"Kampfhunde"- eure Meinung!!

Diskutiere "Kampfhunde"- eure Meinung!! im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; wie boxer wathan vorher schon schrieb, man muss sich vorher über die rasse erkundigen und das dann auch umsetzen
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  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #121
wie boxer wathan vorher schon schrieb, man muss sich vorher über die rasse erkundigen und das dann auch umsetzen
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #122
hallo
ich selber habe zwar keinen Kampfhund aber ich weis das shila sehr oft für einen sogenannten "kampfhund" gehalten wird. Sie ist zwar ein Boxer aber recht dunkel gestromt und wie ich finde ist sie schon recht breit gebaut ( auf fotos wirkt es irgendwie nicht so), leute die von hunderassen keine ahnung haben halten sie wie gesagt auch für einen kampfhund :(

Ich selber habe nichts gegen Kampfhunde weil ich der meinung bin das jeder Hund beißt ich selber wurde von einem bernersennenhund in den arm gebissen und das nicht mal eben so....allerdings denke ich schon das kampfhunde und auch schäferhunde eventuell schneller scharf zu machen sind als zb ein "normaler" hund. aber wenn die Tiere in artgerechte haltung kommen mit Besitzern die aus den hunden keine spielzeuge machen denke ich ist es ein hund wie jeder andere.
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #123
hallo,
Ihr redet immer darüber,das die Kampfhunde keine Menschen beissen.
Ehrlich gesagt ist mir das völlig egal,ob mal wieder ein Mensch gebissen verstümmelt oder sogar getötet wird.
Ich selber bin auch noch nie vom Kampfhund gebissen worden,aber meine Hunde haben mehr als einmal wegen solchen Nannydogs schwerste Verletzungen und einige OPs zum Versorgen der Wunden erleiden müssen.
Und wieso sollte ich diese armen Geschöpfe dann bemitleiden,nachdem sie meinen Gutmütigen Hund zum Krüppel gebissen haben?
Und nicht nur meine Hunde waren hier Opfer.2 Leuten meiner Gassigängertruppe wurde der Hund sogar getötet,und viele andere schwerst verletzt.
Das andere Ende der Leine ist mir Scheissegal,wenn so ein Hund auf meinen geht um ihn zu verletzen,da frage ich doch nicht erst, ob derjenige in der Lage ist,seinen Hund zu Kontrollieren.....
Weiterhin finde ich das diese Hunde in einer grossen Gesellschaft nicht hingehören.
Ich kann mir auch einen anderen Hund aussuchen der meine Familie begleitet,es muss doch nicht unbedingt einer sein,der meist sehr schwer zu händeln ist.
Und die Erziehung eines solchen Terriers gestaltet sich definitiv anders als die eines "normalen" Hundes.
Die Kampfhündin meines Freundes (sie wurde auch von einem Nannydog lebensgefährlich zusammen gebissen) z. B. testet fast täglich aus,was sie an der Rangordnung und der Erziehung noch ändern kann.Und das macht ein anderer Hund in Dieser Permanenz einfach nicht.Sie ist dabei nicht böse, aber sie akzeptiert vieles ebend nicht,obwohl sie gut Ausgebildet ist , unter anderem mit einer gut Bestandenen BH.
So verhalten sich einfach viele Terrier,und kaum einer ist in der Lage das zu Händeln.
Nur die weningsten sehen das ein.

Liebe Grüsse....
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #124
ich sagte nie das das nicht auch passieren kann /tut aber es gibt denke ich mal durchaus leute die dieser aufgabe gewachsen sind so einen hund normal zu erziehen /halten du kämmst grade alle über einen kamm. wenn man die prozente anschaut wo hundebisse verzeichnet sind sind schäferhunde jawohl auch ganz oben mit dabei.
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #125
LACH,
der Seitenhieb auf die Schäferhunde darf in keiner solcher Diskusion fehlen;)
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #126
das hat nichts mit seiten hieb zu tun es ist einfach so
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #127
ich sagte nie das das nicht auch passieren kann /tut aber es gibt denke ich mal durchaus leute die dieser aufgabe gewachsen sind so einen hund normal zu erziehen /halten du kämmst grade alle über einen kamm. wenn man die prozente anschaut wo hundebisse verzeichnet sind sind schäferhunde jawohl auch ganz oben mit dabei.

