Nein Son-Gohan, so habe ich das nicht gemeint. Wir würden nie an einem Tier vorbeilaufen, welches offensichtlich Hilfe braucht. Ich meinte wohl weniger Augen verschließen sondern mehr Herz verschließen. Helfen auf jeden Fall, aber nicht ins Haus und damit ins Herz lassen.
Aber Audrey "kennt" mich anscheinend schon ganz gut. Wenn es mal so weit sein sollte, dann wird es wohl doch anders als jetzt gewollt enden.
Jetzt habe ich aber mal eine Vergesellschaftungsfrage. Wenn Jovi seine Zahn-OP hinter sich hat wollen wir ihn eigentlich ins Haus lassen, natürlich sehr vorsichtig allein wegen dem Hund. Ich wollte es nach der Zahn-OP angehen, damit er nicht direkt nach ein paar Tagen auf einmal anders riecht. Mein Freund lässt ihn allerdings schon seit 3 Tagen immer wieder mal kurz ins Haus.
Nun habe ich hier oft gelesen, dass eine Zusammenlassen und wieder Trennen und wieder Zusammenlassen nicht sinnvoll wäre, weil man dann im Endeffekt immer wieder von vorne anfangen würde. Ich lasse meinen Freund gewähren, weil ich mir gedacht habe, dass Tigris und Jovi sich ja kennen und immer wieder mal draußen begegnen. Außerdem ist Jovi eh mehr Freigeist als Tigris, es wird also so oder so ständig so sein, dass er draußen ist und sie drinnen. Das war so mein Gedankengang - ist das in Ordnung?
Gerade war er auch für 20 Minuten drin, dann wollte er von selbst raus (die Vorbesitzer haben auch gesagt, dass er ständig rein will, dann direkt wieder raus, dann wieder rein und dann wieder raus und das im Minutentakt). Er beachtet Tigris kaum, er freut sich hauptsächlich über Aufmerksamkeit von uns Zweibeinern. Er wedelt allerdings heftig mit dem Schwanz, was wohl normal sein dürfte ist ja schließlich alles aufregend neu für ihn. Tigris beachtet ihn sehr wohl, mault heftig rum und hält Abstand. Kommen sie sich vor Neugierde zu nah, dann faucht sie auch mal kurz und beide kriegen nen dicken Schwanz, aber sie kommen sich nicht zu nah und ein Ansatz von Prügelei war bisher von keinem der Beiden zu bemerken. Na ja, sie kennen sich ja eben auch, wobei draußen und drinnen ja schon eigentlich ein großer Unterschied sein dürfte.
Ich, die noch nie was mit einer Katzenvergesellschaftung zu tun hatte, empfinde das als sehr positiv oder kann ich davon ausgehen, dass das Schlimme erst noch kommen wird?