Tierheim verweigert annahme!

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  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #1
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Karsten1978

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Hallo,

ich habe eine ganz wichtige Frage an euch alle.

Seit über einem halben Jahr suchen wir für unseren Hund Moritz ein neues zu Hause (auch schon über das Forum). Aber leider ohne Erfolg, da er mittlerweiler auch schon schnappt haben wir uns nun doch entschlossen im Tierheim mal nachzufragen.

Bei uns in der Stadt gibt es zwei Tierheime die wir angerufen haben und beide weigern sich den Hund aufzunehmen da er nicht von denen ist und er kein Fundhund ist.

Anderseits haben wir auch jetzt schon öfters gehört das wir den Hund besser einschläfern lassen sollen da er schon 11 Jahre alt ist.
Aber das kriegen wir nicht übers Herz.

Jetzt ist die Frage was soll man denn nun machen.

Warten bis der Hund beisst?

Aussetzen damit das Tierheim ihn aufnimmt?

Oder doch einschläfern?

Ich hoffe ihr könnt uns helfen.

Gruß Karsten
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #2
Huhu
Ich finde die Varrinate den Hund zu behalten besser ;)
Warum wolt ihr ihn den abgeben?
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #3
Seit ihr mit dem Hund überhaupt schonmal in eine Hundeschule oder sowas in die Richtung um etwas gegen das Schnappen zu unternehmen?
Bei welchen Situationen schnappt er denn?
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #4
Bei uns in der Stadt gibt es zwei Tierheime die wir angerufen haben und beide weigern sich den Hund aufzunehmen da er nicht von denen ist und er kein Fundhund ist.

Ganz "flach" geantwortet: Dann mach ihn doch zu einem Findling, den Ihr gefunden habt.

Warten bis der Hund beisst?

Aussetzen damit das Tierheim ihn aufnimmt?

Oder doch einschläfern?

Das habe ich jetzt ganz höflich überlesen. Das sind in meinen Augen keine Lösungsansätze.

  • Warum verhält sich denn der nun so(schnappen)?
  • Wie lange habt ihr schon(11 Jahre)? "Alte Bäume sollte man nicht verpflanzen".
  • Gibt es keine Alternativen, daß ihr den Hund behaltet? Mit ihm evtl. eine Therapie macht?
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #5
Hallo Karsten!

Es wäre jetzt wichtig, zu wissen,
1.was ist es für ein Hund?
2.wie lange habt ihr ihn schon?
3.in welchen Situationen schnappt er?
4.was wurde bereits dagegen unternommen?
5.schnappt er auch nach Familien mitgliedern oder nach was?

Gruss:)
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #6
Eigentlioch ist es verboten einen hund einzuschläfern weil er schnappt - ich hoffe nicht das es bei euch Tierärzte gibt die das wirklich machen denn auch ein TA hat so eine Art Hippokratischen Eid ablegen müssen.
Also einschläfern ist absolut keine Maßnahme!!
Wir hatten auch immer leute die ihre Hunde einschläfern lassen wollten weil sie Probleme mit den Hunden hatten und zu 90% lag es an den besitzern (das muss jetzt nicht bei dir sein) oder weil die Hunde wirklich krank waren.
wart ihr beim TA und habt ihn untersuchen lassen?
Häufig sind schmerzen auslöser für aggressionen.

Ich kann mich sonst nur den anderen anschließen und denke das ihr entweder mal mit Hilfe (hundetrainer oder so) nach der Ursache suchen müsst oder den Hund wirklich vorm Th anbinden müsst wobei ich auch diese Lösung nicht richtig finde aber immer noch besser als das Tier zu töten.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #7
Moritz ist 11 Jahre und lebt seit 3 Jahren bei uns.
Wir haben sicherlich Hundeschule mit ihm besucht, was in dem Alter (8 Jahre) bei ihm nichtmehr viel gebracht hat.
Er hat in seinem früheren Leben (die ersten 8 Jahre) nicht die besten Erfahrungen mit Kindern gemacht und er hat Angst d.h. er schnappt aus Angst nach unserem Sohn (9 Monate).
Wir haben es mit viel Lob und positivem Vertsärken direkt nach der Geburt versucht, ihm Rückzugsmöglichkeiten geschaffen soweit dies in einer 3 Zi. Wohnung möglich ist und achten darauf das der kleine ihn nicht zu sehr nervt soweit dies bei einem Krabbelkind möglich ist.