Sicher gibt es Leute, die diesen Hunden gewachsen sind. Aber das sind mit Sicherheit die wenigsten, die z.B. gerade hier schreiben, wie süss und schmusig doch die "Nannydogs" sind und die sich auch so schnell wie möglich so einen armen, völlig verkannten "Kampfschmuser" holen wollen.
Und das die verzeichneten Bisse von Schäferhunden oben angesiedelt sind, ist doch wohl logisch. Prozentual sind diese ja wohl auch weit häufiger vertreten als Sokas.
Ich werde auch weiterhin Respekt vor jeder Hundeart haben, aber Sokas, die ich nicht kenne, gehe ich weiterhin aus dem Weg.
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #128
Also ich persönlich kann verstehen, dass Florett, die schreckliches mit ihren Hunden erlebt hat so zu der Sache steht.

Das Problem an der Sache sind aber trotzdessen immer die Menschen. Man darf nicht vergessen das ein Staff die größte Beiskraft hat. Darauf wurden sie gezüchtet. Natürlich ist das gefährlich. Dazu ist ein Staff noch ein Terrier und das Terrier gerne dominant sind und sich nicht so leicht unterordnen ist auch bekannt. Eine gute Erziehung, evtl. mit Hundeschule ist meiner Meinung nach das wichtigste überhaupt. Diese Hunde wurden einfach dafür gezüchtet möglichst große Kampfkraft hervorzubringen. Wenn jemand nicht mit solchen Tieren umgehen kann ist das für Mensch und tier lebensgefährlich.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch immer Vorurteile.

Auf meiner Straße wohnt ein Ehepaar mir einem Westi und eine mit einem Yorki. Beides sind absolut verwöhnte und unerzogene Tölen. Wenn ich dann mit dem Bulli-Jack Russel Mix meiner Schwiegermutter spazieren gegangen bin (sie ist leider vor 2 Wochen an Altersschwäche gestorben), war der Westi total agressiv, Tessa bellte zurück und dann hieß es "Ja der Kampfhund...sowas sollte man einschläfern lassen...unsozial...bla,bla,bla..." der Yorki Besitzer nahm seine Daisy vorsorglich direkt auf den Arm bevor unser Kampfschweinchen das Hundi fressen könnte.

Durch Medienberichte wird sowas nur angestachelt. Wenn ein Münsterländer oder ein Golden Retriever jemanden beißt ist das zu ignorieren aber wenn ein Staff oder ein Rotti jemanden beißt ist das gefundenes Fressen. Die Leute gieren nach solchen Nachrichten.
Das ist wie mit diesem Amokläufer. Wäre das ein Typ gewesen der Stadt CS, oder GTA nur die Siedler oder die Sims gesprielt hätte, hätte das keinen Interessiert aber bei Killerspielen oder Killerhunden rasten alle aus und schreien nach verboten.

Ich bin der Meinung das jeder der sich einen Hund anschafft einen "Hundeführerschein" machen sollte ob Dackel, Zwergspitz oder Dobermann. Alle Hunde haben Zähne und auch ein Westi kann ein Baby töten.
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #129
Hmm,

wir haben einen Bullterrier und der verhält sich wie andere Hunde auch. Er ist sogar ein richtiges Weichei, auf Wiesen macht er große Umwege um jede Distel und Brennessel, soviel zum Schmerzempfinden. Bullterrier wurden zwar für Hundkämpfe genommen aber nie dafür speziell gezüchtet, sie sind und waren Begleithunde ohne jede Aufgabe. In den Zuchttauglichkeitsprüfungen müssen die Hunde auch ein sehr gutmütiges und freundliches Verhalten zeigen...... Andere Hundearten müssen in solchen Situationen nach vorne gehen..... In NRW gibt es übrigens Statitiken in denen die Population der Hunderassen berücksichtigt ist, auch hier liegen andere Hundrassen auf den vorderen Rängen. Bei vielen Listenhundrassen sind die Zuchtziele seid ca. 1880 (Verbot der Tierkämpfe in GB) ganz andere als die "Kampftauglichkeit" oder sie waren nie "Kampfhunde". Der Dogo Argentino z.B. wurde als Jagdhund gezüchtet und nie für Hundekämpfe, was hat dieser Hund dann eigentlich auf den Kampfhundlisten verloren? Auch der Rottweiler hatte früher ganz andere Aufgaben als Hundekämpfe und eine ähnliche Vergangenheit wie der Boxer der aus dem Brabanter Bullenbeisser hervorging.

