Hab jetzt mal ausgerechnet: mein BMI liegt bei 26,4 - Kalorienbedarf bei 1324 kcal pro Tag
Idealgewicht sei 47 bis 61 kg
Also bei 47 kg würde ich aussehen wie ein Klappergestell. 61 kg ist genau das, was ich als Ziel anpeile, was ich aber - und das weiss ich so gewiss wie Weihnachten auf den 25. Dezember fällt - NIE WIEDER ERREICHEN WERDE. Wenigstens bin ich realistisch.
Ich bin nicht übergewichtig und ich habe für mein Alter eine wirklich annehmbare Figur. Will aber nicht weiter zunehmen (und wenns ein BISSCHEN runterginge, wär schon toll). Man MUSS einfach realistisch sein. Ab 50 nehmen alle Frauen zu, die Wechseljahre haben da kein Pardon. Dass man etwas mehr auf die Ernährung achten soll und Sport treiben, sollte sich von selbst verstehen. Beides tu ich. Wer Frauen wie mich "übergewichtig" - wenn auch nur leicht - betitelt, ist vom Magersucht-Wahn befallen. Muss dazusagen, ich habe auch ziemliche Oberweite, die ja auch so einiges wiegt (und die nimmt nicht ab, da kann ich machen, was ich will - will ich auch nicht :lol

und mein Po macht auch was daher - das ist aber beides Familienerbstück, da könnt ich höchstens meine Vorfahren beschuldigen :mrgreen:
ich sehe die Gefahr für die jungen Mädchen. Ich höre jeden Tag wieder von Fällen der Magersucht. Die Victoria-Secret-Models sind teilweise unschön mager. Und wer sich so etwas als Vorbild nimmt, läuft wirklich Gefahr, in krankhafte Essstörungen zu verfallen.
Leute: um zum eigentlich Thema zurückzukommen

: viel Obst und Bewegung. Der Sommer macht es uns doch eigentlich leicht, es gibt Obst in Hülle und Fülle, und die Sonne lädt zu Spaziergängen und Schwimmbad ein. Ich bin gestern wieder fündig geworden, im Lidl gabs IMMER NOCH Erdbeeren - juchhuuuu. Und Kirschen, und Melone. Freue mich beim Aufstehen schon auf mein Obstfrühstück, so vielfältig und sommerlich lecker. (wenn nur nicht die Bierchen wären, und der Tinto de Verano - ach ja, der Alkohol reisst dann immer wieder rein :roll

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Und ja, das wichtigste ist doch, dass man sich selbst wohl fühlt, so wie man ist. Dass man sich selbst akzeptiert und auf die Gesundheit achtet, und dabei ein positives Lebensgefühl und die Lebensfreude nicht vergisst.
Essen hat ja auch viel mit Selbstbelohnung zu tun. Ist so ähnlich wie mit Rauchen. Wenn ich Stress habe, nehme ich sprunghaft zu, das geht wohl den meisten so. Bei Stress esse ich impulsiv und schachte Essbares unkontrolliert in mich rein. Bin ich entspannt, kann ich viel besser auf mich achten. Essen ist "Belohnung", man will sich "etwas Gutes tun". Das Stückchen Schokolade, der Eisbecher (ohhhh, ganz aktuell jetzt im Sommer - wer kann da widerstehen????), das Stückchen Torte ............. es sind kleine Glücksmomente, in denen der Körper in einen kleinen Freudesrausch fällt. Grade DAS macht das Abnehmen ja auch so schwierig.
Man sollte sich aber auch nicht so einen Kopf machen: das Leben ist kurz, und wenn man sich immer und überall auf die Finger schlagen muss, wenn man nicht mal mit gutem Gewissen schlemmen darf, dann ist das auch mega-traurig.
Oder??

