Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird!

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  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #121
@face1: Ja, früher hatte ich immer bei Eltern im Schlafzimmer geschlafen, weil ich einfach zuviel Angst hatte. Mittlerweise kann ich nun endlich alleine schlafen, aber nachts zu Hause rumlaufen.. nene, da bekomm ich gleich Panik. =/
Außerdem ist es bei mir irgendwie so komisch, dass ich nach einem Albtraum (also nen schlimmen Traum) dann Angst bekomme und mich mehrmals frage, ob ich wirklich noch im Traum bin. Wenn es halt heller wird, dann fühl ich mich sicherer.
huhu!
voila- genauso ist es bei mir auch.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #122
Ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber ich leide auch unter Angst und Depressionen. Bei jemandem in unserer Wohngegend "darf" so was nicht vorkommen, deshalb spricht keiner drüber. Aber ich bin mir sicher, dass hinter vielen Hauswänden Leute sitzen, die genau so viel Angst haben.

Ich hab besonders Angst vorm Leben ansich. Vorm wegfahren und nachts unterwegs zu sein. Ich kann nicht genau beschreiben, wovor genau, aber wenns schlimm ist, fange ich an zu zittern und heule nur.
Manchmal ist mir das ganz schön peinlich, obwohl es ja eigentlich keinen wirklichen Grund dafür gibt.

Außerdem pflege ich einen gewissen Hass gegen mich selber, gegen meine Familie und teilweise auch meine Freunde. Bei der Therapie muss ich lernen mich so zu akzeptieren wie ich bin und dass ich mich nicht bestrafen muss, wenn mal etwas nicht so klappt oder ich Angst habe. In meinem Kopf ist immer noch Angst= Versagen.

Meine Eltern sehen das natürlich nicht so und nehmen meine Angst ernst, machen aber viel Druck in der Schule und meckern bei ner 2- in Französisch, dass ich mehr machen muss. Ich habe mich sehr weit von meinen Eltern distanziert, bedingt durch deren Trennung in den Sommerferien. Damit ist alles nur noch schlimmer geworden, ich kann es einfach nicht ab, wenn mich meine Mutter in den Arm nimmt. Dabei hatte ich immer so ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern.
Ich hab auch schon aufgehört zu essen, bin letztendlich deshalb auch umgekippt und musste ins KH..

Manchmal weiß ich einfach nicht, wie ich weiter leben kann und will dann auch nicht mehr. Manchmal hab ich Angst, dass ich mich umbringe, das ergibt auch keinen wirklichen Sinn.

In der Schule nehmen mich meine Freunde nicht wirklich ernst, sie können es sich einfach nicht vorstellen, dass es mir schlecht geht, weil ich in der Schule "normal" bin...Mit meinen gelegentlichen Nervenzusammenbrüchen überfordere ich sie komplett.

Ich will immer nicht hier sein, will nur weg. Aber ich weiß nicht wo hin.
Ich hab wahnsinnige Angst eins meiner Tiere zu verlieren, meine Wilma ist schon ziemlich alt und meine RB ist krank. Ich kann dann an nichts mehr denken als daran, dass ich einen von ihnen verliere.

Aber zu hause bleiben darf ich nicht, wenns mir schlecht geht, ich darf in der Schule nicht so viel verpassen. Seit meine Lehrer gesagt haben, dass ich brilliant in der Schule wär, wenn ich nicht so viel fehlen würde und ein bisschen mehr machen würde springt sie im Dreieck.

Alle Leute denken immer, dass Geld und ein Haus mit Garten Probleme lösen. Aber ist es nicht zu einfach, sich darauf auszuruhen? Ich bin das beste Beispiel, dass das nicht stimmt. Und meine Familie ist das beste Beispiel dafür, dass es keine Happy- Family gibt, auch wenns nach außen immer so scheint.

