Ich kann an dieser Stelle - auch für deinen Sohn (und auch gerne für jeden, der euch so komisch berät...) - unbedingt nochmal das Buch "Fettlogik überwinden" empfehlen. Ich finde es immer furchtbar zu lesen, wie schwer es sich manche Menschen durch solche Sachen machen mit dem Abnehmen...
Dem kann ich mich absolut nur anschließen! :clap:
Genau durch solche Sachen wie "Du musst unbedingt frühstücken!, "Iss bloß niemals unter deinem Grundumsatz, sonst kommt der Hungerstoffwechsel und dein Stoffwechsel fährt in den Keller!" usw. (ihr kennt das ja alles), hab ich meine bisherigen Abnehmversuche immer abgebrochen. Einfach weil es unglaublich langsam voran ging und extrem frustrierend war.
Ich hab bedingt durch meine geringe Körpergröße (Hobbit halt) wirklich einen geringen Grundumsatz, aber selbst meiner liegt bei ca. 1200,
Und mein Leistungsumsatz liegt, je nachdem wie aktiv ich an dem Tag bin, bei 1600-2000 kcal.
Jetzt esse ich bequem 800-1000 kcal am Tag, habe also ein Defizit von 600-1200 kcal pro Tag und da ein Kilo Fett 7000 kcal entspricht, nehme ich ca. 1 Kilo pro Woche ab. Und genau so ist es auch. Eine ganz einfache Rechnung, die funktioniert. Und wenn die Waage doch mal in die falsche Richtung geht, kann ich mir ausrechnen, ob das tatsächlich eine Zunahme von Fett sein kann. Kann es nicht, also muss es Wasser sein, das dann auch in den nächsten Tagen wieder verschwindet.
Ich frühstücke sehr gerne, aber nur, wenn ich ausschlafen konnte. Da ich das meistens nicht kann, mixe ich mir morgens einen Shake und trinke den, etwa 4 Stunden nach dem Aufstehen, bei der Arbeit. Mittags brauche ich nicht viel, da reicht mir ein bisschen Gemüse, dafür esse ich dann abends meine Hauptmahlzeit (und nehme trotzdem ab!).
Genug Eiweiß zu mir zu nehmen fällt mir auch schwer (außer es gibt Garnelenspieße :sm1_013

, deswegen hab ich mir jetzt ein Proteinpulver bestellt, das dann morgens meinen Shake ergänzen wird, und das Problem ist gegessen.
Und zum Thema Ärzte: Nein, sie sind leider nicht schlauer als wir, in vielen Fällen ist sogar das absolute Gegenteil der Fall.
Einen Arzt zu finden, der seine Patienten überhaupt auf ihr Übergewicht anspricht, ist wohl schon ein Glückstreffer (meine Ärztin hat auch noch nie ein Wort darüber verloren), und dann auch noch einen Arzt zu finden, der Interesse daran hat sich in diesem Thema weiterzubilden und nicht auf den ganzen Mythen und veraltetem Wissen festsitzt...
Liebe Grüße!
Tamadschge (die jetzt noch ein paar Pokemon fangen und Eier ausbrüten geht)