Die Geschichte mit der Beisskraft ist auch so eine Geschichte, besser gesagt eine Erfindung der Bildzeitung. Zur Beisskraft von Hunden gab es eine Studie in den 30iger Jahren. Die höchste Beißkraft hatten auch Hunde mit einer langen Schnauze wie etwa Schäferhunde und Huskies.

Seien wir doch mal ehrlich, von jedem Hund geht eine potentielle Gefahr aus, egal welcher Rasse er angehört. Hunde sind zwar domestiziert aber in allen steckt noch das Erbe des Raubtieres Wolf (leider vergessen das viele Halter) und als solche sollte man sie auch betrachten. Die Geschichte vom Kampfschmuser ist genauso wie die Geschiche von der Kampfmaschine fern ab jeder Realität. Jeder Hund kann beissen, egal welcher Rasse er angehört. Auch jeder Hund kann sich festbeissen, diese Fähigkeit hat er vom Wolf geerbt, sie wurde auch bei keinem Hund weggezüchtet oder hinzugezüchtet. Der einzige Unterschied ist das Medieninteresse was einem Biss folgt. Wenn ein Golden Retriever aus einer osteuropäischen Zucht ausrastet (passiert gar nicht mal so selten) und einen Menschen schwer verletzt registriert es keine Zeitung.
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #130
Also ich stehe Rassen wie Pitbull`s und Staff`s skeptisch gegenüber, obwohl ich gerade Staffordshire Bullterrier eigentlich sehr schön finde.

Bei uns im Dorf gab es eine Oma, die hatte einen Pitbull. Damals war es noch nicht so verbreitet und bekannt, dass Pitbulls Kampfhunde und womöglich gefährlich sind (jedenfalls nicht bei uns im Dorf). Es gab nie Probleme, allerdings wollte den Hund sowieso keiner streicheln oder kam ihm zu nah, da er ungewohnt und für uns damals häßlich aussah, wie ein Schweinchen eben (weiß mit einem schwarz umrandeten Auge - im nachhinein interessante Zeichnung).

Ein weiteres positives Beispiel war der Staffordshire unseres Hundetrainers. Ein Super-Begleithund bei der Welpenspielstunde übrigens. Aber unser Hundetrainer verstand auch sein Handwerk (ist spezialisiert auf die Sozialisierung von Hunden, die bereits einmal gebissen haben - bekommt er dann von der Polizei zugeteilt und arbeitet dann zunächst mit dem Hund und dann mit Hund und Besitzer, so dass eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft versucht wird), der Hund war perfekt erzogen und insofern auch vertrauenswürdig und sein besitzer jeder zeit Herr der Lage.

Ich persönlich habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich sogenannten Kampfhunden begegne und bin eigentlich sehr froh über die Leinenpflicht, da ich weder dem Hund noch dem Halter traue. Es sind einfach keine leicht zu führenden Hunde!!!!! Und was weiß ich, ob der Halter da am Ende der Leine seinem Hund gewachsen ist und ob der Hund sozial ist und ob nicht doch eine Situation eintritt, in der der Hund unberechenbar reagiert --- das kann bei jedem Hund passieren, aber gerade bei Hunden, die nicht leicht zu führen sind, ist das Risiko halt höher, dass ein vollkommen überfordertes Herrchen am anderen Ende hängt. Hinzu kommt dann noch die Schmerzunempfindlichkeit und die Art des Beißens - nein danke!!!

