Die Mutter wird Mittwoch früh um 8 Uhr zum TA gebracht. Abends soll sie dann wieder in die Scheune gesetzt werden. Das ist bei Streunern durchaus so üblich. Die kann man nirgends einsperren und "ausruhen" lassen. Sie hat dadurch mehr Ruhe (wenn sie alle Kleinen unbeschadet wiedersieht und in ihrer vertrauten Scheune sitzt) als wenn sie seperat in irgendeinen Raum gesperrt werden würden, ich schätze, da würde sie amok laufen. Wir haben das vor etlichen Jahren mit unserer (bis dahin auch Bauernkatze) erlebt. Wir hatten sie kastriert und sollten sie 3 mindestens Tage drinnen behalten. Es ging nicht. Sie ist mit dem Kopf gegen Scheiben gerannt und meterhoch an den Türen hochgesprungen, nur um rauszukommen. Wir mussten sie damals rauslassen und als sie draussen in ihrer gewohnten Umgebung war, war auch alles gut.
Wir haben zunächst auch erwogen, am Mittwoch während ihrer OP die Kleinen zu holen, doch den Schock wollten wir ihr auch ersparen, sie kommt wieder und 2 Kleine weg, sie würde in dem Zustand ja nur suchen.
Dass die Kleinen jetzt an dem Tag so schnell wegrennen glaube ich nicht, die Mutter ist ja an anderen Tagen auch auf Futtersuche gewesen und damit stundenlang "ausser Haus".
Was die anderen 2 Kleinen betrifft, die dort verbleiben: eines (das mit weissen Sabberlatz vorn) ist bereits vergeben, das andere Kätzchen braucht ein Zuhause. Es sind also alle ausser eines versorgt, auch mit der notwendigen OP.
Es ist sicher nicht alles optimal, aber den optimalen Weg gibt es nicht. Optimal wär, wenn JEDER Mensch der Katzen hat, Verantwortung übernimmt und seine Katzen kastrieren lässt, dann gäbe es diesen Thread hier garnicht. Ich freu mich zwar auf die 2 Kleinen, aber ich hab auch mächtig Angst, dass ich es nicht schaffe und dass es mit meinen eigenen Katzen nicht klappt (Zusammenführung) Es gab durchaus auch Minuten, in denen ich bereut habe, überhaupt zugesagt zu haben. Wie schrieb ich am Anfang: meine kleine Welt war in Ordnung. Was jetzt kommt, weiss ich nicht.
Ich habe gestern erst sevens Thread entdeckt, den mit der Trennung und den 6 Katzen und ihrer grossen Sorge vor der Zukunft und ihrer Angst, es nicht zu schaffen. Wenn man Katzen AUFNIMMT, sind alle erstmal begeistert, alle sagen: Klasse, dass du dich kümmerst....jetzt haben alle ein Zuhause gefunden und niemand fragt, was kann in 5 Jahren sein.......Kommt dann aber was Ungeplantes im Leben - Arbeitslosigkeit, Krankheit, Partnertrennung....was auch immer, schlägt die Stimmung um in : "na max, man schafft sich ja auch nicht 4 Katzen an. Da hättest du halt vorher mal dran denken müssen." Ich habe jetzt auch Angst. Aber wenn jeder wegsieht, wird das Katzenleid immer grösser. Es sind zumindest 5 Katzen weniger, die für wilden Nachwuchs sorgen. Ein kleiner Tropfen auf dem heissen Stein.
Heute kommt mein kleiner Kratzbaum fürs Bad und ich werde schon mal alles wegräumen. :mrgreen: Ich möchte meine eigenen Katzen auf andere Futtersorten umstellen. Sie fressen jetzt winzige 70gr Dosen bei einem Kilopreis von über 8€ glaub ich. Ich MUSS auf 800 gr Dosen umsteigen, um mir die Ernährung von so vielen Katzen leisten zu können. Dabei werden es aber hochwertige Futter wie mac's, Landfleisch und ropocat. Alles gestern schon bestellt.
Ich brauch noch dringend ne Empfehlung für die Kitten! (feste Nahrung) ich hab schon eine Katzenaufzuchtsmilch bestellt, damit sie nicht so schnell von der Mutter entwöhnt werden.