Woher das bei mir kommt weiß ich nicht, vllt durch den tragischen Tod meiner geliebten Schäferhündin, den frühen Tod meiner Großeltern, der vielen Arbeit meines Vaters, die Kommentare die ich mir zu unserem "Kontostand" anhören musste oder weil immer alle meine Freunde weggezogen sind. Mich macht alles immer so wahnsinnig schnell komplett fertig.

Bei uns liegen die Depressionen auch in der Familie, aber irgendwie bin ich froh, dass das jetzt bei mir ausbricht, wo noch jemand auf mich "aufpasst" und ich manchmal noch ganz klein sein kann und mich bei den "großen" ausheulen kann.
Ich bin so dankbar für die wenigen Leute die immer noch für mich da sind und nicht nur meckern, die geben mir immer wieder Kraft weiter zu machen.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #123
Ich glaube ich habe auch sowas ähnliches... Naja vllt bin ich auch einfach nur bescheuert! :|
Ich ertrage es nicht mit dem Auto wohin zu fahren und den Weg nicht zu kennen... Hört sich hohl an - isses auch...! Hier in der Gegend macht mir Autofahren gar nichts aus. Aber sobald wir z.B. vor haben ein weitern Ausflug zu machen werde ich schon nervös! Wenn wir dann auf die Autobahn kommen und ich mich langsam aber sicher nicht mehr auskenne, fangen meine Knie an weich zu werden. Mir wird eiskalt und schlecht! Das allerschlimmste ist es, wenn wir dann nicht mehr vorwärts kommen, sei es durch Stau oder Baustellen ect. Ich krieg da voll meine Krise! Ich bekomme Durchfall und so ein ganz doofes Gefühl von "eingesperrt sein".
Ist doch auch nicht normal?! Ich weiß auch genau seit wann ich das habe! Früher konnte ich nämlich sogar 3 Tage mit dem Auto in die Türkei fahren und fand das alles einfach nur lustig...
Es hat angefangen im Flugzeug. Wir waren in der Domrep und hatten einen 11Std Rückflug... In der Domrep hab ich mir eine Magen Darm Grippe eingefangen mit Durchfall und allem trara... Naja auf jedenfall war der Rückflug und auch die Hinfahrt zum Flughafen gelinde gesagt... "anstrengend"! Und seitdem ist das so...

Naja... ist ja seitdem schon besser geworden- viel besser! Ich hoffe ich kann das irgendwann ganz überwinden. Ansonsten muss ich mich halt bei weiten Fahrten immer zudröhnen... (für was gibts Schlaftabletten) :roll:

LG
Sterni
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #124
Zwangsneurose?

Leute - Euch vertraue ich es heute an. Wie sannibanny im ersten Posting erwähnt hatte: Zwangsneurose. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.. Ich weiß überhaupt nicht wo alles angefangen hat. Doch dann kam es die Zahlen - 2,4,8,18,14,12,22,32 Und was es für welche nicht noch alles gab. Es ist Furchtbar! Z.B. in unserem Auto haben wir an den Kopflehnen so einen Bezug mit einem gewissen Fleccestoff! Ich hasse den Stoff vorallendingen weil die Fingernägel daran hängen bleiben und es so Knartscht!
(habe gerade beim schreiben Gänsehaut) allerdings muss ich den Stoff 4-mal an-"kratzen. 4-mal ist nicht Genug. 8-mal - Nicht genug und immer so wieter. Für mich eine Qual! die Gäsnsehaut und das furchtbare Geräusch. 8-mal am Grausamen Müll riechen. 8-mal sind nicht genug.
Ich kann nicht mehr darunter leiden:



:091:
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #125
Also @ face1
also,hab acuh so ein problem seit meine oma vor 5 Jahren in unserem Haus gestorben ist kann ich nicht mehr in meinem Zimmer schlafen.immer bei meinen eltern.
Ich trau mich nicht mehr richtig in den keller bei jeder tür bleib ich stehen und guck hinter die türen.ich bilde mir sachen ein die überhaupt nicht da sein.
und ich hab ganz furchtbare angst morgens 55m bis tz meiner freundin zu gehen
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #126
Zwangsneurose?