Für uns ist einschläfern , aussetzen etc. absolut keine Lösung!

Aber was soll man machen??? Wenn selbst die örtlichen Tierheime den Hund nicht nehmen können?

Tiervereine etc. haben wir auch schon durch und keine Pflegestellen in sicht!

Behalten wäre schön aber wer Kinder hat und einen nicht Kinderverträglichen Hund kann unsere Angst sicher Verstehen!
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #8
habt ihr schonmal einen hundepsychologen kontaktiert?
Das ist etwas anderes als Hundeschule und bei solchen Problemen viel besser!

Natürlich könnt ihr keinen Hund im Haus behalten der den kindern gefährlich werden könnte!
habt ihr schonmal versucht ihn selbst zu vermitteln? In der zeitung oder im Internet gibt es viele möglichkeiten anzeigen aufzugeben!
Ich habe meine Tiere auch nie aus dem TH geholt sondern den Hund über einen Aushang in der Schule von Bekannten und die katze war im Internet inseriert.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #9
Habt ihr euch mal, um einen Tierpsychologen in eurer nähe Bemüht?!
Das wäre das einzigste, was mir jetzt auf anhieb einfallen würde!

Jeder Hund ist behandelbar, wenn Herrchen und Frauchen da an einem Strang ziehen und sich mit dem Hund auf eine Kommunikations ebene begeben!
Das ist das a und o!

Kennt ihr euch mit Beschwichtigungssignalen aus?

gruss:)
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #10
Wir hatten eine private Hundetrainerin die auch Tierpsychologin ist aber seine Angst sitzt wohl zu tief.
Wir suchen seit etwas einem halben Jahr privat via Internet und Auhängen.
Auch Zeitungsanzeigen haben wir schon gemacht.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #11
Kannst du ein wenig beschreiben, was diese gemacht hat?
Ich würde nicht nur eine Ausprobieren;)
Evtl vorher beraten lassen und das Problem schildern!
Dann, haben diese mit Bachblüten gearbeitet?
Wie sieht es mit dem Gesundheitszustand aus und was für eine rasse ist er?
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #12
Wir haben damals bei unserer Hündin 4 Psychologen kontaktiert und sind da sogar hingefahren!
Ich würde einen Hund niemals kampflos aufgeben und leider ist der begriff Tierpsychologe keine garantie dafür das sich derjenige auch wirklich auskennt!!
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #13
Unsere Tierärzte arbeiten mit Bachblüten und ein Kölner Tierschutzverein hat uns eine Therapeutin empfohlen was wohl dann auch eine gute sein muss.
Er ist ein mittelgrosser Schnauzer-, Münsterländer-, Terriermischling.
Ausserdem haben wir auch schon Schüsslersalze probiert aber er scheint resistent gegen sowas zu sein.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #14
Hallo,
ohne das ich euch entmutigen möchte, da der Hund 11 Jahre alt ist, wird es mit einer "Umerziehung" recht schwierig. Es ist auch so, ein älterer Hund kann auch schon mal launisch und murrisch werden, hängt so ein bisschen vom Charakter ab. Als allererstes würde ich mal prüfen, ob es nicht doch irgendwelche Leiden gibt die der Hund hat, zB. Zähne, Mund, Knochen, Gelenke etc. auch kann es mit schlechter Sicht oder schlechten Hören zusammenhängen, das er so reagiert. Ich würde diese Faktoren erstmal alle ausschliessen.

Gruss
DM

PS: Ein 11 Jahre alter Hund wird wahrscheinlich nie mehr vermittelt.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #15
Er hat Herzprobleme und muss Tabletten nehmen, ansonsten ist er fit wie ein Turnschuh für sein Alter.
Entlich mal einer der uns bestätigt das die Umerziehung in dem Alter schwierig ist, ich denke sogar fast unmöglich obwohl er doch manches noch gelernt hat und einige Ängste z.B. die vor Schlüsseln abgelegt hat.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #16
Hallo Karsten
Ich denke auch das man einen Hund in so einem hohen Alter nicht mehr ändern kann.
Da bei meinem Hund in diesem Alter das Gehör nachgelassen hat, würde ich nicht ausschließen das das bei deinem auch so ist. Zuerst habe ich mich gewundert das der Gehorsam auf Entfernung nachlässt, als aber dann aufs Klingeln an der Tür keine Reaktion mehr kam war mir klar das mein Hund schlecht hört.
Dadurch kann es natürlich auch vorkommen das sich ein Hund erschreckt, deshalb erzähle ich dir das.
Kannst du ausschließen das dein Hund schlecht hört?
Ich fürchte auch das du niemanden mehr finden wirst der dir deinen Hund in dem Alter abnehmen wird.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #17
Weisst du denn genau, was ihm beim früheren Besitzer angetan wurde?
Ich denke, wenn ihr dazu mehr wisst, ist es doch einfach dagegen zu wirken... (?)

