht werden, allerdings ist es kein herunter machen, wenn der Arzt einen darauf hinweist, dass Übergewicht mit Gesundheitsrisiken einhergeht und es ist auch kein herunter machen, wenn man nach BMI übergewichtig ist oder die Kleidung die Größe XXL hat. Das sind nun mal Tatsachen, denen man sich dann auch bewusst sein sollte, wenn man sich dafür entscheidet lieber etwas "fülliger" zu sein.

Klar als Mensch mit nur ein paar Extrakilos kann man - wenn die Entscheidung dann endlich mal getroffen ist - eine Diät meistens gut durchziehen (ich hatte auch mal fast 20kg mehr und hab die aber recht gut weggekriegt nachdem ich den Entschluss gefasst hatte). Allerdings gibt es auch viele Menschen deren Übergewicht nicht nur kommt weil sie halt gerne Essen sondern die durchaus eine Essstörung haben (im schlimmsten Fall seit dem Kinderalter) und bei denen Essen häufig eine Überdeckungs- oder Ersatzfunktion hat für andere Dinge im Leben. Die schaffen dann vielleicht mal zeitweise eine Diät und ein paar Kilos aber wirklich vom Essen wegzukommen ist oft ohne therapeutischen Unterstützung nicht so leicht.

Bei mir hat es mit der Abnahme auch erst dann funktioniert, als ich andere Probleme, die zuvor einfach mein Leben bestimmt haben, nicht mehr in diesem Ausmaß hatte. Manchmal gibt es eben einfach "wichtigere" Dinge und die sollte man dann eben zuerst angehen.
 
  • Motivationsthread Beitrag #257
Off-Topic
Mit meinen 1,65m waren glaube ich 65kg "Idealgewicht". Ob ich da hin kommen weiß ich noch nicht. Der Weg dorthin wird auf jeden Fall schwer. Besonders schlimm ist es für mich, dass ich die extra Pfunde unverschuldet bekommen habe. 2013 musste ich durch eine Krebstherapie und habe aufgrund von gezwungenem Bewegungsmangel und den ganzen Medikamenten 20 Kilo zugenommen. Gut, schlank war Ich vorher auxh nicht aber ich hätte mich als "normal" eingestuft.

Dass diese Kilos mich jetzt so lange begleitet haben ist dann natürlich auch ein Stück weit meine Schuld, aber ich kam aus dem Loch lange nicht raus. Richtig motiviert wurde ich erst, nachdem mir eine wichtige OP erst genehmigt wird, wenn ich abnehme.

Der Schweinehund ist ein mieser :eusa_think:


Heute wurden wir beim Jumping richtig gequält, sodass ich morgen kaum ein schlechtes Gewissen habe, wegen dem Deutschland Spiel nicht zum Sport zu gehen :mrgreen:
 
  • Motivationsthread Beitrag #258
Also das, was ich geschrieben habe, ist kein bisschen auf euch bezogen. Ich weiß ja nichtmal, wieviel ihr wiegt und wieviel ihr abnehmen wollt. Ob das nun 200kg sind oder man einfach nur 2kg für die Bikinifigur abnehmen will. Und eigentlich ist das auch relativ egal, weil der Weg ohnehin der selbe ist. Ich lese wie gesagt hauptsächlich wegen den Ernährungsthemen mit, weniger wegen dem Grundthema abnehmen. Aber manchmal kann ich meinen Mund einfach nicht halten :silence: :D

Und es gibt sicherlich auch einen Trend in die andere Richtung. Denn gemäßigte Einstellungen und Lebensstile sind ja auch langweilig :lol:
Aber ich finde durchaus, dass mit dem steigenden Anteil an Übergewichtigen in der Bevölkerung auch die Tendenz zunimmt, das Übergewicht schön zu reden. Und das geht eben oft mit der Abwertung niedrigeren Gewichts einher.
Das ist an sich auch völlig normal, denn jeder Mensch will sich wohlfühlen. Und wenn ein großer Teil der Gesellschaft dir sagt, dass du zu dick bist (ob jetzt mit 10kg zu viel oder mit 100kg), dann ist die natürliche Reaktion, die anderen doof zu finden und sich einzureden, dass die alle vom Magerwahn eingenommen sind und du eigentlich viel gesünder lebst.
(Und mit "du" ist eine x-beliebige durchschnittliche Person gemeint, niemand hier im Thread :D)
Den Magerwahn gibt es deshalb natürlich trotzdem noch. Nur dass das eben andere Personen sind.

Ich will auch nicht schlecht reden, dass auch Leute mit ein paar Kilo mehr auf den Rippen, ein positives Selbstbild und Körperempfinden entwickeln. Dass finde ich auch gut, denn jeder sollte sich wohl fühlen dürfen.
Mir geht es eher um den Vergleich der "kurvigen, weiblichen Frau" mit dem "dürren Klappergestell". Damit wird das Übergewicht zum Ideal im Vergleich zum niedrigeren/normalen Gewicht. Das ist meiner Meinung nach so ähnlich wie wenn jemand sich selbst als "schlank" bezeichnet und alle, die etwas mehr wiegen, als "fett" o.ä. Eben getreu dem Motto "Ich bin gut so wie ich bin und alle anderen sind magersüchtig/fresssüchtig/allgemein ganz doof :mrgreen:"
 
  • Motivationsthread Beitrag #259
Off-Topic
habt ihr schonmal andere neu- mütter gesehen, die von ihren ss pfunden nicht runter kommen, waehrend man selber (jetzt 4kilo) weniger drauf hat als VOR der ss!? und das obwohl ich vorher schon schlank war. Da passt das nieder machen, weil man selber dick ist, gut rein!

Allgemein kenn ichs aber, schon frueher... die duerre, hat bestimmt was.. ;)
Aber die ganzen uebergwichtigen da... Naja.
Nix gegen euch, das ist auf die situation bezogen.
 
  • Motivationsthread Beitrag #260
Mir geht es eher um den Vergleich der "kurvigen, weiblichen Frau" mit dem "dürren Klappergestell". Damit wird das Übergewicht zum Ideal im Vergleich zum niedrigeren/normalen Gewicht.

Ich denke ich weis was du mit dem Satz sagen wolltest. Jedoch muss ich mich aufgrund der Formulierung doch mal kurz einmischen:lol: Denn mit Übergewicht ist man doch nicht gleichzeitig automatisch "kurvig und weiblich", ebenso hat man als kurvige und weibliche Frau nicht automatisch Übergewicht.
Jedoch werden Frauen in diesen Formaten eher selten bis gar nicht in Medien aufgeführt, eher trifft man auf die Extremen von zu wenig und von zu viel, was mir ehrlich gesagt auch sauer aufstößt. Beides ist auf die eigene Art und Weise gesundheitlich nicht erstrebenswert.
Was ich persönlich in dem Bereich vermisse, wären Models mit verschiedenen Figuren, so wie wir Menschen eben sind. So würden viele Menschen dort draußen auch signalisiert bekommen, dass es durchaus auch "normal" ist, so zu sein wie man eben ist:mrgreen:
Nun gut, das ist jedoch eher ein Wunschdenken, dass sich sicher in nächster Zeit nicht erfüllen wird:lol:
 
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