Leute - Euch vertraue ich es heute an. Wie sannibanny im ersten Posting erwähnt hatte: Zwangsneurose. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.. Ich weiß überhaupt nicht wo alles angefangen hat. Doch dann kam es die Zahlen - 2,4,8,18,14,12,22,32 Und was es für welche nicht noch alles gab. Es ist Furchtbar! Z.B. in unserem Auto haben wir an den Kopflehnen so einen Bezug mit einem gewissen Fleccestoff! Ich hasse den Stoff vorallendingen weil die Fingernägel daran hängen bleiben und es so Knartscht!
(habe gerade beim schreiben Gänsehaut) allerdings muss ich den Stoff 4-mal an-"kratzen. 4-mal ist nicht Genug. 8-mal - Nicht genug und immer so wieter. Für mich eine Qual! die Gäsnsehaut und das furchtbare Geräusch. 8-mal am Grausamen Müll riechen. 8-mal sind nicht genug.
Ich kann nicht mehr darunter leiden:



:091:

kann mir keiner Helfen :(
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #127
chanti, bist du in Therapie?
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #128
No.. es weiss doch gar keiner.. Ich habe zurzeit versucht mich da selebr rauszusteigen indem ich es einfach versuchte zu lassen! Das ist ziemlich schwer... Meine Eltern oder Leute würden mich bestimmt für dumm abstempeln und nur meinen das ich es nicht Soll :/
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #129
Das ganze ist aber nicht "dumm!" ich kann dir nur aus meiner eigenen erfahrung hersagen, lass dich Therapieren und fang an, damit zuleben und lern damit umzugehen und informiere dich!
Wenn die Menschen dich nich ernst nehmen, dann sind es auch keine Freunde!
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #130
Ach *seufz* Soll ich jetzt eifach zu meinen Eltern gehen.. Villeicht sollte ich noch warten? Ich weiß es ist wichtig , aber es ist alles So Verdammt Verzwickt.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #131
Da ich gerade mal wieder Zeit hab (schlafen ist grad nicht drin) und ich auch das Bedürfnis hab irgendwie alles mal aufzuschreiben, nutz ich den Thread hier mal dafür :|

Es ist geradezu erschreckend wie viele doch an Ängsten und Depressionen leiden und ich muss mich in der Hinsicht jetzt auch mal "outen".

Ich leide im Prinzip schon seit der Grundschule an immer wiederkehrenden Depressionen, welche sich im Alter von 14 dadurch äußerten, dass ich anfing mir selber zu schaden. Ich wusste bis dahin nichtmal, dass es sowas gibt (SVV), es war also nicht so, dass ich es mir abgeschaut habe, wie so viele Mädchen heutzutage.
Das ganze hab ich dann ca ein Jahr verheimlichen können und durch eine Reihe von blöden Zufällen kam es dann raus. Hinzu kam noch, dass meien damals beste Freundin magersüchtig war und ich mich da ein wenig hab beeiflussen lassen, weil sie mich dünn schöner fand.
Bin also von meinen Eltern zu Notfallgesprächen geschickt worden und schon nach 5-6 Besuchen bei der Psychologin war klar, dass ich stationär aufgenommen werden sollte. Diagnose: Manische Depressionen. Die Warteliste war lang, aber der Zufall wollte es, dass ich innerhalb von 3 Wochen in die KJP Remscheid kam. Da hab ich in 4 Monaten zwar einiges gelernt, aber es kamen auch Dinge wie Halluzinationen und Angstzustände hinzu.
Am Ende wurde ich von meinen Eltern rausgeholt, weil die Verantwortlichen fahrlässig gehandelt haben, indem sie mich durch 15 Stunden unterlassene Hilfeleistung fast an meiner eigenen Kotze hätten ersticken lassen -.- (Überdosis Medikamente)
Geschockt von der Tatsache, dass ich gerade so davon gekommen war, ging es mir eine zeit lang deutlich besser. Die anschließende ambulante Therapie war so lala und es gab auch wieder Lichtblicke im Leben.