Einen Hund, der 11 ist, zu vermitteln, wird schwer ... und wenn er dazu noch Tabletten nehmen muss (zusätzliche Kosten) und Macken hat, ist es gar unmöglich.

Beschreib doch mal eine typische Situation, wann der Hund nach eurem Kind schnappt? Vllt könnte man euch den ein oder anderen Tipp geben, wie mans unterbinden könnte :102:
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #18
Höhren kann er gut und erschrecken tut er sich nicht.
Er fängt ja schon an zu knurren, sobald unser Sohn sich in seine Richtung bewegt.
Dieses ist egal wo er liegt gleich und wenn wir dann nicht sofort eingreifen (Hund oder Kind aus der Situation rausnehmen) schnappt Moritz nach dem kleinen.
Mit Sicherheit bezieht sich dieses Verhalten nicht nur aus schlechten Erlebnissen sondern hat auch was mit Dominazverhalten was zu tun aber Moritz zittert dabei am ganzen Körper was uns dann doch zeigt er macht es nicht böswillig sondern er ist unsicher.
Im prinzip sieht es so aus das wir die ganze Zeit die beiden trennen müssen und weder wir (Eltern) noch unser Sohn und schon garnicht Moritz entspannt mehr sind.
Wir wissen leider nicht genau was er erlebt hat, aber haben Rückschlüsse aus seinem Verhalten gezogen.
Auch Erwachsenen gegenüber ist er schnell ängstlich reagiert hier aber mit weglaufen und ducken od. verstecken.
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #19
Das ist echt schade.
Ich verstehe euch auch - ich würde die gefahr auch nicht eingehen wollen das irgendwann doch mal was passiert!
Aber es ist schon echt schade wenn er mit 11 im Th landet weil ihn dort niemand mehr rausholen wird.
Gibt es nicht irgendwelche Notstationen oder so?

Wir hatten damals auch eine Hündin die wir abgeben mussten weil sie einfach zu gefährlich für einen haushalt mit Kindern war und die Hündin kam dann auf einen Hof zu älteren leuten.
Zwar war sie noch jünger aber dafür auch viel schwieriger!
und wenn man für so eine Hündin jemanden findet muss sich doch auch bei euch jemand finden lassen...
 
  • Tierheim verweigert annahme! Beitrag #20
Ich fürchte dsa dein Hund sehr schlechte Erfahrungen durch Kinder oder im Beisein von Kindern gemacht hat.
Das Zittern zeigt doch ganz klar der er im höchsten Masse verunsichert ist und eigentlich angst vor der Situation hat.
Ich habe mit meiner Anja die Erfahrung gemacht, das schon zwei kleine Negativ Erlebnisse im Welpenalter reichen um dauerhaft durch die Anwesenheit von Kleinen Kindern verunsichert zu sein. Sie wurde in ihrer 9ten Lebenswoche innerhalb von 3 Tagen zwei mal von Kleinkindern am Schwanz gegriffen. Sie hat sich erschreckt, umgedreht und es hat hinten natürlich autsch gemacht da das Kind den Schwanz ja festhielt.
Erst als Anja das erste mal Nachwuchs hatte und sich Kinder mit ihren Welpen beschäftigt haben hat sie begriffen das Kinder nicht weh tun.

Du siehst es muss nicht mal sein das dein Hund geschlagen wurde. Wenn er auch solche Erlebnisse hatte ohne auch positive Erlebnisse mit Kindern zu haben, dann hat sich das einfach bei ihm festgesetzt das Kinder weh tun.
Sowas bekommst du aber in dem Alter nicht mehr raus.
 
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