Ähnlich würde ich übrigens auch reagieren, wenn mir Jemand mit einem Owtscharka entgegenkäme und das, obwohl ich selbst so einen Hund besitze --- vielleicht gerade deswegen und weiß, was für ein tägliches Brot das ist, einen derartig sturen Hund zu erziehen!!!

Außerdem gibt es Hunde, da kann man sozialisieren wie man will, es kommt doch zu Unverträglichkeiten mit anderen Hunden (oft Rüden oder Rasse-bedingt, wie bei den Centralasiaten) und auch da weiß man ja nie, was für ein Exemplar von Hund einem da gerade entgegenkommt... Neee, sicher ist sicher!!!

Insofern: ich hab nichts gegen Eure sogenannten Kampfschmuser, bin auch nicht vollkommen gegen Zucht, aber schon dafür, dass es vorerst noch entsprechende Auflagen für diese Hunde gibt und dafür, dass man dringend die Zucht in Richtung "reiner" Begleithund weiterentwickeln sollte, ggf. durch Einkreuzen anderer Rassen, aber auf niedrigem, regulierten Niveau (nicht zu viele Züchter und Welpen).

Grüße,
Samson
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #131
Was mich an solchen Diskussionen immer schockt ist die Tatsache, dass es sich bei den Diskutierenden größtenteils um Hundehalter handelt. Ich war immer so naiv und habe geglaubt, dass ein Hundehalter HUNDE liebt. Natürlich hat jeder seine Vorlieben und damit auch Lieblingsrassen, aber an sich gehe ich davon aus, dass ein Hundehalter alle Hunde mag. Ich finde es schrecklich, dass die Anlagenhundehalter auf die Schäferhundehalter mit den Fingern zeigen und umgekehrt usw. Was soll das?
Je nachdem was am anderen Ende der Leine hängt mache ich um JEDEN Hund einen Bogen. Ich gehe nach dem Zweibeiner und nicht nach dem Hund. Ich liebe selbst meinen kleinen Zeh und deshalb würde ich einem giftigen Dackel genaus aus dem Weg gehen wie einem zähneflechtenden Rotti.

Und übrigens (hab jetzt vergessen wer es geschrieben hatte): Die "Schweine"-Hunde sind keine Pitbulls sondern Bullterrier!
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #132
An euch Menschen:

Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund
und werd geprügelt seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnte,
schrieb ich euch ein Gedicht
und hätte Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund,
und dass ich gefährlich bin.
Öffnet Eure Augen,
und schaut genauer hin!

Bin ich nicht nur ein Werkzeug,
von Menschen scharf gemacht,
von diesen skrupellosen,
die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so einen Hund wohl keiner braucht.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich euch Menschen einen Rat,
ich bin ein Hund, ein Kamerad.

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein.
Und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist,
der weiss, dass manch ein Mensch nicht besser ist.​
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #133
Danke Barcelos, hast recht, hab mich verschrieben. Sorry!!!

1. Nur um richtig verstanden zu werden, ich mag alle Hunde, aber um manche mache ich dann doch lieber einen größeren Bogen als um andere (unfreundliche Hunde gehören generell dazu, egal ob Dackel oder Rottweiler), besonders wenn der halter des Hundes auch wenig vertrauenserweckend aussieht oder den Eindruck erweckt, seinen Hund ggf. nicht halten zu können. Nun begegne ich den meisten Hunden/Hundehaltern mit meinem eigenen Hund und da ist das schon immer eine andere Situation, als wenn ich ohne Hund unterwegs wäre.

2. Das Gedicht finde ich zwar schön und absolut rührig, dennoch mag ich es nicht, wenn Hunde vermenschlicht werden. Es sind und bleiben nun mal Hunde und ich bezweifle, dass der Mensch diese jemals bis ins Letzte verstehen wird können (wieso passieren denn sonst die meisten Beißunfälle mit den eigenen Hunden oder Hunden, die bekannt sind - egal welche Rasse?)

Grüße,
Samson
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #134
Wenn du das Gedicht richtig gelesen hast dann steht da auch drin "lasst die Hunde Hunde sein"!