Aber ohne es hin und wieder zu tun, konnte ich nicht Leben. Ich hab so lang es ging Trost durch Freunde und Familie gefunden, aber das Fass lief immer irgendwann über und dann holte mich das Verletzen wieder ein. Nach einiger Zeit war dann aber auch die Luft wieder draußen, alles gut und es ging wieder von vorn los.

Ich kann meine "Probleme" nicht mal in Worte fassen, wenn ich recht überlege, gibt es gar keine so großen. Das schlimmste sind einfach die leeren Gedanken und die daraus resultierenden Depressionen. Ich sitze teilweise in der Schule, weiß nicht wohin mit mir,kann mich nicht auf die Aufgaben konzetrieren und erwische mich dabei, wie ich total nervös mit den Fingern rumspiel. Mein Kopf explodiert förmlich, weil diese Leere und Unfähigkeit auch nur einen klaren Gedanken zu fassen derart Druck ausübt.
Meine Zensuren sind dementsprechend abgefallen, weil ich das alles nicht mehr gebacken krieg.

Hinzu kommt, dass ich oft total austicke und mich gar nicht mehr unter Kontrolle hab. Ich weiß zwar, dass ich oft im Unrecht bin, aber ich kann das nicht unterdrücken -.-

Hab vor kurzem mit einer Frau Kontakt aufgenommen und ihr das alles in langen Chat und Telefoniernächten geschildert. Ihr ergeht es ebenso und bei ihr hat man die Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Sie meinte man könne das jetzt nicht einfach so auf mich übertragen, aber es wäre nicht abwegig...

Das Problem ist, dass ich mir überhaupt nicht zutrauen könnte nochmal in irgendeiner Form eine Therapie zu starten. Stationär war es wie gesagt der reinste Alptraum und ambulant kam ich GAR nicht auf die Psychologen klar, sodass ich freiwillig abbrach...
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #132
Ich habe eben diesen Thread gefunden und habe einiges gelesen. Auch den Hinweis auf Schilddrüse, etc. Und in dem Zusammenhang fällt mir sofort ein Buch ein, das ich jüngst gelesen habe. "Dagmar Braunschweig-Pauli, Die Jod-Lüge". Darin schreibt sie, dass seit der Zwangsjodierung Krankheiten, wie die hier gelesenen, Amokläufe, Selbstmorde, Familiendramen, ADHS... explosionsartig gestiegen sind. Sie schreibt sehr ausführlich, wie der Zusammenhang ist. Ich möchte das hier einfach mal empfehlen, denn wenn es nur einem von euch helfen kann, dann hat es sich doch gelohnt.
Das Buch ist im Kopp-Verlag erschienen und kostet 7,95.
Sie hat übrigens auch eine Webseite.
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #133
Ich muss sagen,

ich habe Angstzustände, ich stehe auch dazu..jetzt kommt das große ABER ich gehe nicht zur Therapie.

Meine Angstzustände haben früh angefangen, ich lebte mit meinen Eltern in einem 5 stöckigen Haus. Ich war ungern alleine und bin meistens zu meinen Großeltern rüber gegangen, weil ich immer wieder Schritte gehört hab, oder dachte jemand steht vor unserer Tür.

Ich leide auch Abends, wenn es ganz dunkel ist unter Verfolgungswahn. Meistens renne ich und drehe mich ca. 4 mal um oder ich gehe da, wo ich Licht sehe.

Jetzt lebe ich in einer kleinen Wohnun, trotzdem ist meine Angst nicht gewichen, wenn mein Freund nicht im Haus ist, dann sieht mein Ablauf so aus, sobald es dunkel ist gehe ich in alle Räume, mache überall Licht an, schliesse die Tür ab, schnappe mir das Telefon, lege mich aufs Sofa (Wenns ganz schlimm ist habe ich sogar ein Messer neben mir liegen) und schaue die ganze Nacht TV. Wenn ich eindöse, dann nur oberflächlich und sobald ich ein geräusch höre,schnappe ich (messer) oder Telefon und gehe durch alle Räume , gucke hinter jede Tür.

Es hört sich für manche warscheinlich an, als wenn ich bekloppt bin, aber es kommt gott sei dank nicht sooft vor.

Wer noch Fragen an mich hat, oder einen Austausch machen möchte kann mich gerne anschreiben.

LG
hallo dein beitrag ist zwar schon lange her, aber trotzdem möchte ich dazu was sagen.
ich habe manchmal auch das problem, vorallem als ich klein war hatte ich irrsinnige angst davor alleine zu sein. bei mir war es der gleiche ablauf. alle lichter an und ab vorm fernsehr.neben mir masssig zeitschriften eine taschenlampe und mnchmal auch ein messer oder irgendwas zum wehren.
ja die zeitschriften waren zum ablenken.und die taschenlampe falls das licht ausgeht.
ich bin in der art und weise besser geworden, ich hab das nur mehr selten.
dafür habe ich depressionen.
bei mir sieht das so aus das ich schlafstörungen habe, das ich ein klammeraffe bin, das ich sehr gereizt bin,ich weine wegen allem.und ich habe keine lust auf irgendwelche erotik.
ich leide sehr darunter.und hab seit langem wieder ein tiefpunkt erreicht.
aber ich werde nicht aufgeben.:D
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #134
hallo dein beitrag ist zwar schon lange her, aber trotzdem möchte ich dazu was sagen.
ich habe manchmal auch das problem, vorallem als ich klein war hatte ich irrsinnige angst davor alleine zu sein. bei mir war es der gleiche ablauf. alle lichter an und ab vorm fernsehr.neben mir masssig zeitschriften eine taschenlampe und mnchmal auch ein messer oder irgendwas zum wehren.
ja die zeitschriften waren zum ablenken.und die taschenlampe falls das licht ausgeht.
ich bin in der art und weise besser geworden, ich hab das nur mehr selten.
dafür habe ich depressionen.
bei mir sieht das so aus das ich schlafstörungen habe, das ich ein klammeraffe bin, das ich sehr gereizt bin,ich weine wegen allem.und ich habe keine lust auf irgendwelche erotik.
ich leide sehr darunter.und hab seit langem wieder ein tiefpunkt erreicht.
aber ich werde nicht aufgeben.:D

Mit dem Messer kenne ich nur zu gut, hab immer n Fleischermesser neben mir aufem Sofa (Schlafe nicht im Ehebett, ist mir zu groß) und Telefon und Handy. Ich habe keine starken Depressionen, sensibel bin ich aber jetzt net so das ich wegen allem weinen muss, aber was bei mir schlimm ist sind die stimmungsschwankungen, die gehen von Himmel hoch jauchzen bis hin zu ich verklopp dich gleich.... das kann von einer minute zur anderen pasieren (natürlich verkloppe ich keinen) Zwischendurch glaube ich auch das ich den tiefpunkt erreicht hab, aber dann schnapp ich mir freundinnen und ich rede mit ihnen darüber und sie nehmen mich so wie ich bin und ich bin auch eine sehr starke Frau und lasse mich von meiner Seele nicht meine Fröhlichkeit verderben...
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #135
Ich habe wieder so ein Fase wo ich regelrecht Angst vor mir bekomme. ich habe Angst mir,den Menschen die ich liebe, meinen Tieren etwas anzutun. Noch mehr habe ich Angst anderen Fremden Menschen etwas anzu tun.