Es hat "IMMER" der Mensch schuld wenn ein Hund beißt!
Egal welche Rasse nur wird es bei einigen Rassen so hoch gepuscht!
Aber es sind ja immer nur die bösen Kampfhunde...
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #135
Da gehe ich ja auch mit, habs wohl gelesen. Ich denke aber nicht, dass speziell Kampfhunde so hoch gepuscht werden, wie es hier den Anschein hat. Immerhin werden Beißstatistiken veröffentlicht und da stehen Kampfhunde nicht an erster Stelle. Man muss aber natürlich auch dabei immer die Anzahl der in Deutschland gehaltenen Hunde beachten und Schäferhunde werden nun mal deutlich öfter gehalten als sogenannte Kampfhunde.
Auch andere Beißvorfälle, die sehr tragisch endeten, wurden/werden übrigens veröffentlicht (z.B. das Kind was vor 1 oder 2 Jahren von einem Jack Russel stark geschädigt wurde). Dennoch enden von den registrierten Kampfhundevorfällen die meisten ziemlich unangenehm - z.T. tödlich, während bei anderen Rassen statistisch gesehen die Folgen nicht immer so gravierend sind. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum meist Kampfhunde in den Schlagzeilen landen und weswegen man halt nicht möchte, dass diese Hunde weiter vermehrt werden, zumal das ursprüngliche Einsatzgebiet, sprich die Zuchtursache (nämlich Hundekämpfe), in Deutschland verboten ist und diese Hunde aufgrund ihrer Kraft und Beißstärke, gepaart mit einer gehörigen Portion Sturheit, eben nicht leicht zu erziehen sind und nicht in Jedermanns Hand gehören. Natürlich sind es an sich ganz normale Hunde und in den richtigen Händen absolut lieb und sozialverträglich. Das will ich in keiner Form bestreiten. Aber oft genug sind sie eben nicht in den richtigen Händen (genauso wie Dackel, die ja auch nicht gerade einfach sind) und dann können sie eben besonders gravierende Schäden verursachen (was beim Dackel nur mit viel "Glück" gelingt). Interessanterweise finden sich die meisten sogenannten kampfhunde auch immer in Ballungszentren und weniger auf dem "menschenleeren" Land. Da ist Ärger doch schon fast vorprogrammiert. Insofern finde ich die Listen, wie sie in Deutschland geführt werden, so schlecht nicht. Immerhin halten sie doch Leute davon ab, sich solche Hunde zu kaufen oder zu importieren, die einfach nur nach "armer Hund" oder "der gefällt mir" ihre Hunde aussuchen und sich gar nicht richtig mit den Rassen beschäftigt haben. Und wer diese rassen wirklich liebt, der ist auch bereit, ein bisschen mehr Geld dafür auszugeben. Mit den entsprechenden Tests und Bescheinigungen kann man ja auch mit einem Kampfhund ganz normal leben und dass man seinen Hund in öffentlichen Gegenden oder Parks nicht ableinen darf, dass gilt meines Wissens eh für alle Hundehalter oder sollte es zumindestens gelten. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt für alle Hunde Maulkorbpflicht, insofern muss man sich als Kampfhundhalter evtl. das Gerede der Leute gefallen lassen, na gut, aber da steht man ja wohl drüber, zumal das auch Leute mit Kleinsthunden erdulden müssen, deren Hunde dann u.U. belächelt werden oder Leute mit Hunden anderer Rassen, die eben nicht den allgemeinen Volksgeschmack treffen.