Wisst ihr was scheiße ist? Wenn man verzweifelt versucht Hilfe zu bekommen und nicht ernst genomme wird.

Muss den wirklich erst was passieren?

Manchmal denke ich mir ich bin eine tickende Zeitbombe.....

Manchmal wünschte ich, ich wäre nicht....dann kann shlimmeres verhindert werden den ich weiß es passiert irgendwan.....
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #136
Wussel, wer nimmt dich nicht ernst!?

Ich muss sagen, das ich es doch ziemlich erschreckend finde, das soviele unter den selben Problemen leiden!

Umso toller finde ich es, das sie sich hier äussern!
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #137
Ich habe mal bei meinen Hausarzt angefragt....der hat mir nur irgendwelche Mittel verschrieben mit denen ich garnicht klarkam. Statt ruhiger zu werden wurde ich nervöser, noch fahriger, angespannte rund aggressiver. Psychologe? Psychater? Vergiß es, wartezeit bis zu einen Jahr und viel länger und ma bekommt dann doch kinen termin, ausser man is Privatpatient ode so. ich habe gesagt es ist dringentwel ic Angst habe das jemand zu schaden kommt. Nein ist nicht drin. ich habe selber mic durchtelefoniert nichts zu machen. krankenkasse hilft auch nicht.

ich hab mal überlegt ob ich meinen Gedaken an eine Zeitung schicke und wie grausam es ist das man keine Hilfe bekommt wo man sie bräuchte,

Sanni...ic kann verstehen wenn Amokläufer durchkanllen oder Väter ganze Familien mbringen aus welchen Gründen auch immer...aberich versteh diese menschen...wenn ich Zeitungen lese dann fühle ich regelrecht mit den Täter aber ncht mit dem Opfer...sie tun mir Leid auch die hinderbliebenen aber der Täter ...es kommtmir vor als spüre ich seinen schmerz....

sanni wenn du wüßtest was alles in meinen Kopf vorgeht....
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Sorry für die rechtschreibung bin schon wieder tierisch nervös und bekomme grad nciht s gebackn...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #138
Oh wussel:(*dich drückt*
Ich kann dich verstehen und ich weiss auch bzw denke ich, das ich weiss, woran das etwa bei dir liegt und warum das so ist!

Wenn du reden willst, du weisst, ich bin jeder zeit da für dich!
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #139
Wussel, das kenne ich auch. Ich hab manchmal auch Angst, dass ich irgendwas mache das ich nicht will und jemanden was antue, Angst vor mir selber.

Ich kann aber allen nur empfehlen eine Therapie zu machen. Wenn man jemanden hat dem man vertraut, dann ist das wirklich hilfreiche.

Ich habe letztes mal bei der Therapie zum ersten mal über das Ritzen gesprochen. Das Problem war nämlich, dass eine Freundin von uns das gesehen hat. Das war der Horror für uns beide und sie will jetzt, dass ich mit meinen Eltern drüber rede. Das will ich aber auf keinen Fall, sie meinte aber wenn ich das nicht mache macht sie das. In diese Lage will ich sie und mich auf keinen Fall bringen, also muss ich mit ihnen reden.

Es war wirklich sehr schwer bei der Therapie das Thema anzusprechen, aber meine Therapeutin hat so super reagiert, dass es nicht mehr so schlimm war. Sie war nicht mal überrascht, sie hat sich schon was gedacht. Aber das schlimmste für mich ist, dass es jemand mitbekommen hat, dass sollte nämlich niemand
 
  • Angst-Eine Krankheit, die totgeschwiegen wird! Beitrag #140
@ vivian ich hoffe es geht dir bald besser. Du hast den Vorteil und bist 16,da handelt ma viel schneller. Als Erwachsener muss man sich in der Reihe hinten anstellen und das kann Jahre dauern bis ma vorne ist, ausser es ist zu spät und man kommt vorne nie an.
 
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