Natürlich ist an allem der Mensch schuld, die Hunde können nichts dafür, dass sie rassebedingt so sind, wie sie sind (wie auch, das wäre jetzt ein bisschen viel von einem Hund verlangt), aber sie deswegen im Gegensatz hochzuloben, finde ich auch nicht richtig. Übrigens die Leute, die ihren Kampfhund im Tierheim abgeben wegen der ganzen Unannehmlichkeiten, sind eben genau die falschen Leute, die diese Hunde eben nie hätten kaufen dürfen. Insofern finde ich es gut, wenn die Anzahl der Kampfhunde so minimiert wird (durch kontrollierte Zucht und nicht anschließende Tötung - nicht dass das hier falsch verstanden wird), dass eben nur noch echte Liebhaber der Rasse, die auch damit umgehen können und bereitwillig die Auflagen erfüllen, diese Hunde halten und man so versuchen kann, diese Hunde weiter oder wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Oder habt Ihr bessere Vorschläge, wie man das erreichen kann? Mir fällt kein anderes gesetzlich durchsetzbares Vorgehen ein, außer dass man die Listen vielleicht ein wenig gerechter gestalten könnte (aber dann wären bald alle beliebten Hunderassen auf den Listen, mmmh, auch nicht o.k., da die Verhältnisse von Menge der Hunde, Beißhäufigkeit, Handling des Hundes, Wirkung/Ausmaß des Bisses und der Möglichkeit, sich dagegen zur Wehr zu setzen ja schon mit berücksichtigt werden sollten)... Dannach sollten eigentlich Deutsche Schäferhunde, Rottweiler und Deutsche Doggen mit auf die Listen... Aber tut mir leid, den Rest, der als gefährlich geltenden Hunde find ich nicht unberechtigt dort, da es sich zumeist um recht schwierige Hunde handelt und es schon o.k. ist, dass sich dadurch nicht jeder blindlinks solch einen Hund kauft (wobei auch ettliche weniger bekannte Rassen fehlen, die da gut dazu passen würden, unser eigener z.B. - womit ich auch leben könnte). Wie man das aber mit den Mischlingen macht, die ganz oben auf den Listen stehen (logischerweise ohne Angabe der Ursprungsrassen) --- keine Ahnung.

Ups, hab jetzt doch etwas viel geschrieben, sorry!!! Ist aber auch ein wirklich schwieriges und kontroverses Thema!!!

Vielleicht sollte man einfach einen generellen Hundeführerschein einführen (wo man vor der Anschaffung belegt, dass man sich schlau gemacht hat), die Hundeschulen mehr auf Qualität prüfen und jeden Hundehalter verpflichten, innerhalb des ersten halben Jahres nach der Anschaffung eine Hundeschule aufzusuchen - dann könnte man zumindest hoffen, dass die Qualität der Herrchen/Frauchen zunehmen würde und damit wahrscheinlich die Beißstatistiken abnehmen.

Grüße,
Samson
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #136
ich habe selber einen sogenannten "kampfhund " und kann nur sagen sie ist super lieb okey sie hat halt ein kleines manko sie kommt nicht mit kleineren hunden zurecht und kennt keinen welpen schutz aber das liegt auch daran das sie im welpen alter versucht wurde abzurichten aber sie ist die kuschligste maus die ich kenne
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #137
Angeblich gibt es sowas wie Welpenschutz eh nicht, das hat also nichts mit Deinem Hund zu tun!

Was hast Du denn für einen "Kampfhund"?
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #138
Hallo Samson,

ich gebe dir in allem was du geschrieben hast völlig recht.
Nicht jeder sollte einen "Kampfhund" besitzen dürfen.
Weil man sieht was dabei raus kommt...
Ich kann jetzt nur von mir sprechen, ich gehe seid der 8 Woche mit meinem Hund aufen Hundeplatz, er ist seid anfangan angemeldet und auch Versichert.
Ich gehe regelmäßig zum TA usw...
Und ich war mir stets bewußt was ich für eine Rasse haben möchte habe mich viel informiert.
Und wenn es sein muss würde ich auch ein Hundeführerschein machen und mit meinem Hund einen Wesenstest.
Habe mir auch gut überlegt wo ich meinen Hund kaufe.
Und würde mich auch immer wieder für einen Rottweiler enscheiden.

lg
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #139
sie ist ein stafford
 
  • "Kampfhunde"- eure Meinung!! Beitrag #140
"Kampfhunde" werden von Menschen zu solchen gemacht, die Natur kennt das Wort <kampfhund> nicht. Oder kennt jemand die Rasse Kampfhund?

Das A....l...ch ist immer am oberen Ende der Leine!
 
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